GdP: Diskussion über „Klartext 2010“ läuft

Die Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der wissenschaftlichen Studie der Technischen Universität Chemnitz zur Berufszufriedenheit in der Bundespolizei (Klartext 2010) läuft. Am 18. Mai 2011 ist ein Termin mit Bundespolizeipräsident Matthias Seeger, der Führung des Bundespolizeipräsidiums und den Präsidenten der Direktionen und der Akademie in Potsdam fest vereinbart. Professor Strohmeier wird dort die Studie und die daraus folgenden Forderungen vorstellen und diskutieren. Die Gewerkschaft der Polizei wird ihre Forderungen dazu einbringen. Am gleichen Tag findet eine weitere Veranstaltung mit Prof. Strohmeier auf der Ebene der Bundesbereitschaftspolizei in Fuldatal statt. Sowohl in der Direktion Berlin als auch in der Direktion München und in der Direktion Bad Bramstedt sind ebenfalls bereits konkrete Termine verabredet und andere Direktionen haben signalisiert, auch die Auswertung der Studie mit Professor Strohmeier zu diskutieren. Für den 30. Mai 2011 wurde ein Gesprächstermin mit der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen festgemacht und auch mit den anderen, im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien ist die GdP in terminlicher Absprache. Dies gilt auch für einen Gesprächstermin mit der Hausleitung des Bundesministeriums des Innern.

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36 Kommentare
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  1. Ist da was dran?
    Lt. P und VP ist das Thema auf Präsidiumsebene noch nicht oder noch nicht genügend erörtert worden (Zeit für dieses wichtige Studie war ja genügend).
    Damit ist eine dienstliche Teilnahme an den vorgesehenen Veranstaltungen quasi untersagt worden.

  2. Wenn man dann dabei ist zu diskutieren und beraten, sollte man gleich mal die BaL-Geschichte für die benachteiligten klar stellen. Mit dem hier und da und vielleicht könnte man so manchen jungen PVB den es betrifft evt. doch noch zum Berufswechseln drängen.
    Wer mag schon Unsicherheit, und mal ehrlich, um zu sehen dass so manches schief läuft muss man nicht studiert zu haben. Fordern hilft da nicht, wir fordern und fordern und was dabei heraus kommt hat man ja am Weihnachtsgeld gesehen….nichts!
    Also lasst wenigstens diese Geschichte nicht im Sande verlaufen.
    MfG der Jupp

  3. Ich werde keinem mehr die Hoffnung geben, dass die BPOL die Zukunft ist für alle jungen Leute.
    Ich werde die Wahrheit sagen, auch wenn es heißt man ist Beamter. In verschiedenen Bereichen der freien Wirtschaft haben die Leute bessere und humanere Bedingungen und verdienen teilweise noch mehr, bekommen sogar einen Monatslohn noch an Zusatzgelder (Weinachten o.a)Immer mehr POK / PHK und immer mehr, die nur noch meinen danach führen zu müssen, die Arbeit macht der mittlere Dienst. Und jetzt noch Beurteilungen alle drei Jahre.
    Macht euch schhon mal mit dem Gedanken vertraut, dass jetzt als POM in Pension gegangen wird.
    Aber troz aller guten Hilfen der Gewekschaften. Frage: Ist einer von denen noch nicht ausbefördert??

    Denkt auch an die , die für euch in den DG`s die Arbeitmachen

  4. Ich kann nicht verstehen warum unser BMI noch mit keiner Silbe etwas zu der Studie gesagt hat! Das Ergebnis scheint da oben niemanden zu interessieren!

  5. Macht Pirna auch so´ne Veranstaltung?
    Ich denke gerade hier liegt´s im argen.

  6. Man kann ja diskutieren so viel man will, aber das ändert nichts an den Fakten.
    Mit zu wenig Personal kann man die Aufgaben der Bundespolizei nicht alle erfüllen.
    Und mit überaltertem Personal erst recht nicht.
    Es müssen dringend neue junge Kollegen eingestellt werden damit ein ausgewogenes Arbeitsverhältnis entsteht. Da muß man halt auch einfach mal langfristig und vorbeugend denken und planen.
    Ein einzelner Gesundheits- und Präventionstag ist zwar schön und auch nett gemeint, aber ändert nichts an der Überlastung und der daraus resultierenden Krankheitslage.
    Um das zu verstehen muss man weder eine studierte Führungskraft sein noch ein ärztlicher oder psycologisch geschulter Wissenschaftler.
    Hier ist einfach mal der normale und gesunde Menschenverstand gefordert.

  7. Ich gehe fest davon aus, dass es im Bereich der BPOLD Stuttgart keine offizielle Diskussion zur Klartext-Studie geben wird.

    Das Personalsachgebiet dort ist ein Witz, von Personalentwicklung kann keine Rede sein.

    Der Präsident bekämpft in seinen zeitfordernden und -erstickenden Reden auf nervigen Personalversammlungen die inflationäre Burn-Out Symptomatik und hütet sich in verschwurbelten Wort- und Satzhülsen vor klaren Aussagen.
    Er wird sich hüten, die Pandora-Büchse im eigenen Haus zu öffnen.
    Keine Panik auf der Titanic – dies ist die Hauptaufgabe der Präsidenten.
    Nicht die Direktionen sind die Adressaten der Studie, denn ein Einfluss der Präsidenten in Potsdam oder Berlin ist schlicht nicht gegeben.
    Adressaten sind die Medien und die Leitung vom BPOLP und BMI.
    Only bad news is good news.

  8. Ich dachte eigentlich, dass man sich von der obersten Führung schon mit diesem heiklen Thema auseinander gesetzt und mit dem Professor Strohmeier das Ergebnis diskutiert hat. Aber scheinbar ist das noch nicht passiert. Schade eigentlich, denn ich dachte, dass man das Thema als sehr wichtig einstuft.

    Da erst jetzt über das Ergebnis der Studie diskutiert wird, wird sichlich nichts großes von seiten der obersten Führung für den einzelnen PVB dabei rauskommen. Denen scheint es egal zu sein, was als Ergebnis bei dieser Studie heraus gekommen ist.

    In meinen Augen sollte sich die oberste Führung mit dem Ergebnis der Studie sehr schnell und umfassend beschäftigen. Denn ich sehe alleine bei uns in der Inspektion den Tenor, dass die einzelnen PVB an ihre Leistungsgrenze längst angekommen sind bzw diese schon längst überschritten haben…

    Man sollte diese Überbelastung nicht auf die leichte Schulter nehmen. Und wenn unsere Führung meint, dass mit der Zeit die Ergebnisse dieser erstklassigen Studie bei den einzelnen PVB in Vergessenheit gerät, hat sie sich aber sehrwohl geirrt…

  9. In meinem Freundeskreis kann ich beobachten, dass viele meiner Freunde halt in der Familien suchen. In Zeiten von Lügen, Krisen, Umverteilungen, Preiserhöhungen wird die Familie immer wichtiger. Auch ich und viele meiner Kollegen haben mit diesen Problemen zu kämpfen. Leider können wir uns nicht zurückziehen, da wir von einer Reform zur nächsten Reform getrieben werde. Die Arbeitszeitverlängerung, Abordnungen und der hohe Altersdurchschnitt tun ihr übriges. Es bleibt nicht viel Zeit für Freunde, Hobbys und Familie. Kein Wunder das wir so einen hohen Krankenstand haben.
    Manchmal frage ich mich, ob es überhaupt Sinn macht noch Vollzeit bei der Bundespolizei zu arbeiten und sein ganzes Leben zu versauen. Wenn ich mir die derzeitigen Preisentwicklungen (z.B. Benzin, Gas, Lebensmittel) anschaue und mir die negativen Nachrichten über die Zukunft des Euro anhöre, dann komme ich echt ins Grübeln. Lohnt es sich noch für sein Alter vorzusorgen oder soll ich lieber heute leben??? Hoffentlich stehen wir (unsere Rentnertruppe)nicht irgendwann einem völlig frustierten, hasserfüllten und entäuschtem Volk gegenüber.

  10. Ich gehe davon aus, dass vor der Veröffentlichung von Klartext bereits die o.a. Stellen intern teilhaben durften.

    Die Kassen sind leer.

    Wir haben keine Lobby.

    So gehts immer weiter bergab, unaufhaltsam.

    Wie stehts auf der Bundespolizei kompakt:

    Sicherheit ist unser Beruf!

    Sparen ist unser Beruf, sollte drauf stehen.

    Ich bin es leid die prozentualen Einsparungen gerechnet auf die letzten 20 Jahre anzugeben. Gähn

    Was ist GdP wird`s noch was mit der Bundespolizei oder war`s das?

  11. Hoffentlich hat das Volk nicht auch mal die Schnauze voll wie z.B. in Griechenland oder in der arabischen Welt.
    Die sind auch zu lange von ihren Politikern belogen worden !

  12. Hallo,

    mein Beitrag hat nicht direkt etwas mit dem Thema Klartext zu tun. Habe einen Tauschpartner der LaPo. Durch den sozialmedzinischen Dienst wurde das Urteil ausgesetzt, da er 12kg über dem Body-Mass-Index (BMI) liegt. Ich frage mich, wer in der BPOL diesen BMI erfüllt (ausser evt. bei Neueinstellung). Hat jemand Erfahrung in vergleichbaren Fällen?

  13. @VerWalter
    Genauso sieht es aus.
    100% Zustimmung

  14. „Nicht die Direktionen sind die Adressaten der Studie, denn ein Einfluss der Präsidenten in Potsdam oder Berlin ist schlicht nicht gegeben.“
    Eintrag von VerWalter am 12.Mai 2011

    …seh´ich ähnlich! Tatsächlich scheint sich sehr oft bei den Direktionsleitungen nicht die Frage zu stellen, ob sie´s begriffen haben, sondern eher , ob sie´s begreifen dürfen! Das Flüchten in Worthülsen ist ebenfalls hausgemacht, da bekanntlich für jeden Pillepalle eine “ Sprachregelung“ erlassen wird und man die Präsidenten bei Nichteinhalten derselben gewaltig am ***** packen würde!

    Sicherlich hat die Bundespolizei in den 60 Jahren ihres Bestehens Fortschritte gemacht und ist moderner geworden (Wir sind schliesslich nicht alleine auf der Welt, obwohl man das mitunter glauben könnte…), was die Eigenständigkeit der einzelnen Beamten anbetrifft (auch und gerade in Führungspositionen!) habe ich jedoch manchmal das Gefühl, vor 34 Jahren als Sommerverstärker beim GSE mehr selbst entscheiden gedurft zu haben (und zu müssen!) als heute ein Inspektionsleiter!

    Aber zurück zum Punkt:
    Alleine aus diesem Grund werden die Direktionen nicht die erste Wahl als Ansprechpartner sein, da nicht zu erwarten ist, dass von dieser Seite Druck auf BPOLP und BMI aufgebaut werden wird! (Andererseits: hoffen darf man ja schon und es ist natürlich ein Gebot der Fairness, dem Partner (?) Gelegenheit zur Äußerung und Veränderung zu geben, wenngleich wir diesen Umgang mit uns in den letzten Jahren eher vermisst haben…)

    Selbst bei BPOLP und BMI verspricht das erfahrungsgemäß nicht sehr viel Erfolg (und wenn, dann höchstens dadurch, dass man ihnen die Konsquenzen, auch und vor allem in der Öffentlichkeit, bewusst macht!)
    Nein, das Ganze muss geschickt und dauerhaft in den Blickpunkt der Öffentlichkeit geraten. Hierfür gilt es aber in erster Linie die Leitmedien zu mobilisieren. Nur dann kann und wird sich auch etwas bewegen!
    Damit zusammenhängend darf aber auch die Rolle der Politik nicht unterschätzt werden.

    Im Übrigen: im BMI dürfte man mittlerweile auch gerne mal aus dem Quark kommen und sich zumindest mal zu „Klartext“ äussern!
    (Wie auch zu den anderen offenen Fragen…) Die Schonfrist eines neuen Amtsinhabers kann auch der neue BMI nicht unbegrenzt in Anspruch nehmen. Diese Schonfristen zugestanden, abgewartet, positive Signale erhofft und gesehen (Fatamorgana?) haben wir schon zu häufig bei zu vielen Innenministern!

  15. GSE! Gerhard, du hast das richtige Stichwort gesagt! Die Misere der Bundespolizei begann, als die damaligen Kommandos den Einzeldienst übernommen haben. Ab diesem Zeitpunkt ging es mit dieser Behörde (zumindest mit dem Einzeldienst) bergab. Und tatsächlich gab es Verbesserungen. Diese wurden jedoch von der Basis initiiert und über die Gewerkschaften und der Politik der Bundespolizei „angeordnet“. Die Bundespolizei kann sich von innen heraus leider nicht weiterentwickeln. Denn so ist das System Bundespolizei: wer sich von unseren Führungskräften als erstes bewegt (opponiert), der verliert (wird nicht befördert).

  16. Die Innenminister ( aber auch Minister von anderen Resorts ) wechseln doch mittlerweile so häufig, dass sie sich eigentlich unmöglich mal mit ihrem nachgeordneten Arbeitsbereich identifizieren können.
    Es geht doch eigentlich nur um Macht und ein gutes Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit.

  17. Und um das eigen Wohl ;)

  18. Hallo,

    hier ist immer von der Klartext-Studie die Rede.
    Wenn es nach den (nicht vorhandenen) Reaktionen
    an meiner Dienststelle geht, dann müsste man glattweg annehmen, diese Studie hat es nie gegeben.
    Das sagt doch wohl alles…

  19. Liebe(r) Kolleg(in)e,
    sage uns bitte, an welcher Dienststelle Du arbeitest und wir kommen vor Ort und sorgen dafür, dass die Klartextstudie dort sehr wohl zur Kenntnis genommen wird.
    Gruß
    Jupp Scheuring

  20. Der Studie ergeht es wie den Menschen in Japan – sie wird schnell vergessen werden!

    Der Nichtäußerungspakt des BMI sagt alles!

    Echt traurig Herr Friedrich!

  21. Hallo Jupp…
    Doch das gibt es, auch auf unserer Dienststelle wurde diese Studie überhaupt nicht zur Kenntniss genommen!
    Hier wird seitens der Inspektionsleitung alles nur erdenkliche unternommen die KSB weiterhin und sogar noch mehr zu demoralisieren, als sie es eh schon sind!
    Grüße aus Berlin/AA

  22. „Doch das gibt es, auch auf unserer Dienststelle wurde diese Studie überhaupt nicht zur Kenntniss genommen!“
    Eintrag von Jens’er am 13.Mai 2011

    …ich denke, das gibt es landauf, landab!
    Das Thema wird tatsächlich ziemlich totgeschwiegen! Hierbei glaube ich allerdings nicht, dass die jeweilige Führung dies nicht weiss, zur Kenntnis genommen hat oder dass es sie nicht interessiert, sondern eher, dass man auf dieses Ergebnis (Hat eigentlich jemand etwas anders erwartet?) schaut wie das Karnickel auf die Schlange…. –

    Vielleicht erledigt sich das Problem ja auf wundersame Weise von selbst?

    Vielleicht kommt ja auch endlich die ersehnte „Sprachregelung“ aus Potsdam, die ihnen dann sagt, wie sie sich zu verhalten oder zu äussern haben?
    (Von konkreten Handlungen zur Beseitigung der Misere wollen wir an dieser Stelle mal noch garnicht reden!)

    Im Umgang mit dieser Studie zeigt sich einmal mehr der „Erfolg“ der Zentralisierung in seiner ganzen Pracht!

    Deshalb wäre es m.E. auch sehr blauäugig, zu glauben, dass sich Erfolge aus der „Klartext“ – Befragung via Vernunft und Einsicht einstellen werden, sondern man wird die „Führung“ hierzu massiv unter Druck setzen müssen. Nachdem uns hierzu nur wenige Werkzeuge zur Verfügung stehen, wir dieses am ehesten über die Öffentlichkeit bzw. mit Hilfe der Politik zu erreichen sein.

    Vielleicht könnte aber unsere Führung ja am Dienstag anlässlich des Besuches des Innenministers beim BPOLP diesem gegenüber abwechslungshalber auch mal „Klartext“ reden…?

    Nicht?

    War ja auch nur so ein Gedanke….

  23. Die Innenminister ( aber auch Minister von anderen Resorts ) wechseln doch mittlerweile so häufig, dass sie sich eigentlich unmöglich mal mit ihrem nachgeordneten Arbeitsbereich identifizieren können.
    Es geht doch eigentlich nur um Macht und ein gutes Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit.

    Eintrag von Skeptiker am 13.Mai 2011

    Du hast Recht!Der Her IM hat sich ja noch nicht einmal bei den Angehörigen der Bundespolizei vorgestellt.Aber in der kommenden Woche wird er das BKA besuchen (Quelle: Extrapol).Kann jeder für sich interpretieren.

  24. Hallo Jens!

    Das hört sich ja gar nicht gut an. Was ist denn da bei Euch los im AA?

  25. „Hallo Jens!

    Das hört sich ja gar nicht gut an. Was ist denn da bei Euch los im AA?

    Eintrag von Horst am 14.Mai 2011“

    Ist nicht alles gut bei der Bundespolizei, weiß jeder. Aber es muss wirklich krass sein beim AA, wenn jemand so etwas postet.

  26. Vor Klartext wurde immer auf diese Studie verwiesen mit dem Hinweis, dass dann Bewegung in unsere Firma kommt. Tja, der IM scheint das genauso aussitzen zu wollen, wie seine Vorgänger in bester Gesellschaft mit unser Angie, oder? Stellt sich nun die Frage: Was nun GDP???? Wo bleiben die erhofften und versprochenen Auswirkungen auf den vielen Baustellen, die uns Potsdam bescherrt hat? Wenn sich nichts bewegt, sollte man so konsequent sein und den Laden in Teilbereichen dicht machen, sprich: räumt uns endlich die Möglichkeit eines Wechsel zur richtigen Polizei ein und die „Nörgler“ sind endlich weg, oder? Tja, nur leider wird dann der Buscho wohl ausbluten und alle in Potsdam werden sich fragen warum, war doch immer sooo schön bei uns!!! Ach ja, noch was, was macht eigentlich der POM-Bauch, schon lange keine neuen Versprechungen mehr gehört?

  27. @Gelegenheitsgast vom 14.Mai
    Ja so ist das! Also wenn ich auf eine neue Dienststelle komme, stell ich mich erst mal vor! Fazit: Die Bupo interessiert dem BMI nicht die Bohne!

    Das Ergebnis von Klartext ist erschütternd! Aber das traurige ist, das Ergebnis interessiert keinen von denen da oben. Ebenso die Ausführungen von Jörg Radek, dass Gesundheitsvorsorge Führungsaufgabe ist. Aufgezeigt und eingeschlafen und nie wieder etwas davon gehört!

    Ich weiß eigentlich nicht was es da noch zu diskutieren und vorzustellen gibt! Die oberste Führung kann lesen und wenn etwas in Führungslehre aufgepasst hat, kann man da schnell und unbürokratisch etwas ins Rollen bringen! Sollte man eigendlich meinen bei den Besoldungsstufen!

    Ich bin davon überzeugt, dass sich im BMI noch keiner mit dem Ergebnis auseinandergesetzt, geschweige denn zur Kenntnis genommen hat!

  28. Hallo Jupp…
    Doch das gibt es, auch auf unserer Dienststelle wurde diese Studie überhaupt nicht zur Kenntniss genommen!
    Hier wird seitens der Inspektionsleitung alles nur erdenkliche unternommen die KSB weiterhin und sogar noch mehr zu demoralisieren, als sie es eh schon sind!
    Grüße aus Berlin/AA

    Eintrag von Jens’er am 13.Mai 2011

    Liegt das eventuell daran, dass der stellv. IL im AA großen Einfluss auf den IL hat und hängt es eventuell damit zusammen das dieser mal lange Zeit bei einer anderen Gewerkschaft herausragendes Mitglied war, und auch nichts davon hält was die GdP so macht? Nur Vermutungen, aber in gewissen Positionen sollte man eher neutral sein!

  29. @Gelegenheitsgast

    Ja, es ist doch wirklich armselig, dass sich der neue BMI nicht mal per Text im Intranet bei seiner Bundespolizei vorgestellt hat.
    Dabei wäre es ja noch nicht mal viel Arbeit gewesen, denn ich denke das Leute in gehobenen Positionen sowieso nicht selber schreiben, sondern von einem Adjudanten ( Ghostwriter ) ein Schreiben vorgelegt bekommen was dann nur noch unterschrieben werden muss.
    Da kann man mal sehen wie unwichtig die Mitarbeiter sind, wenn man selbst darauf verzichtet.
    Da brauch man dann auch nicht viel Hoffnung in die Umsetzung der Klartextstudie setzen.
    Ich kann mich auch noch an ein Zitat eines ehemalien Inspektionsleiter erinnern, welcher in die Politik gewechselt hat:
    „Ich mache eigentlich keine Basisführung!“
    Sollte wohl so viel heissen wie: „Eure Meinung ( des Pöbels ) interessiert mich sowieso nicht!“.
    So denken offensichtlich viele Führungspersönlichkeiten.
    Das war schon in der Antike so und wird sich vermutlich auch nie ändern !!!

  30. Hallo Jens`er,
    dein IL hat die Studie letzten Donnerstag persönlich, wie alle an der Führungsbesprechung teilgenommenen IL der Direktion Berlin, durch Herrn Prof. Dr. Strohmeier sowie Sven Hüber vorgestellt bekommen.

    Nach den Worten unserer Mitbewerber auf: http://www.dpolgost.de/html/20110315.html
    liegt im übrigen doch nicht allzuviel im argen, im AA.

    Das es anders ist denke ich auch, aber dazu gehört auch es an die richtigen Stellen zu tragen. Deshalb, zu den Problemen im AA welche zum Teil bekannt sind, melde Dich bitte mal bei mir für ein Gespräch.

    Gruß Lars

  31. Das Ergebnis der Studie ist doch wohl ein unmissverständlicher Auftrag an die gesamte Führung der BPOL zu handeln. Nicht zu handeln käme einer Befehlsverweigerung gleich. Und die wäre zu ahnden. Allerdings befürchte ich, dass es an vielen Dienststllen zur Befehlsverweigerung seitens der Führung kommen wird. Auf meiner Dienststelle habe ich bisher von offizieller Seite auch noch nix gehört, dass man sich ernsthaft mit dem Thema beschäftig. Man müsste ja zunächst einmal das Ergebnis der Studie auf regionale bzw. lokale Eben runterbrechen, um zu ermitteln, welche Teilergebnisse der Studie auch auf die eigene Dienststelle zutreffen. Das wären dann die Baustellen der lokalen Ebene und an deren Lösung müssten dann alle MA auch mit einbezogen werden.

  32. Werte Kollegen,

    auch ich warte seit Wochen, dass erste Verbesserungen und vor allem Entlastung an der Basis eintritt. Aber Pustekuchen. Außer Gerede und Bildung von weiteren Arbeitskreisen und Zirkel, welche ironischerweise ja gerade Basis notwendiges Personal entziehen, hat sich nichts gebessert.

    Der hohe Belastungsfaktor, fehlende Pausen, teils nicht machbare Verpflegung während dieses Dienstes, die weltfremden, polizei-taktisch nicht nachvollziehbaren Dateineingabeverpflichten (welche im übrigen in keinster Weise erleichtert wurden!! Vielleicht auf dem Papier ! Aber nicht bei der polizeilichen Basis!!!!!), Vorgesetzte, welche den Belastungsgrad und deren Auswirkungen auf das körperliche Wohlbefinden, nicht ernst nehmen, Reglementierungswahn welcher jegliche Eigeninitiative beschneidet und weiterhin Ungerechtigkeit pur bei der Besetzung von Dienstposten!!!

    Es ist kein Wille erkennbar, etwas an diesem Umständen zu ändern. Anders kann ich mir nicht erklären, dass sich die oberste Führung nicht vor Ort begibt und sich mit dem wertvollsten in dieser Behörde- dem MENSCHEN- unterhält und gemeinsam im Team Verbesserungen auf den Weg bringt.

    Was nutzen Cooperate Identity Phrasen, wenn diese nicht in der Realität ausgelebt werden????

    Ich kann mir diese Ungerechtigkeiten bei der Dienstpostenvergabe nicht mehr ansehen. Wie kann man Beamte, welche sich seit Jahren aufopfernd für Behörde einsetzen so behandeln??? Erneut wurden Dienstanfänger auf lukrative Posten wie beim BPOLREV Mainz gesetzt. Kollegen, mit guten Beurteilungen und langer Dienstzeit hingegen wird jegliche Veränderung verwehrt, da die benannten Posten nicht einmal in der Phase 4 ausgeschrieben wurde. Dennoch wurden nun erneut junge Kollegen auf diese Posten gesetzt.

    Diese Ungerechtigkeiten sind inakzeptabel. Sie untergraben das Leistungsprinzip des öD und die Gleichberechtigung eines jeden.

    Zugleich sind diese Zustände ein Schlag für jeden Beamten, welcher seit Jahren engagiert, leistungs- und serviceorientiert seinen Dienst versieht.

    Ich selbst kenne viele Kollegen, welche seit vielen vielen Jahren versuchen in den Bereich Hannover zurückzukehren. Jedes Mal müssen Sie dann sehen, wie vor Ihren Augen Kollegen, und dies kopfschüttelnd teils gegen den Willen der Kollegen selbst, immer wieder vor Ihren Augen auf die heimatnahen Posten gesetzt.

    Liebe GdP-Führung. Kümmert Euch bitte endlich, darum dass diese Zustände beseitigt werden. Setzt Euch weiterhin dafür ein, dass ein gerechtes Personalverwendungs- und Entwicklungskonzept zum Tragen kommt.

    Ich wundere mich nicht, dass so mancher Kollege seinen Idealismus verliert. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich selbst auch zutiefst enttäuscht bin. Seit Jahren habe ich nur ein Ziel: meinen Betrag für den Erfolgung unserer Behörde zu leisten. Doch wer jahrelang gänzlich von Veränderung ausgeschlossen wird, verliert auch irgendwann die Hoffnung auf Gerechtigkeit!!!!!!!

  33. Die Studie zeigt doch nur das der Buscho total am Ende ist. Es wird sich nichts ändern. Gespielte Empörung vielleicht mal, mehr nicht. Die Gewerkschaft tut ihr möglichstes. Das glaube ich. Aber es hift nichts. Wir arbeiten nur noch, um den Vorgesetzten den nächsten goldenen Stern zu bringen. Auch das glaube ich. Zumachen, für alle das beste. Habe über 30 Jahre rum, bin also nicht neu und konnte mir in dieser Zeit ein Bild machen.
    War mal gerne Polizist, ist aber lange her. Nur noch 15 Jahre dann habe ich Ruhe.
    Alles Gute, Kollegen

  34. Worte eines Vorgesetzten unserer Dienststelle: „Nehmt das Ding mit aufs Klo, denn dort gehört es hin“.
    Und der Eindruck trügt nicht, dass es in unserer Inspektion keinen interessiert. Im Gegenteil man überlegt, wie noch mehr aus den Beamten herauszupressen ist und beschäftigt sich mit Nebenkriegsschauplätzen wie “ Fotos von privaten Safe machen, diese dem IL vorlegen ob man dann noch die Waffe mit nach Hause nehmen darf“ Und wehe wenn nicht, dann kommt das persönliche Gespräch beim IL. Haben die keine anderen Sorgen?? Ach ja die Fürsorgepflicht!! Na dann passt immer gut auf Euch auf!!!

  35. @ Andre

    ich geb Dir im Grunde in allen Punkten Recht und bin ebenso frustriert über die jetzigen Zustände bei uns an der Dienststelle und in der BPOLP überhaupt.

    Aber genau aus diesem Grund habe ich unserem P vorgeschlagen einen runden Tisch mit allen Bereichen einzurichten (s. unser Beitrag im geschützten Intranetforum).

    Der P hat es aufgegriffen und es genau so umgesetzt. Ich persönlich sehe das für mich als letzte Chance etwas zu verändern indem ich daran teilnehmen werde. Ich denke wir müssen unsere Präsidenten in die Pflicht nehmen und dann sehen wir ob sie es ernst nehmen oder ob die Geschichte wieder im Sande verläuft. Ich bin davon überzeugt, dass der Eine oder Andere wirklich nicht genau weiß was in seinem Laden läuft und vielleicht bereit ist etwas zu ändern.

    Das können wir aber nur wenn solche Leute wie Du auch daran teilnehmen und offen Missstände ansprechen.

    Für mich ist aber auch klar, dass ich mich von dem Verein hier endgültig innerlich verabschiede wenn es wieder totgeredet wird.

    Die Hoffnung stirbt zuletzte

    Holger

  36. Hallo Holger,

    ich finde Deinen Vorschlag gut. Jedoch ist die Thematik allen Verantwortlichen seit langer Zeit bekannt. Wer mich kennt, der weiß, dass ich kein Mensch der leeren Worte bin. Ich mag meinen Beruf und unternehme alles in meiner Macht stehende um unsere Dienststelle und Behörde nach vorne zu bringen. Teamwork, Gemeinschaftsgedanke und Engagement sind meine Visionen. :)

    Ich möchte mich auch weiterhin aktiv einbringen. Nörgelei und chronische Unzufriedenheit sind keine Lösungsansätze.

    Wer sich aktiv engagiert, kollegial und couragiert in unserer Behörde agiert, darf auch Kritik üben und Verbesserungsvorschläge einbringen. Allerdings muss diese konstruktiv und vor allem vertrauensvoll gegenüber den Vorgesetzten/ bzw. Führung sein. Wir sind ein Team und müssen zusammenhalten.

    Unser gemeinsames Ziel ist die Gewährleistung der inneren Sicherheit und die Verbesserung der Berufszufriedenheit unserer Kollegen. Der Bürger hat dies zweifelsohne verdient. Uns dies geht eben im Team besser und macht erheblich mehr Spass :)

    Lieber Holger, leider kommt es derzeit vor, dass Dienstanfänger gegen ihren Willen in verschiedene Bereiche der BPOL versetzt wurden. Zeitgleich aber Anträge von älteren Kollegen in genau diese Bereiche abgelehnt wurden. Diese Umstände fördern keine Berufszufriedenheit und würden durch ein längst fälliges (auch direktionsinternes) Personalverwendungskonzept beseitigt werden. Die Problematik ist bundespolizei-umfassend und muss daher zentral gelöst werden. Die momentane Praxis der Dienstpostenvergabe widerspricht dem Leistungsgedanken im öD, der Chancengleichheit und des öffentlichen Zuganges. Sie steht nicht im Einklang mit dem Urteil des VG Lüneburg (Urteil bei Tauschversetzungen, Heimatnahe Versetzung Fürsorgepflicht). Wenn es freiwillige Beamte gibt, darf es keine Zwangsversezungen geben. Zufriedene Beamte sind auf lange Zeit gesehen motivitierter und leistungsstärker. Studien aus der Wissenschaft belegen dies.

    Lieber Holger, danke für Dein Engagement. Solltest Du bei dem gemeinsamen Tisch teilnehmen, dann lass es mich wissen (Email). Vielleicht können wir uns absprechen und Vorschläge erarbeiten. Zweifelsohne können wir hiermit einen kleinen Beitrag leisten um unsere Dienststelle attraktiver zu machen bzw. die Zufriedenheit unserer Kollegen zu erhöhen. Meine Unterstützung als Vertrauensmann und Mitglied des erweiterten Vorstands der GdP Direktionsgruppe ist Dir gewiß.

    Kollegialer Gruß