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16. Januar 2010

GdP: Warnjacken sofort beschaffen

Die Gewerkschaft der Polizei fordert das Bundespolizeipräsidium Potsdam auf, die Warnjacken als Schutzbekleidung zur Durchführung polizeilicher Kontrollen auf Autobahnen und Schnellstraßen sofort zu beschaffen und die Beschaffung nicht durch überflüssige Erprobungen weiter zu verzögern. Nach Informationen der GdP hat u. a. die Bundespolizeidirektion Pirna die Beschaffung solcher Warnjacken bereits im Frühjahr 2009 beantragt. “Warnjacken, die bei den Polizeien der Länder bereits seit Jahren eingesetzt werden, brauchen in der Bundespolizei nicht noch einmal erprobt zu werden. Wir erwarten, dass die für die Beschaffung Verantwortlichen im  Bundespolizeipräsidium erkennen, dass die Dringlichkeit der Beschaffung von Schutzbekleidung, die für die eingesetzten Kolleginnen und Kollegen bei den gefährlichen Polizeikontrollen im fließenden Verkehr lebensrettend sein kann, ein Stück anders behandelt werden muß, als die Beschaffung von Bleistiften.

Im übrigen  haben auch Kolleginnen und Kollegen der Bundesbereitschaftspolizei am Rande einer Personalversammlung am 14. Januar 2010 in Duderstadt massive Mängel bei ihrer Einsatzausrüstung dargestellt und insgesamt eine deutliche Verschlechterung der Ausrüstungsleistung der Bundespolizei beklagt”, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei in Berlin.  “Bundesminister Thomas de Maiziére wird im neuen Behördenspiegel mit der Aussage zitiert: ” Die Polizei bekommt das, was sie braucht”. Wir hoffen, dass das bei den Verantwortlichen in Potsdam zur Kenntnis genommen wird. Überflüssige Erprobungen und Beschaffungsverzögerungen jedenfalls braucht die Bundespolizei nicht”, so Scheuring.

Einträge:

Wie könnt ihr nur sagen, dass etwas, dass seit Jahren bei anderen Polizeien im Einsatz ist, (z.B. Lederjacke, Einsatzgürtel) für die BPOL geeignet ist ? Natürlich muß das getestet werden, sonst gäbe es ja eine Arbeitsgruppe weniger und die Mitglieder der AG müßten das tun, wofür sie ihr Geld bekommen, nämlich polizeilich arbeiten. ( Ich hoffe, die Ironie in dem Beitrag kam durch )

Eintrag von upps am 16.Januar 2010


Mir stellt sich auch die Frage, warum man im LHD-Shop seit Anfang 2010 bestimmte Artikel, wie z.B. Handschuhe, Fahrradbekleidung etc. nicht mehr über das Treuhandkonto abrechnen kann. Vielleicht auch um eine Abeitsgruppe aufrechtzuerhalten … Hier sind die wohl mal wieder die Gewerkschaften gefordert. traurig traurig …

Eintrag von anonymus am 16.Januar 2010


……..ich gebe upps absolut recht. Langsam aber sicher machen sich unsere Herren in Potsdam lächerlich. Egal, was an Ausstattung neu angeschafft werden soll, muss durch diese Herren geprüft werden. Ich lach micht tot. Ein Einsatzgürtel oder kurzgeschnittene Jacke für den Einzeldienst, die sich z.bsp. in Hessen oder Hamburg bewährt haben, müssen nicht noch lange überprüft werden. Es wäre doch viel günstiger auf Bewährtes anderer Polizeien zurück zu greifen. Auch wenn die Sachen vor der Neubeschaffung mittlerweile Europaweit ausgeschrieben werden müssen. Irgendwoher müssen doch die Polizeien der Länder ihre Sachen auch bekommen. Kann man nicht einfach mal über seinen Schatten springen und solche bewährten Sachen anschaffen? Nein, dann müssten die Herren der Bekleidungskommission, die eine Jacke im Büro “zur Probe trgen” ja vielleicht wirklich wieder Polizeiarbeit verrichten, für die sie ja auch ihre Polizeizulage bekommen…..

Erst, wenn die erste Kollegin oder der erste Kollege bei einer Kontrolle unter einen LKW gekommen und tödlich verletzt wurde, werden diese Warnjacken mit Sicherheit innerhalb von kürzester Zeit angeschafft und ausgegeben. Analog der Unterziehschutzweste. Da mussten auch erst Kollegen mit ihrem Leben bezahlen, dass der Dienstherr endlich welche angeschafft hat. Aber da musste die Bundespolizei ja auch wieder eigene Wege gehen und eine Unterziehschutzweste anschaffen. Hätten sie mal nach Hessen geschaut. Die Kollegen(innen) haben eine super Überziehschutzweste, die für den täglichen Dienst hervorragend geeignet ist. Aber das ist wieder ein anderes Thema…. In einem Büro in Potsdam ist ja auch nicht soviel Polizeiarbeit, als das man solch eine Schutzweste hinreichend testen kann………

Eintrag von BuPolist am 16.Januar 2010


Liebe Kolleginnen und Kollegen,
auch ich aus dem Zuständigkeitsbereich einer BPOLD für NRW kann das nur bestätigen. Inzwischen häufen sich die Mitteilungen zur Nichtbeschaffung von wichtigen Ausstattungsgegenständen mit der Begründung:

“Es wird baw nichts beschafft, da sich gerade eine Projektgruppe mit einer neuen Konzeption/Erprobung beschäftigt.”

Neben den Warnwesten betrifft das auch z.B. Funkgerätehörsprechgarnituren oder “beschissene” personenbezogene Gehörschutzstöpsel für MA/Kontrollkräfte am Flgh.DUS !

Ergebnis der ganzen “Hinhaltetaktik”: Unsere Kolleginnen und Kollegen gehen ohne HSG in den Fußballeinsatz und können nicht kommunizieren oder die MA gehen ohne Gehörschutz aufs Vorfeld und büßen ggf. mit ihrer Gesundheit !

Auch die Worte des Herrn Präsidenten Seeger beim Besuch in AC/STA lassen mich zwischenzeitlich zweifeln, wovon er gesprochen hat ?

Zitat : “Mir ist zur Minimierung von Defiziten eine 85%ige Sofortlösung lieber als eine langfristige 100% Lösung. Es müssen vereinfachte und unkomplizierte Verwaltungsabläufe geschaffen werden. Das erwarte ich von meinen Führungskräften!” (siehe Intranetauftritt BPOLDSTA)

Entweder lassen die Führungskräfte unseren Präsidenten Seeger im Stich oder er verfolgt irgendwie ein anderes Ziel ?

Eintrag von bingo am 16.Januar 2010


Neue Kolleginnen und Kollegen (PK) ohne USW in Hamburg rumlaufen zu lassen, das ist eine Körperverletzung im Amt!
Nun sollen gebrauchte USW in “grün” kommen. aber wo sind diese grünen USW?
Frage: Was ist mit dem ersten Kollegen oder der Kollegin, wenn etwas “passiert”? Ihr stellt eure ÖA-Mitarbeiter in den Fokus, ich aber werde euch bei meiner Landespolizei zur Anzeige bringen!

Eintrag von matthias Böckenhauer am 16.Januar 2010


“Bundesminister Thomas de Maiziére wird im neuen Behördenspiegel mit der Aussage zitiert: ” Die Polizei bekommt das, was sie braucht”????

Ich glaube unsere oberster Dienstherr besitzt keinerlei Einblick in unsere katastrophalen Zustände!!!!!!!!!!!!!!

Fakt ist:

1.) der zentrale Versand hat versagt! weil,:
- man auf Ausrüstung 4-6 Wochen wartet. Teilweise sind noch nicht einmal mehr blaue Diensthosen vorhanden. Die 1:1 Tauschregelung ist eine Verarschung seinesgleichen. Logo ich leihe mir dann für einen Einsatz ne Mütze eines Kollegen. Bin ich Polizeibeamter oder im Kindergarten??? Da kann ich nen Stift ausleihen und bekomme dann nach Abgabe wieder ein Malbuch.
Die BPOL stattet Dienstanfänger in Blau aus, verfügt aber nicht einmal für seine Streifenbeamte über ausreichend Bekleidung in Blau. Ich hätte auch nie gedacht, dass ein Anwärter die neue Pistole + Holster vor mir als Streifenbeamter in der grössten Dienststelle Deutschlands trägt.
Die BPOL wird schon bald merken, dass die neuen blauen Diensthemden ein immenser Kostenfaktor sind, denn sie tragen sich nicht mal halb so lange aufgrund schlechter Verarbeitung wie die Alten. Aber jucken tut es keinen. Man bezahlt viel Geld und bekommt nur mangelhafte Qualität. In der freien Wirtschaft würde es sowas nicht geben.

2.) Der neue Anorak Probeversuch.
Bevor unser Minister sowas von sich gibt, sollte er sich doch bitte mal für die Einführung dieser Jacke einsetzen. Denn immer wieder bekommt man als Antwort zu hören, dass die Jacke zwar super im Test abgeschnitten hat, aber dennoch die Finanzierung geprüft werden muss.
Zwischen Realität und übermittelten Fakten klaffen Welten! Liebe GdP bleibt dran! Unterstützt die Einführung, wir wären Euch alle dankbar.

3.) Einführung neuer Uniformteile:
Die Polizei Niedersachsen verfügt über 1a Kleidung. So wird z.B. dort eine Strickjacke getragen, welche im übrigens optisch besser aussieht wie der Pullover. Auf Wunsch kann der Uniformkatalog bei mir per Email angefordert werden.

Unsere Forderungen:
Schafft diesen bescheuerten uralten Bundeswehr-Style Outdoor-Pullover ab und führt endlich moderne der Zeit angepasste Kleidung wie die Strickjacke ein!!! Im übrigen würde die Strickjacke sogar einen Rollkragenpullover, welcher skrupellos bei der Umstellung Grün-Blau gestrichen wurde, ersetzen!!!

In NRW wird eine Art Fleece Pulli getragen. Auch sehr schick und funktionell.

3.) Digitalfunk???? Wo ist er?
Ohne Worte. Die Polizei bekommt, was sie braucht???

Was der Staat vermasselt, biegt die GdP hin. Super Idee mit dem GdP Phone. Endlich können wir effizient arbeiten, im Dienst kommunizieren, uns abstimmen. Das fördert die Motivation. Wogegen Perspektivlosigkeit eher demotiviert. Jedes Land wie Albanien funkt digital, was machen wir? Leere Worte, der Staat füttert Banken, baut neue Straßen wo keine gebraucht werden und die Sicherheit? Bleibt auf der Strecke. Ich hätte in meinen 16 Dienstjahren nie gedacht, dass die Polizei im Staatssystem so wenig haushaltrechtlich berücksichtigt wird. Wer Fahndungspolizei sein will, muss auch mit seiner Basis reden. Dann merkt man, dass es zwar motivierte aber auch enttäuschte Kollegen gibt. Enttäuscht durch leere Worte, durch in BPOL Kompakt angepriesene Visionen. Liebe BPOL Führung, in jeder Uniform steckt ein Mensch. Nähert Euch endlich wieder der Basis zu. Wir wollen mehr Transparenz und Offenheit. Wir wollen spürn, dass man sich bemüht. Der letztendliche Erfolg ist zweitrangig.

Und ferner: Es kann nicht sein, dass ich jeden Tag topmotiviert auf die Arbeit gehe, aber zu meinem Umkleidespind 30 Min hin und zurück laufen muss. Es kann nicht sein, dass wir fahnden fahnden fahnden sollen und nicht einmal Zugang zum Internet haben. Ist das eine moderne BPOL?

Zu guter Letzt jedoch etwas positives zum Thema neue Schusswesten:

” Liebe Kollegen,
Ihr könnte Euch sicher sein, dass bei der Einführung neuer Überziehwesten das Bestmöglichste getan wird. Derzeit arbeitet bereits die neue Projektgruppe. Sie ist mit sehr engagierten und “praxisnahen ” Beamten bestückt. Der Leiter hat zudem auch die Gruppen des EKA und der P30 geführt.

Es ist angedacht, dass es für die Unterziehweste zugleich noch eine blaue Überziehweste gibt. Deren Ausgestaltung wie Taschen Polizeiaufschrift wird momentan besprochen. Die Gruppe bemüht sich schnellstmöglich ein positives Ergebnis zu erzieln. Allerdings muss man halt immer auf die Haushaltslage sowie Ausschreibungsfristen achten, so dass eine Einführung nach und nach sukszessiv erfolgt. Wobei nicht ausgeschlossen ist, dass Ende des Jahres die ersten Hüllen kommen.

Wer Fragen zur neuen Schussweste hat, kann mir gerne ein Email an meinen dienstlichen Account senden.

Liebe GdP Kollegen,
macht weiter so. Wer hartnäckig bleibt, wird überzeugen. Das ist nur in der Liebe so. *grins*
Zeigt dem neuen Innenminister genau diese Problemfelder. Vielleicht ändert sich ja etwas.
Vielen Dank.

Zu dem Geschriebenen stehe ich mit meinem Namen. Es entspricht der Realität. Wer mich kennt, weiß, dass ich kein Mensch der nur meckert. Im Gegenteil. Aber Problemfelder dürfen nicht totgeschwiegen werden. Die BPOL hätte Potenzial ganz oben zu sein. Sie muss dies auch nutzen!!!!

Kollegiale Grüsse

Eintrag von Andre Steiger am 16.Januar 2010


4-6 Wochen Wartezeit. Das ist ja noch kurz. Ich habe auf eine Cargohose 9 Wochen gewartet. Natürlich wurde mir eine geschickt, die nicht passt, obwohl ich auf dem Bestellzettel alle entsprechenden Angaben getätigt habe. Also wieder zurück schicken und warten … warten.

Eintrag von superman am 16.Januar 2010


Herr BMI lösen Sie den Laden einfach auf.
Bei uns läuft nichts mehr.

Eintrag von Bahnhofs KSB am 16.Januar 2010


@superman

Wenn die Klamotten kaputt sind, läuft man hat rum wie ein “Penner” (will damit niemanden beleidigen). Macht sich für eine moederne Polizei bestimmt gut, vielleicht laufen wir dann auch zweifarbig rum, währe mal was.

Eintrag von PST am 17.Januar 2010


Die Kollegen der Bahnkomponente(ohne Auto sondern mit Eisen davor) sind ja verpflichtet eine Warnjacke oder Weste zu tragen bei Outdooraktivitäten am Gleisbereich.

Vor vier Jahren ca. (das muss man sich jetzt mal vor Augen führen) wurde gem.Weisung von ganz oben eine Liste erstellt wer welche Größe bei der Warnweste hat, jeder sollte eine persönlich zugewiesene Warnweste erhalten.
Januar 2010, es ist noch keine eingetroffen.

Unsere ganzen Klamotten sind im praxisgebrauch sowohl vom Tragekomfort, Witterungsbeständigkeit,Haltbarkeit, Optik wie auch beim Thema Eigensicherung eine blanke Katatsrophe.
Wenn dies alles das Ergebnis einer Arbeitsgruppe oder eines Trageversuchs ist, dann ist dass die Bankrotterklärung der Beschaffung.

Mir ist es entweder zu kalt, zu warm, ich fühle mich völlig unbeweglich und/oder ich komme an so gut wie nichts an meinem Gürtel dran.
Und was die Erkennbarkeit im Gleisbereich angeht da möchte ich mich lieber nicht zu äußern.
Die wunderbaren gelben Jacken, die auch die Kollegen der Länder haben scheint bei uns als zu innovativ zu gelten.

Sie sind außerdem zu günstig in der Beschaffung.

Einige Kollegen haben sie sich privat beschafft.
Das sehe ich aber nur bedingt ein, ich bin erstens kein Selbsteinkleider und zweitens, wenn mal wieder einem PDV Pabst die Nerven durchgehen wird es kurzerhand verboten diese zu tragen.
Aber ohne private, ganz ohne Trageversuch und Arbeistgruppe, sondern nur vom gesunden Menschenverstand sugerierte Ergänzungsbekleidung lässt es sich derzeit bei dieser Witterung draußen nicht überleben.

Mein ganz persönlicher Favorit der untauglichsten Dienstbekleidung ist übrigens der Outdoorpullover ganz dicht gefolgt von dem zeitlos entsetzlichen Blouson dessen Nutzen sich mir bislang auch in der Farbe blau noch nicht erschlossen hat.

Eintrag von shottersheriff am 17.Januar 2010


ganz zu schweigen von blauer regenkleidung.

mein bestes erlebnis war bei minus 17 grad. mein gl und dgl beschlossen bei -17 grad einen akp zu machen. da ich erfahrener ksb meine grüne winterhose habe und meine russenschabka zog ich für akp grün an. meine beiden chefs in blau und nix mit dicken warmen sachen.
und jeder kann es sich denken. nach etwa ner halben stunde brachen sie das ganze ab, es ist soooo kalt.
mir war warm, ich hab innerlich gejubelt.

Eintrag von Faulibär am 17.Januar 2010


Jetzt hab ich mal eine “blöde” Frage. Was versteht ihr unter einer Warnjacke ? Also mir und auch bestimmt noch vielen anderen reicht die Warnweste. Ich kann auch nicht ganz verstehen, dass es auf machen Dienststellen zu wenige davon gibt. Ich glaube eher, die sind in einem Schrank weggesperrt. Ich muß aber auch meinen Vorredner recht geben, dass es in punkto BPOL und Bekleidung ein großer Nachholbedarf gibt. Aber ganz so schlecht wie manche schreiben, ist unsere Bekleidung auch nicht.

Eintrag von cuk am 17.Januar 2010


die warnjacken wären auch für die bahnpolizeiliche komponente eine gute sache.
die reflektionsfläche ist einfach größer als bei einer weste !!
einer rechtzeitige erkennbarkeit bei zügen mit 120 km/h und mehr wären sicher ein guter grund für eine zeitgleiche beschaffung für die kollegenInnen im bahnpolizeilichen dienstzweig.

außerdem kommt es bei großen flächeninspektionen mit verschiedenen aufgabengebiete einzelner reviere, immer wieder zu gegenseitigen personalunterstützungen.
da steht der “bahner” plötzlich auch an der bab und kontrolliert….. was dann ?

wer außerdem als “bahnpolizist” im winter mal die weste über den anorak ziehen musste, weiß klasse man damit aussieht und wie leicht man noch an seine schreibutensilien in der jacke kommt…..

aber weil das alles zu logisch wäre, werden wir uns diese jacke wohl (wie so vieles andere auch) selbst kaufen müssen. !!!!

wie hieß es noch mal, vor einem anderen hintergrund, in einem GdP-video…. ?
“ein sicherer arbeitsplatz” !

Eintrag von kimi am 17.Januar 2010


Die Warnwest finde ich auch ausreichend. Bei Grosskontrollen sollten der an/auf der Strasse mit der Kelle winkende Kollege vielleicht etwas auffälligeres tragen. Nur dass die einfache Weste auf einigen Dienststellen nicht in ausreichender Zahl vorhanden ist, halte für einen Treppenwitz, einerseits muss jeder Kraftfahrzeugfahrer eine Weste mit führen, ansonsten nimmt die Lapo ein Verwarnungsgeld, andererseits stattet Vater Staat seine Leute nicht vernünftig aus.

Eintrag von Thomas am 17.Januar 2010


Hi Kollegen

In unserer Dienstgruppe haben wir uns Warnjacken in Gelb besorgt Polizei Aufnäher drangenäht und das Ärmelemblem. Zum Glück haben wir einen Chef der dies duldet denn zu diesen jacken gehört ein heraustrennbares Fellfutter welches jetzt im Winter absolut perfekt seinen Dienst geleistet hat. Dazu viele Taschen und weil die Jacke wie ein Blouson geschnitten ist kann ich jederzeit auf die am Gürtel befindlichen Ausrüstungsgegenstände zugreifen und vor allem im Ernstfall auch die Reihenfolge der Zwangsmittel einhalten. Bei dem dienstlichen Anorak geht das nicht, da kann ich nur schießen, da ich sonst an nichts anderes herankomme.
Dieser Anorack kostet allerdings fast das vierfache des gekauften Blousons ;-)
Die Jacke kann man jederzeit bei mir sich anschauen.

Die Kollegen von NRW, Niedersachsen und Rheinlanf Pfalz sind um ein vielfaches besser ausgerüstet.

Zum Thema Pullover: wenn er ein oder zweimal gewaschen worden ist kann man ihn wegwerfen. d.h. alle paar Wochen wieder einschicken und nen neuen anfordern. In der Zwischenzeit trage ich eine (natürlich privat gekaufte) Weste, die trotz Wäsche schon seit drei Jahren ihre Form behält und vor allem immer noch wie neu aussieht.

Zur Waffe: das die Anwärter die neuen Waffen als erstes haben ist mehr als lachhaft. Nur wer zufaäälig auf irgendeinem Lehrgang ist bekommt die neue Waffe die anderen halt nicht. Egal meine ist ja erst 24 Jahre alt ;-)

zur Hülle für Schutzweste: diese Außenhüllen bekommen doch eh zuerst wieder die, die sie nicht brauchen.
Die Kollegen die jeden Tag draußen auf Streife sind werden sie in 10 Jahren oder noch später bekommen. Wie immer.

Also Kollegen Kopf hoch es wird nur noch schlimmer

Gruß Clint

Eintrag von Clint am 17.Januar 2010


Warnwesten?? Keine halben Sachen - gleich die Warnjacke einführen! Beispiel: http://s33837302.shoplite.de/sess/utn;jsessionid=154b5307aa018ec/shopdata/index.shopscript

Sicherheit und Wohlfühlen kombinieren ist 2010 möglich

Eintrag von MeineMeinung am 17.Januar 2010


Was habt ihr gegen die jetzige “alte” P6?? Schießt die nun krumm, nur weil der Dienstherr eine neue eingeführt hat? Man habt ihr Probleme

Eintrag von MeineMeinung am 17.Januar 2010


Modisch passende Warnjacken können nur eine Verbesserung sein. In den Warnwesten, die z. Zt. bei bahnpolizeilichen Anlässen getragen werden, sehen wir aus wie Beschäftigte der Müllabfuhr (welche ohne Zweifel auch eine guten Job machen).

Eintrag von Der Oberberger am 17.Januar 2010


@MeineMeinung

P6????? Geht hier doch nicht um die P6!

Ich halte die Einführung einer solchen Jacke für dringend erforderlich. Auf meiner Insp. gibt es zwar reichlich Westen aber die sehen mittlerweile, weil täglich im Gebrauch, ziemlich fertig aus. Da fehlen Buchstaben (z.B. steht da jetzt olizei, Pol zei usw.). Außerdem ist die Reflektionsfläche bei einer Jacke nun mal größer und der Verkehrsteilnehmer (bahn und Straße!) nimmt auch die Bewegung der Arme war. Ich weiß, wir haben doch eine beleuchtete Kelle, die kleine Funzel erscheint wie ein Glühwürmchen! Also beschafft diese Warnjacke!

Eintrag von anne am 17.Januar 2010


Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen,
Ihr habt alles recht mit dem was Ihr hier schreibt. Doch was brint Eurer Ärgernis, rein gar nichts. In meinen Dienstjahren hat sich hinsichtlich der Bekleidung wenig zum Posiven geändert. Ich selbst bin Diensthundeführer und auch bescheiden ausgestattet. Wie oft wurden durch Kollegen unzählige Anträge gestellt und durch Lübeck sollte eine Entscheidung getroffen werden. Auf viele dieser Entscheidungen warte ich noch heute. Ich sage mit mittlerweile, dass ich mir entweder das selbst kaufe was ich brauche bzw. wenn es mir zu teuer ist, ich eben so rumlaufe wie mein Dienstherr mich ausstattet. Wenn ich keine Stiefel getauscht bekomme, zieh ich eben Trunschuhe an. Wenn ich keine Regenkleidung Blau bekomme, ziehe ich zur blauben Hose die grüne Regenjacke an und wenn ich keine Hose mehr habe, dann ziehe ich halt die Joggingshose an. Mir ist es inzwischen egal, denn ich habe gemerkt, dass nichts ändert, ausser meine Gesundheit! Seit dem ich mich nicht mehr über alles aufrege, geht es mir besser. Wir ändern hier nichts. Bekelidung und Ausrüstungsprobleme sind dem Dienstherrn und unserern Vertretern der Gewerkschaft mehr als bekannt. Anträge liegen vor, nur es passiert nichts.
Von hier aus auch Grüße an unserer Vorstandsmitglied Martin Schilff, der ja auch in der Bekleidungskommission gewesen ist. Vielleicht sorgt er ja mal mit einem kurzen Eintrag für ein paar neuere Informationen bzw. Erläuterungen!

Gruß
Inge

Eintrag von Inge am 17.Januar 2010


Es Handel sich hierbei um eine

” F Ü H R S O R G E P L I C H T” des Dienstherren die Westen/Jacken zu beschaffen.

Hoffentlich fordert er nicht nur Plichten der sog. Mitarbeiter ein, sondern hält sich an seine Pflichten. ES wird ZEIT.

Eintrag von PST am 17.Januar 2010


Schön das sich mal was tut! Aber….
Vor ca. 2 Jahren schrieb ein Kollege einen Verbesserungsvorschlag eben diese gelben Jacken als Warn/Regenschutzjacken zu beschaffen.
Der Vorschlag wurde negativ bewertet.
Gründe (Tatsache!!!):
Eine Vermischung der blauen Uniform mit andersfarbigen Ausrüstungsgegenständen ist nicht erwünscht. Weiterhin: Im Sommer regnet es nicht. Laaaachhaft!!!!!
Warum nicht auch Nägel mit Köpfen machen: Den Kollegen mit Bahnaufgaben gehört ebenfalls eine solche Jacke ausgehändigt.
Aus persönlicher Erfahrung kann ich nur sagen: NRW hat klasse Warn/Regenjacken ( keine Mäntel )! Vier große Aussentaschen und an beiden Seiten Reißverschlüsse zum Durchgriff für Waffe, Handfesseln, Beleuchtungsmittel usw. Qualität: Hervorragend! Material: Goretex. Alle Reißverschlüsse und Klettbänder halten, Reflektierbänder auch noch alle in Ordnung. Habe meine nun 2 Jahre ( trage diese regelmäßig ) und bin höchst zufrieden!!!!!!

Eintrag von BaPo m.D. am 18.Januar 2010


Ständig pocht der Dienstherr, darauf ( denke auch zu Recht ) dass der Polizeibeamte der Bundespolizei einen vollständigen und akkuraten Dienstanzug bei seiner Dienstverrichtung trägt, um das Ansehen der BPOL, in der Öffentlichkeit nicht zu schädigen. Warum stellt er dann einen Dienstanzug zur Verfügung, in dem man sich kaum von Angestellten der DB AG unterscheidet und in dem man sich zu Tode schämen muss!
Warum bekommen es die Polizeien der Länder immer wieder hin schnell und ohne lange Erprobung, kleidsame und auch funktionale Dienstbekleidung zu beschaffen?
Warum schafft es die BPOL im Umkehrschluss immer wieder Dienstbekleidung nach monate- bis jahrelanger Erprobung ( Ergebnis zum Kauf steht meistens ohnehin schon fest ) zu beschaffen, die ich privat nicht einmal zum Autowaschen anziehen würde und die ich nach dem ersten Waschen direkt dem Hersteller um die Ohren hauen würde?
Nun ja, ich werde auf diese Fragen vermutlich nie eine befriedigende Antwort bekommen!
Aber eins weiss ich sicher: Würde ich meine Arbeit so machen wie unsere Bekleidungs Beschaffer und Erprober hätte der Dienstherr mich vermutlich schon aus dem Dienst entfernt!

Eintrag von Streifenmokel am 18.Januar 2010


Der Dienstherr läßt uns mal wieder im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen.Wir haben eine blaue Uniform, aber eine blaue Regenjacke haben wir komischerweise nicht.Wenn es also regnet, ziehe ich also zur blauen Uniform die grüne Regenjacke an.(Sieht echt toll aus!!!Aber wir wollen ja nicht krank werden!!!)Wie mehrere Vorredner bereits erwähnt haben, Hauptsache wir haben die Mütze auf und wahren den Schein.
Zu der Warnjacke kann ich nur sagen,unsere DG wollte die Jacke sogar privat besorgen, aber die damalige Amtsleitung hatte dieses leider untersagt.

zu BaPo m.D.
Der Vorschlag wurde negativ bewertet.
Gründe (Tatsache!!!):
Eine Vermischung der blauen Uniform mit andersfarbigen Ausrüstungsgegenständen ist nicht erwünscht. Weiterhin: Im Sommer regnet es nicht. Laaaachhaft!!!!!

Da werden irgendwelche “Sesselpuper” gefragt, die sowieso keine Regenjacke brauchen.
Diese Jacken werden bei der Lapo auch getragen und die haben dann auch zwei verschiedenfarbene “Uniformen” an, komisch ,da geht das!!!!Anscheinend hat unser Dienstherr von der Fürsorgepflicht noch nichts gehört oder aus Kostengründen vergessen.

Eintrag von borussenolli am 18.Januar 2010


Tja wenn es nur eine Polizei gäbe hätte man dieses Problem weniger, aber ich weiß wir leben ja im Föderalismus laut Grundgesetz, koste es was wolle. Ach ja und dann noch die Ausschreibungsfristen, die Entscheidungsfreude der sogenannten Verantwortlichen usw…..
Im Zeitalter der chronischen Geldknappheit sollte man ja denken vielleicht wird der Umgang mit Geld etwas praktischer realisiert, aber wir habens doch….. noch!
Im übrigen habe ich schon genug Einsätze im Bahnbereich erlebt wo auch schon grün/blau gekleidete Einsatzkräfte unterwegs waren und die Bürger lächeln da auch schon mal, tja was will man da machen, Nina Ruge hat immer gesagt “Alles wird gut”!
Ciao!

Eintrag von BAHNER am 18.Januar 2010


@Anne - wer alles lesen kann ist klar im Vorteil :)

Der Vorschlag wurde also negativ bewertet, da eine
Vermischung der blauen Uniform mit anders farbigen Ausrüstungsgegenständen nicht erwünscht ist.

Warum erwartet man genau solch eine Antwort?

Warum geht das beim Land?

Armer BGS - wann ist dein Leidensweg zu Ende?

Eintrag von MeineMeinung am 18.Januar 2010


Hallo liebe GdP,
wieso äußert sich eigentlich keiner von euch?
Was ist denn mit euren ganzen Arbeitskreisen, Gewerkschaftssitzungen, usw.?

Ich kann zu diesem Thema eigentlich nur das sagen, was ich als DGL bei der BaPo (seit 14 Jahren) schon seit langer Zeit sage:
Auflösen den Haufen. Zumindest die Flächeninspektionen.
Wir haben so große Probleme, da gibt es keine Lösung mehr für.
Meine KSB dürfen inzwischen rum Laufen wie sie wollen.
Unser IL hat übrigens die gleiche Meinung.
Wenn man keine Klamotten bekommt, muss man sich eben selbst was beschaffen oder tragen was einem gegeben wird. Und da die Kollegen nicht mehr bereit sind ihr POM Gehalt (75 % der DG) für teure Sachen zu opfern…….

Eintrag von Hobby Koch am 18.Januar 2010


Hier geht es schlicht und ergreifend um die Einhaltung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes!
Der Dienstherr möchte, dass unsere Kolleginnen und Kollegen auf Autobahnen und Bundesstraßen ihre Aufgaben wahrnehmen, demnach hat man die entsprechende Ausrüstung sicherzustellen. Die Anpassung der Ausstattungsnachweisungen an die Realität ist längst überfällig. Die Landespolizei Sachsen lässt per Verfügung ihre Leute ohne Warnnjacke garnicht auf die Autobahn. Ein Nichtmitführen kann sogar zu einem Diszi führen. Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit der LaPo Sachsen haben festgestellt, dass Arbeiten bei fließenden Verkehr (mehr als 60 km/h) mind. eine Schutzklasse II erfordert. Dies ist mit der einfachen Warnweste, wo hinten drauf POLIZEI steht, nicht erfüllt. Und was macht unser Präsidium: es prüft. Mein Gott Leute, muss es erst einen “Umnieten”. So eine verdammte Jacke kostet vielleicht 300 €. Was ist ihnen, Herr Seeger, ein Menschenleben wert? …weniger?

Sie haben es in der Hand, Sie sind Präsident des Bundespolizeipräsidiums, einer Bundesoberbehörde.

Jörg Günther
Vorsitzender der Kreisgruppe
Bundespolizei Chemnitz

Eintrag von Jörg Günther am 18.Januar 2010


Tja da kann ich nur sagen: “Keine Hände…keine Kekse”!

Wenn der Dienstherr mich nicht den Erfordernissen entsprechend ausstattet, werde ich mein Engagement im Sinne der Eigensicherung danach ausrichten.

Denn dass sich unsere Behörde irgendwann in der Zukunft an der Praxis orientiert, glaubt hier doch keiner.

Wir haben leider zuviele Kollegen vom Typ “Gebügelter Selbstdarsteller”

Eintrag von KSB am 19.Januar 2010


Was ist bei Einsätzen mit einem blauen MZA für die Einzeldienstler.Oder soll man mit Cargohose und Helm losziehen?

Eintrag von yxv am 19.Januar 2010


zitat hobby koch:
“Auflösen den Haufen. Zumindest die Flächeninspektionen.
Wir haben so große Probleme, da gibt es keine Lösung mehr für.”

wahre worte ! dem ist nichts hinzuzufügen !!

Eintrag von kimi am 19.Januar 2010


@MeineMeinung, PHW i.BGS

Mea culpa!

Eintrag von anne am 19.Januar 2010


Ich kann mich daran erinnern, daß vor Jahren einmal versucht wurde für den KSB die Lederjacke einzuführen. Wurde auch in der GDP Zeitung abgebildtet.

Leider hörte man kurze Zeit später nichts mehr davon.

Die Begündung unserer HOHEN FÜHRUNG war ; jetzt kommt der Hammer !:

Es würde täglich zu keinen oder nur geringfügigen Widerstandshandlungen und KV Delikten gegenüber den Beamten kommen, und deshalb sei es nicht erforderlich , die Lederjacke einzuführen.
Im Übrigen könnte man ja den Parka benutzen, indem man das Fell rausnimmt und so genug Schutz gegen die ohnehin geringfügigen KV Delikte erzielen kann .!

Das ist doch absolut lächerlich und der größte Blödsinn, den ich je gehört habe.

Aber da sieht man mal wieder welche Meinung in den Köpfen der “Generäle” herrscht, die von der pol. Praxis überhaupt keine Ahnung haben und in ihrem warmen Sessel in Potsdam ja auch sicher sitzen.

Deshalb denke ich , daß weder eine Warnjacke noch eine Lederjacke für die KSB in Zukunft beschafft werden, da diese ja nicht gebraucht werden und wir ja nur zum Spaß draussen sind.

Passt gut auf Euch auf.

Gruß von der Strasse

der Maulwurf!

Eintrag von der Maulwurf am 21.Januar 2010


@maulwurf

diese aussage ist mir neu. aber sollte sie stimmen, dann wäre das echt der hit. das sieht man mal, dass die hohlköpfe in potsdam von polizeiarbeit überhaupt keine ahnung haben. wenn es keine widerstandshandlung oder kv-delikte z.bsp. auf den großen bahnhöfen gibt, dann frage ich mich, warum überhaupt der neue eka, das pfefferspray oder überhaupt jetzt eine neue pistole angeschafft wurde. wir kollegen vom einzeldienst müssen doch fußballspiele, wenn wir regeldienst haben, auch in unserer “normalen” uniform tätigen. aber die besoffenen, asozialen fussballfans können ja die uniformen unterscheiden und schlagen auf die kollegen, die den “super” blousons, der den herren in potsdam sicherlich sehr gut in ihrem büro steht, nicht ein. halleluja…

die potsdamer superhirne von der auswertung bekommen davon denke ich nichts mit, weil wir kollegen nach einer kv an uns meisten weiterarbeiten. ich habe jetzt, nachdem ich diese sache gelesen habe, eine andere einstellung. greift mich jemand an, egal wie, melde ich mich krank und schreibe in den oz90 übertriebene sachen rein. mal schauen, wie die hohlbirnen dann reagieren. ich fasse es nicht…..

Eintrag von Bapolist am 21.Januar 2010


@Bapolist
Und es gab noch folgende Aussage:
Lederjacken halten 6 Jahre, Stoffblousons 4 Jahre. Also zu teuer.
Ich hatte Lederjacken besorgt die waren über 10 Jahre alt. Alle Nähte, Reißverschlusse und Taschen waren in Ordnung ( die Rückenaufdruck übrigens auch ).
Den Stoffblouson ( 4 Jahre )kann ich höchstens 4-5 Monate im Jahr tragen, die Lederjacke ( 6 Jahre, muss auch nicht jede Woche gewaschen werden ) hingegen aber ca. 8-9 Monate. Dies ergibt einen Unterschied von ca.34 Monaten zugunsten der Lederjacke.

Eintrag von BaPo m.D. am 22.Januar 2010


Hallo und mal nachgedacht ! Lederjacke, Warnjacke, “POLIZEI” als Name/Aufschrift, Farbgebung usw., alles Dinge, die die LaPo schon hat oder hatte. Und ich glaube, dass die hohe Führung der BuPo diese Angleichung an die LaPo gar nicht will, und deshalb so rumzickt. Also, arbeitet noch enger mit der LaPo zusammen und tauscht Euch aus….in allen Dingen….Später dann vielleicht: BuPo-Einzeldienst an die LaPo abgeben, BuPo-BePo/LaPo-BePo bleibt (Zusammenführung unter einem Dach) und unterstützt uneingeschränkt den Einzeldienst. So wird ein Schuh draus.
Schönes Wochenende und immer Munter bleiben. ehemaliger

Eintrag von ehemaliger am 22.Januar 2010


Ich hatte gestern einen Bahnüberwachungsflug und musste feststellen, dass unser fliegendes Personal eine super Jacke bekommen hat (Ersatz für die Fliegerlederjacke). Sie war etwas länger als unser Blouson, aus Gorotex und mit herausnehmbarem Futter. Die beiden Piloten sind sehr zufrieden mit dem Teil. Warum bekommen wir, die täglich, ob Winter oder Sommer, draußen sind nicht so etwas ähnliches ? Oder ist das fliegende Personal etwas Besseres als das fahrende bzw. stehende Personal ?

Eintrag von cuk am 22.Januar 2010


Zitat Hobby Koch vom 18.01.: “Meine KSB dürfen inzwischen rum Laufen wie sie wollen.
Unser IL hat übrigens die gleiche Meinung.
Wenn man keine Klamotten bekommt, muss man sich eben selbst was beschaffen oder tragen was einem gegeben wird.”

Dito - auch bei mir als DGL! Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Eine Behörde führt eine neue Uniform ein und “vergißt” schlicht Ausstattung - offensichtlich aus Kostengründen. Es gibt keine erforderliche Warnausstattung, keine Regenbekleidung, keine Einsatzbekleidung für den Einzeldienst, keine vernünftige Bekleidung für Diensthundeführer, nichts. Macht ja nichts, Diensthunde für die gesetzten DHF laut ODP gibt es ja auch nicht. Ich habe da noch das Pressebild in Erinnerung, wo eine tiefblau gefrorene BuPol-ÖA-Mitarbeiterin in schickem blauen Zwirn, aber ohne Mantel, Anorak oder sonstwas bei erheblichen Minusgraden neben der polnischen Beamtin abgebildet war. Letztere in fellgefütterter Jacke mit Pelzkragen :-) Die Haltbarkeit der nun eingeführten Sachen entspricht der tatsächlichen Verfügbarkeit. Und bei Regen geht ja bekanntlich eh keiner raus :-(

Die Gewerkschaft hat bei der Einführung mitgearbeitet. Mich würde wie Dich interessieren, was man sich dabei gedacht hat und wie die Haltung heute zu den Problemen aussieht.

Und ansonsten halte ich es mit Deiner Meinung: “Auflösen den Haufen. Zumindest die Flächeninspektionen.” Dadurch mag es nicht generell besser werden, aber zumindest erträglicher.

Eintrag von MaiKarl am 23.Januar 2010


Lieber MaiKarl,

das so ist es. Und die Problematik wird eigentlich immer nur totgeschwiegen. Schade ist auch, dass man rein nichts vom BMI, BPOLP, HPR und leider auch von meiner GdP zu diesem Thema hört. Manchmal habe ich den Eindruck, dass es so richtig niemanden interessiert.

Neue Uniform? Was ist neu an einer Uniform, wenn man lediglich deren Farbe ändert. Sie ist 1:1 übernommen worden und es sind sogar noch Uniformteile wie die Regenjacke und der Rollkragenpullover gestrichen worden. Der feine blaue Dienstanzug kommt nicht bei und die blauen MZA sind ebenfalls Zukunftstraum. Schön, dass ich dann aber einen blauen Helm zu meinem grünen MZA bekomme.

Das Schlimme ist, dass die momentane Uniform Unmengen von Geld schluckt und deren Qualität grottenschlecht ist. Hosen reissen, der Stoff ist billig. Diensthemden fusseln, sind bereits nach 3-6 Monaten unbrauchbar. Der Blouson eignet sich lediglich für ein Kaffeekränzchen und ist für den Streifendienst ein Hohn. Es muss der neue Anorak mit dem integrierten Blouson her. Nicht in Jahren, im Jahre 2010!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Im Vergleich zu allen Länderpolizeiein sind wir in Bereich Bekleidung mehr als das Schlusslicht. Anstatt sich die Bundespolizeiführung jedoch mit dem gleichen Elan daran macht, genau diese Problemfelder zu beseitigen, wird im Gegenteil noch auf ordnungsgemäßes Erscheinungsbild gepocht. Wir wollen keine Visionsbericht in unserer Zeitung. Wir wollen, dass sich ernsthaft mit uns - der Basis- über diese Kernprobleme- auseinandergesetzt und nicht totgeschwiegen wird. Wir alle wäre nicht einmal sauer, wenn wir zumindestens merken würden, dass sich die oberste Bundespolizeiführung in diesen Bereichen bemüht. Wir hören jedoch nichts. Transparenz fehlt. An allen Ecken und Enden. Wie sagt man doch so oft: ” Das Eingestehen von Fehlern macht symphatisch”.

Fahndungspolizei, moderne Bundespolizei. Diese Sprüche sind ohne Inhalt für mich. Es ist völlig weltfremd und unverständlich für uns, dass Uniformteile monatelang erneut getestet werden, obwohl die Länder diese jahrelange tragen. Wir brauchen Verbesserungen und diese nicht in ein paar Jahren. Eine Anschaffung von Warnjacken, Regenjacken, neuen MZA, des neues Dienstanzuges und vor allem des neuen Anoraks darf doch keine Jahre dauern.

Und wenn ich dann noch lese, dass das BPOLP nun schon wieder neue MZA testen will und diese erst innerhalb der nächsten 4 Jahre einführen möchte, dann schüttele ich nur noch den Kopf.

Was sind wir Euch eigentlich noch wert?

Innenminister de Maiziere:

” Die Polizei bekommt das, was sie braucht” ??????
Alles klar. Kein Kommentar.

Der Inhalt des Berufes ist toll. Doch welcher Beamte, der sich mit seinem gesetzlichen Auftrag identifiziert, ist bei so einem Zustand der BPOL derzeit eigentlich nicht zutiefst enttäuscht?

Nein, das Geld wird durch Abordnungen rausgeblasen wie Abgase in die Luft. Aufstiegsverfahren, welche nicht zeitgemäß sind verschlingen Summen von Haushaltmitteln.
Ganz zu schweigen von der Reform. Ich merke nichts von 1000 Beamten mehr auf der Strasse.

Einwilligungserklärung zum 999x fachen-CLONEN:

Ihr dürft mich gerne “clonen”. Allerdings müsst Ihr dann mehr Arbeitsspeicher für die PC und Artus bestellen und bestellt mehr Bandbreite.

Wir fordern:

- die Einführung des neuen Anoraks noch im Jahre 2010
- die Einführung der Warnjacken (in allen Bereichen!)
- Regenschutz
- mindestens einen blauen MZA
- den neuen Dienstanzug
- Abschaffung des alten Blousons und des Outdoorpullovers und Zugleich Einführung einer Strickjacke siehe Model Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen oder NRW

und:
- Internetkennungen
- räumlich nahe Umkleideräume
- Parkplätze
- Transparente direkte Kommunikation
- eine Befragung des BPOLP zum Thema Bekleidung

Wie nimmt uns der Bürger wahr? Er macht keinen Unterschied zwischen Bundes- und Landespolizei. Er sieht: ” POLIZEI”. Maßgeblich ist für ihn, dass ein Polizist freundlich, motiviert und hilfsbereit ist. Kein Bürger regt sich auf, weil ein Beamter sich privat ein besseres Uniformteil kauft. Liebe Kollegen für den Bürger ist ” TOTO und HARRY” kein schlechtes Beispiel. Das ist REALITÄT. Und nicht MODE- und DOLCE GABANA BPOL-Police.”.

Wir verwalten und zu Tode. Jeder freut sich über sein tolles Schulterstück. Was auf der Strecke bleibt und das seit Jahren, ist Kameradschaft, Idealismus, das Vertrauen und die POLIZEILICHE ARBEIT.

Dennoch werde ich alles auf dienstlicher und gewerkschaftlicher Ebene tun, um diesen Verein nach außen gut zu präsentieren und uns zusammen nach vorne zu bringen. Und dies mit Überzeugung. Denn wer engagiert ist, der darf auch mal seine Meinung äußern und das lasse ich mir nicht nehmen.

Auch wenn es grotesk klingt. Ich bin zu gerne Polizist, ich würde mich immer wieder dafür entscheiden. Aber enttäuscht sind wir alle! Es muß endlich ein Ende mit diesen Zuständen sein.

” In kritischen Zeiten offenbart sich wahre Führungstärke”

Marcus Aurelius, römischer Kaiser im Jahre 269 n.Chr………

Kollegiale Grüsse

Eintrag von Andre Steiger am 23.Januar 2010


Hallo liebe GdP,

dem Beitrag von Andre Steiger ist nichts hinzu zufügen.
Er ist objektiv und nicht einfach dahin gemotzt.
Es wäre jetzt mal sehr schön, hier eine Statement vom Kollegen Scheuring oder besonders vom Kollegen Martin Schilff hier zu lesen, bevor dieses Thema auf Seite 2 der Homepage rutscht. Dieser Mangel brennt uns auf der Seele.
Ich möchte mal in diesem Zusammenhang an die pressewirksame Aktion der POL NW Ende der 90er hinweisen, zum damaligen Thema “Lumpenpolizei”. danach hatte sich auch etwas getan und alle sind heute mehr als zufrieden.

Beste Grüße
Michael Prinz
KG St. Augustin

Eintrag von Michael am 24.Januar 2010


Schwup, schon ist das Thema wieder auf der zweiten Seite.
Und wie immer äußert sich niemand aus der “Führungsetage” der GdP.
Ich finde es schade, dass ihr euch immer so aus der Verantwortung zieht.

Eintrag von Bahnhofs KSB am 25.Januar 2010


@Andre Steiger

So müssen Forderungen formuliert sein und an die Öffentlichkeit herangetragen werden!!!!!!
Hut ab!!

Eintrag von BaPo m.D. am 26.Januar 2010


Nun, es ist ja eigentlich alles schon gesagt und formuliert worden, nicht erst seit gestern. Sei es nun fehlende persönliche Ausstattung, fehlende Parkplätze, in Umkleideräumen zwischen den Schichten schlafende Beamte… Alles festgestellt, alles formuliert. Teils seit Jahren. Und das Egebnis? Noch mehr fehlende Ausstattung, noch weniger Parkplätze und noch mehr in Umkleideräumen schlafende Beamte. Das ist traurig, aber nun mal die Realität.

Eintrag von MaiKarl am 26.Januar 2010


Die beste Anschaffung bzw. Neuerung in Sachen Bekleidung waren die HAIX Stiefel-die sind wirklich gut!

Eine Warnjacke brauchen die MA auf den Autobahnen, für den Bahnbetrieb reichen die Westen. Wie oft hält man sich denn schon im Gleisbereich auf und da reicht die Weste. Ich bin seit mehr als 10 Jahren im Bahnbereich tätig und bilde mir ein das einschätzen zu können.

Die gelben Westen sind ja auch schon ein riesen Fortschritt gegenüber den alten orangen Gummiteilen.

Das mit dem Blouson und der Regenjacke finde ich am schlimmsten. Wir brauchen eine Art Softchelljacke analog der LaPo Hessen oder Thüringen.
Es gab ja Trageversuche in Giessen, aber die Jacke war wohl zu teuer. Weiss man das nicht vorher?

Ich fahr doch auch keinen Ferrari Probe um festzustellen, dass mein Baumarkteinkauf dort nicht rein passt.
Was zu teuer ist, scheidet vor dem Test aus.

Bei uns in der Dienststelle tragen in den Wintermonaten knapp 90 % keine Hemden mehr und unter jedem Outdoorpulli sieht man einen privaten Rolli. Teils mit Polizei, Adidas, Jack Wolfskin oder sonst irgend einem Logo.
Na das sieht ja mal toll aus-vor allem für eine moderne Polizei mit gerade mal 4 Jahre alten modernen Uniform.

Wenn ihr ein gutes Gruppenklima habt, bestimmt einen für die Leistungsprämie der das Geld dann aufteilt und dafür wird für die Gruppe Westen, Lampen, Gürtel, taktische Hüllen usw gekauft.
Macht diese Vorschläge bei eurem DGL, bei uns wurde es bereits durchgesetzt.

Abschließend will ich anmerken, dass die Arbeitsgruppe “neue Uniform” in ganzer Linie versagt hat!!!
Jeder der dort Mitglied war, nenne ich persönlich einen Versager!

Blau war die Chance zum Wechseln-es wurde nicht genutzt!
Schade…

Eintrag von cowboy am 30.Januar 2010


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