„Ohne Moos nichts los“ – Für Grenzkontrollen braucht die Bundespolizei Geld

In Europa müssen zügig offensive, rechtliche Rahmenbedingungen für eine mögliche, kontrollierte Zuwanderung geschaffen werden. Grenzkontrollen sind ein Auftrag der Bundespolizei. „Dafür muss die Bundespolizei aber aufgabengerechte Haushaltmittel für Personal, Fahrzeuge, Unterbringung und Ausstattung bereitgestellt werden“, so der stellvertretende Vorsitzende des Bezirks Bundespolizei der Gewerkschaft der Polizei Jörg Radek. Allein im Haushalt 2010 hat der Gesetzgeber erneut 270 Planstellen für Polizistinnen und Polizisten der Bundespolizei gestrichen. Für die Haushalte 2011 – 2014 ist die Streichung von weiteren 500 Stellen konkret gesetzlich festgelegt. Zudem hat der Deutsche Bundestag seit 1993 auch nahezu 2.000 Stellen in der Verwaltung der Bundespolizei gestrichen. Gegenwärtig muss die Bundespolizei Einsparungen von über 30 Mio. Euro erbringen. „Dies steht im krassen Widerspruch zu den gegenwärtigen Ansprüchen und ist nicht vereinbar mit den erkennbaren Herausforderungen. Ohne Moos nicht los“, stellt der Gewerkschafter fest. Er erinnerte dabei auch an die Worte der Bundeskanzlerin anlässlich des Festaktes „60 Jahre Bundespolizei“, die Bundespolizei müsse ordentlich ausgestattet werden.

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Themenbereich: Europa, EU-Erweiterung | Drucken

58 Kommentare
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  1. Die Strickjacke kommt!

  2. Freiheit in Europa:

    unter einer großen Überschrift wurde aus einem Europa der vielen eigenen Ländern eine große Wirtschaftsmacht und ein großer Lebensraum.

    Ich begrüße die Entwicklung und den Weg in das Europa der Freiheit, in dem ich lebe. Die Erinnerungen an Grenzkontrollen, Geldwechsel, Warteschlangen und Zölle ist verblast. Das ist auch gut.

    So langsam zeigen sich die Probleme. (Wirtschaftliche Themen lasse ich mal außen vor).
    Die Europa-Regierung ist noch nicht so demokratisch, wie es sollte. Hier ist noch Handlungs- und Wahlbedarf. Durch die Verträge von Lissabon ist jedoch ein Schritt bestritten wurden. EuropaRecht ist noch zu sehr Wirtschaftliches-Interessenrecht.

    Die Frage der Grenzkontrollen kann ich ganz einfach beantworten:
    Ich möchte nicht in langen Schlangen „große Einreisekontrollen“ erdulden. Als freier EU-Bürger möchte ich frei reisen.
    Kontrollloses Reisen birgt aber Risiken.
    Durch Änderung des Europarechtes und der nationalen Politik muss der Bereich der Schleierfahndung jedoch ausgebaut werden.

  3. Na die Italiener sind ja bei ihrer Schengen-Evaluierung ziemlich auf die Nase gefallen. Und ich schätze mal, es wir Deutschland nicht besser gehen.

    Aber dann sind ja nicht die fehlenden Hausmittel der Grund dafür, sondern die Unfähigkeit und Faulheit der Kollegen, die den Schutz der Grenzen täglich hauptberuflich durchführen.

  4. Hallo…….
    30 Millionen müssen gespart werden???? Eine stolze Summe..
    Wie kann man diese einsparen fragt sich jetzt jeder oder?
    Was kostet die pompöse 60 Jahr Feier.. Gute Frage oder?
    Was kostet die Unterhaltung der 3 Bundespolizeiorchester in Berlin, Hannover und München??? Ist das in der heutigen Lage überhaupt erforderlich? Was ist mit den vielen AFZ? lehrgänge werden doch andauernd gestrrichen. 1 AFZ weniger und die Bundespolizeiorchester auflösen dann sind die 30 Millionen im Sack.
    Die leute des AFZ müssten dann Heimatnah auf die Dienststellen aufgeteilt werden… ebenso die lieben Musiker …

    Vielleicht liege ich auch falsch damit…
    LG an alle Gdpler

  5. Was wird die Mutti ihr Geschwätz von gestern interessieren?da wird sich nichtmal an abmachungen bezüglich Weihnachtsgeld gehalten. Und wer soll den die kontrollen machen?mussten ja alle an achso wichtige flughäfen…können sich ja nun alle zurückabordnen lassen… Nur noch kopfschüttel…

  6. Die Worte der Bundeskanzlerin? Die Aussagen dieser Dame haben eine Halbwertszeit von unter einem Tag oder besser ausgedrückt:

    Nachdem sie ausgesprochen worden sind, haben sie schon keine Bedeutung mehr, sollten sie je eine gehabt haben! Beispiele dafür gibt es ja mehr als genug!

    Im übrigen sind wir der Politik völlig gleichgültig! Das wäre ja noch auszuhalten, wir haben ja unseren Job nicht wegen dieser sogenannten Politiker gewählt! Nur interssiert sie die Innere Sicherheit (Übrigens genau so wenig wie die Äußere Sicherheit, wenn man einmal betrachtet, was der Schaumschläger zu Guttenberg so alles verzapft hat!) trotz aller fadenscheinigen Beteuerungen nicht die Bohne!
    Geldgeschenke an Banken und Pleiteländer haben da schon eine weitaus höhere Priorität!

    Ich erinnere da nur an die 2 vorherigen BMIs:

    Dem einen haben wir den Anfang vom Ende der Bundespolizei zu verdanken; im übringen tut der nun alles in seiner Funktion als BMF, sein „Werk“ zu vollenden! Dafür nochmals recht schönen Dank, Herr Schäuble! Tuen Sie sich und vor allem Deutschland einen Gefallen und gehen Sie endlich in den Ruhestand!

    Dem nächsten ist auch nur ein Wort eingefallen: „Loyalität“, wobei er dies eher als Duckmäuserei nach oben verstanden hat.

  7. Wer mal nachlesen möchte, für was so alles Geld da ist:

    http://www.weltbild.de/1/pprod.img/page.html?h=65b0f4edc8&lm=20110428083626&trbid=413020&zoom=1&b=4791795

  8. @sergant

    Richtig ! Und der dritte BMI im Bunde, der Neue; hat sich bislang noch gar nicht mit der Bundespolizei identifiziert.
    Wenn man nichts macht, macht man auch keine Fehler.

  9. ….. und Geld für Beförderungen wird es auch nicht geben …..

    …..und der POM über 50 Jahren wird auch nicht befördert (kein Extratopf o.ä. wie mal in Aussicht gestellt)…..!

    Also liebe Alt-POM-Kollegen! 2011 wieder ein beörderungsloses Jahr!

    Und 2012 wieder …… und …

    Schade! Wieder eine Hoffnung zerstört!

    Gruß EXTREM

  10. @ Thorsten

    Es gab schon eine Schengenevaluierung in Deutschland und die BPOL hat nach meinem Kentnissstand gut abgeschnitten. Es eignet sich also nicht jedes Thema um die BPOL schlecht zu reden.

  11. Zusagen in Festtagsreden sind wie Wahlversprechen: Sie müssen gut klingen, aber man darf sie nicht halten, weil man sie sonst nicht ständig wiederverwenden könnte…
    Außerdem ist Politikerdeutsch ein ganz eigenes Idiom. Sagt ein Politiker „Wir müssen die Mittel für xyz aufstocken“, dann meint er eigentlich „Das hier ist erst die Overtüre zum Streichkonzert“…

  12. … nun ist es nur so, dass nach den Absichten des BPOLP die Flughäfen absolute Priorität geniessen! (Leider haben wir eben stark wechselnde und unendlich viele erste Prioritäten, aber zumindest gestern muss das nach einem dort kusierenden Papier wohl der Stand der Dinge gewesen sein…)

    Demnach werden die Flughäfen auf das nach Schengenstandard notwendig Personal aufgepumpt und der Rest dann anschliessend nach noch festzulegenden Prioritäten auf die anderen Aufgaben verteilt.
    Gut, eigentlich nichts neues , aber zumindest mal ein dezenter Hinweis darauf, dass mit 82 bzw. 75% des ODP das Ende der Fahnenstange im „nicht prioritären“ Bereich (sprich: Schleierfahndung/Bahnpolizei) wohl noch lange nicht erreicht ist, wenn man sich das prognostizierte Wachstum des Flugverkehrs anschaut! (Die neu hinzukommenden Seehäfen natürlich auch nicht zu vergessen!)

    Personalzuwachs wird kategorisch ausgeschlossen und Zurechtkommen mit dem derzeitigen Bestand erwartet. Punkt. Basta!

    Wie lange da allerdings die Länder noch mitspielen werden, dass sie den Löwenanteil der BuPo-Aufgaben in der Fläche mit übernehmen müssen, steht in den Sternen!
    Fakt ist: So lässt sich der gesetzliche Auftrag nicht erfüllen und niemand muss sich wundern, wenn wieder einmal mehr der Ruf nach Auflösung der Bundespolizei und Zuschlagen an die einzelnen Länderpolizeien, zumindest in der Fläche, erschallen wird.
    (Natürlich ginge das und ebensogut finanzierbar wie das derzeitige Modell wäre es mit Finanzhilfe des Bundes für die Länder sicher auch!)

    Wenn wir das aber vermeiden und die Aufgabenstruktur behalten wollen, müsste man sich irgendwann mal darüber klar werden, dass „Schengenstandard“ eher ein Popanz oder vornehmer: Wunschvorstellung ,als konkrete Handlungsanweisung ist! – Klartext: Schengenstandard streng nach den Buchstaben des Abkommens ist nirgendwo machbar! (Wer das Gegenteil behauptet, ist entweder rettungslos blauäugig oder er lügt bewusst! – Welcher Anteil größer ist, da wage ich keine Prognose…) Klar, am Nadelöhr Flughafen noch am ehesten, nicht jedoch an Landgrenzen und schon garnicht an den Küstengrenzen, wie sie beispielsweise Frankreich oder Italien haben! Dessen waren sich auch die „Schengeneltern“ bewusst, indem sie Kompensationsmassnahmen, wie z.B. die Schleierfahndung, vorsahen, die nunmehr durch die neuerliche Prioritätensetzung wieder mal in Frage gestellt ist!

    Oder andersherum gesprochen: ich kann den Flughäfen auch doppelt soviel Personal geben, dann halten sie den Schengenstandard immer noch nicht!

    Hier müsste ganz einfach etwas Augenmass her! Wenn man alerdings aus politischen Gründen, und dafür spricht nicht wenig, an dieser Prioritätenausformung festhält, dann muss man auch über neue Kooperationsformen mit den Ländern, z.B. gemeinsame Dienststellen etc. nachdenken.

    Von selbst erledigen sich die (noch) gesetzlichen Aufgaben jedenfalls nicht!
    Die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, kosten eben, weswegen ohne Moos tatsächlich nichts los ist!

  13. Wofür Geld bereitstellen?
    Falls einer die neuesten Infos noch nicht gelesen haben sollte…
    PERSONALEVALUIERUNG ! ! !

    Reform, 2.0 Schritt 1

    http://intranet.polizei.bund.de/DE/Praesidium/content/01__Aktuelles/Aktuelle__Meldungen/Meldungen__2011__1HJ/42__personal.html

  14. kein Geld aber die alten GÜG müssen für Millionen abgebaut werden.Wem haben die denn gestört?
    Erst alles auflösen , Personal 600 km weit verschicken und dann spricht man wieder von Grenzkontrollen.
    Als wenn man nicht wußte das die Migration auch mal wieder ansteigen kann.

  15. wenn das so kommt, wie es dort steht, dann gute Nacht.
    Dann waren die dreimonatigen AO´s Pipifax

  16. Mein Prognose lautet wie folgt:
    Die nächste Reform geht bald los. Jetz wird die Bahnpolizei buchstäblich auseinander genommen und es wird Personal zu den Flughäfen versetzt. Das heißt die DVR stehen alle auf dem Prüfstand. Ich finde den Artickel im Intranet ein Schlag ins Gesicht für jeden Kollegen bei der Bahn. Jetzt wird wieder versucht mit scheinheiligen Argumenten Personal an die Flughäfen zu bekommen, weil sie merken, dass sie die letzten Jahre gepennt haben und für die Zukunft nicht gewapnet sind. Die sog. Kontrollstandarts werden schon die ganzen Jahre nicht eingehalten. Hierfür sollten mal einige Politiker zur Rechenschaft gezogen werden. Auf die Aussagen von Frau Merkel kann mal nichts geben. Das war mal wieder eine richtige Festrede, dass die Herren des höheren Diensten sich freuen können.
    Ich freue mich schon auf die nächste Bundestagswahl und auf das hohle Gewäsch und Geschleime von den Partein.
    Was wurde bei der letzten Wahl nicht alles den Kollegen der BPOL versprochen. Eingehalten wurde nichts.
    Schade das den Pressemitteilungen und Veranstaltungen der GDP so wenig Ausmerksamkeit geschenkt wird. Es hat wohl noch keiner Verstanden, dass die innere Sicherheit ein wichtiger Pfosten in unserer Gesellschaft ist.
    Ich würde mir wünschen, dass der Kerosinpreis schön in die Höhe schießt, dass immer weniger Menschen fliegen.
    Mein Frust ist dann für das erste runtergeschrieben.
    Liebe GDP bleibt am Ball und haut denen mal richtig auf die Finger.

  17. Hallo Jörg,

    du hast du Punkt getroffen.
    Ich möchte aber noch einen Aspekt ins Spiel bringen, der bisher nur angeklungen ist.
    Bevor mehr Geld zur Verfügung steht, müssen erst einmal die über 34 Mio. Sparaufforderung vom Tisch.
    Ich glaube, dieser Erlass ist nur der Auftakt für eine weitere Reform. Aber warum schon wieder eine Reform? Die Bundespolizei braucht endlich einmal Ruhe an der Front!
    Jeder weiss, dass 34 Mio. nicht in einem laufenden und einem Folgejahr einzusparen sind, außer man überprüft die Strukturen und verändert sie. Und ich glaube, darum geht es. Das BMI hat festgestellt, dass sich schon wieder „Schattenstrukturen“ gebildet haben. Du erinnerst dich an die Aussagen des Abteilungsleiters im gemeinsamen Gespräch beim BHPR.
    Und sie werden solange reformieren, bis sie die Schattenstrukturen beseitigt haben. Das schlimme daran ist, dass sie nicht die „Schattenstrukturen“ auflösen, die sie erkannt haben, sondern die Basis für das Versagen der Führung, in die Haftung nehmen. Und das ist feige gegenüber der Führung und unfair gegenüber unseren Kollegen, der dafür jeden Tag den Kopf hinhalten müssen. Da würde ich mir mehr Mut wünschen, die personellen Fehlentscheidungen der vergangenen Jahre zu korrigieren und nicht nur hinter verschlossenen Türen zu bejammern. Mit dem jetzigen Verhalten erhöhen sie lediglich die Anzahl derer, die sich von der Bundespolizei innerlich verabschieden (das sog. Commitment aus der Beerlagestudie und Klartextstudie der GdP).

    Wolfgang Hauser

  18. @extrem
    aber auch wieder ein Jahr näher an der Rente. Mein Rezept ist schon lange ganz einfach, keine Beförderung = keine Arbeit. Die Politik interessiert sich nicht für uns und mich interessiert der Laden halt nicht mehr.

  19. @ Jetzt schreibe ich

    Ich (und viele andere auch) reden die BPOL nicht schlecht. Wir reden hier alle über Defizite, die real sind. Ich (wir) können auch nix dafür, dass es davon so viele gibt. Ich würde gern auch mal über was Gutes schreiben. Ach ja!!! Kann ich sogar. Werde nächste Woche POK. Prost!!!

  20. Jetzt gebt doch Eurem Dienstherrn mal eine Chance.
    Zunächst lese ich aus dem Schreiben des Präsidiums nichts negatives raus, es sei denn man interpretiert es hinein.
    Mich freut zunächst, dass das BMI erwacht ist und eine Personalevaluierung gefordert hat.
    Manchmal habe ich den Eindruck, dass eine Reaktion gefordert wird, nur um sie dann sofort wieder madig zu machen.
    Was erwartet ihr denn Kollegen, eine Aussage, dass
    – alle Dienststellen ohne Prüfung aufgestockt werden
    – alle POM sofort befördert werden und dann auch sofort
    die zweigeteilte Laufbahn eingeführt wird
    – jeder sofort eine Standortgarantie erhält
    – alle Abordnungen sofort beendet werden
    – die 39Std-Woche sofort wieder eingeführt wird ?
    usw.usf.
    So eine Aussage wird es vom BMI oder auch Präsidium nie geben und geben können.
    Um überhaupt was zu erreichen muss der BMI Geld in die Hand nehmen (unser ehem. und jetziger BMF läßt Grüßen). Eine solche Forderung ist aber im Kabinett und auch im Parlament nur durchsetzbar, wenn mit validen Daten belegt werden kann, dass die Maßnahmen unabdingbar sind (wünschenswert reicht nicht).
    Was Verschlechterungen für die Mitarbeiter konkret anbelangt hoffe ich ist die Talsohle der Schandtaten durchschritten.
    Nur müssen wir schon der Tatsache ins Augeblicken, dass der Weg für spürbare Verbesserungen (ist ja eigentlich nur das Wiederherstellen des Ist-Zustandes vor nur ein paar Jahren) sehr steinig und zeitaufwendig sein wird.
    In meinen noch verbleibenden noch ca. sechs Dienstjahren werde ich kaum mehr wirklich was davon spüren. Trotzdem bin ich der Erste, der sich ungemein freuen wird, wenn er sieht, dass sich „Die Bundespolizei“ wieder zu einer mitarbeiterfreundlichen und dadurch auch hoch leistungsfähigen Sicherheitsbehörde entwickelt.
    Denn sicher fühlen möchte ich mich auch als Pensionär ganz gerne.

    edi

  21. Im letzten Monat wurde ein Kollege,den ich seit mehr als zwanzig Jahren kenne verabschiedet.Hat das Pensionsalter erreicht…,als Polizeiobermeister!??? Alle, die sich „ehrlich“ für eine bessere Bundespolizei einsetzen, haben meinen uneingeschränkten Respekt! Persönlich halte ich es eher mit den Worten aus einem Lied der „Toten Hosen“ die da lauten…“ und wenn es einen Gott gab, dann haben wir ihn verloren..“. Vergangenheit und Gegenwart gibt es nicht, nur Zukunft! Aber wie wird die aussehen ???

  22. Eintrag von Wolfgang Hauser am 6.Mai 2011

    im Kern hast Du mit deiner Analyse sicherlich recht! Aber nochmal ein Wort zu den „Schattenstrukturen“: Diese waren mit einem derart hirnrissigen Konzept(?) wie das, welches der „Reform III“ zugrunde lag, ja geradezu vorprogrammiert; ja, schlimmer noch, sie sind sogar zwingend vonnöten!

    Ein Personalkonzept, welches sich für die Stabsfunktionen an einem umgedrehten Tannenbaum orientiert (BPOLP ganz viele, BPOLD sehr viele, BPOLI nahezu kein *******…) funktioniert halt entweder nicht, oder aber es muss, um zu funktionieren, eben Schattenstrukturen aufbauen, die in der Lage sind, die geforderte Zuarbeit der jeweils höheren Ebene zu erledigen!
    Es sei denn, die vorgesetzten Ebenen akzeptieren, dass sie eine Servicefunktion für den nachgeordneten Bereich wahrnehmen und handeln danach, d.h. sie konzentrieren sich auf die unmittelbare Erledigung des gesetzlichen Auftrages…. –

    Auch dieses ist jedoch, dank Übermass an Zentralisierung, nahezu ausgeschlossen! – rein faktisch, wohlgemerkt, an der inneren Überzeugung, diese Funktion überhaupt wahrnehmen zu wollen, habe ich eh´so meine Zweifel… Viele Serviceleistungen lassen sich nicht aus Hunderten von Kilometern Entfernung erbringen! Vor allem dann nicht, wenn die wenigen der Vor-Ort-Bereiche alle Naselang zwecks Besprechungen etc. in die Zentrale geladen werden.

    Und ein Personalkonzept, welches nicht berücksichtigt, dass für die Verwaltungstätigkeiten auch bei noch so viel gutem Willen überhaupt nicht genügend Personal zur Verfügung steht (regelmäßiger Stellenabbau…) muss natürlich hierfür dann auf Kräfte aus dem Vollzug zurückgreifen..
    Den letzten jedoch beissen die Hunde, und so beginnt sich der Kreis zu schliessen. Von der Problematik, dass in einer derart zentralistisch organisierten Behörde wie der BuPo (neu) in der Fläche überhaupt keine Möglichkeit besteht, mit steigendem Alter mal einen Tagesdienstposten zu erhalten, da diese nahezu ausnahmslos in den Führungseinrichtungen, sprich in den Ballungsgebieten vorgehalten werden, sei hier nur ganz am Rande gesprochen.

    Das schönste aber ist, dass man das ja nicht nur vorhersehen konnte, sondern dieses sogar vorhergesagt h a t !

    Im Klartext: Dass die Reform III für´n ***** war, wissen wir alle! Es wäre uns allen nur zu wünschen gewesen, dass uns die Korrekturversuche nicht noch tiefer in die ******** treiben!

    Es ist ja nett, dass man wenigstens offenbar ziemlich frühzeitig die Hose runterlässt (Also zumindest aus dem Informationsfiasko der Reform III was gelernt?), trotzdem kann man nur eindringlich davor warnen, zu glauben , die Bundespolizei vertrage noch eine Reform von diesem Kaliber….

  23. @edi

    Zitat: Jetzt gebt doch Eurem Dienstherrn mal eine Chance. Zitatende

    Wieviele denn noch?????

  24. Eintrag von Gerhard Medgenberg, KG Weil am 7.Mai 2011

    Guter Beitrag finde ich.Aber Warnungen gab es in den arabischen Staaten (Vergleiche hinken immer) sicher auch genug,bevor der jetzige Zustand eingetreten ist.Und???, wenn niemand Diese hören will,wird es eben anders geklärt!Ist nun mal so.Möchte das aber auf keinen Fall miterleben (müssen).Ein Hoch noch auf die USA.Tolle Demokratie,mit enormer Vorbildwirkung.Orientierung daran kann nur Untergang bedeuten.Wird in Kauf genommen.Es ist schwer einem von einer Katastrophe betroffenen Land (egal ob durch die Natur oder durch die Gesellschafft verursacht) mit ein bis zwei Millonen zu helfen.Da ist es schon leichter ein paar Milliarden an Banken zu verschenken.Ein Spruch,den ich aus meiner Schulzeit noch behalten habe: „Als Adam grub und Eva spann,wo war denn da der Edelmann?“ Es gab sie am Anfang nicht und es wird sie am Ende nicht geben!Eine Frage der Zeit.

  25. @Gelegenheitsgast
    Zu als POM in Rente:

    Wie viele Auslands- und Innlandsverwendunge hatte er denn?

  26. Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    die Kassen der BPOL sind leer, es gibt keine HH-Mittel nach und die nächste Reform steht an!

    Zurzeit reisen Präsi + beide Vize durch das Land, um sich über das Aufgabenfeld der BPOLI`en kundig zu machen. (Frage: Warum wissen die das nicht schon als Chef einer Behörde ? – aber das ist eine andere Geschichte…)

    Die Drei berichten „offen“ ihren Untertanen, das die Kassen durch Fehlplanung geleert sind und das ein neues „Determinantensystem“ (siehe Intranetauftritt BPOLP) die Abkehr allen Übels bringen soll.

    …und WIR haben uns schon gewundert, warum ein bereits durch BMI- Erlass genehmigter Umzug einer Bahninspektion wieder gecancelt wurde…

    JA, die erneute Überprüfung des erforderlichen Personalansatzes für die beschriebenen „neuen“ Schwerpunkte der BPOL. Wie war es doch gleich ?
    GRENZE, FLUGHÄFEN und Bahn ??? Ach nee, nicht Bahn – AUSLAND war es, ja ja AUSLAND war es. Und wenn dann noch was übrig bleibt, der Rest (die Bahn halt…)

    OK, deshalb möglicher Weise kein Umzug mehr ???
    Äääääh, da war doch noch was ???? Ja klar, die aktuelle Überprüfung der Schließung von DVR und ggf. auch BPOLR aus Kostengründen. Sind doch bestimmt auch Bahn- bzw. Flächendienststellen – oder ?

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    sicherlich kann man darüber sprechen, ob die Aufgaben auf dem Gebiet der DB-AG durch „ständige Präsenz“ einer Polizei gewährleistet werden muss – aber ich fürchte, dass WIR kurzfristig durch die Damen Und Herren Verantwortlichen der BPOL noch tiefer in die SchXXX reingeritten werden…

  27. Und die Dänen wollen Grenzkontrollen auch wieder einführen.

    http://www.shz.de/nachrichten/top-thema/article//daenen-machen-ihre-grenze-dicht.html

  28. Wichtig ist , dass alle im gehobenen Dienst jetzt mal wieder befördert wurden, so geschehen auf meiner Dienststelle. Und wenn ich sehe, dass ein über 20 jähriger Polizeisprecher ist und die über 50- jährigen zum Fußballeinsatz fahren und der Kennzahlenfetischismus immer weitergeht, wenn ich sehe, dass ein PHM `Z beim Aufstieg gleich PHK wird, und wenn ich sehem dass die Leistungsprämien für eigentlich normale Polizeiarbeit immer noch nicht abgeschafft wurde, daaa gute Nacht BPOL
    Gleichzeitig werden die Aufstiegsmögichkeiten für einen POM immer geringer( 2014) dann sind wir bald in Pension, dann allen Gute Motivtion!!

  29. Solange dieses Problem weiter besteht gibt es keine Hoffnung auf Besserung!!!!

    Ohne den Euro wäre Deutschland 2500 Milliarden Euro reicher, rechnet dagegen der Volkswirtschaftler und ehemalige Thyssen-Chef Dieter Spethmann in einem Beitrag für den neuen FOCUS vor. Diese kaum fassbare Summe habe die Bundesrepublik in den Jahren seit der Einführung der gemeinsamen Währung verloren. Durch überhöhte Zinsen und Verluste im Außenhandel aufgrund des für die leistungsfähige deutsche Volkswirtschaft zu niedrige Außenkurses des Euros, so der ehemalige Topmanager, entgehe der Bundesrepublik jährlich etwa ein Zehntel des Bruttoinlandsproduktes

    http://www.focus.de/magazin/debatte/focus-leserdebatte-glauben-sie-noch-an-die-zukunft-des-euro_aid_624792.html

  30. @aeM:

    Was hat den die Frage nach Auslands- und Inlandsverwendungen mit der Beförderung zu tun?

    Bin ich ein besserer Kollege wenn ich durch die halbe Republik reise(muss)und permanent an anderen Dienststellen meine Arbeit verrichte?
    Auch kann ich die Frage nach der Anzahl der Auslandsverwendungen nicht verstehen.
    Ich habe einen Eid auf die Bundesrepublik Deutschland geschworen.

    Es ist eine Schande wenn ein Kollege nach über 40 Dienstjahren als Oberme

  31. hälfte vergessen:

    Es ist eine Schande wenn ein Kollege nach über 40 Dienstjahren als Obermeister in Pension gehen muss.

  32. Keiner wird seinen Job verlieren waren die Worte unseres damaligen Amtsleiters zu Beginn der Reform (ohhhh – das hören BaL´s natürlich gerne) und siehe da, nach nicht mal 1,2,3,4, (5)Schritten war alles wie…….vorher, nur noch viel schlimmer.
    Er erwartete ein wenig mehr Flexibilität von den vor ihm sitzenden Mitvierzigern (also mittlerweile den Dachsen in der Truppe) und streichelte uns verbal über das schon teilweise schüttere Haupthaar – mit den Worten die Reform wird weitest Gehens sozial verträglich sein.
    War sie auch für die, die sich nach Berlin oder Potsdam verabschieden konnten um dort einen Drehsessel zu ergattern. Die Dienstposten jedoch blieben und bleiben bis heute blockiert in den nun fast verwaisten Grenzinspektionen. Stichworte „Mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt“ und SchattenODP in nie gekannten Ausmaß.
    Für die, die eine Stelle nach der großen Punktezählung ergatterten, sah die Sozialverträglichkeit so aus, dass sie von den 3 Jahren der Reform 1,5 Jahre auf den Strassen der Republik verbrachten und die seit Jahrzehnten chronisch unterbesetzten Dienststellen unterstützten. Danke.. aber das war kein Unterschied zu denen die leider keine Stelle bekamen. Immerhin hat das dem Bund ja Millionen gekostet – und kaum einer von den AO-Typen war so weitsichtig und die TMS-Rafferei sein lassen. Na ja, jetzt ist es ja raus – wir sind einfach zu teuer und es sollte doch noch mal durch gezählt werden. Also alles antreten und durchzählen. Es bleibt aber zu befürchten, dass in den eh schon gebeutelten Bereichen wieder beamtentechnische Überbevölkerung festgestellt wird.
    Getreu der Werbung „Wir können alles“ und unserer aus der Not geborenen integrativen Aufgabenwahrnehmung werden wir ja bis heute für alles verhei..äh verwendet. Bahn, Flughafen, Grenze, Bereitschaftspolizei (BKE-Züge), Schutz, Ausbildung im In und – Ausland (selbst in befreundeten Diktaturen wie Saudi Arabien) usw.
    Jeder von uns kann also alles – nur in den obersten Etagen klappt das irgend wie nicht richtig. Da kann und will wahrscheinlich niemand etwas entscheiden. Da müssen ständig Arbeitskreise und Projektgruppen gebildet werden. Da wird festgestellt, dass Geld reicht nicht. Zuwenig PVB´s. Da wird festgestellt die Asylzahlen steigen wieder. Wo reisen die Damen und Herren denn ein? Da wird festgestellt die Einbrüche im Grenzgebiet, die Diebstähle von Pkw und Baumaschinen nehmen wieder zu. Da wird festgestellt die Burn out-Rate steigt und der Krankenstand in der Behörde erzielt neue Höchstmarken. Es wird seit Jahren festgestellt, es ist bekannt, es wird beabsichtigt – nur passieren tut nichts.
    Die Mitarbeiter sind unzufrieden steht in einer Studie – wer spricht denn noch von der Studie?
    Man ist enttäuscht und beschämt – es ist für eine Bundesbehörde m.M. nach einfach unwürdig.
    Was waren wir in den 90ern stolz und eingebildet, sagen zu können wir sind beim BGS – GSK Mitte…
    Das waren schlanke Hierarchien – PHK waren Götter und der PHM ein Mann zum aufblicken. Heute ist es wie am Ende in der DDR – in jedem Zimmerchen ein Offizier der sich auf der Leiter nach oben, verständlicher Weise nicht selbst die Stufen rausklopfen will durch zuviel Eigeninitiative und gesunden Menschenverstand – nicken ist halt einfacher.Schade…

  33. Es gab doch eine Planung vom BMI mit GdP etc. die POM über 50 Jahren zum PHM zu befördern? (Ich denke dies war im Rahmen des 60-Jährigen Jubiläums der Bundespolizei / BGS)!

    Was gibt es da Neues?

    Es kann doch nicht sein, dass jemand so lange bei der Bundespolizei ist und dann noch POM!!!

    Bei der LaPo wären diese PVB PHM+Z oder POK/PHK (ohne VAV!).

    Ich kann doch einen 50-jährigen nicht noch mit A 8 bezahlen – der hat doch eine Lebens- und Diensteistung bis jetzt gebracht!

    Jo

  34. Es dürfte dann wenigstens auch kein Geld mehr für eine neue Reform da sein. Das ist wohl der einzige Vorteil bei der Sache.

  35. @aeM

    was ist daran schandhaft?
    diese Behörde eröffnet jedem Mitarbeiter sich zu qualifizieren, wer es nicht macht hat auch nichts Besseres verdient.
    Es ist angebracht, sich mal selbst zu hinterfragen und nicht immer die anderen für eigene Unzulänglichkeiten vorzuschieben

  36. Moinsens!

    @elbiehcs

    Nice try!
    Willst Stimmung reinbringen, was????

    Grüße

    AB

  37. @ elbiehcs !!!

    wieviel dienstjahre hast du?
    deine antwort ist eine schande

  38. Ich habe nach 22 Jahren und mehreren Reformen meinen Bahnhof erreicht. Wenn ich noch einmal zum Flughafen muß, ist es mit meiner Motivation endgültig am Ende.
    Ich bin mit 42 Jahren eigentlich noch zu jung für einen gelben Schein bis zur Pension. Liebe Leute in Potsdam und Berlin; überlegt euch gut was ihr den Mitarbeitern mit neuen Personalverschiebungen antut. Der Schmusekurs ist vorbei.

  39. Luftsicherheit privatisieren oder an die Länder abgeben. Danach auf richtige Polizeiarbeit wie GrePo, BaPo und BePo konzentrieren.

  40. Hallo @elbiehcs,

    auch Du hast es nicht gelernt Respekt vor dem Alter zu haben. Bist wohl auch einer von den Emporkömmlingen, siehe in den Film der Untertan.

  41. @scheible

    Den Gedanken hatte ich auch.
    Chancen hat bei uns wirklich jeder.

  42. nordimax, kowallsky

    mir liegt es fern stimmung oder sonstiges zu machen, warum so agressiv? alter ist kein verdienst, man erreicht es.
    Meine festellung ist nichts Neues, die Ursache sollte man wirklich in erster Linie bei sich selbst suchen, auch wenn es schmerzhaft ist

  43. Nix für ungut, Kollegen! Die hier brauchen es nötiger:

    http://www.n-tv.de/wirtschaft/EU-zimmert-an-Hilfen-fuer-Athen-article3300101.html

    Unfassbar, wie „unsere“ sogenannten Politiker unser Volksvermögen veruntreuen!

  44. @scheible,
    du hast meine frage nicht beantwortet.

    ich denke du bist weder dienst- noch lebensälter und obermeister schon gar nicht!

    1. natürlich sind alle lebensälteren pom selbst schuld an ihrer misere! die ursache für das obermeister-problem liegt ja in jedem von ihnen selbst – sie verursachten es ja durch ihre eigenen unzulänglichkeiten.

    2. auch du kannst bundespräsident werden, sofern du art. 54 I. gg erfüllst.

    2. scheible, ich habe wirklich keine lust dich über den tellerrand zu heben…

  45. Und ich werd es immer wieder sagen: Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an jeden gedacht.

  46. @elbiehcs
    Das mit dem Alter sehe ich ähnlich. Das es bei Beförderungen nicht überall gleich Berücksichtigung findet liegt am System. Es gibt Beurteiler, die beurteilen nach Eignung , Leistung und Befähigung. Und es gibt solche, die haben andere Kriterien.

    Und danach muss ich mich ausrichten. Entweder ich ersitze mir meine Beförderung, oder ich muss mich bewegen und Leistung zeigen.

    Ich selbst musste den 2. Weg gehen, weil mein Chef nach Leistung beurteilt. Habe mit 43 Jahren den 2 jährigen Praxisaufstieg gemacht und bin nun POK. PHMmZ wäre ich in 1000 jahren nicht geworden.

    Es ist eh von Einzelfall zu Einzelfall ganz unterschiedlich. Es gibt Gewinner bei dieser Reform, aber auch ganz viele Verlierer. Und ihren Zorn verstehe ich nur zu gut. Der Reformmarathon der letzten 20 Jahre hat tiefe Spuren hinterlassen. Und ein Ende ist immer noch nicht in Sicht. Gott sei Dank hab ich alles in trockenen Tüchern und bin zufrieden. Aber ich kenne ein Menge Kollegen, deren Schiksal ich nicht teilen möchte.
    Chance bietet die Firma viele und das ist auch gut so. Aber nicht jeder kann oder will sie auch ergreifen.

  47. Ich keine Meinung nur bedingt mit Dir Teilen @Thorsten.

    Ich bin/ war ein motivierter POM mit einer ausreichenden Verwendungsbreite
    ( KSB/ ErmD ). Mein DGL sagte mir in meinem letzten Beurteilungsgespräch:
    „Jung, Du bist ein motivierter Beamte, schreibst die besten Sachverhalte, hast eine hohe Vorgangsqualität in Artus und auch sonst ein toller Typ. ich kann Dir aber nur eine 6 gegeben. Du weist ja, mir sind aufgrund der Quotierungen die Hände gebunden. Achja, und es wird noch schlimmer, und mit Umstellung des Beurteilungssystem. Du hast keine Chance, in den nächsten 10 Jahren PHM zu werden, egal wie gut Du bist.“ BAM

    Natürlich könnte ich jetzt das EAV machen und Gruß Meldung Gruß nach Lübeck reisen. Super Idee, würde ich ja gerne machen. Dann müsste aber meine Frau ihren Job wieder aufgeben, meine 15 Monate alte Tochter müsste auf ihren geliebten Daddy verzichten, nur um danach auf einen DP gesetzt zu werden, der wohlmöglich am A…. der Welt ist.
    Für das VAV bin ich noch zu jung, geschweige sind die 40 % längst ausgeschöpft.

    Führungsleistung des DGL eine glatte 6
    Vereinbarkeit Beruf und Familie ne glatte 5
    Motivation? Moti was????

    Der Laden kann mich langsam mal. Ich muss jeden Tag aus Sch…. Gold machen ( Spritsparerlass, dusselige Fahndungsvorgaben, Citrix ) und dann ist ein berufliches Weiterkommen noch nahezu unmöglich.

    In diesem Sinne
    einer von 8000 POM

  48. Also jede Dienststelle und damit auch jeder DGL kann an 15% seiner Mitarbeiter 9 Punkte und an 25% 8 Punkte verteilen. Dann hinterfrage doch mal, warum du sie nicht bekommst, wenn dein Chef doch eine so hohe Meinung von dir hat. Oder sind da andere seiner Meinung noch besser als du?? Das passt doch nicht zusammen.

    Und du siehst ja an uns beiden. Von Einzelfall zu Einzelfall ganz unterschiedlich.In deiner Situation möchte ich nicht stecken und verstehe deinen Frust.

  49. Moin Thorsten,

    ich bin seit 12 Jahren POM, 43 Jahre alt und werde seit gut 6 Jahren mit 8 Punkten beurteilt. Somit habe ich nach heutigem Stand der Dinge noch ein paar Jahre zu warten.

    In diesem Jahr wurde in unserem Revier ein POM zum PHM befördert.

    Da sind noch eine ganze Reihe weiterer POM, die älter sind, ihre Arbeit genauso gut verrichten wie ich es tue, aber mit der Note 6 oder schlechter keine Chance auf A9 haben…sollen die sich auch hinterfragen?

  50. Warum regt Ihr Euch auf!!!!

    Arbeitet so wie Eure Vorgesetzten Euch bewerten!!

    Wenn das sehr viele Kollegen/Kolleginnen praktizieren würden, käme bald ein Umdenken in Gang!!!!

    Aber so, mit Reden und Hinnehmen, werdet Ihr gar nichts erreichen!!!!

  51. @KSB
    Moin Moin. Die sollen nicht sich hinterfragen, sondern die Beurteiler. Durch die Quotierung kann eine DGL nur einen bestimmten Prozentsatz seiner MA hochjubeln. Die anderen fallen hinten runter. Wenn er also z.B. 6 POM in seiner Truppe hat, alle gleich gut, kann aber nur 2 nach oben schiessen, dann kann nur noch das Alter und/oder Sympathien entscheiden.
    Und wir sind uns doch alle einig darüber, dass Beurteilungsnoten nie und nimmer die tatsächliche Leistung eines Beamten wiederspiegel, sondern ein reines Personalsteuerungsinstrument sind. Sonst nix.
    Wenn ein Personalsteuerungsinstrument quotiert wird, dann kannst du dir als DGL ja mal überlegen, welche fairen Entscheidungskriterien du dann noch zur Verfügung hast. Und wenn du deine Quote überschreites, dann kommt der Quotenwächter (IL) und drück die Geschicht wieder runter. Ist mir auch schon wiederfahren. DGL gibt 7, IL sacht nöööööö!! und macht `ne 6 von. Hat mich 1 Jahr mehr Wartezeit gekostet. Ich kann es ja auch immer nur in Bezug auf meine Dienststelle beurteilen. Auf anderen Dienststelle mag es sicher anders (also noch schlechter) aussehen.

  52. wie wärs denn wenn sich die Herrn IL und Präs. mit dem Personalrat zusammen setzen und sich darauf einigen das jeder mit spätestens 45 Jahren seinen PHM u. mit 55 Jahren sein PHMZ erhält.

  53. @Spastika

    Du weißt aber, dass eine 6 schon heißt:

    „Entspricht den Anforderungen in jeder Hinsicht, wobei gelegentlich herausragende Leistung erbracht werden.“

    Wenn alle Mitarbeiter so arbeiten würde, wäre es sehr sehr vorteilhaft!!!

  54. Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    zum Thema „Ohne Moos nichts loos“
    oder auch
    „was kümmert mich mein Geschwätz von gestern“

    http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/Bundespolizei-bleibt-in-miesen-Raeumen;art993,1284248

    EINE RIESEN SAUEREI !

    Die VERANTWORTLICHEN auf allen Ebenen lassen uns vollkommwen im Stich…

  55. @ arzt

    weder ein IL noch der Präsident und auch nicht der Personalrat können etwas beschliessen was nicht im Einklang mit geltendem Recht (hier: Verordnung über Obergrenzen für Beförderungsämter in der Bundesverwaltung) steht.

  56. @ Sidewinder

    … sie können das aber gemeinsam ändern…….

    @ arzt

    … super Vorschlag ……

    YES

  57. @ YES

    NO, die können das nicht ändern. Verordnungen macht nun mal die Regierung.

    Zitat aus der BOgrV vom 11. Juni 2009:

    „Auf Grund des § 26 Abs. 3 des Bundesbesoldungsgesetzes, der zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 5. Februar 2009 (BGBl. I S. 160) geändert worden ist, verordnet die Bundesregierung:“

  58. @ Sidewinder

    Okay! Schade!

    Aber auch eine VO könnte man doch mal „ändern“!

    Als Wunsch gedacht!

    YES