„Betriebsratsverseucht“ – Unwort des Jahres 2009

Eine unabhängige Jury aus Sprachwissenschaftlern, Journalisten, Schriftstellern und einem Sozialethiker wählte den Begriff aus 982 verschiedenen Vorschlägen aus dem In- und Ausland aus.An der 19. Wahl zum „Unwort des Jahres“ beteiligten sich 2018 Einsender.

„Die Wahrnehmung von Arbeitnehmerinteressen „stört“ zwar viele Unternehmen, sie als „Seuche“ zu bezeichnen, ist indes ein zumindest sprachlicher Tiefpunkt im Umgang mit Lohnabhängigen“, sagte Schlosser. Die Jury erkannte das Empörende dieses Sprachmüll und kürte diese Prägung nun zum Schlimmsten, was das vergangene Jahr zu bieten hatte.

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