GdP: Versorgung der Diensthunde nach Ausmusterung endlich geregelt

Durch die nachhaltige Arbeit des Bundespolizei – Hauptpersonalrates ist es jetzt mit Erlass B 6 – 672 301/5 vom 17. Februar 2011 zu einer akzeptablen Regelung der Versorgung der Diensthunde nach Ausmusterung gekommen. Die Erstattung der Aufwendungen für die Betreuung der ausgemusterten Diensthunde beträgt künftig monatlich 45,00 Euro. Der Bund erstattet gegen Vorlage der tierärztlichen Bescheinigungen und Rechnungnen die Kosten des Tierarztes einschließlich der Arzneimittel und die ggf. zu entrichtende Hundesteuer in vollem Umfang.  Die Zahlung endet mit Ablauf des Monats, in dem der Hund stirbt oder aus sonstigen Gründen nicht mehr dauerhaft von dem Beschäftigten gehalten wird. Die Regelung tritt ab dem 1. März 2011 in Kraft. Eine rückwirkende Regelung hat der Bundesminster der Finanzen abgelehnt. Der Bundespolizei – Hauptpersonalrat hat seit 2008 um diese Regelung gekämpft.

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Themenbereich: Ausstattung & Ausrüstung | Drucken

9 Kommentare
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  1. Moin

    Gute Sache, bleibt jetzt noch das Thema offen, was passsiert mit dem ausgemusterten Diensthund, wenn ich mal mit dem neuen arbeiten muss und ihn nicht allein lasssen kann???
    Sollte mal ein Machtwort gesprochen werden, dass es doch keine Problem sein sollte, insofern das Platzangebot es zu lässt, den ausgemusterten Hund neben seinem neuen Diensthund während der normalen Schicht in der Box sitzen zu lassen?!

    In diesem Sinne…

  2. Hallo,
    Dank an diejenigen, welche sich für die Belange der ausgemsuterten Kollegen und ihre Führer eingesetzt haben.
    @POM 4ever:
    Ich glaube, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, dass man die Kirche im Dorf lassen sollte und nicht nur ständig fordern sollte. Ich glaube, mit dem Erreichten kann man leben. Hinsichtlich Deiner angesprochenen Problematik kann man einige Dinge intern regeln, ohne eine schriftl. Verfügung zu erhalten und / oder sollte man sich vielleicht auch einmal die Frage stellen, ob man einen ausgemusterten DH noch jeden Tag mit zur Arbeit nehmen muss. Er wurde ja nicht ohne Grund ausgemustert ;-)

    Gruß

  3. Ist sicher kein Problem. Wenn der Hund (also du) für die Abnutzung der Box ein entsprechendes Endgeld (Miete) entrichtet. Ist ja `ne dienstliche Box und die darf nur von im Dienst befindlichen Hunden kostenfrei zum rumdösen genutzt werden.

  4. Zitat:“Eine rückwirkende Regelung hat der Bundesminster der Finanzen abgelehnt. Der Bundespolizei – Hauptpersonalrat hat seit 2008 um diese Regelung gekämpft.“

    Wie darf man diese Aussage jetzt verstehen?
    Gilt der Erlass jetzt nur für Diensthunde, die nach dem 01.03.2011 in Ruhestand gehen?

  5. Hallo ihr Diensthundführer,

    eine unendliche Geschichte ist zu einem guten Ende gekommen. Es freut mich für Euch sehr!

    Es grüßt Euch

    Udo Windl

  6. hallo,denke dass gilt für tierarztrechnungen…oder???liebe gdp,aktuell für alle diensthunde,die ausgemustert sind….haftpflichtvers???da halter ja noch der dienstherr ist,somit ja noch diensthund,nur pensioniert….
    aber gleich 5€ weniger,jetzt ja 50€…na ja,bin aber so mit der regelung zufrieden..sehr sogar..

    gruß

  7. Hier muss einmal gesagt werden, dass das (auch) der Erfolg des GdP Kollegen und ehem. Dhf Udo Windl ist, der in seiner Funktion als Sachbearbeiter (des ehem. BPR beim P West) die ganze Sache angestoßen hat und auch mit Nachdruck gegenüber dem BMI verfolgt hat. Danke Udo!!

  8. Hallo,

    dann sind ja diese ausgemusterten ,,besser“ gestellt, als viele KSB (Ost) die bereits in Pension gegangen sind bzw. demnächst gehen werden.

  9. Vielen vielen Dank liebe GdP für das Erreichen dieses traumhaften Ergebnisses, danke!