Dritter Schritt kann im Februar 2011 abgeschlossen werden

Der Schritt 3 der personellen Umsetzung der Neuorganisation der Bundespolizei steht vor dem Abschluss. Am 10. Januar 2011 wurde dem Bundespolizei – Hauptpersonalrat der Bericht zur Bilanzierung des dritten Schrittes vorgelegt. Nach der Rückäußerung der zu beteiligenden Bundespolizei – Gesamtpersonalräte beim Bundespolizeipräsidium, den Direktionen und der Akademie kann die Sache dann in der Sitzung des Bundespolizei – Hauptpersonalrates 8. – 10. Februar 2011 abgeschlossen werden. Die Gewerkschaft der Polizei geht davon aus, dass dann auch der vierte Schritt mit den entsprechenden Stellenausschreibungen eingeleitet wird.

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Themenbereich: Bundespolizei - Reform | Drucken

14 Kommentare
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  1. Hallo Redaktion,
    in diesem Text ist m.E. ein Fehler. Auch der Gesamtpersonalrat des Bundespolizeipräsidiums muss bei der Rückäußerung zur Bilanzierung beteiligt werden. Gerade für die über 4000 Beschäftigten des BPOLP ist ein „sauberer Abschluss“ unbedingt erforderlich, da gerade hier noch nicht alles im Reinen ist.
    Für eine Ergänzung wäre ich dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen
    Wolfgang Stegner

  2. Lieber Wolfgang,
    die Beteiligung des Gesamtpersonalrates beim Bundespolizeipräsidium ist für uns so selbstverständlich, dass wir eine Erwähnung offensichtlich nicht für nötig gehalten haben. Ich werde die Sache sofort klarstellen.
    Danke für den Hinweis und herzliche Grüße
    Jupp Scheuring

  3. So so, wird ja auch langsam Zeit. Es sind ja schon wieder Vor-Reform Zustände in den Inspekionen.Der mD macht GL, „beschränkte Laufbahner“ DGL, massenweise Übertragungen der Dienstgeschäfte an Nichtstelleninhaber (vom GL bis zum IL).
    Die „richtigen Offiziere“ und Dienstposteninhaber schauen sich lieber von zuvor gesicherten Schreibtischen im Präsidium oder den Direktionen den Wahnsinn in „der zuvor verlassenen Fläche“ an. Abordnungen, Castor mit Altherren-Sturmtruppen, High Risk Abfertigungen im Wochentakt, kaum Streifen in den Einsatzräumen und Krankenstände wie nach Pandemien. Zudem sind die Schichtdienstleistenden frustriert weil bei ihnen alles hängenbleibt und abgeladen wird. Im Gegensatz dazu wächst die Gruppe der „Tagesdienstleistenden“ die sich abseilen konnten zur Stärksten DG auf – warum wohl? Ach nein, stärkste Truppe ist ja immer noch der Wasserkopf der Inspektionen, aber der sollte ja auch schon vor mehr als 2 Jahren entwässert werden – weil als Problem erkannt.

  4. Und was ist in BBS ? Hier sind doch noch so viele Klagen durch das Verwaltungsgericht HGW zu bearbeiten.Und die Kollegen mit ausreichend Punkten haben auch nur mündlich zu erfahren bekommen das man bleiben kann.

  5. Klagen enden damit doch nicht automatisch.

  6. Ja, ist denn schon September 2008? Mensch, wie die Zeit vergeht. Ich liebe realitätsbezogene Prognosen. Vielen Dank liebes Präsidium/IM. Spätestens beim Zahlenvergleich, merkt man was für Hasadeure hier am Werk waren. Jeder gesund denkende Mensch, wusste im November 2007, dass das nicht so schnell gehen kann.
    Aber sooooo langsam??
    Das Problem ist doch einfach, dass das viel Vertrauen einfach weg ist. Na man hat bestimmt schon eine Arbeitsgruppe gebildet und Problemlösungsstrategien (Vertrauensbildende Maßnahmen) entworfen. Die bis zum „ersten Feindkontakt“ überall angepriesen werden.
    Die Feigenblätter der Bundespolizei werden immer kleiner. In die gleiche Kerbe schlägt „Audit Familie und Beruf“ (Bereich der Direktion Sttgt), für den Tagesdienst werden flexible Arbeitszeiten eingeführt.
    Tja und der Schichtdienst? Null. Das ist wie auf den Weihnachtsmann warten und der bringt nur Geschenke für den Nachbarsjungen. Ich gönne es den Kollegen im Tagesdienst, aber es ist einfach traurig, wie wenig sich mit den wirklichen Problem (behördenintern) beschäftigt wird. Nur ein Beispiel.
    Die Arroganz in den Direktionen/Präsidium/IM wird jeden Tag größer.
    Nein, ich bin verärgert nicht gefrustet, es gibt immer noch viele „normal denkende“ KSB/GL/DGL/IL und deswegen macht es „trotzdem“ Spass.

  7. Das herrichten der eigenen „Kissen“ hat halt länger gedauert.

  8. @Immer Weiter
    Schichtdienst? Du brauchst doch nur „Teilzeit“ zu machen, dann kannste deinen Plan doch so gestalten, wie du das möchtest. Das gilt selbstverständlich auch für die Urlaubsplanung. Nebenbei, über Schichtdienstpläne wird doch meist „abgestimmt“. Das bei diesen Abstimmungen immer ein großer Teil der Beschäftigten in die Röhre kuckt, interessiert niemanden.

  9. Was soll man da sagen, die ganze Reform ist doch ein Witz…
    Der Verband wird immer älter, Stellen werden unter der Hand hin und her getauscht und wenn man eine Anfrage stellt bekommt man nur oberflächlische nutzlose Aussagen… Ich glaub die Reform war nur dafür gedacht noch mehr Unmut und Unzufriedenheit im mD zu schüren.
    Die Bundespolizei wird von mal zu mal lächerlicher, und dass geht so seit dem Jahr 98….

  10. Nichts demotiviert so gründlich wie die soziale Inkompetenz der Vorgesetzten!

  11. Ich bin mal gespannt ob der vierte Schritt wirklich zum Ende Februar oder Anfang März eingeleitet wird oder ob doch auf das Ende der Diskussion um die Fusion von BKA und Bundespolizei gewartet wird.

  12. @Einstellung1990

    Da kann ich Dir nur zustimmen.
    Ich bin geplagt mit solch einer Figur von „Vorgesetztem“.
    Manche „Menschen“ haben in der BPOL nichts verloren.

  13. Es ist schon ein Jammer was hier abgeht aber trotzdem –
    wenn einem das Wasser bis zum Hals steht darf man auf keinen Fall den Kopf hängen lassen!

  14. Die ganze Reform, wie sie momentan verläuft, ist für uns normale KSB einfach nur demotivierend, egal welcher Laufbahn! Es beginnt schon mit der ewig langen Zeit der Reform und hört nicht mal bei dem nicht Weiterreichen von Bewerbungen auf… Und ich bin enttäuscht, wie egal das einigen Führungskräften ist!