BMI Friedrich: Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen!

Anlässlich der Führungskräftetagung in Blumberg hielt der Bundesinnenminister Dr. Friedrich seine erste Rede vor ca. 300 Führungskräften der Bundespolizei.

Die BPOL, so Friedrich, ist eine stützende Säule der Sicherheitsarchitektur der Bundesrepublik Deutschland und nimmt dadurch bei der Bevölkerung eine Schlüsselposition ein. Die Ziele und Ausrichtung der Bundespolizei sind dabei Chefsache, so der Minister.

Jeder Behördenapperat ist jedoch immer nur so gut, wie die dort beschäftigten Menschen motiviert sind und dadurch inneren Antrieb haben. Deshalb muss der Mensch bei der Bundespolizei im Mittelpunkt stehen!

Die Strukturen der Bundespolizei müssen immer an die Realität angepasst werden. Deshalb war der Bericht der „Werthebach-Kommission“ auch ein wichtiger Impuls. Eine Fusion der BPOL mit dem BKA wie darin vorgeschlagen wird es jedoch nicht geben. Eine vertiefende Zusammenarbeit zur Effizienzsteigerung auf verschiedenen Bereichen ist jedoch vorgesehen.

Die personelle Umsetzung der Neuorganisation trotz des täglichen Alltags zu bewältigen und die damit einhergehende Zusatzbelastung der Beschäftigten, ist eine große Leistung. Das die Neuorganisation und andere Faktoren zu einem hohen Belastungsgard führt, haben sowohl die Beerlage-Studie als auch die durch die GdP Bezirk Bundespolizei iniitierte KLARTEXT-Studie ergeben. BMI Friedrich nimmt die Ergebnisse der Studien sehr ernst und will baldige Abhilfe in Angriff nehmen. Dies insbesondere durch

– Verbesserungen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Männer und Frauen

– Gleichstellung von Männrn und Frauen und Erhöhung des Frauenanteils bei der BPOL

– Steigerung der Attraktivität von Auslandseinsätzen, für die eine Arbeitsgruppe eingesetzt worden ist

– Die Entwicklung von Personalentwicklungskonzepten und

– Verbesserung in der Aus- und Weiterbildung.

Die Führungskräfte der Bundespolizei sind in jedem Fall besonders gefordert und müssen sich stets selbst fragen, wie sie die Beschäftigten für den Dienst motivieren. Dabei ist auch konstruktive Kritik wünschenswert.

Wegen der großartigen Entwicklung in den letzten 60 Jahren genießt die BPOL ein hohes Ansehen und hat trotz allen Problemen eine hohe Attraktivität als interessanter Arbeitgeber besonders in den Ballungsgebieten. Die Beibehaltung der 3-geteilten Laufbahn hat sich lt. BMI Friedrich dafür als richtig bewiesen.

Das unangenehmste Thema, so Friedrich, sind Stelleneinsparungen bei der Bundespolizei, die trotz der schlechten Haushaltslage über zeitgemäße Führungs- und Einsatzmittel verfügt und damit rechnen muss auch bei weiterem Aufgabenzuwachs kein zusätzliches Personal zu erhalten.

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Themenbereich: Internes & Personalien | Drucken

24 Kommentare
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  1. Gott sei Dank habt ihr euch eine Bewertung dieser Aussagen gespart!

    Was soll uns dies jetzt sagen? BMI Friedrich scheint als derjenige in die Geschichte eingehen zu wollen, der sich am wenigsten konkret zu äußern bereit ist…

    Der Mensch im Mittelpunkt… ja, klar, haben wir auch schon öfter gehört; dann sollte sich aber auch die Wirklichkeit schleunigst dem Anspruch anpassen!

    Die 5 Anstriche, die aus der Tatsache folgen sollen, dass er die Ergebnisse der Studien sehr ernst nimmt, würden auch bestimmt eine prima Power-point- Präsentation abgeben, bleiben ansonsten aber so angenehm nebulös, dass sie ohne weiteres so auch bereits vor 4 Jahren geäußert worden sein könnten!

    Das die Politik sich darauf beschränkt, lediglich vage Äußerungen zu tätigen, sind wir gewöhnt und wir hatten wohl auch nicht wirklich damit gerechnet, dass sich nun tatsächlich mal konkret was tut, trotzdem wird man einfach das Gefühl nicht los, dass man in Politik und auch in der Führung der Bundespolizei den Ernst der Lage immer noch nicht begriffen hat und der Meinung ist, das „wachse sich schon raus….“

    Zwischen den Zeilen hat man ja eigentlich auch heraushören können, dass sich im Grunde garnichts ändern, sondern eher alles noch ein bisschen schlimmer wird (Neue Aufgaben ohne neues Personal z.B….), an anderer Stelle hörte man auch was von „Gürtel enger schnallen“usw….(Die Sparorgie lässt grüssen)
    Wie die „Führungskräfte“ unter diesen Umständen das Kunststück fertigbringen sollen , für motiviertes Personal zu sorgen, bleibt ebenfalls im Dunkeln!

    Fazit: Sonntagsreden übelster Machart, denen man zunächst mal ziemlich hilflos gegenübersteht, da sie derart teflonbeschichtet zu sein scheinen, dass man ihnen kaum etwas entgegensetzen kann. – Man fragt sich allerdings auch: Haben wir in den vergangenen Jahren eigentlich nur an die Wand gelabert?

  2. Wir waren alle sehr geschockt, als wir den Mitarbeiterbrief unseres Präsidenten Seeger gelesen hatten. Hier stand, dass der Einsatz im Mittelpunkt steht. Wer Herrn Seeger kennt, weiß, dass er das niemals so sagen würde.

    Wer bitteschön lässt unseren Präsidenten so ins Messer laufen?

    Schön, dass der BMI die Sache klar gestellt hat.

    Es darf niemals einen Zweifel daran geben, dass der Mensch im Mittelpunkt steht.

  3. O.K., dann bitte warten bis zum nächsten IM, meine Motivation geht leider nicht mehr tiefer! Hoffentlich gibt es dann bei der nächsten Bundestagswahl mal wieder einen „Guten“ a`la Schily, der sich auch durchsetzen kann!!! Den inneren Antrieb kann ich doch nur fördern, wenn ich dafür Anreize schaffe, aber bei den Beförderungsmöglichkeiten im m.D. zur Zeit …? So lange sich hier nichts bewegt, bewege ich mich auch nicht mehr!
    Schließlich soll man ja so loyal zu seinem Dienstherrn sein, wie es dieser seinen Beamten auch zurück gibt. …aber wo nichts kommt…!?!

  4. Hurra,

    endlich die Katze aus dem Sack gelassen.Aufgabenzuwachs ja!!Personalaufwuchs NEIN!!Aber vielleicht verlängert man ja die Dienstzeit gleich noch einmal um ein paar Jährchen.Im einklang mit der Rente von 69 Jahren auf 65 Jahre beim Vollzug!Dann brauchen wir kein neues Personal.Und was nutzt die beste technische Ausstattung,wenn wir kein Benzin kaufen können, um mit Fahrzeugen zu fahren? So langsam bin ich mehr als froh, dass ich bald gehen darf.Das ist einfach nur noch deprimierend,was in der BUPO so abgeht.

  5. IM Friedrich: Der Mensch muss bei der BuPo im Mittelpunkt stehen.
    Das kommt mir irgendwie bekannt vor und sind doch nur Lippenbekenntnisse.
    Wann folgen endlich Taten, die den Menschen in der BuPo in den Mittelpunt stellen. Das sind Anerkennung, anständige Bezahlung, Rücknahme der 41 Stundenwoche, Rücknahme der Kürzung Sonderzuwendung, Aufstiegsmöglichkeiten, Abschaffung des POM- Bauches, Führungskräfte die sich vor ihre Mitarbeiter stellen, und und und. Wenn ich alles aufzählen würde, reicht der Platz nicht aus.

    Eintrag von Reiner Mischer am 30.Mai 2011

  6. Okay, nach dieser Ansprache erwarte ich ehrlich gesagt nichts mehr! Oben Lob, unten Tritt! Ohne Personalzuwachs werden wir wohl kaum mehr Arbeit bewältigen können, fahren ja jetzt schon über der Schmerzgrenze…
    3 geteilte Laufbahn bleibt bestehen, nix von Ballungsraumzulagen nur politisches Gerede…

    Wenn jemand Kontakt zu der Gruppe hat, welche sich um die Auslandseinsätze beratschlagt, kann man dieser mal mitteilen sie sollen prüfen, ob HOD, genau wie die Dokus und Kontaktbeamten auf Freiwilligenbasis auch für 4 Jahre rauskönnen. Dann kann man sich von dem Hü und Hott im Inland mal ne zeitlang verabschieden.,,

  7. Die Feststellung, eines verantwortlichen Innenministers, dass die Bundespolizei, die trotz der schlechten Haushaltslage über zeitgemäße Führungs-und Einsatzmittel verfüge, lassen bei mir nur einen Schluß zu, dass dieser seit seinem Amtsantritt getäuscht wurde und ihm die Führungs-und Einstzmittel der albanischen oder auch der sudanesischen Polizei vorgestellt und vorgeführt wurde und er davon ausging, dass es sich hierbei um die FEM der Bundespolizei handle. Wahrscheinlich hat er für diese Aüßerung von den Führungskräften einen langen Beifall erhalten. Solche Äußerungen vor einem anderen Zuhörerkreis ( Basis )vermutl. Spott und Hohn.
    IRONIE oder Realität?

  8. „…Die Beibehaltung der 3-geteilten Laufbahn hat sich lt. BMI Friedrich dafür als richtig bewiesen…“

    …und somit demnächst die PVB im m.D. als POM in Pension gehen!
    Dieser Spruch ist bei der derzeitigen Beförderungssituation eine schallende Ohrfeige für die Masse der Polizeibeamten, die diese Behörde, einschl. der Führungsriegen, am Leben erhalten.
    Von mir eine rote Karte Herr Minister. Abtreten.
    Ich persönlich schäme mich in meinem Alter (Altersstrafraum für irgendwelche Aufstiege, kein Diszi)drei blauen Sterne auf der Schulter zu tragen!
    Die einzigen Menschen die im Mittelpunkt stehen und auch noch davon profitieren, sind nicht die KSB im m.D.

  9. Da kann ich nur eines sagen:

    „Endlich nach diesen Worten handeln, nicht mehr, aber auch nicht weniger, Herr Minister!“

  10. So, So. Unser neuer Innenminister nimmt die Belastungssituation also ernst?

    Und damit will er uns helfen:
    „- Verbesserungen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Männer und Frauen
    – Gleichstellung von Männrn und Frauen und Erhöhung des Frauenanteils bei der BPOL
    – Steigerung der Attraktivität von Auslandseinsätzen, für die eine Arbeitsgruppe eingesetzt worden ist
    – Die Entwicklung von Personalentwicklungskonzepten und
    – Verbesserung in der Aus- und Weiterbildung.“????

    Habe ich diese hohlen Phrasen nicht schon irgendwann einmal gehört?

    Aber und kurz danach dann die kurze Bemerkung:
    “ …damit rechnen muss auch bei weiterem Aufgabenzuwachs kein zusätzliches Personal zu erhalten.“

  11. http://www.mdr.de/fakt/8654158.html

    Hauptsache wir haben genug Personal um das Regime in Saudi Arabien zu unterstützen. Gut, als demokratisches Musterland mit vorbildlicher Justiz (Sharia!!) und Vorbild bei der Gleichberechtigung von Mann und Frau, haben die jede Unterstützung verdient.
    Jetzt mal im Ernst: Sind unsere Oberen nur noch bekloppt?

  12. „Der Mensch muß im Mittelpunkt stehen“
    Das hört sich gut an und ist auch leicht gesagt.
    Leicht gesagt von einem Politiker dessen Beruf es ist in der Öffentlichkeit und vor der Presse solche leichten Sätze zu sagen.
    Oftmals werden die Reden und Phrasen ja auch noch von einem Mitarbeiter verfasst und müssen nur noch vom betreffenden Politiker abgelesen werden.
    Aber was ändert sich denn in der Realität ? Gar nichts !
    Ich glaube auch nicht, dass sich Herr Friedrich für die Menschen interessiert.

  13. Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    Herr IM Friedrich hat sich nunmehr 2 Monate nach Amtsantritt erstmalig erklärt. (is doch was…)

    Was hat ER denn nun eigentlich ausgesagt ?

    1. ER fängt an, das „die Ziele und Ausrichtung der Bundespolizei Chefsache sind, so der Minister.“ OK, ER also und sonst niemand ! (auch offensichtlich nicht die Führung BPOL, nur ER)

    2. Es folgt die Motivationsgeschichte…Hier sind aber jetzt doch „die Führungskräfte der Bundespolizei in jedem Fall besonders gefordert und müssen sich stets selbst fragen, wie sie die Beschäftigten für den Dienst motivieren.“ (hier ausdrücklich nicht ER, auf Fhr.-Kräfte delegiert)

    3. Die Aussage, dass „Die Strukturen der Bundespolizei immer an die Realität angepasst werden müssen.“
    JA, vermtlich ein Hinweis, dass die „Realitätsfremden“ schon erkennen müssen, dass das ständige Hickhack und rummreformieren wohl noch lange nicht zu Ende sein wird.
    (hier Präsident BPOLP/BPOLD`s: Feuer frei, Vorschläge bitte.!)

    4. Zwischendurch „bla,bla“ fürs Volk auch noch ein paar Tropfen (Belastung senken etc., aber möglichst nicht zu konkret werden, sonst wird man noch darauf festgenagelt..)

    5. Dann ein kleines Highlight, die Geschichte mit der „großartigen Entwicklung in den letzten 60 Jahren und das die BPOL ein hohes Ansehen genießt und trotz allen Problemen eine hohe Attraktivität als interessanter Arbeitgeber hat“. Man könnte auch sagen „JAMMERN AUF HOHEM NIVEAU“ – oder ?

    und 6. zum Schluß noch ein Ausblick in die Zukunft: Weniger Stellen, weniger HH-Mittel, Top-Ausstattung ist vorhanden und mehr zusätzliche Aufgaben.

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    liebe GdP,

    die in jüngster Vergangenheit durchgeführten Aktionen wie Pressemitteilungen über Mißstände oder Aufruf zu „Spritspenden“ ist wieterhin der richtige Weg in die Öffentlichkeit und somit eine Chance auf künftige Veränderung bei der BPOL.

    „DER ZUG IST ANGEFAHREN UND ROLLT.“

    Ich hoffe, dass IM, BPOLP und Führungskräfte rechtzeitig erkennen, WANN MAN AUF DEN ZUG NOCH AUFSPRINGEN KANN. Irgendwann hat der Zug vermtl. eine Geschwindigkeit erreicht, die KEIN Aufspringen mehr erlaubt.

    CHANCE NUTZEN !

  14. „Die Führungskräfte der Bundespolizei sind in jedem Fall besonders gefordert und müssen sich stets selbst fragen, wie sie die Beschäftigten für den Dienst motivieren.“

    Na wie wäre es denn mal mit völlig überzogenen Massendiszis!? Ach, wird ja schon praktiziert…
    Nichts, aber auch rein gar nichts wird sich ändern!!!
    Herr Minister, bitte 5 Euro in´s Phrasenschwein werfen! Obwohl, da würden doch noch einige Euros mehr hinzukommen, bei dem was ich hier so lesen muß.

    Die Herren „dort oben“ leben leider völlig an der Realität vorbei, haben absolut den Kontakt zur Basis verloren…

    Bin restlos bedient!
    AA Jens´er

  15. Dieser BMI geht vermutlich als derjenige in die Geschichte der BPOL ein, der die ältesten Phrasen in seinen Reden verarbeitet hat und noch nicht einmal mitbekommt, dass das Schiff Bundespolizei in dem großen Ozean fast völlig zum stehen gekommen ist. Um dieses Schiff wieder in Fahrt zu bringen, braucht es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die ähnlich einer Galeere wieder in Takt und Fahrt kommen müssen und…. wollen. Eine Hoffnung habe ich für unseren BMI noch:“ Die Rede wurde von Potsdam geschrieben und er wußte gar nicht, was er dort vorgetragen hat!“

  16. Schmierenkomödie:
    Ein Abgeordneter besuchte vor kurzer Zeit eine BPOLI.
    Im Schlepptau hohe Vertreter der Direktion u.s.w. .
    Zuvor wurde durch die BPOLI penibel eine Führung geplant und durchgeführt.
    Kurz vor dem Besuch wurde das Personal sowie die besten Fahrzeuge anderer Abschnitte an dem geplanten „Ereignisort“ zusammengezogen um hier Stärke zu demonstrieren. Ein Gespräch fand zuvor nur mit besonders ausgewähltem Personal statt.
    Nun kann der Abgeordenete wenigstens nach „Oben“ weitermelden, dass die BPOL-Welt in bester Ordnung sei.
    Wie tief sind wir gesunken…

  17. Mitarbeiterbrief Präsident Seeger?

    Wo ist der Mitarbeiterbrief von Präsident Seeger? Im Intranet auf der Seite des Präsidiums ist er verschwunden.

    Kann er hier veröffentlicht werden?

  18. Leider scheint unser Minister nicht in der Bundespolizei angekommen zu sein.
    Schade, aber auch bezeichnend was er alles nicht gesagt hat.
    Es wäre Klasse, wenn wir wie Münchhausen unserern Schopf packen und uns selber aus dem Sumpf ziehen könnten. Jetzt machen das ja wohl unsere Vorgeetzten. Das wird ein Spaß.
    Wenn unsere Gewerkschaft weiter den Finger in „Die Wunde“ legt und Missstände aufzeigt, wird vielleicht sogar die Klartext-Studie mal richtig gelesen.
    Ich wünsche uns allen „Glück auf“ wenn der Minister so weiter macht.

  19. …das sich der „sonderpolizeiliche charakter“ unserer bundepolizei nach sechs jahrzehnten in solch widerlichen fratzen wie ungechtigkeit, ignoranz, gedankenlose verschwendung, gesundheitsgefährdung und soziale ausgrenzung widerpiegelt, hätte ich niemals geglaubt. die schüler von heute werden diesen beruf nicht ergreifen wollen..
    zusammen mit dem demogaphischen faktor wird der bundespolizei ein tödlicher cocktail gereicht…

  20. Der Mitarbeiterbrief ist noch auf der IntranetSeite der BPOLI MUC (München Flughafen) zufinden…

  21. Dreigeteilte Laufbahn ist richtig, wie weltfremd ist denn der!!! Ist ja auch billiger, Beamte als POM in Pension zu schicken, anstatt als PK oder sogar als POK. Aber bei unserer Regierung dauert es nicht lange und es kommt der Nächste, der Mensch steht im Mittelpunkt, so ein Schwachsinn. 38,5 Std. Woche, Pension mit 60 bzw. 40 Dienstjahre, zweigeteilte Laufbahn, dann steht der Mensch im Mittelpunkt. Aber es gibt Hoffnung, die STRICKJACKE kommt.

  22. @ airport

    Dreigeteilte Laufbahn deshalb, weil dann auch Schulabgänger mit Mittlerer Reife eingestellt werden können. In den Ländern mit zweigeteilter Laufbahn benötigt man i. d. R. das Abitur oder einen Meisterbrief um Polizeibeamter zu werden.

  23. BMI Friedrich: Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen!

    Ich frage mich dabei…ab wann bin ich Mensch?

    Früher fing der Mensch glaube ich, bei A9 an…

    und heute???

  24. @Sidewinder

    Die dreigeteilte Laufbahn hätte sich bewährt wenn jeder PVB auf seiner A8-9z-Stelle tatsächlich auch sein Endamt erreichen würde.
    Somit wären die Diskussionen über den vereinfachten Aufstieg ebenfalls hinfällig.

    Frage auch an die GdP:
    Kennt jemand die Stellenbeschreibung eines KSB m.D. bei der BPOL?
    Hatte diese einmal während BGS-Zeiten gelesen. Die stimmte schon damals nicht mit den tatsächlich zu leistenden Tätigkeiten überein.