CDU fordert die Unterstützung der Bundespolizei in Sachsen

Die Sächsische Zeitung berichtete am 09. Januar 2010 über den wirklichen Zustand an der sächsischen Grenze. Um Herr der Lage zu werden, werden lt.Zeitung, Sonderkommissionen und gar die Bereitschaftspolizei eingesetzt. Jetzt fordert der Bundestagsabgeordnete Michael Kretschmer die Unterstützung der Bundespolizei. Selbst er hat mit seinen sächsischen CDU-Kollegen die Neuorganisation der Bundespolizei vehement verteidigt und es demnach zugelassen, dass es 800 Bundespolizistinnen und Bundespolizisten weniger in Sachsen geben wird. …Toll! Selbstverständlich werden wir unsere sächsischen Kolleginnen und Kollegen unterstützen. Zu Bedenken ist aber, dass die Aufgaben der Bundespolizei im Verhältnis mit dem dann verbleibenden Personal auch ziemlich “auf Naht genäht ist”. Auch ist bei der Umgestaltung nicht bis zum Ende gedacht, so müssen sich zwangsläufig immer wieder sogenannte Schattenstrukturen bilden, um “den Laden am laufen zu halten”. Eine Neuorganisation der Bundespolizei im Allgemeinen ist gut nachvollziehbar gewesen, solch ein enormer Abbau von Personal eher nicht.

Die Gewerkschaft der Polizei hatte noch kurz vor dem Wegfall der Grenzkontrollen Ende 2007, gewarnt. Selbst 2008 ist eine enorme Steigerung der Grenzkriminalität zu verzeichnen gewesen. Diese wurde aber gekonnt in Statistiken versteckt. Auch in 2009 wird nochmal ein Anstieg registriert werden.

Die Frage bleibt: Will man mit Personalabbau dieser Entwicklung entgegen treten?

Hier geht es zum Artikel der Sächsischenen Zeitung

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