Bericht zum 19. Ordentlichen DGB-Bundeskongress

Aus den gestellten Anträgen zum DGB-Bundeskongress wurde aus dem Bereich „Steuerpolitik für mehr Verteilungsgerechtigkeit und einen handlungsfähigen Staat“ (Anträge D 001) durch die Delegierten der Punkt 2 beschlossen:

2. Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeitszuschläge müssen steuerfrei bleiben

Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften sagen ganz klar nein zu jedwedem weiterem Angriff auf die  Steuerfreiheit von Sonntags-, Feiertags- und Nachtzuschlägen. Ihre Abschaffung wäre ein Angriff auf die wichtigen LeistungsträgerInnen unserer Gesellschaft. Die Gesellschaft hat ein Interesse daran, dass auch zu diesen außergewöhnlichen Arbeitszeiten, die mehr und mehr ausgeweitet wurden und zu hohen Belastungen führen, gearbeitet werden kann, z.B. für die Aufrechterhaltung eines öffentlichen Leistungsangebotes bei der Energieversorgung, im Gesundheitswesen und bei der Krankenversorgung, bei den Medien, bei der öffentlichen Sicherheit, den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie der Kontinuität von Produktion und Dienstleistungen. Ein solcher Einsatz der Beschäftigten für die Gesellschaft wird seit Jahrzehnten mit Lohnzuschlägen honoriert, die durch eine teilweise Steuerfreiheit auch wirklich bei den Beschäftigten ankommen sollen.
Das muss so bleiben.

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