Gemeinsam werden wir die notwendigen Veränderungen durchsetzen!

von Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei.

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen !

Die Ergebnisse unserer Studie -Klartext 2010- liegen auf dem Tisch. Einen Auszug aus dieser Studie hat der Leiter der Studie, Professor Dr. Gerd Strohmeier am achten April 2011 in der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt. Das Bundesministerium des Innern und das Bundespolizeipräsidium Potsdam haben in ersten Reaktionen erklärt, dass sie die Ergebnisse dieser Studie umfassend prüfen und ernst nehmen wollen. Die bundesdeutschen Medien haben in gewohnter Weise reagiert und selbst unsere gewerkschaftlichen Mitbewerber haben sich mit unserer Studie auseinandergesetzt. Dank gilt an dieser Stelle allen Kolleginnen und Kollegen, die mit ihrer hochverantwortlichen Teilnahme an der Studie diese zentrale Diskussions – und Arbeitsgrundlage geschaffen haben. Dank gilt aber auch der Technischen Hochschule Chemnitz und Prof. Strohmeier mit seinem Team und Dank gilt Sven Hüber, der zusammen mit Prof. Strohmeier die Rahmengrundlagen für diese Studie erarbeitet hat. Die Studie ist die tiefste und breiteste wissenschaftliche Studie, die jemals die Berufszufriedenheit in einem zentralen Teil deutscher Polizei, hier der Bundespolizei erhoben hat.

Bisher wurden lediglich Teilergebnisse in diesem Bereich erhoben und häufig Mutmaßungen angestellt. Die Ergebnisse der Studie, die deutlich umfassender sind, als sie in einer Pressekonferenz jemals vorgestellt werden können, beinhalten eine riesige Chance für die Bundespolizei. Alle, die für die Bundespolizei Verantwortung tragen, können in einem gemeinsamen Prozess zur Stärkung der Bundespolizei und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beitragen und eine der größten, deutschen Polizeien zukunftsstark aufstellen. Wir werden die Ergebnisse jetzt zügig mit dem Bundesministerium des Innern, dem Bundespolizeipräsidium Potsdam aber auch mit den, im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien diskutieren. Gleichzeitig werden wir dem Vorsitzenden des Innenausschusses des Deutschen Bundestags, Wolfgang Bosbach vorschlagen, die Ergebnisse der Studie durch Prof. Strohmeier auch im Innenausschuss des Deutschen Bundestages vorstellen zu lassen. Zudem bieten wir auch den Bundespolizeidirektionen und der Bundespolizeiakadamie an, die Ergebnisse dort vorzustellen und sie gemeinsam zu diskutieren. Termine dazu sind in Teilen bereits vereinbart. Bereits am 11. April 2011 werden wir die Ergebnisse aber vor allem mit den Vorsitzenden unserer GdP – Direktionsgruppen erörtern und die weiteren Schritte festlegen. Auch unsere Frauengruppe, die Junge Gruppe und unsere Seniorengruppe werden sich in den Prozess einbringen. Zudem werden wir die Ergebnisse auch den anderen, in der Bundespolizei vertretenen Gewerkschaften und Berufsvertretungen aushändigen. Zusammen mit unseren Kreisgruppen und unseren Personalvertretern werden wir eine breite Plattform bilden, um gemeinsam die in der Studie klar erarbeiteten, notwendigen Veränderungen durchzusetzen. Die Ergebnisse der Studie werden für uns die ganz zentrale Arbeitsgrundlage für unsere gemeinsame, gewerkschaftliche Arbeit in den nächsten Jahren sein. Die Ergebnisse unserer Arbeit daraus werden wir offen, klar und transparent darstellen. Die Ergebnise unserer Studie liegen jetzt auf dem Tisch. Die Arbeit kann beginnen! Gemeinsam werden wir erfolgreich sein.

Mit herzlichen Grüßen

Euer

Josef Scheuring

Share

Themenbereich: Aus dem Bezirksvorstand | Drucken

30 Kommentare
Eure Meinung zu diesem Beitrag ist uns wichtig: »

  1. Was Gewerkschaftsarbeit bringt, sieht man aktuell in Bayern.

  2. Ein großer Dank an die GdP, die sich im Interesse aller Kolleginnen und Kollegen einer so großen Aufgabe stellt. Schade, dass der BMI und die Behörde nicht bereits auf die Beerlage Studie reagiert haben.
    Es ist allerhöchste Zeit die Dinge anzupacken und auch umzusetzen.

    Insbesondere sollte der Politik nun doch endlich einmal ein Licht aufgehen.Wer nun nicht reagiert, der sollte zur Verantwortung gezogen werden, indem seine Untätigkeiten /-fähigkeiten in der Öffentlichkeit präsentiert werden. Der Bürger hat einen Anspruch auf eine gut funktionierende Polizei. Die Innere Sicherheit ist unser höchstes Gut.

    Aus meiner Sich kann und muss die Behörde nun reagieren, um
    sich nicht vollkommen unglaubwürdig gegenüber den Beschäftigten in der Bundespolizei und dem Bürger zu machen.

  3. Den wahren Wert dieser Studie werden wir erst in den nächsten Jahren zu schätzen wissen.
    Wenn ich jetzt lese, dass Kollegen unzufrieden sind, weil das Fernsehen nicht sofort über die Bundespolizei berichtet, dann kann ich den Kollegen nur sagen: Geduld bitte.

    Wie alt war die Beerlage-Studie, als sie eingeschlagen hat?
    Und im Vergleich mit der Beerlage-Sudie ist Klartext riesig.
    Nun können Potsdam und Berlin die Tatsachen nicht mehr mit einer Meinungsäußerung einer Gewerkschaft abtun.

    Veränderung kann nur gemeinsam erreicht werden. Das benötigt Zeit und den Willen es zu tun.
    Ich hoffe unser Dienstherr hat den Willen und wir die Geduld dazu.

    Gemeinsam sind wir stark – so wie in der GdP.

  4. Ich glaube lieber Josef, da ist es einfacher, das King-Georg-Denkmal mit einer Nagelfeile durchzusägen.

  5. Lieber Josef Scheuring siehe es einfach so:

    Hoffnungslos glücklich

    „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Diesen wohlgemeinten Ratschlag bekommt man immer wieder im Angesicht einer prekären Lage. Doch wenn es darum geht, sich mit einer miesen Situation abzufinden, sprich: sich daran zu gewöhnen, ist Hoffnung kontraproduktiv und hinderlich. Studien zeigen: Ein Patient kann sich leichter mit einer unerfreulichen Diagnose arrangieren, wenn er Gewissheit hat über Gesundheit und Krankheit. Selbst, wenn die Diagnose drastisch ist. HIV, Erbkrankheit, irreversible Behinderung – mit der Gewissheit kann der Patient besser umgehen als mit einem Verdacht oder der Hoffnung auf Heilung.

    Gerade erst haben Wissenschaftler das Wohlbefinden von frisch operierten Stoma-Patienten untersucht – den Betroffenen war kurz vor der Befragung ein künstlicher Darmausgang gelegt worden. Bei etwa der Hälfte der Befragten handelte es sich vorerst nur um eine temporäre Maßnahme. Sie durften sich Hoffnung auf Heilung machen. Die andere Hälfte der Betroffenen musste ihr Leben hingegen fortan mit dem Seitenausgang bestreiten. Interessant: Die Glückskurve der Patienten mit irreversibler Behinderung erholte sich in den sechs Monaten nach der Operation deutlich. Diejenigen, die auf Besserung hofften, wurden jedoch unzufriedener.[1]

    Unsicherheit jedweder Art behindert und unterbricht demnach den Prozess der Gewöhnung. Gewissheit – auch wenn oder gerade weil sie mit einem Schock verbunden ist – ist augenscheinlich besser für das langfristige Wohlbefinden. Der Adaptionsprozess wird voll in Gang gesetzt. Das gilt leider auch für die schönen Seiten des Lebens, denn ungewisse positive Ereignisse verschaffen andererseits länger anhaltendes Glück als das stabile sichere Pendant. Das unterschätzt der Mensch jedoch regelmäßig, weil er die Rechnung ohne seine Fähigkeit zur Gewöhnung macht. Immer wieder trifft er daher Entscheidungen, die ihm eher schaden als nutzen: In der Angst vor drastischen Diagnosen zögert er die Untersuchung beim Arzt hinaus und klammert sich an das letzte Fünkchen Hoffnung.

    ——————————————————————————–
    [1] Smith, D.M., Loewenstein, G., Jankovich, A. & Ubel, P.A. (2009): Happily hopeless: Adaptation to a permanent, but not to a temporary, disability, Health Psycholo., Vol. 28 (6), S. 787-791

    Also viel erfolg beim Heilen.

    Gruß

    Grenzer

  6. Auch von mir erst einmal herzlichen Dank für die Durchführung dieser wissenschaftlichen Studie. Und dass dies nun repräsentativ ist, kann keiner mehr ernsthaft bezweifeln. Das ist nun die letzte Chance für die „oberste Führungsriege“ zu handeln!

    Auch die Antworten der Kollegen des hD geben einem zu denken. Hier scheint wohl hinter vorgehaltener Hand doch nicht alles Gold zu sein, was glänzt! Und aus dieser Laufbahngruppe haben 54 Kollegen teilgenommen. Das ist anteiltsmäßig bezogen auf die absolute Größe der Laufbahngruppen in der Bundespolizei die größte Beteiligung. Respekt!

    Aber warum haben insgesamt nur ca. 5.000 Kollegen teilgenommen, wo wir doch fast 20.000 Mitglieder im Bezirk Bundespolizei sind? Wo sind denn da die restlichen 15.000? Sind die etwa mit allem zufrieden, was ich mir persönlich nicht vorstellen kann, oder haben sie schon resigniert und mit allem abgeschlossen?

  7. Kunfuzius meint,
    der Mist wird weiter gehen wie bisher!
    Wir im MD, werden weiter die billige Dispomasse sein. 50% vom Buscho Volk werden weiter von allem ausgeschlossen sein.
    Es bleibt beim Ergebnis dieser Befragung, die innerliche Kündigung sitzt ganz tief und fest.
    Noch 20 Jahre POM bis zur Rente, geile Aussichten.

  8. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Kurz vor Veröffentlichung von Klartext wurde bei der zahnärztlichen Versorgung die Composite-Füllung wieder aus dem Programm genommen – es lebe das Amalgam. Der Begriff freie Heilfürsorge sollte in „teilweise Grundversorgung“ umbenannt werden.

    Ich schlage vor, die Anzahl der Feiertage auf das Berliner Niveau anzupassen. Diese Ungerechtigkeit kann so nicht weiter Bestand haben. Schließlich verstößt die derzeitige Regelung gegen das Grundgesetz (Art. 3 Abs. 3 „Niemand darf wegen …seiner Heimat und Herkunft…benachteiligt werden. …“). Die Berliner sind bei den Feiertagen eindeutig benachteiligt.

    Bestimmt lässt sich auch am Jahresurlaub noch irgendwie etwas kürzen. Die Japaner haben doch auch nur 15 Tage Urlaub im Jahr und in einer modernen Polizei im Rahmen der Globalisierung…

    Und bestimmt trägt das alles weiter zur Berufszufriedenheit bei…

    Klartext wird (leider) nichts bewirken, da muss man kein Hellseher sein.

  9. zu Eintrag von Grenzer am 11.April 2011

    Dann also immer an alles gewöhnen und alles beim Alten belassen.
    „Guter Vorschlag“
    Etwas weniger psychologenhörig stellt sich dann für mich die Frage, wieso der Mensch das Rad erfunden hat. Wir hatten uns doch schon so lange an Schleppstangen gewöhnt.
    Hat die Erfindung des Rades etwa doch zur wachsenden Unzufriedenheit der Menschen beigetragen (zumindest, bis man sich daran „gewöhnt hatte“).

    Sich an Ungerechtigkeiten, Unwahrheiten, und Herabsetzung zu gewöhnen heißt für mich aber auch seine Würde aufzugeben.
    Zugegeben sind negative Dinge an die man sich gewöhnt hat leichter zu ertragen. Aber werden sie deswegen richtig?
    Ist es für den Menschen nicht geradezu existenziell zu versuchen seine Situation und die seiner Mitmenschen zu verbessern?
    Also lieber Grenzer, wir werden uns doch wohl nicht so sehr an Negatives gewöhnen wollen, dass wir nicht mehr den Willen aufbringen positive Veränderungen herbeizuführen.
    Darüberhinaus kann ich mir durchaus vorstellen, dass wir uns alle viel leichter an Positives als an Negatives gewöhnen.

    Lieber Joseph Scheuring,
    von mir ein herzliches Dankeschön an die GdP, aber auch an Dich persönlich, für die hervorragende Arbeit die Ihr in diesem Zusammenhang geleistet habt, auch wenn ich sehrwohl weiß, das dies erst der Anfang war und und noch sehr viel Arbeit vor Euch liegt.

    viel Erfolg in unser Aller Sinn

    edi

  10. Hallo“ edi „

    im Text steht folgende Aussage:

    „Die Ergebnisse unserer Studie -Klartext 2010- liegen auf dem Tisch. Einen Auszug aus dieser Studie hat der Leiter der Studie, Professor Dr. Gerd Strohmeier am achten April 2011 in der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt. Das Bundesministerium des Innern und das Bundespolizeipräsidium Potsdam haben in ersten Reaktionen erklärt, dass sie die Ergebnisse dieser Studie umfassend prüfen und ernst nehmen wollen.“

    Also wurde doch eine Diagnose über den zustand unserer Bundespolizei erstellt und den Betreffenden Verursachern mitgeteilt, für diese sind es natürlich schmerzliche einschnitte! Nicht wir sind in diesem Sinne die Betroffenen von Führungs- und Organisationsversagen, sonder die betroffenen haben nun noch eine festgestellte Diagnose erhalten, die sie eigentlich zur Aufgabe ihrer Hoffnung, dass es schon nicht so schlimm ist, aufgeben müssen. Das hier gravierende einschnitte erforderlich sind steht ja nun unbestreitbar fest! Die frage ist doch, werden unsere Führungskräfte sich nicht weiter an die Hoffnung klammern und somit die Krankheit unserer Bundespolizei ignorieren oder nehmen sie die Diagnose an und können trotzdem glücklich mit den sich daraus ergebenden Veränderungen leben.

    Eigentlich hätte ich erwartet, das eindeutig ist wer der „Patient“ ist und auch jeder meinen Eintrag in ein Gleichnis zum Text setzen kann.

    Gruß
    Grenzer

  11. Zitat Sergant vom 12.04.11

    Aber warum haben insgesamt nur ca. 5.000 Kollegen teilgenommen, wo wir doch fast 20.000 Mitglieder im Bezirk Bundespolizei sind? Wo sind denn da die restlichen 15.000? Sind die etwa mit allem zufrieden, was ich mir persönlich nicht vorstellen kann, oder haben sie schon resigniert und mit allem abgeschlossen?

    Zitat Ende

    Bei anderen repräsentativen Meinungsumfragen in der Öffentlichkeit werden doch auch nicht alle 82 Millionen Bundesbürger befragt. Die Ausagen von gut einem Viertel aller Beschäftigten hat für mich großen repräsentativen Charakter und hohe Glaubwürdigkeit. Aber vielleicht solltest du die restlich 15.000 Leute befragen.

  12. Hallo Grenzer

    Schon klar, das der Patient Bundespolizei heißt.
    Aber wer ist denn die Bundespolizei? Wer leidet denn unter Personalmißwirtschaft, Organisationschaos und Führungsversagen? Es sind doch die Menschen in der Bundespolizei – jeder einzelne Mitarbeiter – die ganz persönlich davon betroffen sind.
    Der Patient Bundespolizei kann nicht durch Beschönigungsmaßnahmen kurriert werden. Die Genesung muß innen anstzen, womit wir wieder bei den Menschen in der BuPo sind.
    Um eine gesunde, schlagkräftige und erfolgreiche BuPo zu schaffen darf man sich eben nicht an Gewohnheiten klammern.
    Man muß das Übel bei seinen Wurzeln packen.
    Wie die Umfrage ja zeigt, hängt sehr viel davon ab, wie und wie schnell man es schaffen wird die innere Zufriedenheit wieder herzustellen. Und dabei muß man zwingend jeden Mitarbeiter mitnehmen.
    Es muß doch für unsere oberste Führung erschreckend sein, wenn gerade da die meiste Unzufriedenheit herrscht wo die existenzielle Arbeit der BuPo geleistet wird, nämlich an der Basis, in der Operative.
    Nicht die Operative ist für Administrative und Führung da, sondern gerade umgekehrt muß es der Fall sein.
    Dass der Patient Bundespolizei heißt ist mir schon klar, nur ist mir der Begriff „Die Bundespolizei“ schlicht und einfach zu abstrakt. Ich sehe da die Gefahr, dass man im Versuch den Patienten zu kurrieren die Menschen die dahinterstecken außer acht läßt.

    Gruß edi

  13. Hallo edy

    es läuft doch nicht nur in unseren Kosmos was falsch, egal in welchen Foren man ließt es sind immer die selben Probleme mit denen die Menschen unseres Landes konfrontiert werden.

    Und wiedermal haben wir einen Aufschwung XXXL von dem bei den meisten die ihn erwirtschaften nix ankommt, obwohl genug da sein muss!!

    Und manche von uns sich als Sklaven sehen:

    „Sobald die Sklaven erkennen, wie viele sie sind, gibt es einen Aufstand gegen uns.“ Mit diesen Worten soll ein römischer Senator die damalige „Elite“ überzeugt haben, Sklaven nicht durch Armbänder zu kennzeichnen. Auch die heutige Macht-Elite hat das begriffen und streut der großen Mehrheit – den Sklaven des Systems – Sand in die Augen.
    Der regierungsgesteuerte ARD-Deutschlandtrend stellte am 07.04.2011 eine Höchstleistung im Sand-in-die-Augen-streuen auf, als die Verantwortlichen verkündeten: „75 Prozent der Bürger schätzen ihre persönliche wirtschaftliche Lage momentan als gut oder sehr gut ein.“ Wo finden solche Umfragen statt? Auf Golfplätzen, bei Porsche-Händlern oder im Bundestag?
    Konfrontieren wir die Herrschaften mit der Realität der Armut in Deutschland:
    In Deutschland wächst jedes 6. Kind unter der Armutsgrenze auf. Rechnet man Kinder knapp oberhalb der Armutsgrenze hinzu, ist rd. jedes 4. Kind in Deutschland arm.
    800.000 Bundesbürger sind auf Armenküchen angewiesen.
    Rd. 500.000 Bundesbürger haben nicht einmal ein Bankkonto.
    Lt. Sparkassenverband befindet sich über die Hälfte aller Arbeitnehmer-Konten im Minus.
    8,4 Mio. arbeiten als Minijobber.
    Rd. 2 Mio. Selbständige leben an oder unter der Armutsgrenze.
    Rd. 30% der selbständigen Anwälte, Architekten und Journalisten leben von weniger als 1.250 € netto.
    7 Mio. Bundesbürger müssen von Hartz IV leben (davon rd. 2 Mio. Erwerbstätige zu Löhnen unter Hartz IV-Niveau)
    Rd. 15 Mio. Kinder, Schüler und Studenten haben außer Kindergeld und teilweise Minijobs kein Einkommen.
    Die Niedriglöhne sind seit von 1995 bis 2008 um 14% gesunken.
    7,3 Mio. Menschen sind überschuldet/bankrott.
    Die Privatinsolvenzen boomen.
    Das Statistische Bundesamt stellte fest, daß 2004 10,1 Mio. steuerpflichtige Erwerbstätige ein monatliches Gesamteinkommen von weniger als 834 € hatten – und zwar brutto.
    Lt. Destatis-Pressemitteilung Nr. 305 vom 25.08.2008 verdienten 2004 50% der Steuerpflichtigen weniger als 23.000 € brutto jährlich. Das sind weniger als 1.251 € netto monatlich bei einem Single. Bei Familien ist das Brutto-Haushaltseinkommen (wegen Kindergeld und der günstigeren Steuerklasse) zwar etwas höher, aber da davon auch mehr Menschen leben müssen, ist es pro Kopf meist sogar noch niedriger als bei Singles.
    Laut Rentenversicherungsbericht 2010 des Deutschen Bundestags wurden 2009 insgesamt 220,8 Mrd. € Versichertenrente an 19,03 Mio. Rentner ausbezahlt. So erhielten lt. Punkt 2.2. männliche Rentner durchschnittlich 982 € Rente, Rentnerinnen aus den alten Bundesländern sogar nur 498 € monatlich (!). Durchschnittliche Rentnerinnen sind also Sozialfälle (von denen aus Scham nur 3% das ihnen zustehende Sozialgeld in Anspruch nehmen – was die Regierungsparteien der Öffentlichkeit als Indiz für die angeblich gute finanzielle Lage der Rentner verkaufen).
    Betrachten wir die letzten Punkte ganz im Sinne der Sklaven und Eliten einmal näher.
    Regierung hält Gehaltsverteilung geheim
    Das Statistische Bundesamt, die Landesfinanzministerien und das Bundesfinanzministerium halten die längst vorliegende Einkommensteuerstatistik und die Daten der Gehaltsverteilung von 2005-2009 geheim. Da Deutschlands Regierungsparteien (auch die Linke und die Grünen) dem US-„Vorbild“ der Working Poor folgen und dies seit 2005 mit dem Zumutbarkeitszwängen von Hartz IV durchsetzen, sind die Einkommen der großen Masse der „Systemsklaven“ weiter gesunken. Wenn die Systemsklaven, die nur als so genannte „Wähler“ von den Eliten gefürchtet werden, sich endlich bewußt wären, wie ihre Lage und ihre Möglichkeiten sind, gäbe es noch heute eine Revolution.
    700 € Phantasie-Zusatzrente
    Gleiches gilt für die ebenso mächtige wie leider größtenteils auch teilnahmslose Wählergruppe der Rentner. Die Regierungsparteien haben die verheerenden Zahlen ihres eigenen Rentenberichts geschönt, indem sie unter Punkt 3.3. ein angeblich „repräsentatives“ Umfragergebnis nachschoben. Demnach hätten z.B. alleinstehende Rentnerinnen in den alten Bundesländern ein monatliches Alterseinkommen von 1.198 €. Das sind 141% mehr als die ausgezahlte Rente. Preisfrage: Wo kommen 140% bzw. monatlich exakt 700 € zusätzliche Einnahmen her? Überlegen Sie einmal selbst: Wie viele Rentnerinnen kennen Sie, die Einkünfte aus Mieten und Wertpapieren von 700 € (oder mehr) beziehen? Oder auch nur 100 €? Von allen Seniorinnen, die ich im Laufe meines Lebens kennen lernte, waren das herzlich wenige.
    Umfragen bei Gucci-Kunden vs. Realität
    Solche Umfragen sind so unglaubwürdig wie die GfK-Jubelmeldungen, die offenbar auf Umfragen bei Gucci- und Chanel-Kunden basieren. Die tatsächliche Kaufkraft der Menschen ist lt. Hans-Böckler-Stiftung von 2000-2010 um 4 % gesunken, und als logische Folge dessen sanken u.a. die Einzelhandelsumsätze von 2005-2009 um 3,8%. Und selbst das sagt weniger über die Kaufkraftverteilung der Bevölkerung aus als die o.g. Einkommensteuerstatistik.
    Aufschwung ohne Volk – wie immer
    Der Spiegel zerpflückte das „Jobwunder, das keines ist“, die SZ beschreibt den „Aufschwung am Volk vorbei“ und 20% Niedriglöhner, die Internationale Arbeitsorganisation attestiert Deutschland den Titel des „Lohnminusmeisters“ unter allen Industrienationen, und die IG Metall zeigte, daß Junge im angeblichen Aufschwung ein kontinuierliches Abrutschen in prekäre Beschäftigungsverhältnisse erleben. Sogar die Oberschicht-Lobbyisten des DIW stellten fest: „Arme werden nicht nur ärmer, es werden auch immer mehr“. DIW-Chef Zimmermann hat allerdings noch immer nicht realisiert, was Preissteigerungen bedeuten. Sonst hätte er erkannt, daß eine um 1% mögliche Erhöhung der Renten gar keine Erhöhung ist, wenn man darüber liegende Preissteigerungen berücksichtigt.
    Der Freitag analysierte: „Verlierer des Jahrzehnts: Die Mittelschichten“. Zum Erstaunen der Marktradikalen keimen sogar bei der Financial Times Deutschland einige bisher für sie unvorstellbare Erkenntnisse über „ein paar lästige Details zum Aufschwung“. Auch die des Allgemeinwohls eher unverdächtige Bertelsmann-Stiftung stellt fest: Nie war die Kinderarmut größer als heute. Lt. einer Infas-Umfrage der Bertelsmann-Stiftung „glauben 63 Prozent der Befragten, dass die Einkommensunterschiede größer werden; nur 16 Prozent sehen eine positive Entwicklung in diesem Bereich. 51 Prozent geben an, der soziale Zusammenhalt werde schwächer. 42 Prozent erwarten, dass die individuellen Aufstiegschancen schlechter werden.“ Diese Aussage ist umso erstaunlicher, als treu zum System angeblich „über 70 Prozent der Bundesbürger die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland verwirklicht sehen“.
    Ohne ein neues System keinen echter Aufschwung möglich
    Thorsten Stegemann von Telepolis meint dazu: „Nicht einmal der Sozialverband Deutschland glaubt, dass Kinderarmut allein durch materielle Unterstützung bekämpft werden kann und fordert deshalb ein “differenziertes und bereichsübergreifendes Vorgehen, insbesondere in der Arbeits- und Beschäftigungspolitik“. Dazu will man die Arbeitslosigkeit abbauen und Mindestlöhne einführen. Sehr originell! Aber wie will man das gegen die globale Kostenkonkurrenz durchsetzen?
    Einfach nur zu analysieren, warum es nie wieder einen echten Aufschwung für die Menschen geben wird, reicht nicht aus. Wir brauchen eine Lösung, mit der wir die Problemursachen Renditegier, Rationalisierungsdruck, globale (Lohn)-Kostenkonkurrenz, Automation und Mismatch in den Griff bekommen, sonst heißt es auch in Zukunft wie seit den 90er-Jahren: „Same procedure as every year“.
    Wenn wir das System nicht wirklich grundlegend ändern, wird auch weiterhin jeder Aufschwung an der großen Mehrheit der Menschen vorbei laufen, die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander reißen und unsere Gesellschaft zwangsläufig kollabieren. Dabei sollten sich die „Eliten“ auch die Frage stellen, ob es ihnen nutzt, wenn die Massenkaufkraft – und damit die Grundlage ihrer eigenen Existenz – schmilzt.
    Ich schließe daher im Sinne Catos mit „Im Übrigen bin ich der Meinung, daß das Bandbreitenmodell eingeführt werden muß.“
    Lesen Sie in Kürze über „Mismatch und Rosinenpicker“ und die Frage, warum der angebliche Fachkräftemangel nicht zu Einstellungen führt, und warum 320.000 Jugendliche trotz angeblichem Lehrstellenparadies keine Chance auf einen Ausbildungsplatz haben.

  14. CHAPEAU Grenzer!!!
    Du hast es auf den Punkt gebracht!!

  15. Hier mal ein tolles Beispiel für das aktuelle Missmanagement.

    Der ErmD meiner Dienststelle ist bei einen bundesweiten Kennzahlen- und Stricheranking auf dem viertletzten Platz gelandet. Das haben jedenfalls unsere hochbezahlten Strichezähler und Tortenmaler festgestellt.

    Gegenmaßnahme:

    Die Tgb.-Nr. müssen mit allen Mitteln hochgewuchtet werden. Zu diesem Zweck werden jetzt täglich Bahnstreifen gefahren und jede noch so kleine Sachbeschädigung an den Zügen wird gegen Unbekannt zur Anzeige gebracht.

    Das Problem ist, dass z.B. eine Anzeige wegen 2 Tagen unerlaubten Aufenthalt genauso viel zählt, wie ein 1 jähriges, umfangreiches Schleuserverfahren. nämlich nur einen Strich.

    Dieser ganze Kram mit Controlling, Kennzahlen, neue Steuerung usw. bewirkt genau das Gegenteil von dem, was es bewirken sollte. Es zählt einzig und allein nur die Quantität und nicht mehr die Qualität.
    Doch die oberste Heeresleitung will einfach nicht einsehen, das diese Managementinstrumente aus der freien Wirtschaft nicht auf eine Behörde anwendbar sind, die kein ökonomisch messbares Endprodukt abliefert

  16. PS: Wir sind im übrigen eine Flughafendienststelle.

  17. Hallo Grenzer

    Dein Beitrag listet alle Mißstände auf, die sich mittlerweile angesammelt haben.
    Die wenigen aber, die unmittelbar und schnell an der richtigen Stelle eingreifen könnten vertreiben sich ihre Zeit lieber mit massiver Klientelpolitik. Vielleicht haben sie sich auch schon zu sehr daran gewöhnt wie die Made im Speck zu leben.
    Diejenigen, die Du beschreibst haben leider überhaupt keine wirkliche und ernstgemeinte „Lobby“.

    Im großen Kosmos fehlt uns „Gesellschaftsproletariern“ die Macht und der Einfluß um wirklich was zu verändern.
    Wir können dies nur in sehr kleinen Schritten und in sehr begrenztem Umfang versuchen.

    Dies geht aber auch wieder nur in unserem eigenen kleinen Kosmos.
    Dazu eignen sich m.E. unsere Gewerkschaften bestens. Sie müssen wir unterstützen (und sei es nur durch unseren finanziellen Beitrag), aber auch den Finger in die Wunde legen wenn es notwendig ist.
    Wenn es gelingt in vielen kleinen Kosmen kleine positive Veränderungen herbeiziführen wird dies, so glaube ich, auch den großen Kosmos positiv verändern.
    Vielleicht gelingt es ja eine gesellschaftliche Solidarität wiederherzustellen, die uns aus unserer jüngsten Vergangenheit (nach 1945) nicht gänzlich unbekannt ist. Nenn mich gerne einen unverbesserlichen Optimisten, einen Idealisten oder auch nur einen Träumer.
    All dies trifft wohl ein bißchen zu, vor Allem wenn ich anfüge, dass mir meine Arbeit immer noch Spaß macht.

    So jetzt bin ich aber weit genug vom ursprünglichen Thema des Beitrages von Joseph Scheuring abgewichen und wiederhöle mich gerne, wenn ich der GdP und Jupp Scheuring für ihre Arbeit nochmals danke und für ihre künftigen Vorhaben viel erfolg wünsche.

    PS: hat sehr viel Spaß gemacht mit mit zu disskutieren Grenzer

    Gruß edi

  18. Bei anderen repräsentativen Meinungsumfragen in der Öffentlichkeit werden doch auch nicht alle 82 Millionen Bundesbürger befragt. Die Ausagen von gut einem Viertel aller Beschäftigten hat für mich großen repräsentativen Charakter und hohe Glaubwürdigkeit. Aber vielleicht solltest du die restlich 15.000 Leute befragen.

    Eintrag von Thorsten am 13.April 2011

    Ich habe doch in meinem Post die Repräsentativität der Umfrage gar nicht in Zweifel gezogen, im Gegenteil.

    Ich habe lediglich festgestellt, dass 15.000 Kollegen es versäumt haben, an der Umfrage teilzunehmen und ihre Meinung auch kund zu tun. Und das finde ich eben schade!

  19. Auch ich frage mich, wo der Aufschwung stattfinden soll, wo ich mir doch seit Wochen anhören muss, dass in unserer „Firma“ angeblich für nichts Geld da wäre. Lachhaft! Portugal und Co. lassen grüßen.

    Im übrigen hat Grenzer den Nagel auf den Kopf getroffen!

  20. Zu @ Grenzer,
    und wir müssen bis 62 im Schichtdienst arbeiten, damit wir die Griechen und Spanier, die mit 57 und 59 in Rente gehen, mit Rettungsschirmen überdecken können.Hurra Deutschland!!!

  21. Also um es mal zu veranschaulichen was sich so seit, ich sage mal 2001 am laufen ist, müsst ihr euch nur dieses hier aufmerksam durchlesen. Die Grafiken dienen dem besseren Verständnis. Die Umverteilung von unten nach oben ist seit 2001 intakt. Die Frage ist wie lange kann sich dieser Umverteilungseffekt noch halten. Hierzu gibt es verschiedene Zehnarien die ich aber nicht weiter beschreiben möchte. Am ende zählen starke Gewerkschaften und auch Mut zur Gegenwehr. Heute habe ich gehört das z.B. im Baugewerbe neue Tarifabschlüsse in aussicht stehen.So um die 6 Prozent in zwei Jahren. Die Preissteigerungsrate beträgt aber schon bei den Großhandelspreisen über 10 %.

    Bildet euch eure eigene Meinung und Unterstützt die Gewerkschaften hierbei wird es, so schätze ich zu Heftigen Schlagabtausch zwischen Starken Gewerkschaften und Lobbygruppen kommen, wen man auch immer dazurechnen möchte.

    http://www.ilo.org/wcmsp5/groups/public/@dgreports/@dcomm/@publ/documents/publication/wcms_150027.pdf

    Gruß

    Grenzer

  22. Zu Grenzer:
    Du hast vollkommen recht.
    Wir sollten auch mindestens 6 % Gehaltserhöhung für 2012 fordern, die VW Belegschaft bekam neben Urlaubs- und Weihnachtsgeld in 2011 durchschnittlich 4.000€ Bonus, bei Audi ca. 6.500€ je Mitarbeiter. In der Regel bei Wochenarbeitszeiten unter 40 Std. Da sollte auch für die Beamten wieder mal was drin sein Aber wir bekommen dieses Jahr ja schon 0,6 % + 0,3 %. Nächstes Jahr wird es wirtschaftlich wieder schlechter laufen, da muss man sich wieder mit der hälftigen (offiziellen) Inflationsrate zufrieden geben.
    Wichtig ist jedenfalls, dass wir jetzt jährlich zwischen 150 (!) und 300(!) Milliarden Euro für die Rettung der Banken und ausländischer Staaten aufbringen. Ist zwar (nur) die Höhe des jährlichen Bundeshaushaltes, aber wir werden es schon meistern…..
    Wichtig ist ebenfalls, dass zur Rettung der Banken, der Bankerboni und der Misswirtschaft ausländischer Staaten die deutschen Steuerzahler und Beamten alle nur möglichen Opfer bringen müssen, dass der Untergang des „sinkenden“ Schiffes so lang wie möglich verzögert wird.

  23. Moin munich,

    haben wir nicht für die hereusragenden Leistungen und persönlichen „Entbehrungen“ in 2010 auch eine Prämie bekommen…ich meine den Tag Sonderurlaub für Alle…grins…lach…

    Scheibche für Scheibche haben sie uns das Brot genommen und dafür ein paar Krümel hingeworfen.

    Wünsche ein schönes sonniges Wochenende.

    Gruß

  24. Hallo zusammen,

    „die“ wollen eine Behörde ( BPOL ) führen wie ein privat- Unternehmen?
    Ja klar !!!!

    1) die privaten setzen ihre Mitarbeiter da ein, wo sie gebraucht und auch qualifiziert sind.
    2) Die BPOL ist kein Unternehmen
    3) Die Beurteilungsrichtlinien hinderen uns daran, geeignetes Personal da einzusetzen, wo es gebraucht wird.
    4) Selbst wenn ein Mitarbeiter den Aufstieg macht, wird er als Neuling gesehen, egal ob er 20 Dienstjahre und Erfahrung hat.
    5) Es werden Mitarbeitern Erfahrungen abgesprochen, nur weil ein Aufstieg erfolgte, oder aber ein Arbeitsplatzwechsel.

    Ein Unternehmen denkt an den eigenen Vorteil.
    Es werden Mitarbeiter da eingesetzt die eine Qualifikation haben und das Unternehmen weiter bringen.

    Aber was macht die BUOL?

    Fazit:

    Die BUPOL kann mit der derzeitigen Lage kein privatUnternehmen spielen. Die Voraussetzungen stimmen nicht.Und wir sibd auch kein produzierendes Gewerbe.

    Was läuft hier falsch ?

  25. Auf jedem Schiff das dampft und segelt, gibt es einen der die Sache regelt :-D brüller

    Wow jetzt kam grad was vorbeigeflogen, da stand drauf:
    KLARTEXT2010… und weg war er.

    Isser denn schon wieder vergessen der Klartext, oder läßt man sich bei Kaffee und Kuchen einfach schön Zeit.

    Ist doch alles nicht so schlimm – oder doch???

    So wie es aussieht war Klartext zwar seitens der GdP gut gemeint, hat aber offensichtlich keinerlei Auswirkungen – leider.

  26. Es ist ja „lobenswert“ das bereits kurz nach Veröffentlichung von Klartext bereits auf der BPOL-Seite ein Statement zu lesen war.
    Mich verwundert nur die nicht erfolgte Reaktion aus dem BMI zu der Studie.
    Oder habe ich da vielleicht etwas verpasst?

  27. @munich

    es wird noch besser kommen:

    Erzeugerpreise steigen kräftig

    Berlin – Die deutschen Produzenten in Industrie und Landwirtschaft haben ihre Preise auch im März kräftig angehoben. Die Erzeugerpreise stiegen um 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt mit. Im Februar hatte es mit 6,4 Prozent den stärksten Anstieg seit fast zweieinhalb Jahren gegeben.

    Krisenbilanz der Banker: Erpressung lohnt sich doch
    von Peter Schneider

    Großbanken wurden mit Steuergeldern vor der Pleite gerettet. Die Bonusempfänger sind wieder im Geschäft, als wäre nichts geschehen. Der Gesetzgeber ringt ohnmächtig die Hände. Die wahren Kosten der Finanzkrise stehen in keiner Bilanz: der Vertrauensverlust der Bürger in die Elite.

    http://www.cicero.de/97.php?item=6047

    Also in die BUPO haben die Bürger bei uns noch keine Vertrauenskriese, aber wird dieses belohnt?

  28. Der Eine …“nimmt das Ergebnis der Klartext Studie Ernst…“ und Frau Kanzler „..hat was am/im Auge…“

    VERDAMMT NOCHMAL, MACHT ENDLICH WAS!

    Macht endlich eure Arbeit, so wie wir sie jeden Tag und jedes Wochenende machen müssen.

  29. Hallo Kollegen… Klartext scheint schon wieder vergessen, ja es wird sogar noch verhöhnt!!! Auf unserer Dienststelle hat gerade der Inspektionsleiter zeitgleich 17 Diszis eröffnet, da teils unterladene Waffen in den verschlossenen Waffenfächern lagerten. Sicher nicht richtig, aber hätte bei dieser Erstverfehlung nicht erstmal der erhobene Zeigefinger genügt??? Nein statt dessen gibt es gleich die volle Härte zu spüren… Und da sich fast jeder der betreffenden Beamten einen Anwalt nehmen wird, wird auch diese kräftig übertriebene Maßnahme nicht ganz billig werden für die BPol! Auch wird sich diese sicher „gut gemeinte“ Bestrafung nicht unerheblich auf die Motivation, Diensteinstellung, Vertrauen gegenüber der Führung usw. auswirken!!! Ich als PVB der täglich und korrekt seinen Dienst versieht, sich ständig für schwierige Zusatzlagen (Fußball, Castor) freiwillig meldet, noch nie Disziplinarrechtlich in Erscheinung getreten ist, fühle mich einfach nur noch verhöhnt und in den Allerwertesten getreten!!! Geht man so mit „seinen“ Leuten um??? Ich und auch alle anderen Betroffenen denken nicht… In diesem Sinne, ein Hoch auf 60 Jahre Bundespolizei… „Ich habe fertig“

  30. Moinsens!

    @jensèr

    Tja, um die richtig wichtigen Dinge kümmern sich besondere Teile unserer Führungskräfte halt immernoch sofort :-(((

    Grüße

    AB