GdP: Aufwandsentschädigung für Diensthundeführer angepasst

Mit Erlaß BMI, Z 1 b – 002154/4 vom 01. September 2009 hat das Bundesministerium des Innern die Aufwandsentschädigung für Diensthundeführer der Bundespolizei erhöht. Gem. & 17 Bundesbesoldungsgesetz (BBesG) beträgt die Aufwandsentschädigung jetzt 120.– Euro monatlich. Sie wird jeweils mit den laufenden Bezügen ausgezahlt. Der Erlaß ist rückwirkend ab dem 1.1.2008 gültig. Mit dieser Regelung wurde diese  Aufwandsentschädigung der Regelung im Bereich des Zolls angepasst. Der Bundespolizei – Hauptpersonalrat hatte die Forderung auf Initiative der örtlichen Personalvertretungen und der Diensthundeführer in das Bundesministerium des Inneren eingebracht.

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Themenbereich: Besoldung | Drucken

13 Kommentare
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  1. Hallo Kollegen, hier der aktuelle Erlaß zur Gnadenbrotregelung bei der Bundespolizei:

    Das BMF hat mit Schreiben vom 3. Februar 2011 (Bezug 4, Anlage) dem ergänzenden Antrag vom 13. Dezember 2010 (Bezug 3) zugestimmt. Die Erstattung der Aufwendungen für
    die Betreuung der ausgemusterten Diensthunde beträgt künftig monatlich 45.00 €. Der Bund erstattet gegen Vorlage der tierärztlichen Bescheinigungen und Rechnungen die Kosten des Tierarztes einschließlich der Arzneimittel und die ggf. zu entrichtende Hundesteuer in vollem Umfang. Die Zahlung endet mit Ablauf des Monats, in dem der Hund stirbt oder aus sonstigen Gründen nicht mehr dauerhaft von dem Beschäftigten gehalten wird.
    Die Regelung trat ab 1. März 2011 in Kraft.

  2. Hallo Hundeführer,

    ich habe gerade erfahren, dass ein Diensthund, den ich aufnehmen wollte, eingeschläfert werden musste. Die Kinder sind enttäuscht und ich natürlich auch. So ein feiner Kerl hätte etwas Familienleben doch noch verdient. Da das Tier aus dem europäischen Ausland kommen sollte, hätte ich auf keinerlei Vergünstigung ein Anrecht gehabt, es ging nur um das ausgebildete Tier, das einem Kinderhaushalt mit behindertem und traumatisiertem Kind gerecht werden sollte. Meine bescheidene Frage: Wo kann ich einen Antrag auf solch einen Veteranen stellen, er muss nur Gehorsam haben und nicht in Eurem Sinne arbeiten. Er hätte eine reine Schutz- und Beschäftigungdfunktion.

    Herzliche Grüße

    S. Harnisch