Bald ist wieder 1. Mai

Die Gewerkschaft der Polizei fordert schnellstmöglich die Beschaffung eines Oberschenkelschlagschutzes für die Einsatzkräfte der Bundesbereitschaftspolizei.

Bei den Einsätzen um den 1. Mai 2009 wurden zahlreiche Polizistinnen und Polizisten der Bundespolizei durch massiven Bewurf und gewalttätige Angriffe verletzt. Nach Auswertung dieser Einsätze hätten mit einem vernünftigen Oberschenkelschlagschutz viele dieser Verletzungen verhindert werden können. Bevor es am 1. Mai 2010 wieder zu solchen vermeidbaren Verletzungen kommt und Polizeibeamte regelrecht „gesteinigt“ werden, sollte der Dienstherr rechtzeitig dafür Sorge tragen, das Verletzungsrisiko für die Einsatzkräfte möglichst gering zu halten. Die Gewerkschaft der Polizei und die Kolleginnen und Kollegen der Bundesbereitschaftspolizei hätten für eine weitere Verzögerung bei der Beschaffung von sogenannten Oberschenkelprotektoren kein Verständnis.

Die Gewerkschaft der Polizei fordert daher, dringend mit der Beschaffung und Auslieferung von Oberschenkelprotektoren zu beginnen und die Einsatzhundertschaften der Bundespolizei unverzüglich damit auszustatten.

Diese Forderung wurde durch die Vorsitzenden des BPOLHPR und des Gesamtpersonalrates bei der Direktion Bundesbereitschaftspolizei mit jeweiligen Anschreiben an den Staatssekretär Klaus-Dieter Fritsche und an den Präsidenten der Bundespolizei Herrn Matthias Seeger unterstützt.

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Themenbereich: Ausstattung, Bekleidung, Technik | Drucken