82 verletzte Polizisten

Nach gewalttätigen Angriffen von Neonazis und linken Gewalttätern auf die eingesetzten Polizeikräfte in Dresden wurden nach Pressemeldungen insgesamt 82 Polizistinnen und Polizisten verletzt. Sieben der verletzten Kolleginnen und Kollegen sind offensichtlich schwerverletzt. „Die erneuten, ganz masssiven, gewalttätigen Angriffe auf unsere eingesetzten Kolleginnen und Kollegen sind vollkommen unakzeptabel. Wir verurteilen das Vorgehen der gewalttätiger Chaoten in Dresden gegen die Polizei auf das Schärfste. Dabei wird auch deutlich, dass jeglicher Respekt vor den eingesetzten Polizeikräften verloren gegangen ist. Die Polizei wird offensichtlich imer stärker zum ersten Haßziel dieser, den demokratischen Rechtsstaat und seine zentralen Grundlagen ablehnenden Chaoten. Verantwortung tragen aber auch die Politiker, die solchen Gewalttätern durch die fehlende Distanz zu Gewalt und Extremismus noch den Boden bereiten. Wir wünschen allen verletzten Kolleginnen und Kollegen gute Besserung und hoffen, dass sie alle wieder ganz gesund werden können“, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei.

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Themenbereich: Gewalt und Gewaltbereitschaft | Drucken

10 Kommentare
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  1. Warum eigentlich immer unsere Polizisten? In Dresden haben Tausende Demonstranten drei geplante Neonazi-Veranstaltungen verhindert. Dabei kam es zu heftigen Krawallen zwischen Polizeikräften und hauptsächlich linken Demonstranten. Dutzende Beamte wurden verletzt. Lasst doch die Linken auf die Rechten los und sammelt dann den Rest ein!

  2. Daraus sollte die Polizeiführung nun endlich mal lernen! Diese Chaoten verdienen die volle Härte. Es sollte die nächsten Veranstaltungen vom schwarzen Block sofort zerschlagen werden, ohne Vorankündigung. Alle weg sperren und wenn ein 68iger Richter sie wieder laufen lassen will, geht man zum nächsten Richter. Es kann nicht sein, dass diese Säcke immer wieder laufen gelassen werden!!!
    Sie lehnen den Staat ab in welchem sie leben, aber gehen immer schön Ihr Hartz abholen, TOLL! Es wäre mal ein Anfang Ihnen die Stütze zu streichen, wenn sie so massiv auf den Staat eindreschen. Wenn ich dann noch Roth und Ströbele höre wird mir übel! Wer wählt so was noch? Ich kanns nicht glauben!

    Es tut mir leid für meine Ausdrucksweise, aber andere Worte finde ich nicht mehr zum linken Wahnsinn!!!

  3. Und gute Besserung den verletzten Kollegen!

  4. Gute Besserung den verletzten Kollegen und Dank für eúren Einsatz.

    Leider hilft auch ein neuer § nicht viel, wenn die Justiz immernoch Steinewerfer frei laufen läßt.

    Aber es gibt Hoffnung: HH, Wurf mit leerer Sektflasche ohne Treffer = 1500,- Geldstrafe wegen gef. KV

  5. …ein Faß ohne Boden! Wie viele leere Worthülsen müssen wir uns noch anhören?
    Ich schließe mich den Worten meiner Vorredner an und unterstreiche den Vorschlag von ebook!

    Den Verletzten Einsatzkräften die besten Wünsche und eine schnelle Genesung.

  6. Thema Einsatzbelastung:
    Viele der eingesetzten Kräfte waren bereits über das WE 12 / 13.02.11 in Dresden. Dazwischen direkt in den Lubmin Einsatz. Gestern nach Hause und heute wieder in den nächsten.
    Thema Rechts / Links
    Ich bin mir sicher, dass die gewalttätigen Aktionen von beiden Seiten zentral koordiniert und gesteuert werden.
    Beide Blocks haben sich äußerst aggressiv gezeigt. Unter den „R“ befanden sich, so mein persönlicher Eindruck, wohl viele Fußball Hools. Trugen ganz offen ihre Vereinsliebe.
    Beim Gegenpart waren wie schon in vergangenen Einsätzen viele erlebnisorientierte Bekloppte dabei.
    Es ist ja mittlerweile eine neue Art des „Vergnügens“ die Aktionen dann ins Internet einzustellen.

    Thema Öffentlichkeit:
    Schon in den Dresdener Neueste Nachrichten wurde auf der Titelseite von einigen Bürgern das Blockieren usw als legitimes Mittel zur Aufmarsch verhinderung propagiert. Roth und die anderen Politiker tun ihr übriges.

    Und dann: Schon letzte Woche wurde uns von unserer Abteilungsführung Land vorausgesagt, dass für dieses Wochenende die Kräfte nicht ausreichen…….

  7. Lösung:

    Neben Mannschaftsbusse der Polizei einen voll mit Staatsanwälten und Richtern.

    Abriegeln des Stadtbezirkes.

    Feststellen aller Personaldaten aller Personen inklusive Fotografieren.

    Sicherstellung alle Medienaufzeichnung (unter Berücksichtigung der Pressefreiheit: Kopien)

    ca. 500 – 3000 Verfahren gegen Autonome eröffnen.

    Gut, das bindet noch mal Polizeikräfte. Wenn das aber bei Ausschreitungen, 1.Mai, Fußball etc regelmäßig gemacht wird, dann gibt es nicht mehr diese Autonomen Straftäter sondern regelmäßig werden sie aus der Anonymität gerissen und angeklagt.

    Parallel: Viel mehr Bfe´n in deren Kernaufgabe “jagen” lassen und nicht zu Lagebereinigung einsetzen.
    Wenn nicht genug Bfe`n zur Verfügung stehen: Einsatzzügen den Auftrag geben.

    Gut, das sind nur vereinzelte Festnahmen. Wenn man das aber vorher mit der StA und den Richtern ausführlich ausarbeitet und bespricht kann das für einzelnen Verurteilungen sehr hilfreich sein.

    Änderungen der Bestimmungen für den Einsatz des Wasserwerfers – Wenn Steine fliegen = mehr Druck aufs Rohr. (Wenn Kastanien fliegen, muss ja nicht mehr Druck aufs Rohr)

    Beschaffung von “Tränengasgewehren” (ich denken an amerikanische Filme, die sehen so aus wie große Trommel-Revolver-Gewehre und verschießen Tränengas) (Lagebereingung, während parallel Festnahmen und einschließende Absperrungen aufgebaut werden)

    Einsatz von SE´n mit Gummigeschossen, zur Festnahme von Gewalttätern.

    Das ganze Paket muss nur von oberster Führung / Politik gewollt sein. Das ist alles andere als Kuschelpolitik.
    Es wird aber Zeit dass den Gewalttätern massiv durch starke Polizeikräfte entgegengetreten wird.

    WICHTIG: es wird erst schlimmer, bevor es besser wird.
    Polizei, Staatsanwalt, Richter und Politiker müssen zusammenarbeiten um diese Chaoten von der Straße zu holen.

    Und noch ein kleines Zeichen: “ACAB” im StGB als verboten aufnehmen.

    [Eintrag von aeM am 20.Februar 2011
    in Dresden: Massive Angriffe auf die Polizei]

    Zusätzlich:

    Wir brauchen Richter, die verurteilen und Staatsanwälte die anklagen.
    (nicht nur im Bezug auf Großlagen)

    Liebe GDP erhört den Druck, sorgt dafür das Staatsanwälte und Richter endlich mal bei der Polizei hospitieren und die Wahrheit auf der Straße sehen.
    Vielleicht ändert sich dann auch der „Ton im Gericht“. Ich habe das Gefühl, dass viele Richter, Staatsanwälte und Politiker überhaupt keine Einschätzung von der „Straße“ haben.

    Zwingt sie durch Fotos und Videos endlich hinzusehen.

    Zu Dresden, wenn Frau Roth wieder mal die Polizeigewalt kritisiert und ich vermummte, schwarz gekleidete Steinewerfer, brennende Barrikaden, niedergerissen Zäune, aufgerissen Gewehwege und einen „Teppich aus Pflastersteinen“, Feuer am SW sehe, dann könnte ich kotzen.
    Bitte liebe GDP, stellt eine Bildermappe zusammen, geht zu ihr hin und zwingt sie diese anzusehen.

    Was wird sie dann sagen??

  8. Verschiedene Medien zitieren den Polizeipräsidenten Dieter Hanitsch:

    Ein Kollege soll wohl so schwer verletzt worden sein, dass er dauerhafte Schäden davontragen wird.
    Ich wünsche besonders diesem Kollegen alles Gute und möglichst schnelle Genesung.

    Die Innenpolitiker dieses Landes sollten sich für ihr konsequentes Versagen, sowie für ihre Belehrungsresistenz der vergangenen Jahre in Grund und Boden schämen.

    Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass sich nichts ändern wird. Jedem der Verantwortung trägt, sind die Kriminalstatistiken der letzten Jahre bekannt. Auch die Bilder des ersten Mai oder der Hamburger Schanze wiederholen sich von Jahr zu Jahr, bzw. werden von Jahr zu Jahr schlimmer.

    Vom alltäglichen Dienst und der zum Teil hasserfüllten Gewalt die uns gegenüber gebracht wird, mal erst gar nicht zu sprechen.

    Nichts als Krokodilstränen wurden bislang vergossen.
    Nichts als Scheindebatten wurden geführt.

    Das alles erinnert mich an die Schutzwestendiskussion aus dem Jahre 2000 ff.

    So traurig wie es klingen mag: Wir müssen wohl wirklich leider erst abwarten bis es Tote gibt.

    Bitte GdP, bleibt bei diesem wichtigen Thema am Ball und informiert hierüber auch weiterhin die Öffentlichkeit.

  9. TV Tip:

    http://www.mdr.de/fakt-ist/8251890.html

  10. Es wird immer wieder passieren und es interessiert auch niemanden.Ich habe es am eigenen Leib erfahren was es heißt als Polizeibeamter schwer verletzt zu werden und von „ALLEN “ und ich meine wirklich von „ALLEN“ im Stich gelassen zu werden.Es passiert immer und immer wieder und es hat sich bis heute nichts geändert.Ich war über zwanzig Jahre Berliner Polizeibeamter und es war, wie vermutlich für viele, eine Bestimmung Polizist zu sein bis zu dieser Wahnsinnsnacht am 31.12.2004 Sylvester wo ein Gastwirt in Berlin 19-22 Schüsse abgibt und diese auch auf einen vorbeifahrenden Funkwagen.Ich war der Fahrer des FustW.(Funkstreifenwagens).Mein Kollege und ich schwerbehindert auf Lebenszeit,viele Jahre Klagen gegen das Land für die Anerkennung des qualifizierten Dienstunfalles,was ist hier unklar?Der rechtswidrige Angriff hat stattgefunden..aber egal!Der Täter feiert die Tat noch heute und zeigte keinerlei Reue,außer im Gerichtssaal,wo ich eine Entschuldigung annehmen sollte,da hat er gesagt er wollte das ja nicht…Die Haftstrafe ausgesetzt zur Bewährung..es ergab eine Meldepflicht…Was für eine Strafe,dafür das er mir zweimal in den Kopf geschossen hat.Ich weiß, es geht vielen Kollegen so wie mir die sich nach so einem schweren Unfall im Stich gelassen fühlen, ich weiß das,weil sich immer noch viele bei mir melden…Wann wird sich endlich etwas ändern?Wan werden die Gewalttäter endlich weggeschlossen und hart betraft,die einen Schutzmann der sich für Recht und Gesetz einsetzt erheblich verletzen oder gar töten.Was muß denn noch passieren ?Ich weiß es nicht!Ich denke so oft an die Kollegen,die heute ihren Dienst auf der Straße verrichten und hoffe das ihnen nie etwas ähnliches wiederfährt wie meinem Kollegen und mir…denn dann ist niemand mehr zuständig und man ist nicht mehr tragbar wenn man nicht mehr auf die Beine kommt.Der Kommentar vorweg wo er erklärt es muß wohl erst wieder „TOTE“ geben…Die hatten wir leider auch schon,sogar zwei Kollegen von mir und auch danach hatte sich nichts geändert.Die Behörde redet vom Einzelschicksal!Hauptsache die, die das entscheiden werden niemals Opfer von Gewalt so vie viele Polizeibeamte,dei ihren Dienst auf der Straße versehen.