GdP lädt Gewerkschaften und Verbände zum gemeinsamen Handeln gegen die Sparbeschlüsse ein

Am Montag hat die Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel das Sparpaket vorgestellt. Im Ergebnis mussten wir erfahren, dass Arbeitslose und die Beamtinnen und Beamten des Bundes die Hauptlast für die Bankenrettung und deren Folgen tragen sollen.  Zum einen ist ein weiterer Stellenabbau in Größenordnung von 15.000 Stellen geplant. Dabei hat der bereits seit 1993 erfolgte Stellenanbau von über zwanzig % der Stellen in der Bundesverwaltung bereits zu ganz erheblichen Mehrbelastungen bei den Beschäftigten geführt. Zudem soll die zugesagte Erhöhung der Sonderzahlung wieder gestrichen werden, was faktisch einer Gehaltskürzung um 2,5% gleich kommt. Damit brechen der Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble und die Bundeskanzlerin Dr. Angela merkel auch ihr Wort, dass sie den Bundesbeschäftigten gegeben haben.

Wir sind nicht bereit, dass einfach so hinzunehmen.  Es kann und darf nicht sein, dass die Beamtinnen und Beamten des Bundes als Sparschwein der Nation fungieren, wenn eine verfehlte Politik zu knappen Kassen führt. Sparen für die Banken auf dem Rücken unserer Kolleginnen und Kollegen, dagegen wollen wir antreten.

Um hier gemeinsam mit allen Gewerkschaften und Verbänden in den Sicherheitsbehörden des Bundes vorgehen zu können hat die GdP nun alle Gewerkschaften und Verbände in der Bundeswehr, im Bundeskriminalamt, im Zoll in der BAG und in der Bundespolizei für den 22. bzw. 23. Juni 2010 nach Berlin eingeladen um als Initiative G 9 gemeinsam den Widerstand gegen diese unausgewogenen Sparbeschlüsse zu formieren.

Über den weiteren Verlauf werden wir berichten.

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Themenbereich: GdP Aktiv | Drucken