GdP Personalräte auch am 01. Mai bei der Einsatzbetreuung!

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GdP auch am Feiertag unterwegs!

Der 1. Mai diesen Jahres war für die Bundespolizei wirklich kein Honigschlecken. Anlässlich eines öffentlichialen Aktionsbündnisses 1. Mai“ mit angemeldeten Gegendemonstrationen von Linken und Gewerkschaften musste in Heilbronn eine Großlage bewältigt werden. Über neunhundert Kolleginnen und Kollegen, darunter selbstverständlich auch wieder Verwaltungsbeamte und Tarifkräfte, bewältigten den Einsatz wieder einmal bravourös. Unsere GdP-Personalräte konnten sich vor Ort direkt ein Bild über das Einsatzgeschehen machen. Obwohl die Kolleginnen und Kollegen wohl an diesem Tag viel lieber mit ihren Angehörigen bei einer gemütlichen Maiwanderung den Tag verbracht hätten, wurde der Einsatz solide und mit viel Einsatzwillenabgearbeitet. Nicht zuletzt die Logistik in Bezug auf Unterbringung und vor allem Verpflegung wurde von den Einsatzkräften immer wieder lobend erwähnt. Hier noch einmal ein Dank an alle Beteiligten Kolleginnen und Kollegen. 0501heilbronn.jpgDie von den Personalräten verteilten Süßigkeiten wurden als kleiner Snack für zwischendurch auch dankend angenommen. Es war schon beeindruckend wie viel Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Republik an diesem Einsatz beteiligt waren. Kräfte aus Hünfeld, Bad Bergzabern, Deggendorf, Alarmzüge aus den AFZ Oerlenbach und Eschwege, Alarmzüge aus der Direktion Stuttgart, MKÜ und und und haben die Inspektion Stuttgart in die Lage versetzt diesen Einsatz zu bewältigen.

Überrascht hat das Verhalten von 6 Demonstranten aus dem Schwarzen Block. Diese verteilten urplötzlich untereinander GdP-Demonstrationswesten und zogen diese auf Kommando über. So standen sie in vorderster Reihe unmittelbar den Einsatzkräften gegenüber. Dies scheint wohl wieder einmal eine neue Taktik zu sein um die Einsatzkräfte zu provozieren. Nicht vergessen bei dem Betreuungseinsatz wurden auch die Einsatzkräfte für den Sonderdienst am Bahnhof Stuttgart Bad Cannstatt welche die Lage Frühlingsfest bewältigen mussten. Nach vorherigem Nachtdienst bis 06.00 Uhr standen diese bereits wieder um 16.00 Uhr auf der Matte und mussten Sonderdienst Frühlingsfest bis Nachts um 02.00 Uhr ableisten. Wir betrachten dieses als absolute Ausnahmesituation auf Grund der vorhandenen Lage. Auf Dauer ist es jedoch für die Kolleginnen und Kollegen nicht zumutbar solche Mammutdienste abzuleisten. An dieser Stelle noch einmal Dank an alle Beteiligten die diesen 1. Mai so vorbildlich abgearbeitet haben.

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Themenbereich: Fussballeinsätze und Gewalt | Drucken

10 Kommentare
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  1. Na ja, wenn man Verpflegung bekommen hat. Wir wurden auf Selbstverpflegung gesetzt und nach dem alle anderen bekommen hatten, durften wir die Reste (die nicht für alle gelang hätten) empfangen (mir ist nicht bekannt, dass sich noch jemand genommen hat (wir waren alle satt von was wir uns selber gekauft hatten)). Ein HOCH auf die Logistik. :-(

  2. Hallo PST,

    es liegt nicht immer an der Logistik. Ihr müsst einmal bedenken, dass die Logistik in den Abteilungen nur ausgelegt ist die eigene Kräfte zu versorgen. Eine Versorgung von „Fremdkräften“ ist nicht immer möglich. Auch fehlen den EU/StOS Personal hinten und vorne.
    Das sollte man bei aller Kritik immer beachten.

  3. bayreuther kräfte waren auch dort, nur zur info gdp.

  4. Bei teilweise 11 Stunden in der KSA, bei den Temperaturen ist das wohl das Mindeste.
    Viele der eingesetzten Einheiten waren zudem schon den Vortag bis 22.00 Uhr eingesetzt (z.B. Fußball).
    Zum Thema EU/StOS:
    Es fehlt nicht immer nur am Personal, sondern an Ideen und an der Einstellung.
    War wieder für mich der beste Beweis, dass die Versoger in die Einheiten gehören.
    Die meisten haben gerödelt ohne Ende z.B. die zwei Versorger mit den Kanistern die zwischen den Kräften hin und her gelaufen sind.
    Vielen Dank an die beiden und den Zivilangestellten sowie dem Küchenchef und seinen Mitarbeitern.
    Aber diese Einstellung bringen nicht alle……und flexible Entscheidungen bedürfen dann schon mal das Machtwort eines Abteilungsführers

  5. @Guido Kuhn

    „Auch fehlen den EU/StOS Personal hinten und vorne.“

    Entschuldige, wenn ich das lese, muss ich mich schon stark beherrschen!
    Es mag nicht in Jeder Abteilung gleich sein, aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass in einigen Bundespolizeiabteilungen im Bereich EU/StoS verfügbares Personal mit teilweise über 100% teilweise sogar weit über 150% geführt wird!
    Auch habe ich fest gestellt, dass der EU/StoS-Bereich von einigen Kollegen, die nicht mehr zum Einsatz können oder wollen (noch schlimmer), als „ruhigeres Kissen“ mit Dienst von Mo – Fr genutzt wird!
    Im Gegensatz dazu ist in manchen EHu’s das verfügbare Personal auf teilweise unter 70% geschrumpft! Ursachen hierfür sind: Abordnungen, Auslandsverwendungen, Langzeiterkrankungen und Fremdverwendungen (unter Anderem im EU/StoS)!
    Somit, sind die PVB in der Gruppe die, die immer ran müssen!

    Auslöser für diese Problematik kann durchaus die noch nicht abgeschlossene aktuelle Reform sein, nur diese Fremdverwendungen gab es schon immer! Nur der Umfang scheint m. E. gestiegen zu sein!
    Versorgung der Einsatzkräfte ist eine Serviceleistung, für die, die ihren Kopf oft genug bei Fußballspielen und Demos hinhalten!
    Es mag Abteilungen geben, in denen das nicht wie oben beschrieben ist, nur scheint mir hier der Spruch zu passen: „Ausnahmen bestätigen die Regel!“

    Entschuldigung, den Dampf musste ich ablassen!

  6. @Guido Kuhn
    Die Versorger waren da, aber der Einzeldienst (früher Senfhosen genannt) bekommt halt nix (zu mindest diesmal). Wo drann es liegt kann ich nicht schreiben, aber 13,5 Stunden und dann selbst versorgen, was ist mit der Führsorgepflicht?????? Getränke gab es auch erst zum Schluss, dann brauche ich sie nicht mehr.

    Wir hatten diesmal Glück waren auf nem Bahnhof, aber was ist beim nächsten Mal???

    Ich gebe dem Versoger nicht die Schuld, der Dienstherr hat die Schuld und es muss langsam mal was von OBEN kommen. Vieleicht eine Vernünftige Planung? Ich habe schließlich die Pflicht zur Gesunderhaltung und das kann ich nicht, wenn ich keine Versorgung bekomme. Und immer Geld mitbringen, spengt dann auch irgendwann meinen Rahmen.

  7. Liebe GdP ihr seid wieder gefordert; hier werden mehrere aktuelle Probleme angesprochen, die unbedingtes Handeln fordern:

    1.
    Selbstverpflegung

    Es kann nicht sein, dass das „Sparprogramm“ bedeutet, dass Einsatzkräfte bei geschlossenen Einsätzen auf Selbstversorgung gesetzt werden.
    Es gibt schließlich bei solchen Einsatzlagen kaum die Zeit und vorallem nicht die Möglichkeit sich etwas zu Essen zu kaufen.
    Sparen ist gut und wichtig. Ich schätze, dass die Bundespolizei in vielen Bereichen unnötig viel Geld ausgibt (das wäre ein Thema für sich). Sparen bei der Versorgung (durch eigene Küche und Logistik) ist der falsche Ansatz.
    VERHINDERT DIESE BEWEGUNG; speziell bei der Bereitschaftspolizei.

    2.

    Personal bei EUStOS und Stäben scheint bei einigen Abteilungen weit über 100% (120-170)zu sein; während in den Hundertschaften weit UNTER 100% (80- 50)Personal ist und in den Einsatzzügen noch weniger.
    Stellt das tatsächliche IST fest und reguliert sinnvoll.

    3.

    Die Tragezeit der KSA ist auf 4 Stunden vom Hersteller empfohlen. Tatsächliche wird die KSA weit über 10 Stunden getragen.
    Es muss eine KSA LEICHT für die Verbände eingeführt werden, die für die lange Tragezeit ausgelegt ist.

  8. Im Namen der Dienstgruppe bedanken wir uns für den Besuch am 01.05.2011 im V-Dienst anlässlich des Frühlingsfestes in Bad Cannstatt.
    Feine Sache, weiter so.

  9. „..3.
    Die Tragezeit der KSA ist auf 4 Stunden vom Hersteller empfohlen. Tatsächliche wird die KSA weit über 10 Stunden getragen.
    Es muss eine KSA LEICHT für die Verbände eingeführt werden, die für die lange Tragezeit ausgelegt ist.)

    Eintrag von aeM am 3.Mai 2011

    Aber es ist doch zumindest anerkennenswert, solche Ausstattung, die der schweren KSA zu besitzen. Bisweilen werden sog. Lorenzzüge mit „Lorenz“ Ausstattung- und Bildung in solche Einsatzanlässe geschickt. Wir muckieren uns über Beamte aus dem Verband, ebenso wie die Bereitschaftspolizei über Pseudo- Verbandskräfte für den Einzeldienst. Den imaginären Alles- Könner wird es nun mal nie geben. Lassen wir dass, das Präsidium wissen. Zwischen begreifen können, und wollen besteht der Unterschied, dass man Sachzwängen und humanitären/ betriebswirtschaftlichen Erwägungen nicht unterlegen sein sollte. Das Ergebnis ist für den Empfänger aber dasselbe. Das Kämpfen an Fronten unterscheidet sich nur durch die Wahl der Mittel, welche der Gegner beherrschen muss.
    In diesem Sinne: wer feiern will, braucht die richtigen Mittel, und Geld kostet es auch!

  10. Einsatzverpflegung! (Fressbeutel)

    Danke an die Gewerkschaften, die unterwegs sind und sich um die Beamten kümmern.

    Jetzt ein Vorschlag von mir für eine bessere Einsatzverpflegung.

    Lasst die Verpflegung doch mal evaluieren wie alles andere auch.
    Das Ergebnis wird zumindest im Bereich West erschreckend sein! Alles Steuergelder, die zum größten Teil weggeworfen werden.