GdP: POM – Problematik braucht schnelle Lösung

Jürgen Herrmann, MdB (CDU)

Jürgen Herrmann, MdB (CDU)

Zu einem Gespräch zu zentralen  Strukturproblemen der Bundespolizei trafen sich die Vertreter der Gewerkschaft der Polizei, Jörg Radek und Josef Scheuring mit dem CDU – Bundestagsabgeordneten und Haushaltspolitiker Jürgen Herrmann in Berlin. Die GdP – Vertreter machten dabei deutlich, dass die Bundespolizei inzwischen über mehr als 10.000 Kolleginnen und Kollegen in den Besoldungsgruppen A 7 und A 8 verfügt, die heute und in den nächsten Jahren keine akzeptablen, beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten haben. „Diese Situation wird von den betroffenen Kolleginnen und Kollegen als massiv ungerecht und absolut leistungswidrig wahrgenommen. Die Betroffenen sind inzwischen dadurch auch ganz empfindlich in ihrem Selbstwertgefühl betroffen“, so Scheuring. Die GdP – Vertreter schlugen deshalb vor, erst einmal die Auszahlung von Leistungsprämien zu nutzen, um davon in einem ersten Ansatz 2.500 Beförderungen in diesen Bereichen des mittleren Dienstes durchzuführen. Jürgen Herrmann, der selbst bis zu seiner Wahl in den Deutschen Bundestag aktiver Polizeibeamter des Landes Nordrhein – Westfalen war sagte, für ihn sei vollkommen nachvollziehbar, dass diese Situation so nicht weiter bestehen bleiben könne.  Man war sich im Ergebnis einig, dass sowohl die Planstellenobergrenzen im mittleren Dienst erhöht als auch die Aufschichtungsverfahren schon jetzt um die Besoldungsgruppe A8 erweitert werden müssen. Jörg Radek sagte, sechzig Jahre Bundespolizei im jahr 2011 sei genau das richtige Datum, um wirksam auch etwas für berufliche Entwicklung der Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei zu tun.   Herrmann sagte zu, er werde die Sache zusammen mit den Innenpolitikern der CDU/CSU zügig anpacken und in Kürze dazu auch ein Gespräch mit dem Bundesminister des Innern führen. Er gehe davon aus, dass man auch den Koalitionspartner als auch die Opposition hinter die Sache bringen könne. Ziel sei es, dass Problem zeitnah zu lösen.

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Themenbereich: Besoldung | Drucken

38 Kommentare
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  1. ZEITNAH! Das hört sich gut an, lasst Taten folgen!

  2. Wer’s glaubt wird selig und beim Bäcker ist’s mehlig!

    Der „gemeine POM“ ist doch eine billige, verläßliche und erfahrene Arbeitskraft, warum also etwas ändern? Ich wette, dass in den oberen Etagen noch keiner etwas von dem „Obermeisterbauch“ mitbekommen hat!
    Hääää, was ist das für’ne Krankheit?

    Aber zumindest folgt jetzt der „Schwung“ auf die Kfz!

    Irre!!!!!

  3. Respekt, ich hofffe, daß die GdP da dran bleibt!

    Ich kann nur bestätigen, daß das Selbstwertgefühl, nach Jahren, massiv unter dieser Ungerechtigkeit leidet.

    Es sollte keinen POM in der Bundespolizei geben, der über 40 Lebensjahre hat.

    Ab 40 hat es jeder verdient, durch seine bis dahin erbrachten Leistungen nach A 9 befördert zu werden.

    Ausnahmen bestätigen die Regel, ich kenne aber keine Ausnahmen.

    Auf Dauer zermürbt die Tatsache, daß „um einen herum“ alles vorwärtskommt und man selbst trotz guter Leistungen „auf der Stelle“ tritt!

  4. Das ist nur Gerede.
    Es wird sich nichts ändern.
    Darauf wette ich, und leider werde ich Recht behalten.
    Ich möchte gar nicht in Abrede stellen, dass die Gewerkschaften was in dieser Richtung unternehmen.
    ABER!!
    Entscheiden tun andere Politiker.
    Denen ist doch das Problem der Alt-POM vollkommen egal.
    Selbst den Vorgesetzten in den Dienststellen ist es doch wurscht.
    Wir Alt-POM müssen damit leben, dass wir keine Berufsperspektiven mehr haben.

  5. Ich bin zwar persönlich nicht betroffen, aber dass das Problem zeitnah zu lösen wäre, glaube ich nicht. Da glaube ich schon eher, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

  6. In der Vergangenheit wurde schon viel über diese Problematik geredet. Was folgte waren im Jahr im Bereich der DIR Berlin 8 Beförderungen von A8 auf A 9. Vom Chef selbst hört man…“Man sei ein guter Beamter“ Jedoch kann man mir noch nicht die erforderliche 9 geben, da sonst die Ouote nicht eingehalten werden kann. Stattdessen gibt es mal wieder zum Trost die Leistungsprämie.
    Vielen Kollegen geht es ähnlich wir mir…

    Nun liegt es an den Gewerkschaften und den Menschen, die über das Haushaltsgeld entscheiden.
    ICH WARTE AB..

  7. Daß ist ein sehr guter Ansatz!

    In der Tat liegt da ein großes Problem vieler Kollegen, die in dieses Raster fallen(A8,ü40,ü20 Dienstjahre,ohne Diszi).
    Diese Kollegen kommen sich „verarscht“ vor.Müssen sich täglich für den Dienst, neu motivieren.Gefülsmäßig sind es „Polizisten 2.Klasse“.Daß kann und darf nicht sein!
    Nochdazu sind es Kollegen die „glorreiche Tagebuchnummern“ bringen und mit ihrer Erfahrung einen guten „bürgernahen Dienst“ tun und dann im Endeffekt zum „Inventar“ gehören.

  8. Bedauerlicherweise – jedoch nicht überraschend – ist mal wieder keine Rede davon, daß es im Verwaltungsbereich, ganz besonders im mittleren Verwaltungsdienst und bei den Tarifbeschäftigten ebenfalls große Probleme gibt. Auch hier befinden sich Mitarbeiter/innen seit Jahren, z.T. deutlich mehr als 10, in einer beruflichen Einbahnstraße. Ich wünschte mir, daß auch für diese Kollegen/innen etwas mehr Engagement gezeigt würde. Es ist traurig und beschämend genug, daß dieser Bereich immer wieder unberücksichtigt bleibt!

  9. Da bin ich ja mal gespannt ob sich da was tut!

    Diese Maßnahme ist überfällig!

    GdP bleibt dran!

    Frustl

  10. Frage:
    Wurde bei dem o.a. Gespräch über die „zentralen Strukturprobleme der Bundespolizei“ auch auf die missliche Situation im Verwaltungsbereich eingegangen oder stellt diese keine strukturellen Probleme in der Bundespolizei dar??
    Wünsche einen gerechten und neidfreien Tag!!

  11. Der Verwaltungsbereich der Bundespolizei stellt wohl tatsächlich kein „strukturelles Problem“ dar, denn wie sonst ist es zu erklären, dass hier schon seit geraumer Zeit entsprechende Äußerungen von Verwaltungskollegen gar nicht mehr wahrgenommen werden bzw. keine Reaktion seitens der GdP erfolgt?!
    Schon zu Zeiten des verflossenen GSP West habe ich den Vorschlag, die Beträge für Leistungsprämien sinnvoller zur Verbessserung von Beschäftigungs- und Beförderungsmöglichkeiten zu nutzen, gemacht. Das wurde mir durch einen Beamten hD dieses Präsidiums mit der Bemerkung um die Ohren gehauen, ich solle diesen Vorschlag ganz schnell stecken lassen und man müsse sehen, dass das Geld für die Prämien möglichst schnell und reibungslos verteilt würde…
    Mal sehen, ob die Idee jetzt als brauchbarer eingestuft wird – und was für die Verwaltung abfällt. Nix, würde ich mal vermuten wollen…

  12. leistungsprämientopf für beförderungen herzunehmen, wer kommt denn auf solche ideen? dieser ansatz widerspricht aber auch wirklich jeglichem gerechtigkeitsgedanken. denkt mal bitte darüber nach!

  13. @KSB-POM!

    Meinst du, der Dienstherr würde sich mit einer Arbeitsleistung nach Quote zufrieden geben? Wenn die Quote erreicht ist, wird man nur noch anwesend sein… seine Quote hat man ja schliesslich erbracht :)

  14. Lieber „Dr Scheible“,
    Leistungsprämien herzunehmen, um leistungsstarke Kolleginnen und Kollegen endlich zu befördern, die aus strukturellen Gründen seit Jahren aus allen beruflichen Entwicklungen ausgegrenzt werden, ist geradezu eine ideale Anwendung des Leistungsgedankens. Dies nicht zu tun, beinhaltet eine so massive Demotivation, dass allein schon aus diesem Grund ein solches Handeln geboten ist. Nach meinen Wahrnehmungen sieht das eine große Mehrheit der Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei genau so und das ist wichtig.
    Mit kollegialen Grüßen
    Jupp Scheuring

  15. Man kann doch A9`er aus dem mD in den gD übernehmen! Diese machen dann die Wertungsmöglichkeiten für die A8`er frei und dann stimmt auch die Quote weiter!

    Warum Geschenke für die A8èr? Wenn, dann für alle!

  16. Bravo Kollege Scheuring – genau die richtige Antwort!

    Frustl

  17. Ach du Schreck-„Dr Scheible“ meldet sich wieder zu Wort.

    Dieser „Dr Scheible“ ist mir noch in guter Erinnerung als er sich in diesem Forum schon einmal zu den Ü 40 POM ausgelassen hatte:

    Damalige Artikelüberschrift:

    Bundespolizeipräsident Seeger: Polizeiobermeister zum eingeschränkten Praxisaufstieg zulassen

    link: http://www.gdpbundespolizei.de/2009/04/bundespolizeiprasident-seeger-polizeiobermeister-zum-eingeschrankten-praxisaufstieg-zulassen/#comments

    Zitate des „Herrn Dr.“:

    „interessant, die argumente pro und kontra zu verfolgen,
    aber mal ehrlich, in der mehrheit der fälle ist der 40 jährige POM nur deshalb noch pom, weil die qualität der leistung eben nicht für mehr gereicht hat.
    das auswahlverfahren wird spannend und noch spannender der lehrgangsabschluss“
    Eintrag von drscheible am 24.April 2009

    „wer sich hier über meine belegbare aussage aufregt, fühlt sich wahrscheinlich betroffen und kommt mit der realität nicht klar, wer mit 40 über seinen pom jammert, der hat 20 jahre verschlafen. die aufstiegschancen sind schon immer da gewesen nur war die anforderung auf einem anderen niveau. private gründe kann man übrigens immer anführen, wenn es darum geht irgendetwas zu tun oder zu lassen.
    auch sitze ich nicht im büro oder schreibe befehle, nein warum auch….“
    Eintrag von drscheible am 26.April 2009

    „worauf sollte ich neidisch sein, es ist eine unterstellung, die nicht stimmt. bringt endlich sachargumente.das niveau des gd wird durch solche aktionen deutlich abgesenkt.“
    Eintrag von drscheible am 3.Mai 2009

    @Josef Scheuring: Nur ein Troll, der offenbar mal wieder provozieren will.

    Ansonsten: Siehe Eintrag vom Frustl.

  18. Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    ich freue mich ganz persönlich darüber, dass dieses Thema wieder ernsthaft angesprochen wir und erhoffe mir auch einen Erfolg.
    Nur mahlen die Mühlen der Politik leider sehr langsam und somit sehe ich die Erfolgsaussichten für meine Beförderung zum PHM in diesem Jahr sehr skeptisch.
    Zu mir:
    Ich werde in diesem Jahr 45 Jahre alt und arbeite gerne für diese Polizei.
    Frustriert war und bin ich immer noch, wenn ich an die Zeiten zurückdenke, an denen umstrukturiert wurde. Junge Kommissare kamen in die Dienststellen und kaum hatten sie eingeatmet, hatten Diese ihre erste Beförderung.
    Das alleine war ja nicht schlimm. Zu diesem Zeitpunk war ich noch Meister.
    Endlich, ich wurde mit 9 RP befördert, aber da, derselbe Mensch bekam die nächste Beförderung mit 7 RP und wurde Hauptkommissar.
    Gut, dachte ich. Nicht schlimm. Auch ich bin bald an der Reihe. Leider nicht, bis Heute. Der Kollege wurde inzwischen EPHK und war gerade mal etwas über 30.
    Neid beiseite, hätte ja den Aufstieg machen können, sagte er :-)
    Aber ich möchte doch gar keinen Aufstieg, ich möchte doch nur entsprechend meiner Leistung und meines Alters befördert werden, eine Anerkennung bekommen. Übrigens habe ich selbst die Leistungsprämie innerhalb meiner Dienstzeit nur 1 Mal bekommen. Mehr als so mancher andere Obermeister. Einen Ausgleich für meine Familie bekomme ich auch nicht und die Gehälter sind nicht gerade gestiegen, die Kosten rundum aber sehr wohl.
    Ja, Obermeisterbauch abschaffen. Das wäre mal was. Endlich einen Schritt weiter und dann EDEKA. Hauptmeister Z, meinen eigentlicher Enddienstgrad, den werde ich auf Wunsch dieser Politik nicht mehr erreichen, trotz guter Leistung.
    Und da soll man keinen Frust haben? Doch, dieser baut sich von Jahr zu Jahr mehr bei mir auf. Wir werden sehen wie es weiter geht.
    Ich wünsche allen Polizeiobermeistern, dass sie die Anerkennung bekommen, die sie verdient haben und der Politik, dass sie aufwacht.

  19. @dr scheible

    „leistungsprämientopf für beförderungen herzunehmen, wer kommt denn auf solche ideen? dieser ansatz widerspricht aber auch wirklich jeglichem gerechtigkeitsgedanken. denkt mal bitte darüber nach!

    Eintrag von dr scheible am 10.Februar 2011 “

    Hast du Angst, das du deine LEISTUNGSPRÄMIE nicht mehr bekommst? Vielleicht erhälst du sie ja auch regelmäßig und möchtest nicht, dass andere etwas mehr bekommen in dem sie Befördert werden können.
    Provozier ruhig weiter.

  20. warum wurden die Prämien aus dem Beförderungstopf genommen, weil es kostenneutral abgehen sollte,will sagen die Prämien kamen aus diesem Topf und gehören da auch wieder rein,ohne wenn und aber.
    Die Prämienvergabe ist weder transparent noch nachvollziehbar,sie ist einfach nur unglaubwürdig und birgt Unfrieden .Es war ein Fehler dieses einzuführen , so dass dieses auch wieder zurückgenommen werden sollte.

  21. Solange für die Möglichkeit der Beförderung die Meinung (Beurteilung) und damit das Wohlwollen eines Einzelnen maßgeblich ist, und jeder Erstbeurteiler selber festlegt, welche Leistung er mit welcher Note in Verbindung bringt, wird sich für den Kritischen in unserem Verein gar nichts ändern, wird die Beurteilung weiter zur Disziplinierung und zum Kleinhalten der Betreffenden eingesetzt. Und man bleibt, was man ist…

    Ich weiß, dass ich eher (also in gut 6 Jahren) meine Urkunde zum 25. Dienstjubiläum bekomme, als eine Urkunde zum A9er. Das ist wegen der erforderlichen Noten schon rechnerisch gar nicht anders möglich. Aber was soll’s? Shit happens! Ich setze meine Prioritäten entsprechend, und dann Ommmmmmhhhh…

  22. Eine Lösung dieses Problems ist überfällig- die derzeitige Praxis grenzt an Aufforderung zur Meuterei. Als Erstbeurteiler ist man einfach eingezwängt in die Quote, die es offiziell nicht gibt, und die fehlenden Beförderungen, die keine „Luft“für die POM zulassen. Die Masse der POM hätte es verdient, endlich weiterzukommen. Das bei manchen der Frust in permanente Krankschreibungen umschlägt, ist nicht zu unterstützen, weil es auf Knochen der anderen Kollegen geht, aber zumindest in Teilen verständlich.

  23. Hallo,

    wie werden den Leistungsprämien bewertet? Es soll ja Dienstgruppen geben ((Flgh:FFM), da werden Leistungsprämien für das gute Führen der Kaffekasse ausgezahlt. Was hat das mit der Leistung im Polizeidienst zuz tun, da kommt der PVB sich doch verarscht vor. Wenn der IL selbst äußert, das es nur 5er und 6er KSB bei Ihm in der Inspektion geben kann, was soll da noc motivieren. Wenn der DGL sagt man müsse jetzt mal was tun, samit noch der PHM oder das „Z“ kommt, aber gleichzeitig von 7 auf 6 zurückgesetzt wird, dient dies der Motivation. man hat dann mit der Situation abgeschlossen, das Leben geht auch ohnen PHM weiter. Aber man kann morgens noch in den Spiegel schauen, im Gegensatz zu machen DGL oder GL, welche nur noch „Ja“ sager sind.

    Ich denke auch, das zu diesem Thema nur Worte von Politikern usw. kommen, es simd ja bald Wahlen.

    Ruhigen Dienst

  24. Vielleicht ist der Kollege Dr. Scheible ja auch einer der Kollegen, die im Dunstkreis derjenigen Leute sitzen, die jedes Jahr Leistungsprämien vergeben und dabei den Kollegen Dr. Scheible vermutlich auf Grund seiner überragenden Leistung bereits mehrmals dabei bedacht haben. Nur so kann ich mir vorstellen, daß man vehement dagegen ist, die Leistungsprämien für die Beförderung der POM zu verwenden.
    Ich persönlich bin der gleichen Meinung wie Kollege Scheuring. Befördert endlich die POM zum PHM und anschließend die PHM zum PHM/Z. Dann wäre das Geld für Leistungsprämien endlich sinnvoll angelegt und würde nicht, wie in meiner alten Inspektion geschehen, jedes Jahr an die gleichen Leute verteilt, die meiner persönlichen Meinung nach das Wort Leistung teilweise gar nicht richtig schreiben konnten.

  25. Die Idee, Beförderungen aus dem „Leistungsprämientopf“ zu nehmen, finde ich gar nicht so schlecht. Dann könnten vorrangig die Kollegen, die 50 Jahre und älter sind, endlich mal befördert werden.

  26. Ich halte nichts von Leistungsprämien, weil meine persönliche Aufassung ist, dass jeder Beamte sowieso verpflichtet ist, sein Bestes zu geben. Das muss man mit solchen Prämien nicht extra „vorantreiben“.

    ABER: dass diese Prämien jetzt für die Bezahlung von Beförderungen genutzt werden sollen, finde ich nicht in Ordnung. Ich habe auch schon von Fällen gehört, in denen die Prämien nach Auszahlung dazu genutzt werden „sollten“ polizeiliche Ausstattung zu kaufen, die der Dienstherr nicht beschafft hatte. Wo soll das Ganze denn hinführen?

    Der Dienstherr muss seine Beamte angemessen besolden. Das hat etwas mit Respekt und Anerkennng der Arbeit zu tun. Es kann nicht angehen, dass andere Beamte von ihrem Geld eine Beförderung für andere oder Ausrüstung finanziern. Das ist der falsche Weg, die sog. POM Problematik abzuschaffen. Da macht man es der Politik auch zu leicht!

  27. hallo koll scheuring,

    danke für die antwort, auch wenn sie nicht überzeugend ist, nur weil die mehrheit etwas genauso sieht, ist es nicht zwangsläufig der richtige weg.

    wenn der demotivierte mit einer leistungs(prämien)beförderung motiviert werden muss, dann passt wohl einiges nicht zusammen.

    in dem zusammenhang stellt sich die frage, ist der beförderte phm dann zufrieden oder ist die nächste ach solange ausstehende beförderung wieder ein grund zur demotivierung.

    ach ja, zu den weiteren anmerkungen hier, so schön eine prämie oder beförderung auch ist, ich benötige weder das eine noch das andere.

  28. dr scheible,

    mich würde mal ernsthaft interessieren welcher Mensch dahinter steckt.
    Ein Mensch jedenfalls, der nicht in der Lage ist einer Mehrheit folge zu leisten, sie im Gegenzug noch ignoriert und ihre Meinungen als „nicht zwangsläufig richtig“ beschreibt.

    Also haben die Ägypter auch unrecht und die unterdrückende Minderheit recht weiter zu unterdrücken?

    Hier will doch garkeiner wegen seiner demotivation befördert werden, sondern wegen seiner erbrachten Leistung und seines vorangeschrittenen Alters.

    Und, JA, der beförderte Beamte ist dann zufriedener, weil er Anerkennung erfährt und ein wenig die steigenden Kosten auffangen kann.
    Wie dr scheible bekannt sein müsste, wird das Leben mit Kindern im Alter nicht günstiger!
    Da ich aber sehe, das dr scheible weder das Eine noch das Andere braucht, zudem sehr zufrieden ist, naja, hat er Kinder????, lass doch einfach das Schreiben und überlasse es denen, die sich ernsthaft mit diesem Thema auseinandersetzen und betroffen sind oder helfen können.

  29. hallo genosse dr scheible,

    mich überzeugt die angesprochene antwort des kollegen Scheuring absolut.
    es geht dabei um die -sache-, darum endlich gerechtigkeit für einen ausgegrenzten personenkreis zu schaffen.

    nicht um irgendwelche Personen, wie z.b. dich, mit einem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom.

    es wird immer unzufriedene geben, es wird auch immer besserwisser geben und auch dr. scheible´s, das lässt sich leider nicht ändern.

    ich finde es hervorragend, dass die gdp eine schnelle lösung der „pom-problematik“ anstrebt, zeitnah…

    danke für dein bemühen kollege scheuring!

  30. hallo frank m,
    mit mehrheit in die falsche richtung gabs schon mal vor einigen jahrzehnten,
    was soll diese anspielung mit den agyptern?
    zudem scheint ein nicht geringes toleranzdefizit vorhanden zu sein, wer hier schreibt oder nicht, ist eine freie entscheidung.
    zu den kiddies, ich habe drei stück

    und zu der problematik ansich

    seit wann existiert dieses problem? von schneller herangehensweise dürfte die massnahme jahrzente entfernt sein, es ist allenfalls mal wieder ein neuaufgriff von einem alten leidigen thema.
    jede wette es gibt keine schnelle lösung.

  31. Ich bin gegen die Idee die Leistungsprämien in Beförderungen zu wandeln.

    Damit verlieren wir die Leistungsprämien – das ist falsch.

    Dennoch besteht das Problem, aber mittlerweile ist nicht nur der POM betroffen, sondern auch der gD. Es muss also (liebe GDP) das „Problem“ ganzheitlich betrachtet werden.

    Durch das Attraktivitätsprogramm habt ihr jetzt auch mehr Verantwortung für Kollegen des gD. Also betrachtet das ganze Problem!

  32. Sowohl die Bemerkung mit „Mehrheit in die falsche Richtung gab´s schon mal“, als auch der Vergleich mit Ägypten geht wohl total am Thema vorbei.
    Auch über kontroverse Meinungen sollte man doch sachlich argumentativ streiten können.
    Zudem scheint hier die Sichtweise zum Thema sehr vom eigenen Blickwinkel abhängig.

    edi

  33. Super – endlich eine Lösung des POM-Problems in Sicht!

    Kann es kaum erwarten!

    DANKE!

    Gruß SUPI

  34. Leider, leider wird es zu keiner Lösung des (POM-Problems) kommen.

    Dieser Innenminister wird sich nicht für Verbesserungen einsetzen!!!

    Es gibt da einen schönen Spruch:

    Wer in die Fußstapfen anderer tritt wir niemanden überholen.

    Da hat sich unser Minister auf einen schönen Trampelpfad begeben.

    Ich gebe es auf.
    Ich bin POM.
    Ich bleibe POM.
    Egal wie ich mich anstrenge,
    egal was ich leiste,
    egal ob um mich herum alles „silber“ wird,
    egal ob ich Leistungszulagen und anderes bekomme,
    egal,
    egal,
    egal,
    egal……………………………..

    Ich wünsche mir nur noch eines liebe GdP, wenn die Lage schon hoffnungslos ist, dass gebt dies auch bekannt.

    Es macht keinen Sinn bei einem Minister, der klar darstellt, daß -keine- Finanzmittel für „uns“ da sind
    Hoffnungen auf eine Verbesserung der Lage zu hegen.

    Ab, alle Kohle in den Rettungschirm für die Euro Zone,
    wenn`s dann richtig massiv kracht, dann wird`s der Schirm schon richten.

    Hamburg, Absturz der „schwarzen“ Regierung………….

    Die nächste Bundestagswahl kommt…………………..

  35. Oh, Mann !!!! wer glaubt denn an diese hohlen Phrasen ??? Das ist doch alles nur wieder politisches Gelabere und Gewäsch !!! Das interesiert niemanden, daß es 10000 unterbezahlte und demotivierte POM gibt. Es läuft doch alles. Der Laden läuft auch ohne Beförderungen zum PHM. Ist ja auch noch billiger so. Weder die Abgeordneten mit ihren üppigen Diäten, noch die hohen Herren in der Führung mit ihren Almosengehältern A 16+ und B-Besoldung interessiern diese kleinen Beamten. Nur wenn es um Statistik geht und die fallzahlen ausbleiben, ja….dann sind wir wieder gefragt. dann kommen neue Druckmittel.

    Ich glaube an gar nichts mehr. Solange es in dieser „Firma“ weiterhin ungerecht und ungleich zugeht, können die mich alle mal. ich mache nur noch Dienst nach Vorschrift. Ich trage jetzt schon einige Jahre meine 9 Punkte spazieren, bin fast 50 und sehe Kollegen und Kolleginnen, die meine Kinder sein könnten als PHM hier herumlaufen, nur weil sie keinen Planstellenobergrenzen unterliegen. Bäh, das kotzt mich alles an.

  36. Hallöchen,
    sorry, aber wer glaubt denn dass was für die Polizeiobermeister was getan wird. Im mittleren Dienst geht da nichts. Einmal gehobener Dienst, dann kommt man auch mt 5 oder 6 Punkten weiter. Der mittlere braucht 9 Punkte und das nicht nur einmal.
    Ich bin nun 43 Jahre alt und POM und weis dass ich (wenn sich nichts ändert) als POM in Pension gehe. DANKE.
    Es ist sehr schön wenn man Schichtdienst hat, sich die Nächte um die Ohren schlägt, Tags drauf Kopfweh hat, der private Bereich drauf geht weil man am Wochenende arbeiten darf und dann Als POM dasteht. Mit mir nicht…und anderen Kollegen auch nicht….

  37. Führt endlich Pflichtbeförderungen wie bei der Lapo Bayern ein: Dort werden PMs nach 2 Jahren POM und ende 20, anfang 30 PHM.
    Die bayerichen Kollegen lachen uns jedesmal aus, wenn ich von Beförderungschancen im mD bei der Bundespolizei spreche.
    Das ist eine rießen Frechheit wie der mittlere Dienst klein und dumm gehalten wird.
    Wer bringt die meisten Aufgriffe? Wer muss den Kopf hinhalten?- glaube zum größten Teil der mD!!!

    Bin seit 1,5 Jahren fertig mit der Ausbildung und die BPOL hat es geschafft aus einem einst sehr motivierten Beamten einen entmutigten und enttäuschten zu machen- herzlichen Glückwunsch..
    Wie kann es sein, dass Kollegen mit 45 noch POM sind? – das ist unannehmbar und mit dem Leitbild der BPOL nicht zu vereinen….
    da hilft nur eins: kündigen oder zur Lapo wechseln. Denn in Bayern beispielsweise wird man mit 45 prüfungsfrei POK und geht dann als PHK in Pension.

  38. Nun haben wir 2013 und was hat sich getan ???? Gelinde gesagt …. sehr wenig bis gar nichts !