Sozialwissenschaftliche Dienste reaktiviert! Positives Signal!

Die Bundespolizei hat wieder operative Sozialwissenschaftliche Dienste.

Der Abteilungsleiter Bundespolizei im Bundesministerium des Innern, Franz-Josef Hammerl, hat mit Erlass die Fortschreibung für die Sozialwissenschaftlichen Dienste der Bundespolizei zum 01. August in Kraft gesetzt. Danach richtet das Bundepolizeipräsidium beim Referat 83, Ärztlicher und Sicherheitstechnischer Dienst, einen Sozialwissenschaftlichen Dienst mit fünf Außenstellen ein. Aufgabenschwerpunkte der Außenstellen mit Leiter und drei Mitarbeitern sind Betreuung und Beratung im In- und Ausland, Einsatzunterstützung und daneben Fachbeiträge zu Aus- und Fortbildung. Damit tragen BMI und BPOLP der wachsenden Bedeutung einer qualifizierten Beratung und Betreuung der Kolleginnen und kollegen auch auf dem Hintergrund der Beerlage-Studie Rechnung getragen.
Für die BPOLD Sankt Augustin wird der SWD in Heimerzheim zuständig sein.
Der GdP-Direktionsgruppenvorsitzende, Wilfried Spurzem, bewertet die Entscheiung als positives Signal: „Damit ist zukünftig wieder sichergestellt, dass in Problemfällen unserer Mitarbeiter, schnell Ansprechpartner vorhanden sind. So geschehen auch am vergangenen Wochenende während des Einsatzes bei der LOPA!“
Die GdP verspricht sich von dieser Entscheidung eine Neuauflage der Auslandsbetreuung und der Einsatzbetreuung und -nachsorge und sieht in der ministeriellen Entscheidung auch eine Reaktion auf die Beerlage-Studie. „Wir werden auch in den Personalräten die Zusammenarbeit mit dem SWD konsequent ausbauen!“ so Spurzem.

Voraussetzung hierfür ist jedoch die Beteiligung der Personalräte. In diesem Verfahren müssen noch die vorhandenen Mängel aufgearbeitet werden.

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