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26. Januar 2010

GdP Pressekonferenz am Flughafen Frankfurt

Nicht zuletzt durch den Vorfall am Münchner Flughafen bei dem ein Passagier, dessen Laptop angeblich mit Sprengstoff kontaminiert war in der Menge verschwand rückte das Thema Luftsicherheit in den Focus der Öffentlichkeit.

So traf es sich gut, dass die GdP zu einer Pressekonferenz zu diesem Thema am Frankfurter Flughafen eingeladen hatte.

Jedoch wurden nicht nur die Fragen zur aktuellen Diskussion um die Luftsicherheit, mit Blick auf den Vorfall am Münchener Flughafen thematisiert.

Josef Scheuring, Vorsitzender des GdP-Bezirk Bundespolizei, Joachim Jungk, stellv. Vorsitzender der GdP-Direktionsgruppe Flughafen Frankfurt und Roland Voss, Vorsitzender der GdP-Direktionsgruppe Koblenz, standen den Vertreterinnen und Vertretern der Presse am 25. Januar 2010 am Frankfurter Flughafen durch die von der GdP ausgerichteten Pressekonferenz als Ansprechpartner zur Verfügung.

Auch zu folgenden Themen bezogen die GdP-Vertreter Stellung:

  • Personalfehl in der Bundespolizei: Es sind ca. 1800 Arbeitsplätze unbesetzt. Allein am Flughafen Frankfurt ist ein Fehl von 240 Beamtinnen  und Beamten zu verzeichnen. Die Folge dieser Untätigkeit des Bundesinnenministeriums ist, dass mit aufwendigen und belastenden Abordnungen ausgeglichen werden muss. Das muss schnellstmöglich korrigiert werden, denn die Belastungsgrenzen der Kolleginnen und Kollegen sind erreicht. Darüber hinaus fordern wir seit Jahren ein Personalkonzept, dass eine bessere Personalauffüllung der Flughafendienststellen insgesamt gewährleistet. Unsere Vorschläge dazu sind den Verantwortungsträgern seit langem bekannt.
  • Die Rahmenbedingungen für die in Ballungsräumen eingesetzten Kolleginnen und Kollegen müssen sich verbessern. Es müssen zum Teil ungleich höhere Aufwendungen für Mieten und Lebenshaltungskosten von den dort eingesetzten Kolleginnen und Kollegen erbracht werden, aber noch nicht einmal ein Parkplatz ist für sie auf ihren Dienststellen zu finden. Das sind nicht akzeptable Zustände die umgehend von den Verantwortlichen gesehen und im Sinne der Betroffenen verbessert werden müssen.
  • Nach der Sicherheitspanne am vergangenem Mittwoch am Flughafen München fordert die GdP die Aufgabe der Luftsicherheit in die alleinige Verantwortung der Bundespolizei zu geben. Es wurde zu dem Vorfalll von den Zuständigen vieles geäußert, aber niemand hat hier die Verantwortung übernommen. “Luftsicherheit muss von A bis Z, von der ersten Kontrolle bis zur letzten Kontrolle, von der ersten Verantwortlichkeit bis zur letzten Verantwortlichkeit aus einer Hand ausgeübt werden”, sagte Scheuring.
  • Es wird ein Hohes Maß an Sicherheit auf Flughäfen verlangt. Den Menschen die als Fluggastkontrollkräfte für diese Sicherheit sorgen sollen, wird aber nur ein  Stundenlohn von 7,50€ gezahlt. Die Privatisierung in diesem Bereich ist gescheitert und muss zurückgenommen werden. Die Sicherheitskontrollen an den Flughäfen sind eindeutig hoheitliche Aufgaben und gehören daher in die Verantwortung der Bundespolizei. Ein wirtschaftliches Interesse kann und darf in einem solch sensiblen Bereich nicht im Vordergrund stehen, die dort tätigen Menschen brauchen selbst Sicherheit. Das derzeitige Personal der privaten Sicherheitsunternehmen kann geschult und von der Polizei übernommern werden,  höhere Kosten für Luftsicherheit durch eine Reprivatisierung würden nicht entstehen, die privaten Sicherheitsunternehmen in dem Bereich würden wegfallen.

Süddeutsche Zeitung

Bild.de

hr-online

Einträge:

In letzter Konsequenz ist es egal, was für Techniken und wieviel Personal zukünftig eingesetzt werde. Gegen sog. “Bodypacker” (Körperschmuggler) ist kein Kraut gewachsen. Wenn Drogenkuriere mehrere 100g Kokain oder Heroin im Körper (Darm) transportieren können, was spricht dagegen, das Koks gegen PETN oder sonstwas samt Zündkapsel auszutauschen??

Eintrag von KSB am 27.Januar 2010


@ KSB,

merkst du denn nicht, dass die dort oben in einer “Parallelwelt” leben, die es trotz umfangreiches Angebot es nicht geschafft haben sich zu integrieren?

Lass sie doch einfach in ihrem Glauben :)

Eintrag von Echaufierter am 28.Januar 2010


Natürlich weiß ich das. Deshalb wäre es ja mal ratsam dem Bürger gegenüber reinen Wein einzuschenken. Nur das rein subjektive Sicherheitsempfinden des Bürger durch Masse Personal und Technik zu stärken reicht da nicht. Gib mir `ne Zündkapsel, `ne Batterie und 250 g PETN und ich bringe dir den Mist durch jede Sicherheitskontrolle, auf jedem Flughafen in jedes Flugzeug ohne das jemand davon was bemerkt. Und in 10.000 Meter Höhe bei 900 km/h setze ich mich dann auf Klo und mache damit ein kleines Loch in die Wand. Den Rest erledigt der schlagartige Druckverlust und der leicht erhöhte “Fahrtwind”.

Mohammed Ata und seine Jünger haben hier Jahre unbehelligt gelebt. Die Sauerlandbomber sind nur aufgeflogen, weil der Tipp von einem ausländischen Geheimdienst kam. usw usw usw. Möchte nicht wissen, wieviel von diesen Schläfern hier noch geschützt durch unsere bemerkenswerten Gesetze leben. Deutschland ist der beste “Ruheraum” für diese Leute, weil hier die staatliche Gewalt am stärksten durch Gesetze beschränkt ist.

Unserem Flughafen stehen eigentlich 5 SSH zu und das sind schon viel. Haben tun wir keinen einzigen. Dabei ist es in Bezug auf Sprengstoff das Einsatzmittel schlecht hin. Aus lauter Verzeifelung bekommen wir zwar jetzt immer Untersützung von Hundeführern. Doch leider in der Regel nur Schutzhunde. Und die gehören eigentlich auf Bahnhöfe und Fussballeinsätze, aber nicht auf einen Airport.

Bei uns kommt immer erst was in Bewegung, wenn was Schlimmes passiert ist. Vielleicht hätte man den Bänkern doch nicht so viele Milliarden in den …….. stecken sollen, sondern mit dem Geld was Besseres anfangen machen können.

Eintrag von KSB am 29.Januar 2010


Leider… Du weisst es, ich weiß es, alle wissen es!
Nur die dort oben und die Entscheidungsträger (von Tuten und Blasen keinen blassen Schimmer) wissen es nicht. Tun aber so, als wüssten sie es ohne zu wissen, dass wir es bereits wissen :)

Schönes und gesundes Wochenende

Eintrag von Echaufierter am 29.Januar 2010


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