GdP: Schulterschluß gegen „Kürzen für die Banken“

„Ich schlage vor, dass sich die, im Sicherheitsbereich des Bundes tätigen Gewerkschaften und Berufsverbände gemeinsam gegen die offensichtlich anstehende, erneute Kürzungsorgie bei den Beschäftigten des Bundes wehren. Ich werde morgen die sogenannte „G 9 Gruppe“ mit den dort vertretenen Organisationen anschreiben und zu einem baldmöglichen Treffen in Berlin einladen“. Das stellte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei in Berlin fest. „Der öffentliche Dienst in Deutschland hat bereits massive Einsparungen und Kürzungen hinter sich. Für nicht wenige ist die Grenze der Einschränkungen schon überschritten. Ziel dieser Kürzungen war es, die öffentlichen Haushalte zu konsolidieren. Die Politik hat diese Einsparpotentiale aber nicht zum Sparen verwandt, sondern das Geld für das Überleben von Bankern und Zockern ausgegeben. Während die schon wieder Milliarden verdienen, soll bei den Kolleginnen und Kollegen des öffentlichen Dienstes jetzt offensichtlicht erneut gekürzt werden. „Wir müssen den Menschen in unserem Land deutlich machen, was das für unsere Kolleginnen und Kollegen aber vor allem auch für die Sicherheit der Menschen in unserem Land und weltweit bedeutet. Dafür sollten wir gemeinsam gegen das „Kürzen für die Banken“ antreten“, so Scheuring.

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Themenbereich: GdP Aktiv | Drucken