29. Juli 2010
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
aufgrund eines Umbruchfehlers im Druckverfahren ist beim Kommentar “Mannschaftsgeist”, der aktuellen Ausgabe der “Deutschen Polizei” August 2010, Text in eine falsche Spalte gesetzt worden. Deshalb hier noch einmal der korrekte Text vorab:
Kommentar “Mannschaftsgeist”
Na schaun wir mal,
wenn denn Taten folgen ok.
Aber wer kann noch so recht dran glauben???
Eintrag von RS am 29.Juli 2010
Lieber Jupp, das Gleichnis mit der Fußballnationalmannschaft gefällt mir. Die Leitung hat den Anspruch wie die deutsche Elf, verhält sich aber wie die französische Mannschaft.
Eintrag von Katsche am 29.Juli 2010
Hallo, den Artikel an sich finde ich gut,teile aber die Zweifel der beiden vorangegangenen Kommentare.Beispiel:In der kürzlich zrückliegenden extremen Hitzeperiode verfügte das Bundespolizeipräsidium,dass die Versorgung mit Getränken (trotz angespannter Haushaltslage)gestattet ist.Was hat die BPOLD BBS in Umsetzung daraus gemacht?Sinngemäßes Zitat aus der Verfügung…da wo Teeküchen vorhandenden sind,ist vorrangig auf das Trinkwasser zurückzugreifen……Wie bitte schön,soll man denn,das verstehen?Die Getränkeversorgung gab es trotzdem.Bin mal gespannt,wie dann auf die Rechnungen reagiert wird.Was ich eigentich sagen will ist,es nützt nichts,wenn vom “neuen” Innenminister positive Signale ausgehen,es sich aber eine untergeordnete Behörde (in alter und bekannter Manier als ehemaliges Bundesgrenzschutzpräsidium)herausnimmt, so zu reagieren.
Nichts für ungut,aber wenn der Innenminister es ehrlich meint,dann muß er erstens solche Informationen auch erhalten und zweitens den Mut und das Durchsetzungsvermögen haben “althergebraches falsches Gewohnheitsrecht” konsequent zu zerschlagen.Meine Meinung…
Eintrag von gelegenheitsgast am 29.Juli 2010
Ich habe mal von einer Fußballmannschaft gehört, der es genauso ergang, wie es im Moment bei der BPOL sich darstellt. Der Name der Fußballmannschaschft ist mir leider entfallen. Naja, ich erzähl es Euch einmal:
Aufgrund der knappen Haushaltsmittel, wie es allgemein ja bei Vereinen so bekannt ist, beschloss der VORSTAND.”Wir müssen sparen!” TRAINER, lass Dir was einfallen.Es soll dein Schaden auch nicht sein. Gesagt, getan…OK, das teuerste sind die Personalkosten und die Ausstattung der Leute? Alles klar-ich muss es den Spielern nur verkaufen:
1. der Betreuerstab wird halbiert
2. Getränke in der Halbzeitpause werden gestrichen
3. Trikots werden nur noch nach jedem 2.Spiel gewaschen
4. 2 Mittelfeldspieler werden entlassen, spielen wir halt mit 9 statt 11.
“Alles wird ganz toll, ich fordere euch auf, mir gegenüber loyal zu sein und im Sinne des Ganzen mitzuwirken.”
Der VORSTAND war “voll des Lobes” für den TRAINER !
Im Verlauf der Spielsaison zeigte es sich aber, dass durch den Wegfall von 2 Mittelfeldspielern der Sturm doppelt so viel laufen müsste, um der Abwehr auszuhelfen und die Abwehr doppelt so viel laufen musste, um den Sturm mit Torvorlagen zu versorgen. Meist kurz nach Beginn der 2. Halbzeit waren die restlichen Spieler durstig,geschafft und “ausgebrannt”. Sie konnten dem Spielpartner keinerlei Gegenwehr mehr bieten und verloren und verloren zunehmend. Die Stimmung unter den Restspielern verschlechterte sich zusehenst, sie hatten ja nur noch schmutzige Trikots, waren durstig, keiner kümmerte sich als Betreuer um sie und sie konnten laufen und laufen-es half trotzdem nichts.
Jeder Aussenstehende fasste sich an den Kopf und bemängelte das Vorgehen des Vorstandes und des Trainers:
“Das kann doch so nicht funktionieren!”
Ja, wie gesagt, mir ist der Name der Fußballmannschaft entfallen………
…denn, es gibt sie nicht mehr.
Eintrag von gilliom4 am 2.August 2010
der artikel ist gut geschrieben und es wäre wünschenswert wenn die aussage mal bei der führung ankäme.
allerdings kränkelt der apparat bereits bis in die untersten führungsebenen und ich sehe auch nicht, dass sich auch nur ansatzweise eine änderung ergeben könnte.
als fussballmannschaft stehen wir ganz klar auf einem abstiegsplatz ohne aussichten auf wiederaufstieg.
Eintrag von crenshaw am 4.August 2010