CSU: Kein Zeitdruck bei Prüfung der Werthebach-Vorschläge

Berlin. Der Chef der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Hans-Peter Friedrich, sieht keinen Anlass für politischen Aktionismus nach Veröffentlichung der Vorschläge der Werthebach-Kommission.

In einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel vom 02. Januar 2011 äußerte Friedrich auf die Frage, warum sich die CSU den Reform-Plänen von Bundesinnenminister de Maizière zur Zusammenführung von Bundeskriminalamt und Bundespolizei verweigere:

Für uns stehen die Fragen nach den Instrumenten der Sicherheitspolitik im Vordergrund, nicht ihre Organisation. Den Vorschlag der sogenannten Werthebach-Kommission, BKA und Bundespolizei zusammenzuführen, haben wir zur Kenntnis genommen. Jetzt muss es darum gehen, die Argumente dafür und dagegen abzuwägen. Dabei besteht kein Zeitdruck.“

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Themenbereich: Über den Tellerrand | Drucken

2 Kommentare
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  1. Genau. Laßt euch Zeit. Ihr könntet uns genauso gut mit Aldi Nord oder dem Roten Kreuz verschmelzen.

  2. Wenn wir für die wichtig wären, würde dieser Herr anders reden.

    Das ändert sich sowieso erst, wenn die Personallücken nicht mehr durch Mehrleistung aufgefangen werden (können).