Klartext 2010: Vorstellung der Ergebnisse in der Bundespressekonferenz

Liebe GdP-Mitglieder,

die Auswertung der GdP-Mitgliederbefragung „Klartext 2010“, die mittlerweile abgeschlossen ist, hat äußerst interessante Ergebnisse hervorgebracht. Aufgrund der Tragweite der Befragung und der Aussagekraft der Ergebnisse haben wir uns entschlossen, diese auf einer Bundespressekonferenz am 08.04.2011 vorzustellen. Sie haben sicherlich Verständnis dafür, dass eine Bundespressekonferenz eines gewissen Vorlaufs sowie einer besonderen Vorbereitung bedarf und im Vorfeld der Bundespressekonferenz keine Vorabveröffentlichung einzelner Ergebnisse vorgenommen werden kann. Ich bin zuversichtlich, dass die Veröffentlichung der zentralen Ergebnisse der Studie auf der Bundespressekonferenz am 08.04.2011 dazu beitragen wird, Transparenz mit Blick auf die aktuelle Berufszufriedenheit in der Bundespolizei herzustellen!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Gerd Strohmeier

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Themenbereich: Archiv, Aus dem Bezirksvorstand | Drucken

24 Kommentare
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  1. Na da sind wir aber mal alle gespannt.

  2. Ich bin da auch mal gespannt, was da wohl Einmaliges gezeigt wird, was einer über einmonatigen Vorbereitungszeit bedarf und nicht zum Geburtstag beschert werden kann :-)

  3. Ich bin ja mal gespannt, ob im Anschluss an die Veröffentlichung unmittelbar entsprechende Maßnahmen ergriffen werden!
    Oder wird wieder zwischen BMI und Gewerkschaft geredet und geredet, so dass im Endeffekt alles beim alten bleibt!
    Siehe DUZ-Erhöung -letztes Jahr groß im Gespräch- nach der Wahl -FUNKSTILLE-

  4. Das Ergebnis der Studie ist nicht das Entscheidende.
    Wir wissen doch was dabei rauskommt.

    Viel spannender dürfte sein welche Konsequenzen daraus entstehen…..

  5. …..gar keine!!!!

  6. Vermutlich wird aufgrund des Ergebnisses erst mal ne Arbeits- oder Projektgruppe gebildet die dann Lösungsvorschläge erarbeitet.

  7. Bin kein liebes GDP-Mitglied,aber ein Betroffener in diesem Verein.Stimme Thorsten zu.Es wird keine (positiven) Konsequenzen geben.Aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung (und die muss ja nicht richtig sein).Bin trotzdem gerne bei der Bundespolizei, ist schon irgendwie irre….

  8. Moinsens!

    Die Bundeswehr machts mal vor. Hoffentlich ist Klartext 2010 ähnlich deutlich, was die Lippenbekenntnisse der Kanzlerin betrifft!

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,748960,00.html

    Grüße

    AB

  9. nur zuhören, und träumen

    http://www.youtube.com/watch?v=4QdmjxgWDtI&feature=related

  10. AB:Grüß Dich,

    Oh oh, die BW sollten wir uns nicht wirklich als „Vormacher“ zum Beispiel nehmen.Es sei denn, ..wir wollen verlieren…

  11. @Skeptiker

    Genau.
    Wenn du nicht mehr weiter weißt, bilde einen Arbeitskreis.
    Einen kleinen Funken Resthoffnung trage ich ja noch in mir. Auch wenn diese Behörde es immer wieder schafft, aufkeimende Flammen in mir wieder zu löschen.

    Vielleicht gibt`s ja auch in unserer obersten Heeresleitung Doktoren die eigentlich keine sind.

  12. Adelheit:

    Das ist richtig gut.Träume mal eben…, bitte nicht stören….

  13. In der Studie wird wissenschaftlich nachgewiesen wie es um viele Spannungsfelder in der Bundespolizei steht.

    Ergebnisse wovor sich der Dienstherr(wenn er den ehrliches Interesse an seinen Beschäftigten hätte)drückt, bekommt er jetzt von der GdP geliefert.

    Jedes Mitglied war aufgefordert sich zu beteiligen, das Ergebnis wird ein ehrliches sein.

    Was die hohe Führung und die Politik damit anfängt?

    Man sollte die Erwartungen nicht zu hoch hängen!

    Ein Leugnen von bewiesenen Tatsachen wird dadurch zumindest erheblich erschwert!

  14. Komischerweise scheint die Luft ziemlich draussen zu sein;
    – wohl auch eine Folge der immer wieder sich verzögernden Veröffentlichung.
    Trotzdem glaube ich, dass viele von uns nicht unbeträchtliche Hoffnungen in diese Umfrage setzen. Die Frage ist aber nicht nur, wie sie ausfällt, sondern auch (wie beim Beton) was man draus macht!

    Insofern ist die Veröffentlichung im Rahmen der Bundespressekonferenz natürlich erste Wahl. (Hätte allerdings, wie gesagt, gerne etwas früher geschehen können und eine genauere Erklärung für die mehrfachen Verzögerungen ist man uns als Mit-Hauptakteuren, nämlich den Befragten, bislang auch schuldig geblieben) –
    Sei´s drum: wichtig ist, dass hier nicht nur ein eintägiges Strohfeuer entfacht wird, sondern die Sache in der Diskussion bleibt! Nur dann kann der bitter notwendige Druck auf die politische und polizeiliche Führung auf- und ausgebaut werden.

    Warnen möchte man allerdings (aus Erfahrung….) bereits jetzt davor, den neuen BMI zu „schonen“ bzw. sich abwartend zu verhalten, ob denn nun durch ihn irgendwann mal Maßnahmen zur Verbesserung der Situation ergriffen werden könnten oder zu erwarten sein könnten….

    Nein, die politische Verantwortung hat jetzt er, unabhängig davon, wieviele seiner Vorgänger wieviele Fehler begangen haben und ihm welchen Scherbenhaufen hinterlassen haben.
    Er kann es ja auch als Chance begreifen: Er hat die Möglichkeit, gleich zu Beginn seiner Tätigkeit segensreich zu wirken.

    Interessant dürfte auch werden, wie sich die Gewerkschaftskonkurrenz zu der Umfrage stellt. Von bedenklichem Realitätsverlust künden jedoch Danksagungen an den alten BMI für die gute Zusammenarbeit…..
    Das hat sich die GdP (Gott sei Dank!) verkniffen!

    Zur Nachahmung ausdrücklich empfohlen hingegen die von AB oben ewähnte „Rückrufaktion“ des Bundeswehrverbandes!

    Nein, der Karren steckt im Dreck und wir werden ihn weder hinausabwarten noch hinausdiskutieren können. – Wir müssen ihn hinausziehen! Wenn die Führung das nicht kann oder will, werden wir schieben müssen!
    Eine gute „Anschubmöglichkeit“ wird sich in der übernächsten Woche im Rahmen der GdP-Aktionen anlässlich des 60. Geburtstages der Bundespolizei bieten…

  15. Moinsens!
    Grüß Dich, Gelegenheitsgast!

    Ich will die Bundeswehr auch gar nicht als „Vormacher“ glorifizieren, dennoch, dort wird der Kanzlerin in dem in Rede stehenden Brief scheinbar deutlich mitgeteilt, was von deren Lippenbekenntnissen übrig geblieben ist.
    Nur darum ging es mir.
    Kann mich dunkel daran erinnern, dass Frau Merkel vor Vertretern der GdP 2006 gesagt hat, dass es keine neuerlichen Reformbestrebungen geben wird. Drei Wochen später kam der damalige Inenminister Schäuble mit der Reform III aus dem Quark.
    Für mich sind das Aussagen, die den betreffenden Personen auch in aller Deutlichkeit und am besten in der Öffentlichkeit unter die Nase gerieben hören.

    Schönes Rest-WE

    Grüße

    AB

  16. Wenn das Ergebnis feststeht, warum veröffentlicht es man nicht sofort??? Wozu eine riesen Pressekonferenz??? Stellt das Ding ins Netz, druckt es in der Zeitung und ab dafür.

    Oder ist das Ergebnis so katastrophal, dass mann sich mit dem BMI erst mal kurzschliessen möchte, was man von dem Ergebnis überhaupt veröffentlichen möchteoder sollte???

    Wenn da was geschnitten oder zensiert wird, denkt dran!!! Früher oder später kommt es doch raus.

    Denn wäre das Ergebnis ein postives, würde man grad jetzt, wo die Regierung mal postive Nachrichten bräuchte, damit sicher nicht solange hinterm Berg halten, oder??

  17. Lieber Thorsten,
    ich habe bereits mehrfach erklärt, dass es sich bei der Studie Klartext 2010 um eine wissenschaftliche Studie der Technischen Universität Chemnitz handelt. Die gesamte, wissenschaftliche Arbeit und die gesamte Erarbeitung aller Ergebnisse liegen ausschließlich in der Verantwortung der TU Chemnitz. Wir haben uns auch vertraglich verpflichtet, die wissenschaftlich unabhängige Arbeit der TU ohne wenn und aber zu akzeptieren.Damit mußten und haben wir auch akzeptiert, das diese wissenschaftliche Arbeit aufgrund der umfangreichen, erhobenen Daten länger gedauert hat, als wir ursprünglich angenommen haben. Wir haben die erste, mögliche Zeit für die Veröffentlichung der Studie, nämlich den 8. April 2011 mit der TU vereinbart. Du wirst die Zeit bis dahin gemeinsam mit mir aushalten müssen.Und Du wirst auch akzeptieren müssen, dass wir die Ergebnisse, wie von Anfang an beschlossen, in der Bundespressekonferenz darstellen.
    Mit kollegialen Grüßen
    Josef Scheuring

  18. Lieber Josef

    Natürlich muss ich das akzeptieren. Und ich werde es auch bis dahin aushalten. Leiderprobt sind wir ja schließlich schon von Berufs wegen. Trotzdem ist es ärgerlich, solange drauf warten zu müssen. Und die Geschichte hat uns alle schon gelehrt, dass in Erwartung solch hoch brisanter Dinge es immer schon Versuche der politischen Einflussnahme gegeben hat. Grade in „Superwahljahren“. Also dann bis zum 8. April. Ab da sind wir hoffentliche alle etwas schlauer.

    Lieben Gruß

  19. Es mus viel reformiert wrden. Die Bahn streikt schon zum wiederholten Mal. Das könnem wir nicht , da sind uns die Hände gebunden. Wir haben nur dass Wort und die GDP und die anderen Gewerkschaften. Seid ihr unser Sprachrohr. Änderungen in der Arbeitszeit( 12 Stunden Dienste generell,sind einfach brutal, wenn auch manche Pendler davon provitieren.Eine Erhöhung der Samstagszuschöäge schon ab 06:00 Uhr und nicht 13:00 Uhr und insgesammt eine Erhöhung des DUZ wären angebracht. Beamte über 50 sollten Gelegenheit haben( insofern sie es wollen- aus dem Schichtdienst zu gehen.) Die Jung- Kommissare stzen immer mehr in den Diensträumen . als auf der Strasse und die “ Alten“ laufen in schweren Schutzwesten Streife und sind bei jedem Polizeiiensatz ( Fußball vertreten).

  20. Stimmt.
    Auf unserer Vollschichtdienststelle liegt der Altersdurchschnitt bei weit über 40 Jahre. Wenn wir dann für Fussball und andere Sonderlagen einen BKE-Zug stellen müssen, nennen wir es inzwischen SEK

    Senioren Einsatz Komanndo

    Und solange die Leute hinter den C-Fans hinterher rennen, schieben die anderen auf der Dienststelle 12-Std. Schichten bis zum abk……, weil die Personalstärke dann nicht mehr ausreicht.

    Das ist schon sehr sehr „fortschrittlich“

  21. Obwohl mittlerweile fast alle Dienststellen personell unterbesetzt sind und der Schichtdienst kaum noch aufrecht gehalten werden kann, gibt es immer wieder noch Inspektionsleiter die beabsichtigen in Zukunft weitere Leute aus den Dienstgruppen rauszuziehen um BKE´s zu bilden und die Leute im Schichtfrei bei Fußballeinsätzen und Demonstrationen zu verheizen.
    Es muß wohl auch nicht gesagt werden , dass diese Beamten meistens ab 40 oder 50 Jahre alt sind.
    Junges Nachwuchspersonal kommt leider auch nicht mehr ausreichend.
    So langsam überaltert die Bundespolizei.

  22. War es nicht eines der Kernziele der jetzigen Reform, dass jeder da arbeitet, wo er auch seine Planstelle hat????

    Wenn das der Fall wäre könnten wir zumindest mal etwas durchatmen. Doch auf unserer Dienststelle fehlen noch immer im Schnitt 30% der Leute durchgehend. Wo sind die alle???? Ich weiß es.

  23. Zu allem ist auch anzumerken, dass es hinsichtlich einer verjüngung des Polizeidenstes auch angemessen wäre, wenn die “ Schul- Studienabgänger “ des gehobenen Dienstes ihre Probezeiten nicht in den Inspektionen, oder schon als eingesetzte Führungskräfte absitzen, sondern wie es zu unserer Zeit üblich war, mindestens 2 – 4 jahre mal “ raus in die realität “ gehen“ , d,h. Bereitschafspoizeien,Verbände , Einsätze. Dann klappts auch mit den Führungsvorraussetzungen vielleicht besser.
    Und manch ein Kollege, der schon 20 – und mehr Dienstjahre hat, kann mal aufathmen und muss sich nicht sagen lassen, dass bis jetzt alles falsch war.

  24. Hallo Fairness, Thorsten und POM, Eure Kommentare vom 07./08. März 2011 beziehen sich eigentlich doch gar nicht mehr auf das o.a. Thema sondern eher auf die Reform, die Verwendung des jungen Führungspersonals und die Folgen oder?
    Obwohl gerade diese Thematik nicht aus den Augen verloren werden darf und ein Problem darstellt, sollte man dafür ein passenderes Diskussionsforum nutzen.