2. Februar 2010
“Wir fordern die Präsidenten der Bundespolizeidirektionen, der Bundespolizeiakademie und die Leitung des Bundespolizeipräsidiums Potsdam auf, den erkennbaren und darstellbaren Personalmehrbedarf der Bundespolizei für die jeweiligen Verantwortungsbereiche deutlich zu machen und über das Bundesministerium des Innern als Haushaltsanforderung in den Bundeshaushalt 2011 einzubringen” . So der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bezirk Bundespolizei, Josef Scheuring in Berlin. Durch umfangreiche Ausbaumaßnahmen an einer Reihe deutscher Flughäfen, die Erhöhung des Sicherheitsbedürfnisses im bahnpolizeilichen Bereich, einer zunehmenden inanspuchnahme der Bundesbereitschaftspolizei und der ständigen Erhöhung des Umfangs von Auslandseinsätzen ist nach Überzeugung der GdP bereits heute ein nicht gedeckter Personlamehrbedarf vorhanden. Zudem besteht Personalmehrbedarf in der, den Anforderungen der nächsten Jahre nicht angepassten Aus - und Fortbildungsorganisation der Bundespolizei. Dieser Bedarf wird in den nächsten Jahren weiter deutlich zunehmen.
Polizistinnen und Polizisten die im Jahr 2011 eingestellt werden, stehen frühestens 2014 für den Polizeidienst zur Verfügung. “Deshalb ist eine konsequente Einforderung des absehbaren Personalmehrbedarfs überfällig und Kernverantwortung der Bundespolizeibehörden. Den Personalvertretungen der Bundespolizei, die gesetzlich in die Personalbedarfsforderungen einzubeziehen sind, liegen bisher solche Forderungen nicht vor. Es geht aber nicht an, dass in allen Bereichen über fehlendes Personal geklagt, aber Abhilfe dieser Situation von den Verantwortlichen der Bundespolizei noch nicht einmal konsequent eingefordert wird. Wir brauchen die deutsche Politik nicht wegen zu schlechter Personalausstattung der Polizei zu beschimpfen, wenn die Polizeiführung überhaupt keine Personalforderung erhebt”, so Scheuring.
Personalmehrbedarf?? Eingliederung in die Länder! Das schon gestern!
Eintrag von Falke am 2.Februar 2010
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Aufforderung an unsere BPOL- Behördenleiter
halte ich für längs überfällig!
“Man kann nicht über Personalfehl und eine gescheiterte NeuOrg BPOL jammern und sodann NICHT EINMAL DEN FINGER HEBEN!”
Woran mag es blos liegen ?
Keiner will der Erste sein, der ggf. Schwächen zugibt ?
Derjenige, der Personalfehl meldet - hat mit Verkündung sein Endamt erreicht ?
Darf eine gescheiterte NeuOrg nicht ausgesprochen werden ?
Wie dem auch sei,
die Forderungen der GdP sind berechtigt und überfällig!
Nun müssen unsere Behördenleiter ihrer Fürsorgepflicht gegenüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nachkommen und endlich den Mund aufmachen !
Eintrag von bingo am 2.Februar 2010
Man kann sich dieser Erklärung nur anschließen!
Danke!
Jedoch muss man sich schon fragen, warum man diese Leute dafür auffordern muss?
Ist das nicht ihr “Job”?
Wäre schön, wenn einige mal besser auf die GdP hören würden!
Eintrag von A. am 2.Februar 2010
@Falke: Erstmal kommt die Eingliederung des Zolls. Die übernehmen den Rest an den Grenzen unter dem Deckmantel der Bundespolizei und des neuen § 2 II Nr. 4 BPolG - zollrechtliche Überwachung der Grenzen. Im Endeffekt wird die BPOL nicht mehr Personal haben, und der Zoll schon gar nicht - gleichwohl bleiben die alten und neuen Aufgaben konstant.
Ein Maler wollte einst eine Wand streichen. Er hatte grüne Farbe, und er hatte rote Farbe. Doch er erkannte gleich, die Farbe würde niemals reichen. Auch wenn die eine links und die andere rechts aufgemalt würde - die Farbe war zu wenig.
Da kam sein Chef und wies ihn an die grüne und rote Farbe in einem Topf zu mischen. Dann ginge das…
Der Maler tat wie ihm befohlen. Heraus kam ein eckeliges braun. Er trug es auf die Wand und rief seinen Chef. Der schaute erstaunt und musste einsehen, dass auch so die Farbe nicht reichte. Zudem sah die Wand nun aus, wie …
Gegenüber dem irritierten Auftraggeber verkaufte er das Ergeniss seines schweigenden Malers aber als “modern, zertifiziert, leistungsorientiert, effizient, kennzahlentreu. Es müsse halt ´ein Schwung´ durch die Geschmäcker gehen.”
Eintrag von Roman am 2.Februar 2010
Hallo Josef, unser Präsi in NRW hat das schon vor langer Zeit gemacht (und das sehr deutlich) und auch wir haben das in NRW sehr laut kund getan. Gegenüber der Politik und gegenüber Herrn Seeger. Doch was nützt das ganze, wenn nicht auch Herr Seeger + Vertreter+Abteilungsleiter mal der Politik erklärt, dass das “Personelle Fehl” der Bundespolizei nicht durch diese Reform plötzlich aus der Straße wächst. Das s. g. personelle Fehl ist da und kann nicht einfach weg erklärt werden. Also auch Ihr, insbesondere Sven Hüber als Vorsitzender des HPR sollte hier einmal seine kurzen Wege im BMI nutzen und den Minister bzw. die Haushälter darauf ansprechen. Wir - zumindest in NRW - haben da unsere Hausaufgaben schon vor langer Zeit gemacht und zur Kontrolle vorgelegt. Und-wir fragen ständig nach den Noten die wir bekommen….bekommen aber zur Zeit wenige Antworten!!!
Eintrag von aus NRW am 2.Februar 2010
Führen in Verantwortung bedeutet auch unbequeme Tatsachen anzusprechen, ich bin gespannt wie sich unsere Polizeimanager dieser stellen werden.
Eintrag von WEITERSO!!! am 2.Februar 2010
Nicht nur bei uns wird ums Personal und Gehalt gestritten hier mal ein eindruck wie es bei unseren Kollegen in den USA abgeht.Auffällig für mich:DIE PROBLEME sind überall die selben.Lirgt also wohl doch an Politischen Dummschw…..
Palm Beach: Eskalierender Disput zwischen Stadt und Polizeigewerkschaft um Löhne
By Roman | Februar 1, 2010
In Palm Beach, Florida kommt es zum Disput zwischen den Stadtoffiziellen und der Polizeigewerkschaft um ehemals zugesagte Lohnsteigerungen. Die Stadt steht vor dem größten Einnahmeeinbruch in ihrer Geschichte, doch wie es aussieht, will niemand wissen, wie das Wort “Verzicht” geschrieben wird.
Polizeibeamte ringen um Lohnzusagen / Quelle: Palm Beach Post
Die Polizeigewerkschaft nutzte Präsentationsfolien, die blutige Dienstmarken und zusammen geschlagene Polizeibeamte zeigten, um am Montagmorgen ihre Ansicht gegenüber den Stadtratsmitgliedern auf den Punkt zu bringen: Polizeibeamte sind nicht in einen Topf zu werfen mit anderen städtischen Bediensteten und sie verdienen stufenweise Gehaltserhöhungen in diesem Jahr, wie palmbeachpost.com berichtet. „Keine anderen städtischen Bediensteten sind dem Risiko ausgesetzt, während ihrer täglichen Arbeit zu Tode zu kommen oder ernsthaft körperlich verletzt zu werden“, sagte Ernie George, geschäftsführender Direktor des Palm Beach County Police Benevolent Verbands. George bezog sich auf eine Anhörung vor einer Sonderkommission, die eingesetzt wurde, nachdem offizielle Vertreter der Stadt mit der Polizeigewerkschaft zu keiner Einigung über einen Tarifvertrag im Fiskaljahr 2009/10 gekommen sind. Es war das erste derartige Treffen in einem viertel Jahrhundert. „In ihren sicheren Rathausbüros sitzend, können der Bürgermeister und der Finanzdirektor sagen ‘Na und?’”, ergänzte George, währenddessen er auf eine Folie eines Polizeibeamten verwies, dem Blut aus einer Kopfwunde über das Gesicht läuft. „Sieht dies nach einem regulären Ablauf eines Arbeitstages aus?” Nach dem äußerst emotionalen und hitzigen dreieinhalbstündigen Treffen im Rathaus, voll gestopft mit Dutzenden von West Palm Beach Beamten, entschlossen sich die Stadtoffiziellen dazu, eine Entscheidung um eine weitere Woche zu vertagen und darüber am 08. Februar zu tagen. Die Stadtoffiziellen haben es vermieden, in Bezug auf die großen Themen ins Detail zu gehen, wozu auch gehörte, ob sie ihre ehemals gemachten Zusagen gegenüber den Polizeibeamten in Bezug auf jährliche in Stufen ansteigende Gehälter weiter aufrechterhalten können, die den Polizisten jährliche Lohnsteigerungen in Höhe von 5% innerhalb ihrer ersten zehn Dienstjahre bewilligten. Diese Zusagen wieder einzukassieren, würde der Stadt pro Jahr $230.000 einsparen.
Der stellvertretende Staatsanwalt Zoe Panarites stellte sich auf die Seite der Stadtoffiziellen, ausführend, dass die Polizeibeamten finanziell besser gestellt seien als die meisten anderen städtischen Bediensteten. Das durchschnittliche Einkommen eines Polizisten liegt bei jährlich $82.455. Sergeants erhalten im Durchschnitt $106.010 und Leutnants rund $122.037. Durch das Einkassieren der Zusagen zu jährlichen Gehaltssteigerungen, Lohnerhöhungen für Bedienstete im zehnten und zwanzigsten Dienstjahr, Urlaubsgeld für drei der insgesamt elf städtischen Ferientage sowie einer Reduzierung der Kosten in den Bereichen Versicherungsleistungen, Ausrüstungen und Überstunden, erklärte Panarites, dass die Stadt dadurch etwas mehr als über $1 Million pro Jahr einsparen könne. Die Stadt sieht sich einem Einbruch ihrer Einnahmen in Höhe von mehr als $20 Millionen in diesem und rund $10 Million im nächsten Jahr ausgesetzt. „Alle städtischen Bediensteten, inklusive leitender Angestellter, mussten sich zu Einkommensanpassungen bereit erklären, die für sie nicht vorhersehbar waren“, so Panarites. Beide Seiten sahen allerdings einigen Spielraum in den Verhandlungen. Die Stadtoffiziellen erklärten sich dazu bereit, sich mit der Gewerkschaft zusammen zu setzen, um über eine Kompensation ihrer Arbeitnehmer zu verhandeln, die es den Beamten deutlich erschwert hätte, einen Job am Schreibtisch zu erhalten, der notwendig geworden wäre in einer Zeit nach einer im Arbeitsalltag zugezogenen Verletzung. Unter Bezugnahme auf die jährlichen Gehaltssteigerungen erklärte Ernie George, dass die Gewerkschaft eher dazu bereit sei, Gelder aus ihren Reserven zur Gesundheitsvorsorge abzuziehen, um die Zusage zu Gehaltssteigerungen aufrecht zu erhalten. Er machte ebenfalls darauf aufmerksam, dass die Gewerkschaft sich bereit erklären würde, einem Personalabbau zuzustimmen, um die Gehaltszusagen unangetastet zu lassen. „Wenn man finanzielle Einsparungen vornehmen will, muss man die Axt rausholen, um sie an die Mannstärke anzulegen“, sagte George, der darauf hinwies, dass er sich einzig auf Posten bezöge, die jetzt schon vakant sind. „Wenn man Polizeibeamte an jeder Ecke stehen hätte, wäre dies für den Schutz der Bürger sicherlich gut. Allerdings ist es finanzpolitisch nicht tragbar, wenn Polizeibeamte jeden lapidaren externen Anruf entgegen nehmen, für die Polizeihelfer besser geeignet sind.“ Bob Grosky, dessen Sohn Keith von einem Autodieb erschossen wurde, während er Dienst hatte, sagte, dass die Stadt kein Geld einsparen solle, indem sie die Gehaltszahlungen der Polizisten beschneidet. „Die Leute rufen unter der Nummer 911 an, und sie fragen in diesem Falle nicht nach einem Rechtsanwalt oder Stadtoffiziellen“, ergänzte Grosky. „Für Euch Stadtoffizielle ist es nicht leicht, einen Dollarbetrag dafür abzuwägen, den diese Jungs wert sind. Es gibt letzten Endes keinen Dollarbetrag, den Ihr anbieten könntet für die Nacht, in der mein Sohn starb, und der mich finanziell hätte befriedigen können.“
Eintrag von Grenzer am 2.Februar 2010
Wir sind ein kleines Revier in einer Großstadt mit 125.000 Einwohnern. Die letzten Jahre wurde wegen Personalmangel zur Nachtzeit zugesperrt. Wir haben die letzten Jahre als “Tagesdienstrevier” mit 10 - 12 PVB unseren Dient so recht und schlecht über die Runden gebracht.
Nach der Reform wurden wir als Tagesdienstrevier auf Sollstärke 22 PVB angehoben, Erm-Dienst negativ.
Jetzt haben wir seit kurzem wieder Rund-um-die-Uhr-Besetzung, sind aber nur noch 9 PVB und sollen 5 Dienstgruppen mit 2 PVB bilden, weiterhin kein Erm-Dienst.
Die Inspektionsleitung weiß Bescheid, die Direktion weiß Bescheid und es tut sich NICHTS!
Weit und breit keine Verstärkung oder neue Kollegen für unser Revier in Sicht.
Die letzten 9 PVB, die hier Dienst leisten, sind zu 70% über 50 Jahre alt.
Tolle Reform, super Wahrnehmung der Fürsorgepflicht.
Eintrag von Norbert am 2.Februar 2010
Solange in den Stäben hochbezahlte PVBs sitzen, die reine Verwaltungsarbeit machen wundert mich nichts mehr.
Eintrag von Controller am 3.Februar 2010
Zu “Eintrag aus NRW”,
lieber Kollege,
unsere bisherigen Gespräche auf der Ebene des Präsidiums zum Haushalt 2011 haben ergeben, dass bisher für den Polizeivollzugsbereich überhaupt keine Personalmehrforderungen angemeldet wurden. Aus Deinen Schilderungen ergibt sich für mich die Frage, wie der Präsident der Direktion NRW bei der Entwicklung der Haushaltsforderungen für den Haushalt 2011 beteiligt wurde. Ich gehe davon aus, dass die Direktionen bei der Haushaltsaufstellung auf jeden Fall beteiligt werden und ihre Anforderungen mit der gesetzlich vorgesehenen Stellungnahme der zuständigen Personalvertretung beim Präsidium in Potsdam einreichen. Ist das so geschehen? Ist Dir der Umfang der Forderungen und die Position der Personalvertetung bekannt? Die polizeifachliche Begründung von Haushaltsmehrforderungen ist ganz zentral wichtig. Wenn dem BMI aus der Bundespolizei überhaupt keine Forderungen vorgelegt werden, brauchen wir weder beim Minister noch bei den Haushältern anzutreten. Wer glaubt, man würde Personalmehrforderungen genehmigt bekommen, obwohl diese dienstlich und polizeifachlich überhaupt nicht gefordert wurden, der geht fehl.
Du kannst mich in der Sache jederzeit auch unter 0172/8301116 anrufen.
Herzliche Grüße
Jupp Scheuring
Eintrag von Josef Scheuring am 3.Februar 2010
An “Falke” und Konsorten, die immer nur über Übernahme der Bundespolizei zu den Landespolizeien schwärmen ohne weitere Hintergründe zu bedenken. Hier mal eine sicherlich unvollständige Aufzählung der Situationen bei den Ländern:
In Brandenburg ab 2013 jährlich ein Abbau von 350 - 400 Stellen, Schasen soll in den nächsten Jahren ca. 2.400 Stellen abbauen, in BW 2.000, in Berlin soll eine namentliche Kennzeichung von Polizisten im Einsatz erfolgen. Jetzt könnte man ja argumentieren wenn die Länder Stellen abbauen können sie ja Buschisten übernehmen. Doch ist der Grund nicht die Verschuldung der Länder ? Soviel zum äußren Rahmen, der Inhalt hinsichtlich Beihilfe soll auch nicht verschwiegen werden. Oder wie in Niedersachsen der Beschluß der Landesregierung ab 2012 eine stufenweise Anhebung des Pensioneintrittsalter auf das 67. Lebensjahr bis 2029.
In der Bundespolzei ist einiges nicht gut. Im Mittelpunkt steht doch die Antwort auf die Frage, warum die Unzufriedenheit bei den Mitarbeiter mmit der Schaffung eines Zentralkommandos gestiegen ist? Die Personalbetroffenheit durch dir Schließung von Dienststellen in 1992 bzw. 1998 war größer.Was läuft schief bei einer geringern Betroffenheit jetzt ?
Eintrag von @ddie am 3.Februar 2010
Zu Eintrag “aus NRW”,
zu Eintrag Jupp Scheuring,
Zunächst lieber Jupp: “ES TUT SO GUT, DASS IHR zu 100% DES PUDELS KERN GETROFFEN HABT und die zu 100% RICHTIGEN VORGEHENSWEISE vorschlagt bzw. einfordert!”
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
lieber “NRW”,
“DU HAST ABER AUCH AUF DIE KACKE GEHAUEN”,
klar habt ihr vielleicht mal mit dem PRÄSI BPOLD STA “drüber gesprochen” a b e r offensichtlich muss irgendwo eine Stelle/Person sein, welche die “deutlichen Worte” irgendwie wohl doch nicht so ernst nimmt bzw. diese mit weiter meldet????”
Ich versuche zumindest im Moment für den Bereich Polizeitechnik bei Defiziten/Personalmangel/Dauerstressbelastungen etc. konsequent -Papierlagen- zu schaffen. Drüber reden ist ja immer ganz nett, bringt aber rein garnichts. Ich halte Papierlagen nicht nur zur eigenen Absicherung für wichtig - NEIN, ich möchte auch unsere Vorgesetzten und Behördenleiter in die Lage versetzen, FORDERUNGEN mit Tatsachen belegen/begründen zu können.
So, und nun mal endlich den MUND aufzumachen und nicht aus sachfremden Gründen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu “opfern” bis garnichts mehr geht
- DAS ERWARTE UND FORDERE ICH VON UNSEREN BEHÖRDENLEITERN -
Eintrag von bingo am 3.Februar 2010
@ddie:
Du hast ja Recht: Wer glaubt, dass bei den Kollegen der Länder alles nur eitel Sonnenschein ist, der wird sehr schnell eines Besseren belehrt, wenn er sich nur mal mit diesen unterhält. Es ist nur leider so, dass wir bei der eigenen Organisation seit Jahren absolut kein Land (!) mehr sehen!
Und jede Organisationsänderung/Reform treibt uns tiefer in die Grütze!
Die „Reform“ III toppt an Hirnrissigkeit alles bisher dagewesene, was vor allem der von dir auch angedeuteten Zentralisierung geschuldet sein dürfte.
Wer nun aber frohlockend auf die Fusion mit Teilbereichen des Zolls hofft, dem sei gesagt, dass die Erfahrung gelehrt hat, dass es bei uns immer noch ein bissel schlimmer kommt, als man sich das im Voraus überhaupt vorstellen kann….
(Ich denke jetzt nur mal an die , die anfangs von den Plänen der „Reform“ III recht angetan waren, weil es „denen da oben“ endlich mal an den Kragen ging…. – das Ende vom Lied war bekanntlich ein nie für möglich gehaltenes Eindampfen der Basisdienststellen zugunsten einer faktischen Verdoppelung der alten Präsidien!)
Es besteht halt die (durch Erfahrung gestützte) Befürchtung , dass man auch den neuerlichen Umbau der Sicherheitsarchitektur vergeigen wird und wir dann in 2 Jahren wieder vor neuen Umwälzungen stehen werden!
Natürlich kann niemand eine Garantie für die Ewigkeit geben, aber die derzeitige Frequenz der Reformen und Reförmchen kann keine Organisation mehr verkraften, wenn man denn Wert darauf legt, dass diese auch anschliessend noch funktionieren soll!
Reform II zu Reform III : 7 Jahre; Verkündigung Reform III bis jetzt: etwas über 3 Jahre, Was kommt wann als nächstes? Es kann doch wohl nicht sein, dass nur noch um der Reformen willen reformiert wird!
Und es glaube doch keiner, dass die offenbar anstehenden Massnahmen (Was genau, weiß der Geier; - …“auch zu Lasten der Organisationsruhe“, wie unser Minister sich angeblich geäußert haben soll…) ohne Blessuren bzw. ohne größere neuerliche Personalverschiebungen vonstatten gehen werden. (Ein „Anschluss“ an die Länder mit ebensolcher Sicherheit übrigens auch nicht!)
Ich behaupte nun keineswegs, dass eine Zusammenlegung (in welcher Form auch immer; - auf das aufgeregte Dementi aus dem BMF auf den entsprechenden Spiegel-Bericht gebe ich keinen Pfifferling!) mit Teilbereichen des Zolls von vornherein Teufelswerk wäre, es wäre halt nur nicht schlecht, wenn man diesmal ausnahmsweise vorher überlegen, keinen unnötigen Zeitdruck aufbauen und soweit „Nägel mit Köpfen“ machen würde, dass anschließend wirklich mal ein längerer Zeitraum der Konsolidierung einträte. (So wie man uns das im Anschluss an die Reform III bereits versprochen hatte.)
Sollte sich im Rahmen solcher Überlegungen allerdings herauskristallisieren, dass die Bundespolizei als eigenständige Organisation in der jetztigen Form und mit den jetzigen Aufgaben keine Zukunft mehr hat, so sollte man auch nicht zögern, eine Aufteilung auf die Länder bereits mit der Reform IV vorzunehmen und nicht erst mit der Reform V oder VI!
Eintrag von Gerhard Medgenberg, KG Weil am 3.Februar 2010
@Gerhard Medgenberg: So weit so gut. Polizeireformen waren und sind auch bei Bundesländern an Tagesordnung. Sie MV, Brandenburg oder die Kommunalpolizei in RP. Unser aller Problem ist ob in Berlin, Potsdam oder sonstwo, Führungskräfte, die um das eigene Fortkommen willen ob einer Beförderung wegen oder der heimtnahen Verwendung still halten: Den Mund und Stift. Polizeiliche Fachbeamte, die seit Anfang der 90iger Jahre nur noch auf kennzahlengestützte Controllingdaten starren. Mitarbeiter sinds für sie seelen- und heimatlose Humanressource.
Eintrag von Reiner Vonvielen am 3.Februar 2010
@ Reiner Vonvielen
Wie Recht Du doch hast mit Deinem letzten Satz. Eine Aussage aus dem GDP Forum ein paar Seiten weier hinten fordert: “keine sozial entwurzelte Bundespolizei.” Und genau darauf bewegen wir uns zu. Josef Scheuring hat in der letzten Ausgabe der GDP Zeitschrift sinngemäß gesagt, dass nur der Sicherheit produzieren kann, der sich auch sicher fühlt. Genau das ist eben durch diese Reform bei vielen Kollegen weggebrochen. Diese Sicherheit im privaten Lebensbereich. Es ist für mich menschlich nachvollziehbar, dass Kollegen zum Dienst gehen und eben nicht mehr 100 %ig ihren Dienst verrichten, weil ihnen ständig das dienstliche und private Leben durch den Kopf geht. Ständig mahlt man sich aus, wann den die nächste Reform kommt. Was wird dann aus mir und meiner Familie. Übersteht meine Familie nochmal so ein Durcheinander bzw. diese Zeit der Unsicherheit. Das alles belastet viele Kollegen. Und das alles wird noch durch ständiges Gerüchteverbreiten angeheizt. da sickert angeblich da mal was durch. Der hat aus erster hand erfahren, dass bald das eintreten wird usw. Dann noch die Aussagen unseres neuen IM mit “zu Kosten der Organisationsruhe” Was will die Politik. Eien schlagkräftige, motivierte Bundespolizei, die wieder ihren gesetlichen Auftrag erfüllt, oder einen Haufen von Grüblern, die sich ständig Gedanke über die Zukunft macht. Klar kommen jetzt die hohen Führungskräfte wieder und sagen: Sie sind unkündbar etc. Aber die vergessen, dass Buschisten auch nur soziale Wesen sind und etwas Kontinuität im Leben haben möchten. Vieles wurde in diesen Forum schon gesagt. Liebe hohe Führungskräfte: Gebt den Leuten wieder Perspektiven durch klare Vorgaben für die Zukunft. Was ist geplant, wo fährt der Zug hin.
Eintrag von nixnax am 4.Februar 2010
Hallo!
Ich habe gelesen das20% des Haushaltes der Bundespolizei im Jahr 2011 eingespart werden! Weiss darüber irgendwas und was kann dies wohl bedeuten?
Unsere Jungs von der Gerwerkschaften wissen darüber bestimmt auch was zu erzählen!
Eintrag von iche am 4.Februar 2010
habe ich das richtig gelesen? ein einfacher ksb in den usa bekommt im durchschnit 82.455$ im jahr?
also umgerechnet etwa 55.000 euro? man das müßten wir mal verdienen!!!!
Eintrag von Faulibär am 4.Februar 2010
@bingo
Auch in bin im der PT tätig.
Wir waren schon vor der Reform für die anfallende Arbeit zuwenig Leute. Dies wurde auch mehrfach bestätigt. Und hinterher sind wir nun nur noch die Hälfte!!!
Was hab ich und andere schon geschrieben; im Prinzip nur leere Worthülsen, aber keine, schon gar nicht schriftliche Festlegung. Hinhaltetaktik überall….
Aus dem hohen Hause Null Reaktion!
Die Krankheitsrate sagt ein Übriges….
Frohes Schaffen!
Eintrag von holdi am 4.Februar 2010
@Falke:
Die beliebte Forderung zur Übernahme durch die LaPo möchte ich noch kommentieren:
Letztes Jahr habe ich ein konkretes Übernahmeangebot der Polizei Bayern erhalten. Anfangs war ich recht euphorisch, bis ich mal hingefahren bin, mich vorgestellt habe und anschließend mit Hilfe der Kol. von der Basis mal hinter die Kulissen schauen durfte.
Erschreckende Dinge traten hervor!!!
Nur mal ein paar Schlaglichter:
- Geldmangel überall
- steife und zentralistische Abläufe sehr verbreitet
- Personalentwicklung - kein Interesse
Ich bin gerne wieder Heimgefahren……
Eintrag von holdi am 4.Februar 2010
Eigentlich ist das ganze Thema nur noch ein großer Witz.
Die Zahlen und Fakten sind allen Beteiligten bekannt und jeder der Verantwortlichen kennt den aktuellen ODP und auch die Anzahl der freien Dienstposten.
Es ist doch gar nicht gewollt, dass sich an der Personalsituation etwas ändert! Die Zustände sind ein chronisches Problem.
Ich wünsche der GdP alles Gute bei der Durchsetzung.
Eintrag von A. am 5.Februar 2010
@holdi
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
lieber holdi,
DU HAST RECHT !
Die vorschriftenkonforme (BRAS 060, PDV 700,701,702, Best-Schaden u.v.m.) Aufgabenzuweisung war auch schon vor der NeuOrg BPOL nicht/kaum zu schaffen. Das hatten auch einige Querschnittsuntersuchungen ergeben. Getan hat sich trotz Feststellung eines Personalfehls -NICHTS-.
Nunmehr nach NeuOrg BPOL hat man aus 2 BPOLI`en 1 zusammengebaut und noch Aufgaben aus der Verwaltung (AVA-Gerät, Verpflegung etc.)draufgepackt, allerdings bei gleichen Personalfehl - wie auch schon vor der Reform !
WIE SOLL BEI DIESEM PERSONALFEHL EINE SACHGERECHTE AUFGABENWAHRNEHMUNG ERFOLGEN ????
ERGEBNIS:
- MA leiden unter Dauerstress
- Gefahr von BurnOut
- Du sagtest es ja: Krankheitsstand steigt
- MA demotiviert, da kein zufriedenstellendes Arbeitsergebnis zu erreichen ist und Arbeitsabläufe auch 2 Jahre nach NeuOrg nicht funktionieren.
UND KEINE S.. WILL EINEM HELFEN UND DIE MIßSTÄNDE NACH OBEN MELDEN !
Somit freue ich mich über den VORSTOß unserer GdP. Es freut mich auch zu hören, dass Du auch schon entsprechende Papierlagen geschaffen hast. Kann uns nur helfen die Mißstände auch zu belegen.
Bitte lieber holdi und alle anderen Kolleginnen und Kollegen:
“Steigt ins Papier” !!!!!
Eine andere Möglichkeit haben wir eh nicht! Es ist vermutl. ein Teufelskreis, wenn wir aufgeben und uns in unser Schicksal fügen.
Danke für den eingestellten Kommentar.
Gruß
Eintrag von bingo am 5.Februar 2010
@ holdi
Stimmt was Du schreibst, aber wir wissen alle, dass nirgends mehr Gold zu holen ist, auch nicht bei den Ländern. ABER: Bin ich beim Land ist zumindest eines sicher: Die Grenzen meiner eventuellen zukünftigen Reisen nach schwachsinnigen Reformen sind wesentlich enger als in unserem Laden. Und DAS wird mir persönlich immer wichtiger, da ich bereits ein mehrfach gebranntes Kind bin, was die familiäre Situation angeht, die mir auch dieser Laden mit kaputt gemacht hat.
Eintrag von Jens H. am 5.Februar 2010
@ddie, Das dort nicht alles rund läuft weiß jeder. Warum wollen soviele Kollegen wechseln? Weil Ihre Familien endlich zur Ruhe kommen wollen und nicht um vor der nächsten Reform zittern zu müssen.Dafür nehme ich gern Einbußen in Kauf!!!! Auch finanzielle…….
Eintrag von Falke am 5.Februar 2010
bitte bleibt alle ruhig, meistert euren dienst mit allen dienstlichen und privaten problemen, es geht. lebt unser leitbild, verfolgt bitte alles was auf polit. ebene läuft. es ist eine sehr große(zu komplex um dies jetzt und hier darzulegen) veränderung,welche klein angefangen hat, sie war wohl überlegt, sie braucht zeit, sie kostet sehr viel kraft für den einzelnen und sie macht den betroffenen sehr sehr einsam!
wir schaffen es
Eintrag von 1517 am 5.Februar 2010
@1517
respekt alter!
wenn die realität schwindet…
…solltest du weniger trinken
…weniger tabletten schlucken
…auch andere rauschmittle weglassen.
Eintrag von Uhu am 6.Februar 2010
“Polizeiliche Fachbeamte, die seit Anfang der 90iger Jahre nur noch auf kennzahlengestützte Controllingdaten starren. Mitarbeiter sinds für sie seelen- und heimatlose Humanressource.”
Eintrag von Reiner Vonvielen am 3.Februar 2010
…und das ist ganz offensichtlich die eigentliche Pest der heutigen Zeit! - aber was dagegen machen?
Der Kollege Joe Gerner schrieb in einem anderen Thread:
“Die Bemühungen der GdP sind zwar redlich, aber im Sinne des erklärten Ziels meines Erachtens nicht mehr als das Bemühen um Schadensbegrenzung. Mehr wird sich angesichts des Staatsdefizits kaum realisieren lassen. Aber ehrlich gesagt sollte man die Menschen in der Bundespolizei darauf einstimmen, was kommen wird.”
So lange wir alle uns nicht eingestehen, ganz gewaltig auf dem Holzweg zu sein, wird sich an der Misere nicht nur nichts ändern, sondern diese wird sich selbst weiter beschleunigen!
So lange, landauf, landab, hochrangige Führungskräfte in Direktionen und Inspektionen offenbar ihre dringlichste Tätigkeit darin sehen, beim nächsten “Managementbericht” (der übrigens mittlerweile beängstigende Ausmasse angenommen hat und jede Besprechung dominiert) möglichst gut wegzukommen und ihr ganzes Sinnen und Trachten darauf ausgerichtet ist, die Zahlen entsprechend zu erheben bzw. hinzubiegen,
so lange hierfür weitgehend sinnfrei Ressourcen und Personal vergeudet werden, die zur Erledigung der gesetzlichen Aufträge dringend benötigt würden,
so lange zugunsten dieser “Sachzwänge” (?) die Defizite hinsichtlich des menschlichen Umgangs mit den Mitarbeitern nicht angegangen werden,
so lange wird es auch weiterhin mit der Gesamtorganisation incl. Betriebsklima und Arbeitsqualität bergab gehen.
Wer da nun behauptet, diese Maßnahmen seien zur Steigerung der Effizienz zwingend erforderlich, der muss sich fragen lassen, wo das anfängt und vor allem, wo es aufhört! - Grundsätzlich gilt: Man kann eine Zitrone nur einmal ausquetschen! (Ich hoffe, Rüdiger Seidenspinner (Landesvorsitzender GdP BW) gestattet mir dieses Zitat…)
Wir waren ja nun hier im Südwesten Zwangsteilnehmer eines gewissermassen lokal begrenzeten Feldversuches am lebenden Objekt (Insider wissen, was ich meine; näheres spare ich mir, sonst wird´s beleidigend…) und haben erfahren müssen, in welch kurzer Zeit man einen Laden hinsichtlich der klimatischen Gesamtbedingungen an die Wand fahren kann. (Nein, dafür war n i c h t nur einer verantwortlich, sondern natürlich neben den “Mitmachern” auch die Reformbedingten Gesamtumstände…)
Lokal haben wir ja Gott sei Dank etwas Ruhe ´reinbekommen , dafür ist der Drive nun auf der überörtlichen Ebene eskaliert und , um auf den Einwand von Joe zurückzukommen: Die angeblichen Äußerungen unseres Ministers
“…Veränderungen auch zulasten der Organisationsruhe, Abkehr von einem starren ODP” usw lassen schon auf die von Joe an die Wand gemalte Zwangsflexibilisierung schließen.
In einfacheren Worten: Der Wanderzirkus wird nicht nur weitergehen, sondern ist auf dem besten Wege dazu, zum System erhoben zu werden. Die neuesten Abordnungsraten aufgrund der in den Schwerpunktbereichen (welche? - Wann wie und warum definiert?) herrschenden Personalnot sprechen eine deutliche Sprache.
Die Stellen in den Aufbaubereichen sind nicht zu besetzen? - Wer hätte das gedacht…?
(Eigentlich aufgrund des strukturellen Personalfehls von 1800 Beamten nicht weiter verwunderlich)
Wir erinnern uns: bereits die “Reform” II hatte sich als Legitimation die “Abschaffung des Reise-BGS” auf die Fahnen geschrieben…..
Deshalb: man sollte die Leute tatsächlich darauf einstimmen, was sich abzuzeichnen scheint. (Das gilt auch für Gewerkschaften und Personalvertretungen!). Vielleicht erwächst ja daraus genügend Druck, sich mit den w i r k l i c h e n Problemen auseinanderzusetzen!
Eintrag von Gerhard Medgenberg, KG Weil am 7.Februar 2010
DA ich den GDP Vertretern glaube, dass sie zuverlässige Quellen haben und diese festgestellt haben, dass gegenüber dem BMI kein Personalbedarf gemeldet wurde, werden die Abordnungen insbesondere mit Sicht auf einen kommenden flexibilisierten ODP zunehmen.
Mit Meldung des entsprechenden tatsächlichen Personalbedarfs würden die für die Reform verantwortlichen ihr Scheitern eingestehen müssen und das werden sie vermeiden bis alles ruhegehaltsfähig ist.
Eintrag von Koepi am 8.Februar 2010
@ Rainer von Vielen und Gerhard Medgenberg
Controlling ist ein hervoragendes Instrument zur ergebnisorientierten Steuerung in der Bundespolizei. Die Zielsetzungen sollen die Steuerungselemente der Bundespolizei in ihrer Organisation einführen und zielorientiert nutzen, das Zielsystem der Organisationseinheit gestalten und umsetzen, Kennzahlen zu entwickeln, Berichte zu erstellen und angemessen zu präsentieren, Lösungen im Hinblick auf Effektivitäts- und Effizienzsteigerungsmöglichkeiten aufzeigen, Geschäftsabläufe / Prozesse unter monetären / nichtmonetären Gesichtspunkten zu beurteilen, zu bewerten sowie deren Optimierung zu begleiten und den kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu initiieren und gestalten um ihre Aufgabe als Berater (Lotse) des Linienvorgesetzen umsetzen zu können.
Eintrag von Controller am 8.Februar 2010
Da hast du ja die ganzen Hirngespinste schön aufgezählt.
Gut gemacht.
Ich wünsche Dir viel Spass in deiner Welt.
Ich könnte jetzt ohne Probleme eine Stunde darüber schreiben wie sinnlos ganz am Ende Controlling ist.
Bei einem Produkt, dass in Kennzahlen gepresst ist, ohne dass es greifbar ist funktioniert ein Optimierungsprozess nicht.
Vielmehr sollte 80 Proz. des Geldes, dass für den FB Controlling ausgegeben wird eingespart werden und in Motivation der Mitarbeiter im Schichtdienst gesteckt werden.
Hierfür sind vielefältige Möglichkeiten vorhanden.
Denn die Jungs ermöglichen erst, dass überhaupt irgendetwas greifbar wird.
Ganz zu schweigen von präventiven Tätigkeiten, die nicht erwünscht sind, da sie nicht in die starren Statistiken passen.
Macht einfach so weiter in dieser Firma.
Leider wird nie einer zur Verantwortung gezogen.
Management ist das größte Übel dieser Zeit.
Im Besonderen bei der Polizei, denn wir brauchen einen Polizeiführer, nicht einen hDler aus dem Polizeimanagement und einen Rattenschwanz an Leuten die diesem Honig um`s Maul schmieren.
Und tu mir bitte einen Gefallen antworte nicht Controller, denn wir können nicht auf einem Niveau miteinander.
Viel Spass beim Verbessern…
immer erst kacken…
und dann das Papier benutzen.
Crazy Horse
Eintrag von @Controller am 8.Februar 2010
@Controller
Was hast du denn geraucht?????????
Eintrag von PST am 8.Februar 2010
Eintrag von Controller am 8.Februar 2010
…bist Du eigentlich der “Controller” von weiter oben? (03.02.) Dann würde ich sagen: “beißende Ironie! - Bravo!” oder aber ich würde denken “Er will mich verarschen!” - auch gut.
Bist Du´s nicht und meinst das ernst, dann würde ich sagen: “Brav auswendig gelernt bzw. abgeschrieben”
Beißende Ironie wäre es allerdings auch in diesem Falle, weil man besser als mit diesem Satzmonster (zu denen ich zugegebenermassen auch neige) kaum die ganze Absurdität der geistigen Onanie im luftleeren Raum in aller Kürze wissenschaftlich darstellen kann!
So, nun vielleicht noch ein ernstgemeinter Satz:
Es ist wie bei jedem Gift: Die Dosis macht´s ! Controlling an sich ist sicherlich nicht des Teufels und kann tatsächlich auch segensreich wirken, wenn man es ausschließlich als Steuerungsinstrument und nicht ausschließlich unter dem Aspekt der Personaleinsparung einsetzt. (Wenn wir ehrlich sind, ist der Hauptzweck allerdings genau dieser; kleiner Excurs in die Historie dieser “Wissenschaft” könnte da hilfreich sein; Stichwort: Automobilindustrie)
Problematisch wird das Ganze erst, wenn es, wie bei uns zu beobachten, zum Selbstzweck wird, und, Ironie des Schicksals, ein vielfaches der Ressourcen verbraucht, die es letztendlich einsparen könnte….
Eintrag von Gerhard Medgenberg, KG Weil am 8.Februar 2010
@ Controller
Wenn Du das, was Du geschrieben hast ernst meinst, dann bekomme ich Angst viel Angst. Dieses Controlling macht doch unser gesamtes Dienstgeschäft völlig kaputt. Wir auf der Straße brauchen diesen Mist nicht. Wir brauchen eine vernünftige Ausrüstung und eine Wochenarbeitszeit die uns leben läßt. Diese Controller, Auswerter und wie sie sonst noch heißen gehören auf die Straße, da ist die Arbeit und nicht im schönen warmen Büro.
Bestimmt wolltest Du mit Deinem Artikel, dieses Controlling in’s lächerliche ziehen und hast nichts ernst gemeint.
Also Controller und ihresgleichen die Straße wartet, da könnt ihr kontrollieren bis zum umfallen.
Eintrag von DGL am 9.Februar 2010
@ crazy horse und PST
Danke für die positive Resonanz auf meinen Beitrag. Ich möchte euch mit meinem heuten Statement die sog. Balanced Score Card näher bringen.
Sie wurde 1991 von Robert S. Kaplan (Harvard) und David P. Norton entwickelt und heißt soviel wie ‘ausgeglichene Zahlentafel’. Sie ist ein Managementansatz, der zukunftsbezogen unter Berücksichtigung aller Perspektiven in ausgewogener Weise strategische Ziele mit Kennzahlen nachvollziehbar in konkrete Handlungen überführt.
Welche Grundgedanken hat die Balanced Scorecard, die in Controller-Kreisen einfach nur BSC genannt wird.
1. Alle Perspektiven (grundsätzlich gleich gewichtet) beachten
2. Auf Ergebnisse in der Zukunft gerichtet
3. Zeigen der Abhängigkeiten zwischen den Zielen bzw. Kennzahlen
4. Strategie nachvollziehbar in konkrete Handlungen überführen
5. Transparenz, Nachvollziehbarkeit, Messbarkeit
6. Enstehung einer BSC zeigt und fördert Gemeinsamkeit in Führungskreisen.
So, mehr beim nächsten Mal. Ich muss mich jetzt leider um den Managementbericht des Monats Januar 2010 kümmern.
Schöne Grüße!
Eintrag von Controller am 9.Februar 2010
@ Gerhard Medgenberg und DGL
Du haste es richtig erkannt. Controlling ist eine super Sache - es kommt halt nur darauf an, was man daraus macht bzw. welche Schlüsse man aus den validen Daten zieht. Mein Artikel war keinenfalls ironisch gemeint und mir lag es auch fern Controlling ins Lächerliche zu ziehen, dafür bin zu sehr mit Leib und Seele Controller. Ich wollte Euch nur ein wenig über das Instrumentarium des Controllings informieren. Schaut euch mal die Ergebnisse von Controlling bei der Bundesagentur für Arbeit an, das hat dort schon ausgezahlt. Unterm Strich ist Controlling wie Sex - eine super Sache - es kommt aber immer darauf an was man daraus macht. Für weitere Auskünfte stehe ich jederzeit zur Verfügung. So jetzt gehts weiter mit dem Managementbericht für den Monat Januar 2010.
Schöne Grüße!
Eintrag von Controller am 9.Februar 2010
Controlling ist wie Sex??
O.k., jetzt wird mir einiges klar…
Werde nachher mal meine Angebetete anrufen und fragen, ob wir heute abend mal wieder ein wenig Controlling auf der Balanced Score Card machen: mal gespannt, was sie sagen wird, denn sie ist Erzieherin. Wahrscheinlich wird sie mir sagen, dass ich mit meinem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom lieber zu einem Psycho gehen sollte, als sie am Telefon zu belästigen.
Nun, wir könnten uns in diesem Forum auch mal über die reflexive Wende der Personalentwicklung austauschen oder die 8 Prinzipien des Change Management?!!
Im Klartext: etwas weniger “Manager”-Chinesisch und dafür mehr Herz und Verstand stünden uns, glaube ich, allen viel besser an.
Wer den Staat wie einen Konzern führen will, wird am Ende scheitern, weil uns auf dem freien Markt keiner den Scheiß abkaufen wird, den wir produzieren!
Eintrag von Jürgen P. Rubeck am 9.Februar 2010
Wieder wurde ein wertvoller Polizeibeamter an die Verwaltung verloren.
Statt auf der Strasse, in seinem Revier, bei seinem Bürger, wird wieder ein Schreibtisch bewacht, gehegt und gepflegt.
Das menschliche in unserem Beruf wird immer mehr von Statistiken bestimmt.
Weiter so auf diesem Weg.
Nummern und Zahlen sind das, was zukünftig zählen wird und sowieso nur noch zählt.
Es ist nur noch zum k…
Eintrag von Frank am 9.Februar 2010
Hallo erstmal, lese mit großer Aufmerksamkeit auf dieser Seite. Zu gen. Thema (ist in jeder Polizei der selbe Schei..) gibt es nur eins zu sagen: Dem polizeilichen Gegüber-Straftäter-usw. ist es sowas von egal ob wir Statistiken führen. Er macht einfach weiter. Ach ja, vielleicht könnt ihr ja mal eine Statistik einstellen, wieviel Taten durch Controlling usw. verhindert wurden ? Kollegen/-innen auf der Straße versuchen dies tagtäglich mit (noch) viel Angagement. Denkt nach, wer die Arbeit für den Bürger wirklich macht ????? schöne grüße und einen hohen wirkungsgrad
Eintrag von ehemaliger am 9.Februar 2010
“…an die Verwaltung v e r l o r e n …”??
Also bitte!
Eintrag von Jürgen P. Rubeck am 9.Februar 2010
@Controller: Bitte bedenke was auch in Hiltrup gelehrt wird.
1.Steht eine Kennzahl mit keiner anderen Kennzahl auf der Scorecard in einer Abhängigkeits- oder Beeinflussungsbeziehung, ist dies ein Hinweis dafür, dass sie überflüssig ist.
2.Ein Controllingbericht muss so übersichtlich sein, dass die Führungskraft auf einen Blick erkennen kann, wo möglicherweise Probleme entstehen, die einer Analyse bedürfen.
Die Ideen von Kaplan und Norton mögen für gewinnorientierten Unternehmen ihre Gültigkeit haben. Acuh soll es sehr brauchbare Ergebnisse beim Bundesamt für Geodäsie geben. Jede Manangmentmethode egal ob TQM, KLR oder auch BSC oder Controlling vernachlässigt, das Polizei als klassische Eingriffsverwaltung, die politischte aller Verwaltungen ist.Der Personaleinsatz erfolgt letztlich als Ausdruck des politischen Willen. So damals die Verstärkung in der Niederlausitz, weil es der Wille von Otto Schily war. Oder die Präsenzstreifen, weil es Sicherheits-partnerschaften zwischen der Bahn, dem Land und dem Bund gibt. Kein Datensatz oder Controllingbericht entlastet den parlamentarischen Verantwortlichen.
Eintrag von Reiner Vonvielen am 9.Februar 2010
„
…..es kommt halt nur darauf an, was man daraus macht“
Eintrag von Controller am 9.Februar 2010
Richtig! – Und es kommt darauf an, mit welcher Zielrichtung man es wem wann und mit welcher Frequenz vor den Kopf knallt! Wir haben es hier weniger mit einem Problem des Controlling als solchem zu tun, sondern in erster Linie mit seiner Anwendung!
Und wir haben es damit zu tun, dass dieser Bereich zur Zeit bis ins Absurde aufgebläht wird. Nun bin ich weiss Gott kein Experte auf diesem Gebiet und werde mich deshalb auch mit meinem Urteil nicht zu weit aus dem Fenster hängen.
Trotzdem fühle ich mich fatal an die Zeit erinnert, als es bei der Bahn begann, rapide bergab zu gehen. Das fiel ziemlich genau mit dem Zeitpunkt zusammen, als man aus den ganzen redlichen Beamten kleine Managerlein gemacht hatte und diese dann in der Folge ziemlich Ziel- und planlos begannen, den Laden in Grund und Boden zu wirtschaften!
Aber wie dem auch sei: geniesse das Bewusstsein , mit Leib und Seele Controller zu sein und deine Tätigkeit für extrem wichtig und sinnvoll zu halten.
Dies solltest Du allerdings in dem Bewusstsein tun , mit dieser Meinung, empirisch gesehen, ziemlich alleine zu stehen…
Ach ja, was den Vergleich Controlling/Sex angeht: Mag sein, dann würde ich dem Controlling allerdings eher die autoerotische Variante zuordnen… - Damit kämen wir dann meiner persönlichen Einstufung als Luftw*%&$§#* schon wieder näher……
Eintrag von Gerhard Medgenberg, KG Weil am 9.Februar 2010
An die Jünger der “Neuen Steuerung”, Controlling oder Qualitätsmanagement,vor einigen Jahren hat wurde auf einer Personalversammlung in einer Dienststelle der Bundespolizei folgende These vertreten:
Die Polizei ist von allen Teilen der Verwaltung gerade auch als Eingriffsverwaltung die “politischste” aller Verwaltungen. Sie unterliegt und auch das ist nicht neu der sparsamen Haushaltsfühung. Schonender Kräfte und Mitteleinsatz finden sich auch schon im KFS.
Wenn also die Schwerpunktbildung polizeilicher Arbeit ein Stück politsche Gestaltung ist.
Wenn dabei der Einsatz von Haushaltsmitteln zu beachten ist.
Wem nützt,Controlling, TQM, BSC ?
Vermutlich doch nur der Scientology. Sie kann damit die Verwaltung unterwandern und die Polizei von ihrer eigentlichen Arbeit abhalten. Bedenkt wieviel Personal und Zeit gebunden wird.
Dieser These wurde nicht widersprochen.
Im übrigen ist belegbar, dass nicht eine Entscheidung der aktuellen Neuorganisation aufgrund erhobener Daten getroffen wurde.
Es grüßt Christian Malorny
Eintrag von Christian Malorny am 9.Februar 2010
Ja, was soll man noch sagen ?
Nun haben wir genau die Typen kennen gelernt, denen wir den
ganzen “Bockmist” zu verdanken haben.
- MA, mind. im gD
- vermtl. Mitglied im Ausfbaustab gewesen
- Sternchen schon abgeholt und das nächste wartet…
- bekommt im realen Leben nix auf die Kette/wird nicht anerkannt
- hat sich seine eigene “Welt” aufgebaut, wo er seine Anerkennung/”Befriedigung” holt (Stichwort: SEX)
- totaler Realitätsverlust
und
- meint den großen Gesamtüberblick zu haben
Hoffe, es ist noch nicht zu spät und es kann ihm noch geholfen werden….
arme S..
Eintrag von bingo am 9.Februar 2010
“…an die Verwaltung verloren…”?
Damit ist nur der Sachverhalt gemeint,das ein ursprünglich als Polizeivollzugsbeamter ausgebildeter, jetzt am Schreibtisch wichtige Statistiken erstellt die nicht mehr viel mit Polizeiarbeit gemein haben.
Denn Polizeiarbeit ist Dienst am Bürger und nicht Statistiken zu füttern, auf die letztlich doch keiner was gibt,außer “wichtige” Polizei(manager) oder doch Polizeiführer, egal wen interessiert`s.
Und bei der Gelegenheit kann ich ja mal ein Dankeschön an die Verwaltung richten, hier im konkreten wenn es um TMS geht.
Insider werden wissen was ich meine. Die Bearbeitung erfolgt relativ schnell,ohne sinnlos Papier zu bedrucken und zu verschicken und das Ergebnis ist ebenfalls zeitgerecht auf dem eigenen Konto.
Also mein Dank an die Verwaltung, kann mir lebhaft vorstellen was bei Euch los ist, wenn unser Dienstherr seine neuen Abordnungskontingente zu den Schwerpunktdienststellen in Marsch setzt.
Eintrag von Frank am 10.Februar 2010
@ bingo
Habe leider schon alle Sternchen abgeholt.
Schaun mer mal ob die nächsten Sterne aus Gold sind.
@ frank
TMS ist eine tolle Sache. Nur ist Dir schon aufgefallen dass fast alle Fristen für Familiemheimfahrten falsch berechnet werden. Nach § 189 BGB (Fristenberechnung) sind bei einer Frist von einem halben Monat 15 Tage zu Grunde zu legen und eine Frist von einem Monat ist mit 30 Tagen zu berechnen.
So, jetzt muss ich leider weiter an meinem Managementbericht arbeiten! Bis bald!
Eintrag von Controller am 10.Februar 2010
@Controller
Ich glaube du bist schon richtig wichtig auf deinem Posten. Wir bräuchten noch mehr davon.
Eintrag von Frank am 10.Februar 2010
Dreht sich hier nur noch alles um den Kontrolleti? Der verarscht uns hier doch und satiert sich durch die Beiträge. Ich würde lieber wissen, was jetzt in nächster Zukunft abgeht, wenn wir uns mal die Abordnungen betrachten. Jahrelanger Reisetourismus um die Lücken zu stopfen, weil es keiner aussprechen will, was wir alle längst wissen? Nämlich, dass diese Reform für den Eimer ist und die KSB das wieder ausbaden dürfen? Da, wo nichts mehr zu holen und zu verteilen ist, kann man dem “einfachen PVB” ja ordentlich in den Hintern treten. Neben schwachsinnigen Zielvereinbarungen und krankhaften Visionen würde ich lieber sehen, dass die Verantwortlichen den Hintern in der Hose haben und offen zugeben, dass sie im Hinblick ihres eigenen Fortkommens eine Reform initiiert haben, die nur in die Hose gehen konnte. Wie so vieles bei uns, welches eine Halbwertzeit von 5 Jahren hat. Mal sehen wann das lustige Kontrollübungsballern, die 12 Minuten und der Sprint sowie die Rollenspiele für den ambitionierten Laiendarsteller (SIT) abgeschafft und gegen den nächsten Blödsinn ausgetauscht werden.
Zielvereinbahrungen, die uns wie schon die Landescops auf Knöllchen zur Jagd auf Ausländer blasen lassen, damit die Statistiken stimmen und der zuständige Goldfuchs sein Hallali nach oben melden kann um sich den nächsten Stern zu verdienen, während der mD in irgendwelchen “Bäuchen” ertrinken darf aber die Hauptlast der Fehler tragen darf, die schon die ganze Zeit über passieren und man vorher gewarnt hat.
He, Herr und Frau Steuerzahler, nur mal so nebenbei, ihre Steuergelder, mit denen man etwas für die Bildung, Infrastruktur, den Schuldenabbau oder ihre Entlastung tun könnte, wird von ihrer aktuellen Bundesregierung lieber für Hotels, Reisekosten und Trennungsgelder ihrer Beamten aus dem Fenster gefeuert, weil man wiederum mit ihrem Geld eine der blödsinnigsten Reformen der Bundespolizei schlechthin angeschoben hat ohne auf die Warnungen derer zu hören, die ahnten, dass das nicht gut enden kann. Ihre Kohle ist weg, die Bundepolizei steckt im Dreck und man rödelt nun weiter und weiter und weiter. Zur Verantwortung wird niemand gezogen, es wird keine Strafen geben und eine Schadensersatzforderung ihrerseits können sie sich schenken, das schreibt man “oben” schon gerade.
Liebe Steuerzahler, sie sind von der Bundesregierung belogen und betrogen worden. 1000 Mann mehr auf der Straße, ja, geht gerade erst los, sind aber nur die reisenden Kollegen, die von Nord nach Süd oder von Ost nach West dürfen. Man möchte lieber sparen an ihrer Sicherheit und damit an der Lebensqualität aller, man schiebt lieber Hoteliers, Autoherstellern und Banken ihre sauer verdiente Steuerknete in den Rachen. Lobbypolitik wo man nur hinsieht. Und unsere hohe Führung ist zu politischen Marionetten verkommen, denen man nicht mehr trauen kann. Heute hüh und morgen hott.
Wir, die für ihre Sicherheit sorgen sollen, wir werden von unserem eigenen Dienstherrn verunsichert bis ins Mark. Man sagt uns, he, das hast Du unterschrieben, so einfach ist das. Nehmen kann der Dienstherr, zu eigenen Fehlern stehen und geben, das geht gar nicht, denn Fehler machen nur die anderen. Wir, die für ihre Sicherheit sorgen sollen haben selber Angst um unsere eigene. Erwarten sie da noch gute Arbeit? Von Menschen, die selber nicht wissen, was ihnen die Zukunft bringt? Ach, ich vergaß, wir haben ja einen “sicheren” Job, damit können wir uns und unsere Familien, Freunde, Bekannte, unser soziales Umfeld prima beruhigen und uns jedwede Kritik am System sparen, alles gut, alles klasse. Was wollen wir überhaupt?
Ach, und dann noch eine Gehaltserhöhung? Wir können wir nur, nein, wir verzichten und finanzieren unsere Abordnungen lieber selbst, Hauptsache die gehorsamen Goldvögel heften sich noch einen Stern auf die Schulter. Kriecht man weiter Herrn BMI und seinem Ministerium in den Hintern. Buckeln nach oben, treten nach unten. Macht weiter so, alles wird gut und wenn nicht - sind die anderen schuld!
Eintrag von Mister Murks am 10.Februar 2010
Also meine lieben Kollegen…ihr könnt den Controller doch nicht ständig bei seinem Sex stören. Das mögt ihr doch auch nicht.
Der hat seine Termine und bis dahin muß es mit dem Nachwuchs geklappt haben, sonst trifft in das EDEKA.
Eintrag von KSB aus dem Norden am 11.Februar 2010
Wenn alle so wären wie unser Controller,
dann wäre die Welt auch in Ordnung.
Ich bin dafür, dass er ganz schnell seine goldenen Sterne bekommt, denn Arbeit soll sich ja lohnen!
Schließlich lebt die moderne Bundespolizei von modernen
Polizeibeamten, die sich Controlling und auch KLR, sowie KFS verinnerlicht haben.
Die alten Säcke kommen da einfach nicht mehr mit.
Das kann man mit einem alten Videorecorder vergleichen, drückste die Taste “Start”, dann läuft das Ding.
Nimmste einen Festplattenrecorder und drückst die Taste “Start”, dann testet er sich erst mal ne ganze Ecke durch bis er dann endlich loslegt.
So ist das halt mit dem Fortschritt unser Controller testet alles durch und befindet es dann für richtig oder falsch.
Soweit er das von seinem Standpunkt, sofern er einen hat beurteilen kann.
Wahrscheinlich allerdings hat er keinen Standpunkt, sondern Mitarbeiter, die ihm seinen Standpunkt erklären.
Wenn sie ihm dann also seinen Standpunkt erklärt haben geht unser Controller zu seinem Vorgesetzten, der verzweifelt seinen Standpunkt sucht.
Da kommt der Controller, denn ihm wurde ja von seinen Mitarbeitern sein Standpunkt den er nicht hat erklärt.
Also kann er jetzt widerum seinem Vorgesetzten erklären was dieser für einen Standpunkt haben soll.
Dann ist auch sein Vorgesetzter glücklich und kann nach oben seinen Standpunkt vertreten.
Eines ist allerdings saublöd,
unser Controller findet niemand, der ihm bei seinem Managementbericht hilft.
Er kommt damit einfach nicht weiter.
Dass ist es was ich so schade finde, denn hätte unser Controller endlich mehr Zeit für uns so könnte er uns endlich weiterhelfen.
Deshalb sollte jemand diesen Controller kennen, bitte unterstützt ihn, damit endlich sein Managementbericht fertig wird.
Denn es ist so unendlich interessant was er alles weiß, ich hoffe wir erfahren noch so viele, viele schöne Dinge von unserem Controller.
Schön, dass es ihn gibt.
Eintrag von Uhu am 11.Februar 2010
Der will alle nur verarschen! Mensch! So doof kann keiner sein! Eine so lange Leiter gibt es garnicht um auf diesem Niveau runter zukommen!
Ich meine damit @ Controller
Eintrag von Ich am 11.Februar 2010
Auch ich bin nun der Meinung, dass uns dieser Controller nur verarschen will. Wenn er das mit dem “guten Sex” ernst meint, dann ist er ein wirklich armseeliges Menschlein. So dumm kann keiner sein. Ansonsten muss man sich ja wirklich bald schämen diesem Verein anzugehören.
Eintrag von DGL am 11.Februar 2010
@ Mister Murks
Dem gibt es fast nix hinzuzufügen. Wie soll ich als beamter noch Sicherheit produzieren, wenn ich in ständiger Angst lebe, was sich die Oberen als nächstes ausdenken…
Eintrag von nixnax am 11.Februar 2010
@ Uhu 11.02.10
- nicht schlecht
@ DGL 11.02.10
- …verarschen … / … doof …
Es soll ja Seiteneinsteiger gehobenen / höheren Ranges geben, welche “draußen” sinnvollen oder auch unsinnigen Beschäftigungen nachgegangen sind und diese hier, weil gerade modern, auch ausüben dürfen - sie sind ja Spezialisten. Im angesprochenen Fall hat der Kollege vielleicht noch nicht begriffen, das er jetzt nichtmehr SIEMENS oder meinetwegen BOSCH “controllert” sondern in einer Truppe Dienst tut, welche von der täglichen Lage abhängt und es sich nicht einfach ein Korsett drüber stülpen läßt. Und, wenn er mit seinem Controlling die Zukunft, an z.B. Mannstunden in Einsätzen, Menge der verletzten KollegInnen, Anzahl der Buntmetalldiebstähle ect., vorhersagen könnte wäre er im Bundestag besser aufgehoben.
@ Mister Murks 10.10.10
- paßt so !
@ Controller 03.02.10
(Solange in Stäben hochbezahlte PVBs sitzen …) Da hab´ich noch gedacht “Guter Standpunkt”
@ Controller 08.02.10
(uns erklärt was Controlling ist und bringt) Da habe ich mir schon gedacht, na Hallo, noch so einer der welcher mit seinem Spezialwissen / seiner Ausbildung zum Glauben an das Gute in der BPOL bekehren möchte. Ich allerdings reihe ich aus meiner Sicht das Controlling in Stabsarbeit, Tätigkeit in sterilen geschützten Räumen, ein. Bei mir hat operative polizeiliche Arbeit leider Priorität. Es haben schon andere Diskussionsteilnehmer festgestellt, dass die fehlende “Arbeit am Bürger” den Bürgern am meisten auffällt. Siehe jetzt Kriminalitätsentwicklung im Grenzgebiet zu unseren ost- / südöstlichen Nachbarn.
@ Controller 10.10.10
Jetzt hast Du dir irgendwie auch selbst ins Knie geschossen. Erst am 03.02.10 über “… hochbezahlte …” schimpfen und dann am 10.10.10 schon “… alle Sterne…” abgeholt haben. Und, da die nächsten Sternchen ja gülden sein dürfen, dadurch zählst Du für mich als Erweiterter mit vier silbernen als Schreibtischpolizist selbst zu den Hochbezahlten.
Na ja, vielleicht kannst du dich ja irgendwann aus den Zwängen von Controlling lösen und die KollegInnen bei ihrem Kampf um die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie unterstützen.
Eintrag von weingeist01 am 12.Februar 2010