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6. Juli 2010

Neuorganisation der Bundespolizei - Öffentliche Anhörung des Innenausschusses

Die am gestrigen Tag, 05. Juli 2010, im Rahmen der 17. Sitzung des Innenausschusses des Deutschen Bundestages durchgeführte öffentliche Anhörung von Sachverständigen zur Neuorganisation der Bundespolizei kann hier in voller Länge angesehen werden. (Adobe Flashplayer muss installiert sein).

Filmbeitrag aus dem Deutschen Bundestag

Pressemitteilungen zur Anhörung:

Pressemitteilung des Bundestages zur Anhörung

Der Merkur

Neues Deutschland

Weser-Ems

Einträge:

Hab keine 4 Stunden Zeit - kann bitte mal einer die Managerfassung als Handout einstellen :)

Eintrag von MeineMeinung am 6.Juli 2010


Ich bin entsetzt wie sich unsere Gewerkschafter bei der Anhörung über die Bundesbereitschaftspolizei äußern. Ich denke da sind wohl zum Großteil Einzeldienstler am Werk. Als Lösungsansatz wurde häufig gesagt, Personalfehl nicht mit Abordnungen sondern mit der Bereitschaftspolizei auzugleichen. “Die wären ja dafür da”. Da fehlt wohl jedes Verständnis über Aufgaben und Fortbildung von Bereitschaftspolizeieinheiten. Da müsste man ja fast schon eine Bereitschaftspolizeigewerkschaft gründen……

Eintrag von Dieter G. am 6.Juli 2010


Es geht hier um die Bundespolizei, also um uns! Ich habe mir heute die vier Stunden genommen. Interessant! Wir haben schon einen guten HPR- Vorsitzenden - Danke Sven, Danke GdP!
Sehen wir mal was der Innenausschuss des Bundestages aus dieser Anhörung macht, das Interesse war ja wohl gegeben.

Eintrag von matthias am 6.Juli 2010


Hallo Gewerkschaftsfreunde,

teilweise fand ich es skurill was Gewerkschaftsvertreter da unseren Volksvertretern mitgeteilt haben.

Rainer Wendt von der DPolG antwortete auf den die Frage einer Bundestagsabgeordneten ob es Synergieneffekte z.B. bei Fußballspielen gibt indem man beispielsweise die Bundespolizei z.B. auch im Stadion einzusetzen und nicht bei Nulllagen am Bahnhof zurückzuhalten oder aber die LaPo bei der Begleitung mit einzusetzen. Da sagte er das dies Quatsch sei und die Beamten der Bundespolizei nicht am Bahnhof warten würden während des Spieles. Ich frage mich wie weit sind selbst Gewerkschaftsvertreter von der Basis entfernt, wenn man so einen Nonsens von sich gibt. Hilfe!!!! Zum Glück kein Mitglied der GdP….

Eintrag von Peter Müller am 6.Juli 2010


Naja, der Wendt hat aber auch einige Sachen gesagt, die bei seinen eigenen Gewerkschaftern (ganz links auf der Zuschauertribüne) nicht gut ankamen. Die schüttelten unisono den Kopf, als es darum ging warum es eigentlich eine NO hat geben müssen. Dann sein peinlicher Anwurf gegen (seine Parteigenossin) MdB Piltz, dass man manchmal auch genervt und an der Arbeit gehindert werde durch die vielen parlamentarischen Anfragen. Also da hätte man doch lieber den eigenen DPOLG-Mann antreten lassen sollen, der von der BPOL Ahnung hat. Aber der hatte das falsche Parteibuch… Komisch, komisch.

Eintrag von Nobert am 6.Juli 2010


Am stärksten fand ich Gerhard M. !!! Aus der Praxis auf den Punkt ohne große Ausschweifungen. Absolut überzeugend. Bei den Anderen merkte man schon, dass sich nicht mehr unbedingt “auf der Arbeitsebene” bewegt wird, sondern das es sich eher um “Gewerkschaftpolitiker” handelt (das muss jetzt nicht negativ aufgenommen werden). Schön war auch, dass teilweise der gerwerkschafftsübergreifende Schulterschluß zu stande kam.

Bin gespannt, ob die geäußerten Erwartungen der Beschäftigten an die Anhörung auch bei den Herren angekommen ist und sich was ändern wird.

Eintrag von Guido Gans am 6.Juli 2010


Ich fand die Redebeiträge der beteiligten Vertreter sehr gut, treffend, analytisch und zielführend ( Ausnahme Herr Wendt, bin ausdrücklich in diesem Zusammenhang kein GDP-Mitglied…).

Aber was den eigentlichen Anlaß betrifft kam es mir dann insgesamt doch wie eine Alibi-Veranstaltung des Innenausschusses vor.

Anhörung=
: !!!Hören!!! wir uns das alles mal an
: Das haben wir jetzt, und schönen Tag noch
( Bosbach…)

Welche Konsequenzen folgen denn jetzt?
???

Ich sage nur bei einer “Firma” in der der BRH gravierende “Mängel”feststellt,

in der eine Studie ( Beerlage)feststellt, daß im Vergleich zu “ähnlichen”Behörden eine erhebliche Zunahme von Burnout, mangelnde Identifizierung mit der eigenen “Firma”, sehr hoher Krankenstand etc.etc.festgestellt wird

In der es bereits mehrere Anfragen zum hohen Krankenstand, zu Burnout-Quoten, zur Rate von Selbstmordfällen etc.etc von !!Bundestagsfraktionen!! und !!Btagsabgeordneten!! gekommen ist…

was sind denn da personell und organisatorisch
D A N A C H
bis jetzt für Konsequenzen gezogen worden??

Was würde denn passieren, wenn dies bei großen deutschen Wirtschaftsunternehmen vorkommen würde?

“BMW= Selbstmordrate signifikant höher als bei Daimler”
“VW= Mitarbeiterzufriedenheit auf dem Nullpunkt” “Krankenstand immens hoch”

Ich behaupte mal, es würde wahrscheinlich gar nicht erst dazu kommen, und wenn dann würde man personelle Konsequenzen ziehen.

Aber bei der BPOL passiert NICHTS, gar nichts.

Es wird alles so weiter gehen wie bisher, solange die Führungsriege in Potsdam so bestehen bleibt wie sie ist, in der Struktur und in der Herarchie. ( ZK der SED lässt grüßen…..!!!)

Eintrag von Offensive am 6.Juli 2010


auch ich hatte die 4h zeit gehabt mir das anzuhören und ivh muß sagen, angesprochen ist vieles auf den punkt und bei vielen habe ich sogar mein revier wieder gefunden.
bleibt jetzt zu hoffen das etwas passiert und wir entlastet werden. z.b. beendigung der massenabordnungen, abstand nehmen von “schnellen vorgängen” und vorallem konzentration auf die präventive polizeiarbeit. aber ich glaube das genau diese ja KEINE fallzahlen bringt und deshalb nicht in frage kommt.

Eintrag von faulibär am 6.Juli 2010


Ich habe mir auch die vier Stunden Zeit genommen. Allein die Lacher des Vorsitzenden, Herrn Bosbach, über die Kennzahlen waren schon bezeichnend.

Schaun wir mal, was daraus jetzt gemacht wird. Ich kann mir aber wirklich nicht vorstellen, dass es nun ein “Weiter so!” geben kann!

Eintrag von sergant am 7.Juli 2010


Alles in allem ist festzustellen, dass bei dieser Anhörung wirklich nichts gutes zu hören war über die Bundespolizei. Ist schon traurig sehen und hören zu müssen wie es um unsere Bundespolizei steht.

Gewünscht hätte ich mir, dass sich der Kollege Lars Wendland mal im Vorfeld ein wenig über die Aufgaben sowie die Einsatzbelastung der Bundesbereitschaftspolzei informiert hätte. Ihm ist vermutlich nicht wirklich bewusst, dass auch bi der BePo (Bund) eine hohe Einsatzbelastung herrscht und auch wir ein sehr hohes Personalfehl haben.

Ansonsten bin ich sehr gespannt was die Konsequenzen aus der Anhörung von Arbeitgeberseite sein werden.

Jörn

Eintrag von Frage am 7.Juli 2010


Habe mir das 4-Stundenvideo nur teilweise angeschaut; war mir zu lang; konnte aber feststellen, dass hier zum großen Teil Dinge angesprochen wurden, die sehr viele Mißstände in unserer Organisation deutlich machen. Nicht schlecht; weiter so….!

Eintrag von Streik am 7.Juli 2010


Liebe Kollegen von der GdP,

Ihr habt eine hervorragende Arbeit abgelegt.

Mit einer grundsätzlich hohen diplomatischen Offenheit die Probleme der Kollegen darzustellen ist sicherlich sehr schwierig - aber absolut notwendit - gewesen.

Hoffentlich ändert sich b a l d etwas.

Eintrag von ...... am 7.Juli 2010


Lieber Jörn,
die Bundespolizei hat allgemein eine sehr hohe Einsatzbelastung, auch in der BePo (bund). Das ist mir bewusst und ich hab das auch nicht in Frage gestellt.
Allerdings hat die Bundespolizei eigene Aufgaben die für mich vorrangig zählen als die der Länder.
Und wenn Herr Minister auf der Führungskräftetagung im Mai davon spricht, ich zitiere “Die Verbandskräfte – sie genießen in der Bundespolizei und in den Ländern einen tadellosen Ruf. Im Jahr 2009 hatten wir eine Zunahme von Leistungen zugunsten der Länder um 67 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.” dann ist das zwar vorbildlich, aber ich bin der Meinung man sollte erst die Aufgabe im eigenen Bereich erledigen bevor man sich um die anderen kümmert.

Lars

Eintrag von Lars Wendland am 7.Juli 2010


@Lars

Ich kann dir nur beipflichten.

Wir müssen unsere eigenen Probleme zuerst lösen.

Es macht keinen Sinn, Löcher mit Kettenabordnungen zu stopfen, während unsere eigenen Kollegen Aufgaben der Länder übernehmen.

Es soll eine Auswertung der Einsatzbelastung der BP geben, die auch die Aufgabenübernahme (Anforderungen) der Länder mit berücksichtigt.

Kann die mal jemand veröffentlichen?

FIRST

Eintrag von FIRST am 7.Juli 2010


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

interessant finde ich schon die unterschiedliche Wahrnehmung dessen, wass die geladenen Sachverständigen ausgesagt haben.

Der Zeitungsartikel im Der Merkur oder Neues Deutschland aber sogar die Pressemitteilung des DBT spricht eine eigendlich deutliche Sprache !
Unser Mutterhaus in Potsdam hat vermutlich eine “etwas andere” Wahrnehmung:

Auszug vom Intranetauftritt BPOLP vom 06.07.2010:
“Alle Sachverständigen bestätigten, dass die Neuorganisation weiter umgesetzt werden kann, wenn die sichtbaren Schwierigkeiten beseitigt werden…
Die Bundespolizei evaluiert derzeit die Neuorganisation. Erkannte Schwachstellen - wie z.B. die Spielräume der Bundespolizeidirektionen bei der Beschaffung oder Verbesserung der Ausstattung der PVB – wurden bereits verbessert. Die Ergebnisse der Anhörung werden sorgfältig durch die Bundespolizei ausgewertet und erforderliche Anpassungen während der Evaluierung vorgenommen.”

HÖRT SICH DOCH IRGENDWIE SCHON GARNICHT SO SCHLIMM MEHR AN ?

Eintrag von bingo am 7.Juli 2010


” Die Ergebnisse der Anhörung werden sorgfältig durch die Bundespolizei ausgewertet und erforderliche Anpassungen während der Evaluierung vorgenommen.”

http://www.youtube.com/watch?v=M1owcncKCHg&feature=PlayList&p=0537D77A61E1DE2A&playnext_from=PL&playnext=1

Eintrag von Grenzer am 7.Juli 2010


Eine riesen Blamage
für die Bundespolizei
und für die
hochbezahlten
Verantwortlichen !

Eintrag von Deutlich am 7.Juli 2010


Bezüglich BePo:

Auch ich habe das Gefühl, dass in dem ganzen Streit der Reform, die BePo keinen wirklichen Fürsprecher hat.

Wie kann es angehen, dass die Einsatzkräfte der BePo weiterhin allesamt auf Dienstposten A7/8 sitzen (ja ich weiß um die 20% A9). Fakt ist, dass in der Struktur, der KSB mit 8/9 dotiert ist und die Verbandskräfte, die mindestens eine gleichwertige Arbeit verrichten schlechter gestellt sind.

Wie können jungen Polizeimeister (waren es über 100 Anfang des Jahres)schwerpunktmäßig in den Einzeldienst (Heimatfern und gegen den Willen und Einstellungsversprechen) versetzt werden und die Verbände - die die personalaufwendigste Arbeit machen - “bluten aus”.

Wieso reist der Verband zu den Einsätzen “weit weg” und die Einsätze “vor der Tür” macht ein Verband, der von weit weg angereist kommt?

Wieso müssen die Beamten teilweise ein großes Kontingent an Überstunden aufbauen und werden an der Vorgabe maximal 40 Überstunden gemessen? Kann man nicht gerade für Einsatzkräfte diese Zielvorgabe streichen, so dass die Beamten, wenn sie schon dann arbeiten müssen, wenn andere frei haben zumindest selber bestimmen können, wann sie die Stunden abbauen und nicht aufgrund der Zielvorgabe ins Zwangsfrei geschickt werden.

Warum werden utopische Arbeitszeitverordnungen nur dann als Argument angeführt, wenn es wider dem Beamten ist.
Begleitet der Beamte 16 Stunden die Fußballfans, interessiert sich keiner für die Arbeitszeit.
Hegt der Beamte jedoch den Wunsch, nach einer “kleinen Begleitung” von nur 11 Stunden Dienst anschließend noch nach Haus (Heimatstandort - z.B. mit dem Bus 5 Stunden) zu fahren, werden die Arbeitszeiten als Argument eingeführt und der Beamte verbringt einen Abend seines Wochenendes im Hotel, um auch noch den Sonntag im Diens (Rückfahrt) zu sein.

Wie kann es angehen, dass PVB mit über 40 Jahren im Einsatzzug Dienst versehen und keine Chance haben Heimatnah anders verwendet zu werden?

Wie kann es sein, dass die BePo fehlende Personalplanung an den Inspektionen “auffangen” soll (bzw. dass Seitens der Gewerkschaft eine solche These aufgestellt wird)?

Warum sind DGL Posten A13 und Zugführer nicht?
(Beides Erst-Beurteiler)

Wie kann es sein, dass die BePo alle Vorgänge über den Einzeldienst anlegen muss und nicht die Vorteile von Artus nutzt und selber Vorgänge anlegen darf?
(unnützer Verwaltungsaufwand, der Einsatzkraft kostet)

Warum werden Verbandskräfte nicht, wenn sich im Einsatz zeigt, dass die Lage den Einsatz der BePo nicht erforderlich macht, die Kräfte entlassen? Schließlich wird die Dienstzeit im Umkehrschluss auch verlängert, wenn die Lage es erfordert.

Warum wird in dem Bereich des Controllings nicht auch der Punkt der Bereitschaftspolizei bedacht? Teil der Arbeit der BePo ist es auch sich bereitzuhalten; d.h. Tagesdienst zu machen und nicht irgendwelche Controllinglistenaufgaben zu erfüllen, damit ein Sinn besteht. Es ist Aufgabe der BePo ad hoc für Einsatzlagen bereit zu stehen. Das erfordert auch das Controllingfeld: Bereitschaftspolizei (ob mit 10 oder 30 % kann ja erstritten werden - z.b. 60 % Einsätze, 25 % Fortbildung, 15 % Bereitschaftspolizei)

Warum wird nicht mal tatsächlich erhoben wie viel Personal in den Standorten ist und wie viel Personal EINSATZKRÄFTE sind.
Eine BePo funktioniert nicht ohne Einsatzbearbeiter (mindestens genug für Urlaub, Krank, Überstunden, Einsatze und Tagesdienst = 4 PVB) Servicebüro, Versorgung - INNENDIENST. Gebt dafür Planstellen frei und es gibt automatisch Personal für die Einsätze.
Was ist mit Halbtagskräften (Mütter), die für Einsätze nicht zur Verfügung stehen (die Zahl nimmt zu), was ist mit Abordnungen in den Stab, Fuldatal, Ausbildung, AUSLAND. Warum sind die Hundeartschaften leer, wenn es darum geht Einsatzkräfte zu finden aber warum sind alle Stellen vergeben?

Die BePo und besonders die Menschen dort haben es verdient, dass die Gewerkschaft ein “größeres Auge” auf sie hat.

Ansonsten können wir die Standorte dort lassen, wo sie sind und nur die Probleme vor Ort “bekämpfen”. Das würde reichen, um alle Verbandskräfte nach und nach glücklich zu machen.

Eintrag von ZF am 7.Juli 2010


Die Vertreter der Regierung (Repräsentanten der Bundespolizei) - allen Voran Herr Göbel - haben kein gutes Bild abgegeben.

Essen, Trinken, Reden, SMS´en, …

Kein Wunder, wenn die Bundespolizei nicht so funktioniert, wie sie funktionieren soll …

Eintrag von . am 7.Juli 2010


Respekt ZF….. Mehr Fragen gehen nicht!!! Bin mal gespannt ob und wie diese beantwortet werden.
Noch sind wir im Sommerloch,aber spätestens nach Beginn der Saison Fußball und wiedermal Castor ist das Geschrei nach uns (BePo) wieder groß.

Eintrag von tj am 7.Juli 2010


@ZF
Sehr guter Beitrag, dass spiegelt genau das wieder womit sich die “einfachen” Leute aus den Hundertschaften immer rumquälen müssen.Nur leider wird sich hier “nie” oder erst nach lander Zeit etwas positives ergeben ;-(

Eintrag von jupp im trupp am 7.Juli 2010


Lieber Herr Wendland,
Sie sollten wissen dass die Einsätze nach §11 BPOLG meist die einzig sinnvollen sind welche die BePo Bund durchführt.

Wenn es ihnen um die eigenen Aufgaben geht fahren wir halt wieder jedes Wochenende 4 Stunden um Fans vom Bahnsteig vor den Bahnhof zu begleiten und dann den Rest des Spieles rumzugammeln.
Wenn das der Selbstanspruch der Bundes BePo ist Fans und Demoteilnehmer 5 Meter vor den Bhf zu begleiten dann Halleluja.
Wenn man sich beim Buscho so wichtig nimmt jedes Kleinstereignis Bahnpolizeilich zu begleiten ist es kein Wunder dass die Personaldecke zu dünn ist.
Die Einsatzanlässe liebe Gewerkschaften sind lächerlich.
Am 1.Mai Bundesweit BAHNPOLIZEI - Einsätze zu fahren ist skandalös werden EHus in Berlin und Hamburg verbrannt werden, stehen Bundesspezialkräfte wegen Mini Lagen an den Bahnhöfen fest.
Aber das ist wohl so gewollt. Sind ja der wichtigste Baustein der Sicherheitsarchitektur in Deutschland.

Eintrag von Arnonym am 7.Juli 2010


Herr Seeger treten sie zurück!!!

oder lassen sich abordnen oder wegloben

Eintrag von PHM am 7.Juli 2010


@Bingo

Mit der unterschiedlichen Wahrnehmung hast du leider Recht.
Während die Presse (ND, Merkur) dramatisch auf die realistisch geschilderten Mißstände hinweist, erschein auf unserer Präsidiumsseite eine weichgespülte Beschönigung der wahren Umstände.
Nur “Blah, Fasel, Laber” und leider nichts gelernt.

@ZF

Danke für deine klare Ortsbestimmung der BePo. Dies zeigt mir, dass alle wissen was hier los ist. Leider wird dies von unseren Helden in Potsdam anders beurteilt.
Chance vertan.

Eintrag von Schutzmann am 8.Juli 2010


@bingo
Man muss auch verstehen was man liest, bevor man unqualifizierte Kommentare abgibt. Betroffen war das Fraport-Netz, an dem wir nunmal dranhängen. Sicher reichen 25 Laptops nicht, um einen Flughafen wie FF/M arbeitsfähig zu halten. Aber wir können ja eine eigene Netzinfrastruktur aufbauen, komplett redundante Systeme schaffen und weiter jede Menge Steuergelder ausgeben, um solch unqualifizierten Kommentaren den Nährboden zu entziehen.
Und zu deinen persönlichen Anfeindungen, bist du bei der Kollegin mal abgeblitzt. Könnte man fast denken. Wenn du Probleme mit jemandem hast, dann nutze das persönliche Gespräch. Telefonnummer steht im Intranet. Du solltest dich echt schämen, wie du mit Kollegen umgehst. Also troll dich und verunglimpfe die Mitarbeiter der Budnespolizei wo anders.

Beste Grüße der Trolljäger

Eintrag von Trolljäger am 8.Juli 2010


Neuorganisation? Läuft doch super, vor allem an der Ostgrenze.
Wenn es um´s Privatauto unseres Bosses geht, haben wir urplötzlich Hundertschaften an Personal auf der Straße (die natürlich sonst auch immer da sind)

http://www.welt.de/vermischtes/article8368717/Gestohlenes-Auto-von-Thomas-de-Maiziere-wieder-da.html

Eintrag von Flitzpiepe am 8.Juli 2010


Ganz kurze Nachfrage,

wenn 25 LapTops am Flughafen FFM ausreichenn, wozu braucht man eigentlich die ganzen ABgeordneten aus den Geberdirektionen?

warum fahren -5- Mot-Streifeninnerhalb eines Flughafens an 4 Km - ZAun entlang und nicht eine einzige Streife in drei Landkreisen im bahnpolizeilcihen Bereich.

Vermutlich Schwerpunktbildung, oder?

Ach, hab noch etwas vergessen, die IKT’ler mussten ja fliegen, da auch im Präsidium Kilometer gesparrt werden müssen.

Eintrag von Reformgewinner am 8.Juli 2010


Moin Herr Wendland !!

Ich gebe Ihnen vollkommen recht. Zuerst sollte man den “Dreck” vor der eigenen Haustür kehren, bevor man seinen Nachbarn hilft.

Und wenn es so ist, dass man an den Bahnhöfen seinen Dienst verrichten muß, dann ist das so. Wir sind nicht vorrangig für die Länder da. Es ist zwar für viele hart, aber so ist das eben.

Eintrag von Hauke am 9.Juli 2010


So, das war sie nun, die Anhörung….

Das Ergebnis könnte man in dem einen Satz so zusammenfassen:
Auf die Art war das wohl nichts mit der Reform….

Ich warte nunmehr allerdings seit einigen Tagen auf die Reaktion des Bezirks Bundespolizei bzw. auf eine entsprechende “Vermarktung”… - Oder wollen wir nach allem nun tatsächlich die Meinungsführerschaft an die Konkurrenz abgeben?

Oder gelten hier irgendwelche “Stillhalteabkommen”, von denen die Basis nichts weiss?
Spätestens nach dem unsäglichen Beitrag über die Anhörung auf der Intranethomepage vom Dienstag war klar, dass zumindest Potsdam offenbar garnichts begriffen hat! (Wenn ich mir diesen Beitrag so anschaue, komme ich zu der Überzeugung, dass am 05.07. mindestens zwei Anhörungen stattgefunden haben und ich offenbar auf der falschen war… (siehe hierzu auch das von uns gesteuerte Flugblatt auf der Homepage der KG Weil… (falls noch nicht eingestellt, geschieht dies in den nächsten Tagen, ebenso wie die Berichterstattung der regionalen Presse zur Anhörung)

Spätestens nach dem Mitarbeiterbrief des IM vom Dienstag, der klar machte, dass die weitere Kürzung des “Weihnachtsgeldes” bereits beschlossene Sache sei (obwohl das Parlament noch nicht entschieden hat, siehe hierzu auch die Pressemitteilung des MdB (SPD) Michael Hartmann)

http://www.michael-hartmann-spd.de/cms/index.php/neuigkeiten_reader/items/bundesbeamtenbesoldung-de-maiziere-nimmt-gesetzgebung-vorweg.html

sollte klar sein, wie wirksam irgendwelche “Brandbriefe” oder Grundsatzpapiere an diese Adresse sind…..

Wohlgemerkt: das Grundsatzpapier ist richtig und wichtig, ich vermisse hier aber einen Bezug zur geflopten Reform bzw. die angekündigten Vorschläge/Forderungen! - Ich hoffe von ganzem Herzen, dass ich hier wieder einmal vorschnell schwarz sehe und ich hoffe ebenfalls von ganzem Herzen, dass die Öffentlichkeitsarbeit nach Vorliegen des Ergebnisses von “Klartext 2010″ etwas intensiver betrieben wird! (Sonst können wir uns solche Aktionen zukünftig sparen!)
Die Presse springt übrigens mittlerweile beim Thema “Bundespolizei” sehr wohl an! - Grundvoraussetzung, dass etwas aus dem Wald herausschallt ist allerdings, dass man es zuvor hineinruft!

http://www.badische-zeitung.de/kreis-loerrach/es-rumort-in-der-bundespolizei–33080249.html

http://www.badische-zeitung.de/kreis-loerrach/beissen-sich-organisation-und-standort–33080217.html

Eintrag von Gerhard Medgenberg, KG Weil am 10.Juli 2010


Hallo Gerhard.

Du hast mir sehr gut auf dieser Sitzung gefallen, ich hatte manchmal den Eindruck, Du bist kurz vor dem Platzen gewesen. Was leider gerne und sofort aufgenommen worden ist, war die Aussage des DPOLG Vertreters. “Wir haben keine Krise”. Na dann ist ja alles paletti. Auch die Ansprache unseres IM auf der Führungstagebesprechung ließ nur in Ansätzen durchscheinen, dass er wirklich verstanden hat, worum es geht. Viele der alten Phrasen tauchen dort wieder auf und immer wieder die Aussage: Nichts wird gestoppt oder zurückgeführt. Warum eigentlich nicht? Fehler erkannt, weiter mit der Fahrt?

Ich habe da ein ganz mieses Gefühl, was die kommenden “Verbesserungen” angeht. Wenn sie nicht in den Köpfen der Verantwortliche beginnen, wie soll das dann funktionieren? Was muss dann (noch) passieren?

Eintrag von Jens H. am 10.Juli 2010


Liebe Kolleginnen und Kollegen,
lieber G.Medgenberg,

man kann dem Gesagtem nur zustimmen!

“Die Bande hat es nicht und will es vermtl. auch nicht begreifen.”

Der Mitarbeiterbrief des werten Herrn IM: EINE FRECHHEIT !…und der Oberhit die Grußworte zum Schluß. Nach der Aufzählung von weiteren Gängelungen und Verhohnung seiner Mitarbeiter: “Eine erholsame Urlaubszeit”

VERARSCHEN KANN ICK MIR ALLEINE !

Da müssen wir am Ball bleiben und nicht ins “Sommerloch” fallen !

PS: @Trolljäger
“Ich hab Dich trotzdem lieb”

Eintrag von bingo am 10.Juli 2010


Nichts wird gestoppt oder zurückgeführt. Warum eigentlich nicht? Fehler erkannt, weiter mit der Fahrt?
Eintrag von Jens H. am 10.Juli 2010

….mehrschichtiges Problem: Natürlich k ö n n t e man die “Reform” zurückdrehen! (Ebenso, wie auch das derzeitige Modell i r g e n d w a n n irgendwie wieder laufen wird.)

Die Frage ist, ob das allerdings nicht eventuell noch mehr Probleme aufwerfen würde, als zu versuchen, das jetzige Modell praxistauglich hinzukriegen… (z.B. durch größere Autonomie der Reviere, denen man im Gegenzug wieder eine eigene Infrastruktur zuweisen müsste unter gleichzeitiger Festlegung der DGL auf eine Rolle, wie sie zum Beispiel der PVD einer PD bei der FLZ im Land BW wahrnimmt; - dies ist aber nur eine von vielen Möglichkeiten. zumal wir ja auch noch einige Problemfelder mehr haben!.

Man müsste halt darüber reden! Und das diesmal bitte unter Beteiligung derer, die damit nachher leben müssen!)
Das alles müsste durchdiskutiert werden: Vom Zurückdrehen über “Aufbohren” der jetzigen Strukturen bis hin zu den Schnittstellen mit den Ländern!.
Wenn jetzt nicht darüber geredet wird, wird uns die nächste Reform in naher Zukunft ebenso kalt erwischen!

Die nächste Schicht: Es hat ganz offensichtlich überhaupt niemand der Verantwortlichen Interesse daran, diesen Dialog zu pflegen! Warum auch? - Weiter wie gehabt ist ja auch viel praktischer und bereits Erich H. ging mit solchen Problemen ähnlich um (…”den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf…”) Streiche Sozialismus, setze Reform… - Aber nicht vergessen: Erich ist damit auch baden gegangen! -

Schliesslich ist bei diesen Anhörungen allerdings auch ein Problem, dass die Sachverständigen sich nicht im direkten Dialog befinden bzw. dieser nur sehr eingeschränkt möglich ist. - Genau das von dir, Jens, angeführte Zitat der DPolG ist nämlich auch mir ziemlich sauer aufgestossen:
Natürlich befinden wir uns in einer Krise! Wir befinden uns sogar in der gravierendsten Krise der Bundespolizei seit deren Bestehen!

Wenn das, was wir momentan bzw. seit über 3 Jahren erleben, k e i n e Krise ist, dann möchte ich ehrlich gesagt nicht wissen, wie man sich eine solche denn vorstellen sollte….

Eintrag von Gerhard Medgenberg, KG Weil am 10.Juli 2010


Hallo Gerhard!

Ganz meiner Meinung, denn aus meiner Froschperspektive empfinde ich es so, dass wir eine Krise haben und solche Sprüche wie von Herrn Wendt seitens derer, die die Reform zu verantworten haben wie ein Schwamm aufgesogen wird. Alles gar nicht so schlimm, wir können uns wieder hinlegen -. oh nein, bitte, bitte, auf gar keinen Fall!!

Wenn jetzt nachgelassen wird, verlieren wir richtig. Dass die Experten untereinander in keinem Dialog stehen sehe ich als kontraproduktiv an. Eine Abstimmung darüber um einheitlicher zu argumentieren und solche wendtschen Ausfälle zu vermeiden, wäre sehr wichtig gewesen, denn genau darauf springen IM und Co doch sofort an, siehe Intranet.

Ich hätte eine Empfehlung für gut befunden, in der man klar stellt, dass alle, aber auch wirklich alle Optionen offen stehen müssen. Weiterführung mit Veränderungen, Stopp, Rückbau, alle Varianten sollten mit einkalkuliert werden. Ein “weiter so” darf es nicht geben. Es ist mir zuviel “wir führen nichts zurück” in dieser Runde gewesen, es geisterte wie eine unsichtbare Vorgabe durch die Reihen. Eine Gruselvorstellung wenn man bedenkt, wie IM und Potsdam sich dazu bisher geäußert haben.

Ich möchte mir gerade nicht vorstellen, dass das jetzige “Modell” irgendwann und irgendwie “laufen wird”…

Eintrag von Jens H. am 11.Juli 2010


Habe die Anhörung in großen Teilen aufmerksam verfolgt, aber bei näherer Betrachtung - wie es auf ministerieller Ebene bestimmt geschehen wird - fällt die Argumentation so manches “Sachverständigers” (Praktikers) in sich zusammen. - Gut gebrüllt Löwe, aber mehr auch nicht!

Von mir wird kein “Sachverständiger” Vorschusslorbeeren ernten, denn alles was in meinen Augen zählt, sind letzlich die zukünftig spürbaren Verbesserungen für die Mitarbeiter der Bundespolizei. Und an diesen sollte man die an der öffentlichen Anhörung beteiligten Personen auch messen.

Mal sehn, ob die geäußerte Kritik der dringend notwendige Wind in den Segeln der verantwortlichen Führungskräfte der Bundespolizei ist!

Eintrag von Alles wird gut am 12.Juli 2010


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich berichte erneut anl. der Informationsweitergabe zur wöchentl. IL-Telefonkonferenz einer BPOLD nahe NL:

U.a. wurde auf die Sachverständigenanhörung im Innenausschuß DBT in der Form eingegangen, dass die negative Darstellung zur NeuOrg ja sehr einseitig durch Gewerkschaftsvertreter dargestellt wurde und ggf.gerade mal ein Stimmungsbild eines Teils von Mitrarbeitern/-innen wieder gibt.

Was könten UNS diese Aussage einer BPOLD sagen ?

Hmmmmm….????

Jooh, zumindest scheint noch keine Vorgabe aus Potsdam gekommen zu sein, dass man was ändern möchte!

Ach ja und die Krönung, Stichwort “Leistungsprämien”:
Bei der Bewertung, wehm denn so eine Ehre zu Teil werden könnte, sollen insbesondere MA in Betracht kommen, die sich im Rahmen der NeuOrg (Aufbaustäbe etc.) “verdient” gemacht haben.

Zur eigenen Bewertung liebe Kolleginnen und Kollegen…

Eintrag von bingo am 13.Juli 2010


@ bingo
Aus einer BPOLD wurde die Streichung der Leistungsprämie und auch die Streichung sämtlicher Jubiläumsprämien als mögliches Sparpotenzial gesehen und als Vorschlag an das BPOLP gemeldet.Angebliche Ersparniss auf die gesamte BuPo gesehen mehr als 4 Millionen Euro im Jahr.

Eintrag von Altgeselle 78 am 14.Juli 2010


Liebe Kollegin “Angestellte 78″,
ich bin, glaub ich, auch zufällig im Ideenmanagement drauf gestoßen.

Mal ehrlich, die Leistungsprämie ist doch auch ein richtiger Flop !
Damit kann man doch auch keine S.. motivieren, es schürt nur Unmut und ggf. Mißgunst bei anderen und ist dem Anspruchsberechtigtem meist sogar auch noch selbst peinlich.

Da sind echt 4 Mio. Einsparpotential.

DAS, WAS DIE KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN MOTIVIEREN WÜREDE, WÄRE IN ERSTER LINIE EINFACH WERTSCHÄTZUNG DES EIGENEN DIENSTHERRN GEGENÜBER SEINEN MA!

Und genau das, wie auch der heutige Brief von Josef Scheuring bestätigt, ist vermtl. nur ein frommer Wusch.

Tschüß BPOL,
tschüß Matthes,
Tschüß Thomas.

PS: DANKE FÜR`S WASSER ! Aber das ist der nächste Oberhammer!

Eintrag von bingo am 14.Juli 2010


(Es geht hier um die Bundespolizei, also um uns! Ich habe mir heute die vier Stunden genommen. Interessant! Wir haben schon einen guten HPR- Vorsitzenden - Danke Sven, Danke GdP!
Sehen wir mal was der Innenausschuss des Bundestages aus dieser Anhörung macht, das Interesse war ja wohl gegeben.)

Das kann ich Dir genau sagen was er daraus macht Matthias.
Kuckst Du hier:
http://intranet.polizei.bund.de/DE/Zentral/Content/01__Aktuelles/Archiv__Zentraler__Newsticker/07__2010/100707__aufstieg.html

Eintrag von Dropout am 14.Juli 2010


Bzgl. Einsparung durch die Leistungsprämie…da haben sie wohl Einigen bei der BPOL etwas in den Kopf getan und vergessen umzurühren!

Die Leistungsprämie wurde seinerzeit kostenneutral durch die Kürzung unserer Bezüge eingeführt.

Habt ihr das schon wieder vergessen???????

Eintrag von KSB aus dem Norden am 14.Juli 2010


und jetzt zum eigentlichen Thema

Leider habe ich die Anhörung bisher nicht vollständig gesehen. So ca. die letzte Std. fehlt mir noch.
Und doch reicht es um zu dem Schluß zu kommen, dass unsere Behörde durch Missmanagment, kaputt gemacht wird.
Zumindest gillt das für den operativen Bereich.

Eintrag von KSB aus dem Norden am 14.Juli 2010


ob dem wasser wirklich ein gedanke a la des heiligen sankt martin zugrunde lag, wage ich doch sehr zu bezweifeln.

nach mehr als 10 jahren im selben statusamt bekommt man als anerkennung sonne pulle auf den tisch gestellt… auch nett ;-)

Eintrag von N R W am 15.Juli 2010


Intranetauftritt BPOLP vom 15.07.2010

“Behördenleiter im Gespräch”

“Am gestrigen Tag traf sich der Präsident des Bundes­polizei­präsidi­ums, Matthias Seeger, mit den Leitern der Bundes­polizei­direktionen und den Abteilungsleitern zu einer Behör­den­leitertagung in Potsdam. Hier wurden unter anderem die Eckpunkte zur Haushaltshalts­konsolidierung dis­kutiert. Es wurde deutlich, dass die Bun­des­polizei ein neues Kosten­bewusstsein entwickeln muss.
Daneben nahm insbesondere die Anhörung der Sachverständigen im Innenausschuss zur Neuorganisa­tion einen großen Raum ein. Man war sich darüber einig, Konsequenzen aus dieser Anhörung zu ziehen. Angebrachte Kritik muss ernst genommen und Probleme – wo immer möglich – einer Lösung zugeführt werden.
Deutlich wurde jedoch auch, dass einige Argumente der Sachverständigen richtig gestellt werden müssen. Die von den Sachverstän­digen dargestellte durchgängig negative Stim­mung in der Bundespolizei, entspricht nach Auffassung aller Teilnehmer in der behaup­teten Durchgängigkeit nicht den Tatsachen. Auch ist unter anderem dem Vorwurf fehlender Beteiligung der Personalvertretungen im Rahmen der Projektarbeit für die Neuorganisation zu entgegnen, dass der Hauptpersonalrat aktiv in die Projektarbeit eingebunden war.
Am 16. August 2010 wird man sich im Behördenleiterkreis erneut treffen, um die konkreten Schlussfolgerungen aus der Anhörung zu ziehen.
Der Innenausschuss des Deutschen Bundestages wird sich voraussichtlich im September erneut mit der Neuorganisation der Bundespolizei beschäftigen.”

Eintrag von bingo am 16.Juli 2010


Also ich hätte da schon ein paar Einsparvorschläge!
Ich war gestern arbeiten und bei mir kam keine Wasserpulle an!
Haben wohl die hohen Herren selber mit nach Hause geschleppt!
Weg mit den blö.. Wasserpullen und den riesigen Wasserkopf!
Lieber nen kleinen Wasserkopf und keine Wasserpullen! Denn trinken darf ich ja auch nicht ( bei der Arbeit) ist es auch noch so heiß! Ansonsten gibt es ne Missbilligung oder mir wird wieder gedroht mit irgend ein mist! So sieht es aus in der Bupol! Es wird nur noch gedroht und alle die was zu meckern haben sind ewige nörgler! Das heisst den soziale Kompetenz in diesen Laden hier!
Soziale Kompetenz besitzen nämlich nur unsere Führungsoffiziere und darüber hinaus!

Eintrag von iche am 16.Juli 2010


@ iche

wo arbeitest du, dass du nicht trinken darfst?
Trinken ist bei den Temperaturen lebenswichtig. Für unsere Mitarbeiter überlegen wir extra gesonderte Wege, um im Einsatz (egal welche Lagentwicklung) zu gewährleisten, dass ausreichen Kaltgetränke zur Verfügung stehen.

Eintrag von ZF am 16.Juli 2010


“Die von den Sachverstän­digen dargestellte durchgängig negative Stim­mung in der Bundespolizei, entspricht nach Auffassung aller Teilnehmer in der behaup­teten Durchgängigkeit nicht den Tatsachen”

Wir dienen aber schon alle in der selben Behörde? Wie abgehoben muß man denn sein, dass man das Rumoren nicht bemerkt?

Na ich freue mich schon auf die Präsentation der Mitarbeiterbefragung und die Reaktion seitens diesen erlauchten Personenkreises.

Eintrag von Badner68 am 16.Juli 2010


Es gibt nicht überall “rumoren”. Und das ist auch gut so. Nur die die “rumoren” tun das ausgesprochen laut.

Eintrag von ZF am 18.Juli 2010


Es wird schon sehr viel”rumrumort” aber es wird nach oben falsch weiter gegeben! Denn wer möchte vor seinem Chef als ewiger nörgler da stehen! Man ist ja sonst nicht fähig seine Beamten zu motivieren! Und wer nicht mitmacht in dem grossen Karussel der muß halt weg irgendwie irgendwo hin!
Nichts desto trotz gibt es auch sicher viele Beamte/in die sind zufrieden mit Ihrer jetzigen Situation!

Eintrag von Ich am 22.Juli 2010


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