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14. September 2009

GdP: Mehr Gerechtigkeit in der Bundespolizei

Berlin/Hilden: Die Ungerechtigkeiten in der Besoldung, Eure zermürbenden und frustrierenden Situationen in Fragen der persönlichen Perspektiven und Besoldungsgerechtigkeit möchten wir für die Entscheidungsträger in der Bundesregierung und im Parlament konkret erfahrbar und nachvollziehbar machen, denn:
Im Dezember 2008 hat der Bundesminister des Inneren den Beschäftigten in der Bundespolizei eine Verbesserung der Aufstiegsmöglichkeiten und damit auch ein gutes Stück mehr Gerechtigkeit zugesagt. Dies hat er auch in einer Pressemeldung konkret mitgeteilt.

Dort hieß es: “Wir werden die Möglichkeiten für den Aufstieg aus dem mittleren Dienst weiter verbessern. Denn ich möchte, dass der Anteil von Angehörigen der Kommissarslaufbahn von ursprünglich 20 auf 40 Prozent bis 2013 erreicht wird. Perspektivisch stelle ich mir auch eine Verbesserung weiterer Rahmenbedingungen für die Beschäftigten der Bundespolizei in Vollzug und Verwaltung vor. Die Einzelheiten werden jetzt geprüft “.

Da wir nun feststellen mussten, dass diesen Worten bisher keine Taten folgten, gibt es nun die Webseite:

www.bundespolizei-gerechter.de

Hier kannst Du Deine Erfahrungen über ungerechte Besoldung etc. einbringen und Dir alles von der Seele schreiben.

Einträge:

das ist endlich mal eine Chance für Alle! Ich habe reingeschaut und werde meinen Beitrag dazu verfassen. Die ganze Sache lohnt aber nur bei entsprechend hoher Beteiligung. Daher meine Bitte an alle: Verschicht den Link an Kollegen und Kolleginnen, macht es im Aushang bekannt und sprecht darüber. Hier können sich Alle Beteiligen. Das ist besser als sich vertsimmt und frustriert zurückzulehnen und darauf zu warten das die Anderen etwas für Einen tun. Unsere Gewrkschaft funktioneirt nur durch Mitmachen, durch unsere aktive Beteiligung!

Gruß KSB

Eintrag von KSB am 14.September 2009


Hallo Mitstreiter der GdP, Hallo Josef Scheuring,

auch ich finde eure Seite “gerechter” Aktion sehr gut. Leider mussten u.a. Kollegen und ICH selbst in der Vergangenheit aber feststellen, dass Anonymität eben nicht garantiert ist.
Aus diesem Grund solltet ihr eine anonyme Umfrage über den jeweiligen ÖPR laufen lassen.
Ich weiß was es heißt, durch ein “vertrauliches” Gespräch in die Scheiße zu geraten. Deshalb denkt bitte noch einmal über den richtigern Weg nach.

Eintrag von Anonymos am 14.September 2009


Hallo

Also ich würde vorschlagen, man kümmert sich mehr um den POM-Bauch und sieht zu, dass das neue Laufbahnverordnungsmodell in Kraft tritt, dann sind die 40% recht schnell erreicht.
Man muss den POM´s wie mir un den anderen endlich mal eine Perspektive geben und uns sagen, wie es weiter geht!!!
So auf keinen Fall!!!

Schluss mit dem Überwachnungsstaat, mehr Polizisten auf die Straße, damit solche Straftaten wie am Samstag in Solln verhindert werden können!!!

Jürgen B.

Eintrag von IM Marathon am 14.September 2009


Hallo zusammen,

ich kann den Sinn der Einrichtung dieser Webseite nicht erkennen.

Sollen wir jetzt unseren Dampf ablassen auf einer Seite die erst mal nicht als Gewerkschaftsseite erkennbar ist?

Warum dividiert man hier etwas auseinander?

Die Probleme im Bereich Vollzug und Verwaltung sind doch nun hinlänglich bekannt.

Für mich wird es jetzt unübersichtlich wenn ich auf mehreren Seiten hin und hertanze um mich zu informieren.

Kritik möchte ich hier äußern und nicht auf einer separaten “Jammerseite”

RS

Eintrag von RS am 15.September 2009


Gute Idee, abwarten, ob’s auch was bringt… es gibts ja schon einige Forums, die sich u.a. mit dieser Problematik/Unzufriedenheit in der BPOL beschäftigen - und wirklich gebracht hat es bis dato nichts, wenn die Verantwortlichen in Potsdam nicht ins Internet schauen, um festzustellen, was so los ist bei uns…

Eintrag von Michael am 15.September 2009


Nachtrag…
warum habt ihr keine sub-Domain für die neue Seite angelegt, damit die Seite auch im Intranet erreichbar ist?

Eintrag von Michael am 15.September 2009


“… von der Seele schreiben…”?

Ich will mir nichts von der Seele schreiben.
Ich möchte auch keine zusätzliche webside.
Ich möchte, dass meine / unsere berechtigten Forderungen
von unseren gewählten Personalvertretern und von “unserer” GdP immer wieder an die politisch Verantwortlichen herangetragen werden.
Wir benötigen keine Beichtseite im digitalen Nirwana, wir brauchen kreative Aktionen - dafür bezahlen wir Euch mit unseren Beiträgen.

Eintrag von NetzwerkVB am 15.September 2009


Ja Menschenskind,

was wurde denn noch nicht von der Seele gesprochen/geschrieben ??
Wofür haben die Kollegen in den wirklich wichtigen Foren teilweise über 100 Kommentare abgegeben ??

Setzt euch doch bitte mal mit den Verantwortlichen aus BPOL und Politik an einen Rechner und zeigt ihnen die Einträge, mit Unterschrift, dass die Einträge gelesen und auch verstanden wurden! Dann bestünde endlich überhaupt einmal die Chance, dass unsere Basis-Probleme ernst genommen werden, denn das war bisher sicher nicht der Fall.
Ihnen wird ja immer vorgegaukelt, dass alles in Ordnung wäre. Es gab ja auch einige Beförderungen. Nur hat man die BASIS, welche in hohem Maß am positiven Betriebsgeschehen beteiligt ist, vergessen.

Das wäre einmal eine Sache, traut euch doch als Gewerkschaft ran! Ich und viele andere haben auf unsere Unzufriedenheit mehrfach bei Treffen mit Führungsgrößen aus Gewerkschaft und Bundespolizei (und ich meine wirklich GRÖSSEN) hingewiesen, und schon seit Jahren den Obermeisterbauch bemängelt. Es hat sich nichts, aber auch gar nichts getan, zumindest soweit ich derzeit über den Tellerrand sehe. Bei mir und vielen Altobermeistern, (ja, wir kennen uns meistens und reden miteinander) entsteht der Eindruck, dass der Obermeisterbauch gewollt ist, um den Aufstieg in den gehobenen Dienst zu erzwingen. Aber wir gehören noch dem mittleren Dienst an und dürfen erwarten, dass wir dort das Endamt unserer Laufbahn erreichen. Alles andere ist eine Farce.

Ich glaube oder hoffe zumindest, dass die für uns zuständigen Leute froh wären, wenn sie endlich mal die Meinung der “BASIS” hören, sorry, ich meine natürlich lesen würden.

Und eine kurzfristige Lösung z.B. diverser Beförderungsstaus könnte viele Leute und Lästerer (dies meistens zurecht) ausbremsen und vor den Kopf stoßen, denn das wäre ja wirklich einmal eine Situation, die wohl nie jemand für möglich gehalten hätte! Das könnte vielleicht mal die Negativtendenz drehen. Vielleicht schaffen wir ja mal wieder einen Motivations-Boom.

Eintrag von Philosoph ??? am 15.September 2009


Aufmerksam verfolge ich das neue Portal für mehr Gerechtigkeit, “www.bundespolizei-gerechter.de” welches seit gestern von der Gewerkschaft der Polizei freigeschaltet wurde. Ich persönlich finde diese Initiative sehr gut. Haben doch nun endlich mal alle Kolleginnen und Kollegen die Chance über ihre Probleme, Nöte und Sorgen zu berichten. Leider muss ich feststellen, dass die Zahl bzw. Menge der Beiträge bisher sehr zu wünschen übrig lässt.
Hierfür gibt es für mich persönlich eigentlich nur 2 mögliche Gründe.

1.Den Leuten geht es in Wirklichkeit gut und man hat einfach nur auf hohem Niveau gejammert.
2.Unsere Vertauensleute und Gewerkschafter und Beschäftigten haben bisher noch nicht genügend auf diese Internetpräsens aufmerksam gemacht. ( Hoffentlich liegt es daran)

Ich hoffe, dass viele Kollegen die Möglichkeit nutzen werden, auf diese Weise auf die vielen Misstände, Ungerechtigkeiten und pers. Schicksalsschläge hinzuweisen und somit vielleicht doch noch einmal etwas positives für die Menschen in unserer Bundespolizei getan werden kann.

Eintrag von Frage am 15.September 2009


Ich kann mit der neuen Beschwerdeseite ehrlich gesagt nicht viel anfangen; es wurde doch bereits in den letzten Jahren in diesem Forum alles gesagt. Die Mißstände wurden doch bereits schon 1000 x beschrieben. Ich glaube die neue Beschwerdeseite ist ein verzweifelter Versuch der Gewerkschaft irgend etwas zu bewegen oder auch nur die Leute zu beruhigen. Ich vergleiche die ganze Sache mit einer Beschwerdehotline, wie es sie auch bei großen Firmen gibt. Ob ich auch meine “Leidensgeschichte” auf der neuen Beschwerdeseite vortrage muß ich mir nochmal gründlich überlegen.

Eintrag von Streik am 15.September 2009


Zunächst einmal ist festzuhalten, dass diese Initiative ohne wenn und aber zu begrüßen ist und darüber hinaus bereits länger überfällig!
Dass sich nach erst wenigen Tagen die Einträge noch in Grenzen halten, ist nicht weiter verwunderlich, da ja auch erwartet wird, dass ein gewisses Statement abgegeben wird und nicht nur eine Art Kurzkommentar. Damit tun sich halt viele nicht so sehr leicht, wenngleich ich glaube, dass die Beitragsfrequenz noch stark ansteigen wird.
Ein Grund für das vielleicht doch kleiner als erwartete Echo ist aber sicherlich auch die Form der Präsentation.
Mensch, Leute, es gibt doch nun wirklich bessere, unkompliziertere und vor allem weiter verbreitete Forensoftware, die den Leuten von allen möglichen anderen Foren bekannt und vertraut ist; warum also dieser Sonderweg?
Gut, ich weiß, bei einer herkömmlichen Software wäre die Gefahr größer gewesen, daß vornehmlich Kurzkommentare und verbaler Schlagabtauch gepostet worden wäre, was aber m.E. zugunsten der Übersichtlichkeit locker zu verkraften gewesen wäre.
Um einen Wildwuchs zu vermeiden , hätte man ja Themenkomplexe vorgeben können, z.B. Beförderungen allgemein, Verwaltung, Reform etc. ; so, wie es eben sonst in Foren auch üblich ist. Der Vorteil der gängigen Software ist außerdem, dass neue Postings signalisiert werden, auch wenn sie sich auf länger zurückliegende Artikel beziehen. Im Prinzip wurden hie die gesammelten Mankos des GdP-Forums bzw. besser der Kommentarfunktion übernommen.
Vorteil ist allerdings, vorausgesetzt die Seite nimmt Fahrt auf, dass die Einträge leichter kontinuierlich an die , die es angeht (oder angehen sollte), nämlich Politik, Dienststelle und Medien übermittelt werden können.
Nicht unbedingt als Manko empfinde ich es, dass die Seite nicht von jedem dienstlichen Rechner aus ansteuerbar ist.
Damit kann man nämlich von Vorneherein der Mär den Wind aus den Segeln nehmen,dass niemand bereit wäre, auch nur eine Minute Freizeit für gewerkschaftliche zwecke zu opfern.
Ich denke, mittlerweile ist eher das Gegenteil der Fall: Die Probleme sind derartig vielschichtig und allgegenwärtig, dass es zunehmend schwerfällt, überhaupt noch einmal abzuschalten. Dass ausserdem die Überzeugung überwiegt , buchstäblich gegen Windmühlenflügel zu kämpfen bzw. vor die Wand zu labern, macht die Sache auch nicht gerade einfacher!
Irgendwo muss der Frust schließlich hin!
Wenn ich allerdings, wie geschehen, mitten im Urlaub nachts um 3 wach werde und mein erster Gedanke gilt der “Firma”, konkret: “Was für eine Riesenkacke!”, so gibt mir das schon zu denken….

Eintrag von Gerhard Medgenberg, KG Weil am 16.September 2009


Unabhängig von der neuen Webside:

Es ist schon alles gesagt -

nur noch nicht von jedem.

Eintrag von NetzwerkVB am 16.September 2009


Gerecht wäre endlich die Beförderung von vielen lebensälteren POM (über 50 Lebensjahre) zum PHM!

Eintrag von KSB - FH am 16.September 2009


Hallo NetzwerkVB,

genauso ist es!

Es grüßt der KSB

Eintrag von KSB am 17.September 2009


Hallo,

es sind nunmehr seit geraumer Zeit, in Wort und Schrift alle Mißstände unserer mit innovativen Führungskräften ausgestatteten Behörde dargelegt.
Es wird sich nichts ändern! Der Kollege dem dies noch nicht klar ist, sollte sich mit unserem Demokratie.- und Lobbysystem auseinandersetzen.

“Ceterum censeo Potsdam esse delendam!”

Gruß

Gendarm de France

Eintrag von Gendarm de France am 17.September 2009


Also, was tut ihr für die POM über 50?

Wann werden sie ohne 9-er Beurteilung zum PHM befördert?

Frustl

Eintrag von Frustl am 17.September 2009


Hallo Kollege Scheuring,

das größte Problem ist, dass ein Alt-POM-Bauch vorhanden ist, aus dem man nicht rauskommt!

Wenn ein Chef nicht will, dann fördert und befördert er beliebig die jüngeren Beamten zum PHM und läßt über 50-jährige auf der 7 oder 8 sitzen! Beim PFG erzählt er einem, dass wir überdurchschnittlich beurteilt sind aber ja noch Zeit hätten mit 57 Jahren den PHM für die Pension zu erlangen!

Und das macht einen seelisch kaputt - hier könnten Sie, verehrter Kollege Scheuring, mit Weisungen der Beförderung vom HPR solche Alt-POM endlich auch mit der 7 oder 8 zum PHM bringen! Ich denke wir haben das nach über 30 Dienstjahren doch auch mal verdient!

Wäre schön, wenn Sie was bewirken könnten und man auch mal glücklich sein kann - z.Zt. haben wir, die über 50-jährigen POM auf Jahre keinerlei Perspektiven!

Eintrag von Neuer am 17.September 2009


Ich finde die Idee mit der Webseite wirklich super. Aber auch nur die Idee bzw. den Sinn!

Aber glaubt Ihr Wirklich, dass ich mich registrieren werde und so anonym bleibe???

Viele Grüße an die IT Beauftragten.

Sorry, aber ich glaube, dass auf dieser Plattform genug gemeckert wurde!

Ich kannte da in der Vergangenheit schon mal eine “anonyme” Umfrage wo man nur die Dienststelle, Alter, Dienstgrad und Dienstposten wissen wollte … ha ha ha

Eintrag von KSBA8 am 18.September 2009


POM hin oder POM her !!!

Ich schlage eine neue Besoldungsgruppe vor. A8,5 - Dienstgrad EPOM (ewiger Polizeiobermeister). Ab 30 zusätlich einen Balken, ab 40 2 Balken und ab 50 3 Punkte!

Ich hab mich bereits damit abgefunden.

Aber wie wäre es mit einer neuen Kampagne?

Rettet die Kommissare!

Ab dem 25 Lebensalter automatisch POK, ab dem 27. = PHK und ab dem 35 = A12.

Schönes Wochenende

EPOM

Eintrag von POM am 18.September 2009


So Leute,

ich hab mir die bundespolizei-gerechter mal angesehen.

Wisst ihr was ich glaube wir alle zusammen verdienen, dass sich keine alte Sau um uns schert.

Die paar Hanseln die sich bis jetzt beschwert haben machen das Kraut nicht fett.

Scheinbar seid ihr in der Masse alle zufrieden, schön für euch.

Respekt!

Eintrag von Pale Rider am 18.September 2009


Liebe Kollegen,

wenn ich hier so die Forderungen lese, bei den immer wieder eine automatische Beförderung zum PHM gefordert wird, dann kann ich dem nicht so zustimmen. Ich bin selbst seit vielen Jahren Erstbeurteiler einer DG und kann von mir behaupten, dass ich das Beurteilungssystem sehr wohl verstanden habe und anwende. Ob es gerecht ist bleibt dahingestellt. Leider höre ich in den PFG, die ich führe, immer wieder die Sätze wie: “Es wird langsam Zeit, du willst mich doch nicht als POM in Pension schicken, oder?”. Ich antworte dann immer, dass Alter und Leistung zusammen einhergehen müssen, um eine entsprechende Beurteilung und anschließende Beförderung zu bekommen. Ich bin strikt dagegen, und das praktiziere ich schon über Jahre so, dass jemand nur befördert wird, weil er “alt” ist, aber keine Leistung bringt. Das wäre nämlich auch den jungen Kollegen nicht fair gegenüber, die sich den A… aufreißen und nur weil sie jung sind nicht befördert werden. Also Alter + Leistung bekommen bei mir sicher den Vorzug vor jung + Leistung. Aber ohne Leistung keine 9 in der Beurteilung. eigentlich ganz einfach. Oder? Und bis jetzt musste ich nur ein einzigen Kollegen als POM in Pension schicken, weil dieser zwar alt, aber weder Leistungbereitschaft noch Einsattz in seinem Dienst gezeigt hatte. Sicher hat dieser Kollege auch mal vor meiner Zeit Leistungen erbracht. Aber ein Arbeitsleben geht halt bis zur Pension und hört nicht mit 50 Jahren auf. Also lieber mal an seine Aufgabenerfüllung denken und weniger an Beförderung, dann klappt es auch mit dem PHM.

Eintrag von DGL am 18.September 2009


Hallo DGL,

ich sehe Du hast Deine Hausaufgaben zur Zufriedenheit deiner Vorgesetzten gemacht. Wahrscheinlich zählst Du zu den gesündesten deiner Zunft, keine Krankheiten und sonstigen Wehwehchen, solche Leute brauchen wir. Aber mit dem Alter kommen die Wehwehchen früher oder später. Bei uns aber liegt in dieser Angelegenheit einiges im Argen. Warum glaubst Du, schickt die Bundeswehr ihre Leute mit Anfang 50 in den Ruhestand oder aus der Truppe? Warum, glauben einige Vorgesetzte bei uns, daß man noch mit 59 Jahren an Einsätzen teilnehmen kann?Weil sie teilweise keine KSB mehr haben. Solchen Vorgesetzten wünsche ich in dem Alter nur, daß sie bei derartigen Einsätzen die volle KSA tragen und alle halbe Stunde auf die Toilette müssen (Probleme Prostata).
Denke mal nach, da sind auch welche bei, die noch POM sind. PHM ist ja für diese POM’s gelaufen, nicht mehr ruhegehaltsfähig. Wenn diese(r) Kollege(n) dann noch aus den neuen Bundesländern kommt, dann haben er (sie) noch mehr Pech, dann bekommen sie nur 35 Prozent Mindestpension ( die Jahre fehlen). Viele KSB in den neuen Bundesländern erreichen noch nicht einmal 20 Jahre als Beamter, dann würden sie 44 Prozent erreichen. Zumindest die, die kurz vor 60 stehen. So sieht’s aus in der heilen Welt der Bundespolizei. Ich stimme Dir zu was Leistungen betrifft, trotzdem gibt es auch andere Wege, siehe im GD, dort geht’s auch mit sechs, sieben und acht. Es muß nicht immer eine neun sein. Wie gesagt, Leistungen abwegen, differenzierter betrachten und vor allem Mensch bleiben und auch mal eine Lanze für die älteren POM’s brechen auch in Fragen der Beurteilungen.

Eintrag von murmel81 am 18.September 2009


@DGL
Also ich denke schon 25 Jahre an die Aufgabenerfüllung im In- und Ausland (u.a. Afghanistan).
Mit dem PHM hat es nie geklappt.
Du bist der absolute Held DGL.
Mit Dir würde ich mich mal gerne unterhalten, was Du denn schon so alles Tolle in Deiner Karriere geleistet hast.
Ich habe hochgradig gefährliche Missionen gemeister.
Und dann liest man solchen Schmarn.

Arme Bundespolizei.

Eintrag von PVB am 19.September 2009


@ Pale Rider

diese Seite ist unnütz wie ein Kropf.

Sowohl Gewerkschafts-, als auch BPOL-Führungsspitze weis durch die bereits vorhandenen Foren und viele, viele Gespräche, was Sache ist. Ich gehe davon aus, dass dies auch bei den für uns verantwortlichen Staatssekretären und W. Schäuble bekannte Aspekte sind.

Warum alles noch mal aufrollen???

Bereits vorhandene Informationen sammeln, auswerten und vielleicht auch ernst nehmen und handeln.

Doch wer glaubt schon daran ??

@ DGL:

Vielleicht sollte sich in unseren Köpfen festsetzen, dass es normal sein sollte, in einem vernünftigen Zeitraum (Achtung: Korridor nötig) zum PHM befördert zu werden. Und wenn du es nicht geschafft hast, deinen Mitarbeiter besser zu motivieren, war er entweder tatsächlich ein absoluter Stinkstiefel, für solche kann man dann zurecht Beförderungsbremsen einbauen, oder aber du mußt dich und deine Crew hinterfragen, wieso er damit durchgekommen ist.

Eintrag von Realist am 19.September 2009


Hat nicht jeder die Beförderung verdient, der jeden Tag seine Aufgabe vernünftig erfüllt? Aber mit der Quotierung der Beurteilung hört man dann Sätze wie… ausbefördert, warum sollte man dir eine bessere Beurteilung geben? Der normale Beamte erhält lt. Richtlinien eine 5/6, aber mit dieser wird er nie befördert und bei Ausschreibungen braucht er sich auch nicht zu bewerben. Vor allem dann nicht, wenn nach Kriterien ausgeschrieben wurde, die grad in seiner Beurteilung tief angesetzt werden, um die Note zu rechtfertigen. Und dann sind bei der nächsten Quote die Benotungen ausgeschöpft und Abfluss gibt es kaum…. also hat man auch keinerlei Chancen “besser zu werden”, auch wenn man sich “den Arsch aufreißt”.

Das geht dann weiter, dass Kollegen immer noch auf die Beurteilung vom 1.10.2008 warten, die ANs stehen dabei schon vor der Tür. Achja, Stellenbesetzungsverfahren aus dem 1. Schritt geht immer noch voran und ist noch längst nicht beendet, leider hat es da auch genug Schiebereien gegeben, die zwar schon vorher vermutet wurden, aber jetzt so langsam erst zugegeben werden. Hauptsache, die Arbeit wird immer mehr…. Vielleicht sollte man doch mal die AZV rausholen und ein paar Einsätze “liegenlassen”, auch wenn es dann leider die trifft, die den Kram nicht zu verantworten haben und nicht diejenigen, die es toll finden uns richtig zu verarschen.

Eintrag von Zum Löschen verdammt am 19.September 2009


@ DGL

Leider kann ich den Fall mit dem Pensions POM nicht komplett nachvollziehen, da ich weder Dich noch ihn noch Eure Geschichte kenne. Aber eines weiß ich genau: Bei uns gibt es genug Stiefelputzer die nichts auf der Pfanne haben und trotzdem befördert worden sind. Geht also auch. Bei Euch beiden kann man Dir oder dem Kollegen die Verantwortung zu schieben, aber eines ist Fakt: Es gehören immer zwei dazu, also hast auch Du Deinen Teil dazu beigetragen, dass dieser Kollege als POM in Pension gegangen ist.

Und wenn man den gD anschaut denkt man manchmal, dort wurde die Standardbeförderung schon eingeführt. Mitte 30 und A12 oder A13, das Gelunger ist teils widerwärtig. Nichts gegen die Kollegen, denn das System ist krank und bietet den verschiedensten Gruppen diese Aufstiegsmöglichkeiten. Ehrlich 9/8/7 Punkte sind bestimmt nicht alle die wert, die sie inne haben, jedoch ist die 9 unabdingbar um im mD befördert zu werden, einmal, zweimal oder noch mehr, je nach Nase des Finanzministers.

Und Leistung zu bringen ist ja nicht alles: Die Nase muss häufig auch passen und die Quote erst recht. Wer das als Beurteiler von sich weist lebt nicht in der Realität. Wo Menschen andere beurteilen spielt auch immer die Subjektivität eine Rolle und natürlich das berüchtigte Vitamin “B”. Die Raketen sind längst befördert, zu recht, wer top Leistung bringt sollte auch belohnt werden. Aber Quoten behindern oft auch leistungswillige Kollegen, die sich wirklich einbringen. Die müssen dann maßstabsgerecht in die unteren Noten gedrückt werden und das teils über Jahre, weil oben zu wenig weg fließt.

Wenn das unseren Dienstherrn wirklich interessieren würde, wäre längst schon mehr passiert. Den Aufstieg propagieren ist nicht alles, denn es stehen nur 40% zur Verfügung genauso wie nicht alle in den damaligen Osten gehen konnten, dann wäre ja niemand mehr im Westen gewesen. Es muss also auch der “Rest” bedient werden können und dazu gehören realistische Chancen für alle ihr Endamt zu erreichen. Und genau das ist momentan nicht gegeben. Für Leistungsverweigerer gilt das natürlich nicht, aber warum werden denn viele dazu? Weil sie einfach frustriert sind. Immer nur die Nase an der Scheibe platt drücken um zu sehen, wen das “Glück” wieder erreicht hat und man sich selber immer mehr fragen muss, wieso eigentlich “ich nicht?” bringt Kollegen eben auch dazu darüber nachzudenken, wie man vermehrt ökonomisch seine Kraft einbringen kann, wenn man eh nichts erreicht. Es ist eine Sache von Nehmen und Geben, die leider in den letzten Jahren zunehmend einseitig geworden ist.

Dazu benötige ich keine neue Webseite, ich denke, das ist alle klar und bekannt. Nur eben tut ich nichts. Das faule Beamtentum soll froh über den sicheren (???) Job sein und das Maul halten. Nur nach immer mehr verletzten und angegriffenen Kollegen finde ich, dass der “sichere” Job eine ganz neue Bedeutung bekommt. Dann mal her ihr Maurer, Müllmänner, Kraftfahrzeugmechaniker und Versicherungskaufleute, die so gerne mit uns verglichen werden, Uniform an und zum nächsten Problemspiel (Fußball)eingeladen und mal in der ersten Reihe stehen satt nur dabei zu sein (vor der Glotze). Ich mache dann mal euren Job und genieße meine regelmäßigen Wochenenden mit der Familie…

Eintrag von Jens H. am 19.September 2009


@DGL

Selten so was aroganteres bzw. dümmeres an Beitrag gelesen!

Da werden vor Jahren Leute zum PHK (§ 16 jetzt VAV - Beurteilungsnote 6) gemacht, die nicht mal den Mittleren Bildungsabschluß haben, keine Fremdsprache je gelernt haben und nur zur rechten Zeit am richtigen Platz gewesen sind!

Und dann gibt es POM über 50 Jahren, denen der Chef bescheinigen muß, dass sie sehr gut arbeiten aber leider die 9 nicht kriegen, denn die 8 ist ja “überüberdurchschnittlich”! Außerdem lernten diese PVB bis zu 2 Fremdsprachen, haben den Mittleren Bildungsabschluß und stecken sprachlich und fachlich die PHK - A11 (VAV o.ä.) mit Leichtigkeit in die Tasche!

Und das macht unzufrieden!

Übrigens - Dich DGL möchte ich mal kennenlernen; ob Du was kannst stelle ich stark in Frage!

NEUER

Eintrag von Neuer am 19.September 2009


Hallo again…

Also um mal was zum DGL zu sagen, du hast eindeutig über die Strenge geschlagen!!!
Wenn ich in deiner Dienstgruppe wäre, würde ich jeden Tag mit dir aneinander geraten!!!
30 Jahre Erfahrung machen keine 5 Jahre gehobener Dienst weg.
Den Respekt vor einem PHM würde ich für dich sicher nicht aufgeben, für mich ist die Erfahrung wichtiger als 3 Jahre Schule in Lübeck!!!

In diesem Sinne, leiter lieber deine DG, da hast du genug zu tun…

Eintrag von Ballungsraumbewohner am 20.September 2009


Wir haben ein neues Logo.
Wir haben einen neuen Namen.
Wir haben ein Leitbild.
Wir haben KFS.
Wir haben uns aufgebläht.

Statistiker, Visionäre, Corporate Desinger bestimmen das Bild.

Ich war Bundesgrenzschutz`ler.
Ich bin Bundespolizist.
Ich war POM im Bundesgrenzschutz.
Ich bin POM in der Bundespolizei.
Ich habe die gleiche Beurteilung wie im Bundesgrenzschutz.
Diese kann nicht geändert werden, weil eine Quotierung dies verhindert.
Ich kann nicht befördert werden weil ausgeschöpfte Planstellenobergrenzen das verhindern.

Kurz ich bin der Arsch!

Kann es sein, dass ich kein Einzelfall bin?

Ich grüsse euch ihr alten Säcke, wir sahen uns in Wackersdorf, wir sahen uns in der Hafenstrasse, wir sahen uns im Einzeldienst an der Westgrenze, wir sahen uns in Bonn beim Ministerien bewachen, wir sahen uns beim BVG, usw., usw.

Gibt es noch mehr Ärsche wie mich da draußen?

Wenn es mehr geben sollte, frage ich mich tatsächlich, ob evtl. § 79 BBG als Generalklausel unserem Dienstherren nicht die Möglichkeit eröffnet im Rahmen der Fürsorgepflicht einige Ungerechtigkeiten zu beseitigen.

Eine Frage noch an unsere (meine) Gdp, Anfang 2010 sind die Spitzenorganisationen gem. § 118 BBG zu Gesprächen seitens der Führung eingeladen.

Tut ihr was für die alten POM`s, oder nicht.
Wir wurden schlichtweg vergessen.

Zuerst waren wir die Jungen.
Dann kam die Grenzöffnung zur ehem. DDR.
Dann wurden plötzlich wieder Leute eingestellt.
Die sind an uns lange vorbeibefördert.

Wenn ich diese Gewerkschaft noch ernstnehmen soll, muss sie sich langsam anstrengen und was tun für die POM`s die vergessen wurden.

Viele Grüsse

POM Arsch

Eintrag von Pale Rider am 20.September 2009


Machen wir uns NICHTS vor.

Die ganzen Foren sind hoch und runter voll mit dem Ergebnis der NEUORGANISATION:

DEPRESSION

DEMOTIVATION

MISSMUT,

und vielen anderen nicht besonders positiven Attributen.

Leider ändert sich nichts, weil KEINER derjenigen die dies zu verantworten haben, sich diesem annimmt.

WER?

Herr SCHÄUBLE

Herr SEEGER

Diese sitzen in Potsdam/Berlin, und sind mit BEAMTEN umgeben, die Sie selbst installiert haben um diese Reform durchzudrücken, entgegen ALLER Widrestände.

Welche ehemaligen Präsidenten und “Widersacher” waren denn auf einmal alle weg?

Jetzt sind diese Herren NUR von Beamten umgeben, von denen Sie genau das hören wollen, was sie möchten!!

Genau die Zahlen bekommen, die Sie haben wollen.

Alles läuft wie geschmiert Herr Innenminister!!!!

Herr Seeger, wir bekommen nur TOP-Statistiken.

Alle sind, bis auf natürlich die kleineren “Problemchen”, die bei einer solch weitreichenden Reform nicht zu vermeiden sind,sehr zufrieden mit dem ganzen neuen Konzept!!!!…..

Überlegt euch dies, wer und wie da in Potsdam/Berlin sich gegenseitig auf die Schulter klopft!!!

Ansonsten müsste man sich ja gegenseitig als gescheitert betrachten!!!

Dies fehlt schwer und dürfte NIE passieren!!!!

Daher glauben diese Herren auch nicht an diese Beiträge, das sind für diese Menschen alles Einzelfälle!!!

Mir tut es für alle leid!

Grade für unsere Bürger, die wie man in letzter Zeit immer häufiger sieht, drunter leiden müssen, und sogar mit Ihrem Leben dafür bezahlen müssen.

Eintrag von grausameRealität am 20.September 2009


Hallo !!

@DGL

Und genau an solchen Offizieren wie Sie es sind, daran hat der alte Bundesgrenzschutz zu leiden. Nur weil SIE meinen, ……. .

Da kommt es gleich zum Ausdruck: Ich habe hier die Macht und ich entscheide über die Zukunft meiner Untertanen.

Und genau weil es solche Vorgesetzten gibt, wie Sie es sind, sollte man nach einer gewissen Zeit befördert werden, damit diese Willkür ein Ende hat.

Eintrag von Hauke am 21.September 2009


@ DGL

Entgegen aller anderen Beiträge stimme ich Dir in einigen Punkten zu. Ich bin ebenfalls gegen eine Muss-Beförderung aufgrund des Alters. Ein schlechter Beamter muss damit rechnen, dass er als POM oder POK in Pension geht (Ich weiß im gD geht kein noch so schlechter Beamter als POK in Pension. Dies ist ungerecht gegenüber den Kollegen im mD und muss durch meinen Vorschlag unten schnellstmöglich geändert werden.) Ich sehe es aber nicht ein, dass jemand jahrelang nichts leistet und dafür mit einer Beförderung belohnt wird. Wenn ihr alle ehrlich seit, kennt jeder von Euch solche Kollegen auf den Dienststellen und ihr müsst die Arbeit für die mit erledigen.
Gleichzeitig muss aber bei den vielen guten Beamten im mD die faire Möglichkeit bestehen regelmäßig befördert zu werden. Das Geld für Beförderungen ist da, aber im mD kann aufgrund der Planstellenobergrenzen nicht befördert werden, also kommen dem gD die Haushaltsmittel zu Gute, hier sind die Obergrenzen nämlich noch nicht ausgeschöpft. Mit dem Ergebnis, dass im gD Beamte befördert werden, die es aufgrund der nur durchschnittlichen Note nicht verdient haben. Deshalb ist für mich der einzig richtige Ansatz, die Abschaffung der Planstellenobergrenzen. Dies würde zu einer gerechteren Verteilung der Gelder führen und dann wird eben nicht der PK mit 6 zum POK sondern der POM mit 8 zum PHM.

Eintrag von Jetzt schreibe ich am 21.September 2009


Hallo Miteinander,

in den Foren wird gejammert auf Teufel komm raus. Andersdenkende werden von vorne bis hinten belegt.

Die derzeitigen Probleme im mD wurden Mitte der 90-iger gemacht, als Bündelplanstellen von A7-A9mz, die Abschaffung des Einstiegsamtes und der Einstieg ins erste Beförderungsamt bei gleichzeitigem Festhalten an den Planstellenobergrenzen beschlossen wurde.
Im gD gibt es auch keine A9-A13 Stellen. Die Ersternennung erfolgt nicht im Beförderungsamt. Damals haben alle Hurra geschrien, die Reichweite war da noch nicht bewusst.

Die Stelle suggeriert, dass man A9mz werden kann, aber nur wenn noch Prozente bei A9mZ frei sind.

Sicherlich hat jeder das Endamt verdient, aber wir sollten ehrlicherweise auch feststellen, dass unsere Behörde auch nur den Querschnitt der Bevölkerung widerspiegelt. Und da gibt es nicht nur Supermenschen.

Ich habe in unserer Behörde viel Erfahrung, und die wird ja immer sehr groß gesprochen, mit Menschen aller Besoldungsgruppen und konnte feststellen, dass unserer Besoldungssystem die Anforderungen bzw. Unterschiede in den einzelnen Aufgaben nicht wirklich darstellen kann. Die angesprochenen perspektivlosen Dienstverweigerer über 50 in der Besoldungsstufe A8 kenne ich auch. In 80% der Fälle waren diese mit Ende 30 als POM schon in der gleichen Verweigerungshaltung. Und da war noch nicht absehbar, dass es mit dem PHM eng wird. Komisch.

Persönlich maße ich mir nicht an, zu sagen, ich muss PHMz, PHK oder was auch immer werden, weil das mehr Geld ist und darum geht es ja letztendlich.
Wenn man rechts und links schaut, wird man viele mit besserer Besoldung sehen, die man persönlich für nicht so geeignet hält. Es gibt auch viele viele mehr, die geeigneter sind. Messen wir uns denn nur am vermeintlich Schwächsten?

Aber es kann auch nicht sein, dass der DGL wie der KSB mit A10 besoldet wird. Solche Probleme können nur mit Funktionsbezahlungen beseitigt werden.

Die Durchführung des alten §16a BGSLV hat sich nicht bewährt. Die Geschenke mit dem Feststellungsgesprächs sind nunmehr glücklicherweise auch vorbei.
Im neuerlichen VAV wird fundiertes Wissen vermittelt. Warum nicht? Dafür bekomme ich doch hinterher mehr Geld. Zusätzlich kann ich dann meine fundierte Erfahrung mit rechtlichem Rüstzeug auffrischen.

In der neuen Legislaturperiode wird das VAV für POM ab 35 hoffentlich zugelassen. Dann werden wir sehen, wer dann welche Aussagen wie ernst gemeint hat.

Eintrag von Der Beobachter am 21.September 2009


@jetzt schreibe ich:

Dem kann ich nur zustimmen, vor allem dem letzen Satz. Habe so etwas ähnliches gerade auf “Mehr Gerechtigkeit…” geschrieben (muss nur noch “freigegeben” werden).

Eintrag von kritischer Süddeutscher am 21.September 2009


Aus gegebenen Anlass setz ich es auch hier mal rein:

Hallo,

habe mir jetzt fast alle Beiträge durchgelesen und wirklich überlegt, ob ich auch mal meinen Senf dazugeben soll.
Nun tu ich’s halt mal – im Wissen, dass ich dafür bestimmt auch eine vor den Latz geknallt bekomme….

Dass es schwer ist zu verstehen, mit 45 oder älter noch immer POM zu sein, ist mir klar und dürfte es grundsätzlich auch nicht geben.
Auffällig ist, dass fast jeder der sich beklagt sich selbst als “gut” mehrheitlich aber als “sehr gut” bezeichnet….
Ich kenne einige POM die es schon längst verdient hätten zum PHM geschlagen zu werden.
Aber, ich kenne bestimmt genau so viele, die es trotz zig Dienstjahren bestimmt nicht verdient haben, vor besseren und möglicherweise auch jüngeren PVB befördert zu werden.
Wer die bessere Arbeit leistet muss auch mehr bekommen oder seh ich das falsch?
Sich das selbst einzugestehen ist natürlich nicht leicht…..

Das (Dienst-) Alter ist nunmal nicht alles! Oder auch: Alter allein ist kein Verdienst!
Warum sollte man jemanden besser Beurteilen nur weil er älter ist?
Dem steht schon das glorreiche Antidiskriminierungsgesetz entgegen.
Eine Beförderung zum PHM in der o.g. Altersgruppe würde allein der Anstand gebieten, nicht aber das Alter oder die “Erfahrung” selbst.
Das nette Wort “Erfahrung” ist auch nicht so einfach definierbar.
Ohne jemanden zu nahe treten zu wollen (ich übertreibe hier mal bewusst):
Auch bei 30 Jahren in der Wäschekammer hat man “Erfahrung”, nur eben nicht die Richtige.
So, nun haut mich….:-)

Was mir stinkt, ist, dass es einen so dermaßen großen Unterschied zum gD gibt.
Hier wird ja schon teilweise fürchterlich herumgejammert, wenn man als POK drei oder gar vier Jahre auf den PHK warten muss.

Wenn man die Beförderungsmöglichkeiten im mD betrachtet, ist es ein Unding, dass es PHKs (A 12) oder sogar EPHKs gibt, die gerade mal knapp über 30 Jahre alt sind (und dafür keine “9er” Beurteilung benötigten!).
So jemand sagt einem dann, dass man halt noch warten muss – tolle Motivation….
Ich denke, wenn die Beförderungsmöglichkeiten in diesen beiden Laufbahnen gleich wären, würde sich weniger Unmut regen.

PS: Ich selbst bin PHM (ohne z), Familie, Fernpendler, knapp 40 Jahre alt und könnte auch mehr Geld gebrauchen (um was es ja hier tatsächlich geht).
Und um einem möglichen Argument zuvor zu kommen: Nein, ich jammere nicht, erst recht nicht auf hohem Niveau – vom POM zum PHM sind es auch nur ein paar Euro.

Eintrag von kritischer Süddeutscher am 21.September 2009


Also ich wollte auch mal was dazu sagen, gerade weil manche Kollegen so alt sind und vielleicht noch POM bzw. POMín sind, sollte man mal hinterfragen.
Wenn dieses Leute jahrelang ihre Arbeit gemacht haben und dann jedes Jahr aufs neue an der sau bläden bzw. sch…Quote gescheitert, ist es doch kein Wunder, dass sie irgendwann einen Gang raus nehmen.
Was macht denn der Diensher für diese Leute??? Der eigene Chef tut ja gerade so, als ginge des Geld von seinem Konto ab, wenn er Leute häher beurteilt, die dann schließlich befördert werden!!!
Wenn ich eine 9mZ Stelle habe oder höher sollte ich auch so bezahlt werden, und nicht ewig als POM herum laufen, bei den A11ern geht es doch auch, kurz A11 und dann in eigentliche Amt A12, so wie es sich gehört!!!
Aber 40 Leute unter sich zu haben und jeden Tag Emails weiter zuleiten ist wichtiger als draußen seine Arbeit zu machen!!!
Selbst wenn das neue VAV kommt, wer soll da hingehen, die POM können da trotzdem nicht hin, geschweige denn wollen auch nicht mehr!!!
Und dies ist irgendwie verständlich…

In diesem Sinne, geht SONNTAG wählen!!!

Eintrag von IM Marathon am 22.September 2009


@ kritischer Süddeutscher

zu deinem: Nein, ich jammere nicht, erst recht nicht auf hohem Niveau – vom POM zum PHM sind es auch nur ein paar Euro.

Genau da hast du recht,
also geht es doch irgendwann ums Prinzip, um die Ehre, um die Anerkennung, nenne es wie du willst, aber nicht hauptsächlich ums Geld.

Und den Leuten die Ehre zu nehmen, hatte schon immer fatale Folgen, egal in welcher Lebenslage.

Wo sind unsere “Führungslehrespezialisten”, die das begreifen.

Mir hat mal ein solcher beigebracht, dass sich Führung in unserem Bereich fast mit dem zivilen/privaten Leben vergleichen lässt (ein Führungslehrelehrer beim GFL). Ich gebe ihm recht, ich habe mir sein damaliges „Vereinsbeispiel“ gut gemerkt und mittlerweile auch beobachtet.

Lehrer sinngemäß: “Jemand, der z.B. im Vereinsleben alles gibt und sich einbringt, von der Vereinsführung jedoch auf arroganteste Weise links liegen gelassen wird, wird sich irgendwann ganz verweigern und nichts mehr für den Verein übrig haben.
Er wird sich zwar nicht wohl dabei fühlen, aber er muß das tun, um nicht selbst dabei „draufzugehn“ “.

Ist der dienstliche Zusammenhang klar???
Dann wird vielleicht auch verständlich, warum manche gar so extrem schreiben.

Eintrag von Philosoph ??? am 22.September 2009


Und ich vermisse hier einen Kommentar der GdP über den unzumutbaren Zustand der POM über 50!

Wollt ihr überhaupt für diese POM was tun?

Neuer

Eintrag von Neuer am 22.September 2009


@ kritischer Süddeutscher

zu deinem: Nein, ich jammere nicht, erst recht nicht auf hohem Niveau – vom POM zum PHM sind es auch nur ein paar Euro.

Na dann überweise mir doch die Differenz vom POM zum PHM. Also für mich sind 150 Euro viel Geld.
Wenn ich soetwas höre. Genau solche Leute wie Du sitzen bestimmt den ganzen Tag am Schreibtisch und genießen ihren Job. Ich treibe mich draußen rum und weiß was im Alltag passiert.
Grüße von einem POM, der zwei Gänge zurückgeschalten hat (Getriebe ist kaputt!!!)

Eintrag von POM am 22.September 2009


@DGL

Du musst ja ein toller Hecht sein. Wann wurdest du denn mit welcher Note zum PHK bzw PHK (A12) befördert? Oder bist du Schlauschwätzer sogar schon EPHK? Soll es als DGL ja schon geben.

Diese Woche sind noch Beförderungen. Die Anforderungen zum POK sind gleich null, denn es gibt keine. Eine absolute Frechheit, sondergleichen. Schämt Euch, ihr super Offiziere.

Ich habe nun viermal die 9 Punkte + eine Stelle A9+Z und es gibt keine Anhebung zum Z. Schon lustig, oder? Nur soviel zur Leistung. In unserer Inspektion gibt es GL, die sind das erste mal beim Studium durchgefallen. Dann haben sie es geschafft (Gratulation, denn sonst wären sie ja automatisch PM geworden). Viele von denen sind altersbedingt total überfordert, Führungsaufgaben in einer Großinspektion zu übernehmen (zum Glück wurde keiner von den KSB bis dato in den Tod geschickt). Trotzdem werden die Hansels (und ich nennne sie so, weil sie welche sind) nach Wegfall z.A. wenn sie es laufbahnrechtlich können zum POK befördert. Egal, ob Leistung oder nicht, ob viele Fehlstunden/-tage wg. Krankheit oder keine Lust, sie werden befördert. Und POM´s, die schon jahrelang, manchmal jahrzehntelang gute Arbeit machen und die sogenannte Quotenopfer (die es ja eigentlich gar nicht geben soll) sind, werden einfach nicht befördert. Und dann sollen diese noch Leistung bringen. Ich kann mich gut in diese Kollegen hineinversetzen. Ich würde mit 50 Jahren als POM auch abschalten. Zum Glück kann man in unserem Laden ständig krank machen und das gleiche Geld verdienen. Die letzen Jahre bringt man so auch noch rum. Aber ihr tollen “Offiziere”, die teilweise mit Ende Zwanzig (Flughafen Ffm) bzw. Anfang Dreizig (Hbf Ffm) PHK sind, habt leicht reden.
Schämt Euch, sage ich nur. Einem Kollegen, der der eigene Vater sein könnte, in einem PFG zu sagen, dass er nicht gut genug ist, um befördert zu werden, da jüngere Kollegen besser/leistungsfähiger sind.
Ich weiß nur eins. Ich werde mich gg das VAV so lange wie möglich wehren. Wenn ich mit vier mal 9 Punkten immer noch nicht über Jahre gut genug bin, um die gleiche Besoldung, wie ein 23 jähriger POK zu bekommen, der null Leistung bringen muss (nur kein D-Verfahren haben) dann können die Obrigkeiten aus Potsdam sich ihren POK, den ich vielleicht kurz nach dem bestandenen VAV bekomme dorthin stecken, wo normalerweise kein Licht brennt….

Gruß

Eintrag von Inspektionsmitglied am 22.September 2009


@ Inspektionsmitglied

Deinen Frust kann ich nachvollziehen, aber mit Deiner Kritik triffst Du meiner Meinung nach die Falschen. Was kann der PK dafür, dass er mit einer durchschnittlichen Note befördert wird? Soll er die Beförderung ablehnen? Ich glaube Du würdest an seiner Stelle die Urkunde auch annehmen, oder? Das was Du hier schreibst spielt den wahren Verantwortlichen dieses kranken Systems in die Hände. Wir zerreisen uns mal wieder untereinander, mD gegen gD, Vollzug gegen Verwaltung, Einzeldienst gegen Verband. Diese Kämpfe kennt man schon seit vielen Jahren und sie kommen immer wieder hoch. Wir sollten jedoch alle gemeinsam an einem Strang ziehen und mit dem Finger nicht auf unsere Kollegen zeigen, denen es vielleicht etwas besser geht, sondern auf die Verantwortlichen und die sitzen im BMI.
Und noch eins, bei dem was Du schreibst gehörst Du wahrscheinlich zu den Kollegen, die vergessen haben, wie sie beim Grenzschutz angefangen haben. Ich glaube nicht, dass Du nach Deiner Ausbildung schon auf 20 Jahre Berufserfahrung zurückblicken konntest und in Deinem Aufgabenbereich schon ein überdurchschnittliches Fachwissen vorzuweisen hattest. Jeder fängt mal klein an, auch ein PK z.A., also kritisiert die Kollegen nicht nur, sondern helft ihnen auch mal. Die meisten sind für ein wenig Unterstützung sicher dankbar, denn deren Job ist auch nicht einfach.

Eintrag von Jetzt schreibe ich am 23.September 2009


Natürlich kann man jede Meinung als “Jammern auf hohem Niveau” in Miskredit ziehen, wenn man nur auf den Gehaltszettel und die unsäglich - unwirkliche Unkündbarkeit schielt.

Davon ausgehend dass man Berufstätige mit Berufstätigen vergleichen soll und nicht mit Eineurojobbern, diese flache Betrachtungsweise mal aufgegriffen und auf den Gehaltszettel meines Lebenspartners geschielt, lacht dieser mich aus, wenn ich sehe, dass ich im Endamt des mD angekommen bin und was er jeden Monat allein schon an Auslöse verdient, wenn er wöchentlich von Flensburg bis Rosenheim auf Montage ist.
Und das, wo ich doch eigentlich ganz zufrieden bin, mit meinem Einkommen als bundesweit einsetzbare Beamtin, ehrlich!

Nicht auf hohem Niveau jammernd freue ich mich auch über das schöne Leben einer Freundin von mir, die zwar im Monat nur € 1100,- aber nicht täglich 120 km von und zur Arbeit fahren muss sondern einfach über die Straße geht, bei ihrer Arbeit nicht ständig das nächste Diszi im Nacken hat, nur dem Finanzamt Rechenschaft schuldig ist und auch sonst über ihre Arbeit und ihre Arbeitszeit selbständig denkend und verantwortlich entscheiden darf.
Ich gönn es ihr!

Und weil jene, die finanziell gut versorgt in der Bundespolizei immer meinen, dass sie dies auch zu recht sind, weil sie ja die Verantwortung für das (uneinheitliche) Ganze tragen (so ähnlich wie in Banken die Manager argumentieren), reg ich mich gar nicht über die Bezahlung auf sondern darüber dass

- ich trotz langer Ankündigung immer noch keine neue Uniform habe und unsere Inspektion deshalb ausschaut, wie ein Haufen von Freischärlern auf Beutezug,

- ich deshalb nicht fast ein Viertel meiner Einsatzausstattung, Schuhwerk, Hilfsmitteln im Dienst und Fachliteratur selbst beschaffen müßte um auf dem (fast) neuesten Stand zu sein,

- ich immer noch in den gleichen Ziegelstein schreien muss, wenn ich denn mal im Dienst Funkkontakt suche, wie zu Beginn meiner Dienstzeit vor fast zwei Jahrzehnten,

- nicht Verwaltungsbeamte darüber entscheiden würden, welche Ausstattung an Technik ausgegeben wird, sondern Polizeiführer (weshalb es dann z.B. nicht zu solchen grotesken Vorschriften käme, dass jeder Dienststelle nur ein Lesegerät für Speicherkarten zusteht)*kopfklatsch*

- Absolventen der Polizeiakademien endlich mal wieder etwas über Kräfteschonung und Reservenbildung lernen würden und nicht über Standesdünkel und darüber, wie ich meine Unterstellten durch akademisch verordnetes Mißtrauen permanent kontrolliere und maßregele. Wie Unterstellte in Entscheidungen über dienstliche Belange mit einbezogen werden,

- ich und meine Kollegen nicht aller drei Jahre regelmäßig wegen Firlefanz, bei dem am Ende nichts rum kommt, mit einem Disziplinarverfahren und dessen Nebenfolgen überzogen würde (bei dem der Disziplinarvorgesetzte sich selbst nicht um Fristen schert)und so von Befördeungen und einem Aufstieg ferngehalten bzw. entmutigt würde, nur weil Dienstvorgesetzten meine Nase nicht passt und vor allem weil Disziplinarsachbearbeiter und gleichgeschaltete Stellen bei den StA’s ihr Dasein auch anhand von Statistiken begründen müssen,
(gilt § 164 StGB eigentlich nicht für Dienstvorgesetzte?)

- Qualifikationen wie z.B. Sprachführungszeugnisse regelmäßig verfallen, weil man entweder für die entsprechenden weiterführenden Lehrgänge nicht berücksichtigt wird oder diese einfach nicht mehr angeboten werden,

- die Tatsache dass die Amtssprache Deutsch ist, auch für Mitteilungen aus dienstvorgestzten Stellen gilt und hier nicht ständig, ein sich nicht selbst erklärender denglischer Kauderwelsch rüberkäme.

- Vorgestzte nicht ständig unter Beweis stellen würden, dass der (richtige) Mützensitz bei Unterstellten wichtiger ist, als rechtssicheres Handeln,

- Statistiken nicht wichtiger wären als Sachverstand,

- ich endlich mit einem Vorgangsbearbeitungssystem arbeiten düfte, dass auch für Aufgaben innerhalb der Bundespolizei geeignet wäre und dessen Eintragungsvorgaben auch mit Sachverhalten innerhalb der Bundespolizei kompatibel wären und nicht Recherchierbarkeit (und damit wieder nur Kontrolle und Statistik) im Vordergrund stünde.

Und weil es das alles nicht gibt, sondern nur noch die möglichst reibungslose Verwaltung des Mißstandes, Kontrolle, Statistik und Maßregelung von Kritik im Vordergrund steht, ist die Arbeit im mD der Bundespolizei absolut unerträglich geworden.
Und mit jedem, der das Gegenteil behauptet, mache ich gerne einen (befristeten) Planstellentausch.

Soviel zu unserer Arbeit und den Managerqualitäten der Leute, die Bundespolizisten gern mit der freien Wirtschaft vergleichen!

Eintrag von Tisiphone am 23.September 2009


Ich hatte noch vergessen zu erwähnen dass ich auch schon zufrieden wäre, wenn

- Gelder für Leistungsprämien durch BPolI - Leiter nicht zurückgegeben würden,

- oder nicht an Disziplinarsachbearbeiter ausgezahlt würden (worin mindestens ein “Geschmäckle” liegt).

Eintrag von Tisiphone am 23.September 2009


@ Inspektionsmitglied

Ich gebe “Jetzt schreibe ich” teilweise Recht. Wir brauchen uns nicht gegenseitig belasten oder mit dem Finger auf jemanden zeigen. Jeder von uns freut sich über eine eigene Beförderung.

Recht gebe ich aber auch Dir! Ich finde es auch unzufrieden, wenn ich einen 22jährigen POK oder 27 jährigen PHK sehe!!!
Ich selbst bin POM mir 16 Dienstjahren. 4x mit einer 8 beurteilt und keinerlei Chance auf einen PHM.
Ich liebe meinen Job bzw. meine Uniform (bin kein Ar…kricher) aber 100% Leistung bringe ich schon lange nicht mehr!!!
Dafür fehlt mir die Motivation. Sollen es doch die 27 jährigen PHK´s machen.
Grüße ans BMI und nach Potsdam. Grüße an alle Gewerkschaften.

Eintrag von KSBA8 am 23.September 2009


Und eines ist sicher: Schaut man heute in die Zeitung sind nach der Wahl die Giftflaschen bereits in den Schubladen. Man wird so heftig sparen müssen (und natürlich erst recht bei uns), dass die Schwarte knackt. Und die Leute, die die Verantwortung für die Krise tragen lachen sich ins Fäustchen

Es wird also nicht besser in der nächsten Zeit was Ausstattung, Personal, Führungs- und Einsatzmittel angeht, von Beförderungen wollen wir jetzt nicht mal mehr träumen…

Hauptsache mit immer weniger immer mehr leisten, funktionieren, nicht klagen. Eine Firma, mit der man sich gern identifiziert…

Eintrag von Jens H. am 23.September 2009


Ich hätte meinen Beitrag vermutlich anders formulieren sollen. Wollte keinem auf den Schlips treten!

Das mit dem “hohen Niveau” hab ich nur deshalb geschrieben, weil ich, wenn ich die Beiträge hier so lese, fast schon ein schlechtes Gewissen habe, dass ich mit knapp 40 Jahren “schon” PHM bin.

Falls das hier wider Erwarten eine Führungskraft lesen sollte:
Motiviert den mD mal, wie auch immer (ist Eure Aufgabe).

Hier aber trotzdem ein paar Motivations-Beispiele:
Lasst uns Überstunden aufbauen, um diese dann daheim bei der Familie abfeiern zu können (es will niemand etwas geschenkt bekommen, der Dienst wird ja geleistet); bleibt bei den für Pendler günstigen Schichtmodellen; führt gleitende Arbeitszeiten im Tagesdienst ein; verteilt weniger Leistungsprämien im gD; überzeugt durch Leistung und Wissen; etc etc.

Traut Euch einfach mal was, dafür habt Ihr die Führungspositionen doch inne.
Ich behaupte, dass nicht nur die Krankheitstage von vielen Kollegen zurückgehen würden, der Großteil würde sich mit “unserem Laden” auch endlich wieder identifizieren ….

@ POM

Ich sitze übrigens nicht “den ganzen Tag am Schreibtisch und genießen meinen Job”, ich sitze (wie viele andere auch) ab und zu mal hinterm Schreibtisch, ansonsten schlage ich mich mit Fußballfans und sonstigem Bahnhofsadel herum.
Im “Alltag draußen rumtreiben” ist aber auch einer Nachfrage wert. Wo treibst Du Dich denn herum?

Wenn es an einem größeren Bahnhof ist, dann verstehe ich Dich.
Es gibt aber andere Arbeitsbereiche in der BPOL, die durch einen Zaun gesichert sind….
Auch hierfür werde ich wieder Prügel beziehen, ich ahne es….

Eintrag von kritischer Süddeutscher am 23.September 2009


Es können leider nicht alle PVB die Seite nutzen. Ich besitze privat kein Inet und auf dem Dienstrechner bekomme ich keinen Zugriff. Wie sollen also Meinungen von einem grossen Teil der Mitarbeiter angehört werden?
Soweit ich weiss, kann nur mein DGL und GL mit dem Dienstrechner auf diese Seite.
Ich bitte daher, diese Seite im Intranet freizuschalten.
Grüsse

Eintrag von cowboy am 29.September 2009


Hallo zusammen, auch ich bin ein ewiger POM!!

Bei uns wird nicht nach “Eignung, Leistung, Befähigung” beurteilt, sondern nach Nasenfaktor und Alter. Gut, das Alter hätte ich, aber meine Nase passt wohl einigen nicht.

Wenn es in unserer Firma Beförderungen auf der Zeitschiene geben würde ( und ich meine seit den achzigern ), hätten wir nicht so ein Problem.
Wie kann es sein, dass es 27 jährige PHM (PHM’innen) gibt.
Wo haben die noch eine Perspektive.
Mein Beförderungsproblem begann ‘92 mit der 1. Reform:
-Wechsel in eine neue Dienststelle und beurteilungsmäßig hinten anstehen.
-’98 Wechsel in eine neue Dienststelle und beurteilungs- mäßig hinten anstehen.
- ‘00 Wechsel in eine neue Dienststelle und beurteilungs- mäßig hinten anstehen.

Den jungen PHM’s kann man keinen Vorwurf machen.
Die Reformen und die plötzlichen Planstellenanhebungen in den Abteilungen ( von A7 auf A7-A8, A8-A9) sind daran schuld. Die Abteilungen haben einen größeren Teil vom Quotenkuchen abbekommen.
Es kann auch nicht sein, dass alte POM’s zum Offizierslehrgang geschickt werden, damit “aus ihnen überhaupt noch was wird.”
Es sollte die Leistung von jedem einzelnen von uns gewürdigt werden.

Eintrag von ewiger POM am 5.Oktober 2009


Hallo Ewiger POM,

genau so ging es vielen von uns, aber glaube mir, das interessiert wirklich auch niemanden außer uns!

Habe ich übrigens ähnlich wie du bereits vor langer Zeit unter einer anderen Überschrift geschrieben.
(Bei: „Lasst uns an die Arbeit gehen!“ vom 18.05.2009 von Josef Scheuring)

Meines Beurteilers Worte: ”Sie werden doch nicht glauben, dass ich Sie so gut beurteile, wie diejenigen, mit denen ich seit Jahren zusammenarbeite!” sind bezeichnend für den Beginn des freien Falls. Aber wer hat damals schon geahnt, dass es einen gleich um 10 - 15 Jahre zurückwirft?

Dass wir das erlebt haben, kapieren, wenn ich mir manche Kommentare durchlese, oft nicht einmal unsere eigenen Kollegen. Was würden die aufschreien, wenn es sie selbst getroffen hätte.

Eignung, Befähigung und Leistung wurde bei vielen von uns ad absurdum geführt.

Und bitte erzählt nicht wieder irgendjemand irgendetwas von schlechten POM !!
Viel häufiger sind gute POM betroffen, deren Karriere bereits in den 90′ern durch Dienststellenwegfall und später durch die Quotierung, in einer Sackgasse endete.

Eintrag von Oldie but POM (Goldie) am 5.Oktober 2009


@ ewiger POM + Oldie but POM

Traurig, dass es doch viele Alt-POM (über 50) gibt, die tatenlos mit ansehen müssen, wie ewig Andere befördert werden und sie in der Sackgasse (unverschuldet) geraden sind!

Noch trauriger, dass keine Gewerkschaftler an diese POM denkt - auch ich gehöre nämlich dazu - nein, vielmehr versuchen sie mit allen Mitteln auch noch die 40Jährigen PHM schnell zum PK zu machen!

Gruß XY

Eintrag von XY am 5.Oktober 2009


Guten Tag,

wir befinden uns gerade in der 3.Reform der Bundespolizei/
des Bundesgrenzschutzes.
Und auch diese 3.Reform wird wieder viele Verlierer erzeugen; nicht weil ein Umzug ansteht/die neue Dienststelle 250 Km weit entfernt liegt, nein, der einzelne
Mensch der betroffen ist wird seinem dienstlich er-
worbenen Ansehen (will nicht sagen Karriere) beraubt.

Hat mich unter dem Namen Bundesgrenzschutz während der
2. Reform ereilt. Damals Auflösung -klar arbeitslos wird man nicht-, über 60 Bewerbungen gestaffelt nach Entfernung zur Heimat, Familie, Elternteile, Freunde, Bekannte, Beziehungen, Vereine, Bindungen, Berufstätigkeit der Ehefrau, Grund- und Hausbesitz, generierte schließlich ein Computer mein zukünftiges Leben und teilte mich einer 230 Km entfernten Dienststelle zu.

Meine dienstliche Beurteilung blieb unverändert (wurde
nicht verändert aufgrund meines NEUANFANGS).

Und genau das ist es ” N E U A N F A N G “.

Nach nun “hintermichgebrachten” 11 Dienstjahren ist es mir als mittfünfziger noch nicht gelungen mich in den Stand zu bringen, den ich heute aufgrund meines Lebens- und Dienstalters und meinen erhaltenen Beurteilungen, bei Verbleib in meiner ehemaligen Dienststelle, erreicht hätte.

Beförderungen/Einweisungen in die Amtszulage von Kollegen die 15 Jahre jünger sind und dementsprechend über weniger Dienstjahre verfügen, finden statt und ich muß feststellen,

“ich hätte vor 35 Jahren hier meinen - A N F A N G - machen sollen; selbst schuld.”

JEDER schaut hier zu (auch die Personalvertretungen) und genauso wird es auch bei dieser Reform wieder passieren.

Eintrag von großMkleinüller am 9.Oktober 2009


Ich kann mich hier nur den vielen Meinungen anschließen……
Was gibt es denn, was noch nicht gesagt wurde?????
Wieviele “Seiten” sollen denn noch folgen auf denen man sich (nutzlos) verewigen kann?
Irgendwie erinnert mich das ganze hier an die Werbung mit der “08/15 Bank”!!!
“Wir verteilen bunte Fähnchen………..”

Eintrag von A. Steinert am 23.Oktober 2009


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