GdP verurteilt unerträgliche Gewalt gegen Polizeibeamte

Berlin/Hilden: Als unerträglich bezeichnete Josef Scheuring, Vorsitzender der GdP Bezirk Bundespolizei, das brutale Vorgehen aus dem Kreis der Münchner Gruppe „Schickeria“ auf dem Würzburger Hauptbahnhof. Drei Bundespolizisten wurden schwer verletzt. Diese Eskalation der Gewalt belegt und übertrifft leider unsere Befürchtungen. Wir erwarten jetzt, dass Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble öffentlich Position bezieht und sich als oberster Dienstherr schützend vor seine Leute stellt, so Scheuring weiter. Das brutale Vorgehen der sogenannten Fans zeigt, dass diese keine Achtung vor ihren Mitmenschen haben und meinen, dass Recht und Gesetz für sie nicht gelten.

Mehrfach hat die Gewerkschaft der Polizei in der jüngsten Vergangenheit darauf hingewiesen, dass die Bundespolizei für die Fanbegleitung dringend neues Personal braucht, weil die Einsatzkräfte diese Aufgabe oftmals zusätzlich zu ihren originären Aufgaben erledigen müssen. Auch erwartet die GdP nun die Einführung des längst überfälligen Alkoholverbotes in den Zügen der Bahn AG bei der Anreise der Fans.

Die GdP bekräftigte noch einmal ihre Forderung die Spielpläne mit Rücksicht auf die Polizei zu entzerren. „Wir fordern die verantwortlichen in der Politik und im DFB auf, sich endlich ernsthaft mit dieser Verrohung der Fans zu befassen und zu Handeln. Wir erwarten aber auch von den vielen Tausend friedlichen Fans, dass sie sich deutlich und aktiv von den Gewalttätern distanzieren “ ergänzte Jörg Radek, der im GdP Bundesvorstand für Polizeieinsätze bei Fußballspielen zuständig ist.

Den drei Kollegen der Bundespolizei wünscht die GdP gute Genesung und hofft, dass sie auch die traumatischen Folgen des Einsatzes schnell verarbeiten können.

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Themenbereich: Gewaltbereitschaft | Drucken