Keine Kompromißbereitschaft
Gewerkschaften und Arbeitgeber sind am Sonntag ohne Anzeichen von Kompromissbereitschaft in die zweite Tarifrunde für Bund und Kommunen gegangen. Im Moment sei die Grundlage für ein Arbeitgeberangebot noch nicht vorhanden, sagte der Bundesminister des Innern Thomas de Maiziere vor Beginn der Gespräche in Potsdam. De Maiziére sprach erneut von einer maßlosen Forderung der Gewerkschaften. Die Gewerkschaften wollen fünf Prozent mehr Entgelt für die rund zwei Millionen betroffenen Beschäftigten bei Bund und Kommunen. De Maiziere fordert Zurückhaltung. “Ich möchte darum bitten, dass während des kalten Winters jede Form von Warnstreik nicht zu lasten der Bevölkerung geht.” Der Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, sagte dagegen, es werde weitere Protestmaßnahmen geben. “Wir werden auch Warnstreiks vorbereiten. Das ist eine ernste Situation.” Verdi-Chef Frank Bsirske sagte, er erwarte, dass es deutliche Fortschritte gebe. Wenn das nicht der Fall sei, würden viele Beschäftigte mit Protestaktionen reagieren. Dass die kommunalen Arbeitgeber schon eine Schlichtung ins Gespräch gebracht hätten, sei “keine gute Botschaft”. Zuvor hatte Bsirske gedroht, die Beschäftigten würden nicht endlos zusehen, wenn die Arbeitgeber versuchen sollten, mit “Null-Angeboten Schleifen zu drehen”. Die Folge könnten Arbeitskampfmaßnahmen in Krankenhäusern, beim Winterdienst und der Müllabfuhr oder im öffentlichen Nahverkehr und bei den Stadtwerken sein, sagte Bsirske.
Flyer zur 2. Verhandlungsrunde, 31.01./01.02.2010
Zu den Verhandlungstagen am 31.Januar/01. Februar 2010 in Potsdam fanden sich trotz widriger Wetterbedingungen viele Kolleginnen und Kollegen ein, um unsere Forderungen zu unterstützen. Hier ein paar Bilder:
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Berlin. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die Bundesregierung davor gewarnt, auf der am Donnerstag in London beginnenden Afghanistan-Konferenz eine unrealistische Ausweitung der deutschen Polizeimission in dem Bürgerkriegsland anzukündigen.
Berlin/Hilden: Am 21. Januar 2010 nahmen die Abgeordneten der CDU/CSU-Bundestags-fraktion Clemens Binninger (Berichterstatter Sicherheitsarchitektur), Armin Schuster (Mitglied des Innenausschusses), Thomas Dörflinger (AG Arbeit und Soziales) und Peter Weiß (Vorsitzender Arbeitnehmergruppe) mit führenden Vertretern der Gewerkschaft der Polizei (GdP) konkrete Gespräche zur Zukunft des Zolls auf.
Zu dem Vorfall der sich am Mittwoch den 20. Januar 2010 am Münchener Flughafen im Terminal 2 während den Sicherheitskontrollen im Abflugbereich erreignete haben wir hier einige Presseberichte zusammengestellt.
Zu einem ersten Gespräch mit dem, auch für die Bundespolizei zuständigen Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Klaus - Dieter Fritsche trafen sich die GdP - Vertreter Josef Scheuring und Sven Hüber in Berlin. Klaus - Dieter Fritsche sagte, er habe bei seinen ersten Kontakten mit der Bundespolizei ein ausgewöhnlich hohes Maß an Einsatzbreitschaft und Motivation bei den Beschäftigten der Bundespolizei festgestellt. Die Gewerkschaftsvertreter machten deutlich, dass der ständige, beeindruckende Einsatz der Bundespolizistinnen und -polizisten gerade auch in den zurückliegenden zwanzig Jahren und nach dem Mauerfall natürlich auch ganz normale Erwartungshaltungen der Kolleginnen und Kollegen an ihren Dienstherrn entwickelt hat, was ihre beruflichen Perspektiven und ihre Arbeitsrahmenbedingungen betrifft.