GdP: Spritnot bei der Bundespolizei

Berlin/Hilden, den 21. April 2011: Die massiven Haushaltseinsparungen als Folge der Finanzkrise und die hohen Spritpreise führen zu massiven Problemen bei der Bundespolizei. Bei polizeilichen Streifenfahrten der Bundespolizei werden inzwischen Fahrtstreckenbeschränkungen angeordnet, die nur bei konkreten Einsatzlagen überschritten werden dürfen.
Zudem werden verstärkt Fahrradstreifen angeordnet. „Dass bereits im Monat April des Haushaltsjahres der Spritverbrauch bei der Bundespolizei eingeschränkt werden muss, dass habe ich in meinen fast vierzig Dienstjahren noch nicht erlebt. Offensichtlich kommen die Folgen der Finanzkrise jetzt erst voll bei der Bundespolizei an.
Noch am 15. März 2011 hat die Bundeskanzlerin bei ihrer Festrede zum 60. Gründungstag der Bundespolizei gesagt, sie habe die Kenntnis gewonnen, dass man die Bundespolizei ordentlich ausstatten müsse.
Es muss doch möglich sein, dass man aus den Zusatzeinnahmen, die auch der Bund aus den hohen Spritpreisen erzielt, der Bundespolizei Geld zum notwendigen Tanken zur Verfügung stellt“, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei in Berlin.

Aktuelle Pressestimmen:

Bild: Bundespolizei geht der Sprit aus

RP-online: Bundespolizei leidet unter Spritmangel

N24:Bundespolizei muss mit Fahrrad auf Streife

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Themenbereich: Ausstattung & Ausrüstung | Drucken

60 Kommentare
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  1. Durch die Einsparungen bei den Benzinkosten steigen die Personalkosten.

    Beispiel:

    Anstatt mit einem Dienstkfz. sollen die PVB nun mit einem Sammeltransport zu einer anderen Liegenschaft fahren. Dieser fährt nur zu bestimmten Zeiten hin und auch wieder zurück. Haben die Beamten in der anderen Liegenschaft nun mit ihrem „Auftrag“ erledigt, müssen sie warten, bis der Sammeltransport wieder zurück fährt. Dies kann teilweise ein bis zwei Stunden dauern.

    Fazit:

    Einsparung bei den Benzinkosten: ca. 10 – 15 Euro (für unsere Dienststelle)

    Mehrkosten durch Wartezeit: 2 Stunde pro PVB = ca. 120 Euro?

    Das ist also wiedermal eine Milchmädchenrechnung und gespart wird nur im Titel der Benzinkosten. Die Ausgaben für die Personalkosten steigen aber um ein vielfaches an.

    So wird gespart bei der BPOL ……

  2. Irgendwo habe ich kürzlich gelesen, dass Deutschland nach Afghanistan jedes Jahr 70 Mio für den Aufbau der dortigen Polizei investiert. Dank deutscher Steuergelder haben nun auch Länder wie Polen und Rumänien den Digitalfunk.

    Deutschland als die Weltwirtschaftskrise mit bravur gemeistert und ist wirtschaftlich gesehen weithin absolute Weltspitze.

    Für alles und jeden in der Welt hat man Geld aber für die eigene Polizei in Deutschland und die Sicherheit der Bürger nicht.
    Können diese Politiker eigentlich noch mit reinem Gewissen täglich in den Spielgel schauen? Ich kann es mir nicht vorstellen.

  3. 500.000 € werden für die Jubelveranstaltungen zum 60jährigen Bestehen der BPOL ausgegeben, so groß ist dieser Jubeltopf.
    Was könnte man damit alles machen…

  4. Wer seine Karre liebt, der schiebt.

    Da der Sprit ohne Steuern ca. 91 Cent weniger kostet, kann der Bund, der ja gleichzeitig Steuerempfänger ist doch gut 58% billiger tanken, als der Kollege, der jeden Tag 200 km Hin und Zurück zum Dienst kachelt.
    Nicht der Bund muss jammern, sondern der Kollege. Und er ist es auch, der eigentlich das Auto aus Geldmangel stehen lassen müsste und dann nicht zum Dienst erscheint.

    Moderne Bundespolizei anno 2011.

  5. lasst uns doch wieder eine reform machen… von meinen mir verbliebenen 2 beamten im revier habe ich dann nur noch einen und der darf ja sowieso nicht allein rausfahren…obwohl ich habe ja noch 4 BUK die sich langweilen

  6. Liebe Kolleginnen und Kollegen.
    Was meckert ihr!?!?! Grins…. Es gibt da Hundeführer, denen erlaubt man nicht mit seinen Hund zur Ausbildung zu fahren ( 160 km je Wegstrecke ), da Sprit und km zu sparen seien.
    Er wurde auf das TMS verwiesen. Die Ablehnung und die Konsequenz daraus. Groß WE über MS abgerechnet und 107,00 Euro fahrtkosten für Privat Kfz erhalten.

    Jetzt kann das Lachen losgehen.

  7. Dieses Kilometer-Begrenzungs-Theater machen wir nun schon seit Monaten mit.
    Knapp 300 Kilometer Binnengrenze mit rund 100 befahrbaren Grenzwegen (Kreis- , Landes- und Bundesstraßen sowie fünf Autobahnen)

    Pro Dienstschicht dürfen maximal 200 Km pro Streifenwagen gefahren werden.
    Hierunter fallen die ganz normalen Grenzstreifen, Einsätze, auch BKE, sowie Einlieferungen etc.

    Das bedeutet konkret für eine Autobahnüberwachung: Maximal 5 Autos kontrollieren. Dann ist die verordnete Kilometerbegrenzung erfüllt.

    Das alles natürlich unter Einhaltung, bzw. Verbesserungen bei den Kennzahlen. Dies diene schließlich der Erhaltung der Dienststelle, meinte mein DGL neulich.

    Ich habe ihm darauf keine Antwort geben wollen. Es ist einfach nur noch albern. Ob er selbst an das glaubt was er so erzählt ist mir nicht bekannt. Man hinterfragt so etwas nicht mehr.

  8. Ich finde es einfach nur noch schade, dass es soetwas überhaupt heutzutage noch gibt. Spritmangel… wie damals in der DDR.

    In unserer Organisation wird das Geld nurso heraus geworfen. Schaut man sich an, was diese Reform bis dato gekostet und was sie gebracht hat… Durch ihr sollten ja Abermillionen eingespart werden. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn ich sehe, wo die Kollegen der Bereitschaftspolizei überall jedes Wochenende eingesetzt werden und was für die sinnlosen Abordnungen der Kollegen von Nord-Ost nach Frankfurt, München, Stuttgart… für Geld rausgehauen wird. Oder wieviel Geld für die Ausbildung der Berufserfahrenen PHM und PHM(Z) zum PK/POK durch den vereinfachten Praxisaufstieg verblempert wird…. Geldvernichtungsmaßnahmen ohne Ende und dann rumjammern, dass kein Geld mehr für Sprit da ist. Wo leben wir denn??? Das kann es doch nicht sein….

    Ich wurde heute morgen, nachdem die Sache mit dem Spritmangel bei der Bundespolizei durch das Radio ging von einer besorgten Bürgerin angesprochen, ob wir jetzt nicht mehr rausfahren können, weil kein Sprit mehr da ist? Meine Antwort hat sie nicht sonderlich befriedigt, wenn ich ihre Augen und ihre Gestik gesehen habe…

  9. DER SCHWUNG IST DA!!!!!!!!!!!!!!!

  10. ……….und die Ägypter bekommen aus noch ein paar Millionen! Alle bekommen etwas zugesteckt…nur im Eigenen Land wird gespart auf Teufel kom raus! Das stinkt doch zum Himmel…
    Ich denke mal, die Reden die von den Politikern geschwungen werden, sind alles nur leere Sprechblasen! …und wegen Klartext hört man auch nichts mehr!
    Das war zu erwarten!

  11. Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    das BPOLP reagiert auf die Medienberichte „Spritnot bei der BPOL“ im Intranet.
    Wenn ich mich recht erinnere steht dort, dass wie alle Behörden auch die Bundespolizei im Rahmen der anstehenden Haushaltskonsolidierung des Bundes sparen müsse. Das würde jedoch nicht zu Lasten des Einsatzes gehen.
    Behauptungen in Medienberichte, wonach die BPOL wegen zu hoher Spritkosten ihre Streifenfahrten jetzt mit der Fietze machen müsste, sind unwahr !

    HAT DIE BPOL NUN EINSCHRÄNKUNGEN IN DER POLIZEILICHEN AUFGABENWAHRNEHMUNG JA oder NEIN ?

    a) Wenn die BPOL selbst bzw. die OBERSTE FÜHRUNG der BPOLP sagt, dass alles GUT ist und somit die polizeiliche Aufgabenwahrnehmung im vollem Umfang sichergestellt ist, WIRD DAS JA WOHL STIMMEN ! (die sind ja schließlich vereidigt und dürfen nicht lügen?!…)

    b) Die Mitarbeiter und die GdP der BPOL leiden massiv unter Wahrnehmungsstörungen, da es „Sparverfügungen, Dienstbesprechungen, Androhungen von Konsequenzen“ nie gegeben hat. (ggf. BurnOut und totaler Realitätsverlust ???…)

    Ich denke, wieder einmal ein untauglicher Versuch die Öffentlichkeit über die wahren Mißstände in der BPOL zu täuschen !

  12. Mir fehlen die Worte – nun baden wir aus –
    Fehlende Investitionen in den 80er n in die Bildungspolitik. Wir haben eine Harz 4 Spirale. Wir baden aus. Rettungsfonds für den Euro der jetzt schon lange ein Flop ist. Wir baden aus indem immer weniger mehr arbeiten müssen. (bis 67 Rente, und 41 Std. Woche). Die negativen Auswirkungen wie die Klartextstudie und die Krankenstatistik zeigen sind schon aktuell.

  13. da haben wir es wieder. Die Verantwortlichen Polizeiführer haben mal wieder ihren Arsch an der Wand.
    Nur nicht die Wahrheit sagen, könnte ja einen goldenen Stern verhindern.
    Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
    Wo sind die Leute mit Rückgrad ?
    Es kotzt mich an, wenn keiner den Mut hat, die Tatsachen auch beim Namen zu nenne.
    Ich bin seit zwei Jahren und 4 Monmaten in Pension. Es hat sih nichts geändert.

  14. in Focus.de widerspricht das Präsidium : “ Der Einsatz leidet nicht “ Heißt es hier !!! Falsch: Mir wurden schon in 2010 Einsätze aufgrund der Kilometerbudgetierung gestrichen !!! Das Ergebnis der letzten Studie zur Berufszufriedenheit scheint schon wieder vergessen, in den Printmedien wird stumpf beschönigt.
    Es ist kaum noch zu ertragen ,was da läuft !!!!

  15. Das hat sich unserer Führung doch selbst zuzuschreiben. In unserem Bereich gibt es als Vertragstankstelle nur Aral. Und nur dort dürfen wir tanken. Wenn ich in der Stadt die Benzinpreise vergleiche, ist Aral immer 6 – 8 Cent teurer wie die freien Tankstellen. Rechnet man das aufs Jahr hoch, dann kommt schon eine ganz schöne Summe zusammen. Vorschlag von uns war, universelle Tankkarten wie bei der Landespolizei zu besorgen um so an allen Tankstellen tanken zu können. Dieses wurde sofort abgelehnt. Rechnet man dann noch dazu, dass in den Außenrevieren mit dem größten Bereichen (mehrere Landkreise) 20 Jahre alte T 4, Rover, Ford u.s.w. mit Benzinmotor und teilweise 400.000 km Laufleistung gefahren werden und nicht wie in der Hauptstadt und bei der Landespolizei Dieselfahrzeuge, dann macht das die nächste Geldverschwendung aus.
    Aber wie wurde gesagt: „Vor dem Hauptstadtbahnhof will ich nur neue und blau/weiße Fahrzeuge stehen sehen!“

    Bitte an unsere obere Führung: Sagt doch endlich mal die Warheit gegenüber der Öffentlichkeit über den tatsächlichen Zustand innerhalb der Bundespolizei!

  16. Wie hiess doch noch mal dieser ehemalige Innenminister, der jetzt in Deutschland für unsere (EU, Afghanistan,..,..) Finanzen zuständig war?????

  17. Ich glaube nicht, dass jemand aus Potsdam so einen Schwachsinn angeordnet hat!
    Die Herren im Präsidium lassen sich zwar ab und an irgendwelchen Diskussionsstoff einfallen, aber eine Kilometerbegrenzung???

    Ich bin der Meinung, dass man an der Grenze keine 300 km pro Schicht fahren muss.

    Ich gehe davon aus, dass diese Weisung von irgeneinem PR kommt, der noch etwas werden will.

  18. Auch Polizisten schwören Amtseide: diese verlangen Loyalität zum Staat, zur Verfassung, aber nicht zu bestimmten Politikern, die das Land ruinieren.

    Für Banken- und PIGS-Bailouts hat man aber jede Menge Geld. Für die eigene Polizei nicht, obwohl das die Kernaufgabe des Staates ist. Bailouts fremder Staaten sind es nicht.

  19. ja ja, so kanns kommen.
    da müssen wir sparen und derIL weist an das bei uns im revier nur noch 2 streifen pro schicht rausfahren dürfen. wenn mehr streifen zustande kommen müssen diese bahnstreifen machen, s-bahn fahren.
    dabei kam es zu folgenden zusammentreffen. in einem kurzzug, bestehnd aus 3 doppeldecker waagen, befanden sich 3 streifen aus 3 verschiedenen inspektionen.also wenn das nicht das sicherheitsgefühl des reisenden stärkt?! (kl. ironie)

  20. Guter Bericht.

    Bei uns können wir nicht mit den Fahrrädern fahren. Die sind kaputt und können („Mangels Geld“) nicht repariert werden.

    Deswegen fahren wir überwiegend mit der Bahn. Das kostet auch nichts.

    Wenn wir aber zu einem Einsatz sollen, dann dürfen wir das Dienst KFZ bewegen. Da wir aber nur noch maximal zwei Mann (PVB) im Dienst sind, dauert es ziemlich lange, bis wir von der Zugstriefe zurück sind und dann mit dem Dienst KFZ losfahren können.

    Kleine Anmerkung: Vor kurzem hatten wir Kinder im Gleis. Als wir endlich ankamen, waren die Kinder bereits Jugendliche ;-)

    Traurig aber Wahr!

  21. Wenn man mal die Presse verfolgt zu diesem Thema,wird man feststellen dürfen das von Seiten des BPOLP in Potsdam eiskalt die Unwahrheit gesagt wird!!!! Der Bürger und Steuerzahler wird auf deutsch gesagt „verar….“ ,oder?!! In meiner Inspektion ist dem Bürger das durch die Kriminalitätslage an der Grenze schon ziemlich klar geworden, das hier was nicht stimmt, bezogen auf Personalstärke sowie Einsatzraum also REFORM BUND!!!! Viele gefrustete Beamte werden da im Bekanntenkreis wohl auch kein Blatt vor den Mund nehmen ,wenn sie von Bekannten und Verwandten zun Thema befragt werden. Wozu auch- sind das nicht die Menschen welchen wir verpflichtet sind und die uns jeden Monat alimentieren? Unser Verein ist schon zur Witznummer verkommen in den Augen der Bürger. Und da verlangen wir noch Respekt vor der Polizei??? Ich denke mal die Verantwortlichen werden schon bald merken was sie falsch gemacht haben, doch dann ist es wohl zu spät!!!!
    Kollegen,passt auf Euch auf und frohe Ostern für alle im Dienst

  22. Natürlich hat Potsdam nicht expressis verbis verfügt, Streifenfahrten zu unterlassen, einzuschränken oder was auch immer!
    Wohl wissend, dass die völlig unrealistischen Sparvorgaben von teilweise 40% gegenüber dem Vorjahr ohne drastische Massnahmen nicht zu schaffen sind bzw. bei Durchsetzung erheblichen Ärger auch im öffentlichen Raum nach sich ziehen können.

    In solch einem Fall überlässt man dann die Durchsetzung der unrealistischen Massnahmen lieber den nachgeordneten (Knall?-) Chargen! Und prompt ist auch der eine oder andere in die ausgelegte Falle reingetappt! (Das BPOLP hingegen kann die Hände in Unschuld waschen!)

    Man hätte sich diesen Schuh der Politik – auf allen Ebenen – von Anfang an nicht anziehen dürfen und klar kund tun, was mit einer solchen Etatkürzung dann eben nicht mehr möglich ist!
    Damit wären wir dann aber – wieder mal – beim Thema Arsch in der Hose….

    So lange wir Vorgesetzte haben, die aus falsch verstandener Loyalität über jedes Stöckchen springen, welches man ihnen hinhält, so lange werden wir auch die übrigen Baustellen in unserem Laden nicht fertiggestellt bekommen!
    Ganz davon abgesehen müsste man , was den Präsidenten BPOLP an der Spitze dieser Kette betrifft, als politischer Beamter aber auch schon über ein gerütteltes Mass an Kaltblütigkeit verfügen , um den Vorgaben der Politik etwas wirksames entgegenzusetzen.
    Aber ein klein wenig mehr Ehrlichkeit gegenüber der Öffentlichkeit dürften wir schon verlangen, oder?

    Auch wenn es den Kohl nicht fett macht: Einsparpotenzial gibt es sehr wohl:

    Wenn man alleine betrachtet, wie viele Besprechungen in einer durchschnittlichen BPOLD pro Woche stattfinden und wieviele Sachbearbeiter und Bearbeiter dafür wieviele KM in der Gegend herumgurken und wieviele Stunden sie versenken, um an einer zweistündigen Konferenz teilzunehmen…. (Vor allem, wenn sie dann vor Ort mehrfach mit der Frage :“wie, Du auch hier?“ konfrontiert werden, gerade so, als sei im zivilen Bereich nicht bereits vor ca. 40 Jahren so etwas wie eine Mitfahrerzentrale erfunden worden…- ich kann mich erinnern, dass in früheren Jahren bei uns bereits einmal ein „Schiefertafelbasiertes Programm“ hierfür bestand…)

    Hier mangelnde Rentabilität festzustellen, würde aber natürlich auch bedeuten, den Zentralisierungswahn und damit unsere geflopte „Reform III“ in Frage zu stellen.

    So weit sind wir aber (zumindest weiter oben) offenbar noch nicht!
    Fragt sich nur, was noch passieren muss, damit diese Erkenntnis auch dorthin durchdringt!

  23. Guter Bericht, zum richtigen Zeitpunkt.
    Wenn ich die Berichterstattung in vielen Zeitungen online verfolge habe ich den Eindruck, dass jetzt mehr „Öffentlichkeit“ beteiligt ist als bei Klartext.
    Schön!!!
    Die Reaktion aus Potsdam ist so was von weltfremd, war aber auch so zu erwarten. Irgendwann holt diese Reaktionsarbeit die Geschichte ein.
    Hoffentlich………

  24. Die Geschichte oben mit dem Hundeführer kann ich gut nachvollziehen. Ich musste mal zusammen mit einem Kollegen an einem Tag zu einer Untersuchung. Wir haben uns gedacht, dass wir uns auf unserer Dienststelle treffen und zusammen mit dem Dienst KFZ zum Buscho Doc. fahren. Unser super IL hat es untersagt. Seiner Meinung nach ist das zu teuer und wir könnten ja mit unseren Privat KFZ fahren. Wir wohnen ziemlich weit aus einander usw. So sind wir eben beide mit dem eigenen Auto zur zuständigen Abteilung gefahren. Ich habe fast 90 Euro und er knapp über 100 Euro bekommen. Mit dem Dienst KFZ wären es keine 70 km gewesen.

  25. Irgendwie behauptet Potsdam das Gegenteil der Realität, habe ich so den Eindruck.

  26. Haushaltseinsparungen, das ich nicht lache. Bei der Bundespolizei wird das Geld mit vollen Händen rausgeschnmissen. Zwei kleine Beispiele aus einem Direktionsbereich im Süden:
    1.Ersatzstromanlagen für Reviere: Vor Jahren geplant, jetzt ist auf diesem Titel plötzlich Geld vorhanden und nun wird mit aller Macht eingebaut, obwohl sie keiner braucht. Ein Revier ohne Strom kann über Stunden Kontakt über akkubetriebene Handys zu seiner Inspektion bzw. Streifen halten. Selbst über akkubetriebene Laptops mit UMTS-Karten könnte im Netz IT-BPOL gearbeitet werden. Abgesehen davon sind mir in den letzen Jahren keine längerfristigen Stromausfälle bekannt. Ausfälle von Citrix sind da schon eher an der Tagesordnung, aber daran hat man sich ja schon gewöhnt und dafür gibt es leider keinen „Ersatz“.
    Nach zwei bis drei Jahren könnten die Ersatzstromanlagen sowieso nicht mehr in Betrieb genommen werde, da das Geld für notwendige Wartungen (anderer Titel) nicht vorhanden ist.
    2. Telefonanlagen „Voice over IP“: Auch hier sollen für Reviere Telefonanlagen, die über „Voice over IP“ arbeiten, beschafft werden. Außer, dass sie erheblich teurer sind, gibt es derzeit keinen erkennbaren Mehrwert. Voice over IP kann auf Grund unserer gigantischen Bandbreite im VPN (bei Citrix schon überfordert) sowieso nicht genutzt werden. VoIP also nur im eigenen LAN, neue und teure Endgeräte, neuer Switch usw., da wäre eine gute digitale Anlage allemal kostengünstiger und würde den Anforderungen eines Reviers in den nächsten Jahren gerecht werden.

    Nur zwei kleine Bereiche, bei denen man sparen könnte, ohne das jemand spürbar beeinträchtigt wäre.
    Gruß
    Rumpelstilzchen

  27. Dann wird die Bundespolizei zur BRDigung getragen!

  28. Moin!

    Mich verwundert dies alles!?

    Als Angehöriger einer MKÜ werden wir jeden Tag rausgeschickt. Egal wie viel KM wir fahren, Hauptsache wir sind draußen. Ist auch egal wenn wir den am weitesten entfernt gelegenen S-Bahn Haltepunkt anfahren. Da ist zwar nichts los, aber egal.

    Ich müßte mich auch mal wieder um meine elektronische Post kümmern. Schließlich werde ich von allen damit täglich zugeschossen. Das ist aber nicht möglich. Wir müssen ja unbedingt raus! Tagsüber!

    Schon traurig wenn mich ein Kioskbetreiber anspricht, daß wir unter der Woche zwar mal da sind, aber am Wochenende, wenn es richtig abgeht, nicht gesehen werden.

    Können wir ja auch nicht, denn am Wochenende ist Fußball!!!!!!

  29. schon geil erst die Selbstbeweihräucherung bei der 60 Jahrfeier und nun kein Sprit mehr !

    Da bleibt einem echt die Spucke weg !
    Saftladen !

  30. @ Stimmts?

    Wenn ich deinen Betrag lese, könnte man meinen wir gehören der gleichen Inspektion an.

    Frohe Ostern!!!

  31. Hm

    Wenn es jetzt heißen würde, die Dienststellen sparen bei fiskalischen Fahrten ; Aus-und Fortbildung ; Besprechungen etc. xx % ein und alle Einsatzfahren werde durchgeführt , dann wäre das Statement des BPOLP zur Medienberichterstattung wohl kaum zu widerlegen. Aber im Norden haben die Dienststellen immer noch eine KM Budgetierung pro Dienststelle. Es sind doch definitiv Reglementierungen da, die auf das Einsatzgeschehen auswirkungen haben.Die Behörde muß endlich damit anfangen professionelle Polizei zu sein . Wenn ich kein Geld mehr für innere Sicherheit habe, kann ich es nicht im Ausland mit vollen Händen ausgeben. Was mir wirklich stinkt und wo ich auch nicht mehr bereit bin , im System zu denken :

    Das man mit mir als PVB in der Behörde teilw. merkwürdig und unehrlich umgeht, damit kann – muß – ich im Zweifel leben, da ich damit mich und meine Familie ernähre.
    Aber das offensichtlich die Republik durch seichte politische Statements an der Realität vorbei informiert wird , stinkt mir als Staatsbürger und Steuerzahler !!!

    Ich mag nicht aufgeben, aber was in Potsdam und Berlin abläuft begreif ich einfach nicht mehr !

    – Wieso brauchen z.B. die grenzpolizeilichen Nadelöhre Flughafen mehr Personal ( Abordnungskosten) , als die teilweise riesigen Räume der Binnengrenzfahndung ???

    – Keiner zieht anscheinend in Erwägung , mal die Schiffe an die Kette zu legen???

    – Ausbildung gD,mD geht in Modulen etc. um einiges billiger !! Angst , der heiligen Kuh „Akademie“ mit den Afz en mal eine Org-Prüfung zu bescheren???

  32. Ich denke dass die meisten Fahrzeuge Dieselfahrzeuge sind. Warum wird nicht auf günstigere und umweltschonendere Antriebsarten wie z.B. Autogas gesetzt?

  33. Also ich bin Donnerstag erst von einem 4 Tage Lehrgang wiedergekommen für den ich hin- und zurück 800 KM mit dem privat Kfz gefahren bin. Das wird über TMS abgerechnet.
    Das zum Thema Sprit wird knapp.
    Ausserdem war ich somit einer von den 1000 PVB auf der Strasse !
    Das ist doch toll oder ?
    Frohe Ostern !

  34. Bei uns verweist man auch immer auf die Spritkosten.
    Nun sollen die gefahrenen Kilometer mit den erfolgten Aufgriffen gegengerechnet werden. Was das tatsächlich bringen soll weiß kein Mensch…
    Die Kontrolldichte soll aber auf der BAB mit weniger gefahrenen Kilometern aufrecht erhalten bleiben (???).

    Papierverbrauch:
    Wir verbrauchen zuviel Papier.
    Fingerabdrücke sollen nach Möglichkeit auf Recyclingpapier genommen werden (ist günstiger). Oft sind diese dann aber vom BKA nicht auswertbar. Also doch weißes Papier… Der Papierverbrauch soll demnach zukünftig auch anhand der geschriebenen Vorgänge gegengerechnet werden…

    Für die Mag-Lite’s und Fotokameras gibt es nur Einwegbatterien. Wiederaufladbare Akkus sind in der Anschaffung zu teuer. Also werden in Massen die Einwegbatterien beschafft. Umwelt- und Spargedanke gleich null. Warte hier nur auf die Weisung zu welcher Uhrzeit die Mag-Lite oder der Fotoblitz eingeschaltet werden darf und wann nicht…

  35. Aussage des BPOLP: „Wie alle Behörden muss auch die Bundespolizei im Rahmen der anstehenden Haushaltskonsolidierung des Bundes sparen. Das geht aber nicht zu Lasten des Einsatzes. Alle notwendigen Einsatzfahrten werden durchgeführt.“
    Da hat das BPOLP wohl recht mit dieser Aussage. Aber um Einsatzfahrten geht es auch gar nicht. Es geht um Streifenfahrten. Streifenfahrten sind durch die Kontingentierung der Kilometer nicht mehr wie im bisherigen Rahmen möglich. Nun bin ich einmal etwas sarkastisch: Wenn die Streifenfahrten nicht mehr wie bisher durchgeführt werden, wird die Fläche benachteiligt. Die Anzahl der Straftaten wird steigen, im Ergebnis wird sich dies positiv auf die Statistik auswirken. Ein Schelm, der böses dabei denkt. Allen ein frohes Osterfest!

  36. Armes Deutschland! Der Letzte macht das Licht aus!

  37. Neulich war ich zum Auswahlgespräch beim Verfassungsschutz in Köln. Wir sind zu dritt (vom Einzeldienst bzw. MKÜ) so bummelig 900 km gefahren.
    Hätten wir uns auch sparen können, denn das BPOLP hat dann nur Verbandskräfte für eine Verwendung beim BfV freigegeben.

    Da frage ich mich, was soll das????

    Das wußten die doch schon vorher!!!

  38. Wo ist der Schalter zum Ausmachen?

  39. Seit der tollen NO (Neuorganisation) gönnt sich die BPOL Millionen für sinnfreie Abordnungen auszugeben…

    … und ich bewache gerade mit einem BUK mein Revier…

    … in den andren Revieren der Inspektion das gleiche…

    … die noch vorhandenen PVB sind heute morgen zu einem Flughafen gefahren, natürlich mit DienstKfZ…

    … währed dessen ist auf einer Fläche, die so groß ist wie Saarland, Berlin, Bremen und Hamburg ZUSAMMEN die Bundespolizei NICHT mehr präsent!!!

    … so spart man auch KM…

    PS: bloß nicht weitersagen…

  40. Schaut mal rein auf

    http://www.bundespolizei.de/

    Hier steht die offizielle Antwort.

  41. Wie UDO schon geschrieben hat, das BPOLP spricht von Einsatzfahrten… Und wieder meint man dort den Rest der Republik für Dumm verkaufen zu können. Vielleicht sollte man da mal nachschießen und das auch der Presse erklären. Ich könnte mir vorstellen das sich auch einige Bürger und Pressestellen dafür interessieren ;o) Immer wieder in die Presse bitte! Druck ausüben! Und das geht nur über die Öffentlichkeit, leider.. Ach und liebe Zuträger, die Kollegen lassen sich durch solche Spitzfindigkeiten wie die Unterscheidung von Einsatz-und Streifenfahrten sicher auch nicht verxxxxxxx… KLARTEXT nicht vergessen!!!

  42. Da wurde im letzten halben Jahr der ehemalige GÜG Pomellen umgebaut (durchgängige Spuren) ohne Kontrollmöglichkeiten/Parktaschen. Die ehemaligen Bustaschen wurden mit Leitplanken geschlossen. Auf der ganzen BAB-11 bis zu Kreuz Uckermark k(eine) Möglichkeiten Kontrollen durchzuführen bzw. nur unzureichend. Mit entsetzen wurde bei der Neueröffnung am 20.04.2011 festgestellt, dass diese Möglichkeiten nicht mehr vorhanden sind, von und nach Polen mit ca. 120 km/h.
    Da fragt man sich, wer hat denn hier geschlafen?
    Rechzeitige Informationen wurden an die Leitung der BPOLI Pasewalk gegeben und angemahnt. Schnell ist der Schuldige gefunden, die Anderen warens, nicht die Schweizer.
    Gegenwärtig ist ein Ende dieser Misere noch nicht abzusehen bzw. in Sicht. Es wird dran gearbeitet.
    Wie immer bei der Bundespolizei, erst wird geändert und dann festgestellt, dass es nicht funktioniert.
    In dieser Inspektion hat man gewisse Erfahrungen mit den sogenannten Manager (Turnhalle in Löcknitz, Sport in Szczecin usw. usw.). Funktioniert hat es bis heute nicht es wurde immer schlechter.
    Und nun kommt noch die Frage der km-Begrenzung dazu. Wohin soll das führen? Das Umbauen des Überganges in Pomellen war der 1. Schritt, kommt eventuell mit der Reduzierung des Peronals der nächste (2.Schritt). Eigenmächtige, von Erfolgszahlen/Tagebuchnummern getriebene Vorgesetzte setzen sich über Weisungen und Anordnungen hinweg und versuchen in eigener
    Verantwortung Erfolge zu erringen. Alles auf Kosten der Sicherheit, ohne Hinterlegung durch zuständige Behörden und Absicherung der beteiligten Kolleginnen und Kollegen. Weitere Ausführungen zu dieser Problematik erspare ich mir. Das Chaos ist schon groß genug.

  43. Es ist doch offensichtlich, wohin uns dieser Weg führt, den wir da beschreiten: hin (und zurück) zur reinen Schutz- und Auslandspolizei.
    Kriminalitätsbekämpfung ist ebenso störender Luxus wie allgemeine Präsenz.
    Gewollt ist ein starker Verband, Schutz noralgischer Punkte und politisches Geplänkel im Ausland.
    Alles andere kostet nur unnötig Geld, mit der km-Beschränkung beim Autofahren fängt´s nur an, weiteres (Stichwort TKÜ etc.) wird folgen.

  44. Warum stattet man die Fahrzeuge der Flächendirektionen nicht mit Autogasanlagen aus? Da kann man für ca. 0,76 EUR tanken??

  45. Abwarten, das ist nur der Anfang. Denn Sprit für die Fahrten wird es geben. Aber wie lang noch Autos zum tanken da sind …

    Aber mal ehrlich: Auch dies wieder nur eine „Blendgranate“ weil irgendwo hinter den Kulissen wieder der nächste Hammer durchgeschoben wird. Sind ja jetzt alle „Spritfixiert“.

  46. Der Artikel auf der Bundespolizeiseite ist doch echt der Hit. Da wird dem Bürger wieder einmal was vorgegaukelt. „…alle Einsatzfahrten können durchgeführt werden…“. Ich lach mich tot. Und die Fahrten zur Gefahrenabwehr in der Fläche. Die Dienstaufträge auf Bahnhöfen, wo Jugendliche oder soziale Randgruppen Reisende anpöpeln und evtl Straftaten begehen. Oder die Verhinderung von Gleisüberschreitungen bei Schulen oder Firmen oder generell Polizeiprävention?!?!?! Wird alles mit Einsatzfahrten abgerechnet.

    Treffen sich aber die Führungskräfte regelmäßig in der Direktion, fährt jeder schön einzeln mit seinem BMW dorthin; zu lasten des Spritkontigents des Regeldienstes. Bin mal gespannt, wann wir zur ersten Leiche oder zu einem Tatort mit öffentlichen Mitteln anreisen….. ;-)

    Vielleicht geben die hohen Herren jetzt mal zu, dass die aktuelle Reform die finaziellen Mittel sprengt. Wenn ich sehe, was mein abgeordneter Streifenkollege aus Rügen so an Reisekosten, Trennungsgeld und Unterkunft hier gekostet hat und das es davon insgesamt dreißig gab, dann weiß ich, wohin das Spritgeld geht. Oder der Kollege PHM(Z) aus meiner Inspektion, der jetzt gerade auf dem Aufstiegslehrgang war. Wenn ich höre, was der für Kosten erstattet bekam oder wieviel in etwa die Ausbildung gekostet hat. Und dann wird er eh nur POK, echt lächerlich. Denn PHM(Z) ist doch in etwa das gleiche wie POK. Wären diejenigen in unserer Führung, die für den Schlamassel der Reform verantwortlich sind in der freien Wirtschaft beschäft, dann wären alle sicherlich schon arbeitslos. So eine Misswirtschaft gab es zuletzt in der DDR.

    Wir haben Ende April und schon jetzt keinen Sprit mehr. Bin mal gespannt, wie die nächsten 8 Monate weitergehen. Denn in meinen Augen haben wir im ersten Quartal 2011 nicht mehr Fahrten durchgeführt, vergleichbar zum Jahr 2010…. Aber ich denke alles wird gut. Dieses Spritthema lenkt wenigstens ein bißchen von dem Ergebnis von Klartext 2010 ab. In den Augen der Verantwortlichen vielleicht gar nicht so schlecht…

  47. Wenn man bedenkt, wieviel Dienststellen durch die Reform organisatorisch zusammengelegt wurden ist das schon komisch, denn jetzt sind sehr viele Leute kilometerweit unterwegs zu Besprechungen und internen Fortbildungen die vorher in eigenen Inspektionen durchgeführt wurden.
    Dadurch sind die Kollegen dann auch den ganzen Tag gebunden und machen keinen Regeldienst.
    Aber das war ja so gewollt. Angeblich sind die Wege ja kürzer geworden !

  48. Für jeden der Wissen möchte, wo die Haushaltskohle hingeht und warum es nicht besser wird.

    http://www.sueddeutsche.de/video/11764.html

    Also ich habe es mit der Angst bekommen!!!

  49. Zukünftig wohl keine professionelle Polizeiarbeit mehr machbar, da scheinbar von oberster Stelle (vornehmlich nur Theoretiker)gar nicht mehr gewünscht.
    Vieles scheint wohl schon langsam aber sicher darauf hinzudeuten, dass sich die BPOL kaputt spart, sich aus der Fläche zurückzieht und zunehmend auf verbandspol. Aufgaben und Objektschutz beschränkt. Die professinelle Polizeiarbeit, die es bislang sicher auch zweifelsfrei in vielen Bereichen der BPOL auch gegeben hat bzw. ggf. noch gibt, wird zunehmend (ohne große Gegenwehr der originär hierfür zust. BPOL), so den Länderpolizeien überlassen. Präventive Bestreifung der Bahnanlagen in der Fläche werden schon lange nicht mehr durchgeführt. Geschädigte aus diesem Bereich (z.B. Opfer von Gewalt, Diebstahl etc., melden sich nicht mehr bei der ca. 100 km entfernten und zust. BPOL, sondern bei den oftmals nahegelegenen Dienststellen der Länderpolizeien. Dort werden dann auch die Anzeigen aufgenommen und endsachbearbeitet. Die örtl. zust. BPOLI wird hierüber von den Kollegen des Landes nicht mal mehr tel., geschweige denn schriftlich in Kenntnis gesetzt. Ich perönlich habe zwischenzeitlich den Eindruck gewonnen, dass dies weder bei unserem Präsidium noch bei den Direktionen zu interessieren scheint, oder liege ich da falsch?

  50. …war doch schlau gemacht im Intranet.Notwendige Einsatzfahrten…da kann sich jeder selbst ne Meinung machen.Notwendig ist die Fahrt zur Abschnittsgrenze nämlich nicht weil es zu viele km sind!! Ist das so verstanden??Ironie aus…nur noch zum lachen der Laden. Ist mir ehrlich gesagt auch Wurst. Mit normal denkenden Leuten hat das hier nichts zu tun.Selbstdarsteller und Besserwisser die keine positive Veränderung wollen und nichtmal ganz primitive Dinge auf die Reihe bekommen. Wenn uns nicht die LaPo netterweise mit Sachen des täglichen Bedarfs(Drugwipetest,Alkomat) helfen würde wäre es ganz dunkel. Der Laden hätte in der freien Wirtschaft 0 Chance…0!!

  51. Aufruf zu Spendenaktion

    Ich rufe alle Kolleginnen uns Kollegen auf, eine einzige Tankfüllung für einen Dienstwagen zu spenden. Das sind dann ca. 40.000 Tankfüllungen. Damit kommen wir dann bis Jahresende über die Runden.

  52. Hallo an Alle da drausse,
    wenn ich mir all das geschriebene so durchlesen…….dann kann ich nur einen Gedanken formuliere…….auch wenn es dem einen oder anderen nicht schmecken wird…….BuPo-Einzeldienst auflösen und an die LaPo abgeben. BuPo-BePo behalten und für Einsätze vorhalten (natürlich ordentlich geplant !) Über Einzelheiten / Umsetzung muss im einzelnen gesprochen werden. Grüsse von der LaPo, der ehemalige

  53. Das eine Bundesbehörde auch mal sparen muss, wäre schon O.K. – und damit können wir auch leben.
    Wir haben nur zwei Probleme:
    1) Wir haben niemanden, der uns präzise sagt an welcher Stelle das gemacht wird und diese Entscheidung auch richtig ist und
    2) wir haben niemanden, der den Mumm hat das zu entscheiden und umzusetzen.
    Da wir ein Club von Visionären, Zielvereinbarern, Kennzahlfetischisten und Nichtentscheidern geworden sind.

  54. Die LaPo will Euch garnicht überall, haben genug eigen Problem und dort sta auch nicht alles toll. zumindest hier in Berlin..

  55. „BPOL fährt Fahrrad“

    und dann die Blendgranate: „Einsatzfahrten werden ohne Einschränkungen durchgeführt…“

    Sind damit die repressiven oder präventiven Fahrten gemeint, also der Aufgriff oder die Streife? Das zu unterscheiden, fällt schon innerhalb der Polizei nicht jedem leicht. Der Bürger auf der Straße denkt natürlich auch an die Streifenfahrten und lässt sich einlullen.

    In Wahrheit will der BMF von uns nochmal 35.000 T€ aus unserem Haushalt zurückhaben, was sicher der Auslöser der „Fahrradmeldung“ war.

    Wenn die Gelder tatsächlich zurückgezogen werden, machen wir morgen das Licht aus und bleiben in der Dienststelle sitzen, allerdings ohne Kaffee, denn Strom und Wasser können wir dann auch nicht mehr bezahlen.

    In diesem Sinne,
    Der_Staber

  56. Es gäbe einen Ausweg für das BMI. Die Inanspruchnahme unbeteiligter Dritter. Es kann nur sein, dass man dann auch mal „dran“ ist :)

  57. Peinlich!!!! Einfach nur peinlich!!

    Wurden letztens von n paar LaPo beamten die neben uns an der roten Ampel gestanden haben ausgelacht.

    Wo führt das noch hin?

  58. Genau Flat aber – warum löst man den Haufen nicht auf – nimmt den Stein der Werthebach auf, überführt KB in das BKA und gliedert den Rest ins Land ein.
    Schafft unnötige Führungsstrukturen ab. Dasselbe mit dem Zoll.
    Und dann noch die Zusammenlegung von Bundesländern und Eingliederung von Hamburg, Bremen, Berlin in die Länder.
    Das spart Kohle.

  59. @Horsti
    Je nach Bundesland kann ich das nachvollziehen.
    Das fängt ja schon bei den Besoldungsstrukturen an…
    Bei uns gibt es hingegen nichts zu lachen!
    Wen wundert es, dass das BKA nicht Teil der Bundespolizei werden wollte!

  60. In der 21. KW findet eine IL-Tagung, in einer Abteilung nahe Berlin, statt. Mich würde einmal interessieren, wie die gesamte Führung dorthin reist!?
    Lt. meiner Auskunft, wird unser IL mal wieder fliegen….
    Sollte hier nicht auch der Zug, in Uniform, genutzt werden und die Führung mit gutem Beispiel voran gehen?