+++WICHTIG+++ Ab 15. Juni 2010 - Mitarbeiterbefragung - Klartext 2010 +++Wichtig+++

14. September 2009

GdP: Staat und Unternehmen dürfen Sicherheit nicht auf Schultern der Menschen verlagern

Berlin, 14. September 2009, Freiberg: Zivilcourage darf jetzt keinen Schaden nehmen

Berlin. Nach der entsetzlichen Gewalttat am Münchener S-Bahnhof Solln, bei der am Samstag zwei junge Täter einen 50-Jährigen zu Tode geprügelt haben, fordert der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, eine massive Aufstockung des Sicherheitspersonals in S- und U-Bahnen. Freiberg: „Die Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) fahren seit geraumer Zeit eine drastische Sparpolitik auf Kosten der Sicherheit ihrer Kunden. Zwar werden regelmäßig Fahrkartenkontrollen durchgeführt, doch wollen Fahrgäste Übergriffe oder auch nur eine zerstörte Sitzbank melden, sind ÖPNV-Mitarbeiter kaum aufzufinden. Es kann nicht sein, dass zwar jährlich die Ticketpreise erhöht werden, die Leistungen sich aber nur noch auf das reine Befördern beschränken. Es muss in allen Zügen genügend Personal mitfahren, das Fragen, Hinweise und Beschwerden direkt aufnimmt und gegebenenfalls auch direkt einschreiten kann.“
Aus der Politik laut gewordene Forderungen nach höheren Strafen im Jugendstrafrecht lehnte der GdP-Vorsitzende als unnötig und reflexhaft ab. Der Strafrahmen sei ausreichend und es sei an den Richtern, die angemessene Sanktion zu finden. Viel wichtiger sei es nun, den Mut zur Zivilcourage zu stärken. „Ich habe großen Respekt vor dem entschlossenen und engagierten Eingreifen des 50-jährigen Opfers. Es erfüllt mich gleichermaßen mit tiefer Trauer und großer Wut, dass diese vorbildliche Form der Zivilcourage zu einem solch tragischen Ausgang geführt hat. Wir dürfen jetzt aber nicht zu-rückschrecken, wenn wir Übergriffe auf Schwächere bemerken. Wir dürfen nicht wegsehen, wenn Gewalttäter zuschlagen. Tun wir dies, gefährden wir unsere eigene Sicherheit.“ Dabei dürften Bürgerinnen und Bürger, so Freiberg, nicht allein gelassen werden. Sie müssten darauf vertrauen können, dass innerhalb kürzester Zeit Sicherheitspersonal, aber auch die Polizei, ihnen beistehen können. Freiberg: „Sicherheit kostet Geld. Dieses Geld muss endlich fließen.“

Einträge:

Jup, wollen wir jedes Wochenende unsere PVB´innen und PVB verprügeln lassen? Wo bitte ist die Notbremse, was sollen die Kolleginnen und Kollegen noch ertragen?
Was soll die GdP bitte noch machen, wer ist hier und heute noch gefragt? Frau Dr. Merkel, hier sind sie gefragt!!!
Der Kollege Dr. Schäuble ist nicht mehr der Herr der inneren Sicherheit, evt. läuft sein Blick auf die Bundeswehr, oder nach sonst wo!
Wer schütz die Polizei, wer ist Verantwortlich mit dem was in meinem Land, in meinem Staat passiert?
Ich bin nur noch völlig Sprachlos!
Gruß Matthias

Eintrag von Matthias Böckenhauer am 14.September 2009


Servus

Das Problem ist doch, dass immer mehr Arbeitsplätze von der Straße oder der Bahn an den Schreibtisch verlagert werden, HOCH LEBE DIE STATISTIK, wenn wir unser eigentlichen Arbeit wieder nachgehen, dass brauchen wir auch nicht ganz so viele Kameras auf den Straßen und Plätzen.
Eine Ü-Kamera ersetzt keinen Polizisten und kann im Notfall auch nicht helfen, nur später dann, wenn es schon zu spät ist!!!

Wäre doch eine super Idee für die Leut ohne Sozialpunkte an der Ostgrenze???!!!

Bald geht die Wiesn 2009 los…

Eintrag von Ballungsraumbewohner am 14.September 2009


Dem heldenhaften Einschreiten des Mannes sollte m.E. mit einem Denkmal honoriert werden!
Den Hinterbliebenen meine Anteilnahme und größte Mitgefühl für diese überaus abscheuliche Tat!

Das ist alles bedauerlich, aber hier wird wieder einmal von “Wir” geredet. Wer ist wir? Wir die Bevölkerung? Wir die Gesellschaft? Wir die Politik? Wir die Polizei???

Es ist überaus mit Verständnis verbunden, wenn die Zivilcourage bei dem Einzelnen auf auf Null sinkt. Was ist das Ergebnis? Die Gefahr dass man selbst Kinder und Familie zurücklässt?
Wie viele werden nach diesem Vorfall noch bereit sein ihr Leben aufs Spiel zu setzen, wenn sie nicht gerade Dienst (in Uniform) verrichten?

Hinzu kommt, dass der Staat wieder einmal einen Schnellschuß abgibt und die Strafen für Jugendliche heraufsetzen will. Egal was wir tun, aber tun wir wenigstens was. Ob es sinnvoll und effektiv ist, bleibt immer noch dem Zufall überlassen.

[sarcasmon]
Unterm Strich ist ein Staatsbegräbnis billiger als eine effektiv durchdachte Veränderung. [sarcasmoff]

Eintrag von BKE PVB am 14.September 2009


Ich zolle dem Opfer meinen tiefen Respekt und seinen Angehörigen meine Anteilnahme!

Es ist wieder eine Gewalttat die bei der Bevölkerung für Erschrecken sorgt und bei der Politik wahrscheinlich nur für leere Versprechungen.

Irgendjemand hat mal gesagt: “Jeder Staat hat die Polizei die er sich leisten will!” 100%ige Sicherheit wird es nicht geben, aber durch Reduzierung des Personals in der Polizei in den letzten Jahren , die immer stärkere Bürokratisierung und die teilweise nicht mehr zeitgemäße Ausrüstung haben zur Folge, dass eine effektive (präventive) Polizeiarbeit nicht mehr gewährleistet werden kann.

Ein Staat wie der unsere darf es nicht versäumen in die Bildung seiner Jugend zu investieren, sonst verpasst er Chancen für die Zukunft und wird sich mit Problemen auseinandersetzen müssen, die er lieber nicht hätte!

Nur ein gesamtheitliches Konzept führt aus der Gewaltspirale!

Eintrag von Ole Bielenberg am 14.September 2009


Es ist erschreckend mit welch Brutalität ein couragierter Mann angriffen wird und zu Tode kommt. Und nur weil er helfen wollte. Da frage ich mich nur, wie wir genau diese Courage an unsere Mitbürger vermitteln sollen. In der stillen Hoffung, dass die Politik nun versteht und nicht wie sonst in blindem Aktionismus endet.
Mein Mitgefühl gilt der Familie dieses mutigen Mannes.

In diesem Sinne
Micha

Eintrag von Micha am 14.September 2009


Es geschah Unrecht!
Er hat geholfen!
Er ist tot!

All diejenigen die weggeschaut haben, leben!
Sie haben auch weggeschaut als er totgeprügelt wurde!
Sie dachten der arme Mann!

Hätten ein, zwei mehr geholfen, würde er noch leben!
Wahrscheinlich wären sie alle verletzt!
Aber sie würden alle leben!

Das makabre dabei ist nur, dass die eigentlichen Täter
dann noch die Opfer wären!
Das kann die Rechtssprechung!
Ein Hoch auf die deutsche Rechtssprechung…

Mann muss nicht studieren um vernünftig zu urteilen!!!

Eintrag von Härte 10 am 14.September 2009


Die bahnreisenden Kriminellen können sich freuen, denn die Chanche von der BPOL bei Straftaten erwischt zu werden, ist Dank @rtus gleich Null. Statt im Einsatzraum sitzen die PVB weisungsgemäß (QS)vor ihren Glotzen und müssen das System mit unnuützen Datenmüll speisen und tausend “Beziehungen” herstellen.

Eintrag von Krabbe am 14.September 2009


Kollege “Krabbe” du hast ja ganz Recht!!!
Aber leider können, bzw. dürfen wir es nicht ändern. Auch weil unser Chef sich nicht für uns einsetzt!!!

Und es ist schön, dass gestern auch wieder richtig betont wurde, es waren deutsche!!! Hat man mittlerweile schon solche Angst ventuell zu sagen, es waren keine deutschen oder wie ist dies zu verstehen???

Und wenn in Berlin Kollegen nicht mal mehr in Uniform den Zug zur Arbeit in Anspruch nehmen, intetessiert das im Bundestag doch auch keinen, warum das so ist!!!

Wo ist der Respekt, der uns zusteht in diesem Staat, die Anerkennung für unseren Beruf, alles wird im Fernsehen nur noch verdreht und wir sind die dummen, siehe Berliner Demo, der Fahrradheini brüllt was gegen die Polizisten, aber wir dürfen und sollen ja alles über uns ergehen lassen, egal was dort verbal heraus gebrüllt wird!!!

Wie lange soll das noch so weiter gehen???!!!

Hoch lebe die Bürokratie in diesem Staat!!!

Eintrag von Ballungsraumbewohner am 14.September 2009


Ein Denkmal für den Mann wäre nicht genug.
1. Mein tiefstes Beileid an die Familie
2. Ein “Euer Vater war ein Held” an die Kinder
3. Der Staat sollte das mutige Auftreten mit der
finanziellen Absicherung der Familie honorieren -
begleitet von den Medien(die sich auch in 15 Jahren
für das Thema interessieren)
4. Der Bahnhof sollte den Namen des Toten erhalten
- weiter:
- derart sozial gefährdeten Jugendlichen sollte
Ausbildung, Androhung und Anwendung in bzw.von
Kampfsporttechniken bei Strafe verboten werden.
( Irgendwelche Idioten bringen ja Probemkinder
zur Aggresionbewältigung das Boxen bei)- heißt:
Karatehaltung einnehmen=schwere Kerker
- die Eltern, Lehrer und sonstige Betreuer (die ja da
waren ) sollten wegen Vernachlässigung ihrer
Erziehungspflichten in den Gulak gehen-Bombenbau
wird auch bestraft-.

Eintrag von el torro am 14.September 2009


Krabbe, wie recht u doch hast. Es wird sich gar nichts ändern.Rechtzeitig vor der Wahl nochmal viel Bla Bla ohne Substanz. Leider wird der Terror auf der Schiene weitergehen.
Solange es derart viele Vollidioten in unserem Haufen gibt, welche das Artus mit diesem enormen Zeitaufwand erfunden haben, kann auch nicht erwartet werden, daß mehr PVB auf der Straße sichtbar werden.

Wo bleiben bei diesen Vorgaben die Interessenvertreter??????????

Eintrag von Richard am 14.September 2009


Toll bauen wir überall Kameras hin und verschärfen die Strafen für Jugendliche oder sonst wem!
Aber das Problem lässt sich damit nicht lösen!
Eine Kamera verhindert sowas nicht! Das Opfer muss dennoch leiden, auch wenn die Täter gefunden werden und bestraft werden!
Mehr Polizeistreifen würden helfen! Aber irgendwie werde ich den Gedanken nicht los das wir zuviel Personal mit anderen wichtigen Sachen verschwenden!
- QM
-Öffentlichsarbeit
-oder im Innendienst weil Statistiken sind viel schöner und können nicht körperlich wehtun
usw usw
man kann vieles Auflisten aber es ändert sich rein garnichts! Dann müssen wir trotzdem mit dem vorhanden Personal auskommen anstatt den PVB aus dem warmen Büro rauszuholen!

Danke fürs lesen
Ich bin einfach entsetzt

Eintrag von matzeso am 14.September 2009


Zuerst möchte ich den Hinterbliebenen mein aufrichtiges Mitgefühl aussprechen.

So ein sinnloser und grausamer Tad eines hilfsbereiten
Menschen, sowie das Zugucken anderer lösen grundsätzlich Schnellschüsse aus.
Solche Vorfälle häufen sich und jedes Mal wird wieder die gleiche Sau durch Dorf getrieben und nichts ändert sich.

Und jetzt auf die Bahn zu zeigen, dass hier nicht genug Sicherheitsstreifen und Vidioüberwachung vorhanden ist, das ist wohl eher mit Fingern auf Andere zeigen und nicht der Weisheit letzter Schluss.

Solche Geschehnisse wie in München sind das Spiegelbild eines völligen Versagens von Eltern, Schule und Politik. Doch letztendlich sind es die Politiker, die den Grundstein schon vor Jahrzehnten gelegt haben und nicht auf warnende Stimmen gehört haben.

Aber leider bin ich davon überzeugt, dass sich nichts, aber auch gar nichts, ändern wird.

Und ich frage alle Verantwortlichen: Wieviele Tote und schwer Verletzte muss es noch geben, bevor auch der letzte Verantwortliche kapiert hat, dass es schluss sein muss Täter mit Samthandschuhen anzufassen und als Opfer darzustellen, immer mehr Planstellen bei der Polizei zu streichen und die sogenannte “Freiheit” der Bürger über die Sicherheit zu stellen.

Eintrag von Günter Rohde am 15.September 2009


Ich finde es sehr interessant, dass in diesen Wahlkampfzeiten den polititischen Akteuren (Wahlkampf-sendung ARD am 14.09.09, Westerwelle, Trittin, Lafontaine) parteiübergreifend auf einmal einfällt, was ein probates Mittel gegen die zunehmende Gewaltbereitschaft wäre: oh wunder, oh wunder - mehr Polizisten einstellen und die Polizeipresenz erhöhen, na sowas!

Nicht zu glauben, dass schlimme Ereignisse, wie auf dem Münchener S-Bahnhof München-Solln, bei Politikern die Erkenntnis weckt, dass Videokameras auf Bahnhöfen dann doch keine Maßnahmen treffen können, na sowas!

Komisch, dass es die gleichen Politiker waren, die über Jahre hinweg einen massiven Einstellungsstopp betrieben haben, weil das ja alles soooo viel kostet. Jetzt dämmerts, hier könnte doch tatsächlich am falschen Ende gespart worden sein? Na sowas!

An der Gewaltsituation in den Zügen und Bahnhöfen wird aber ein Mitverantwortlicher viel zu wenig benannt: nämlich die Bahn selbst! Kaum ein Bahnhof, geschweige denn kleinere Haltepunkte, wo einmal Mitarbeiter und somit Repräsentanten der Bahn vor Ort wären. Das Unternehmen Zukunft präsentiert sich als gesichtsloser Transporteur von anonymen Menschenmassen; Kommunikation findet nur noch über Automaten statt.

Wie sollen Menschen, insbesondere Jugendliche, dazu einen Bezug aufbauen können? Kriminologen gehen seit langem übereinstimmend davon aus, dass die immer zunehmendere Anonymisierung der Gesellschaft eine der wichtigsten Kriminalitätsursachen darstellt.

Dieser Hinweis soll auf keinen Fall das brutale Verhalten der beiden jugendlichen Straftäter rechtfertigen; ich hoffe nur, dass die Justiz hier die notwendigen Maßnahmen trifft. Denn eine traurige Wahrheit ist leider auch, dass der Staat immer häufiger die Versäumnisse der Elternhäuser glattbügeln muss…

Ich bin gespannt, ob und was nach den Bundestagswahlen passiert.

Es grüßt der KSB

Eintrag von KSB am 15.September 2009


Das Fehlverhalten würde ich nicht nur der Erziehung und den Erziehungsberechtigten, der Gesellschaft, oder andere mir unbekannte Größen, in die Schuhe schieben wollen.

Hier ist m.E. ganz allein der Gesetzgeber der Hauptverantwortliche. Wenn man sich mal die Mühe macht und Taten und Strafzumessungen vergleicht, kann man ganz klar erkennen dass sie nicht konform sind. Es wird inzwischen alles heruntergespielt. Das führ unweigerlich zur Herabsetzung der Hemmschwelle und Gewaltbereitschaft der “Täter”.

Gewalt ist nun mal die Sprache der Schwachen, und das Wegschauen die Antwort der Unfähigen!

Wer welche Rolle einnimmt, darf ich an dieser Stelle nicht ausführlich erläutern. Wer aber einigermaßen klar bei Verstand ist, kann 1+1 zusammenzählen!

R.I.P

Eintrag von BKE PVB am 15.September 2009


Laut dem BLKA waren mindestens 15! Erwachsene auf dem Bahnhof und haben weggeschaut!!

Die Kinder haben direkt die Erwachsenen angesprochen - sie haben trotzdem weggeschaut!

In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Fazit: Couragierte Menschen wird es immer geben - aber werden die auch weiterhin anderen Menschen in Not helfen ?

Eintrag von MeineMeinung am 15.September 2009


Tiefe Anteilnahme den Angehörigen dieses couragierten, mutigen und ehrbaren Mannes, der beherzt reagierte und dafür mit dem Leben bezahlte.
Es ist unerträglich, dass diese Vorfälle jederzeit an jedem Ort in Deutschland passieren können und sich nichts aber gar nichts ändert.
Überwachungsstaat, nein - ist es auch nicht, sinnvolle Videoüberwachung mit vernünftiger personeller Stärke der Polizeien und Sicherheitsunternehmen gleichermaßen, könnten das Sicherheitsgefühl unserer Bürger wieder stärken und Risiken mindern.
Leider sieht die Realität ganz anders aus.
Massiver Stellenabbau bei den Polizeien, vermeintliche Sicherheit durch freiwilligen Polizeidienst, Polizeihelfer usw. gepaart mit Bürokratismus, Statistik und vieles mehr.
Wir selbst erleben doch jedes Wochenende das gleiche. Überall in Deutschland trifft mann die gleichen Kollegen vom Einzeldienst, die mit unseren Einheiten am Wochenende bei zahlreichen Einsätzen auf der Straße / Bahnhöfen stehen. Oftmals reichen die Kräfte gerade noch aus, dass der Erfolg da ist, teilweise spielen glückliche Umstände mit und manchmal traut sich der Mobb halt einfach nicht.
Es ist schon wirklich belastend wie intensiv die Einsatzauslastung ist und Familie und Angehörige in Mitleidenschaft gezogen werden. Und in der Fläche bei der Landespolizei kommt schon gar keiner mehr, weil die geringen Schichtstärken kaum noch Spielraum für Sonderlagen geben oder mann auf Verstärkung von anderen Dienststellen warten muss. Die Gefährdung im Streifendienst bei Bund und Land ist erheblich gestiegen. Darüber hinaus zeigen Einsätze wie kürzlich in Hamburg, dass auch geschlossene Einheiten aufgerieben / verheizt werden, wenn das Kräfteverhältnis ( wird immer mehr zur Regel ) für uns Polizisten zu ungünstig ist. Aber mehr gibts oft nicht, weil mehr nicht da ist. Ich hoffe nur, dass wir nicht zur Verhältnissen wie in Frankreich kommen, wenn ja, dann gut Nacht Marie.
Politik? Sparzwang, kurzzeitige Betroffenheit, unverbindliche Ankündigungen und schon wieder im Stich gelassen. Wir lösen keine gesellschaftlichen Probleme und stehen relativ isoliert da. Die winzige Chance im Einsatzfall, ist die gegenseitige Unterstützung, das rechtzeitige Reagieren, uneingeschränkte Solidarität zwischen Bund und Land, zwischen Verbänden und Einzeldienst, gegenseitiger Respekt und Anerkennung.
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen stets das notwendige Glück immer gesund aus Einsatzlagen herauszukommen und nicht am Ende als ehrbarer, mutiger Polizist, vielleicht noch völlig unnötigerweise das Leben auf der Straße zu verlieren.

Eintrag von Einheitsführer am 15.September 2009


Wenn ich heute, an diesem Abend, sehe wie in Grund und Boden unsere Inspektion abgewirtschaftet ist dann frage ich mich was der Bürger überhaupt noch von uns erwarten darf.

Würde ich hier mal ungeschminkt den Zustand einer Bundespolizeiinspektion in einem Einzugsgebiet von nahezu 2 Millionen Menschen wiedergeben, ich würde dienstlich die allergrößten Schwierigkeiten bekommen.

Schwierigkeiten weil ich mich erdreisten würde die Wahrheit zu sagen.
Welchen Wert hat die Wahrheit bei dieser Behördenführung und Regierung den noch?
Ist die Wahrheit in einem Staat der schon den Werteverfall anerkannt hat überhaupt noch zeitgemäß?

Vor der Reform waren wir nur noch eine Reaktionspolizei. Im September 2009 sind wir noch nicht einmal das mehr.

“Bewaffneter Kriminalitätsverwalter” wäre eine bessere Berufsbezeichnung für mich anstelle Polizeibeamter.

Der Begriff Polizeibeamter würde ja noch eine gewisse Erwartungshaltung beim Bürger wecken. Nur kann ich und meine wenigen, werten Kollegen diese Erwartungshaltung nicht mehr erfüllen.

Nicht mehr erfüllen weil wir die Nebensächlichkeit zur Hauptbeschäftigung gemacht haben.

Weil in dieser Behörde alles,aber auch wirklich alles soviel wichtiger ist als unser gesetzlicher Auftrag.
Ein Blick ins Intranet auf den neuen ODP wirkt da Wunder für alle die es immer noch nicht glauben wollen.

So, werte Mandatsträger, nun fordert noch ca.zwei Wochen härter Strafen für jugendliche Straftäter, das kostet nichts und erfordert kein innovatives Denken und hört sich gut an.
Waren es nicht eigentlich die Volksparteien die den linken und rechten Krawallparteien Populismus vorgeworfen haben wenn sie mal ganz einfache Lösungen für große Probleme lieferten?

Ich habe Wut im Bauch weil der nächste Tote und die viele namenlosen Verletzen in unserem Bereich schon vorprogrammiert sind.
Für ein paar Fußballidioten sind immer ein paar uniformierte zu finden. Für die alltägliche Gewalt in unserem Umfeld interssiert sich keiner.
Und wenn sich einer dafür interessiert wird er diese oder jene Lage noch auf dem Rücken der eh schon ausgebrannten Kollegen des operativen Dienstes bewältigen.

Es gibt Tage da fällt es mir echt schwer diese Behörde zu mögen.

Eintrag von shottersheriff am 15.September 2009


@ Shoottersheriff,

und dann gibt es Tage, da fällt es mir leicht sie nicht zu mögen!

Eintrag von BKE PVB am 15.September 2009


Achso zum Thema Umgang mit der Wahrheit.

Der Pressesprecher einer Direktion hat es wieder auf den Punkt gebracht.
Es gibt in unserer Direktion keinen wirklichen Anstieg an Gewalttaten, es ist nur ein verändertes Anzeigenverhalten der Geschädigten.

Na dann ist ja alles wieder in Butter.

Der dumme Bürger, versaut uns die ganze Statistik bloß weil er einen kleine Klaps mit der Bierflasche auf den Hinterkopf beanzeigt.

Ich würde den Pressesprecher gerne mal an einem typischen Wochenende auf unserer Wache zu Gast haben.
Dann könnte er sich mal die zerschlagenen Hypochonder anschauen die sich erdreisten bei uns Hilfe zu erlangen.

Gibts eigentlich noch Journalisten in diesem Land oder werden mittlerweile alle Pressemeldungen aus Verwaltung, Wirtschaft und Politik ungeprüft und unkommentiert zum Abdruck freigeben?

Eintrag von shottersheriff am 16.September 2009


@ shottersherif und andere denen es interessiert.

Der Investigativautor Jürgen Roth hat da ein paar ganz tolle Bücher geschrieben, die ich -ohne Werbung zu machen- dem einen oder andern wärmstens empfehlen kann. Ihr werdet lesen, wie nah an der Realität er schreibt und wie schnell ihr euch im einen oder anderen geschilderten Fall wiedererkennen werdet!

Eintrag von BKE PVB am 16.September 2009


“Und es ist schön, dass gestern auch wieder richtig betont wurde, es waren deutsche!!! Hat man mittlerweile schon solche Angst ventuell zu sagen, es waren keine deutschen oder wie ist dies zu verstehen???”

Eintrag von Ballungsraumbewohner am 14.September 2009

Moin,

das ist mir allerdings auch aufegfallen. Diese besondere Betonung das es DEUTSCHE waren.
Hat es einen besonderen Grund warum das so ist?
Ist in meinen Augen schon sehr seltsam, aber ich bin es auch nicht anders gewohnt durch die Medien. Die Zeitung mit den 4 grossen Buchstaben fordert in ihrer heutigen Ausgabe einen Orden für den Verstorbenen. Was soll so ein Blödsinn? Davon kann er sich auch nix mehr kaufen. Jawoll, B..D befiehl, wir fogen dir.
Es wird sich wieder 3 Wochen darüber aufgeregt und dann wars das auch. Die ganze Grütze bleibt wie sie ist.
Meiner Meinung nach müsste man die ganzen Leute (wenn sie denn gefilmt wurden) die da am Bahnsteig standen oder in der Bahn gesessen sind ausfindig machen und wegen unterlassener Hilfeleistung anzeigen. Volksverblödung, Einschüchterung, Übersättigung führen dazu das der gemeine Bürger nur noch an sich denkt und sich nicht bum den “Dreck” anderer kümmert. Eine Volksgemeinschaft die zusammenhält gibt es in diesem Land nicht mehr. Jeder ist sich selbst der nächste. Jeder sollte sich fragen warum das so ist!
Mein Beileid an die Hinterbliebenen!

Eintrag von Der Kommentator am 16.September 2009


Ich kann mich an einer guten Sendung in meiner Jugend erinnern. Die hieß, wenn ich mich nicht irre, ging es um einen Richter Marshall. Erwähnenswert sein Schlüsselsatz: “Die Justiz mag manchmal blind sein, aber sie kann im Dunklen sehen.”

Richter Nicholas “Nick” Marshall ist ein junger, aber respektierter Richter, der sich hochgearbeitet hat. Er war einmal ein Verteidiger, doch sein Vertrauen in Recht und Ordnung wurde erschüttert, als seine Frau und Tochter von einer Autobombe getötet wurden, die eigentlich für ihn bestimmt war, und die Verbrecher ungestraft davonkommen. Entschlossen, die Täter vor Gericht zu bringen und auch andere Verbrecher zu jagen, ist Nick gezwungen, ein Doppelleben zu führen. Wenn er einen Verbrecher gehen lassen muß, von dem er weiß, daß er schuldig ist, erzählt er ihm, daß “die Justiz zwar manchmal blind ist, aber auch im Dunkeln sehen kann”. Gewöhnlich sind die Verbrecher auf beiden Ohren taub und kümmern sich in ihrer Arroganz nicht um solche Worte. So setzt Nick Marshall abends seine Brille ab, läßt sein langes, schwarzes, sonst zusammengebundenes Haar wehen, zieht seine Lederjacke an und geht mit dem Motorrad auf Gangsterjagd….

Tja, manche nehmen eben die Gerechtigkeit in die eigene Hand ;-)

Eintrag von BKE PVB am 16.September 2009


Ich arbeite am Hbf einer Großstadt. Durch die Reform sind wir häufig nur noch 3 PVB im Streifendienst. Es ist eine Lachplatte. Tatsächlich müssten wir für Zug- u. mot. Streifen etwa 12 PVB sein. Die Personalwelle aus dem Osten ist hier noch nicht angekommen - wird es vermutlich auch nicht! In unserer BPOLI gibt es etliche “Druckposten”, auf die sich auch junge Leute abgeseilt haben, die zu ihrer Verwunderung feststellen mussten, dass bei der Polizei Schichtdienst geleistet wird. Ich bin nur noch müde…., jede Illusion/Motivation ist dahin……, und ich bin damit (leider) nicht alleine….

Eintrag von Karo1 am 17.September 2009


@Kommentator

Können wir “Volksgemeinschaft” gegen das Wort “Gesellschaft” tauschen?
“Volksgemeinschaft” hat einen ziemlich faden Nachgeschmack wie ich finde.
Erst recht hier in diesem Forum.

Eintrag von shottersheriff am 17.September 2009


Moin,

@shottersheriff

Sind wir nicht das Volk und sollten eine Gemeinschaft bilden? Ich kann daran nix fades finden. Nicht zurück schauen nur weil andere diesen Begriff missbraucht haben für ihre Zwecke. Ich meine damit jetzt nicht ausschliesslich die Bundespolizei sondern im gesamten Land.
Nun meinetwegen nenn es wie du willst, im Kern der Sache ist es dasselbe.

Eintrag von Der Kommentator am 17.September 2009


In welchem Land leben wir eigentlich ?

Erst Winnenden und Denkendorf. Dann Solln und jetzt Ansbach.
Wann merkt die Politik endlich was bei uns los.

Die Sparwut der Politiker kennt keine Grenzen. Es muss einfach mehr Polizeipräsenz auf die Strassen, in S-Bahnen und auf Bahnhöfe.
Natürlich werden sich solche Taten nicht verhindern lassen, aber vielleicht hätte es dem Mann in Solln das Leben gerettet.

Wir brauchen mehr Einstellungen bei der Polizei insgesamt.
Möglicherweise denken einige dieser Herrn endlich um und erkennen, dass man die Polizei nicht kaputtsparen darf.
Denn dies wird enorme Auswirkungen auf die Sicherheit der Bevölkerung haben.
Ob wir ein schärferes Jugendstrafrecht brauchen müssen die Fachleute erklären.
Ich bin jedoch der Meinung wer mit 18 Jahren wählen darf kann auch nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt werden.

Reiner Mischer

Eintrag von Reiner Mischer am 17.September 2009


Solange Polizeibeamte damit beschäftigt sind Artus - Einträge zu prüfen (QS) und dann feststellen, dass bei einer Fundsache vergessen wurde - Übergabe Zoll oder Inlandsaufgriff - solange wird sich hier nichts ändern
” Zahlen, Daten, Fakten ”
dafür wurden Polizeibeamte nicht für teueres Geld ausgebildet
ich nenne das Betrug am Steuerzahler
irgendwann platzt auch diese Blase
denkt bitte an ” KLR ”
Für mich gehört ” Prävention ” an erste Stelle

Eintrag von Blauer Klaus am 17.September 2009


Es geht soweit, dass sich so langsam “Soft-Bürgerwhere” bilden und die Bevölkerung zur Selbstjustiz übergeht. Das wäre eine Auswirkung der Rotstiftpolitik in Sachen Polizei!

Es ist nicht zu befürworten, aber der Bevölkerung nicht zu verübeln. Das Recht auf ein “sorgenfreies” Leben ist das Recht eines jeden Menschen und die Pflicht des Staates!

ERWACHET

Eintrag von BKE PVB am 18.September 2009


Früher hieß es mal
“alte Zöpfe!abtrennen, jetzt fordere ich rennt die “Neuen Köpfe” ab.

Seitdem die Bundespolizei wie ein Wirtschaftsunternehmen geführt wird/werden soll, hat sich grundsätzliches extrem negativ verändert.

Mehr Personal durch die Reform auf der Straße?

Wo?

Verschlankung?

Wo?

Immer größer wird der Wasserkopf!!!!!!!!Bei uns ist niemand mehr auf der Straße, als vorher, eher anders rum.

Es werden nach wie vor Posten geschaffen, die niemand braucht.Die, die vorher auf solchen Posten ( teilweise zugestandene 30min “echte” Arbeit pro Tag!!!!)saßen, sitzen jetzt wieder dort, nur hat das Kind einen anderen Namen bekommen.

Wenn man bei der Vorgangsbearbeitung für einfachste Fälle Stunden braucht, um QS und Statistiker und Auswerter un, und, und zufriedenstellen zu müssen, dann braucht sich in Deutschland niemand wundern, daß keine Polizei mehr auf der Straße ist….

Da sollten ALLE mal drüber nachdenken.

Und es wird immer schlimmer, wenn ich mir die ganzen Ausschreibungsanforderungen und die Aufgaben nur in Potsdam angucke, dann wird mir ganz anders.

Unterstützung bei der Mitwirkung, Unterstützung bei der Koordination, Mitwirkung bei der Unterstützung der Koordination usw.usw.usw., sitzen also mit 08:00 Dienstbeginn dort und unterstützen und Koordinieren 8h am tag, 7x die Woche…..??!!!

Und so sitzen etliche, NICHT ALLE und bestimmt NICHT die Masse in irgendwelchen Büros für wirklich nutzlose Arbeit, die niemand braucht.

Wo waren diese Posten denn früher, da lief es viel besser und wir waren präsenter….

Ich kann hier noch 5 Seiten mehr schreiben, aber wo soll ich anfangen und wo aufhören?

Wenn ich als Beteiligter sehe, was bei der Reise der Frau Bundeskzl.Merkel an nur “Durchfahrbahnhöfen”bundesweit an PVB eingesetzt war, die überall abgezogen werden mussten, um dort “Alibi-Standposten einzunehmen, und die PVB an anderen sinnvollen Orten vielleicht Leben hätten schützen oder retten oder, oder,oder können,

wird mir ganz schwindelig!!!!!!!!!!!!

Ich höre jetzt aber lieber auf!!!!

Eintrag von dauerkritiker am 18.September 2009


Hallo an Alle

Ich kann nur sagen, hoch lebe die umorganisation, die dafür georgt hat dass nur noch weinige auf der Straße Streife fahren und immer mehr Personal im Geschäftsbereich rumlungert und nicht weis was sie tun sollen. Kaffee trinken, rauchen und auf den wenigen die draußen sind rumhacken.
Wir haben im schnitt in einer Flächeninspektion mit Bahn und Schengengrenze, mit Not 1 oder manchmal 2 Streifen die wirklich noch Streife fahren können.
Es wurde bis zum geht nicht mehr Personal eingespart.
Dazu kommt, dass man um die Vorgangsbearbeitung ordentlich zu machen und nur ja keine Beziehung oder keine Verknüpfung zu vergessen immer länger am PC sitzt, damit die Statistiker nur noch ein Knöpfchen drücken müssen.
Jede “Nummer” zählt, auf die kommt es an, da zählt es nicht mehr, dass man 3 Stunden mit Regionalzügen unterwegs war und in dieser Zeit nichts passiert ist. NEIN man war ja unproduktiv, hat nichts für die Statistik geleistet.
Den kann man wegrationalisieren !!!!!!!!!

Und das schlimmste ist es gibt keine Aussicht auf Besserung.
Die neue Regierung wird auch wie die Alte wieder viel versprechen, nichts ändern und dann alles was nicht durchgesetzt oder in Angriff genommen wurde totschweigen.

ES MUSS ENDLICH WAS PASSIEREN, reichen denn die verletzten Polizisten jedes Wochenende und jetzt ein Toter Mann der Zivilcourage gezeigt hat nicht.

Eintrag von Clint am 18.September 2009


Es ist ja sehr gut, dass ihr all die Probleme schildert und somit versucht darauf aufmerksam zu machen.
Ich persönlich würde es aber gut finden, wenn ihr alle das auch auf der neuen Internetpräsenz der GdP “www.bundespolizei-gerechter.de” macht.

Euch allen ein schönes Wochenende

Eintrag von Frage am 18.September 2009


Die Frage sei ja mal gestellt ob diese Internetseite mehr Aufmerksamkeit erntet wie diese hier oder ähnlich gelagerte Foren?

Wird man den Entscheidungsträgern in der BuPo vieleicht was grundsätzlich neues vermitteln können?

Ich möchte es mal bezweifeln da es in der BuPo drei Parallelgesellschaften gibt.

Die eine Gesellschaft ist die, die es jeden Tag in ihrem Dienstalltag miterleben muss, das so ziemlich nur noch ganz wenig, wirklich funktioniert.
Diese Gesellschaft kann das nicht schönreden oder vertuschen weil der Bürger und oder die polizeiliche Lage auf unsere Unpässlichkeiten keine Rücksicht nimmt.

Die andere Gesellschaft ist die, die völlig in Unkenntnis darüber ist das irgendetwas nicht zum besten stehen könnte.
Das liegt daran das sie nie oder nur vor sehr langer Zeit überhaupt mal Kontakt mit dem polizeilichen Alltag hatten.
Das einzigste was ihnen wirklich Kopfzerbrechen bereitet ist welches Aufstiegsverfahren für sie am geignetsten ist.

Die dritte Gesellschaft und das ist die kontraproduktivste, ist die, der es vollkommen egal ist wie der Zustand unserer Behörde ist weil nur ihr individuelles Fortkommen wirklich wichtig für sie ist.
Den Gedanke der zweiten Gesellschaft bzgl. des Aufstiegsverfahren haben sie schon längst abgeschlossen.

Opportunismus, Schönschwärtzerei und arrogantes Auftreten bei vollkommener Ahnungslosigkeit gepaart mit einem nicht mehr zeitgemäßen Standesdünkel zeichnet diese Gesellschaft aus.
“An Meinem Wesen soll die Welt genesen” ist ihr Motto.

Kritik in jeder Form erfüllt für sie grundsätzlich den Tatbestand der Majestätsbeleidigung.
Und da schließt sich der Kreis. Glaubt einer das es hier noch Kritikbewußtsein gibt?

Ich bekomme es gerade hier wieder hautnah mit.
Nach dem Terrorandrohungsvideo tratt der von allen erwartete und befüchtete Bundespolizeiaktionismus wieder auf.
Die dritte Gesellschaft hat wieder voll zugeschlagen mit ihrem dreisten Aktionismus auf dem Rücken derer die jedentag brav ihren Dienst an der HKL verrichte.

Ein Aktionismus der jeglicher Einsatztaktik entbehrt.
Ein Aktionismus der nur erklärlich ist wenn man unsere Führung kennt und weiß das sie keine anderen Konzepte haben wie diese.
Nur diese Konzepte bedürfen keinem aufgeblähten Apparatschik mit angeblich hochdekorierten Offizieren.
Wenn man nur ein bischen Ernsthaftigkeit und Konsequenz hinter diesen Maßnahmen sehen würde, keiner aus dem operativen Bereich würde sich beschweren.
Und die erste Gesellschaft darf es wieder ausbaden während die Aktionisten im Gärtchen sitzen und die letzen warmen Tage des Jahres 2009 genießen und sich bewundern was für tolle Polizeiführer sie nun einmal sind.
In dieser Zeit stehen die KSB, die Gruppenleiter und DGLs vor dem ganz großen Rätsel der Zellteilung.
Wie kann ich bei diesen Vorgaben nur aus einem PVB zwei bis drei machen?
Gute Nacht Deutschland wenn denn mal wirklich aus einer Drohung ein Anschlagsszenario wird.

Eintrag von shottersheriff am 19.September 2009


http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern/tutzinger-s-bahn-retter-soll-gefaengnis-470052.htm

nur mal so zum Nachdenken…………..

Eintrag von Grenzer am 19.September 2009


Servus

und Grüße von der Wiesn!!!
Man muss nicht extra auf diese neue Internetseite gehen, um auf das Problem aufmerksam zu machen, kommt eh nichts bei rum!!!
Hallo Herr Scheuring bitte auch mal was dazu sagen!!! Das sind die eigentlichen Problem, die wir haben, nicht jede Woche ein anderes Foto mit den Politikern machen, sondern mal was durchsetzten!!!
Ich persönlich will als “Polizist” wieder das machen, wofür ich bezahlt werde und keine Bleistifte schärfen und Striche sammeln, aber wer diesen Blödsinn mitmacht, ist selber schuld!!! Ich ganz sicher nicht…

Grüße aus München

Eintrag von Ballungsraumbewohner am 20.September 2009


Wie heißt es so schön, die Verwaltung hält sich eine Polizei.

Eintrag von Anonymous am 20.September 2009


@ Grenzer,

toller Artikel. Aber, dieser CDU Politiker spricht von “Wir”. Wer oder was ist “Wir”?
So werden eben mal Zivil Courage an der kurzen Leine gehalten und finanziell in den Ruin getrieben… Revision!

Jeder verd… Verbrecher hat mehr Rechte als jemand der einen Strafzettel wegen abgel. Parkzeit an die Scheibe bekommt. Mir fehlt hier jeglicher Sinn fuer Verhàltnismàssigkeit.

Ich wuerde wenn ich konnte, die Vertràge mit der Gerechtigkeit kuendigen! :)

Eintrag von BKE PVB am 20.September 2009


Stuttgart
Der Polizei geht das Geld aus

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2226102_0_3831_-stuttgart-der-polizei-geht-das-geld-aus.html#kommentarSchreiben

Naja……………..

Eintrag von Grenzer am 6.Oktober 2009


einen Kommentar hinterlassen ?

Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse wird nie angezeigt. Um Spam zu vermeiden erscheinen die Einträge jedoch erst nach Freischaltung durch die Redaktion.


Powered by WP and hassheider koeln