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28. Juli 2010

Bundespolizeipräsidium korrigiert Werkstättenkonzept

Die mit der Neuorganisation der Bundespolizei getroffene Entscheidung, die Organisation der Werkstätten der Bundespolizei mit einer Zeitschine auf ausschließlich acht regionale Bereichswerkstätten, verteilt über ganz Deutschland zu konzentrieren, war von Anfang eine der meistkritisierten Entscheidungen. Angefangen von den fachkundigen Kolleginnen und Kollegen vor Ort über alle Behördenebenen und aus den Personalvertretungen und Gewerkschaften wurde immer wieder begründete Kritik vorgetragen. Jetzt hat das Bundespolizeipräsidium Potsdam einen korrigierten Konzeptvorschlag erarbeitet. Dieser sieht vor, neben den eingerichteten Bereichswerkstätten auch die bisher nur noch temporär ( auf 5 - 7 Jahre ) angelegten Außenstellen  Rostock(K/IKT),Uelzen(K/W/IKT),Hünfeld, Deggendorf, Pirna, (nur K )  Swisttal, Frankfurt/Main, Neustadt / Holstein (K,W) und Bad Bramstedt (IKT) wieder personwirtschaftlich einzurichten und damit als ständige, zukunftsfähige Außenstellen aufzustellen.  Für den Bundespolizeistandort München läuft ebenfalls eine Prüfung. “Wir wissen derzeit nicht, ob diese Korrekturen insgesamt ausreichend sind und halten deshalb eine Einbindung der Bundespolizeidirektionen und der Bundespolizeiakademie als Bedarfsträger in den weiteren Entscheidungsprozess als dringend geboten. Auch wenn diese Korrektur erst spät erfolgt, hat diese Entscheidung insgesamt Respekt verdient. Sie ist ein deutliches Signal auch andere, nicht funktioniernde Strukturen aus der Neuorganisation zu korrigieren. Unsere Stellungsnahme zum Bericht des Bundesministers des Innern zur Neuorganisation der Bundespolizei vom ersten Mäz 2010 und die Einlassungen der, von den, im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien berufenen Experten bei der daraus folgenden Anhörung enthalten für weitere Veränderungen umfangreiche Belege”, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei in Berlin. “Jetzt muß schnell Klarheit für die, von den Veränderungen berührten Kolleginnen und Kollegen geschaffen werden. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass dieser Prozess zügig weitergeht”, so Scheuring.

Einträge:

Gute Sache das und ein Schritt in die (wieder) richtige Richtung.
Genau solche Maßnahmen steigern auch wieder das Vertrauen in den Reformwillen.

Eintrag von Flat75 am 28.Juli 2010


Eine gute Entscheidund nur leider zu spät,war eigentlich von Anfang an schon klar das es so nicht funktioniert.Aber es ist zumindest die Ensicht da,das die Zentralisierung der Werstätten ein großer Fehler war.

Eintrag von Stein Egon am 28.Juli 2010


Gibts was Neues zum Thema Ungkeichbehandlung Beamter auf Lebzeit? Hab so im Hinterkopf, das man das Thema zur parlamentarischen Sommerpause klären wollte?!?

Eintrag von kleinermeister am 29.Juli 2010


Glückwunsch an die betroffenen Kollegen.
Insgesamt kann ich aber keine positiven Ansätze erkennen. Hier werden doch nur wieder einige Beruhigungspille auf Nebenschauplätzen (siehe auch Sozialw. Dienst) verteilt. Dort wo es richtig stinkt - Abbau an den Ostgrenzen, Citrix, Personalführung, Controlling u.s.w wird doch nach wie vor weiter mit voller Kraft auf die Eisberge zugesteuert.

Eintrag von gudow am 29.Juli 2010


Sehr schön
Es gibt aber auch Aussenstellen (hier IKT) welche aufgrund ihrer räumlichen Nähe zu den einzelnen Dienststellen wirtschaftlicher liegen als die o.g. Aussenstellen.
Es ist ja so das die Arbeit nicht unbedingt immer in einer Werkstatt erfolgt sondern vor Ort beim “Kunden”
Und schnell soll es ja auch gehen.Warum werden diverse Aussenstellen nicht aufrecht erhalten. Es gibt eine Aussenstelle die mit zwei Mann besetzt ist.Diese zwei Mitarbeiter konnten sich keinen Dienstposten in der RBW nehmen aus Angst in naher Zukunft eine tägliche Anfahrt zum Dienstort (180KM) in kauf zu nehmen.
Umzug etc kommt nicht in Frage da Ortsgebunden.
Warum ist es hier nicht möglich zumindest eine Art Dienstverrichtungsraum einzurichten um den Dienst von dort aus zu beginnen da die meiste Arbeit eh in den Dienststellen anfällt.Sei es TK-Anlagen,Funk/Pikus in de KFZ,Netzwerk usw.
Stattdessen wird in kauf genommen das gut bezahlte Mitarbeiter ausd den Dienststellen zu zweit z.B. ein Auto über 100 Km entfernt zu einer RBW bringen damit das Funkgerät oder Pikus programmiert wird.
Es ist doch viel günstiger und effektiver das wir als Elektroniker zu den Dienststellen fahren und vor Ort diese Arbeiten und noch vieles mehr erledigen.
So kann man Geld sparen
Es gibt noch viel mehr Gründe warum ein erhalt auch von kleinen Aussenstellen sinnvoll ist.
Und ich möchte nochmal betonen das wir als IKT-Elektroniker KEINE Werkstatt mit Hebebühne oder sonstiger KFZ-Ausstattung benötigen.Denn mir ist aufgefallen das wenn man von Werkstatt spricht immer an eine KFZ-Werkstatt denkt.
In unserem Fall handelt es sich um IKT.
Ein Schreibtisch und Werkbank mit Lötkolben reicht da oft schon.
Wir erledigen unsere Arbeit vor Ort beim Kunden.
schnell,kostengünstig der perfekte Service halt ;-)

Eintrag von simpsons am 29.Juli 2010


@gudow: Der Fortschritt ist eine Schnecke.Deshalb bleiben es vor dem Hintergrund der Vielzahl von Problemen gute Schritte.
Jörg Radek

Eintrag von Jörg Radek am 29.Juli 2010


ehrlich gesagt, die info ist nicht gaaaaanz brandneu.
die bekanntgabe war glaube ich auch schon vor ca. 3 wochen auf der intranetseite zu lesen-aber dennoch, nehmen wir mal als “posssitiv” zur kenntnis.

@simpsons
du nase, ersteinmal gruß in die tast kleve.

ja, du hast recht. schon damals hat man aus einsatztaktischen gründen an den stellen/orten werkstätten(ikt,kfuv oder w) eingerichtet, wo es sinn macht. insbesondere ab dem raum kleve bis mehrere hundert kilometer aufwärts zur küste…..

GIBT ES NIX, LIEBES BPOLP !

das ist auch auf eurer karte zu den rbw`s ein SCHWARZES LOCH !

die zwei experten haben zu zeiten des ehem. amtes kleve (gott lob, hätten wir noch diese zeiten) 5 inspektionen am “kacken gehalten”.

bei wegfall der tast kleve, wäre die alternative anfahrtszeiten von sta oder wo auch immer von mehreren hundert kilometern oder instandsetzung “im laufe der Woche”.

mal drüber nachdenken…..

Eintrag von tigerente am 29.Juli 2010


Dann bin ich ja mal gespannt, ob man andere Konzepte grade im IKT-Bereich auch noch mal neu betrachtet. In der Abteilung 5 gibts da auch noch so einige Bereiche, die im Moment nicht wirklich gut dastehen….

Eintrag von Ein Niemand am 29.Juli 2010


Wenn jetzt die anderen Problemfelder genauso beackert werden teure Entscheidungen revidiert werden, dann habe ich sogar wieder Hoffnung, dass die Vernunft ………………. siegt.
Das wäre nämlich ein Sieg für die Beschäftigten und somit für die ganze Organisation.

Eintrag von EinVB am 3.August 2010


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