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18. August 2009

Wirtschaftliche Interessen beim Fußball dĂŒrfen nicht zu Lasten der Sicherheit gehen

Berlin. Konkrete Schritte zur BekĂ€mpfung der wachsenden Gewalt im Fußballgeschehen erwartet die Gewerkschaft der Polizei (GdP) von dem Treffen der Innenminister und –senatoren der unionsregierten BundeslĂ€nder in der kommenden Woche in Chemnitz.
GdP-Bundesvorsitzender Konrad Freiberg: „Fast die HĂ€lfte der insgesamt 127 lĂ€nderĂŒbergreifenden PolizeieinsĂ€tze im vergangenen Jahr 2008 waren notwendig geworden, weil bei Fußballbegegnungen mit gewaltsamen Auseinandersetzungen zu rechnen war. Dabei handelte es sich nur um die Zahl der EinsĂ€tze, die LĂ€nderpolizeien ohne UnterstĂŒtzung aus anderen BundeslĂ€ndern und der Bundespolizei nicht hĂ€tten leisten können. Die Zahl der PolizeieinsĂ€tze, die ein Bundesland oder auch die Bundespolizei Woche fĂŒr Woche mit eigenen KrĂ€ften zusĂ€tzlich meistern muss, haben wir gar nicht mehr gezĂ€hlt.“ (weiterlesen…)

17. August 2009

GdP: Aus der Visa - AffÀre nichts gelernt

Berlin/Hilden, den 17. August 2009: 1300 Polizeibeamte des Bundes und der LĂ€nder sowie des Zolls haben nach Presseberichten heute 180 China - Restaurants  in mehreren BundeslĂ€ndern durchsucht. Dort sollen ĂŒber zehn Jahre mehr als 1.000 Chinesen in sklavenhaften ZustĂ€nden illegal beschĂ€ftigt worden sein. ”Sollten sich diese VorwĂŒrfe bestĂ€tigen, wĂ€re das ein erneuter Beweis, dass die Politik die “Visa - AffĂ€re” mit dem daraus folgenden Visa - Untersuchungsausschuss wohl intensiv politisch genutzt, inhaltlich jedoch ĂŒberhaupt nichts gelernt hat”, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei in Berlin. “Die ZustĂ€ndigkeit einer ganzen Reihe von Bundes- Landes - und Kommunalbehörden bei der Visaerteilung, der ÜberprĂŒfung der Einreise, des Aufenthaltes und der Ausreise stellt eher den Tatbestand der Beihilfe bei solchen unmenschlichen und hoch sozialschĂ€dlichen Straftaten als eine wirksame Kontrolle dar. Eine umfassende Neuausrichtung der Migrationskontrolle durch eine zustĂ€ndige  Bundesbehörde in Deutschland ist aus SicherheitsgrĂŒnden und zum Schutz der Menschen vor Ausbeutung und Versklavung zwingend geboten”, so Scheuring.

GdP Mitglieder sind Weltmeister….

Grandiose Goldfahrt von den Zweiercanadiern Erik Leue/Tomasz Wylenzek und eine Bronzemedaille durch Sebastian Brendel: Bei der WM in Dartmouth (Kanada) vom 12.08.2009 bis 16.08.2009 rĂ€umten unsere GdP-Mitglieder am ersten Finaltag krĂ€ftig ab. (weiterlesen…)

14. August 2009

GdP: FußballeinsĂ€tze reiben die Bundespolizei auf

Berlin/Hilden, den 14. August 2009: Die Fußballsaison 2009/2010 ist noch jung. Doch die Probleme sind die alten. Der Spielplan fĂŒr die 1. – 3. Liga beschert nicht nur das Ruhr – Derby Schalke gegen Bochum. Die Vereine aus Leverkusen, Köln, Gladbach, Paderborn und die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund haben an diesem Wochenende Heimrecht. „Nicht jedes dieser Spiele ist ein Brisanzspiel. Doch an einem verlĂ€ngerten Wochenende, wie dem Bevorstehenden macht es dies Summe von Heimspielen in einer Region“, so Jupp Scheuring Vorsitzender des Bezirk Bundespolizei in der Gewerkschaft der Polizei. (weiterlesen…)

Zusatzurlaub fĂŒr Schichtdienst - MdB Binninger: Das war nicht der politische Wille

Ausgehend von der Entscheidung, die besondere Lebensarbeitszeit fĂŒr die BundespolizistInnen zu verlĂ€ngern hat der Innenausschuss des Deutschen Bundestages auf Initiative des CDU - Bundestagsabgeordneten Clemens Binninger die Bundesregierung aufgefordert, den Zusatzurlaub fĂŒr Schichtdienstleistende um zwei Tage zu erhöhen.

Inzwischen hat die Bundesregierung diese eingeforderte VerĂ€nderung derart vorgenommen, dass sie lediglich den § 12 (1) der Erholungsurlaubsverordnung und damit den Ausgleich bei regelmĂ€ĂŸigem Wechsel der Arbeitszeit verĂ€ndert hat. Dort werden jetzt auf die an den Arbeitstagen berechneten Zusatzurlaubstage jeweils zwei weitere Tage gewĂ€hrt. ( z. B. bisher 1 Tag jetzt 3 Tage / bisher 4 Tage jetzt 6 Tage ).

Nicht verĂ€ndert hat die Bundesregierung die Verordnung allerdings im § 12 (2). Dort ist festgelegt, dass Beamtinnen und Beamte die einen unregelmĂ€ĂŸigen Wechsel ihrer Arbeitszeit haben, pro 110 geleisteten Nachtdienststunden ebenfalls Anspruch ein einen Tag, bei 440 Stunden Anspruch auf vier Tage Zusatzurlaub haben.

Im Ergebnis heißt das, dass alle Kolleginnen und Kollegen die in flexibilen SchichtplĂ€nen arbeiten und damit hĂ€ufig noch höheren Belastungen ausgesetzt sind, von der politisch beabsichtigten Verbesserung nicht berĂŒhrt werden.

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12. August 2009

Verwaltungsbeförderungen im PrÀsidium eingeleitet - Personalrat bei der Verteilung nicht beteiligt

Das BundespolizeiprĂ€sidium Potsdam hat die Beförderungen von ĂŒber achtzig Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung des PrĂ€sidums eingeleitet und die Beförderungsrahmendaten dienststellenintern veröffentlicht. Entgegen der bisherigen Verwaltungspraxis im Bundesministerium des Innern und im jetzt zustĂ€ndigen BundespolizeiprĂ€sidium hat das PrĂ€sidium den zustĂ€ndigen Personalrat bei der Verteilung der Planstellen auf die Bundespolizeibehörden vor der Einleitung der Beförderungen nicht beteiligt. (weiterlesen…)

GdP: Keine Gleichwertigkeit bei Dienstpostentausch nötig

"Die ministeriellen Erlasse zum Dienstpostentausch sind nicht so auszulegen, dass eine Gleichwertigkeit der entsprechenden Tauschdienstposten unabdingbare Voraussetzung wĂ€re. Ohne RĂŒcksicht auf eine Gleichwertigkeit der Tauschdienstposten hat eine wohlwollende EinzelfallĂŒbung zu erfolgen, nach der ein Dienstpostentausch nur aus wichtigen GrĂŒnden abgelehnt werden kann".
Das hat das Verwaltungsgericht LĂŒneburg bereits am 09. November 2004 in einem Urteil AZ: 1 A 349/04 zum Dienstpostentausch im damaligen Bundesgrenzschutz, der heutigen Bundespolizei, festgestellt.

Das Urteil VG LĂŒneburg 1 A 349/04

11. August 2009

Erholungsurlaubsverordnung und Erschwerniszulagen

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

im Anhang geben wir Euch hiermit die Änderung der Erholungsurlaubsverordnung vom 21. Juli 2009 und unsere, ĂŒber den Deutschen Gewerkschaftsbund eingereichte Stellungnahme zur Erschwerniszulagenverordnung bekannt.

Die beabsichtigte Änderung der Erschwerniszulagenverordnung beinhaltet u. a. die Verdoppelung der (Wechsel) - Schichtzulage fĂŒr die schichtdienstleistenden Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei und der Bundesfinanzpolizei. (weiterlesen…)

10. August 2009

GdP: Neue Perspektiven! - Fehlanzeige !

Die politische ErklĂ€rung war eigentlich unmissverstĂ€ndlich klar: “Wir werden die Möglichkeiten fĂŒr den Aufstieg aus dem mittleren Dienst weiter verbessern. Denn ich möchte, dass der Anteil von Angehörigen der Kommissarslaufbahn von ursprĂŒnglich 20 auf 40 Prozent bis 2013 erreicht wird. Perspektivisch stelle ich mir auch eine Verbesserung weiterer Rahmenbedingungen fĂŒr die BeschĂ€ftigten der Bundespolizei in Vollzug und Verwaltung vor. Die Einzelheiten werden jetzt geprĂŒft “. (weiterlesen…)

Gericht bestĂ€tigt rĂŒckwirkendes Westgehalt bei Teilausbildung in den alten BundeslĂ€ndern

Berlin . Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat in einer aktuellen Entscheidung (Az.: OVG 4 N 21.09 -vorher 6 N 38.07- vom 10.07.09) unanfechtbar bestĂ€tigt, dass spĂ€tere Beamte aus dem Beitrittsgebiet, die bis November 1997 mindestens die HĂ€lfte ihrer BewĂ€hrungszeit und Anpassungsfortbildung nach dem Einigungsvertrag in den alten BundeslĂ€ndern absolviert haben, Anspruch auf Zuschuss zu ihren damaligen „Ost“-BezĂŒgen auf Höhe des so genannten Westgehalts hatten (Zuschuss nach § 4 der 2. BesÜV in der bis zum 24.11.1997 geltenden Fassung). Das gelte auch dann, wenn zunĂ€chst eine Einstellung bei einer BGS-Abteilung in den neuen LĂ€ndern als „Angestellter im Polizeivollzugsdienst“ erfolgte und sich dann – meist sofort - eine zeitweilige Abordnung an einen Ausbildungsstandort in den alten BundeslĂ€ndern anschloss, der Rest der Anpassungsfortbildung jedoch wieder in den neuen LĂ€ndern stattfand. (weiterlesen…)


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