24. August 2009
Berlin/Hilden: Als unerträglich bezeichnete Josef Scheuring, Vorsitzender der GdP Bezirk Bundespolizei, das brutale Vorgehen aus dem Kreis der Münchner Gruppe „Schickeria“ auf dem Würzburger Hauptbahnhof. Drei Bundespolizisten wurden schwer verletzt. Diese Eskalation der Gewalt belegt und übertrifft leider unsere Befürchtungen. Wir erwarten jetzt, dass Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble öffentlich Position bezieht und sich als oberster Dienstherr schützend vor seine Leute stellt, so Scheuring weiter. Das brutale Vorgehen der sogenannten Fans zeigt, dass diese keine Achtung vor ihren Mitmenschen haben und meinen, dass Recht und Gesetz für sie nicht gelten.
Mehrfach hat die Gewerkschaft der Polizei in der jüngsten Vergangenheit darauf hingewiesen, dass die Bundespolizei für die Fanbegleitung dringend neues Personal braucht, weil die Einsatzkräfte diese Aufgabe oftmals zusätzlich zu ihren originären Aufgaben erledigen müssen. Auch erwartet die GdP nun die Einführung des längst überfälligen Alkoholverbotes in den Zügen der Bahn AG bei der Anreise der Fans.
Die GdP bekräftigte noch einmal ihre Forderung die Spielpläne mit Rücksicht auf die Polizei zu entzerren. „Wir fordern die verantwortlichen in der Politik und im DFB auf, sich endlich ernsthaft mit dieser Verrohung der Fans zu befassen und zu Handeln. Wir erwarten aber auch von den vielen Tausend friedlichen Fans, dass sie sich deutlich und aktiv von den Gewalttätern distanzieren “ ergänzte Jörg Radek, der im GdP Bundesvorstand für Polizeieinsätze bei Fußballspielen zuständig ist.
Den drei Kollegen der Bundespolizei wünscht die GdP gute Genesung und hofft, dass sie auch die traumatischen Folgen des Einsatzes schnell verarbeiten können.
Auch ich wünsche den Kollegen gute Besserung. Lache mich aber kaputt wenn ich höre, dass die GdP vom BMI eine Stellungnahme verlangt.
Die Probleme sind ALLE längst bekannt. Interessieren tut es aber keinen.
Eintrag von Bayern Fan und PVB am 24.August 2009
Die brutalen Übergriffe auf die Kollegen in Würzburg waren voraussehbar. Ich rechne in Zukunft mit noch Schlimmerem.
Übermäßiger Alkoholkonsum der “Fans”, dadurch enthemmte Gewaltbereitschaft und dazu total überfüllte Züge führen ständig zu Konfrontationen zwischen “Fans” und Polizei.
Die Mißstände an den Bahnhöfen und Zügen sind zwar erkannt, es interessiert aber keinen, zumindest so lange nicht, bis die Öffentlichkeit aufmerksam wird.
Ich fordere deshalb ein soforiges Alkoholverbot in Zügen und eine Begrenzung der Fahrgäste in Sonderzügen.
Eine qualifizierte Strafverfolgung in mit betrunkenen Fahrgästen total überfüllten Zügen ist kaum möglich und führt immer zu Auseinandersetzungen.
Und die Mittel, sich als Polizeibeamter in Zügen zu wehren, sind begrenzt..
Nicht nur reden - auch handeln!!!
Eintrag von Werner am 24.August 2009
Hallo Jupp,
wir waren mit unserer Einheit bei den Folgemaßnahmen zur Unterstützung der Landespolizei Bayern im Bahnhof Aschaffenburg und zur anschließenden Rückbegleitung eingesetzt.
Die Landespolizei hat hier aus meiner Sicht Klasse Arbeit geleistet. Die Lage eingefroren bis Fachkräfte vor Ort waren usw. Richtig gut, mit der entsprechenden Ausstattung der Kripo. Das hat zwar ein wenig Zeit in Anspruch genommen, aber das wurde in Kauf genommen. Die Lapo hat in kürzester Zeit alle verfügbaren Einsatzkräfte, zum Großteil aus den Dienstschichten (auch aus Hessen), zusammengezogen. “Die” standen ihren Mann/Frau!
Bei uns?? Ich möcht hier in diesem Forum nicht die Einzelheiten widergeben!
Nur soviel: Bedenklich wie schnell uns die Lapo im Einsatzfall unterstützt und wie lange es im umgekehrten Fall dauert. Das in unserem Zuständigkeitsbereich!
Ich kann den Kollegen aus Würzburg nur unseren größten Respekt aussprechen und den Verletzten “Gute Besserung” wünschen!
Zu den Forderungen kann ich nur sagen “mit Phrasen” kommen wir nicht mehr weiter. Schaut euch die Berichte der vergangenen Wochen an!
Solange von unserer Führung keiner von den Lagen im/am Zug direkt betroffen ist, wird sich auch nichts ändern.
Und auch an die Gewerkschaftvertreter und Personalvertreter, zumindest von uns, habe ich noch nicht im Einsatz gesehen.
gerhard nagel
Eintrag von Gerhard Nagel am 24.August 2009
Ich war ebenfalls unmittelbar betroffener FKB und ich kann nur sagen tolle Leistung der Bundespolizei, aber auch tolle Leistung den Kräften der LaPo. Die die vor Ort waren Respekt so viele Diensstunden zu verrichten.
Ich war auch in Würzburg dabei und kann nur sagen, zum Glück ist nichts schlimmeres passiert. Dank des besonnen handelns der eingesetzten E-Kräfte der Bundespolizei.
Zum Glück konnte die Lapo innerhallb von wenigen Minuten uns mit wirklich allen verfügbaren Männern und Frauen helfen. DANKE
Denen die verletzt sind “Gute Besserung” auch von uns.
Eintrag von Ivo am 24.August 2009
Hi!!
Das ist Wochenendalltag auf einem Revier:
Zwei Züge am Bahnsteig stehen sich gegenüber !
In einem Schalker und Dortmunder Ri. Ruhrgebiet.
In zweiten Gladbach und Bochum Fans Ri. Norden.
Insgesamt grob geschätzt: 8oo Fans !
Dazwischen zwei PVB vom Regeldienst. Diese sollen Straftaten und Ausschreitungen usw unterbinden !
Das ist Realität.
Eintrag von Railwaycop am 24.August 2009
Schön das ein Symposium in der Ligapause über dieses Thema geführt wurde…schon damals wußten wir das nicht viel dabei rumkommen wird. Die Saison ist noch jung und wir haben jetzt schon wieder so viele Übergriffe und Verletzte.Was soll sich denn bitte ändern???? Das BMI jedenfalls sollte erst nach der Wahl einbezogen werden….wenn vieleicht mal wieder Fachminister und Fachstaatssekretäre sich der Probleme annehmen können
Eintrag von Frank H. BFH am 24.August 2009
Zunächst der Wunsch nach einer schnellen Genesung der verletzten Polizisten.
@Gerhard Nagel,
es sind meist mehr Gewerkschaftsvertreter und Personalvertreter im Einsatz als es den Anschein hat. Diese berichten uns direkt und unverblümt von den Einsätzen. Einer davon bin ich selbst.
Gruß
Micha
Eintrag von Micha am 24.August 2009
Hallo
Die Gewalt wird immer größer auch im normalen Streifendienst und es wird nicht darauf reagiert.
Wo sind denn die Schutzausstattungen für jeden Einzeldienstkollegen, der Streife fährt und damit auch am Wochenende immer wieder ran muss?
Seit Beginn dieser Saison ist festzustellen das die agressivität gegenüber Polizisten enorm angestiegen ist, dafür braucht man keine Statistik oder sonst irgendwelche Papierzahlen, dafür muss man nur am Wochenende auf die Bahnhöfe gehen.
Wenn dann konsequent eingeschritten wird, wird man in der Presse ohne Schutz seitens eines Hernn Schäuble zerrissen.
Schäuble ist nur da wenn mal etwas positiv gelaufen ist.
Die Einsparungen an allen Ecken und Enden in der Innenpolitik müssen endlich ein Ende haben.
Eintrag von Clint am 24.August 2009
es ist zwar nicht die beste idee, aber stellt euch vor alle die zu einem einsatz sollen, melden sich am tag davor krank.
wenn wir zu einsätzen müssen, immer ist es der regeldienst der ran muß. aber von unseren e-dienst oder mal die bürobeamten mobil zu machen ist nicht drin.
neben den ganzen abordnungen die sowieso gemacht werden müsse ist das für uns kaum machbar.ach ja wir haben ja auch noch urlaubszeit.
und dann stellt sich ein inspektionsleiter hin und vordert als zielvereinbarung das die überstunden im grünen bereich gehalten werden,sprich nicht mehr als 50h am jahresende. ach und ja die geforderte mindeststärke pro dienstgruppe und schicht muß ja auch unbedingt gehalten und gestellt werden.
aber wie geschrieben e-dienst und bürobeamte brauchen ja ihr freies wochenende und den feiertag zum ausruhen.
Eintrag von Faulibär am 24.August 2009
“Und die Mittel, sich als Polizeibeamter in Zügen zu wehren, sind begrenzt…”
Richtig, und…
Wir brauchen darüber hinaus auch eine ausreichend rechtliche Handhabe, um die rechtliche Lücke zwischen volltrunkenen Fans und der viel zu engen Gefahrendefinition des BPolG zu schließen. Die rechtliche Einschreitschwelle auf unserer Seite muss vom Gesetzgeber gesenkt werden. Andernfalls wächst die Hemmschwelle auf der gegnerischen Seite.
Ich halte wenig von den diskutierten Mindeststrafen. Besser für alle Beteiligten wäre die rechtliche Stärkung der Befugnisse.
Das dies keine Kräfte herbeizaubert ist mir auch klar. Nur beides führt im Einklang zum Erfolg.
Kräfte + Handhabe.
Ich wünsche den Kollegen und Ihren Familien alles Gute.
Eintrag von BAPO GL am 24.August 2009
@BAPO GL:
rechtliche Möglichkeiten sind vorhanden, jedoch sind nie
ausreichend Kräfte vor Ort, um gegen gewaltbereite Gruppen in überfüllten Zügen und auf Bahnhöfen effektiv vorzugehen.
Das einzige was hier Abhilfe schaffen würde wäre aus meiner Sicht hartes und konsequentes Einschreiten mit massiven Kräften. Weiterhin natürlich ein Alkoholverbot in Zügen und Fahrtausschluß für alkoholisierte Spinner.
Die bestehenden Probleme werden uns auch weiterhin begleiten,da die Bahn und die Vereine profitorientierte Unternehmen sind, der DFB sich einem ernsthaften Dialog auch weiterhin entziehen wird und auch bei uns in Zukunft weitergespart wird.
Für die verletzten Kollegen alles Gute
Eintrag von koepi am 24.August 2009
Hallo,
zunächst möchte ich meine Genesungswünsche für die Würzburger Kollegen zum Ausdruck bringen.
Angesichts solcher Meldungen bin ich erstaunt, dass es noch nicht zum Gebrauch der Schußwaffe gegen eine solche Übermacht gekommen ist. Und dann möchte ich mal sehen, wer hinter dem Schützen steht und wer am lautesten seitens der Fans schreit.
Meine beiden Mitstreiter waren als FKB am Freitag in Berlin beim Spiel Union gegen Rostock, und hier wurden sie zusammen mit anderen Kollegen durch Rostocker Fans mit Steinen und Flaschen beworfen. Zu mindest wurde von den beiden keiner verletzt. Was sie bemerkenswert fanden war, dass in der Anreise ein Alkoholverbot im Zug galt. Noch nie in ihrer Zeit als FKB und vorher als KSB haben sie solch ruhige Fans gesehen. Das ging erst los, als sich die Fans nach der Ankunft mit Stoff versorgten, dann dauerte es nicht lange, und die ersten wurden laut. So ihr Bericht.
Ich weiß nicht, ob härtere Strafen etwas bringen würden. Möglicher Weise. Doch das nutzt gar nichts, wenn die Tat im Nachhinein herunter gespielt wird durch den Verteidiger des Beschuldigten vor Gericht. Erst gestern war ich als Zeuge vor Gericht. Hier haben sog. Fans im Zug von Berlin nach Cottbus zweimal Rauchpulver gezündet. Mehrere Kollegen mussten zum Arzt, der Lokführer der Zuges war danach 3 Tage arbeitsunfähig. Man muss dazusagen, es handelte sich hier um die vollklimatisierten Wagen ohne Fenster. Und der Verteidiger besitzt die Frechheit zu sagen, hier liegt ja nur eine geringe gesundheitliche Schädigung und ein geringer Sachschaden vor. Der hat ungelogen die Einstellung des Verfahrens wegen Geringfügigkeit beantragt!!! Ich hoffe nur, die Staatsanwaltin bleibt bei ihrer gegenteiligen Meinung und fällt nicht um.
Alle Gute nochmal nach Würzburg!!!
Eintrag von Schumi am 25.August 2009
@ Faulibär
zu: und dann stellt sich ein inspektionsleiter hin und fordert als zielvereinbarung das die überstunden im grünen bereich gehalten werden, sprich nicht mehr als 50h am jahresende. ach ja, die geforderte mindeststärke pro dienstgruppe und schicht muß ja auch unbedingt gehalten und gestellt werden
mein Kommentar dazu:
Da gibt es in Hessen eine Firma, die heißt T & A, das heißt “Theorie und Anwendung”. Eine hervorragende Sache, weil die es geschafft haben, dieses zu verbinden.
Bei uns ist Theorie das, was gefordert wird, Anwendung ist das, was wir ohne Rücksicht auf (eigene) Verluste durch-/umsetzen sollen.
Aua, liegen da Welten dazwischen, im Börsenjargon redet man in solchen Zeiten von einer Blase.
Frohes platzen!!
Eintrag von Realist am 25.August 2009
Eine Frage:
ist das Klima auch außerhalb der Fußballeinsätze rauher geworden?
Ist die Schwelle zur Gewaltbereitschaft tatsächlich niedriger geworden?
Das ist durchaus ernst gemeint - im Büro bekomme ich das nicht so mit, sorry.
Wie soll das denn werden, wenn die große Arbeitslosenschwemme nach den Wahlen kommt?
Dann haben wir sie, die Bundeswehr im Inland.
Eintrag von VERANTWORTUNG am 25.August 2009
@ VERANTWORTUNG : Einfach mal mit offenen Augen Nachrichten lesen und sich mal mit Kollegen, auch vom Land, unterhalten. Vom letzten Wochenende zB aus Berlin in der Morgenpost ganz nette Meldungen und auf Spiegel findet man dann zB. ein Amateurvideo aus Zwickau.
Eintrag von Zum Löschen verdammt am 25.August 2009
@VERANTWORTUNG: ” im Büro bekomme ich das nicht so mit”
Genau da liegen teilweise unsere Probleme. Die Führung und die SB von E/A bekommen eben in ihren Büros nicht mit , was draußen wirklich läuft.Und unsere hohe Führung natürlich erst recht nicht.
Wenn man hier die Einträge liest, ist das überall das Gleiche.Alles auf die Basis abwälzen, WM,EM,Nato-Gipfel, jetzt die unsägliche BTW, auch wieder mit Zusatzdiensten, nebenbei noch Fußballeinsätze.
Gleichzeitig 10 PVB abordnen an die BPOLD.Nach Aussagen der Führung und E/A ist der Basis das für ein paar Wochen zumutbar.Es wird endlich Zeit auch dafür mal auf die Straße zu gehen!Man muss den Menschen und der blinden Führung mal vor Augen führen, was wirklich abgeht!
Wo sind die, durch die Reform versprochenen 1000 PVB für die Basis?
Warum werden E/-und Innendienste immer noch als heilige Kälber behandelt, wenn es um Einsätze geht? Die bekommen doch auch Polizeizulage!!
Und noch ein kleiner Scherz am Rande! Warum fordert man nicht mal Einsatzkräfte von der (von GdP immer als solche bezeichnet) Bundesfinanzpolizei an !!
Den Kollegen von Würzburg Gute Besserung !
Eintrag von Altgrenzer am 25.August 2009
..wie lang wird es noch dauern bis der 1. Schuß fällt- und der Tote war doch so ein lieber Sohn, ein gute Schüler und naja.. am Wochenende hat er mal die Sau rausgelassen .. wollte aber nur Spaß.. Polizei hat überreagiert.. u.s.w…Halten wir mal alle die Füsse still- legen unsere Kaffeekassen zusammen, um dem 1.Kollegen, dem das passiert, einen guten Anwalt zu sponsern.. es wird nicht mehr lange dauern.. Dienstherr? Vergiß es!!!Politik? Säusel, säusel - es gibt mehr Fans als Polizisten ( = Wählerstimmen)..weiter säusel..
Eintrag von El Torro am 25.August 2009
Ja, das wird tatsächlich hochinteressant, wenn es das erste mal knallt…. mit der Dienstwaffe gegen eine Menschenmenge. Der arme Kollege benötigt dann nicht nur einen guten Anwalt (am besten zwei oder drei), sondern auch psychotherapeutische Behandlung und eventuell ein anderes Auskommen, wenn er wie auch immer seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, darf oder soll. Zumindest steht eines fest: Er steht alleine da. Und aus diesem Wissen heraus lassen sich die Kollegen lieber verletzen, als ihre Waffe zu ziehen. So groß ist die Angst vor dem danach.
Mir geht es nicht darum die rechtliche Schwelle für den Schußwaffeneinsatz zu senken, es sollen keine WildWest Manieren herrschen, aber es muss etwas getan werden, was die Einsatzbelastung und die Gefährdung der Kollegen drastisch senkt. Wir sind doch nicht das Kanonenfutter von DFB und Politik! Ein paar Beiträge zuvor wird das “Krankmachen” vorgeschlagen, das ist nun aus Sicht des Dienstherrn klar unzulässig, zeigt aber, wohin die Richtung tendiert. Die Kollegen haben keine Lust mehr, nicht auf arbeiten, sondern sich menschlich und gesundheitlich verheizen zu lassen. Und das ist mehr als nachvollziehbar.
Wie immer fehlt uns Beamten der Druck auf die Politik, sind wir doch arg eingeschränkt unsere Rechte durchzusetzen. Und vor der Wahl wird das vom Minister schön aufgesessen, was danach kommt weiß keiner so recht. Dann ist man ja erstmal wieder 4 Jahre sicher im Satteln und kann die Auswüchse der Wirtschaftskatastrophe über uns ausschütten.
Dieser Weg geht in die falsche Richtung. Das sollte die Politik wissen. Und sie sollte rasch reagieren, sonst gibt es tatsächlich eines Tages Fußball, und keiner (PVB) geht hin.
Eintrag von Jens H. am 26.August 2009
Bei der Bahn war die Bahnpolizei das 5. Rad am Wagen - und bei der Bundespolizei ist sie es immer noch.
Die Flächeninspektionen mit ihren Revieren können in der AAO auf Grund des Personalmangels ihre Alltagsaufgaben teilweise nicht mehr bewältigen. Hinzu kommen jede Menge (Fußball-) Sonderdienste (gerade in den Ballungsrauminspektionen wie Dortmund, Düsseldorf, Köln) mit immer mehr zunehender Gewal seitens des polizeilichen Gegenübers.
Es fehlt an der politischen Willensbildung! An den Flughäfen und den Grenzen brauch nur Jemand “Kontrolllücke” schreien - und PVB werden umgeschichtet, damit später zur Not gesagt werden kann: Wir hatten alles getan!
Wenn in den Bahnhöfen und Zügen in der Fläche die Landespolizeien immer häufiger für die fehlende BPol einschreiten muss (Schließung von EA und Inspektionen - faktischer Rückzug aus der Fläche) und die noch vor Ort eingesetzten PVB nicht in den Zügen und Bahnhöfen, sondern in den Revieren bei der @rtus-Bearbeitung sitzen und dort Maßnahmen verknüpfen, dann ist dies auch eine der Realitäten dieser Reform.
Vielleicht wird sich die Politik dann ändern, wenn auf Grund des Personalmangels Zugbegleitungen und Einsätze anlässlich der diversen Fußballspiele in der 1.,2.,3. Bundesliga, Landes- u. Regionalliga nicht mehr durchgeführt werden können und die ersten unbeteiligten Bürger extrem zu Schaden kommen. Das ein Politiker zu Schaden kommt, ist zum Glück nicht wahrscheinlich, da diese sich selten (oder gar nicht) an Bahnhöfen und in den betreffenden Zügen auf halten!
Eintrag von schuster am 26.August 2009
Die Gewaltbereitschaft wird immer schlimmer und die Polizei sieht dabei immer schlechter aus, weil sie keinerlei Rückedeckung durch die Politik bekommt. Die Lage ist auf deutsch gesagt einfach zum kotzen. Wenn gestern jemand den Bericht auf Akte 09 gesehen hat weiss was ich meine. Jugendgangs bewaffnet bis an die Zähne. Kein Respekt. Warum denn auch, die Polizei macht ja eh nichts. Eine Aussage von einem Gangmitglied war: “die Polizei holt ihre Waffen doch eh nicht raus, da sind wir viel schneller.” Und wenn der Polizist mal seine Waffe raus holt, weil er in Gefahr ist, kann er sich danach warm anziehen. Es ist einfach nur unbefriedigend. Wir machen uns wirklich langsam zum Affen und sind die Prügelknaben der Nation geworden und es ändert sich nichts.
Warum kann und darf denn nicht einmal härter durchgegriffen werden.
In anderen Ländern funktioniert das doch auch und der Respekt vor der Polizei ist dadurch deutlich höher als hier.
Dazu kommt noch die schlechte Ausstattung. Es müssen erst mehrer Polizisten abgestochen werden bis jeder einen Stichschutz bekommt.
Der §113 StGB muss härter bestraft werden und die Polizei muss mehr Rückendeckung von der Politik erhalten.
Ansonsten haben wir in einigen Jahren auch Straßenkämpfe auf unseren Straßen.
Eintrag von Image am 26.August 2009
Die Politik sollte Druck auf die Bahn ausüben und ein Alkoholverbot in Zügen fordern. Sollte die Bahn darauf nicht eingehen, werden die Millionen an Subventionen gestrichen, die die Bahn trotz Gewinn immer noch erhält. Das eingesparte Geld wird für die Einstellung von mehr Polizeibeamten und für bessere Ausstattung verwendet.
Das ist natürlich nur Wunschdenken, in der Realität sind die Verflechtungen zwischen dem ehemaligen Staatsunternehmen und der Politik viel zu groß.
Eintrag von Jetzt schreibe ich am 26.August 2009
Es muss viel härter durchgeriffen werden. Das ist auch Interesse der Mehrheit der Fussballfans, die nämlich friedlich sind.
Eintrag von Thomas am 26.August 2009
Alkoholverbot bei der Bahn?
Niemals, da man dann ja Geld verschenken würde!
Hamburg - Zug mit Fussballfans gen Süden - 20 Kisten Bier werden verladen - Stückpreis im Bistro: 3,50 € - noch Fragen?
Eintrag von MeineMeinung am 27.August 2009
Hallo, mal etwas sarkastisch………lasst doch die Züge mal ohne Polizeibegleitung fahren. Hinterher den Schaden aufnehmen, Anzeige und gut. Mal sehen wie lange es die Bahn mitmacht, wenn es teuer wird. Körperverletzungen usw. na und, sollen sich doch die sog. Fans auf die Fre..e hauen, trifft vermutlich nicht den Falschen. Und irgendwann haben die Unbeteiligten die Nase voll und fahren auch nicht mehr, oder beschweren sich bei den Bahn. Gehen wir dochmal das Risiko ein…..das etwas passiert. Kräfte zu reduzieren wird keiner machen, warum….bisher hat doch alles geklappt, außerdem will sich die Führungsetage nichts schlechtes nachsagen lassen, oder ? Tschüss und hoffentlich ein ruhiges Wochenende und bleibt vorallem gesund, es ist es nicht wert verletzt zu werden….ehemaliger
Eintrag von ehemaliger am 28.August 2009
Zitat:
Der §113 StGB muss härter bestraft werden und die Polizei muss mehr Rückendeckung von der Politik erhalten
Es sollte nicht härter bestraft werden.
Es wäre schön wenn ein Beschuldigter wegen des Tatvorwurfs des § 113 StGB überhaupt mal bestraft würde und das Verfahren nicht mehrheitlich nach § 153 StPO eingestellt würde.
Eine Klageerhebung wäre ja schon einmal ein erster feiner Zug und ein tolles Zeichen der STA.
Vieleicht sollte man lediglich aus dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte einen Verbrechenstatbestand machen dann könnte die STA sowas nicht einfach ständig einstampfen.
Mich würde mal brennend interessieren wieviele Strafanzeigen wegen des Verdachts einer Straftat gem §113 Stgb von den STAen nach 153 eingestellt werden.
Rein subjektiv müsste das bei über 90% liegen, ich hoffe ich irre mich.
Eintrag von shottersheriff am 28.August 2009
Nein, das geht doch gar nicht, wir müssen uns doch alle um die viel schlimmeren Fälle wie § 265a StGB kümmern….
[/ironie aus]
Eintrag von Jens H. am 28.August 2009
Vor allem wünsche ich mir, in diesem speziellen Fall, dass es nicht nur bei den Genesungswünschen der GdP bleibt, sondern dass die GdP für die betroffenen Kollegen ein Verfahren anstrebt, dass Maßstäbe setzt! Also, Scheuring, Hüber und so weiter….helft den Verletzten! Nicht nur…sorry, alles Gute für euch und werdet bald gesund…NEIN…kämpft und klagt nicht!
Eintrag von Berliner am 30.August 2009
Mehr Polizisten auf die Strasse…..ein geflügeltes Wort seitens der Politiker….aber mit @rtus unmöglich. Für das Bearbeiten der festgenommenen Personen, wie z.B. in Aschaffenburg bräuchten wir Wochen, um irgendwelche Beziehungen/Verknüpfungen herzustellen.
Erst vor kurzem las ich im neuen Flyer Polizeitrainer:”Du gehörst zu einer modernen, kompetenten und professionell arbeitenden Polizei”, da wundert mich diese Aussage bei unseren FEM´s………
Eine Vereinfachung der Sachbearbeitung würde uns auf der Strasse das Leben leichter machen…wie ich doch die alten Zeiten herbeisehne…….
Eintrag von schorschi am 30.August 2009
PS: Eine baldige Genesung wünsche ich meinen Kollegen in Würzburg
Eintrag von schorschi am 30.August 2009
Moin,
das ein “Fan” durch eine Kugel von einem PVB stirbt gab es schon. 03.11. 1990 sag ich nur. Der Berliner “Fan” Mike Polley verstarb dabei. Rausgekommen? Geändert bis heute? NIX.
Alkoholverbot in Zügen? Wer soll das durchsetzen, wer soll das kontrollieren?
Ich sehe es wie der User “ehemaliger”. Lernen durch Schmerzen, ganz einfach. Aber da wird uns ein Strich durch die Rechnung gemacht, leider muss man sagen.
Ich bin gespannt darauf wie und was sich das Unternehmen “METRONOM” gedacht hat, das angedachte Alkoholverbot in den Zügen durchzusetzen.
Werde ich als PVB tätlich angegriffen durch ein gewalttätiges polizeiliches Gegenüber, dann werde ich mich zu wehren wissen und auch keines Scheu haben meine mir dazu dienstlich gelieferten Einsatzmittel einzusetzen. Mein Leben ist mir mehr wert als das Treueverhältnis zu dem Dienstherren! Die sich daraus ergebenden Konsequenzen trage ich schliesslich auch alleine und nicht der Dienstherr. Leber gehe ich in den Bau als in eine Zinkwanne um es mal drastisch auszudrücken!
Eintrag von Der Kommentator am 30.August 2009
Wie sieht es z.B. mit der Ausstattung der PVB aus?!
Es kann doch nicht sein das es keinen Stichschutz gibt.
Viele PVB´innen haben einen, aber die Männer stehen ohne da.
Müssen denn erst mehrere Polizisten abgestochen werden bis was bewegt wird?
Warum muss in unserem Land immer erst was passieren bis gehandelt wird?
Eintrag von Image am 30.August 2009
Moin,
Stichschutz? Was sollen wir denn noch alles tragen? Stichschutz, Schutzweste, KSA?
Überleg doch mal wie wir rumrennen würden. Unsere Schutzweste ist zwar nicht unbedingt sehr bequem aber sie schützt uns und das auch vor Angriffen mit Messern oä.
Eintrag von Der Kommentator am 31.August 2009
Die Idee von “Ehemaliger” finde ich sehr gut und einfach. Unsere Vorgestzten müßten nur mitspielen. Alle Zugbegleitungen absagen wird so schnell nicht gehen. Ein DGL könnte sich aus Fürsorgepflicht weigern ( wenn ihm zu wenig Personal zur Verfügung steht ) PVB für eine Zugbegleitung abzustellen. Das vieles möglich ist zeigt folgendes Beispiel :
Es werden auch häufig kleinere EA`s oder Reviere im Nachtdienst oder am Wochenende geschlossen um größere Reviere wegen Personalmangel zu unterstützen. Beispiel Wiesbaden HBF / Frankfurt/Main Hbf oder Bad Kreuznach / Mainz Hbf ). Die LAPO ist von solchen Maßnahmen zwar nicht sehr erbaut; aber was soll man machen ?
Den verletzten Kollegen noch gute Genesung !
Eintrag von Streik am 31.August 2009
@ Der Kommentator
Falsch, die Schutzweste schützt nicht vor Messerstichen, die Klinge geht durch wie Butter.
Der Stichschutz ist nur eine ganz kleine zusätzliche Einlage in Deine bereits vorhandene Weste.
Du wirst den Unterschied nicht spüren.
Schaue dir mal die Westen von den Frauen an, ein Unterschied ist kaum erkennbar.
Eintrag von Image am 31.August 2009
Hat jemand am 31.08.09 die Sendung Report auf dem ersten Programm gesehen?
Filmausschnitte zeigten die Gewalt und Gewaltbereitschaft gegenüber den Einsatzkräften!
Was muss noch geschehen? Wann ist endlich Schluss mit Lustig in dieser Republik?
Die Justiz mag zwar blind sein, aber sie kann im Dunkeln sehen! :)
Eintrag von BKE PVB am 1.September 2009
Moinsens!
@BKE PVB: Joh, habe ich auch gesehen.
Eigentlich sollte man bei diesen Bildern meinen, dass auch der letzte Verantwortlich im DFB, bei den Vereinen, in der Politik und bei unseren hohen Führungskräften mal langsam aufwachen müßte.
Es fehlt mir allerdings der Glaube daran.
Sehr interessant empfand ich die Erklärungsversuche des Herrn vom DFB: (sinngemäß)… fürher habe man sich halt auch mit der Obrigkeit “gerieben” und mehr Spaß daran gefunden, wenn man Erfolg hatte. Quasi alles normal…….(sinngemäß)!
Tja, und solange die Einen gut am Fußball verdienen und die Anderen sich nicht jedes Wochenende mit dem “ach so friedlichen Fußballfan” auseinandersetzen müssen und brav bei “Mutti zu Hause sitzen”, werden wir auf Veränderungen vergebens warten.
Oder täusche ich mich???
Bleibt gesund,
Gruß
AB
Eintrag von AB am 1.September 2009
Unsere Hu war es die die Rostocker mitsamt Alkohol/und Flaschenverbot nach Berlin brachten. Alles ruhig,alle Kleingeister hielten den Mund,es gab nicht einmal Gesänge und wir hatten jederzeit die Lage unter Kontrolle bei absolut niedrigster Einschreitschwelle. So und nicht anders muß es laufen,sonst verstehen die es nicht.
Aber…. dieser Ablauf und dieses Vorgehen wurde von uns hart erkämpft. Dennn vor der Abfahrt in HRO saßen uns der DGL und ein Oberrat des Präsidiums im Nacken,wir mögen entweder schneller durchsuchen,oberflächlicher arbeiten oder einfach nach Gesicht entscheiden wer undurchsucht reisen darf……denn der Sonderzug,Entlastungszug oder auch Reisespaßzug der Deppen muß pünktlich raus und das obwohl er an keinem Fahrplan gebunden wart und wir als vollziehende Gewalt eine Polizeiverfügung durchsetzen wollten und eigendlich auch sollten.Wir zogen unser Ding durch und waren am Ende stolz auf dieses FBK. Aber die Erkenntniss das nicht nur Politiker sondern sogar Polizeibeamte im gehobenen und höheren Dienst die Zeichen der Zeit nicht erkennen wollen oder gar, nicht können geben einen vielmehr zu denken. Der Einsatzerfolg hängt vom konsequenten Umsetzen aller zur verfügung stehender Maßnahmen und Taktiken ab und nicht ob Züge pünktlich und schnell abfahren.Wehe dem der den operativen Bereich (E.Kräften)das freie arbeiten verwehrt.Angekommen in BERLIN DURFTEN SIE FATALERWEISE WIEDER SAUFEN UND RAUFEN(Kommunikationspanne zwischen Ortskräften und LaPo)….DEN REST KONNTE MAN DER PRESSE ENTNEHMEN
Schreibtisch ist Schreibtisch und Schlachtfeld ist Schlachtfeld.
Der Alte Fritz
Eintrag von Kathtrin am 1.September 2009
Report MÜNCHEN:
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/2925834
Hier kann sich jeder die Reportage über die Hooligans anschauen.
Eintrag von PM am 1.September 2009
Den Kollegen gute Besserung
Alles schreit nach mehr Personal ??
Ihr werdet sehen das verhallt.
Doch nun zum eigentlichen Problem der Bundespolizei
Entschuldigung Polizei für Statistik und Daten
wir verbrauchen doch mehr Personal ( Polizeibeamte )um die Statistik aufzublähen frei nach dem Motto
” Zahlen, Daten, Fakten ”
Hört endlich auf mit dieser Erbsenzählerei und kommt zm Ursprung zurück, Polizei gehört auf die Straße und nicht zum Erbsenzählen in die Verwaltung.
Nächstes Problem die Schattenwirtschaft
Jeder bedient sich aus dem Schichtdienst
zwickts irgendwo wird ein PVB aus dem Schichtdienst abgezogen
von denen, die dann noch da sind wird verlangt 5 - 6 Wochenenden zu arbeiten und dann jedes Wochenende
Fußballfans ( denkt mal nach )
Nicht wenige PVB sind über 50 Jahre
einfach mal nachdenken ????
Polizisten gehören auf die Straße und nicht in Amtsstuben zum Erbsenzählen
Eintrag von Blauer Klaus am 2.September 2009
Ich komme nun zum Schluß und behaupte: “Der Kampf gegen die Windmühle ist verloren… der letzte dreht das Wasser ab.”
Eintrag von BKE PVB am 2.September 2009
Hallo Kolleginnen und Kollegen,
anbei ein Bericht von der Homepage der BPOLD H zur Kenntnis.
Es wird nicht besser…………
Gefangenenbefreiung durch randalierende Chaoten
Erneut Bundespolizisten verletzt
Rastede. Erneut sind zwei Bundespolizisten Opfer eskalierender Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamte geworden. Nach dem Fußballspiel VfB Oldenburg gegen SV Wilhelmshaven kam es am gestrigen Abend bei der Rückreise der SV-Fans im Bahnhof Rastede zu einer schweren Auseinandersetzung.
Eine Gruppe von ca. 20 Personen hielt sich am Bahnsteig auf und bewarf den einfahrenden Zug und die eingesetzten Polizisten mit Steinen und pyrotechnischen Gegenständen. Ein Kollege erlitt dabei eine stark blutende Kopfverletzung durch ein geworfenes Kantholz. Daraufhin wurde ein Gewalttäter wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch vorläufig festgenommen und durch zwei Beamte des Zugbegleitkommandos in den Bahnhof Rastede verbracht. Drei weitere Beamte verblieben im Zug, um dort die aufgebrachten Fans durch Gefährderansprachen zu beruhigen.
Nach Abfahrt des Zuges griffen am Bahnhof verbliebene Chaoten die Beamten erneut massiv mit Steinwürfen und Pyrotechnik an. Dabei wurde ein weiterer Kollege im Gesicht verletzt. Trotz Einsatz von Pfefferspray wurde der Festgenommene durch den aggressiven Mob befreit. In Anbetracht dieser Gewaltexzesse zeigten unbeteiligte Bürger Zivilcourage. Sie stellten sich offen auf die Seite der bedrohten Polizisten. Als die zwischenzeitlich angeforderte Verstärkung der Landespolizei eintraf, waren die Straftäter bereits geflüchtet. Eine Nachsuche verlief erfolglos.
Den beiden verletzten aber dienstfähigen Kollegen wünschen wir gute Besserung.
10. September 2009
Eintrag von KSB am 12.September 2009
@KSB
Es wird nicht besser, wie Du schon sagst!!
Das beschreibt mal wieder schön deutlich, was in Deutschland bereits alles möglich ist.
Die Dienstleitungen schweigen, die Politik schweigt und die Vereine wiegeln ab, dass ja noch gar nicht bewiesen ist, dass es sich um Fußballrandale gehandelt hat.
Überhaupt sind das ja nur vereinzelte “Wirrköpfe”, die Hooligans.
Für mich alles ohne Worte.
Ob sich irgendjemand der verantwortlichen Personen einmal Gedanken gemacht hat, was für eine Signalwirkung aus solchen Geschehnissen hervorgeht??
Glaubt man auf Seite der Polizeiführung und seitens der Politik ernsthaft noch, dass wir Herr der (Fußball)-Lage sind?
Mangelhafte Ausrüstung, fehlendes Personal, ignorante Polizeiführer (in der obersten, an solchen Geschehnissen nicht beteiligten, Ebene) und zaudernde Politiker werden m. E. dazu beitragen, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis bei einem solchen Einsatz der erste Schuss fällt.
Ich würde mich auch nicht für ein fünftklassiges Spiel steinigen lassen wollen!!!!
Also passt am Wochenende auf Euch auf!!!
Grüße
AB
Eintrag von AB am 12.September 2009
Es scheint, als wäre dieses Thema vorerst mal gegesen. Aber, die jüngsten Meldungen zeigen dass es erst die Spitze des Eisbergs ist.
Schon wieder eine Schreckensmeldung:
| 12.09.2009 | 22:00 UTC
Jugendliche in München prügeln 50-Jährigen zu Tode
MÜNCHEN: Zwei Jugendliche haben auf einem Münchner S-Bahnhof einen 50-jährigen Mann zu Tode geprügelt. Nach Zeugenaussagen war der Mann dazwischen gegangen, als die beiden 17 und 18 Jahre alten Täter eine Gruppe jüngerer Jugendlicher bedrohte. Am S-Bahnhof in Solln seien alle Beteiligten ausgestiegen, teilte ein Polizeisprecher weiter mit. Die beiden jungen Männer hätten dann auf den Mann eingeschlagen, der gestürzt und mit dem Kopf aufgeschlagen sei. Die Täter konnten später von der Polizei festgenommen werden. Gegen sie wird wegen versuchten Mordes ermittelt.
[Presse]
Eintrag von BKE PVB am 13.September 2009
[sarcasm-on]
Ach ich vergaß… für alle die nicht wissen wie man schnell ins Krankenhaus oder in die Pathologie kommt, hier eine kleine Infobroschüre
http://www.bundespolizei.de/cln_116/nn_252058/DE/Home/06__Presse/Downloads/helfen-aber-sicher__pdf,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/helfen-aber-sicher_pdf.pdf
[sarcasm-off]
Eintrag von BKE PVB am 13.September 2009