GdP: Gewalttätern nicht die Bühne überlassen

Polizei am kommenden Wochenende im Großeinsatz

Zur Gewaltlosigkeit fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zum 1. Mai auf. GdP-Vorsitzender Bernhard Witthaut: „Der 1. Mai ist ein Tag, die Leistungen und berechtigten Forderungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer herauszustellen. Sie sind es, die die Lebensgrundlagen unserer Gesellschaft sichern. Dieser Tag darf nicht von Gewalttaten extremistischer Minderheiten überschattet werden.“

Die Polizei werde am bevorstehenden Wochenende bis über die Grenzen ihrer Belastbarkeit hinaus dafür Sorge tragen müssen, dass die zahllosen Demonstrationen, Veranstaltungen und Feiern in ganz Deutschland friedlich verlaufen.
Witthaut: „Alle gewaltfreien Demonstrations- und Protestformen unterstützen wir mit aller Kraft – gegen Gewalttäter wird unnachsichtig eingeschritten.“ Die Gewerkschaft der Polizei appelliert an alle Demonstrationsteilnehmer, sich von Gewalttätern nicht als Kulisse missbrauchen zu lassen und sich von ihnen auch räumlich zu distanzieren. Witthaut: „Die Polizei hat die schwierige Aufgabe, friedliche Demonstrationen und Unbeteiligte zu schützen und gegen Straftäter mit aller Konsequenz einzuschreiten. Dazu braucht sie die Unterstützung aller, für die Gewaltlosigkeit nicht nur ein Lippenbekenntnis ist.“

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Themenbereich: GdP Bundesvorstand | Drucken

3 Kommentare
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  1. Guter Text, mit gutem Inhalt. Leider wird das der Politik nicht interessieren.

  2. Dieser Artikel richtet sich doch überhaupt nicht an die Politik, sondern an die Bürger, die diesen Tag als diesen feiern sollen, wie er gedacht ist und eben nicht, um mal auf die K***e zu hauen…

    Ich würde mir vielmehr wünsche, dass in den Städten bei solchen Lagen gemeinsame Führungsstäbe geschaffen werden und sich die BPOL für den eigenen Aufgabenbereich nicht vollsaugt, weil man selbst ja so wichtig ist. Eine gesamtheitliche Lagebeurteilung und daran ausgerichtete Kräftedisposition würde ein deutlich anderes Ergebnis nach sich ziehen. Aber nein, es kann ja sein, dass die ganzen Demonstranten den Bahnhof stürmen wollen. Darauf muss man vorbereitet sein…

    Setzt die Einsatzkräfte sinnvoll ein und bereits dadurch erreicht man weniger Verletzte. Gibt man denen noch eine vernünftige Ausstattung und entsprechend der Qualifikation Aufträge, erreicht man wieder mehr.

    Dennoch unterstütze ich den Aufruf vom Kollegen Witthaut ausdrücklich.

  3. LOB an die POLIZEIFÜHRER von Berlin und Hamburg.

    Es war ein ruhiger erster Mai.