+++ENDSPURT+++ Jetzt noch dran teilnehmen - Mitarbeiterbefragung - Klartext 2010 - bis zum 15. September 2010 +++ENDSPURT+++

Befragung zur Berufszufriedenheit – Jetzt teilnehmen!

Seit dem 15. Juni 2010 führt die Technische Universität Chemnitz eine wissenschaftliche Befragung zur Berufszufriedenheit in der Bundespolizei durch.

JETZT TEILNEHMEN! www.klartext2010.de

Von der Arbeitszeit bis zur Zufriedenheit mit dem Einkommen, vom Klima in der Dienststelle bis zur Beurteilung, von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bis zu den Problemen der Pendler und vieles mehr - in der Befragung werden alle relevanten Problemfelder der Mitarbeiter in der Bundespolizei abgeklopft.

In mehreren Fragenkomplexen wollen die Wissenschaftler die Konfliktfelder in der Bundespolizei tiefer durchleuchten und der GdP sowie den dienstlich und politisch Verantwortlichen die dringendsten Handlungsfelder - wissenschaftlich belegt – aufzeigen.

Mitglieder der GdP in der Bundespolizei können mit ihrem persönlichen Zugangscode online an der Befragung der Technischen Universität Chemnitz teilnehmen oder sich einen Befragungsbogen nach Hause senden lassen.

NEUMITGLIEDER erhalten ihren Zugangscode mit der Aufnahmebestätigung zugesandt.
Die Teilnahme an der Befragung ist bis zum 15. September 2010 möglich.

Einträge:

Habe bisher keinen Zugangscode erhalten. Kann mir jemand sagen, wie ich diesen bekomme.Bin seit vielen Jahren GdP-Mitglied und würde gerne an der Umfrage teilnehmen. Denke es ist wichtig für unsere Behörde.

Antwort:

Lieber Kollege,
bitte setze Dich mit unserem Geschäftsführer Dr. Hartmut Kühn (Tel.: 0211/7104520 E-Mail: kuehn@gdp-bundespolizei.de) in Verbindung, dort wirst Du Hilfe erhalten.

Mit freundlichen Grüßen
Sven Hüber
Stellvertretender Vorsitzender

Eintrag von GdP Mitglied am 24.Juni 2010


Frage: Besteht für Nichtmitglieder der GdP auch die Möglichkeit an der Befragung zur Berufszufriedenheit in der Bundespolizei teilzunehmen?

Frage von HOD im Ausland am 25.Juni 2010

Antwort:

Um den wissenschaftlichen Standard eine soziologischen Befragung einzuhalten, ist es unausweichlich sicherzustellen, dass tatsächlich nur Angehörige der zu befragenden Gruppe (hier: Bundespolizei) und diese auch nur einmal und nicht mehrfach an der Befragung teilnehmen. Deshalb bedarf es einer Authentifizierung; bei dieser Befragung mit einer PIN.
Da die letzte bundesweite dienstliche Befragung 1996 stattfand und keine Anzeichen einer dienstlichen Befragungsabsicht erkennbar sind, haben sich die TU Chemnitz und die GdP auf dieses Befragungsprojekt verständigt, da über die Mitgliedschaft und das PIN-Verfahren sichergestellt ist, dass die wissenschaftlich notwendige Authentifizierung gewährleistet wird und weil die GdP mehr als die Hälfte aller Bundespolizeibeschäftigten in allen Laufbahnen, Laufbahn- und Beschäftigtengruppen in allen Dienstbereichen organisiert; die GdP-Mitglieder repräsentieren damit einen idealen Querschnitt der Bundespolizei.
Bei Nichtmitgliedern kann eine Zugehörigkeit zur Bundespolizei und ein Wiederholungsausschluss nur mit erheblichem Aufwand ermittelt werden. Zudem werden die Kosten der TU Chemnitz aus Gewerkschaftsgeldern beglichen. Aus diesen Gründen sind bei dieser Befagung nur Mitglieder der GdP in der Bundespolizei abstimmungsberechtigt.
Wir freuen uns jedoch aufrichtig über jeden Kollegen und jede Kollegin, die unserem Kollegenzusammenschluß beitritt - und mit dem Beitritt selbsverständlich auch an der Befragung teilnehmen kann.

Eintrag von Sönnichsen am 25.Juni 2010


NÖÖ!

Eintrag von matthias am 25.Juni 2010


Frage: Besteht für Nichtmitglieder der GdP auch die Möglichkeit an der Befragung zur Berufszufriedenheit in der Bundespolizei teilzunehmen?

Frage von HOD im Ausland am 25.Juni 2010

Eintrag von Sönnichsen am 25.Juni 2010

————

Nein aber du kannst ja bis zum 15.09.10 der GdP beitreten und bekommst dann mit dem Begrüßungsschreiben deinen persönlichen PIN!

Eintrag von MeineMeinung am 25.Juni 2010


Nur GdP Mitglieder, ist ja auch ok. Was mich mal interessieren würde, wie viele neue Mitglieder hat es bei der GdP gegeben aufgrund der Befragung zur Berufszufriedenheit?

Eintrag von RS am 25.Juni 2010


@RS
bestimmt wird das die GdP uns am 16.09.10 mitteilen - 2 kenne ich schon

Eintrag von MeineMeinung am 25.Juni 2010


Wie ich unsere oberste Führung kennengelernt habe, hege ich den Verdacht, dass die Befragung zur Berufszufriedenheit mit dem Argument abgeschmettert wird, dass nicht Alle an der Befragung teilnehmen konnten, sondern nur GdP-Mitglieder. Ich kann mir auch vorstellen, dass es heißen wird, das Ergebnis der Befragung der GdP-Mitglieder entspricht nicht der Meinung, bzw. dem Stimmungsbild aller Beschäftigten der Bundespolizei.
Aber warten wir einfach mal ab….

Eintrag von norbert am 28.Juni 2010


Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Umfrage-Initioren,

habe hier vor Ort festgestellt, dass die gestartete Umfrage teilweise bei GdP-Kumpelhandykollegen wenig bekannt oder der Sinn und Zweck nicht bekannt ist.

Sicherlich werdet Ihr einen Überblick haben, was an Teilnahmen eingeht aber vielleicht ist auch noch mal ein bisschen Werbung vor Ort hilfreich.

Eintrag von bingo am 28.Juni 2010


MITMACHEN!!!

Jetzt liegt es an uns!

Wenn Ihr das Gefühl habt das GdP Mitglieder noch nichts von KLARTEXT2010 gehört haben dann sprecht sie an!

Was die Führung in Potsdamm oder das BMI mit unseren Ergebnissen macht liegt nicht in unserer Hand.

Alle GdP Mitglieder haben jetzt die Möglichkeit ihre Einschätzung der Lage in der Bundespolizei abzugeben.

Wir sind jetzt gefordert ein aussagekräftiges Ergebnis auf die Beine zu stellen, wenn wir alle unser Votum abgeben kann keiner mehr die erzielten Ergebnisse in Frage stellen!!!

Eintrag von WEITERSO!!! am 29.Juni 2010


@ Norbert

Genauso ist es und so wird es auch kommen!
Wetten dass?
Man hat hier eine einmalige Chance versäumt gewerkschaftsübergreifend die Stimmung in der Bundespolizei zu erfassen.

@ Sönnichsen

Die Zugehörigkeit wäre bestimmt leicht zu prüfen gewesen!

Eintrag von Controller am 29.Juni 2010


@controller;norbert:
Welche Wahrnehmung habt ihr denn ? Die Gewerkschaft der Polizei organisiert die Mehrheit der Beschäftigten in der Bundespolizei. Die Schlußfolgerung aus Euren Argumenten wäre: Nur die Mitglieder der Gewerkschaft der Polizei empfinden die Unzufriedenheit.
Oder ist es so zu verstehen : Die Beteiligung von Trittbrettfahrern würde die Ergebnis relativieren ?
Beides habt ihr nicht gemeint.
Diese Untersuchung wird ihre Qualität haben. Die Qualität ist eben mit “Dumping” - Beiträgen nicht zu haben.
Jörg Radek

Eintrag von radek am 29.Juni 2010


Radek vom 29.6.2010

Ich gehe bei der Befragung von einem vernichtenden Ergebnis für die bestehenden Probleme bei unserer sog. “POLIZEI” aus.
Was aber wird sich dannach ändern????????????

Nichts, eher noch weniger als nichts!!!!!
Dies werden auch die Gewerkschaften nicht ändern!!!!

Es ist leider so, darum wird auch nur noch das allernötigste gemacht!!!!!!
Wer sich noch für diesen Verein aufarbeitet, braucht hier nicht zu jammern, denn er ist selbst schuld.

Eintrag von Methode am 29.Juni 2010


Ich finde es klasse, wie sich Nicht-Mitglieder der GdP über die Befragung aufregen.

Kollegen öffnet die Augen, die GdP unternimmt wenigsten etwas und macht den Mund auf.

Wo sind die anderen Gewerkschaften?

Jeder kann übrigens Mitglied werden !!!

Der Mitgliedbeitrag ist nicht hoch und ihr habt wenigsten etwas davon.

Eintrag von GdP Mitglied am 29.Juni 2010


@ radek

Kollege Radek, ich glaube, Du hast meinen Kommentar in den falschen Hals bekommen. Ich wollte mit meinem Kommentar keinesfalls kritisieren, dass nur GdP-Mitglieder an der Befragung teilnehmen können. Es ist davon auszugehen, dass das Ergebnis der Befragung zur Berufszufriedenheit nicht gerade positiv ausfällt, egal ob nur GdP-Mitglieder oder Alle an der Befragung teilnehmen.
Ich wollte nur klarstellen, dass ich den Verdacht habe, dass unsere oberste Führung als Ausweg aus dem zu erwartenden Ergebnis der Befragung sofort ins Feld führt, dass an der Befragung nicht alle Angehörigen der BUndespolizei teilgenommen haben und somit das Ergebnis als nicht repräsentativ zu betrachten ist. Ich befürchte weiterhin, dass unsere oberste Führung das Ergebnis der Befragung mit dem o.g. Argument zur Seite wischt, die Zustände bei der Bundespolizei als für in Ordnung erklärt und genauso weiter wurstelt wie bisher.
Ich hoffe, ich habe mit meiner Befürchtung Unrecht……

Eintrag von norbert am 30.Juni 2010


Ich denke, jeder, der die “Schmalspurbefragung” der Mitglieder der GdP ungut findet, hat die Möglichkeit, unter Verweis auf das Aktenzeichen 12 02 01 (Mitarbeiterbefragung) an das Präsidium in Potsdam zu schreiben und eine derartige Mitarbeiterbefragung anzuregen.
Er wird dann sehr schnell ein Schreiben aus Potsdam mit dem Aktenzeichen 12 02 02 (Konflikthandhabung) bekommen, in dem ihm eine Mitarbeit in der entsprechenden Planungsgruppe für die Mitarbeiterbefragung angeboten wird.

Fatal wäre allerdings eine Antwort aus Potsdam mit dem Aktenzeichen 12 02 04 (Fehlverhalten), dem sicherlich in absehbarer Zeit kein Schreiben mehr mit dem Aktenzeichen 16 02 01 (…/Beförderungen) folgen dürfte.
Auch das nächste Beurteilungsgespräch (16 10 01) dürfte interessant werden.
Da auch Zulagen/Prämien/Auszeichnungen oder Belobigungen (16 09 ..) ab diesem Gesuch nicht mehr zu erwarten sein werden, empfiehlt sich dann, es mit Schreiben unter folgenden Aktenzeichen zu versuchen: 16 04 … (Abordnungen/Versetzungen/Umsetzungen).

Oder mit 16 09 06 (Krankheit).

Als letzte Konsequenz einer tapferen Nachfrage auf dem Dienstweg beim BPOLP dürfte dann ein Blick zu den Aktenzeichen 16 19 … den formalen Rahmen der Korrespondenz vorgeben.

Eintrag von VerWalter am 30.Juni 2010


Bzgl. der Berufszufriedenheit. Wo bleiben den die aktuellen Beförderungsvoraussetzungen?
Es wird wohl auch in diesem Jahr nicht viel für den KSB im mD abfallen. War ja eigentlich ohnehin schon klar.

Eintrag von Wolle am 1.Juli 2010


Wird es 2010 endlich mal wieder Beförderungen im mittleren Dienst geben? Da kam doch die letzten 8 Jahre schon nicht mehr viel?

Eintrag von noch ein POMaL am 1.Juli 2010


@ noch ein POMaL

Ich vermute mal eher nicht so viele, da die Grenzen gem. Bundesobergrenzenverordnung wohl ausgereizt sind.

Eintrag von Sidewinder am 2.Juli 2010


@ POMaL:

Schaue `mal unter bpol-forum / beförderungen.

Seit 2008 gab es mindestens 3.770 Ernennungen im mD.

Das ist lediglich die Zahl der mir übermittelten Daten.

Tatsächlich werden es noch mehr gewesen sein!

Wenn DU nicht befördert wurdest, heißt es noch lange nicht, daß im mD nicht (viel) befördert wurde!!

Gruß
Thomas

Eintrag von Thomas am 2.Juli 2010


3770 Ernennungen seit 2008 hört sich wirklich sehr viel an. Alle Achtung!!!

Aber ich persönlich vermute mal ohne es wirklich zu wissen, dass die Masse davon Wegfall z.A. oder Ernennung zum BaL sind. Aber ich werde mal in das BPOL Forum schauen ob ich recht habe.

Gruß Jörn

Eintrag von Frage am 3.Juli 2010


@Jörn: Da die Übersicht im BPol-Forum keine zA etc. erfasst, sind es tatsächlich Einweisungen bzw. Beförderungen, die dort aufgeführt sind. Die Zahlen können natürlich nur das erfassen, was dem Ersteller der Listen bekannt gemacht wird, sei es durch Intranet oder Mitteilung der Kollegen von anderen Dienststellen.

Eintrag von Ein Niemand am 3.Juli 2010


Um einen noch bessere Übersicht aller Beförderungen zu erhalten ist es wichtig im bpolforum alle Beförderungsankündigungen zu posten. Diese sind ja leider nicht immer auf der Hauptintranetseite eingestellt bzw. nur am schwarzen Brett ausgehängt!

Eintrag von MeineMeinung am 3.Juli 2010


@Thomas

Es geht mir nicht um meine Beförderung, das wird nie passieren.
Vielmehr frage ich mich wo die ganzen Beförderungen stattgefunden haben. Bei uns jedenfalls nicht.
Aber mal abgesehen von den Beförderungen finde ich es viel wichtiger, daß die Kollegen in Zukunft nicht mehr unter derart menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten müssen wie es derzeit in unserer Inspektion und sicher auch in anderen der Fall ist. Schlimm ist auch das die Personalvertreteungen nicht in der Lage sind diese Situation zu beenden. Die Führung sollte endlich aufhören den mD wie Dreck zu behandeln, dann wird sich die Zufriedenheit von selbst wieder einstellen.

Eintrag von noch ein POMaL am 3.Juli 2010


Bei einem Vergleich der Subtanz in den gewerkschaftlichen Stellungnahmen wird deutlich, warum es bei der Befragung zur Berufszufriedenheit in Bundespolizei keine Kooperation zwischen GDP und den anderen geben konnte. Die Anderen hätten sich nur in der Qualität von Hüber, Scheuring und Co. gesonnt. Weiter so - Ihr seid auf dem richtigen Weg!

Eintrag von Hartmann am 5.Juli 2010


Hallo,

ich gehöre weder einer Gewerkschaft,noch einer Partei an.Diese auf Mitglieder beschränkte wissenchaftlich Erhebung finde ich trotzdem gut.Unabhängig davon wünsche ich mir,das die verschiedenenen Gewerkschaften irgendeinmal zusammenfinden werden,(da wird aber der eine und andere Gewerkschaftsfunktioner und ich meine die Spitzenfunktionäre),was dagegen haben.Ist ähnlich ,wie bei den Parteien……Macht und persönliche Vorteile müste man aufgeben…!!!
Wer will das schon,wenn mann von diesem Honig mal gekostet hat…….

Eintrag von gelegenheitsgast am 5.Juli 2010


Habe mir heute im Parlamentsfernsehen die Anhörung des Innenausschusses angesehen.

Ich habe größten Respekt vor Gerhard Megdenberg, Herrn Hüber, Herrn Reedwisch.

Aufgestoßen ist mir der Satz, es gibt kein Zurück mehr in der Reform, obwohl allen Fragenstellern klar ist, dass endlos Fehler gemacht wurden.

Was ich allerdings nicht verstehen kann ist, das großer Sachverstand zwar vorhanden ist, aber entweder der Wille an Verbesserungen nicht vorhanden ist, oder ganz einfach zu leichtfertig mit den Problemen umgegegangen wird.

Wie auch immer ich mache mir zwar Gedanken, aber ändern kann ich nicht`s.

Vielleicht sollte ich mir einfach keine Gedanken mehr machen.

Was nützen alle gewerkschaftlichen Stellungnahmen, wenn trotzdem das Ohr der Politik die Botschaft nicht vernimmt.

Ich halte Herrn Bosbach für sehr qualifiziert!
Ich hoffe auf ihn!

Eintrag von Silverfox am 6.Juli 2010


@Silverfox

Die scheinen noch immer nicht verstanden zu haben was tatsächlich in der BPOL vor sich geht. Ich bin der Meinung das spätestens bei Mißachtung/Verwehrung von Grundrechten Handlungsbedarf besteht. Und in unserer Inspektion ist diesbezüglich dringender Handlungsbedarf. Es kann nicht sein daß Polizeibeamte in einem Staat wie unserem, der sich nach außen hin für Menschenrechte einsetzt, durch die Führung gegängelt und unterdrückt werden. Solange die Gewerkschaften derart ausgebremst werden solbald sie auf Probleme aufmerksam machen und unsere Politik Auge und Ohr verschließt, weil die BPOL nur ein unliebsames Stiefkind ist, welches man lieber gestern als morgen los wäre, wird sich nichts änderen. Am allerbesten wäre es wenn die Kollegen in Massen kündigen würden, was natürlich unrealistisch ist, aber den Leuten da oben vielleicht mal die Augen öffnen würde, wenn bei der Polizei plötzlich die Basis endgültig wegbricht. Aber wahrscheinlich versucht man ganau das zu erreichen, anders kann ich mir diese Ignoranz und Aroganz leider nicht erklären.

Eintrag von noch ein POMaL am 6.Juli 2010


@ POMaL

Du hast in Deinem Beitrag ALLES gesagt - prima!

Ich bin aber der festen Überzeugung, dass dies der vorgesetzten Behörde (BPOLP) nicht interessiert!

Ergebnis: Es ändert sich NICHTS!

pro

Eintrag von pro am 7.Juli 2010


Hallo Kollegen,

noch einmal,

ich weiß nicht, was diese Befragung und die einher gehende wissenschaftliche Verarbeitung bringen soll!
Die Probleme liegen alle bereits und seit mehreren Jahren auf dem Tisch und verchärfen sich immer mehr.
Ich habe heute gelesen, dass die Bundespolizei Gelder in Millionenhöhe sparen muss. Das ist das Neuste nach der Ankündigung, die Gehälter um 2,5 % zu kürzen. Also die Dinge laufen immer weiter und ihr macht eine Befragung mit wissenschaftlicher Untersuchung!
Hier werden Entscheidungen fallen, neue, für uns negative Gesetze beschlossen und wir füllen einen Fragebogen aus. Mich würde interessieren, was das kostet. Und alle wissen, dass sich auch danach nichts zum guten wenden wird.

Schöne Grüsse!

Eintrag von Boize am 7.Juli 2010


Hallo Boize,

das kostet Gewerkschaftsbeiträge (in welcher Höhe auch immer).Mein Geld ist jedenfalls nicht dabei.Und obwohl ich Dich verstehe…Resignation ist die absolut falsche Einstellung!!!

Eintrag von gelegenheitsgast am 8.Juli 2010


Ich frage mich, warum die Kollegen hier nicht wirklich - wie oben vorgeschlagen - alle kündigen? In einer privaten Firma wirden Sie bestimmt einen neuen Job finden, bei dem Sie nicht von Chef nach seinen Vorstellungen geführt würden, machen könnten, was sie wollten, alle Arbeitsmittelmittel, die ihrer Ansicht nach besser sind als die vorhandenen, sofort bekommen und wenn sie sich ständig über ihren Chef beschweren, würden Sie natürlich auch nicht gefeuert werden.

Ich denke, 90 Prozent der Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei sollen mal auf dem Teppich bleiben und nachdenken, was sie bei der Bundespolizei haben.

Die Mitarbeiter in vielen privaten Firmen haben momentan echte Probleme.

Eintrag von DerEnttäuschte am 8.Juli 2010


@ Der Enttäuschte:

Bitte schreibe uns doch einmal hier im Forum auf, was wir von der Bundespolizei haben sollten und warum wir deshalb darüber nachdenken sollten. Und bitte komme uns nicht mit jahrzehte alten Floskel vom sicheren Arbeitsplatz !!!

Mir persönlich fällt es wirklich schwer was richtig gutes zu finden was ich über die “Bundespolizei” schreiben könnte. Wobei hier der Begriff eigentlich falsch gewählt ist. Denn genau genommen bin ich und die anderen Kollegen wohl auch sehr stolz darauf Angehöriger der Bundespolizei zu sein.
Denn der Polizeiberuf besteht ja nicht darin so wie jetzt permanent vom Dienstheren mit sinnlosen Maßnahmen gegängelt zu werden sondern für den Bürger da zu sein und sich um seine Sicherheit zu sorgen. Und das macht mit 100% -iger Sicherheit jeder gerne, denn deshalb ist er oder sie Polizist/in geworden.
Das Problem ist nur, dass mich das nicht glücklicher macht wenn ich dann jeden Tag die vielen sinnlosen Dinge erleben muss die das Leben (den Dienst) in der Bundespolizei so unendlich schwer machen. Und das ganze hat sich halt mit der Reform noch noch gesteigert.

Jörn

Eintrag von Frage am 9.Juli 2010


@ Der Enttäuschte

Ich frage mich, warum die Kollegen hier nicht wirklich - wie oben vorgeschlagen - alle kündigen?
- Alter Hut, ist nur eine Umschreibung der Gefühle und Verhältnisse in unserer Organisation. Jeder weiß wie dieses gemeint ist!
In einer privaten Firma wirden Sie bestimmt einen neuen Job finden, bei dem Sie nicht von Chef nach seinen Vorstellungen geführt würden, machen könnten, was sie wollten, alle Arbeitsmittelmittel, die ihrer Ansicht nach besser sind als die vorhandenen, sofort bekommen und wenn sie sich ständig über ihren Chef beschweren, würden Sie natürlich auch nicht gefeuert werden.
- In einer Privaten Firma können sich keine veralteten oder auch Ineffektive Arbeitsmittel und Produkte geleistet werden, hat auch etwas mit „ Zeit ist Geld zu tun“. Vorschläge die zur Betriebszufriedenheit zuträglich sind werden gerne Angenommen und umgesetzt. Ist ein hohes gut jedes Arbeitgebers, dieser braucht die Motivation seiner Mitarbeiter und auch deren Qualifizierung.
- Gefeuert wird niemand der sich konstruktiv einbringt
- Kritikfähigkeit des Chefs muss vorhanden sein da er auf die einzelnen Abläufe ab einer bestimmten Mitarbeiter Zahl nicht mehr Überschauen kann.
Ich denke, 90 Prozent der Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei sollen mal auf dem Teppich bleiben und nachdenken, was sie bei der Bundespolizei haben.
-Denken hilft nicht immer, 90 Prozent in unserer Bundespolizei sind auf dem Teppich, oder sogar zur Zeit unter diesem, denn es kann ja etwas nicht stimmen wenn 10 % zufrieden sind und der Rest erhebliche zweifel am Berufsbild hat!!
-Gerade weil es auch meine Bundespolizei ist möchte ich sie Mitgestalten.
Die Mitarbeiter in vielen privaten Firmen haben momentan echte Probleme.
-Wir haben wohl keine echten Probleme? Was haben wir dann?

Gruß

Eintrag von Grenzer am 9.Juli 2010


DOCH - wir haben echte Probleme!

Man kann die Situation in der Bundespolizei nicht mit der freien Wirtschaft vergleichen. Aber wir können es ja mal probieren:
Ein Betrieb hat sehr viele, massenhafte Aufträge in München und Frankfurt/Main. Was macht der Personalchef? Er wird versuchen Personal einzustellen, um alle Aufträge zur Zufriedenheit ab zu arbeiten. Da er nicht alle Stellen aus der Region besetzen kann, sucht er auch in anderen Teilen nach dem Personal. Da die Aufträge nicht weniger werden sondern mehr, wird er folgendes tun: Er bildet Personal vor Ort aus und setzt Anreize für Auswärtige, z.B. ist er bei der Wohnraumsuche behilflich, schickt Werber in die anderen Regionen, zahlt eine Ballungsraumzulage, zahlt eine Prämie u.s.w. Auch das Gehalt wird erhöht (das ist in der Marktwirtschaft so).
Was aber passiert bei uns? Seit 1992 wird genau in diesen Städten Personal gesucht, seit 18 Jahren. Und die Aufgaben (Aufträge) werden immer mehr, vielschichtiger (artus) und wichtiger (Terrorgefahr).
Was aber machen unsere Personalverantwortlichen? Sie stellen hier kein Personal ein, sie ordnen massenhaft Beamte ab (seit 18 Jahren). Damit wurde das Problem seit 18 Jahren nicht gelöst. Seit 18 Jahren hat sich überhaupt nichts getan! Solche Personalmanager werden in der freien Wirtschaft gekündigt!!! Mache würden eventuell eine Strafanzeige bekommen, weil Geld des Unternehmens zumindest grob fahrlässig in den Sand gesetzt würde.
Was bei uns passiert? Das sieht jeder selbst. Kein Verantwortlicher wird zur Verantwortung gezogen, kein Minister oder Präsident ist zurückgetreten oder wurde zur Verantwortung gezogen.

Das ist nur ein Beispiel. Ich denke, es gibt noch mehr.

Also kann man unsere Situation doch mit der in der freien Wirtschaft vergleichen?
Manchmal schon, aber wenn es um das Personal geht, dann ist das eher nicht gewollt! Dabei ist gut ausgebildetes, hoch motiviertes, zufriedenes Personal das wichtigste für ein erfolgreiches Unternehmen! Ist es doch DIE Grundlage für sehr guten wirtschaftlichen (gesellschaftlichen) Erfolg!

Alles Gute und schönes Wochenende

Eintrag von Boize am 9.Juli 2010


Kleiner Nachtrag:

ein gutes Unternehmen verschlankt seine Verwaltung!!!

Eintrag von Boize am 9.Juli 2010


Liebe GdP,

auch ich würde gerne an der Befragung teilnehmen!
Darf ich aber nicht!
Und warum?
Weil ich nämlich gerade umgezogen bin und irgendetwas mit dem Nachsendeantrag nicht geklappt hat und ich Euer Schreiben mit dem PIN nicht erhalten habe.
Habe Euch dann per e-mail angeschrieben und Euch noch einmal meine neue Adresse mitgeteilt.
Und was erhalte ich als Antwort von Euch?
Pech gehabt, wir verschicken keine “Ersatz”-Pins um die Seriosität der Umfrage nicht zu gefährden, da “jemand” behaupten könnte Ihr habt PINs mehrfach vergeben um das Ergebnis zu verfälschen
Tolle Wurst!

MEINE Gewerkschaft macht eine Umfrage mit MEINEM, Mitgliedsbeitrag und ich werde ausgeschlossen.
Danke!

Auch Ihr solltet wissen, dass wenn ein Brief den Empfänger nicht erreicht, er an den Absender
(also Ihr!) zurück geht. Ihr könnte also leicht feststellen das ich noch keine PIN erhalten habe

Oder liegt der Fehler bei mir und ich habe mit meiner Kritik unrecht? Wie sehen das die anderen Kollegen?

Gruß Schusterjung

P.S.
Solltet Ihr mein Schreiben nicht veröffentlichen, trete ich sofort aus!

Eintrag von Schusterjung am 9.Juli 2010


@ boize

Zitat:

“Ein Betrieb hat sehr viele, massenhafte Aufträge in München und Frankfurt/Main. Was macht der Personalchef? Er wird versuchen Personal einzustellen, um alle Aufträge zur Zufriedenheit ab zu arbeiten. Da er nicht alle Stellen aus der Region besetzen kann, sucht er auch in anderen Teilen nach dem Personal. Da die Aufträge nicht weniger werden sondern mehr, wird er folgendes tun: Er bildet Personal vor Ort aus und setzt Anreize für Auswärtige, z.B. ist er bei der Wohnraumsuche behilflich, schickt Werber in die anderen Regionen, zahlt eine Ballungsraumzulage, zahlt eine Prämie u.s.w. Auch das Gehalt wird erhöht (das ist in der Marktwirtschaft so).”

Träum weiter!

Real ist, dass es heisst: “Entweder Sie gehen nach XY-Dorf, oder Sie werden betriebsbedingt gekündigt.”

Eintrag von Sidewinder am 9.Juli 2010


Eintrag von Schusterjung am 9.Juli 2010
bezüglich verlorener PIN-Mitteilung:

Grundsätzlich sollte ein nicht zustellbares Schreiben an den Absender zurück gehen; ob das allerdings auch im Falle sogenannter “Info-Post” der Fall ist, weiss ich nicht….

Ich denke, das stellt sowieso ein Problem dar, weil eventuell der eine oder andere ein “Info-Post” - Brieflein ungelesen der Papiertonne überantwortet hat, weil es sich so garnicht vom täglichen Werbemüll unterschied….

Was passiert jetzt mit denen?

Irgendeine Möglichkeit sollte man finden! Ich denke, die Anzahl der “Nachforderungen” wird nicht so exorbitant sein, dass es zahlenmäßig ins Gewicht fällt. Ansonsten könnte man ja diese Zahl auch festhalten und nachher irgendwie pauschal rausrechnen.
Einfach rigoros zu sagen: Es gibt keinen Ersatz! halte ich jedenfalls auch nicht für o.k.
Um so zu verfahren, hätte man zumindest eine sicherere Versandweise wählen müssen!

Eintrag von Gerhard Medgenberg, KG Weil am 9.Juli 2010


Lieber “Schusterjung”,
rufe mich bitte unter meiner Handy - Nr. 0172/8301116 an. Ich werde mich dann selbst um die Sache kümmern.
Ich glaube, das es auch für Dich wichtig ist, dass die Studie absolut unangreifbar bleibt und nicht wegen Mehrfachabgaben ihren Wert verliert.
Gruß
Jupp Scheuring

Eintrag von Josef Scheuring am 9.Juli 2010


Hall Sidewinder,

also zunächst einmal “träumt” niemand hier!

Weiters ist nicht vom Tisch zu wischen, dass unsere Behörde es nicht geschafft hat, in 18 Jahren das erforderliche Personal nach München oder Frankfurt “zu bringen”. Wie auch immer.
3. kann man sich nicht nur mit den negativen Beispielen aus der Wirtschaft vergleichen.
4. geht es hier um zu erreichende Verbesserungen für den Dienstherrn und den Bediensteten, die zudem weniger kosten oder in der Vergangenheit weniger hätten kosten können.

Boize

Eintrag von Boize am 10.Juli 2010


Ich kann den Vergleich mit der privaten Wirtschaft nicht mehr hören, weder zu unseren Gunsten oder umgekehrt. Wo bitteschön ist unser Beruf in allen Teilen mit irgendjemanden “da draußen” vergleichbar? Unsere Aufgaben, unserer Befugnisse, die Gefahren, denen wir ausgesetzt sind, nichts davon ist in dieser Kombination “da draußen” vergleichbar.

Ein Elektriker verdient viel weniger - ja, stimmt. Ein Mitarbeiter bei Mercedes erhält viel mehr, auch an Boni? Stimmt auch. Ist doch okay. Aber keiner von denen muss mit einer Waffe an seiner Seite sich zu jeder Tages- und Nachtzeit mit dem Geschmeiss dieser Gesellschaft rumärgern. Jeder hat seine Vor- und Nachteile in seinem Beruf. Soweit - alles okay.

Trotzdem wird man doch wohl noch auf Probleme hinweisen dürfen und wenn ich mir die 4 stündige Expertensitzung vom 05. anschaue, sehe ich viel Sachverstand, aber auch einigen Unsinn, der dort geredet wurde. Und wenn ich mir den Bosbach so angucke hatte ich in Teilen das Gefühl, der nimmt das nicht so ernst, der Scherzkecks.

Wenn es hier Kollegen gibt, die total glücklich sind und in einem Bereich arbeiten dürfen, der sie rundum zufrieden macht, dann freue ich mich für diese. Aber genauso erwarte ich Respekt und Toleranz davor, wenn Kritik geäußert wird, nicht alle 40.000 Kollegen haben den Glückskeks bekommen. In welcher Prozentzahl zufriedenen und unzufriedenen Kollegen bei der BuPo arbeiten, werden wir nach Auswertung der Befragung wohl eher wissen. Vielleicht kommt es ja ganz anders, alles Friede, Freude Eierkuchen. Quasi ein Abbild der Intranetgehirnwaschungen unseres Präsidiums. In meinem “kleinen” Kreis sieht das jedoch eben gerade nicht so aus. Ich kann mir zwar schwerlich vorstellen, dass die Stimmung in anderen Bereichen völlig anders sein soll aber gut, den totalen Überblick hat wohl kaum jemand, auch nicht die Jungs in Potsdam.

Warten wir es ab. Sehen wir was kommt. Aber dann erwarte ich Konsequenzen, egal, wie die Befragung ausgeht. Aus dem Ergebnis heraus müssen dann schnellstmöglichst Entscheidungen auf den Tisch.

Eintrag von Jens H. am 10.Juli 2010


@ boize

Noch eine Ergänzung: Gute Unternehmen bieten für begehrte Leute auch einen Arbeitsplatz für den Ehepartner.
Dann fällt das Umziehen leichter.

Eintrag von Der Oberberger am 10.Juli 2010


@Jens H.

Du hast völlig Recht. Ich kann diese ewigen Vergleiche auch nicht mehr hören. Jeder der einen solchen Vergleich bringt zeigt damit ganz deutlich daß er nicht die geringste Ahnung vom Wesen und der Arbeit der BPOL hat. Weiterhin bin ich der Meinung daß Leute mit derartigen Vergleichen einfach nur Angst haben, weil sie wahrscheinlich einen guten Posten, vielleicht sogar in einer Führungsposition haben und befürchten müssen ihren Mangel an Führungsqualität einzugestehen müssen und in dieser Konsequenz ihren Platz räumen. Wie kann es sein daß ein IL den Mitarbeitern ständig droht, dem ständigen Kontrollzwang unterliegt in Dienst- und Fachaufsichten nach allerkleinsten Fehlern zu suchen, diese Kollegen dann massiv zu bestrafen, als Abschreckung für alle anderen und den Kollegen dann zu sagen daß man doch froh sein solle, in der sog. freien Wirtschaft sieht es ganz anders aus. Ich dachte eigentlich das eine lückenloe Überwachung und Unterdrückung der Menschen in einem heute nicht mehr existierenden Staatsgefüge stark verurteilt wird. Bei der BPOL wird dies aber in verschärfter Form fortgeführt. Nicht einmal das Privatleben ist mehr heilig.
Es kann auch nicht sein daß ein IL den Auftrag hat die Zufriedenheit in seiner Inspektion festzustellen, diesbezüglich geziehlt verängstigte und eingeschüchterte Kollegen befragt, die sich verständlicher Weise gar nicht oder nicht mehr negativ äußern, um dann zu melden “Bei uns gibt es keine Probleme”. Das sind in meinen Augen unseriöse Machenschaften um die Gewerkschaft und auch unseren Innenminister an der Nase herumzuführen, wenn nicht sogar zu belügen.
Ich bin der Meinung daß sich hier gar nichts ändert, weder bei der Berufzufriedenheit, dem derzeit größten Problem, noch beim Problem POM-Bauch, was ja aus den aktuellen Zahlen ersichtlich ist. DA gibt es wieder nicht genug Beförderungen. Es werden mit Sicherheit pro Direktion nicht einmal 25 Beförderungen zum PHM abfallen. Das meiste wird ohnehin wieder im Präsidium landen, bzw. in den g.D. fließen, wo schon eine -6- oder -7- zum POK reichen.

Eintrag von noch ein POMaL am 12.Juli 2010


Hallo Jupp,

zu Deiner Information der Schusterjung steht nicht alleine da. In usnerer KG ist auch ein PIN nicht angekommen und auch hier gibt es einges, was ich mir anhören muss. Ich halte die schriftliche Ausage von Hartmut für sehr ungünstig und sehe es wie Gerhard.

Gruß Dirk

Eintrag von dirk stooß am 12.Juli 2010


Lieber Dirk,
wir suchen zusammen mit der Technischen Universität Chemnitz eine Lösung und ich bin mir sicher, wir werden auch eine Lösung finden. Dabei müssen wir absolut sicherstellen, dass niemand zweimal abstimmt. Die Studie darf von ihrer wissenschaftlichen Qualität her in keiner Weise in Frage gestellt werden. Das ist der selbverständliche, wissenschaftliche Anspruch der Universität und von Prof. Strohmeier und das ist natürlich auch unser Anspruch. Ich werde Dich und unsere Organisation in der Sache auf dem Laufenden halten. Im übrigen, “Schusterjung” hat sich bisher noch nicht gemeldet.
Herzliche Grüße
Jupp Scheuring

Eintrag von Josef Scheuring am 12.Juli 2010


Ich finde dieses Gemecker gegen die GDP hier unerträglich, teilweise komme ich sogar schon ins Fremdschämen!
Wird nichts getan heißt es, die sch… Gewerkschaften kommen nicht aus dem Knick.
Wird was gemacht wird auch darüber gemosert das sich die Balken biegen.
Ich jedenfalls bin froh und dankbar, das die GdP so eine Aktion auf die Beine gestellt hat!
Und ich finde es schlimm, dass die Funktionäre sich hier teilweise für ihre Arbeit rechtfertigen müssen.
Und sicherlich steht immer die Frage im Raum, wie und ob das Ergebniß Einfluß auf die Führung hat. Nur das kann niemand in Vorwege voraus sagen.
Aber wenn nichts gemacht wird, wird sich auf keinen Fall was ändern. Schlauer Spruch zum Schluß:
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!

Eintrag von Strohti am 12.Juli 2010


Nur nochmal zur Erinnerung von der BMI-Seite:

Gesundheitsfürsorge bei der Bundespolizei / Studie

Das Bundesministerium des Innern hatte die Bundespolizei zur Teilnahme an dem Forschungsprojekt aufgefordert, um im Interesse der Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten entsprechend seiner Fürsorgeverpflichtung Veränderungsbedarf erkennen zu können.

Als erster Schritt wurde nach Vorlage des Endberichtes das Bundespolizeipräsidium aufgefordert, ihn auszuwerten und Lösungsvorschläge für aufgezeigte Problemfelder zu unterbreiten.

Nach Vorlage der Bewertung des Berichtes durch das Bundespolizeipräsidium wird das Bundesministerium - sofern nicht bereits durch das Bundespolizeipräsidium Abhilfe geschaffen werden kann - die erforderlichen Maßnahmen ergreifen, damit dass Bundespolizeipräsidium in die Lage versetzt wird, die Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten vor vermeidbaren Gesundheitsgefährdungen, die bisher nicht oder noch nicht in der Tragweite erkannt wurden, zu schützen.
Das Bundespolizeipräsidium wertet den Endbericht des Forschungsprojektes derzeit aus.

vom 01.04.2010….

Wielange soll denn diese “Auswertung”noch dauern?
1 Jahr? 2 Jahre? 5 Jahre?

Und was passiert dann?

Wird dann wieder alles abgestritten?

Wie immer bisher von unserer Potsdamer PlanwirtschaftsvisiOnäRin??

Die vorherigen Bekanntmachungen/ Verlautbarungen zu anderen “Ereignissen” dazu auf der BPOL-Intranetseite lassen eigentlich nichts anderes vermuten….!!

Fakten:
1.Beerlagestudie 2.hoher Krankenstand 3.Anfragen zu Burnout und Selbstmordstatistiken durch Btagsabgeordnete u.Fraktionen 4.Bericht des BRH
5.Anhörung im Btag zum “Lügenbericht” der Neuorganisation 6.völlig verfehlte Personalpolitik durch massenhafte Landverschickungsabordnungen an Flughäfen an denen schon seit !!Jahrzehnten!!Personalfehl herrscht

Wo soll man weitermachen, wo soll man aufhören??

Eintrag von Offensive am 13.Juli 2010


Heute wurde mal wieder klar, warum man über die Verantwortlichen im BMI und über die Führung der Bundespolizei nur den Kopf schütteln kann.

Da sind Polizeibeamte des Bundes jetzt bei dieser brütenden Hitze (meine Frau) inbegriffen seit einer Woche an der Europäischen Übung “EUPFT 2010″ auf dem Truppenübungsplatz in Lehnin beteiligt. Die tägliche Dienstzeit lag immer bei 15h und mehr und das bei Temperaturen über 30 Grad. Jetzt wo die Kollegen, welche seit einer Woche in einem tollen ** Sterne Hotel 40 km vom Übungsplatz entfernt gehaust haben, ihren Arbeitszeitnachweis erhalten haben merkten sie, dass die tägliche Hin-und Rückfahrt im Dienst-Kfz mit Uniform und Bewaffnung vom Hotel zum Übungsplatz und vom Übungsplatz zum Hotel nicht als Dienstzeit angerechnet wurdet. Da teilte man den Kollegen mit, dass dies ihre Freizeit sei. Ja bitte wo leben wir denn???? Da versteht man doch die Welt nicht mehr!!!

Was bitte ist denn das für einen Organisation? Ich würde mich als Vorgesetzter in Grund und Boden schämen, so mit meinen Mitarbeitern umzugehen, welche bei dieser Europäischen Polizeiübung ihr bestes gegeben haben und so maßgeblich zum gelingen dieser Übung in Aufbau, Organisation und Ablauf mit beigetragen haben.

Schämen sie sich Herr Innenminister und Herr Präsident der Bundesbereitschaftspolizei.

PS: Muss meine Frau und ihre Kollegen jetzt noch eine Selbstanzeige machen, weil sie vermutlich unrechtmäßig das Dienst-Kfz genutzt hat. Sie hätte ja auch so verschwitzt stinkend mit dreckiger Uniform nach über 15 h mit Öffentlichen Verkehrsmitteln ihre Schlafstätte erreichen können.

Einfach nur eine Schande……………………..

Eintrag von Einfach nur enttäuscht !!! am 15.Juli 2010


Lieber Kollege Einfach nur enttäuscht,
täglich Dienstzeiten von über 15 Std. , für eine Übung ?
Muß das ein, kann das sein ? Jetzt noch die tägliche Fahrzeit dazu , 16 oder 17 Std Dienstzeit ? Wer fährt da noch den Dienstwagen ?
Also verstehen tu ich das nicht ?
Und für richtig halte ich das auch nicht .

Eintrag von insulaire am 15.Juli 2010


Eintrag von Einfach nur enttäuscht !!! am 15.Juli 2010

Die Übung war ein voller erfolg(auch wenn es nicht so war) oder der Sieg ist mein schließlich bin ich der einzige Überlebende.

Das war und ist die Devise bei nicht Wenigen in unserer selbstherrlichen Elite.

Eintrag von KSB aus dem Norden am 16.Juli 2010


Die Übung war bestimmt anstrengend bei der Hitze…..würde vorschlagen einfach mal daheim bleiben und sich ausruhen. Denn die Hitze und die mangelnde Anerkennung der erbrachten Leistung seitens der Führung schlägt bestimmt auf den Magen.

Eintrag von Anonymous am 16.Juli 2010


@ insulaire:

Dienstzeiten von 15 h und mehr sind, auch wenn man es nicht glauben möchte, bei der Bundesbereitschaftspolizei gängige Praxis.
Lenk und Ruhezeiten ???? Ich selber bin nun auch schon 20 Jahre bei dem Verein und habe auch schon mehrfach remonstriert. Habe bisher nie erlebt, dass es einen sonderlich interessiert hat. Leider!!!

Ich halte diese ganze Vorgehensweise unserer Vorgesetzten auch nicht für richtig. Schlimm finde ich aber, wie auch schon in meinem vorhergehenden Beitrag beschrieben, das man seine Mitarbeiter einfach nur schlecht behandelt, sinnlos verheizt und ihnen ihre geleisteten Stunden nicht gibt. Da kann man dann nur seine ganz persönlichen Konsequenzen daraus ziehen!!!

@der KSB aus dem Norden:

Ich kann Dir voll zustimmen. Diese Selbstherrlichkeit ist teilweise einfach nur noch unglaublich.

PS: Das absolut unglaubliche an der ganze ist auch, dass wenn man täglich vom Truppenübungsplatz in seine Dienststelle (BPOLABT BLU) fahren würde , die Fahrzeiten als Dienstzeiten anerkannt bekäme. Da Interessiert es nicht, dass die Abteilung Blumberg noch weiter weg liegt als diese 40 km zum Hotel und das die Fahrzeiten nach den über 15 h täglichem Dienst noch viel länger gewesen wären. Einfach Krank der ganze Laden.

Eintrag von Einfach nur enttäuscht !!! am 16.Juli 2010


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Puhhh, da haben wir ja noch einmal Glück gehabt !
Is ja zum Glück doch nicht schei.. bestellt, um die Berufszufriedenheit innerhalb der BPOL.

siehe Intranetauftritt BPOLP vom 15.07.2010

“Behördenleiter im Gespräch”:
“Am gestrigen Tag traf sich der Präsident des Bundes­polizei­präsidi­ums, Matthias Seeger, mit den Leitern der Bundes­polizei­direktionen und den Abteilungsleitern zu einer Behör­den­leitertagung in Potsdam. Hier wurden unter anderem die Eckpunkte zur Haushaltshalts­konsolidierung dis­kutiert. Es wurde deutlich, dass die Bun­des­polizei ein neues Kosten­bewusstsein entwickeln muss.
Daneben nahm insbesondere die Anhörung der Sachverständigen im Innenausschuss zur Neuorganisa­tion einen großen Raum ein. Man war sich darüber einig, Konsequenzen aus dieser Anhörung zu ziehen. Angebrachte Kritik muss ernst genommen und Probleme – wo immer möglich – einer Lösung zugeführt werden.
Deutlich wurde jedoch auch, dass einige Argumente der Sachverständigen richtig gestellt werden müssen. Die von den Sachverstän­digen dargestellte durchgängig negative Stim­mung in der Bundespolizei, entspricht nach Auffassung aller Teilnehmer in der behaup­teten Durchgängigkeit nicht den Tatsachen. Auch ist unter anderem dem Vorwurf fehlender Beteiligung der Personalvertretungen im Rahmen der Projektarbeit für die Neuorganisation zu entgegnen, dass der Hauptpersonalrat aktiv in die Projektarbeit eingebunden war.
Am 16. August 2010 wird man sich im Behördenleiterkreis erneut treffen, um die konkreten Schlussfolgerungen aus der Anhörung zu ziehen.
Der Innenausschuss des Deutschen Bundestages wird sich voraussichtlich im September erneut mit der Neuorganisation der Bundespolizei beschäftigen.”

Zum Glück doch “keine Durchgängigkeit” - ja OK, ggf. ist der Teil äußerst zufrieden,der am Mutterhausgebäudeeingang bereits seine Wasserration direkt mitnehmen kann.

Eintrag von bingo am 16.Juli 2010


Reisezeiten sind keine Dienstzeiten oder irre ich mich da?

Was sagte mal ein ein guter Polizeiführern zu mir “alles Auslegungssache”

Eintrag von MeineMeinung am 16.Juli 2010


was regt Ihr Euch auf, es könnte doch noch viel schlimmer kommen…;-) ( sarkastisch Lach ) !!

Ein Bespiel, na gut! ( ein Beitrag auf gleicher Seite )

“VGH Baden-Württemberg: Personalrat darf Dienstpläne ablehnen, wenn Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefährdet”

“Zuvor hatte das Bundespolizeipräsidium Potsdam die Direktion Stuttgart angewiesen, einen seit 16 Jahren bewährten und von der weit überwiegenden Mehrheit der Mitarbeiter getragenen Dienstplan abzuschaffen und neue Rahmendienstpläne einzuführen.”

Wenn der Personalrat Gerichte bemühen muss um das “Wohlwollen” unserer präsidialen Führung von uns fernzuhalten, hab ich dafür einfach keine Worte mehr…

Ich zumindest habe an der Befragung zur Berufszufriedenheit teilgenommen!

Manchmal frag ich mich, wo die Kollegen um Jupp Scheuring herum die Motivation nehmen, immer wieder gegen solche und ähnliche Hirnlosigkeiten der Verantwortlichen im Präsidium anzurennen und sich auch noch konstruktiv damit auseinanderzusetzen?! Mir wäre in gleichher Funktion wohl längst der Faden gerissen…!

Darum mal von hier aus meinen Dank an alle in der GDP, die sich für unsere Rechte stark machen! Nicht nur mit dieser Inititiative zur Berufszufriedenheit, auch das oben zitierte Bespie, zeigt, wie wertvoll und wichtig Eure Arbeit für uns alle ist!

Bleibt Gesund und nehmt an der Befragung teil, auch für die die keine Stimme haben :-)!

Eintrag von Bluestar am 16.Juli 2010


Zum Glück doch “keine Durchgängigkeit” - ja OK, ggf. ist der Teil äußerst zufrieden,der am Mutterhausgebäudeeingang bereits seine Wasserration direkt mitnehmen kann.

Eintrag von bingo am 16.Juli 2010

…Da schwillt mir aber schon wieder die Zornesader….

Wie lange gedenkt man sich bei unserer Führung eigentlich noch, sich selbst
etwas in die Tasche zu lügen? (Und uns für dumm zu verkaufen…)

Denn dass man in Potsdam tatsächlich von derart eigeschränkter
Wahrnehmungsfähigkeit ist, wie es der neueste Artikel aus dem Intranet glauben
machen könnte, weigere ich mich zu glauben bzw. ich hoffe dieses innnig, weil es
mir angesichts einer solchen Führung mittlerweile angst und bange werden
könnte….

Zur Beruhigung taugt solche Propaganda aber schon garnicht, sondern sie ist im
Gegenteil bestens geeignet, auch den gutmütigsten Kollegen endgültig auf die
Palme zu treiben!

Woher nehmen die Herren Präsidenten die Erkenntnis, mit der Stimmungslage in der
Bupo sei es garnicht so schlimm, wie von den Sachverständigen dargestellt? - Aus
Berichten der ihnen unmittelbar unterstellten Sachbereichsleiter/Inspektionsleiter?
- Herzlichen Glückwunsch! - Gilt doch hier auch das Prinzip des Beamtenmikado:
wer sich zuerst bewegt, oder in diesem Falle: wer zuerst zugibt, dass es qualmt,
der hat verloren…. (Und der Rest feixt sich eins!)
Interessant auch die Feststellung, die Personalvertretungen seien beteiligt
gewesen…. - Auch bei Standortentscheidungen und mit Stimmrecht?….
(Vorsicht, liebe Gewerkschaftsvorsitzende: das wird euch nach Bekanntwerden der
Ergebnisse der Werthebachkommission aufgrund der Anwesenheit im Beirat auch
unter die Nase gerieben werden, wenn das Kind wieder im Brunnen liegt!)

Die Frage wird einfach nur sein: wie lange kann man diese Vogel-Strauss-Politik
beibehalten? - Zumindest nach bekanntwerden der “Klartext 2010″ - Ergebnisse
sollte das nicht mehr funktionieren! Und dann? Wird man dann behaupten, man habe
nie einen Zweifel daran gelassen, dass die Verhältnisse dringend verbessert
gehören? (”Brave new world” bzw. “1984″ lassen grüssen….)

Meine Fresse, der vorliegende erneute Beitrag zeigt doch überdeutlich, dass
offenbar niemandem an einer wirklichen Verbesserung der Zustände gelegen ist
!(oder aber der IM sich gegenüber dem BPOLP nicht durchsetzen kann)

Die GdP sollte ihre Lehren nun endgültig daraus ziehen!

Eintrag von Gerhard Medgenberg, KG Weil am 16.Juli 2010


Hi Jupp,

was bringt mir es es wenn ne Wasserpulle versprochen wird, großspurig als Mail, und sie garnicht ankommt? Und laut IL darf ich ja nur in der mir zustehenden Pause was trinken und essen! Ist das damit gemeint”soziale Kompetenz”? Ansonsten wird da schonmal gedroht mit irgendwelchen Konsequenzen!
Man, was bekommen den unsere IL`s als vorgaben von unseren grossen Chef`s das die sich so einlullen lassen!
Die haben doch ne Verantwortung gegenüber uns! Oder nur noch gegenüber unseres Präsidiums?
Hier läuft alles irgendwie falsch denke ich mal! Aber ich will ja nicht alles negativ sehen! Sonst bin ich ja ein Querolant in den Augen meines Chefs! Ich will ja immer nur haben und nichts geben! Aber was soll der Dienstherr mir auch schon geben es gibt ja nichts zu verteilen mehr! Beförderungen ist ja lächerlich was da kommt, zumindest für den md! Und sind wir mal ehrlich ein jeder von uns kommt ja nur des Geldes wegen obwohl es mir macht mir aber trotzdem noch Spass zur arbeit zu kommen!
Schönes We an allen!

Eintrag von iche am 16.Juli 2010


der Laden ist sowas von am Ende, Koll. Seeger gib dir einen Ruck und löse ihn endlich auf.

Eintrag von m.D. am 16.Juli 2010


@Einfach nur enttäuscht !!!

Dann sollten sich die Kollegen, die im Dienstausweis nur das Führen von Waffen **im Dienst** eingetragen haben gleich mit anzeigen. Das geht ja wohl gar nicht, was man dort gemacht hat - aber, wer das alles mitmacht ist auch in Teilen selbst schuld.

Dass die Inspektionsleiter mittlerweile entweder aus Angst vor dem Ende der eigenen Karriere oder eben schon soweit abgehoben sind, weil man sich in den Rieseninspektionen schon wie der große Heeresführer vorkommt - keine Ahnung. Aber nur freie Fahrt nach Potsdam melden wird sich noch bitter rächen. Da hilft auch kein Drohen nach unten.

Eintrag von Waschbär am 16.Juli 2010


Moinsens!

Zum Intranetauftritt BPOLP vom 15.07.2010

“Behördenleiter im Gespräch”

Es bewahrheitet sich in letzter Zeit halt immer wieder.

In den letzten 24 Jahren habe ich so manches Erlebnis mit dem polizeilichen Gegenüber gehabt (Wackersdorf, Hafenstraße, Gorleben, Auslandseinsatz in Ex-Kriegsgebiet, usw.), dass durchaus geeignet gewesen wäre, meine Kollegen und mich erheblich in der Gesundheit zu verletzten und mich dazu veranlaßte, dass mir ordentlich der K…stift ging.

Mittlerweile verblaßt das allerdings gegenüber der Angst, die ich aufgrund des Gebarens unserer oberen Fürsten, vor unserer Behördenleitung bekomme.

Dann schon lieber reisende “Fußballfans”, gewalttätige Demonstranten oder unser “Bahnhofsadel”.
Die scheinen berechenbarer und machen wenigstens keinen Hehl daraus, dass sie uns etwas “böses” wollen.

Es grüßt kopfschüttelnderweise

AB

Eintrag von AB am 16.Juli 2010


“der Laden ist sowas von am Ende, Koll. Seeger gib dir einen Ruck und löse ihn endlich auf.

Eintrag von m.D. am 16.Juli 2010 ”

Interessante Aussage, die allerdings mindestens eine Haken hat :-)

Der Kollege Seeger ist “nur” Präsident der Bundespolizei und damit wohl eher nicht derjenige, der eine Auflösung anordnen kann.

Vielleicht sollest Du Dich mit Deinem Wunsch, auch wenn ich ihn als unsinnig empfinde, an das BMI wenden!

Gruß
Thomas

Eintrag von Thomas am 16.Juli 2010


Und laut IL darf ich ja nur in der mir zustehenden Pause was trinken und essen!

Eintrag von iche am 16.Juli 2010

Ähh, sag mal, das ist jetzt aber ein Joke, oder? - Ich meine, ich habe in meinen 36 Dienstjahren schon viele Knalltüten kennengelernt, aber wenn das stimmt, scheint euer IL schon ein heisser Anwärter auf den Preis “Depp des Monats (oder gar des Jahres?)” zu sein…. (Ich glaube, den in früheren Jahren von der Zeitschrift “Pardon” vergebenen Award “Brschloch des Monats” gibt´s leider nicht mehr….)

Jetzt aber mal im Ernst: Wer mir bei diesen Aussentemperaturen vorschreiben will, wann ich Durst haben darf und wann nicht, der könnte sich sehr schnell strafrechtlichen Anwürfen ausgesetzt sehen!
Mal ganz davon abgesehen, dass so ein Mensch in einer Führungsposition ganz offensichtlich nichts verloren hat!

Welche “Qualitätssicherung” hat denn da um Gottes Willen versagt?

Ganz offensichtlich hat man in Potsdam sogar Recht: Es ist nicht so schlimm, wie es dargestellt wird! Nein, es ist anscheinend noch schlimmer!

Eintrag von Gerhard Medgenberg, KG Weil am 16.Juli 2010


Diese Organisation hat sich sowas von überflüssig gemacht, dass man den ganzen Tag schreien möchte, damit es der letzte im BMI endlich hört.Da werden Kollegen zu Flughäfen abgeordnet um 8 Stunden am Zaun lang zu fahren. Viele kommem zurück und fragen sich wofür sie eigentlich dort waren. Wenn dann doch mal was ist rufen wir brav bei der Lapo an, wir sind ja schließlich für nix zuständig. Ich habe die genervten Blicke der Kollegen der Länder so satt. Wann können wir endlich wechseln? Laßt wenigstens die zu den Ländern die sich noch nicht ganz aufgegeben haben.
Aber bald können wir wieder lesen wie wichtig und toll wir sind. Nur noch traurig!!!!!!!!!!

Eintrag von Falke am 16.Juli 2010


Ich bewundere den Mut der Sachverständigen, die Dinge auf den Punkt zu bringen.

Sie haben völlig recht!

Leider ändert sich nichts.

Schade, dass die Gewerkschaften nicht noch einen Gang zulegen.

Jetzt ist die Kritik am Wichtigsten.
Jetzt kommt sie an.

Los Jungs! Legt noch einen Zahn zu …

Eintrag von Fakt am 17.Juli 2010


@Gerhard Megdenberg

Hallo, ich habe mir im Parlamentsfernsehen die “Geschichte” angeschaut.

Du hast mir am Besten gefallen, mit deinen Äußerungen, wobei ich glaube, dass du “gebremst” unterwegs warst.

Ich verfolge seit langem intensiv dieses unschöne Kapitel der Bundespolizei.

Da du ja in dieser Expertenrunde unter Bosbach dabei warst frage ich mich kommt dort überhaupt etwas an?

Bist du nicht selbst frustriert, wenn du siehst wie sie dieses ungeliebte Stiefkind Bundespolizei mit Füßen treten.

Es lohnt sich hier nicht die Probleme im Einzelnen anzusprechen.

Wichtig ist für mich und manch anderen lediglich ob dort “oben” überhaupt ein Funken Interesse besteht etwas zum Guten zu bewegen.

Was meinst du?
Tut sich was oder ist die Tendenz weiter … laufen lassen?

Viele Grüße aus einer Nordbayrischen Inspektion,
in der alles -Muster- haft umgesetzt wird, wenn nicht noch etwas besser.

Eintrag von Silverfox am 17.Juli 2010


@ Medgenberg

Auch ich ziehe den Hut vor Dir Kollege.Du hast mir mit Abstand am besten gefallen. Leider bin ich das Gefühl nicht los geworden, dass Du mit angezogener Handbremse Stellung bezogen hast.
Die Landespolizei nimmt uns schon länger nicht mehr für voll. Das merkt man im täglichen Dienstbetrieb. Wenn sich nicht bald was ändert, und das kann nun mal nur die Eingliederung in die Länder sein, sollte man schnell den Begriff Polizei entfernen!! Ich finde es nur noch schlimm!!
Aber wie hat man jetzt erst wieder auf Direktionsleiterebene festgestellt: Alles in Ordnung,hahahahahah

Eintrag von Falke am 17.Juli 2010


@Silverfox:

Tja, weisst du, wenn ich nicht zumindest die vage Hoffnung hätte, dass der stete Tropfen irgendwann doch den Stein höhlt, hätte ich vermutlich schon lange aufgegeben….
Richtig ist allerdings auch, dass man manchmal “auf der Sau fort” möchte….

Das Ergebnis der Anhörung war ziemlich eindeutig, deshalb hätte ich mir, wie oben bereits angemerkt, auch gewünscht, dass dieses etwas intensiver “vermarktet” worden wäre. Dass dieses versäumt wurde zeigt sich auch darin, dass die professionellen “Abwiegler” mittlerweile schon wieder Oberwasser zu bekommen glauben. (Die nächste Breitseite, da bin ich allerdings sicher, wird´s nach der Auswertung von Klartext 2010 geben; vielleicht aber auch schon vorher, wenn die “Gegenpropaganda” sich in puncto Plumpheit noch weiter steigert…)

Es ist leider so, dass die einzige Sprache, die die Politik versteht, die verstärkte Herstellung der Öffentlichkeit ist! Dem muss man seitens der Gewerkschaften, auch seitens der GdP , m.E. noch stärker Rechnung tragen! Ich persönlich glaube nämlich nicht daran, dass irgendjemand freiwillig das Füllhorn mit Wohltaten über uns ausschütten wird; im Windschatten des hierfür wie gerufen kommenden Sparzwanges schon dreimal nicht!

Doch, ich glaube schon, dass die Anhörung etwas bewirkt hat; man darf auch nicht vergessen: die dort getätigten Äußerungen sind draussen! Die fängt auch niemand wieder ein! Es kann vor allem auch niemand mehr behaupten, er habe nicht gewusst, was da vor sich geht! - Auch wenn für meinen Geschmack das Ganze gerne noch etwas deftiger hätte vonstatten gehen können, so glaube ich doch, dass so massiert und in dieser Deutlichkeit die ganze Misere noch nicht ausgesprochen wurde. (Wenn der Innenausschuss das nicht gewollt hätte, hätte er auch mit Sicherheit nicht von 7 Experten 6 Gewerkschafter eingeladen…)
Einen Fehler dürfen wir jetzt allerdings nicht machen: Nachlassen!

Falls irgendjemand es schafft, das Thema “Reform” in der , wenn auch nur vorläufigen, Versenkung verschwinden zu lassen, braucht niemand glauben, dass man das dann in einem halben oder einem Jahr so mirnichts, dirnichts wieder hochfahren kann!

Insofern: bleiben wir dran! - Und wenn man in eurer nordbayerischen Inspektion wieder mal alles ein wenig z u musterhaft umsetzen will: lasst euch nicht alles gefallen! - Ob man´s glaubt oder nicht: dafür sind Gewerkschaften nämlich da!

Eintrag von Gerhard Medgenberg, KG Weil am 17.Juli 2010


betr. Übung in Lehnin

habe heute mit einem Kollegen gesprochen, der an dieser Übung teilgenommen hat.
Erst die Übung, dann zu Hause in seiner Hundertschaft angekommen, ging es zwei Tage in den Einsatz. Anschließend sollte er sofort wieder zu dieser Übung.
Er mußte schon deutlich darauf hinweisen, dass 80 Arbeitsstunden ohne freien Tag en absolutes Unding sind. Er betonte noch, das Einsatzlage eben Einsatzlage ist. Aber Übung eben auch nur Übung ist.

Ich empfehle zu dieser Übung einmal im Internet zu recherchieren.

U.a. ist dort zu lesen

Zusätzlich zu den Trainings für die Bundespolizei ziehen es Experten aus der Bundeshauptstadt in Betracht, eine Gendarmerietruppe für Auslandsoperationen einzurichten. Sie würde das bis heute gültige Trennungsgebot zwischen Polizei und Militär durchbrechen und im Ausland direkt militärischem Kommando unterstellt werden dürfen. Ziel ist eine möglichst effizient abgestufte Aufstands-bekämpfung.

Wir haben hier nicht genug Poliziten auf der Straße und die wollen im Ausland Krieg spielen?
Aso wird die Belastung weiter zunehmen, bei gleichzeitiger Stellenkürzung.

(Ganz ehrlich…die spinnen die Römer!!!)

Eintrag von KSB aus dem Norden am 19.Juli 2010


“Deutlich wurde jedoch auch, dass einige Argumente der Sachverständigen richtig gestellt werden müssen. Die von den Sachverstän­digen dargestellte durchgängig negative Stim­mung in der Bundespolizei, entspricht nach Auffassung aller Teilnehmer in der behaup­teten Durchgängigkeit nicht den Tatsachen.”

Ich hoffe schwer, dass die Gewerkschaften massiv gegen Verleumdungen vorgeht und sofort Gegendarstellungen veröffentlicht, sobald Potsdam einfach mal eben so die Argumente der Sachverständigen “richtig stellt”…

Eintrag von Flat75 am 19.Juli 2010


Was mich schon seit Jahren wundert -
um Berufszufriedenheit und gute Rahmenbedingungen zu schaffen sind es eigentlich einfache Dinge, welche verändert werden müssten.
Mehr auf die Strasse - Erhöhung der DUZ - Erhöhung der Schichtzulage - professionelles Personalmanagement - Ballungsraumlage - zurück zur 39 Std. Woche
Verbesserung der POM Bauches - Verbesserung der PK Bauches - eigentlich einfache Dinge -

Und nur weil die Gelder knapp sind - aber woanders sinnlos rausgehauen werden, hat man für die eigenen Leute nichts übrig und spart sich kaputt. Macht Menschen kaputt - Der Anstieg von 39 auf 41 Std. wirkt sich gerade für Schichtler (bin keiner) fatal aus - Irre - einfach Irre.

Eintrag von Basis am 19.Juli 2010


Was passiert, wenn man einen sicheren Arbeitsplatz hat und unzufrieden im Beruf ist? z. B. das:http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,707186,00.html

‘Arbeitsmarktexperten erklärten den Anstieg der Krankenstände dem Bericht zufolge vor allem mit der besseren konjunkturellen Situation. Diese führe im Allgemeinen dazu, dass die Beschäftigten im Krankheitsfall weniger Angst haben, den Job zu verlieren.’

Also, Potsdam, nicht schwallern sondern handeln, und zwar in die richtige Richtung! Sonst gibt es die nächste Übung und keiner geht hin.

Ach ja, Umfrage bereits ausgefüllt. Danke GDP.

Eintrag von Berufszufriedenheit? am 19.Juli 2010


@KSB aus dem Norden schrieb:

“…..Zusätzlich zu den Trainings für die Bundespolizei ziehen es Experten aus der Bundeshauptstadt in Betracht, eine Gendarmerietruppe für Auslandsoperationen einzurichten. Sie würde das bis heute gültige Trennungsgebot zwischen Polizei und Militär durchbrechen und im Ausland direkt militärischem Kommando unterstellt werden dürfen. Ziel ist eine möglichst effizient abgestufte Aufstands-bekämpfung.”

Ich empfehle Dir mal wärmstens das Buch von Udo Ulfenkotte, Vorsicht Bürgerkrieg. Das Buch ist Brandaktuell und schildert Lage in Deutschland , Europa und den Rest der Welt sehr eindrucksvoll.

PS:
Bis 1994 verfügte auch der Bundesgrenzschutz über den Kombattantenstatus und hätte so an Auslandsoperationen zur “Aufstandbekämpfung” eingesetzt werden können. Aber die Damen und Herren in der Politik werden sich schon dafür stark machen das dies bald wieder möglich ist.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kombattant

Eintrag von Einfach nur enttäuscht am 19.Juli 2010


Die Behördenleiter stellten am 15.07.2010 unter Leitung von Präs. Seeger folgendes fest (Intranet BPOL Präsidium):

“Deutlich wurde jedoch auch, dass einige Argumente der Sachverständigen richtig gestellt werden müssen. Die von den Sachverständigen dargestellte durchgängig negative Stimmung in der Bundespolizei, entspricht nach Auffassung aller Teilnehmer in der behaupteten Durchgängigkeit nicht den Tatsachen.”

Nach dieser Feststellung braucht man sich nicht zu wundern dass wir von diesen “Direktionsleitern” nichts mehr zu erwarten haben!

Die leben in ihrer eigenen Welt, sind nur noch
peinlich und haben “schreckliche” Angst dem Präsidenten was Unangenehmes zu melden!

Was muss in diesen Menschen vor sich gehen, wenn sie dem Präsidenten begegnen (Angst pur) und vor dem mD + gD spielen sie den großen Max!

pro

Eintrag von pro am 19.Juli 2010


Antwort für pro:

Ich kann Dich verstehen.Aber ich möchte trotzdem folgendes sagen.Es ist falsch (aus meiner Sicht) dem hD (beschränkt auf die IL) pauschal eine so von Dir beschriebene Einstellung zu unterstellen.Ich habe sehr gute IL kennengelernt,die haben sehr wohl (z.B. dem ehemaligen BGSP Nord trotz bestimmter für sie erkennbarer möglicher Nachteile die Stirn geboten).Und sie sind trotzdem befördert worden.Es stimmt,dass seit einiger Zeit (ich kann den Zeitpunkt und ich denke Du auch nicht,genau festlegen), da was gekippt ist.Aber, um das noch mal zusammenzufassen,eine Pauschalisierung für alle IL des hD halte ich für falsch.

Eintrag von gelegenheitsgast am 19.Juli 2010


Das sehe ich auch so “pro”, aber es geht einfach an diesen Menschen vorbei und Du machst den Fehler,dass Du meinst Sie haben irgend eine Angst oder so etwas. Nein, Sie haben diesen Gehorsam von Grund auf in Ihrer Polizeiausbildung gelernt bekommen. Das erkennst Du daran, dass es man auch mal auf Vorgesetzte trifft, die mit den Kollegen denken. Nicht oft, aber auch nicht immer öfter.

Eintrag von einer von tegel am 19.Juli 2010


@Gerhard Megdenberg

Danke für deine Antwort!

Es ist so wie ich es mir dachte und das erschreckt mich.
Du sprichst von der vagen Hoffnung, dass sich was zum Positiven ändert.

Die Ignoranz, Arroganz und Verbohrtheit dieser sogenannten Führungskräfte und Behördenleiter stinkt gegen den Himmel.

Wie heißt es bei Gerichturteilen so schön: “Juristisch gesehen entspricht das Urteil dem gesetzlichen Maßstab.”

Menschlich gesehen ist das gerichtliche Urteil nicht nachvollziehbar!

Die “Oberen” haben abgehoben und den Boden unter den Füßen verloren.

Ich habe allergrößten Respekt für dein Engagement!

Ich selbst habe mittlerweile den Glauben an irgendwelche Verbesserungen verloren!

Schade eigentlich.

Viel Erfolg weiterhin, dir und deinen Mitstreitern!

Eintrag von Silverfox am 19.Juli 2010


Während wir hier noch über Verbesserungen bzw.über die Auflösung unseres Polizei-Clubs nachdenken, sind ander (Gewerkschaften) schon viiiiel weiter. Ich bin fassungslos:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article8534459/Tuerkische-Polizei-soll-in-Problemvierteln-aushelfen.html

Eintrag von Frusty am 20.Juli 2010


@gelegenheitsgast
@tegel

Ich glaube halt, dass diese “Leiter” keinen “Mum” haben, wenn sie sich in ihrem Kreis befinden.
Derjenige, der was “Anderes” vertritt als die Kollegen ist “unten durch”!

Ich habe auch PVB des hD kennengelernt, die den Nachgeordneten vieles “vorgegaukelt” haben und dann an vorgesetzter Stelle Nichts bewirkt haben (also schön
den Mund gehalten haben)!

Dass es Ausnahmen gibt kann ich mir auch vorstellen - aber die sind sehr selten!

pro

Eintrag von pro am 20.Juli 2010


ich meine mich entsinnen zu können, dass vor dieser wunderschönen reform eine vielzahl von inspektionsleitern auch angehörige des g PVD waren, was nunmehr ja nicht mehr der fall ist.
nicht das der qualitätsverlust an “führung” damit im zusammenhang steht…

Eintrag von N R W am 20.Juli 2010


… und der Kollege SEEGER behauptet doch tatsächlich im Intranet der Bundespolizei, dass die Stimmung an der Basis gar nicht so schlecht sei von den Gewerkschaftern in der Anhörung dargestellt.
Da fehlen mir einfach nur noch die Worte !!!!!

Eintrag von ohne Hoffnung am 20.Juli 2010


Nur noch traurig, wie sich die hohen Herrschaften eine heile Welt vorgauckeln. Herr SEEGER kommen Sie mal an die Basis und reden mit einem Polizisten anstatt mit einem Ihrer Bürokraten!

Eintrag von Hoffnungsloser am 20.Juli 2010


Die Türken unterstützen die Landespolizei in NRW und die Bundespolizei fährt weiterhin am Flughafenzaun Streife. Supi,hahahaha

Eintrag von Falke am 20.Juli 2010


zitat:
“… und der Kollege SEEGER behauptet doch tatsächlich im Intranet der Bundespolizei, dass die Stimmung an der Basis gar nicht so schlecht sei von den Gewerkschaftern in der Anhörung dargestellt.
Da fehlen mir einfach nur noch die Worte !!!!!

Eintrag von ohne Hoffnung am 20.Juli 2010″

ist doch ganz einfach…. durch festlegung wer wo präsi wird. die direkionsbereiche wurden für den gesetzten präsi in der besoldung angehoben…. somit sind diese mit der reform äusserst zufrieden und vermitteln es dem obersten präsi auch so. sie können doch nicht aufmucken…. bei dieser besoldungsanhebung.
also wird aus den direkionen alles als super gemeldet.

zucker für kniefaller…. brot und wasser für die knechte… und wehe ein knecht muckt auf!!!

Eintrag von wasnennunlos am 21.Juli 2010


Hallo Herr Scheuring,
wann können wir endlich ohne Tauschpartner zu den Polizeien der Länder wechseln???????????????

Eintrag von Falke am 21.Juli 2010


Kommentar vom Präsidenten Seeger zur Berufszufriedenheit:…die Stimmung an der Basis ist gar nicht so schlecht…
Tja, was soll man dazu noch sagen! Eigentlich nichts mehr. Aber wenn wir alle so denken, würde sich gar nichts ändern. Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken.Ein Mittel um sich Gehör zu verschaffen sind nun mal die Gewerkschaften. Auch wenn viele sich von der sogenannten Gewerkschaft verabschiedet haben. Wir müssen mit stichhaltigen Argumenten punkten und auf uns aufmerksam machen. Auch wenn das nur Worte sind, wir haben nichts anderes um uns zu wehren.

Eintrag von Hoffnung am 21.Juli 2010


was hat das mit der Sperre der GdP-Seite im Intranet auf sich?
Wann wird sie wieder aufgehoben?

Eintrag von KSB aus dem Norden am 22.Juli 2010


Eintrag von KSB aus dem Norden am 22.Juli 2010

das würde ich auch gerne Wissen !Ist das überhaupt rechtlich möglich ?

Eintrag von Marox am 22.Juli 2010


Zusatz:

Hätte ich Führungsverantwortung mit Tragweite, dann wäre ich auf einen Mitarbeiter wie unser geschätzter Gerhard Medgenberg stolz!
Warum?
Weil nur diese eine Organisation tragen, in dem sie konstruktiv Kritik äußern,
um Verbesserungen für alle ( auch den Bürger ) zu erreichen.
Fähnchen im Wind sind dem Untergang geweiht !

Oder auch Hochmut kommt vor dem Fall !

Michael Prinz
KG Sankt Augustin

Eintrag von Michael P. am 22.Juli 2010


Alle guten Dinge sind drei !

Wie ich nach einem Telefonat erfahren habe, wurde die Seite der GdP aus einem bestimmten Grund gesperrt.
Beleidigungen, Beiträge mit strafrechtlicher Relevanz hat in einem Forum mit Polizeibezug nicht, aber auch garnichts zu suchen.
Ich hoffe, das der Schreiber mit aller Konsequenz zur Rechenschaft gezogen wird. Daher können meine zuvor geschriebenen Beiträge bei Bedarf gelöscht werden.

Michael Prinz

Eintrag von Michael P. am 22.Juli 2010


Frusty am 20.Juli 2010
Türkische Polizei in deutschen Problemvierteln:
Werden den Inhaftierten dann auch original türkische Zellen mit türkischem Gefängnispersonal zur Verfügung gestellt?
Dies könnte in der Tat erfolgversprechend sein, wir sollten dann diese Exklaven auch tatsächlich als exterritoriales Gebiet behandeln.
Sowohl die Gefängnisse, als auch die Problemviertel.
Wo leben wir eigentlich?

Eintrag von VerWalter am 22.Juli 2010


@ Michael Prinz

Natürlich hat das hier nichts zu suchen, jedoch handelt es sich um ein moderiertes Forum. Somit sind diejenigen, die freischalten in der Bütt.

Ich fürchte eher, dass andere Gründe für die Sperre vorlagen, zuviel Kritik verträgt die BPOL nicht.

Eintrag von IT Mensch am 22.Juli 2010


Da ich mehrmal gefragt worden bin, welchen Beitrag ich geschrieben und zur Löschung freigegeben habe, werde ich ihn sinngemäß wiedergeben.

Ich hatte in Unkenntnis der strafrechtlichen Relevanz des für die Löschung verantwortlichen Beitrags eines “dummen” Schreibers geschrieben, dass es nicht sein kann, das eine Zensur seitens der BPOL erfolgt.
So wären wir nicht mehr weit von DDR 2.0 entfernt.

Die Leute, und dazu zähle ich mich auch, die konstruktiv Kritik üben, dürfen nicht mundtot gemacht werden. Es herrschen deutliche Missstände, auch wenn diese immer wieder von der Führung in Potsdam heruntergeredet werden. Man hat das Gefühl, dass es wichtiger ist, wie man schnell von A16 zu B3 wird, als auf die Basis zu hören. Ohne die Basis, seid ihr, liebe Führung obsolet.
Es geht hier um unsere Bundespolizei und um die Sicherheit des Bürgers!!!

Michael Prinz

Eintrag von Michael P. am 23.Juli 2010


Moinsens!

Danke, Michael Prinz, für Deine Ausführungen.

Das ist es, worum es geht.
Konstruktive Kritik, liebe Führungsgarde, muss im Sinne der Bundespolizei erlaubt sein!!!
Oder glaubt hier irgendjemand ernsthaft, dass sich hier noch die Mitarbeiter zu Worte melden, die schon innerlich mit der Organisation abgeschlossen haben?
Ich glaube nicht!!!!!

Hier melden sich nur noch die Mitarbeiter, die einfach nicht wahrhaben wollen, dass der Iststand so sein soll, wie er sich momentan darstellt.
Als absolute Spitze gehört da auch der in Rede stehende “Maulkorb” zu, der in der Tat befremdliche Gefühle auslöst.
Das kann man auch aus meiner Sicht mit Fug und Recht als bedenklichen “Anfang” bezeichnen.
Ich möcht ehrlich gesagt an einer solchen Entwicklung nicht partizipieren.

In diesem Sinne,

grüßt

AB

Eintrag von AB am 24.Juli 2010


Hier mal ein Beispiel aus dem Ausland:
In Belgien sollte den Polizeibeamten für Sparmaßnahmen ein Teil der Bezüge gekürzt werden.
Den belgische Kollege stehen im Jahr 4 s.g. Karenztage im Jahr zur verfügung ( z.B. als Krankentag ohne Nachweis ).
Nach Bekanntgabe der Sparpläne waren am nächsten Tag von ca. 14.000 Polizeibeamte 12.000 im Karenztag.
Die Sparpläne wurden von der Regierung sofort zurückgenommen.

Eintrag von BaPo m.D. am 26.Juli 2010


BERUFSZUFRIEDENHEIT!

27 Dienstjahre
Beurteilungsnote seit Ewigkeit:6
Artuseinträge: mehr als genug
Polizeitraining: erfüllt
Schießen: erfüllt
Kennzahlen: erfüllt

Disziplinare Einträge: keine

Dienstgrad: POM

Die “Quote” in der Schicht passt, somit keine Möglichkeit die Beurteilung zu verbessern.

Jüngere schon lange vorbeibefördert!

Von der Führung vergessen,
in der Quote stecken gelassen und vergessen,
keine Chance zur Verbesserung!!!

Berufszufriedenheit?

Es interessiert keine Führungskraft, keine Gewerkschaft, niemand, es ist eine Sauerei wie mit dem Thema POM umgegangen wird!!!!!!!!

Mensch ärgere dich nicht sollte diese Firma heißen.

Eintrag von Streifer am 28.Juli 2010


Hallo Kollege Scheuring,

was sagt Ihr zu den Beförderungen für den mittleren Dienst in der Direktion Stuttgart?? Planstellenobergrenze erreicht, bum, da schauen die Kollegen des md aber ganz schön in die Röhre!!!!! Prima Attraktivitätsprogramm, insbesonder diese Halbjahreslehrgänge für Kollegen die nie ne Polizeiausbildung komplett durchlaufen haben. Soviel zum Thema Berufszufriedenheit! Gehe aber eh davon aus,daß der Beitrag die Zensur nicht besteht.

Eintrag von Falke am 28.Juli 2010


@Streifer

Biete 32 Dienstjahre - Beurteilungsnote 8 - Alter 51 Jahre!

Ansonsten die gleichen Daten und Aussagen!

Auch ich habe keine Chance weil viele Jüngere besser beurteilt sind oder auch schon befördert wurden.

Zur Berufszufriedenheit:
Meine gute Erziehung verbietet mir zu schreiben was ich denke!!!!!!!! Leider - gggggrrrrrrrrr!!!

licht

P.S.: Wer bietet mehr?

licht

Eintrag von licht am 28.Juli 2010


@Falke am 28.Juli 2010
“Prima Attraktivitätsprogramm, insbesonder diese
Halbjahreslehrgänge für Kollegen die nie ne Polizeiausbildung komplett durchlaufen haben”.

Ich hatte 28 Dienstjahre auf dem Buckel, bevor ich den begrenzten Praxisaufstieg absolviert hatte.

Eintrag von Seestern am 28.Juli 2010


Streifer und Licht,

Wenn eine sog. Polizeibehörde so mit Ihren Mitarbeitern umgeht, wundert es mich nicht das unendlich viele in ähnlicher Situation schon lange innerlich und absolut berechtigt gekündigt haben.
Und für dieses System habt Ihr jahrelang Eure Gesundheit riskiert.
Andere bekommen die gesamte Laufbahn nach kurzer Zeit geschenkt, z.B. FSB und lachen Euch aus.
Merke: Der m.D. hatte noch nie einen Stellenwert.
Ich selbst habe gegen gewisse Sachen geklagt und in allen Punkten Recht bekommen. Macht es auch so, es gibt leider keinen anderen Weg.

Eintrag von Anstand am 28.Juli 2010


Hallo Spielverderber, Note 8, POM usw. da sind wir gleich, aber ich bin 41 Jahre und habe demnächst erst mein Dienstjubiläum.

Ich vergaß fast zu sagen, dass ich neulich nett daran erinnert wurde, ich hätte meine Sportleistungen noch zu erfüllen.
Nächsten Tag, man Staune…steht bei uns im DVR ein Bürostuhl für Elefanten. Denn wir haben bei uns einen Kollegen mit mind. 180 Kg Lebendgewicht.

Also nochmal ich muß in 12 min so ca 2,5 Km laufen und 100m sprinten und der darf nach Stufe 10 auf der Treppe schnaufen und bekommt dafür einen Drehstuhl, der seine Massen trägt.
Irgendwie beißt sich das Ganze oder?

Eintrag von KSB aus dem Norden am 29.Juli 2010


@ licht

OK, nur VB (PDU), kann man nicht vergleichen aber bitter ist es trotzdem:

33 Dienstjahre, 51 Jahre alt.

Beurteilungsnote 7

Regierungssekretär A6

Ausgleichszulage zu A 7

Das heißt:

Eine Beförderung zum ROS würde der Firma nichts kosten.
Scheint aber nicht zu gehen, warum kann mir keiner sagen.

Meine Erziehung verbietet mir auch nähere Erläuterungen dazu abzugeben.

RS for ever

Eintrag von RS am 29.Juli 2010


Hallo RS,

kann Deinen Frust verstehen.Bin auch “nur” VB(auch PDU gewesen,ist aber 15 Jahre her,damals war das Eingangsamt für VB noch A5,ich habe als ich VB wurde sehr schnell gemerkt,dass man,hängt natürlich davon ab was man macht,wenn man aber z,B, Personalsachen bearbeit,vielen Leuten helfen kann,weil sie sich einfach in Verwaltungssachen z.B. bei Anträgen jeglicher Art,Bewerbungen oder wenn es ums Geld geht aus verständlichen Gründen nicht auskennen).Das in Klammern vorgenannte ist der Grund,warum ich das “nur” VB in Klammern gesetzt habe.Weil es mich einfach freut,den Leuten helfen zu können,unabhängig davon,ob sie es dir danken oder nicht,beides gibt es.Warum kann mir das keiner sagen?..war Deine Frage.Ich meine erstens,weil es niemand will und das resultiert einfach daraus,dass niemand es Dir logisch erklären könnte,ich leider auch nicht.Kopf hoch…..VB werden gebraucht und können vielen Leuten helfen,auch wenn der Dienstherr das seit Jahren nicht entsprechend würdigt.

Eintrag von gelegenheitsgast am 29.Juli 2010


@KSB aus dem Norden

Geile Geschichte ;-) Mein Tip an dich.. Versuche einfach auch 180kg auf die Waage zu bringen. Dann schlägst du 2 Fliegen mit einer Klappe.

Du musst keine Sportleistungen mehr bringen und bekommst dein eigenes Büro mit ´nem XXL Sessel ;-)

Eintrag von jupp im trupp am 29.Juli 2010


Hallo KSB aus dem Norden,

da wir aus der gleichen Dienststelle stammen, enttäuscht mich Dein Kommentar sehr.

Warum wird über einen Kollegen hergezogen?

Was hat das mit der Mitgliederbefragung zu tun?

Vielleicht helfen die 12 Minuten, um mal wieder klar im Kopf zu werden und den Frust nicht bei den eigenen Kollegen abzulassen!

Eintrag von Auch aus dem Norden am 31.Juli 2010


@Eintrag von Auch aus dem Norden am 31.Juli 2010

Danke für diesen Beitrag. Ich habe das gleiche gedacht wollte aber nicht Öl ins Feuer gießen.

Eintrag von Frage am 1.August 2010


Eintrag von Auch aus dem Norden am 31.Juli 2010

Guten Morgen,

grundsätzlich gebe ich Dir recht.

Das hätte ich morgens und ausgeschlafen auch nicht in der Form veröffentlicht.

Das Ziel “meines Frustabladens ” war nicht der Betreffende.

Eintrag von KSB aus dem Norden am 1.August 2010


grundsätzlich hben alle befindlichkeiten etwas mit der mitgliederbefragung zu tun. egal ob sie rein sachlich oder emotional gefäbt sind. hier wird viel über beförderungen sinniert….feste parameter bei beförderungen sollten ja auch geschlechtsunabhängig angewandt werden, doch ist das sogar in den letzten (mir bekannten) listen unterschiedlich aufgeführt. z.b. zum phm 9/9/9 und zur phm’ìn 9/9/8 und damit sind leistungsmerkmale geschlechterabhängig gewichtet. bei der erstellung der beurteilungen findet schon eine andere gewichtuung statt und hierdurch könnte sogar eine doppelte beeinträchtigung in den persönlichkeitsrechten der pvb begründet werden.

weitere beispiele kann hier jeder finden. sind alle im ausland eingesetzten pvb nach den gleichen richtlinien ausgewählt und erfüllen auch alle die vorgegebenen parameter??? die iee sucht weiterhin personal und wird im ausland eingesetzt, dies auch im rahmen von missionen nach vorgaben von ipm. wurden diese kollegen mit einem basis und dann für afgh auch mit einem vbs geschult??

welchem kollegen wird unter welchen bedingungen, da gibt es einen großen spielraum…,eine art teilzeit gewährt und wem nicht? bei einer kollegin reicht es, dass ihr freund 200km entfernt wohnt und schon gibt es einen posten mit geduldeter gleitzeit und ein alleinerziehender vater/mutter muss pläne vorlegen und begründen+++
krankheitstage…jemand aus dem bereich der funktioner ist 6 wochen krank, aus welchen gründen auch immer und nach genesung versieht er einfach seinen dienst. ksb wird nach x-kranktagen zur vorstellung beim arbeitsmediziner gesandt….zielvereinbarung zur reduzierung der k-tage wird dann vereinbart!!!
dienstabbruch eines kollegen weil das kind anruft und krank ist (übelkeit+++) und der dienststellenleiter führt direkt ein kritikgespräch mit dem beamten und sendet ihn zum direktionsarzt….dieser bereich wird indirekt natürlich in der mitgliederbefragung durch fragen zum klima innerhalb der behörde und des gefühlten führungsverhaltens abgefragt!

bei problemen innerhalb einer bpoli bzw dienstgruppe sind die führungskräfte in der pflicht tätig zu werden und ihrem anspruch an die eigene position taten folgen zu lassen….konfliktbewältigung und jemanden auch auf schwächen ansprechen wird wohl als verantwortungsvolles führen gewertet…

die wortwahl vom ksb aus dem norden scheint jedoch zu personifiziert zu sein und sicherlich in diesem forum nicht angebracht!!

bei unklaren lagen und situationen/problemen stellt ein mündiger ksb sicherlich schriftlich eine sachstandsanfrage um klärung zu erziehlen.

Eintrag von gleiches Recht am 1.August 2010


BERUFSZUFRIEDENHEIT!

Wenn ich`s richtig gelesen habe, dann hat das Land Berlin jetzt seit 30.07.10 die zweigeteilte Laufbahn.

PHM/Z wird automatisch POK
PHM wird PK
POM wird nicht mehr zum PHM, sondern zum PK befördert!

Dies ist so wie ich es nachgelesen habe auch ein Erfolg der GdP.

Berlin und Potsdam liegen ja beieinander, ob diese Regelung in das BPOL-Präsidium rüberschwappt?

Ich als POM wäre da ein ganzes Stück zufriedener, denn PHM kann ich aufgrund Qutotierung und Planstellenobergrenzen nicht werden.

Also…

Eintrag von Streifer am 2.August 2010


Du möchtest dich doch wohl nicht beschweren, daß wir dieses prima attraktivitätsprogramm haben?!? wäre ja noch schöner, wenn die länder dies jetzt tun, dann machen wir das höchstens in 5 jahren!!Gerade berlin, super, bei uns natürlich nicht vorstellbar.

Eintrag von Falke am 2.August 2010


Hallo - bin seit 25 Jahren im Dienst. War vorher Gruppenführer in einer Abteilung. Arbeite seit der letzten Reform vor 12 Jahren in einer KB. Habe keine Motivationsprobleme - mir macht mein Bereich Spass - Kooperative Führung wird bei uns gelebt. Der MA zählt etwas - Habe den Praxisaufstieg gemacht. Danach wurde ich POK. Auch wenn ich es nicht gemacht hätte - ich habe die Berufswahl nie bereut.

Auch das soll es geben!

Eintrag von Basis am 2.August 2010


@ Streifer
Ich verfollständige das ganze mal etwas in Bezug auf Berlin und die Massenbeförderung zum PK, POK !

Auszüge des Artikels der Morgenpost:

“Für die betroffenen Schutzpolizisten ist dieser Akt dennoch ein wichtiges Ereignis - aus 3034 Polizeihauptmeistern werden heute auf einen Schlag Polizeikommissare und -oberkommissare gemacht.

Hintergrund ist eine Änderung der Schutzpolizei-Laufbahnverordnung, um die seit Jahren zwischen Politik und Polizei gerungen wird. Bisher war als Polizeihauptmeister die Karriereleiter im mittleren Dienst zu Ende, jetzt beginnt hier als Polizeikommissar die Laufbahn im gehobenen Dienst. Der Dienstgrad Polizeihauptmeister fällt weg. “Nach langem Bemühen” sei dieser “wichtige Schritt” endlich vollzogen, schreibt Polizeipräsident Dieter Glietsch in einem internen Schreiben an die betroffenen Mitarbeiter.”

“Jetzt können die Beamten vom mittleren Dienst ohne weitere Prüfungen bis zum Polizeioberkommissar im gehobenen Dienst aufsteigen. Haushaltspolitisch möglich ist dieser Schritt, weil 3034 Stellen schlicht umbenannt werden. Die Beamten ändern zwar die Besoldungsgruppe, die meisten bekommen aber gerade sieben Euro mehr Monatsbrutto für den neuen Dienstgrad. “Kostenneutrale Umwandlung” nennt das die Polizei.”

Quelle:http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1361707/3000-Kommissare-sind-ab-heute-in-Berlin-im-Dienst.html

Vorsicht Satire…!!!!!
Damals hat man auf eine Anfrage im Bundestag, bezüglich eines prüfungsfreien Aufstieges in der Bundespolizei in den gD geantwortet: Ein prüfungsfreier Aufstieg würde die Beamten überfordern und krank machen. ( wer etwas Google wird die entsprechende Antwort finden )
Nun hoffe ich für die Berliner Kollegen, denen ich das absolut gönne, dass sie nicht duch diesen prüfungsfreien Aufstieg “KRANK” werden, oder gar überfordert werden …

Auch da hat die Politik etc. eine Lösung gefunden.

Auszug des Artikels.

“Die Neuregelung bietet zukünftig den Angehörigen des mittleren Dienstes, der dann mit dem Amt des Polizeiobermeisters (A8) endet, die Möglichkeit, bei entsprechender Motivation und Leistungsstärke ohne Zusatzausbildung und Prüfung in den gehobenen Dienst (zuerst A9) bis zum Polizeioberkommissar (A10) aufzusteigen. Hier ist das vorläufige Ende der Karriereleiter für die, die im mittleren Dienst als Polizeimeister (A7) begonnen haben. Für den weiteren Aufstieg zum Polizeihauptkommissar (A11) ist neben guten Leistungen die erfolgreiche Absolvierung einer Qualifizierungsmaßnahme mit Prüfung Voraussetzung.”

Quelle: http://www.berlin-aktuell.de/der-weg-zum-kommissar_id9823.html

Satire aus….

Nun,wie ihr seht kann es auch anders laufen, siehe Berlin. Berlin war eigendlich unter anderem mit eines der Schlußlichter der schlechesten bezahlten Länder in der Beamtenbesoldung, und nun sind wir es ” die Bundespolizei” mit ca: 75 % der Angehörigen im mD.

Wir hatten ja schon Fälle, wo Polizeiobermeister nach erreichen des gesetzlichen Pensionsalters in Pension gingen.
Die Lage ist ernst und die Stimmung schlecht, insbesondere bei den Polizeiobermeistern, welche mit Beurteilungen 9/9/9 in der Liste stehen und auf eine Beförderung zun Hauptmeister warten.
Sie haben es sich einfach verdient.

Es wäre eine Schande ( meine persönliche Meinung )hunderte, tausende als A 8 in Pension zu schicken.

Berlin hat einen Weg beschritten, warum die BUNDESPOLIZEI nicht ?????

Eintrag von besser kein Name am 3.August 2010


Die Gdp Berlin erkämpft den prüfungsfreien Aufstieg für die Berliner Kollegen und unsere Gdp für die Bundespolizei ein (fragwürdiges)Attraktivitätsprogramm das nur sinnlose Kosten verursacht!! Eine Gewrkschaft mit unterschiedlichen Zielrichtungen!! Muß man das verstehen?

Herr Scheuring und Koll. Radek, sind die Kollegen der Bundespolizei weniger wert als die Berliner Kollegen?????

Eintrag von Falke am 3.August 2010


Zu @ Streifer vom 03.08.2010

Abschnitt: Vorsicht Satire…!!!!!

Wenn ich mich noch recht Entsinne bezog sich das mit dem “krank” werden auf die dann gestiegene Verantwortung des PVB`s aus dem md der dann in dann gd würde!
Ich finde daß ist mal richtige Satire!!!
Satire beiseite!
Es gibt doch tatsächlich Leute, egal ob Politik oder Vollzug die denken das dann alle DGL oder mindestens GL
werden würden! Und das würde dann die Aufstieglinge, weil die es dann nicht bringen würden, krank machen!
Das ist gelebtes oder pures klischeedenken.Jeder gd gehört in ein stilles Büro und hat auf der Strasse nichts zu suchen!
So wird gedacht und siehts nämlich aus bei den Herrschaften!Im Bezug auf unsere Aufsteiger aus dem md in den gd die den Aufstieg auf Ihre Planstelle machen! Die haben auch nicht mehr Verantwortung als vorher! Somit wäre es eine logische Konsequenz das alle aus dem md in den gd einfach hinüber wechseln! Finde ich jedenfalls! Aber dieses klischeedenken verhindert ja sowas leider Gottes immer noch!

Schöne Woche allen noch

Eintrag von Iche am 3.August 2010


Bravo Berlin, so spart man sich diesen halbjährlichen Irrsinnsleergang, wo die Kollegen den Dienst der Abwesenden mit übernehmen müssen und außerdem 30 Mio. Euro!!!!!!

Eintrag von arzt am 3.August 2010


Auch von mir einen herzlichen Glückwunsch an unsere Betty.

Vielleicht kann ich in einer ähnlichen Disziplin punkten. Dann werfe ich anstatt dem Hammer den Waffengürtel zur Seite, renne an den Rhein und springe in die Fluten um einen Ertrinkenden zu retten. Drei Sportarten auf einmal und vermutlich der einzige legale Weg in diesem Laden befördert zu werden.

Ich bin dann mal weg

Eintrag von Trotzdem am 4.August 2010


@trotzdem

wenn es nicht so traurig wäre könnte man darüber lachen.
Ich selber musste mir diesen Satz im Rahmen einer Dienstaufsicht in unserem Revier von meinem Inspektionsleiter einer großen Inspektion im Rheinland anhören.
“Sie sind ein guter Mann und liefern professionelle und fachlich korrekte Arbeit ab. Jedoch kann ich sie nicht in das Notenspektrum 7/8 (wir reden hier nicht von einer 9) heben, da es meine Quotierung nicht zulässt und ich sie als Zweitbeurteiler auf eine 6 setze.
Wenn Sie jedoch ein Leben retten, dann kann ich sie hochsetzten…….

Hahah, sehr lustig her PD. Das nennt man Mitarbeitermotivation erster Güte.

Eintrag von micha am 5.August 2010


Das Problem zunehmend destruktiver Mitarbeiter kann sich auch keine LaPo leisten, denn wenn sie nicht handelt macht’s keiner mehr nach ihr, während große Flächenbereiche von Bahnpolizei und Luftsicherheit sowieso mit abdecken müssen.

Bei einer derart fortschreitenden Spaltung zwischen operativen (mD) und administrativen Beamtentum wie in der BPOL könnte die Arbeitsfähigkeit häufig nicht gewährleistet werden. Wobei die wirtschaftsstarken Regionen genau wie die Bundespolizei seit ca 20 Jahren einen Großteil der Anwärter in den neuen Bundesländern rekrutieren. Angebote für qualifizierte Berufanfänger finden sich dort schließlich überall. Daher ist es dort auch normal das PHK’s in Streifenwagen anzutreffen sind.

Übrigens man stelle sich Deutschlands bekannteste KSB - Toto und Harry - (zur Zeit auf Tour) bei der Bundespolizei vor.:
- keine Mütze auf- Diszi
- keine amtssprachliche Gefährderansprache= Beurteilung 5
- Jacke offen - Gespräch beim GL/DGL

und trotzdem beim Zuschauer beliebt.

Aber ehemalige DDR Bürger erinnern sich sicherlich noch an Gorbatschows Mahnung vom 07. Oktober 1989 :
” nur der gibt sich in Gefahr, der das Leben nicht beachtet”

das Ende aus staatsökonomischer Sicht ist ja bekannt.

Aber zum Schluß noch etwas erfreuliches: Bandidos, Hells Angels und Mafia-Pizza sollen positiv zur Reform stehen, denn es ist ein weiterer Beitrag um sich in den nächsten zehn Jahren noch einmal so zu verbreitern wie bisher.

Eintrag von auch mal am 5.August 2010


Zweigeteilte Laufbahn ?

Ob sie gut ist sollten die Kollegen eintscheiden!

Zumindest geht es - nicht nur in Berlin, auch in Bremen und und und …

Bereits im Jahr 2003 gratulierte der Innensenator der Gewerkschaft der Polizei (GdP)…

„Mit großem Engagement und Beharrlichkeit hat sich die GdP Bremen für das jüngst beschlossene Überleitungsgesetz eingesetzt. Damit ist die Entscheidung für die zweigeteilte Laufbahn innerhalb der Polizei nochmals bestätigt und erstmals rechtlich verfestigt worden.

http://www.senatspressestelle.bremen.de/detail.php?id=14036

Fakt ist: Es gibt Wege zur Verbesserung!

Fangt mit den Ballungsräumen an, dann die KB´s, dann der restliche Einzeldienst und zum Schluss die Verbände - wäre ein Vorschlag - oder?

Eintrag von Fakt am 5.August 2010


Eintrag von Fakt 05.08.2010

Ich frage mich, warum kann dies die GdP-Bundespolizei gegenüber dem BMI nicht durchsetzen. Viel Motivation wäre gewonnen und vor allem Geld gespart.

Eintrag von Zahltag am 6.August 2010


Zum Thema Führungstile hier ein Zitat:

“… Wenn man den Führer jedoch aufgezwungen bekommt und keinerlei Mitsprache mehr hat, hat der autoritäre Stil schwerwiegende Nachteile. Trotzdem ist er bei Organisationen wie Grenzschutz, Polizei oder Bundeswehr kaum anders denkbar. Untergebene werden des eigenen Denkens beraubt und degradiert zu Befehlsausführern. Widerspruchslos haben sie alles hinzunehmen, auch wenn es noch so hirnissig ist. Das hält man als junger mensch bis zu einem gewissen Grade aus. Aber nach längere Zugehörigkeit wächst der Frust. Man kommt sich unmündig, Überwacht und wie ein Feind vor und nicht wie ein Mitarbeiter. Wenn man weiß, das der Vorgesetzte den Job vor allem deshalb hat, weil er das richtige Parteibuch hat oder ein Intrigant und Schleimer ist, der sich hochgeleckt hat, dann ist ein solches Arbeitsklima der beste Nährboden für schlimmste Aggressionen, Günstlingswirtschaft, Rachegelüste, Intrigen, Schikanen und Sabotage…..

( Rüdiger Nehberg, Überleben ums verrecken, Piper Verlag , 6 .Auflage 2010, Seite 129)

Diese Aussage des Menschenrechtlers und Bundesverdienstkreuzträgers birgt meines Erachtens leider mehr Wahrkeit als uns lieb ist.

Es zeigt aber recht deutlich das die Mißstände trotz Amtsverschwiegenheit und Beamtengesetzen kein Geheimnis sind. Die Studien von Beerlage, Arndt, Hering, Nörenberg und Springer zeigen dies ja auch recht deutlich, obwohl sie keine effizienten Lösungen aufzeigen können.
DARUM unbedingt an der Befragung der TU Chemnitz teilnehmen um das Demokratiedefizit in der BPOL abzubauen.

Eintrag von auch mal am 7.August 2010


Weiß jemand etwas über den Besuch des IM bei der BPOLI Stuttgart - was war der Zweck dieses Besuches - und vor allem was hat man dem Msn über diese Dienstelle erzählt ? Mit wem “durfte er reden ?
Würde mich sehr interessieren !!

Eintrag von Marox am 11.August 2010


Die Befragung ist ja schön und gut. Problematisch ist nur, dass die wahren Ergebnisse mit Sicherheit nicht den entsprechenden Personen gefallen werden und diese werden dann alles verschönern.
Denn Fakt ist: Die meisten sind unzufrieden und würden am Liebsten zum Land wechseln!

Eintrag von Anonymous am 11.August 2010


Soweit bekannt, hatt Herr de Maziére sich ausbedungen, den Besuch ohne die Herren Seeger und den Präsidenten Holzem der BPOLD S zu absolvieren.
Damit hat er für mich sehr in den Bereiche Ansehen und Glaubwürdigkeit gepunktet.
Toll!

Eintrag von VerWalter am 11.August 2010


Die Befragung ist ja schön und gut. Problematisch ist nur, dass die wahren Ergebnisse mit Sicherheit nicht den entsprechenden Personen gefallen werden und diese werden dann alles verschönern.
Denn Fakt ist: Die meisten sind unzufrieden und würden am Liebsten zum Land wechseln!

Eintrag von Anonymous am 11.August 2010

——————–

Nur weil DU so unzufrieden bist ist es also FAKT, dass die Mehrheit (in deinem Bereich) zum Land wechseln will.

So einfach kann man sich Meckern auch machen.

Eintrag von MeineMeinung am 12.August 2010


@Eintrag von VerWalter am 11.August 2010
“…en Besuch ohne die Herren Seeger und den Präsidenten Holzem der BPOLD S zu absolvieren.”
————————————–
Eins ist ja wohl mal klar,den oder die “Hausherren” läd man bewusst normaler Weise nicht aus? Somit unerstelle ich mal eine konkrete Absicht dieser Vorgehensweise!
Von außen betrachtet könnte man zu dem Schluß kommen können, dass Herr IM “etwas”(ohne Einflußnahmemöglichkeit!)von der BPOLI erfahren möchte.
Weiter,-von außen betrachtet-,gibt die Vorgehensweise kein gutes Bild für die “Hausherren” ab. In diesem Zusammenhang auch mal die neue “Buschu-Bravo 4″ lesen, insbesondere den Artikel des Seelsorgers zur Führung und “mal den Mund aufmachen”.
Aber….alles nur reine und völlig haltlose Vermutungen?

man weiß es nicht…..

Eintrag von gecco am 12.August 2010


@ Zitat:
Von der Arbeitszeit bis zur Zufriedenheit mit dem Einkommen, vom Klima in der Dienststelle bis zur Beurteilung, von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bis zu den Problemen der Pendler und vieles mehr @

Eine wissenschaftliche Befragung ist sicherlich interessant und aufschlussreich…. wenn diese dann auch nach den geltenden Grundsätzen durchgeführt wird.
Mich würde interessieren, wer diese Befragung in Auftrag gegeben hat und bezahlt.

Das Ergebnis wird sich dann an den Mitgliedern der GdP messen (einen repräsentativen Durchschnitt bezweifele ich)
und ich befürchte, es wirde wieder ein Gejammere auf höchstem Niveau…

Wenn man so verfolgt, was in der letzten Zeit alles so an Befragungen stattgefunden hat und die Ergebnisse sieht, frage ich mich, warum der ein oder andere noch nicht gekündigt hat; wenn ich doch mit etwas nicht zufrieden bin und es nicht ändern kann, suche ich mir doch einen anderen Job.
Viele von uns haben aber noch nie richtig (in der freien Wirtschaft) gearbeitet und wissen gar nicht, was sie an ihrer jetzigen Arbeit haben.

Fazit: Nicht soviel jammern, sondern ARBEITEN!

Eintrag von Controller2 am 12.August 2010


@Controller2

Ich finde dein Fazit sehr gut!

An deinem Nickname glaube ich einen Tagdienstbeamten zu erkennen, ich kann mich täuschen, glaube ich aber nicht.

Es wird immer zufriedene und unzufriedene Menschen geben, egal wo.

Allerdings finde ich persönlich, dass dieser Firma schon einiges im Argen liegt und stark verbesserungswürdig ist.

Wenn eine vierstellige Zahl an POM`s vorhanden ist, von denen eine gr0ße Zahl die 40, sogar 50 Lj. überschritten hat, dann kann im Personalvergleich etwas nicht stimmen.

Wenn seit Jahrzehnten klar erkennbar ist, dass in Ballungsräumen und Schwerpunktdienststellen Personalmangel herrscht und dorthin abgeordnet wird (Kosten), dann sollte endlich dort eingestellt werden.

Wenn Kräfte gebunden werden um einen AZV Dienstplan zu gestalten und dies Monate andauert, dann kann etwas nicht stimmen.

Es sind sehr viele Baustellen offen!!!

Natürlich sollte nicht nur gejammert werden,

-aber der Unmut der Beschäftigten muss raus und er ist gerechtfertigt-

Dich persönlich lieber Controller2 möchte ich beglückwünschen, da du in deinem Arbeitsbereich zufrieden bist.

Ich meine das ehrlich, aber ich habe eine Bitte an dich.

Es gibt viele PVB`s und auch VB`s die sind auf den Weg dieser neuen Bundespolizei nicht mitgenommen worden.
Es wird Zeit, dass auch diese Gruppe den Anschluß findet und mitgenommen wird!

Letztendlich wird dann auch dieses wie du es beschreibst
“Gejammer” weniger werden.

Zusätzlich eine kleine persönliche Anmerkung von mir an die GdP:

Ich ziehe hiermit den Hut vor Josef Scheuring und
Gerhard Megdenberg.

Diese beiden setzen sich meiner Meinung nach sehr gut für die Beschäftigten ein.

Ausserdem finde ich die Mitgliederbefragung spitze!

Es ist nur schade, dass es so vieler Anstrengung bedarf um Verbesserungen herbeizuführen.

Dass es auch anders geht hat uns das Land Berlin gezeigt,
hier war auch die GdP beteiligt - Respekt!

Eintrag von Streifer am 12.August 2010


Moinsens!

@controller2
Statements wie “dann kündigt doch” und “Gejammere auf höchstem Niveau” hatten wir hier ja schon lange nicht mehr. Respekt!!

Bei Deinem Statement bitte ich doch zu berücksichtigen, dass sich weder Du noch ich anmaßen sollten, ein Urteil darüber fällen zu wollen, wie es sich in den einzelnen Dienststellen der Bundespolizei “arbeiten” läßt.
Dazu sind die Aufgaben oft zu unterschiedlich und auch die sogenannten Hygienefaktoren wie Dienstpläne, Diensträume (wenn man das bei einigen Dienststellen so nennen darf), Personalausstattung, etc. sind bei weitem nicht einheitlich und überall ausgreift.

Weiterhin sehe ich einen elementaren Unterschied zwischen “Gejammere auf höchstem Niveau” und der Ausübung von konstruktiver Kritik und dem Anprangern von offensichtlichen Mißständen.

Überdies wurde längst klargestellt, dass die Befragung durch die GdP finanziert wird und iniziiert wurde.
Wer lesen kann…

Freundlichste Grüße,

AB

Eintrag von AB am 12.August 2010


@ controller2

Wenn alle oder ein Großteil der GdP Mitglieder in der BuPo (Das sind ca. 19.000, wenn ich nicht irre) mitmachen, ist diese Befragung mit Sicherheit als repräsentativ zu bezeichnen.

Wer das dann noch bezweifelt, na ja, der bezwefelt dann wohl auch, dass eine Woche 7 Tagen hat, wenn das jemand sagt, der sonst eine andere Sicht der Dinge hat als er selbst.

Dafür würde er aber nie die Aussage unserer Behördenleiter anzweifeln, dass die Stimmung in der BuPo doch eigentlich toll sei und alles andere nur negative Stimmungsmache.

Eintrag von sergant am 12.August 2010


Fazit: Nicht soviel jammern, sondern ARBEITEN!
Eintrag von Controller2 am 12.August 2010

Völlig richtig! Also, liebe Legislative, BMI bzw. Präsidium:

Endlich die lange versprochene Anpassung des § 12 (2) EUrlVO umsetzen!

Streikrecht für Beamte in nationales Recht umsetzen! Sonst wird doch auch immer auf EU Recht verwiesen, wenn es in den Kram passt!

Digitalfunkt flächendeckend einführen! Deutschland ist das einzige Land in Europa, dass noch analog funkt! Welche Armut!

Mehr Personal einstellen anstatt Stellen zu streichen oder dem Volk die Wahrheit sagen: Weniger Polizei = Weniger Sicherheit für die Bevölkerung!

Kennzahlenfetischismus (da haben sie ja selbst in der Anhörung vor dem Innenausschuss alle drüber gelacht!) in die Tonne: Wir sind eben kein Wirtschaftsunternehmen!

Dies Liste könnte man beliebig weiterführen!

Eintrag von sergant am 12.August 2010


Zu controller2

Das mit der Kündigung! Das meinst Du nicht wirklich,oder?
Und in der freien Wirtschaft gibts schwarze Schafe und auch nicht!
Ich pers. kann von mir behaupten das ich schon in DER freien Wirtschaft gearbeitet habe! Und es hat Spass gemacht! Schau mal einer an! Nur wollte ich als ich jung war lieber zur Polizei! Was haben die einen da was vorgeschwärmt viel toll das hier ist und was man alles werden kann und wohin man gehen kann! Die Wahrheit sieht allerdings ganz anders aus wie man sieht.
Und ich weiss es aus eigener Erfahrung und von Bekannten und Freunden”aus der freien Wirtschaft” da werden Mitarbeiter Motiviert, weil selbst ein Unternehmer,Selbstständiger es sich nicht mehr leisten kann Mitarbeiter zu verlieren die er so nicht mehr finden würde! So sieht es aus in der freien Wirtschaft! Daran sollte sich unser Arbeitgeber mal eine Scheibe abschneiden! Und was man alles so negatives hört passiert sicher auch aber eins weiß ich das sind ausnahmen! Jeder DGL oder IL weiss garnicht was da draußen alles so passiert wenn Sie immer sagen da draußen ist alles so schlecht und hier bei uns… da könnt Ihr froh sein! Alles nur rumposaune von wem auch immer gestiftet sag ich nur!

Eintrag von iche am 12.August 2010


@ controller2

Deine Äußerungen finde ich nicht gut! Ich denke es gehört zur Solidaridät dass man auch an die Kollegen bzw. Kolleginnen denkt, die unter erschwerten Bedingen (Wechselschicht, Einsätze am Wochenende u.ä.) ihren Dienst verrichten! Natürlich wird hier gejammert aber größtenteil zu Recht!
Auch ich habe meine Zweifel daran, ob die Befragung repräsentativ ist. Bitte mal unter wikipedia.org lesen wie ‘Repräsentativität’ gefiniert wird. Es sind wirklich sehr viele Baustellen offen, vielleicht zu viele!
Schönes Wochenende auch an diejengien Kollegen, die (leider) am Wochenende arbeiten müssen!

Eintrag von Controller am 13.August 2010


Frage an alle Beteiligten User:
Wie sieht derzeit die Rechtslage innerhalb der Bundespolizei aus, zwecks Anlegen der Uniform ist Arbeitszeit?
Bezug: Urteil Verwaltungsgericht Münster(4 K 1753/08)

Eintrag von Hoffnung am 16.August 2010


Hallo,

wenn ich die Zusammenfassung der letzten Führungskräftetagung lese, was lese ich da ?
Absichtserklärungen und dann noch einen 100 Mark Satz,
damit auch jeder versteht, warum die Kollegen von der
Führung ihre Arbeit so machen, wie sie sie machen.

Hier der Satz:
“Es sei daher auch erforderlich, Verbundlösungen unter Berücksichtigung der dabei entstehenden Wechselwirkungen zu erarbeiten.”

Eintrag von Verwalter am 17.August 2010


Hallo Jupp, hallo GdP,

hat man eigentlich schon ein Datum zur Veröffentlichung der Studienergebnisse benannt?
Auch interessieren würde mich ob man schon was zur bisherigen Beteiligung der GdP Mitglieder sagen kann?
Sieht`s gut aus oder müssen wir alle nochmal die Werbetrommel rühren?
Gruß

Eintrag von Strohti am 17.August 2010


Hallo Strothi,
es schaut gut aus. Aber bitte weiter die Werbetrommel rühren.
Wir haben noch keinen genauen Termin, aber wir gehen davon aus, dass wir die Sache Ende November in der Bundespressekonferenz vorstellen werden.
Herzliche Grüße
Jupp Scheuring

Eintrag von Jupp Scheuring am 17.August 2010


Ich habe heute einen Kollegen aus einer Bereitschaftsabteilung getroffen, der mir als äußerst motivierter und auch wirklich ( neidfrei anerkannt ) tadeloser PVB ( POM ) in Erinnerung war.
Ich wunderte mich etwas das er immer noch POM war und siehe da, seine letzten drei Beurteilungen mit der Note 9 haben nicht gereicht um befördert zu werden.
Nur für die Akten, dieser Kollege wurde DREIMAL mit 9 beurteilt, und ist immer noch in der selben Gehaltsstufe.
Mal ganz davon abgesehen wie viele Noten 8 dem voraus gingen.
Ich denke mal, auch diesem Kollegen gehen die Batterien so langsam auf Notstrom.

Aber naja, die Probleme sind ja erkannt worden….lach

Eintrag von Strohti am 20.August 2010


Zm Eintrag von Strothi am 20.08.2010:

Die Beförderungsvoraussetzungen für die letzten 3 Ernennungsrunden vom POM zum PHM waren für den Bereich der BPOLD BP:

12/2009: 9 / 9 / 7
03/2010: 9 / 9 / 8
06/2010: 9 / 9 / 8

Entweder hat Dein Kollege keine 3 Neunen in Folge oder er ist nicht beförderungsfähig, weil er z. B. keinen A7-9-Dienstposten hat.

Manche Kollegen vergessen, daß ein AL von der nachfolgenden Beurteilung “gefressen” wird und berücksichtigen die Note trotzdem noch! Liest man immer wieder, Kollegen, die mit X Neunen nicht befördert worden sein sollen.

Bei genauer Betrachtung haben die dann “lediglich” 2 x 9 + Note X.

Gruß
Thomas

Eintrag von Thomas am 21.August 2010


Moin Thomas,

ja das mag schon sein, damit kennst du dich sicherlich besser aus als ich.
Aber wir sind uns ja einig, das wenn man auch mit 2X9 + Note 8 nicht befördert wird, es ziemlich demotivierend ist.

Schönes Wochenende!

Eintrag von Strohti am 21.August 2010


Hallo - bitte nicht immer an Beförderungen denken -
das groeßte Gut sind die Rahmenbedingungen - Soziale und Fachliche Kompetenz der Vorgesetzten - wird der kooperative FS umgesetzt - meiner Meinung nach auch die 41 STD Woche (der Mensch macht sich auf Dauer kaputt) - Die Personalsituation - Prävention ist keine Ware
wenn ich heute befördert werde habe ich mehr Kohle - aber die Unzufriedenheit bleibt - oder kehrt nach einem halben Jahr zurück.

Eintrag von Basis am 22.August 2010


Hi@ Hoffnung!

Es ist beim Oberverwaltungsgericht anhängig!
Danach schaun wir mal was kommt!

Eintrag von Iche am 26.August 2010


Wenn die Befragung richtig ausgewertet wir und auch Verbesserungen folgen finde ich das eine prima Idee!

Nur - bitte liebe GdP - geht die aufgezeigten Probleme auch richtig an, am besten nicht nur im Präsidium sondern noch eine Stufe höher (BMI).

Eines der größten Probleme sehe ich im Bereich der POM (über 50 Jahre) die bei Beurteilungsnoten 8 oder 7 keine Chance auf Beförderung haben - gleichzeitig kann man aber mit der 6 POK werden! Zudem werden im mD immer Weniger befördert!

Ich sehe dies aus der Warte eines PHM und hatte das Glück vor Jahren mit der Beurteilungsnote 8 zum PHM befördert zu werden!

Viel Glück GdP!

Eintrag von solist am 27.August 2010


In der Direktion Stuttgart wurden im August wieder nur diverse gD befördert.
Der mD ist mal wieder auf der Strecke geblieben.
Herzlichen Glückwunsch zum Thema Berufszufriedenheit !

Eintrag von POM auf Ewig am 29.August 2010


@ POM auf ewig

Ich hatte das schon mal an anderer Stelle erwähnt. Schuld daran sind die Planstellenobegrenzen und die sind dann vermutlich in Stuttgart erreicht. Und diese Verordnung muss weg, ansonsten nützt auch 10 mal eine 9 nichts. Natürlich fördert dies Tatsache nicht unbedingt die Berufszufriedenheit. Hier mal die VO dazu:

http://www.gesetze-im-internet.de/bogrv_2009/index.html#BJNR127100009BJNE000100000

Eintrag von Sergant am 29.August 2010


Zur Berufszufriedenheit gehört natürlich auch eine gute Bezahlung. Die Beförderungssituation ist bekanntlich mehr als unzufriedenstellend.
Aber m. E. ist völlig in Vergessenheit geraten, dass die Regierung uns allen nächstes Jahr die versprochene Erhöhung des ehemaligen “Weihnachtsgeldes” in Höhe von 2,5 Prozent vorenthalten will. Angeblich wieder einmal zur Haushaltskonsolidierung. Obwohl der Wirtschaftsminister vom Aufschwung XL spricht und die IG Metall für ihre Mitglieder bereits einen Lohnaufschlag von 6 Prozent fordert.
Wo ist hier die GdP die eigentlich tagtäglich den Finger in die Wunde legen müsste, um diese ungerechte Behandlung zu verhindern?

Eintrag von Seestern am 29.August 2010


Moin POM auf Ewig,

in der DIR BBS sind die Planstellenobergrenzen im mD ebenfalls erreicht. Es wurde nur der gD befördert.
Eine Besserung ist hier nicht in Sicht.

Bis ich durch die Ruhestandsdaten dran bin, habe ich mindestens die 50 erreicht.

Da kommt Freude auf…

Eintrag von KSB aus dem Norden am 29.August 2010


Zur Sache Befördérungen und Stellenobergrenze möchte ich ein anderes Argument beitragen. Was machen eigentlich unsere Personalvertretungen und unsere GDP-Gewerkschaft in dieser Sache? Ein einfaches Kopfnicken reicht heute nicht mehr aus. Sie sollen ihre Aufgaben erledigen, dazu ist der Einsatz aller Personalvertretungen und aller Gewerkschaften notwendig.Nach dem Motto nur mit vereinten Kräften können wir etwas erreichen..Auch hier kann man mit Zielvereinbarungen arbeiten, die nächste Personalvertretungswahl steht ja irgendwann wieder vor der Tür.

Das Ziel der Personalvertretungen und der Gewerkschaften sollte sein-Abschaffung der Stellenobergrenzen
-eine Regelbeförderung bei eine 9-9-8

Für eine eventuelle Beförderung ist nicht nur die Beurteilungsnote wichtig, sondern auch die Subsidaritätspunkte sind sehr wichtig. Diese Punkte ergeben sich aus Dienstjahre und letzte Beförderung. Im Jahr kommen so 18 Punkte raus. Bei letzten Beförderung im Präsidium Nord waren es zum PHM 253 Punkte.

Eintrag von Auch POM am 30.August 2010


@Seestern

Völlig Deine Meinung! In dem Zusammenhang:

Was ist denn nun mit der rückwirkend (ab 2009) geltenden versprochenen Angleichung des § 12 (2) (ZU für Schichtdienstleistende) an § 12 (1) EurlVO (ZU für Wechselschichtdienstleistende)? Dies würde jedem Schichtdienstleistendem (z. B. die Masse aller Kollegen der DGen am Flughafen FFM) zumindest 4 ZU Tage mehr bringen.

Eintrag von sergant am 30.August 2010


Ich fühle mich als jahrelanger POM in meiner Dienststelle und Abordnungsdienstelle wie eine billige ausgenutzte Arbeitskraft. Trotz vieler jahrelanger Bemühungen tritt man auf der Stelle.

Eintrag von functionica am 31.August 2010


Hallo Kolleginnen und Kollegen, ich verfolge regelmäßig, aufmerksam die Einträge in diesem Forum und stelle mit Erschrecken fest wie groß der Frust und die Unzufriedenheit in der Bundespolizei ist.
Nun heute ist der 31.08.2010 / Monatsletzter und somit Gehaltseingang, d.h. zumindest für heute herrscht ein Moment der (Berufs-)Zufriedenheit, aber bereits ab morgen wird der Frust und die Unzufriedenheit wieder an der Masse derer nagen, die ständig glauben sich hier auskotzen zu müssen.

Eintrag von Heinz am 31.August 2010


Danke Heinz für diesesn sehr sinvollen Beitrag!!

Eintrag von jupp im trupp am 1.September 2010


Da haben wir es schwarz auf weiß:
“Die 2011 geplante Erhöhung des Weihnachtsgeldes für Beamte wird gestrichen. Bis 2014 sollen beim Bund bis zu 15.000 Stellen dauerhaft abgebaut werden. Davon verspricht sich die Regierung Einsparungen von Jährlich 800 Millionen Euro.”
Diese Regierung werde ich und auf alle die Einfluss habe nie wieder wählen.
Was haben die Gewerkschaft dagegen unternommen?

Eintrag von Seestern am 1.September 2010


Hallo Heinz,

zweifelsohne wird dein Beitrag wieder eine Menge Reaktionen hervor rufen, ob nun in angemessener oder unangemessener Weise.
Es freut mich, dass du anscheinend in der Ausnahmesituation bist, ein hohes Maß an Berufszufriedenheit dein eingenes nennen zu dürfen.
Leider ist dieses vielen nicht vergönnt.
Und dieses ständig mit dem Argument monatliches Gehalt wegwischen zu wollen, finde ich im höchsten Maße unangebracht und dumm.
Hier hat sich vor kurzem ein Kollege zu Wort gemeldet, der zum zweiten Mal dieses Jahr 800 km von seiner Familie getrennt seinen Dienst in FFM als Abordnungskraft versehen darf.
Dieses geht momentan aufgrund einer desolaten Personalwirtschaft vielen so, und meinst du diese Kollegen jubeln wenn sie ihre Abrechnung im Fach haben?
Meinst du, der Trennungsschmerz wird deshalb geringer?
Das Gehalt ist existenzhaltend, mit der Zufriedenheit hat dies nicht im Geringsten was zu tun.
Schließlich gibt es innerhalb unserer Behörde leider viele Suizidfälle, die das tolle Gehalt auch nicht von ihrer Absicht abgehalten hat.
Wenn du zufrieden bist, Herzlichen Glückwunsch!
Du befindest dich hier auf einer Gewerkschaftsplattform und ich denke, wenn du keine kontroverse Kritik an deiner BPol vetragen kannst, klink dich hier aus und ließ die Buscho Bravo.

Eintrag von Strohti am 1.September 2010


An die lieben Kollegen, die ständig bemängeln, dass hier nur wenige dafür regelmäßig sich “auskotzen”, “rumjammern” und “auf hohen Niveau nörgeln” !!!
Zum Glück ist dieses hier ein öffentliches Forum, dass auch ggf. “draußen” gelesen und hoffentlich auch registriert wird, wie die Stimmung bei der hochmotivierten modernen Bundespolizei ist. Gebe es kein solches Forum, oder keine wirklich engagierte und klartext redene Gewerkschafter (Dank an den Koll. Megdenberg, mit sehr guten und konstruktiven Vorschlägen), so würde die öffentliche Meinung nur durch rosarote Beiträge aus dem Hause Potsdam beglückt werden. Auch ich verfolge die diversen Beiträge hier regelmäßig, aber seit Jahren dreht sich vieles nur noch um ein und dieselben Probleme, die einfach seitens des BMI ignoriert werden. Und wer mit offenen Augen und Ohren durch seine Dienststelle geht, der wird feststellen, dass es sicherlich keine kleine Gruppe von Nörglern in unserer Firma gibt. Seit Jahren nimmt nun die Zahl der Unzufriedenen und Frustrierten zu aus diversen Gründen:
1. Abordnungen Schwerpunktdienststellen, 2. Beförderungen, 3. Aufgaben; 4. Ausstattung
Da ich in NRW bei der Bahnkomponente im Streifendienst tätig bin, könnte ich noch so einige negative Beispiele anführen, insbesondere durch den fast täglichen Vergleich mit der LaPo NRW dienstlich, oder durch freundschaftliche Kontakte. Der Frust hier in unserer Inspektion ist besonders bei den POM`s hoch, da sie für ein und dieselbe Tätigkeit im Vergleich zu den Kollegen im Streifendienst bis zu 400,-€ weniger monatlich in der Tasche haben und trotz guter oder sogar besseren Leistungen praktisch von Beförderungen oder 1/2-jährigen Aufstiegsverfahren ausgeschlossen sind. Seit Jahren ist dieses Problem bekannt, “geprüft” und für “Besserungen” einsetzen wollten sich schon viele, leider passiert ist bisher rein gar nichts!!!
Es gibt sicherlich einige Bereiche in unserer Firma die durchaus interessant und die Berufszufriedenheit fördernde Arbeitsplätze beinhalten. Sicherlich gibt es auch “bequeme” Arbeitsplätze, so dass die Kollegen niemals von dort mal wieder richtige Polizeiarbeit verrichten wollen…aber sind wir doch mal ehrlich, wir haben fast alle eine Ausbildung als Polizeibeamte durchlaufen und am Ende verwalten wir uns nur noch selbst mit irgendwelchen Verordnungen, Statistiken, Bestimmungen u.s.w.
Wenn ich bedenke, wie viel Zeit ich an meinem lahmen Rechner verbringen muss…, das spottet doch jeder Beschreibung. Und dann immer schön irgendwelche Pseudonummern von der Streife mitbringen, damit ja die Zahlen stimmen. Wenn ich in meinem Bekanntenkreis (u.a.auch diverse Angehörige der LaPo) von unseren Problemen und dienstlichen Abläufen,Aufgaben, Ausstattungen und Beförderungsmodalitäten erzähle, ist der Abend mit Lachern und Spott auf meiner Seite gerettet. Wer wirklich mit der Wahrheit in unserer Firma rausrückt, der bekommt stets die Antwort: Ja warum gibt`s euch dann noch, auflösen und zwar sofort… und stets gebe ich zurück: vollkommen deiner Meinung, unsere Komponente gehört schon längstens an die LaPo übergeben, viel Steuergeld könnte man sparen und die Kollegen wären größtenteils sofort dabei zu wechseln. Tja, aber was wird dann aus Potsdam…und all den Zufriedenen in unserer Firma?

Eintrag von POM mit Dienstjubiläum am 1.September 2010


Ich frage mich auch wie ich mich selber noch motivieren soll.
Bei der Stellensetzung bin ich hinten runter gefallen.
Und eine realistische Chance auf Beförderung zum PHM in den nächsten 10 - 15 Jahren steht nicht an.
Wann der Schritt Vier kommt weis niemand.
Die nächste Reform ist schon in Bearbeitung. Wie diese neue Reform dann aussieht bei der aktuellen Haushaltslage kann man sich vorstellen.
So habe ich mir meinen Beruf vor zwanzig Jahren bei meiner Einstellung nicht vorgestellt.

Eintrag von PVB am 2.September 2010


Hallo Strohti,

kann man nicht versuchen, sich nach FFM versetzen zu lassen? Bei 800 km rechnet sich das allemal, auch für die Familie, denn Zeit mit der Familie ist unbezahlbar. Und einmal in FFM ist man vor Abordnungen sonstwohin eigentlich sicher. Umgezogen sind wir doch schon alle mindestens einmal, so dass soziale Wurzeln von uns doch kaum noch einer hat, es sei denn er verwechselt die Begriffe “Freunde und Bekannte”, “Fanilie und Kollegen” usw.

Eintrag von captain future am 2.September 2010


Ja, und es soll tatsächich noch junge Leute geben, welche bei der Bundespolizei arbeiten wollen!!
Ich werde auf alle Fälle jeden jungen Menschen abhalten, bei dieser Firma mit dieser Potsdam-Führung eine Tätigkeit als sog. ” moderner Bundespolizist “zu beginnen.

Eintrag von rolf21 am 2.September 2010


Hallo Strohti,
danke für den Hinweis aber an deiner Reaktion zu meinem Beitrag merke ich insbesondere im letzten Absatz, dass es dir nicht um kontroverse und schon gar nicht um konstruktive Kritik geht, sondern um engstirnige Besserwisserei die völlig an der Sache vorbei zielt. Ich bin jetzt 37 Jahre bei “meiner” BPOL und die von dir beschriebene Situation der Abordnungen haben ich und viele andere mehr oder weniger selbst erlebt. Suizidfälle sind immer bedauerlich, wenn wir diese aber ausschließlich vor einem dienstlichen Hintergrund betrachten machen wir es uns zu leicht.
Es ist selbstverständlich völlig inakzeptabel, aber glaubst du denn wirklich, dass eine seit vielen Jahren völlig verfehlte Personalpolitik binnen eines Jahres zu beheben wäre. Es liegt nunmehr an allen Beteiligten, dass am Ende der Neuorganisation der Reisepolizist die absolute Ausnahme und nicht mehr die Regel ist.
Du denkst sich auch, es gibt also viel zu tun… fangt schon mal an…
Bei aller Unzufriedenheit steht allerdings eines fest, nämlich die freie Selbstbestimmung bei der Berufswahl. Bei den ewig unzufriedenen Kollegen, die gibt es auch in meinem Umfeld, vermisse ich die allerletzte Konsequenz und das kann nur bedeuten zu kündigen und den Arbeitgeber zu wechseln. Nur diesem konsequenten Schritt steht die persönliche Feigheit entgegen, denn unser aller Einkommen ist wirklich existenzerhaltend, vieleicht sogar ein bischen mehr, und allemal besser als das Einkommen aus befristeter Beschäftigung über eine Zeitarbeitsfirma oder der Regelsatz von Hartz IV.
Und über die Höhe meiner zu erwartenden Pension verliere ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis kein Wort und das aus gutem Grund.
Um unser Einkommen beneiden uns Meschen mit höherem
Bildungsabschluss und Hochsschulstudium, während wir uns dies über den Zweiten, Dritten und manche sogar über den vierten Bildungsweg erarbeitet haben.
Wir sind nun mal unweigerlich ein Teil dieser Gesellschaft und wenn wir was erreichen wollen, sollten alle ab und an mal den Versuch unternehmen unseren Horizont zu erweitern und über den eigenen Tellerrand hinausschauen.
Wir können also weiterhin gemeinsam auf hohem Niveau jammern, uns gegenseitig bemitleiden und niemals Berufszufriedenheit erfahren oder unsere Einstellung ändern, aber diese Entscheidung trifft jeder für sich persönlich.
Ich für meinen Teil werde weiterhin meine Gewerkschaftsplattform anklinken, wenn ich es für angebracht erachte, mich auch an der Kritik beteiligen
und selbstverständlich auch die Buscho-Bravo lesen.

Eintrag von Heinz am 2.September 2010


@rolf21

ich kann dir nur zustimmen !!!!!

Eintrag von PVB am 2.September 2010


Zufrieden, unzufrieden, wir leben in einem freien Land, in dem man seine freie Meinung äußern darf, sogar Herr Sarrazin.

Mit kontroversen Meinungen innerhalb unserer Behörde, also was gerade berechtigte Kritik angeht, sollte man schon die richtigen Farben auf dem Schulterstück haben. 1., weil man sonst nichts erreicht und 2. seine Karriere schnell ein Ende findet, wenn man mittlerweile von Karriere für viele Kollegen bei uns überhaupt sprechen darf. Die nächste Beurteilungsrunde nähert sich unerbittlich und ich frage mich schon jetzt, was mir mein Chefe denn wieder erzählen will. So viele Möglichkeiten gibt es ja gar nicht, es sei denn, irgendwo wird eine Wundertüte aufgemacht. Bei der Haushaltslage ist das unwahrscheinlich.

Somit bewegen sich viele mit ihrem Dienstgrad Jahr für Jahr immer weiter und immer näher an den zeitlichen Rand der Möglichkeit, noch irgendetwas von ihrer Beförderung zu haben. Die Arbeitsanforderungen (neudeutsch Statistiken, Controlling und Kennzahlen genannt) werden aber immer größer. Ich bin gespannt, wie das weiter geht. Ich meine, womit soll man noch Druck ausüben wenn die Taschen leer sind?

Die Entwicklung bei der BuPol muss sich verändern. Für alle Zufriedenen soll es natürlich so bleiben, wie es ist. Wäre ja schade, wenn nun mal die anderen Kollegen zufriedener wären und man selbst plötzlich in einer Position steckt, die schlechter ist als vorher und man dieses komische Gefühl bekommt, dass man vorher nie kannte….

Alle zufrieden zu stellen wird man eh nie können. Nörgler wird es immer geben, aber so lange Kritik berechtigt ist, muss man sie sagen dürfen und sie muss gehört werden.

Eintrag von Jens H. am 2.September 2010


„Der Mensch ist frei geboren, und überall liegt er in Ketten.“
dieses vereinfachte Zitat nach Rousseau beschreibt doch genau den Zeitgeist in der Organisation. Der KSB kann doch seine ureigenste Aufgabe die Streifentätigkeit und Kriminalitätsbekämpfung vor lauter Rahmen- und Dienstanweisungen kaum noch erfolgreich ausführen.
Und zur Allimentation gilt doch, auch Prostituierte und Müllmänner der Stadtwerke verdienen gutes Geld ( teiweilse sogar mehr wie wir ), viele von Ihnen würden aber trotzdem bei entsprechender Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeit gerne eine Veränderung herbeiführen, sie können es aber nicht.
Genau dies gilt auch bei der BPOL - für die meisten gibt es keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr im mD, die wenigen attraktiven Stellen (Heimatdienststellen, KrimB, ErmD oder GSG) sind unerreichbar, weil kaum Dienstposten. Dies ist bei den LaPos doch erheblich anders. (Bepo, KDD, Kripo,Entenpolizei u.v.a.)
Das gespart werden muß ist unbestreitbar, aber wenn dann richtig. Daher Angliederung von Bahnpolizei und Bereitschaft an die ortlich zuständigen LaPos (unter Weiterbezahlung des Grundgehaltes durch den Bund, so ähnlich wie bei Bahn und Post), Polizei ist schließlich Ländersache.
Ergebnis Abbau doppelter Stabs- und Lagedienste.
keine Abgerenzung mehr in der örtlichen Zuständigkeiten und stets akuelle Lagebilder bei den KSB. Das Sparpotential läge im dreistelligen Mio-bereich.

Eintrag von auch mal am 2.September 2010


Eintrag von Heinz am 2.September 2010
“Bei den ewig unzufriedenen Kollegen, die gibt es auch in meinem Umfeld, vermisse ich die allerletzte Konsequenz und das kann nur bedeuten zu kündigen und den Arbeitgeber zu wechseln. Nur diesem konsequenten Schritt steht die persönliche Feigheit entgegen, denn unser aller Einkommen ist wirklich existenzerhaltend, vieleicht sogar ein bischen mehr, und allemal besser als das Einkommen aus befristeter Beschäftigung über eine Zeitarbeitsfirma oder der Regelsatz von Hartz IV.”

Na Kollege, geht`s noch, oder warum vergleichst du uns mit Hartz4 und Zeitarbeitern? Wie wäre es noch, wenn du deine Pension der Rente einer sogenannten “Trümmerfrau” gegenüber stellst, da kommen auch super Vergleiche zustande. Ich kenne zwar nicht dein persönliches Umfeld, aber wenn du mal über den “Tellerrand” schauen möchtest, wie wäre ein Vergleich mit Schichtarbeitern bei VW, BMW oder der Chemieindustrie? Die belächeln nämlich unser Einkommen, einschließlich der Zulagen! Nimm mal als Vergleich BMW, 14 Gehälter+Sonderzahlung aus Gewinnausschüttung je nach Betriebszugehörigkeit ….und dann noch deine Bemerkung zu der allerletzten Konsequenz, was glaubst du eigentlich, wie viele Kollegen sofort kündigen würden, wenn sie die Möglichkeit (wie in der freien Wirtschaft üblich und auch ggf. Einkommenssteigernd) hätten frei einen neuen Arbeitgeber zu suchen (hier: Landespolizei) ohne Sperre seitens der BuPo? Nur als Tipp, in unserer Inspektion wären mindestens die Hälfte der Leute weg, wenn nicht sogar mehr. Nee, nee solche Vergleiche, da könnte ich dir zig Beispiele nennen von Bekannten und Freunden, die mit mir niemals tauschen wollten…und die haben dann auch noch jedes Wochenende frei, werden nicht beleidigt oder angegriffen, müssen nicht mal für 3 Monate nach Frankfurt oder ärgern sich mit diversen Fußballfans und das vornehme Bahnhofsklientel rum…
Sprich: Einfach mal über den Tellerrand schauen und dann richtig vergleichen, aber bitte nicht so!!!

Eintrag von POM mit Dienstjubiläum am 3.September 2010


Da war doch gestern der Vizepräsident des Bundespolizeipräsidiums Herr Dr. Frehse in der BPOLI B-HBF und es wurde eine “eine offene Gesprächsrunde im Kreise von Mitarbeitern” durchgeführt!!!???? Nur schade, dass diese Personen vorher durch Leitung des Inspektion ausgesucht wurden. Soviel zur Offenheit gegenüber Vorgesetzten und Berufszufriedenheit.

Eintrag von älterer Beamter am 3.September 2010


@älterer Beamter

Was glaubst du,wie es in Stuttgart, in Duderstadt war oder an anderen Orten sein wird????!!!!!

WEnn ich mir nur die Schulterstücke auf den 2 hier ausgestellten Bildern naschaue, dann weiß man wer bei solchen Besprechungen/Einweisungen dabei ist!!!!!!?????

Mit Sicherheit nur ausgesuchte Beamte, deren Fragen und Antworten vorher wahrscheinlich aus schon genau abgesprochen wurden, oder zumindest wurden diese Beamte so geimpft, daß die “Hohen Herren”keinen “falschen Eindruck”bekommen….nicht wahr…??!!

Kennt doch jeder mit Sicherheit, die Besuche des einen oder anderen Innenmininsters in einer BGS-Abteilung noch….

Himmel HILF!!!!!!

Eintrag von Offensive am 3.September 2010


“Da war doch gestern der Vizepräsident des Bundespolizeipräsidiums Herr Dr. Frehse in der BPOLI B-HBF und es wurde eine “eine offene Gesprächsrunde im Kreise von Mitarbeitern” durchgeführt!!!???? Nur schade, dass diese Personen vorher durch Leitung des Inspektion ausgesucht wurden. Soviel zur Offenheit gegenüber Vorgesetzten und Berufszufriedenheit.”

Eintrag von älterer Beamter am 3.September 2010

Das gleiche gilt übrigens auch für die Inspektion Bundeskanzleramt Berlin, wo Dr. Frehse im Anschluß an den Besuch beim HBF war! Die ausgesuchten Mitarbeiter der Gesprächsrunde hier waren, ohne Scherz, die Kollegen, die in diesem Jahr die Leistungsprämie bezogen haben!

Ich konnte kotz… ,wenn ich diese Täuschung der Verantwortlichen sehe! Wo soll das hinführen und wo enden?!

Schönes Wochenende…

Eintrag von Bluestar am 3.September 2010


Ja Kollege POM mit Dienstjubiläum,
das mit dem Tellerrand scheint dich ja zu beschäftigen,
aber ich werde dir nachfolgend drei Beispiele aufzeigen die deiner Argumentation entgegenstehen.
- Beispiel Pension/Rente:
Kollege PHM/Z ging im März 2010 in Pension;
Pensionhöhe 2400.- € abzgl. ca. 200.-€ KV
Freund aus früheren Tagen (keine Trümmerfrau)geht nach 48 Jahren als Facharbeiter in ein und der selben Firma aus gesundheitlichen Gründen 2011 mit 62 Jahren vorzeitig in Rente. Errechnete Rentenhöhe der BVA nach Abzug der KV ca. 1100.- €.
- Beispiel BMW
Du führst hier die Beispiele langjähriger Mitarbeiter auf und das mag zum Teil auch stimmen.
Im Jahre 2009 waren ca. 20% der Belegschaft von BMW,
oder anderer großer Autohersteller, über eine Beschäftigungsgesellschaft durch befristete Arbeitsvertäge unterhalb des Tariflohnes, ohne 13. und 14. Monatsgehalt (solange sind viele gar nicht dabei)oder Sonderzahlungen ( das war vielleicht vor der Krise) beschäftigt; in nur ganz wenigen Ausnahmefällen werden diese Beschäftigungsverhältisse in eine unbefristeten Arbeitsvertrag umgewandelt. Die meisten werden heute geheuert und morgen gefeuert und die Fa. Opel ist naoch lange nicht übern Berg.
- Beispiel Landespolizei
Aus meiner Familie sind zwei Landespolizisten hervorgegangen (1x Hessen/1x Bayern. Wer glaubt, dass die Unzufriedenheit der Kollginnen und Kollegen dort geringer ist, der irrt gewaltig und das Klientel der LaPo unterscheidet sich von unserem in keinster Weise, ganz im Gegenteil, die LaPo trifft es meist wesentlich härter nur eben nicht immer am Bahnhof.
Die abwanderungswilligen Kollegen wären auch bei der LaPo sehr schnell unzufrieden, denn auch dort wird im Schichtdienst gearbeitet und manchmal auch Leistung verlangt.
Das Freunde und Bekannte nicht mit dir tauschen wollten kann ich verstehen, aber die haben sich ja auch nicht für den Polizeiberuf entscheiden, der neben den Vorteilen der Verbeamtung eben auch Nachteile wie Wochenendarbeit mit sich bringt.
Mir war das bei meiner Berufswahl sehrwohl bewusst, dir etwa nicht?
Ja Kollege, es geht noch… und ich denke über dem Tellerrand ist noch viel Platz nach oben

Eintrag von Heinz am 3.September 2010


@Eintrag von Heinz am 3.September 2010

Ja Kollege Heinz,
ich vergleiche z.B. meine Situation (Dienstjubiläum) “Betriebszugehörigkeit” und im Status eines “Facharbeiters” mit der freien Wirtschaft. Und siehe da: Beispiel BMW gefällig(?) ein 13+14 Monatsgehalt + Sonderzahlung (gab es nämlich trotz Krise wieder dort und bei 25j wäre diese sogar recht üppig ausgefallen!!!) und auf Grund der Betriebsjahre so gut wie verbeamtet. Wenn du natürlich erst relativ neu in unserer Firma bist (das würde mir so einiges erklären), kannst du dich natürlich mit Zeitarbeitern vergleichen. Im Bereich der Facharbeiter (übrigens nun wieder gesuchte Leute, mit frei vehandelbaren Gehältern und freier Ortswahl) zähle ich mich schon, da ich u.a. eine Ausbildung und mehrer Fortbildungen durchlaufen habe. …und zum Thema Berufswahl: leider gehöre ich der Generation der Buschisten an, die noch unterschreiben mußten unsere Firma mit Ablauf von spätestens zehn Jahren in Richtung LaPo zu verlassen…und dann kam die Wiedervereinigung und keiner durfte mehr weg ohne Sperre. Sprich: ich bin ursprünglich mit dem Ziel zum Buscho gegangen, diesen Verein auch wieder zu verlassen, was mir leider verwehrt wurde. Und…ja, ich bin immer noch gerne Polizist, nur halt bei einer Firma meiner 2.Wahl, da ich “jung war und das Geld brauchte”!
Gruß zum hoffentlich dienstfreien Wochenende

Eintrag von POM mit Dienstjubiläum am 3.September 2010


Moin Heinz.

Hast Du wirklich die Rente eines “vorzeitig” gegangenen Mitarbeiters mit der Pension eines im mD ausbeförderten verglichen????

Und Lohneinbußen in Krisenzeiten heranzuziehen halte ich auch nicht für wirklich hilfreich. Ich kenne in meinem Freundeskreis auch Leute, die von ihrem Geld kaum Leben können (Elektriker, mitte 40, ledig, Kind lebt bei der Mutter 1300 Netto….), auf der anderen Seite einen Mitarbeiter bei Mercedes, Anfang 40, will nicht so richtig rausrücken mit der Summe, aber er grinste beim Gespräch und sagte mir, dass er einiges mehr bekomme als ich…. na prima. Was wollen wir noch heranziehen, um zu merken, dass wir nicht vergleichbar sind mit anderen Berufen?? Das ist für mich totaler Unsinn. Es gibt solche und solche, nur bitte nehmt dann welche, die vergleichbare Aufgaben haben wie wir. Tja, und da finde ich nicht so viele…. eigentlich keine.

Unterm Strich bleibt bei unserem Verein genug Mist und Müll, der weggeräumt gehört. Und wenn ich das mit dem Besuch “hoher Herren” und “ausgesuchten Beamten mit ausgesuchten Fragen” lese, dann läuft es wie früher, als man alles mit geputzten Stiefeln vor die Tür gejagt hat, wenn der Kommandeur sich ankündigte. Das ist für mich alles Manipulation und billige Meinungsmache auf ganz niedrigem Niveau, sind wir wirklich so schlecht und hat man wirklich so viel Angst vor der “Meute”, dass man so billig agieren muss seitens der Führung und Politik?

Eintrag von Jens H. am 3.September 2010


…Tja, so ist das halt in der “Firma”….

Trotz aller Ankündigungen von Verbesserungen im Rahmen von Führungskräftetagungen, Ministergesprächen etc. während der letzten Wochen (Monate?, Jahre?) sieht es zunächst mal wieder schwer nach Arschkarte für den Öffentlichen Dienst im allgemeinen sowie für die Buschisten im besonderen aus!

Minus 2,5% ist doch schonmal ein Wort!-
Ich habe jedenfalls keinen Zweifel daran, dass diese Kabinettsvorlage so durchgeht!

Über den Brandbrief der “G9″ hat man sich in der Führungsetage vermutlich auch kaputtgelacht! - Klar, die Deppen werden es schon schlucken!

Sehr aufschlussreich finde ich auch die Tatsache,die nunmehr durchsickert, dass das Ergebnis der Beerlage-Studie inclusive Vorschläge, wie man den Status ändern könnte, im Präsidium nicht nur bekannt war, sondern im Gegenteil per ausführlichem Vortrag erläutert wurde, und das vor einem Jahr! - Inclusive der Auswege, die Frau Prof. Dr. Beerlage im Rahmen ihrer Studie aufzeigt.
Als da wären vor allem:
-Arbeitsdruck verringern,
-funktionierende Teams bilden bzw. zulassen,
-Transparenz schaffen,
-den Mitarbeitern wieder das Gefühl geben, selbst etwas bewirken zu können, d.h.
-Entscheidungsspielräume eröffnen etc. etc…..

Wenn ich an die Krokodilstränen aus Potsdam denke, die im März/April vergossen wurden, als die (im übrigen bekannterweise vom BMI in Auftrag gegebene) Studie von der GdP ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt worden war, wie “betroffen” man war, wie “ernst man diese Ergebnisse” nahm etc. sülz, blubber…., könnte ich mit vordergründig eins grinsen, tatsächlich packt mich jedoch mittlerweile die nacke, kalte Wut, denn die Realität sieht bekanntlich eher so aus, dass der Wahnsinn ungebremst weitergeht.

Der m.E. (zumindest mit-)hauptursächliche Kennzahlenfetischismus feiert fröhliche Urständ´! -

Nun ja, mit stolzgeschwellter Brust verkündete man zwar letztens, der Zielwert von 75% für die Präsenz-Kennzahl sei vorläufig vom Tisch, was aber niemanden daran hindert, die Kennzahl als solche in ihrem gesamten Schwachsinn und mit dem bekannten Aufwand weiterhin zu erheben.
Nach wie vor ist offenbar der Mangement-Bericht Dreh- und Angelpunkt sämtlichen Führungshandelns.
In gewisser Weise kann man das sogar verstehen, denn nach dem, was diesbezüglich in den letzten Jahren verbrochen wurde, dürfte abseits dieser ausgetretenen Pfade mittlerweile gähnende Leere in der Führungs-Vorstellungswelt herrschen!

Das muss man zwar ganz klar so konstatieren, man muss es aber keineswegs bis in alle Ewigkeit so akzeptieren!
Jetzt ist es an der Zeit, wirklich Klartext zu reden! (Auch jeder Einzelne im Rahmen der Mitgliederbefragung!)

Ach ja, und wenn mich heute eine gute Fee fragen würde, welchen Wunsch ich habe, dann würde mir spontan einfallen, dass ich hier in der nächsten Zeit im Voraus bitte nichts mehr von “positiven Signalen” lesen möchte!….

Eintrag von Gerhard Medgenberg, KG Weil am 3.September 2010


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