GdP: Wir erwarten Respekt vor der Arbeit der Bundespolizei

Berlin/Hilden. „Wir weisen die Aussagen der ehemaligen Präsidenten des Bundeskriminalamtes, Horst Herold und Hans-Ludwig Zachert zu den Fusionsplänen zwischen Bundespolizei und Bundeskriminalamt als im Ton unakzeptabel und in der Sache vollkommen unangemessen, zurück. Wer die Bundespolizei als paramilitärische Organisation oder als Masse die Klasse einebnet,  bezeichnet oder gar von Abscheu spricht, der lässt jeglichen Respekt vor den mehr als 40.000 arbeitenden Menschen in der Bundespolizei vermissen“, so Josef Scheuring, Vorsitzender des Bezirks Bundespolizei der Gewerkschaft der Polizei. „Wir haben Respekt vor der Lebensleistung von Herold und Zachert. Wir erwarten aber auch, dass die beiden Herren Respekt vor der täglichen Arbeitsleistung unserer Kolleginnen und Kollegen haben. Es wäre gut und angemessen gewesen, wenn sich die beiden, früheren BKA – Präsidenten inhaltlich mit den rechtlichen und polizeifachlichen Fehlern und Fehleinschätzungen ihrer Pensionistenkollegen aus der Werthebach – Kommission  auseinandergesetzt hätten, anstatt gegen die Bundespolizei jetzt noch einmal „nachzutreten“, so Scheuring.

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22 Kommentare
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  1. Die alten Herren des BKA laufen ihrer Zeit hinterher. Leider haben die geehrten Nachfolger der alten Herren im BKA ihrer Zeit nicht genutzt.

    Das BKA hat seine Zeit verschlafen und keine Entwicklung gehabt.

    Die Bundespolizei hat das BKA überholt und ist weiterhin auf der Überholspur. Daran wird sich nichts ändern.

    Das BKA sollte daher stolz darauf sein, in Bälde teil einer sich weiter entwicklelnden Bundespolizei zu werden.

    Stimmts?

  2. …in der Tat! – Vielleicht hätten die „alten Männer“ tatsächlich besser geschwiegen!
    (Obwohl abseits von der Holzerei gegen die Bundespolizei durchaus tragfähige Argumente sowohl von Zachert als auch Herold vorgebracht werden ; auch von Ziercke übrigens!)

    Vor allem aber haben sie damit der Basis (und zwar von BKA u n d Bundespolizei!) einen Bärendienst erwiesen! Anstatt nämlich konsequent gemeinsam gegen den politischen Profilierungsversuch (um nichts anderes handelt es sich!) vorzugehen, werden nunmehr voraussichtlich jede Menge Kräfte freigesetzt für gegenseitiges Zerfleischen! Und das haben weder die Beschäftigten der Bundespoliei, noch des BKA verdient!

    Es ist aber vielleicht ein Zeichen der Warnung dafür, was passieren kann, wenn man mit heisser Nadel strickt, will sagen: mit Gewalt zusammenkloppt, was (zumindest noch) nicht zusammen gehört!

    Dass da auch andere Ablehnungsgründe mitspielen, liegt auf der Hand:
    Das BKA fürchtet mit Recht um seine Unabhängigkeit (und damit auch um seinen Status als Oberbehörde – Planstellenobergrenzen lassen grüßen!) – Wir freuen uns auf neues Reformchaos, da wir wissen (was sich mittlerweile allerdings auch wohl bis zum BKA herumgesprochen hat), dass dieses die erste Reform in mindestens 20 Jahren wäre, die man nicht auf irgendeine Art vergeigt hätte!

    Darüber hinaus gibt es aber auch mannigfaltige sachliche Gründe, die einer überhasteten neuerlichen Reform widersprechen und die man bitteschön berücksichtigen sollte, bevor erneut etwas Unausgegorenes auf den Weg gebracht wird! (Oder könnte es sein, dass man mittlerweile auch im Hohen Hause gemerkt hat, dass die „Reform III“ der Bundespolizei so dermassen in die Hose gegangen ist, dass man sich gezwungen sieht, die Flucht nach vorn anzutreten? – Zurück geht bekanntlich nicht, wg. Gesichtsverlust, und was danach kommt? – Damit darf sich die nächste Bundesregierung vergnügen! –
    Das wäre aber ziemlich unfair gegenüber dem BKA, das ja nun wirklich keine Schuld an unseren missratenen Reformen hat…)

    Zurück zum Thema: die Äußerung mit der „paramilitärischen Truppe“ kann eigentlich niemand ernst nehmen, der nicht die letzten 30 Jahre in irgendeinem Bunker verpennt hat.

    Ganz davon abgesehen: ich dachte früher auch immer, die größte Gefahr für die Bundespolizei sei die schleichende Remilitarisierung… – Wie man sich täuschen kann! Unsere „Manager“ haben in wenigen Jahren mehr zerstört, als die ewiggestrigen Kommissköppe es auch bei noch so großer Anstrengung und Bündelung aller Kräfte jemals vermocht hätten!
    Also: GdP Bundespolizei u n d BKA :
    Kräfte bündeln und dem Wahnsinn etwas entgegensetzen!
    Die (lange vermissten) kämpferischen Töne aus den Bezirken lassen Hoffnung aufkeimen! – Enttäuscht sie nicht!

  3. Ich erwarte von meinem oberen Dienstherrn, das er sich ganz klar VOR seine Bundespolizei stellt und klare Worte spricht. Nicht hinter seine Bundespolizei und davon spricht das er Loyalität von ihnen erwartet und das nun der Beamte in der Pflicht ist.
    @Gerhard wahre Worte wie immer, auch wenn andere anderes Behaupten, Danke

  4. Es gab Zeiten, da hat man uns nachgesagt, wir könnten nur mit dem Finger am Zaun entlanglaufen … diese Zeiten sind glücklicherweise lange vorbei. Wir haben uns sehr zu unserem Vorteil weiter entwickelt; werden von den (meisten) Kollegen der Länder und auch von denen des BKA für unsere Arbeit geschätzt und gerne angefordert.

    Eine solche Entwicklung ist wohl an den beiden Herren unbemerkt vorbei gezogen, schade eigentlich … Die Beiden haben dabei wohl auch vergessen, dass ein Großteil der SG durch Kollegen der Bundespolizei gestellt wird und viele Kollegen aus dem Amtsbereich der Bundespolizei zum BKA gewechselt haben. Ohne unsere Kollegen wäre das BKA in bestimmten Bereichen nicht arbeitsfähig.

    Ich kann die Herren leider nciht mehr für Voll nehmen, aber wie heißt es doch im Volksmund … „Hochmut kommt vor dem Fall!“

  5. Ich erwarte eine klare Stellungnahme und Richtigstellung der Äußerungen der beiden älten Männer seitens unseres Präseidenten Seeger!

  6. „paramilitärisch organisierten Bundespolizei“
    Hallo meine Herren, bitte die Uhren 30 Jahre vorstellen!!! Die Erde ist keine Scheibe!

  7. Liebe Kollegen der Bundespolizei,

    ich kenne beide Ex-Präsidenten gut. Ich bin sicher, dass beide von den Medien falsch zitiert wurden. Beide haben Hochachtung vor den in der Bundespolizei tätigen Kolleginnen und Kollegen und wissen um die schwierigen Aufgaben dort und deren professionelle, gute Erledigung.
    Die „paramilitärische BGS-Vergangenheit“ der heutigen Bundespolizei ist sicher auch in ihren Köpfen weite Vergangenheit.
    Die „Abscheu“ richtet sich nicht gegen die Behörde Bundespolizei oder gar ihre Mitarbeiter, sondern klar gegen die völlig inakzeptablen Fusionspläne, die beiden Behörden nur Nachteile und keine Vorteile bringen.

    Lasst uns nicht von ein paar Schmierfinken gegeneinander hetzen!
    Bisher stehen wir solidarisch gemeinsam gegen diese Pläne. Dabei soll und muss es bleiben. Sonst lachen die Andern nur über uns.

    Jürgen Vorbeck
    Vorsitzender GdP-Bezirk BKA

  8. Nett, dass sich dazu jemand aus dem BKA meldet. Die beiden Ex – Präsidenten könnten sich ja auch selbst erklären, wenn sie so falsch zitiert wurden. Wir regieren nach den Ergebnissen der Werthebach – Kommission jedenfalls ein Stück sensibler auf das Urteil von alten Männern.

  9. Hallo Jürgen, es mag sein, dass die EX- Präsidenten falsch zitiert wurden, aber gerade dann müssten sie sich dazu äussern und nicht so stehen lassen.

    Zitat Onlineausgabe Die Welt unter http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article11756720/Im-BKA-spricht-man-schon-vom-Untergang.html

    Zitat Anfang:“Die Bundespolizei, also der frühere Bundesgrenzschutz, ist paramilitärisch ausgerichtet. Diese Polizei arbeitet überwiegend in Verbänden. Es herrschen kollektive Strukturen, die auch die Mentalität prägen. Das BKA hingegen besteht aus hoch spezialisierten Individualisten. Dort sind Kriminalisten am Werk, die detektivisch ermitteln und komplexe Fallanalysen vornehmen. Deshalb ist eine völlig andere Behördenkultur gewachsen als bei der Bundespolizei.“ Zitat Ende.

    Sollte er dies so nicht gesagt haben, und völlig aus dem Zusammenhang gerissen, müsste er dies meiner Meinung nach richtig stellen.

  10. Wenn Herr Herold vom Focus und anderen Blättern oder Magazinen falsch zitiert worden sein sollte, hat er doch Gelegenheit dies bei den entsprechenden Stellen per Gegendarstellung zu korrigieren. Dies würde doch auch in seinem Interesse sein.
    Ansonsten drängt sich mir der Verdacht auf, daß es sich um einen alten verbitterten Mann handeln könnte, der seit Jahrzehnten in seinem Haus auf dem Gelände einer ehemaligen BGS Kaserne wohnt, sich selbst als „den letzten Gefangenen der RAF“ bezeichnet, nachdem er vom damaligen BMI Gerhard Baum quasi gegangen worden ist.
    Ansonsten gebe ich den Kollegen Scheuring und Medgenberg in ihren Ausführungen und diesbezüglichen Forderungen recht.

  11. Die Ausführungen des Kollegen Vorbeck kann ich nur unterstreichen und bitte Euch alle weiterhin um den Schulterschluss. Laßt uns bitte nur sachlich das Werthebachpapier errörtern und nur inhaltlich Stellung dazu beziehen. Für Pressegegendarstellungen fehlt uns die Zeit und auf deren Niveau sollten wir uns alle nicht begeben!
    Inhalte zählen und nicht Meinungsmache der Presse!!!

  12. Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    ist es nicht eigentlich egal was diese zwei Herren der Presse gesagt haben. Fakt ist, beide spielen in der jetzigen Situation keine Rolle mehr und geniessen ihre sicherlich verdiente (gegenüber dem Volke) Pension.

    Ich kann mir nicht vorstellen das die heute beim BKA arbeitenden Beamten genauso über uns denken wie es dort eventuell oder missverständlich geäussert wurde. Die Bündelung der Kräfte gegen diese Reform sollte für uns jetzt oberstes Gebot sein, zumindest so lange, bis die Politik sachlich und fachlich die Fakten für einen Zusammenschluss dieser beiden in sich bis dato Top arbeitenden Organisationen begründen kann und zwar so das es auch der letzte der jeweiligen Organisation nachvollziehen kann.

    Die letzte Reform hat nur dazu gedient einem Haufen von Beamten in den Hd-Etagen zu mehr Geld zu verhelfen und hat uns unten Total vergessen. Die Probleme sind hinreichend bekannt. Das BKA war und ist ein Garand dafür gewesen, dass wir Gott sei Dank in Deutschland noch keinen Terroranschlag erleben mussten und jetzt, wo die Gefahr laut BIM am höchsten ist, verunsichert man diese Kollegen dort mit einer unausgegorenen Reform, welche nicht dazu geeignet ist die Kollegen dort ihre Arbeit anständig weitermachen zu lassen.

    Für uns Bundespolizisten bringt diese neuerliche Reform auch nichts, da wir noch mitten in einer völlig verkorsten Reform stecken und viele viele unserer Kollegen eine Menge Tränen vergiessen mussten, Umzug, Abordnungen weg von der Familie und was noch schlimmer ist der eine oder andere Kollegen musste wegen dieser völlig daneben gegangen Reform Privatinsolvenz anmelden, da man seinen Lebensmittelpunkt verloren hatte (Haus,Job der Frau usw.).

    Nur um unsere KrimB ins BKA einzuverleiben, braucht man diese Reform sicherlich nicht auf diese Art umzusetzen, so ein Übergang braucht eh Jahre, immerhin wurde dieser Part unserer Organisation über Jahre hinweg durch eigene Kräfte aufgebaut und hat sich einen Namen gemacht, auf den sicherlich jeder Bundespolizist stolz sein kann. Weil wir immer funktioniert haben, auch dann wenn bei den Politikern vor Reformwahn überhaupt nichts mehr funktionierte.

    Zum Schluss möchte ich noch sagen, ein guter Verbündeter um diese Reform zu Kippen sind die Innenminister der Länder, die glaube ich sehr wohl erkannt haben, das so ein Supermonster wie ne Bundespolizei aus BKA und BPOL nicht in ihrem Sinne sein kann. Das Grundgesetz und auch das Bundesverfassungsgericht stecken hierfür die Parameter ab und so wie es da im Moment aussieht ist das Rechtlich nicht umsetzbar.
    Und unsere Politiker sollten sich gut überlegen ob sie wegen jeder Terrorwarnung immer gleich Hand anlegen an die Grundprinzipien unserer Verfassung, welche auch wir gelobt haben zu verteidigen. Sonst bleibt vom Grundgesetz irgendwann nichts mehr übrig und nach 8-12 Stunden Dienst geht jeder von uns nach Hause und ist normaler Bürger und als dieser bin ich Stolz auf die Verfassung so wie sie ist.

    In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffe auf ein besseres als das letzte.

  13. Zitat Anfang:”Die Bundespolizei, also der frühere Bundesgrenzschutz, ist paramilitärisch ausgerichtet. Diese Polizei arbeitet überwiegend in Verbänden. Es herrschen kollektive Strukturen, die auch die Mentalität prägen. Das BKA hingegen besteht aus hoch spezialisierten Individualisten. Dort sind Kriminalisten am Werk, die detektivisch ermitteln und komplexe Fallanalysen vornehmen. Deshalb ist eine völlig andere Behördenkultur gewachsen als bei der Bundespolizei.” Zitat Ende.

    Ja und was ist jetzt an dieser Aussage so schlimm ? Stimmt doch was da gesagt wurde.

  14. Auch wenn es mich als Beamter der Bundespolizei schon ärgert dass „meine“ Behörde in der Öffentlichkeit auf eine Kasernierte Massentruppe denunziert wird muss ich allerdings auch an die andere Seite denken. Mal davon abgesehen dass ich nicht wirklich eine großartige Verbesserung durch eine Zusammenlegung -egal für welche Seite- erkennen kann finde ich es traurig wie hier die Leistungen des BKA einfach vergessen werden. Das wäre so als ob man die GSG9 zukünftig SEK-Bund nennen und mit anderen zusammenlegen würde.
    Davon abgesehen denke ich auch dass die paramilitärischen Strukturen, zwar durchaus deutlich weniger, aber tatsächlich noch immer in der Bundespolizei herrschen. Dazu hat sich eine Art Laienmanagement gesellt das in einer Polizeibehörde kontraproduktiv ist. Wir sollten erst einmal unsere Probleme in Angriff nehmen, das ist noch genug zu verbessern.

  15. Eintrag von Schahin Sharif Pakdaman am 27.Dezember 2010

    Bravo! – Der beste und fundierteste Beitrag zum Thema, den ich bislang hier gelesen habe! – Macht er doch deutlich, dass sowohl BKA als auch Bundespolizei bereits bislang einen absolut überzeugenden Job getan haben!

    Zumindest der Job der Bundespolizei könnte allerdings mit Sicherheit noch besser sein, wenn man uns nicht diese total behämmerte „Reform III“ aufs Auge gedrückt hätte! Aber gut, wir haben notgedrungen auch das ertragen. – Jetzt reicht´s denn aber auch! Und nur, dass wir uns recht verstehen: Aus lauter Dankbarkeit, dass man uns nun eventuell doch nicht ins totale Chaos stürzt (so denn die konzertierte Aktion der Betroffenen Erfolg zeigen wird), werden wir nicht vergessen, welche Zerstörungskraft bereits die noch andauernde Reform entfaltet hat und nicht müde werden, die Misstände anzuprangern!

    Ein ganz klein wenig könnte einem nämlich da der Gedanke kommen, dass man als willkommenen Nebeneffekt der aktuellen Diskussion mitnimmt,dass kein Mensch mehr von der „Reform III“ spricht…
    Wenn Ihr euch da mal nicht geschnitten habt….!

    Aber eins nach dem anderen! Zunächst mal gilt es, zusammen mit dem Bezirk BKA eine eindeutige Position zu beziehen!

  16. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass Zachert falsch verstanden oder zitiert worden ist. Die Worte waren doch ziemlich deutlich. Ich denke, kommentieren muss man dieses überhebliche Randwissen über die BPOL nicht.

    Und im Grunde müssten wir (BKA und BPOL) uns doch über jeden Pressebericht freuen, der dazu geeignet ist, die anstehende „Werthebach-Reform“ in Frage zu stellen und hoffentlich zu stoppen.

    Denn ohne öffentlichen Druck ist da offensichtlich nichts mehr zu retten. Scheint ja alles schon beschlossene Sache zu sein. Von unserem Präsidenten Seeger hätte ich mir eine deutliche Stellungnahme gewünscht. Er wird ja wohl eine Meinung zu dem ganzen Thema haben. Aber bloß nicht beim Minister negativ auffallen. Unsere Vorgesetzten in den oberen Etagen sind ja immer sooooo loyal, dass sie vergessen, für was sie eigentlich ihr vieles Geld verdienen. Ein HD’ler an meiner Dienststelle hat mir neulich erklärt, dass er in Postdam – es ging um irgendein bestimmtes Thema – niemals widersprechen würde, um da nicht negativ aufzufallen. Das würde ja wohl niemand machen, sagte er. Da ist man echt sprachlos, wenn man so etwas hört. Kommt mir auch alles irgendwie bekannt vor… Aber ich schweife vom Thema ab.

  17. Hochmut kommt vor dem Fall.

  18. Ich wünschte mir, dass die Politiker und sehr hohen Beamten im Ministerium mal die Kosten der überflüssigen und kontraproduktiven Reformen aus ihrer eigenen Tasche bezahlen müssten.
    Mal sehen ob sie dann immer noch so unüberlegt entscheiden würden.
    Aber so lange man ja Immunität besitzt, eine riesige Diät erhält ( die man sich ja regelmäßig auch noch erhöhen kann ) und lebenslange hohe Pensionen beziehen kann falls man doch zu negativ in der Presse genannt wurde oder Skandale aufgedeckt wurden, tja solange wird sich in diesem Land wohl nichts ändern.
    Der Bundesrechnungshof und der Bund der deutschen Steuerzahler sind auch machtlos.
    Jetzt kann man wieder nur auf Neuwahlen warten, aber ob die nachrückende Generation aus der jetztigen Opposition dann was besser macht ?
    Die Situation ist doch sehr Hoffnungslos geworden.

  19. Dem Fiskus drohen erhebliche Steuerausfälle

    http://www.welt.de/wirtschaft/article11874400/Dem-Fiskus-drohen-erhebliche-Steuerausfaelle.html

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,736911,00.html

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,736911,00.html

    so wie ich das Lese sind das schlaffe 1100 Mrd. Aber was solls, siehst du Skeptiker manch wilde Geschichten s´die hier so in unserem Land laufen werden sich von ganz alleine erledigen, die Krise wird es möglich machen. Wir werden uns noch alle verwundert die Augen reiben, was da in nächster Zeit alles so auf uns Zukommt.

    Hier nur mal einige Dinge, wird garantiert noch schlimmer:

    http://www.propagandafront.de/157330/toller-ausblick-fur-2011-rezession-austeritat-und-fallende-preise-bei-vermogenswerten.html

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,736811,00.html

    also abwarten und schön die Kohle Zusammenhalten, die eigentlichen einschnitte kommen erst noch!!!

  20. Hallo Grenzer,

    danke dir für den link zu „Propagandafront“. Habe ich mir abboniert. Gute artikel, sicher diskussionswürdig u. von verschiedenen blickpunkten zu beleuchten, aber interessant!

    Danke!

  21. Fakt ist das es in nächsten Jahren massive Einsparungen geben muss. Eine Verbindung aus den Behörden kann es aber nur formal geben und für artverwandte Bereiche geben Z.B. könnte es sich doch das BKA, welches besonders mit der OK zu tun hat, sich ein Reform-Dienstpostenhopping wie bei uns kaum leisten. Motivierte Spezialsten sind doch dort unersetzlich. Daher sind Unmutsbekundungen (gerechtfertigt oder nicht) nachvollziehbar. Besonders Betriebsbremsen und kostenintensive Verwaltungakte wie unser KLR brächen dem BKA vermutlich das Genick.

    Einen Guten Rutsch und einen Sechser in Lotto für 2011 an alle Kollegen.

  22. Im Intranet ist eine Leserbrief unseres Präsidenten an FOCUS.
    Sehr interessant, insbesondere der letzte Satz (Einladung an Herrn Zachert, seine 30 Jahre alten Erfahrungen auf Stand zu bringen).
    Hätte ich jetzt so von unserem Präsi nicht erwartet.