Gefährdet die Haushaltmisere die Durchführung des gesetzlichen Auftrages der Bundespolizei?

Entgegen aller offiziellen Beteuerungen via Internet verschärft sich die Haushaltssituation der Bundespolizei.
Es tritt genau die Situation ein, vor der die GEWERKSCHAFT DER POLIZEI Bezirk Bundespolizei schon bei Aufstellung des diesjährigen Haushaltes im Herbst 2010 gewarnt hat. Bereits damals wäre ein Zeitpunkt gewesen, behördlicherseits Gegenvorstellungen zu entwickeln.
Die vorgesehenen Kürzungen vor allem im Bereich der Verbrauchsmittel sowie des Erwerbs und der Haltung von Fahrzeugen, bei Dienstreisen und Baumaßnahmen, aber vor allem auch im Bereich der IT – Technik und beim Erwerb von Geräten, Ausrüstungs- und Ausstattungsgegenständen schwächt die polizeiliche Einsatzstärke der Bundespolizei und reduziert den Schutz der eingesetzten Bundespolizistinnen und – polizisten vor Gefahren für Leib und Leben bei polizeilichen Einsätzen. Gegenüber den Mitgliedern des Innenausschusses und des Haushaltsausschusses mahnten wir bereits damals an, den Mittelansatz deshalb dringend zu überprüfen und zu erhöhen. Konkret kritisierten wir z.B. zur Finanznot bei Verbrauchsmitteln und der Haltung von Fahrzeugen:Mit dem Wegfall der stationären Grenzkontrollen und dem Übergang zur mobilen „Fahndungspolizei“, der Reduzierung der Anzahl der Inspektionen und durch die Übernahme der grenzpolizeilichen Aufgaben an der Grenze zur Republik Österreich kommt es zu flächenmäßig größeren Zuständigkeitsbereichen, die intensiver als bisher zu bestreifen sind. Weiterhin belastend kommt die Teuerung bei den Energiekosten hinzu. Insgesamt sind ein kontinuierlicher Mehrbedarf an Fahrzeugen und eine deutliche Kostensteigerung wegen der erhöhten Kraftstoffpreise feststellbar. Seit 2006 wird jedoch für die Haltung von Landfahrzeugen eine konstante eine Summe von 20,3 Mio. Euro angesetzt. In diesem Haushaltsentwurf sind lediglich 19,2 Mio. Euro vorgesehen. Steigende Kosten – sinkende Mittel, diese Logik kann nicht aufgehen. Die Ansätze waren bereits in der Vergangenheit zu gering und müssen zwangsläufig zu angeordneten Spritlimitierung führen, was den polizeitaktischen Bedürfnissen keinesfalls entspricht.
Wegen der Unterfinanzierung sind notwendige Anschaffungen im Bereich der Dienst- und Schutzbekleidung, wie z.B. dem „aktive Gehörschutz“ zur Verhütung von Ohrenschäden bei Einsätzen (Knalltrauma etc., insbesondere bei Feuerwerkszündung bei Fußballeinsätzen) und die erforderliche Ersatzbeschaffung für Schutzwesten nur zu einem geringen Teil in den Bundeshaushalt eingebaut.
Die zunehmende Gewalt gegen Polizisten ist mittlerweile unbestritten und auch dem Parlament bekannt (vgl. BT- Drucksache 17/641). Laut Jahresbericht 2009 der Bundespolizei zu Angriffen auf Bundespolizeibeamte kam es gegenüber dem Vorjahr zu 130% mehr Verletzungen. Deshalb müssen die notwendigen Haushaltsmittel zur Beschaffung dieser Schutzausstattung dringend bereitgestellt werden.
Mit den beschlossenen und nun in den Dienststellen zu vollziehenden Einsparungen verschärft sich die finanzielle Situation in der Bundespolizei – auf Kosten der Arbeitsbedingungen der Kolleginnen und Kollegen. Die behördliche Aufgabenstellung an die Dienststellen, weitere Sparvorschläge wie Reduzierung von Kilometerlaufleistungen zu präsentieren, führt in die Sackgasse. Wir buchstabieren Loyalität anders. Es geht um das Aufzeigen, welche konkrete Folge dieser Haushaltsvollzug für den gesetzlichen Auftrag der Bundespolizei und für die Sicherheit der Kolleginnen und Kollegen hat. Dem internen Lamento vor Ort sollte nun das offizielle Bekennen folgen: So geht es nicht !

Ostsee – Zeitung

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Themenbereich: Ausstattung, Bekleidung, Technik | Drucken

86 Kommentare
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  1. es wird wieder genug geben, die im blindem Gehorsam die Hacken zusammenknallen und neben den geforderten Einsparungen, wie selbstverständlich, freiwillig noch mehr einsparen. Wenn ich als Bürger im Grenzgebiet rumfahre und nach 3 Stunden die Streife immer noch an der selben Stelle herumtritt macht man sich doch vor dem Bürger zum Gespött.

  2. Es ist doch immer wieder beschämend zu sehen wie schnell und wieviel Milliarden Euro für Banker und Rettungsschirme bzw. für andere Länder von der Regierung locker gemacht werden. Das passiert meist über Nacht nach einer kurzfristig einberufenen Krisensitzung.
    Aber für die innere Sicherheit der Bundesrepublik sowie deren Bevölkerung ist kein Geld oder zumindest nur wenig Geld da.
    Es heisst dann immmer es muss eingespart werden.
    So kann und darf es nicht weitergehen !

  3. Um die Eingangsfrage ganz einfach zu beantworten:

    JA! Und wer etwas anderes behauptet, LÜGT!

  4. Osama bin Laden ist tot!

  5. Kann hier dem Eintrag von „m.D.“ nur zustimmen. Genau das erlebe ich im Moment bei meiner Dienststelle. Zum Glück senkt dies nicht mehr die Motivation der Kollegen. Irgendwann geht es ja nun nicht mehr tiefer.
    Wenn ich dann auch noch höre, dass man schon im kleinen Kämmerchen zusammen sitzt und überlegt, ob es tatsächlich für die Kollegen des Einzeldienstes notwendig ist die neue, blaue, flammhemmende Einsatzbekleidung einzuführen oder ob es vielleicht eine Neuauflage des leicht entflammbaren MZA, halt nur in Blau, nicht auch tun würde, kann man doch nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. War ja auch schon immer leichter bei der Sicherheit der Kollegen die Einsparungen zu treffen. Naja, am Schreibtisch wird man ja auch nicht jedes Wochenende mit Pyrotechnik konfrontiert.
    Ich hoffe nur, dass dies massive Führungsproblem, welches wir in weiten Teilen der Bundespolizei mit einem negativen Menschenbild in Richtung des nachgeordneten Bereiches haben, irgendwann eine Kehrwendung erfährt.

  6. In der Direktion BPOD FRA haben sie noch einen Arbeitskreis gebildet. Einer von ganz vielen …

    Spar-Arbeitskreis !!!

    Die Projektgruppe zur Überprüfung der angemieteten Räume und Flächen hat ihre Arbeit aufgenommen. Und da sie jetzt die Personalvertretung brauchen, wurde diese auch herzlich eingeladen.

    Aber endgültige Entscheidungen werden erst nach Erhebung und Vorlage einer Gesamtschau getroffen.

    Es ist unbeschreiblich schlecht geworden ….

    Überall – Stimmts?

  7. Man sollte mal darüber nachdenken …
    Diese Streife wird ihnen präsentiert von Krombacher, Veltins, Bitburger oder wer noch.
    Der Ausdruck wird dann um den Zusatz „Sponsered by CANON, HP, oder sonst wer, ergänzt.
    Natürlich immer optisch werbewirksam.
    Wenn es nicht so traurig wäre könnte ich darüber lachen.
    Ich spare schon seit Jahren an den dienstlichen Kugelschreibern. Mein Kugelschreiber ist immer von unserer GdP.

  8. Antwort: JA !

  9. Interessante „Kleine Anfrage“ im Deutschen Bundestag:

    Personalmangel bei der Bundespolizei …,
    bedarfsorientiertes Personalkonzept …,
    Kritik an der Leistungsfähigkeit der Bundespolizei …,
    Auslandsverwendungskonzept …,
    Projek deutsch-französischer Streifen …,
    Maßnahmen zur Senkung des Krankenstands…,
    Um- und Neubaumaßnahmen …

    Mehr unter:
    http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/055/1705538.pdf

    (Bundestagsdrucksache BT -DRS 17/5538 (Kleine Anfrage)

    Die Grünen sind sehr nahe an den aktuellen Problemen der Bundespolizei.

    Auf die Antwort der Bundesregierung darf man gespannt sein – Oder ?

  10. Klamme Kassen sind doch nichts Neues! So gab es in Niedersachsen schon vor 6 Jahren Vorgaben, aus Kostengründen die Streifenfahrten zu reduzieren (Sprit sparen). Die Wasserschutzpolizei dort wurde Anfang des Jahres von fast 240 auf weniger als 100 Leute zusammengestrichen.
    Wie es trotzdem geht…:
    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/media/extra2561.html

  11. In der Direktion BPOD FRA haben sie noch einen Arbeitskreis gebildet. Einer von ganz vielen …
    Spar-Arbeitskreis !!!
    Eintrag von Stimmts? am 2.Mai 2011

    …ja, das gibt´s überall! –

    man geht stur nach den Raumrichtlinien; und danach hat ein Dienstverrichtungsraum nun mal 18qm zu haben. Punktum!
    Und plötzlich will man auch nichts mehr davon wissen, dass die derzeitigen Verhältnisse, wie Unterbringung der Reviere , Dienstverrichtungsräume und Inspektionen nun mal auch den völlig blödsinnigen und schlecht geplanten (und noch dazu immer noch nicht erklärten, meine Damen und Herren!) Standortentscheidungen unserer allseits geliebten „Reform III“ geschuldet sind.
    Teilweise auch eine Folge dessen, dass ehemalige Dienststellen /EA als DVR gehalten werden mussten, um somit die Dienstvereinbarung überhaupt unter Dach und Fach zu bringen. Man mietet nun ab auf Teufel komm raus und stellt danach dann betroffen(?) fest, dass am entsprechenden DVR aber knapp 50 Nasen ihren zugewiesenen Dienstposten haben.
    Ja, Scheisse gell? (Und es ist nicht etwa so, dass man das nicht hätte wissen können, sondern im Gegenteil so, dass man es seitens PR/Gewerkschaft sogar gesagt hat! (Hätte man aber geradesogut der nächsten Parkuhr erzählen können…)

    Man stellt nun immer mehr fest, dass die Kritiker der Reform nicht nur Recht behalten haben, sondern dass die negativen Auswirkungen sogar noch bei weitem übertroffen werden!

    Wir erinnern uns: „Die Reform kostet bestenfalls ein paar neue Türschilder und Stempel…“

    Und das ist ja weiss Gott nur eines der Probleme! Man übt sich jedoch weiter im vierhändigen Luftwi***** und forciert die „virtuelle Budgetierung“ , (…“ da machen sich 30 Gehirne Gedanken über Sachverhalte, mit denen sich sonst nur eines beschäftigt…“ –
    Blöd nur, dass diese 30 Gehirne sich in der Zeit schonmal mit nichts anderem beschäftigen können! Gerade so, als sei nicht durch die Sparvorgaben jeglicher Spielraum abhanden gekommen und man sich vielleicht erstmal um die realen und erst in zweiter Linie um die virtuellen Problene kümmern sollte!

    Ich habe da allerdings einen ganz bösen Verdacht: dass diejenigen, die immer noch auf diese Methoden der „neuen Steuerung“ schwören, sich insgeheim durchaus darüber im klaren sind, dass sie völlig überflüssig wären, wenn man dieses klar so zum Ausdruck bringen würde. – Oder, dass sie sich umorientieren müssten; schliesslich wissen wir alle, dass es auch jede Menge unerlediger sinnvoller Tätigkeiten gibt, die ihrer Bewältigung harren!

    Ganz davon abgesehen ist aber ohnehin niemand überflüssig! Er kann bekanntlich immer noch als schlechtes Beispiel dienen!

  12. Ich denke, dass dieses gesamte Gebilde den Entscheidern gerade recht kommt. Es wird meiner Meinung nach in einer neuen Reform bzw. Umstrukturierung enden.

  13. Wenn du nicht mehr weiter weißt, bilde einen Arbeitskreis.

    Nun, wo der „gute“ Usama tot ist, könnten ja terroristische Racheakte wahrscheinlicher werden. Wenn es irgendwo knallt dann wird Geld wieder keine Rolle spielen. Dann sind wir wieder voll im Geschäft. So ist nunmal das Spiel.

  14. Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    zur Eingangsfrage, ob die HH-Misere die Durchführung des gesetzlichen Auftrages der BPOL gefährdet ?

    Ein klares NEIN !

    WIR SIND LEIDER SCHON EIN GUTES STÜCK ÜBER EINE REINE GEFÄHRDUNG HINAUS. DIE BPOL IST HIER UND HEUTE AN EINEM PUNKT, WO IN VIELEN BEREICHEN DER GESETZLICHE AUFTRAG -NICHT- MEHR WAHRGENOMMEN WERDEN KANN !

    Es fehlen für vorhandene SIM-Karten Handys, es fehlen zur Realisierung des CITRIX- Wahnsinns erforderliche APC, es fehlen HSG`s, es kann keine Überwachung der nunmehr Binnengrenzen durchgeführt werden, es fehlt an dringend erforderlicher Einsatzausstattung, die Arbeitsbelastung gerade an der Basis ist unerträglich geworden und Krankentage sowie BurnOut steigen is Uferlose, dringend erforderliche Baumaßnahmen und schon genehmigte Umzüge von BPOLI`en können nicht umgesetzt werden, etc etc etc.

    Die aktuelle Überprüfung der Möglichkeit zur Abmietung von BPOLR/DVR stellt eigentlich nur ein weiteres Highlight auf dem Weg zur Klippe der „LEMMINGE“ dar.

    JA, auch ich habe Angst, dass
    Zitat m.D. vom 2.Mai 2011:

    „es wird wieder genug geben, die im blindem Gehorsam die Hacken zusammenknallen und neben den geforderten Einsparungen, wie selbstverständlich, freiwillig noch mehr einsparen.“

    In diesem Trauerspiel gibt immer einen, der die Anweisung gibt „Hacken zusammen“ (siehe z.B.Internet-/Inranetauftritt BPOLP zu „Sprit in Hülle und Fülle für EINSATZ-Fahrten“) und diejenigen, die es „runterbrechen“.

    Die Organisation der BPOL ist inzwischen in ihrer Gesamtheit „durchzogen“ mit Führungskräften in einem unmittelbaren Abhängigkeitsverhältnis. Wer über A14 hinaus will, der darf nicht ausbrechen und muss vorgabegemäß umsetzen.

    Ich meine, wenn einem auch nur halbwegs ein bisschen an unserem Staat, seiner Sicherheitsorganisation und insbesondere der BPOL liegt, dann bitte nicht weiter die Augen vor Tatsachen verschließen und nicht weiter den Befehl „Hacken zusammen“ geben.

  15. Einfach ein BPOL Schiff + zwei Hubschrauber abschaffen und schon haben wir mehr als genug gespart ! ;-)

  16. vor dem Wegfall der Grenzkontrollen zur CR und PL waren die Übergänge noch mit jeder Menge Gebäuden, mit all ihren Kosten angemietet. Da diese Gebäude nun nicht mehr angemietet sind, wird doch bereits gespart ohne Ende. Oder hat man vllt. gemerkt, dass die jahrelangen Abordnungen ordentlich zu Buche geschlagen haben?

    nur noch kopfschütteln

  17. Die Reform ist kläglich gescheitert! Das gilt es festzustellen.

    Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird unzureichend berücksichtigt.

    In immer kürzeren Zyklen werden bei der Bundespolizei Beschäftigten neue Arbeitsaufgaben übertragen.

    Permanente Wohnsitzwechsel.

    Dadurch mangelnde/fehlende sozialen Bindungen und Neuorientierung der familiären Verpflichtungen.

    Durch die Bundesrepublik Deutschland umziehen.

    Keine Anerkennung und Wertschätzung.

    Jetzt noch die Haushaltseinsparungen, so wie es sie 60 Jahre nicht gab.

    Meine Frage:
    ============
    Wer trägt eigentlich die Verantwortung?

    Wer ist für die Bundespolizei verantwortlich?

    Ich wäre dankbar, wenn diese Frage beantwrotet werden könnte.

  18. Wer sagt bzw. behauptet, dass die „alten“ BPOLI-Gebäude an den Binnengrenzen nicht mehr angemietet sind, liegt…. natürlich falsch.
    Ich kann euch versichern, dass mein Heimatinspektionsgebäude (wobei Heimat relativ geworden ist) sehr wohl noch angemietet ist. Dazu muss man wissen, dass wir keine BPOLI mehr sind sondern nur noch ein Revier – und das auch nur noch mit 40-50 % IST Stärke weil der Rest die reformierten Dienststellen in Deutschland rettet.
    Aber zurück zum Gebäude. Dieses ist also in einer normalen Schicht Heimat von sage und schreibe 2 oder 3 PVB und meist 3-4 BUK. Es steht also quasi leer!
    Zu BPOLI-Zeiten waren dort gut um die 100 im Tagesdienst/ Schicht beschäftigt. Dieses 4-stöckige Gebäude (mit Erdgeschoß)in bester Stadtlage, soll nach internen Angaben etwa 15 000 EUR pro Monat kosten…noch fragen?
    Vom neuen, seit Jahren geplanten Revier – gibts auch schon einen Zettel mit ner Zeichnung…

  19. Eintrag von bingo am 2.Mai 2011

    Danke, Bingo, für deinen fundierten Kommentar, in dem Du u.a.zurecht darauf hinweist, dass man die Probleme in unserem Laden nicht isoliert betrachten kann und sollte!
    Ich glaube allerdings nicht, dass man die Problematik auf die A 13er/14er reduzieren kann (glaube allerdings auch herauszulesen, dass das auch nicht deine Absicht war), sondern eher ein Fehler ,der im System begründet liegt bzw. sich historisch so entwickelt hat.

    Abhängig ist eigentlich jeder Vorgesetzte, da er auch zugleich Nachgeordneter ist. (Allerdings mit dem Unterschied, dass es früher mal Führungs-/Schlüsselpositionen gegen Ende der Laufbahn gab und der Posteninhaber damit nicht mehr so stark unter Druck zu setzen war, wie das heute bei einem jungen PR/POR, aber auch einem jungen PK/POK, der Fall ist.)

    Warum nun haben die Länderpolizeien keine vergleichbare Problematik? Ich behaupte mal, dass sie das teilweise sehr wohl haben, vielleicht aber eher geneigt sind, sich in die Realität zurückzubegeben, weil man ganz einfach nicht soviel Zeit hat, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Außerdem „fehlt“ diesen der Reformmarathon, der die BuPo in den letzten Jahren heimgesucht hat und der das Fass stetig gefüllt hat, welches nun, oh Wunder, überläuft!
    Was also unterscheidet unsere Führungsstruktur von der der Landespolizeien? – Schliesslich bildet man doch den hD gemeinsam aus! Ich denke aber, dass der frischgebackene PR einer Landespolizei wesentlich schnneller wieder in der Realität ankommen muss! Wohingegen er sich bei uns erst mal reiflich damit beschäftigen kann, seinen in Hiltrup gefüllten Baukasten auszupacken und reichlich damit herumzuspielen: Arbeits- und Projektgruppen, Zirkel, Steuerungsgruppen, Workshops undsoweiterundsofort… – Das Ganze natürlich dann im 2-3- Jahrestakt mit neuer Besetzung wiederholt!
    (Unvergessener Spruch eines älteren sIL auf die Frage, wie lange er noch bis zur Pension habe: „Noch ungefähr 5 Inspektionsleiter“…)

    Ein weiteres Problem dürfte das in der BuPo historisch verankerte Prinzip von Befehl und Gehorsam sein, dem sich auch heute noch viele in erster Linie verpflichtet sehen und was eine kritische Auseinandersetzung mit gegebenen Anordnungen erfolgreich verhindert. Aber auch da frage ich mich, wie lange sich unsere Führungskräfte dieses Übermass an Gängelung noch gefallen lassen wollen?
    Es ist geradezu entwürdigend, wenn man betrachtet, wieviel (oder eher wie wenig) Entscheidungsspielräume selbst einem IL noch zugestanden werden, wie er sich teilweise jeden Pressekommentar vorschreiben lassen muss ( …“Sprachgebrauch…“) und wieviele Entscheidungen insgesamt von der jeweils vorgesetzten Ebene an sich gezogen werden!
    Dank Reformen und damit einhergehender Zentralisierungsorgie ist man heute jedoch offenbar der irrigen Auffassung, Führung bedeute, von höchster Ebene jederzeit alles bis ins kleinste Detail unter Kontrolle haben zu müssen! – Wenn dem jedoch so wäre, könnten, wir die nachgeordneten Führungsebenen ersatzlos streichen. (Womit ich dies keineswegs vorgeschlagen haben will, denn es ist ja mittlerweile nichts so hirnrissig, dass man es nicht mal ausprobieren könnte…)

    Fazit: wir müssen weg von der Zentralisierung! – Ob das allerdings in der derzeitigen Organisationsstruktur zu schaffen ist, wage ich zu bezweifeln. Ohne diesen Zentralisierungswahn wären die materiellen Probleme zwar auch nicht gelöst, es gäbe allerdings vielleicht wieder den einen oder anderen, der den Mut hätte, wenigstens die Probleme beim Namen zu nennen und für deren Lösung zu kämpfen, auch wenn es nicht der gerade vorherrschenden offiziellen Sichtweise entspricht!

  20. Interessant sind auch die Dienststellen im Ausland z.B. Basel und Neuenburg.
    Erst wurden sie geräumt ( um nicht zu sagen fast schon evakuiert ) d.h. auch Inventar wurde schon teilweise ab- ausgebaut. Personal wurde komplett abgezogen.
    Jetzt soll auf einmal wieder personell besetzt und aufgestockt werden.
    Da fällt auch einiges an Miete an.
    Und über Sinn und Unsinn von Bundespolizeirevieren im Ausland könnte man wohl auch mal nachdenken.
    Manchmal frage ich mich ob das in Potsdam und/oder Berlin überhaupt ankommt und bedacht wurde.

  21. zum Beitrag des Kollegen Medgenberg:

    …weil man ganz einfach nicht soviel Zeit hat, sich mit sich selbst zu beschäftigen.

    Das ist für mich die Schlüsselaussage.

    …und ewig grüsst die Strickjacke.

    Grüsse aus dem Süden

  22. Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    lieber Gerhard Megdenberg,

    JA es ist richtig, dass man die Problematik nicht auf die A13/14er reduzieren sollte und auch nicht darf. Sollte eigentlich auch so rüber kommen. Ich wollte eigentlich eine Meinung/Aussage zur Organisationsstruktur und ihren Abhängigkeiten treffen. ES IST SCHWER DORT AUSZUBRECHEN,WENN DER „Oberste“ KEIN AUSBRECHEN ZULÄSST !

    In diesem Zusammenhang würde ich gern noch ein Apell/Bitte an unsere Kolleginnen und Kollegen richten, dass man ohnehin keine ehrverletzenden,herabwürdigenden oder sonst beschimpfenden Aussagen gegen bestimmte Personen oder Personengruppen treffen sollte.
    Es gelingt einem allerdings, zugegebener Maßen auch aus manchmal Unvermögen und momentaner Stimmungslage heraus nicht immer, dass es hin und wieder etwas anders als beabsichtigt rüber kommt. Ich kann da leider aus Erfahrung sprechen (siehe GdP- Kommentar aus 06/2010″In eigener Sache“). Auch wenn zwischenzeitlich eine rechtliche Überprüfung stattgefunden hat. Hierzu wird die GdP ggf. nochmal gesondert berichten. Insgesamt alles „nix“, wo man stolz drauf sein müsste !

    Was mich interessieren würde, die aktuell zusätzlich 35 oder 38 Mio.EURO einzusparenden HH-Mittel…
    – Hat die Regierung oder BMF die Mittel zurückgezogen ?
    oder
    – Hat die BPOL ggf. selbst gemerkt, dass sie sich total verkalkuliert haben und in welchen Bereich ?

    35 Mio. ist ja kein Pappenstiel !

    WENN HIERZU JEMAND INFORMATIONEN HAT….

  23. Bei uns hat man die Lösung für die HHM-Problematik schon gefunden: Ab sofort werden keine Diensthunde mehr gekauft. Mal sehen wie die Politiker reagieren, wenn wir die Hotels oder bei Veranstaltungen nicht mehr nach Sprengstoffen suchen können. Eine sehr kurzsichtige Entscheidung, wie ich meine.

    Gruß aus dem Tal der Hoffnungslosigkeit

  24. Bei uns hat man die Lösung für die HHM-Problematik schon gefunden: Ab sofort werden keine Diensthunde mehr gekauft. Mal sehen wie die Politiker reagieren, wenn wir die Hotels oder bei Veranstaltungen nicht mehr nach Sprengstoffen suchen können. Eine sehr kurzsichtige Entscheidung, wie ich meine.

    Gruß aus dem Tal der Hoffnungslosigkeit

    ——————

    Viel kurzsichtiger sind die Einstellungszahlen md und gD.

    Bei den Pensionierungszahlen (ja, die gibt es wirklich) ist der Untergang der BPOL vorherzusehen (und das ohne Hellseher zu sein).

    Die Landespolizei hat es erkant und stelle mehr ein!

    Aber ich glaube man will den Laden gegen die Wand fahren lassen.

  25. Ohne Kommentar:

    Abenteuerurlaub können manche Angestellte sich schenken: Was sie täglich bei der Arbeit erleben, ist abenteuerlich genug. Da werden Millionen verjuxt, Scheinwelten gezimmert, Menschenleben riskiert. Karriereberater Martin Wehrle verrät, wie man Irrenhaus-Firmen schon am Stelleninserat erkennt

    Die Firmen fürchten, von den eigenen Mitarbeitern nicht geschützt, sondern denunziert zu werden. Lieber scharen sie Jasager um sich, die ihnen ein Bild präsentieren, das nichts mit den Tatsachen zu tun hat. Diese Jasager wissen, was sie zu tun haben – die Geschäftszahlen, die Kundenzufriedenheit, die Verkaufserwartungen werden so lange frisiert, bis die Mitarbeiter davon ausgehen können: Der Chef wird zufrieden sein!

    http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,747792,00.html

  26. …ja das passt schon ganz gut Grenzer

    9. Flexibilität

    Der Wunsch nach „hoher Flexibilität“ – zumal prominent betont – kann ein Hinweis sein, dass es in einer Firma drunter und drüber geht. Pfeift der scharfe Wind einer Restrukturierung durchs Haus? Stehen Fusionen oder Umzüge an? Wird eine Reisetätigkeit von Ihnen verlangt? Das klingt nach Stress, nach Zickzack-Kurs und nach nur einer Konstanten: dem Irrsinn.

    …ich will ja nicht zurücktreten müssen:)

    Quelle: Spiegel.de

  27. Sparen ist ja gar nicht so schlecht…. Aber wenn man sieht, wie in unserer Organisation das Geld mit offenen Händen aus dem Fenster geschmissen wird und dann an anderen Stellen, wo man Mittel dringend benötigt, um seinen täglichen Auftrag zu erfüllen, nicht bekommt oder nur sehr beschnitten bekommt, läßt letztendlich den Schluß aufkommen, dass in dieser Organisation keiner mehr weiß, was der andere macht.

    Die jetzige Reform sollte dafür Sorge tragen, dass die Bundespolizei effizienter und damit auch kostenreduzierter ihren Dienst versieht. Lange Wege sollten der Vergangenheit angehören. Wenn ich jetzt sehe, was alleine für Abordnungen und den daraus resultierenden Kosten anfallen, beweist doch, dass diese jetzige Reform gerade das Gegenteil gebracht hat.
    Und die Kosten für die Anhebungen der Leiter der Direktionen zu Präsidenten ganz zu schweigen.

    Ich schließe mich einem Vorschreiber von hier an. Am besten wir geben ein- zwei Boote und ein paar Hubschrauber ab, dann können wir auch wieder mit unseren Dienstwagen unseren Aufgaben nachkommen. Aber stattdessen werden Streifenfahrten mit den Dienst-Kfz gestrichen und die Bahnstrecken mit Hubschrauber abgeflogen. Jetzt erklärt mir mal einer, was das kostengünstiger ist….?????

    Und Werbung auf den Dienstwagen wäre doch gar nicht so schlecht, schließlich verdienen diejenigen, für die jedes Wochenende der Großteil der Beschäftigten ihren Kopf hinhalten Millionen damit. Oder einfach von diesen Werbemillionen etwas abzwacken, dann wäre auch wieder einiges möglich. Mich würde mal interessieren, wenn man der DFL oder dem DFB mitteilen würde, dass die Wochenendfußballeinsätze ausfallen, weil kein Geld für Benzin mehr da ist. Auf deren Reaktion wäre ich echt mal gespannt. Aber nein, wir können doch kein Geld dafür nehmen, sonst müssten unsere hoch bezahlten Kicker ja vielleicht am Hungertuch nagen. Die sollen lieber weiterhin ruhig Millionen über Millionen verdienen. Ob eine Sicherheitsbehörde wie die Bundespolizei über Geldmangel klagt, ist denen scheinbar egal. Wenn die aber schlecht spielen und von den eigenen Fans, wie in Frankfurt passiert, angegangen werden, schreien sie kleinlaut um Hilfe. Sollen die doch besser spielen, dann passiert sowas nicht. Wenn einer von uns nicht mit voller Hingabe zum Dienst erscheint, dann ist der doch kurz vor dem Diszi….

    Ich sage nur „verkehrte Welt“….

    Hat die Bundespolizei kein Geld mehr, oder nicht soviel, dass sie ihren Aufträgen nachkommen kann, sollte man sich in Potsdam ernsthaft Gedanken machen und nicht auch noch die Bevölkerung durch Falschmeldungen diesbezüglich in Sicherheit wiegen….

    Ich kann jetzt mehr denn je verstehen, warum soviele Kollegen und Kolleginnen von uns mit der eigenen Behörde nicht mehr klar kommen und an Burnout leiden.

  28. Ein Staat, der 57% seines Bruttojahreshaushalts für Soziales (also Unproduktives und damit ohne steuerlichen Rückfluss) ausgibt, muss sich über leere Kassen an anderer Stelle nicht wundern. Richtig lustig wird es dann wohl werden, wenn die milliardenschweren Bürgschaften fällig werden, die wir für die EU-Pleitestaaten übernommen haben. Spätestens dann wird es auch der Bundesrepublik das Gnick brechen.

  29. „Die Strickjacke kommt!“

  30. @ s

    prima Artikel – füge noch etwas hinzu:

    ….. bin mal neugierig wielange noch die Unterkunfstkosten der abgeordneten PVB zum Flughafen München für das Boardinghaus in Eching ……je Monat/Zimmer von ca. 720 € + RK + TG noch gezahlt werden können ……

    ….. wird schon gehen …… sind ja nur 54 Zimmer wie man hört …..

    ……..und die Unterbringung der übrigen abgeordneten Beamten in Freising etc. kosten ja auch fast nichts …….

    YES

  31. was den beschäftigten dieser bundesbehörde in all den jahren zugemutet wurde und weiter zugemutet wird, überschreitet mittlerweile immer mehr grenzen des öffentlichen dienstrechtes. diese grenzen jedoch einzuhalten, ist aufgabe der politischen beamten und der regierung, sofern ihnen noch etwas am berufsbeamtentum und der öffentlichen sicherheit liegt.
    wenn die gründe für diese negativschlagzeilen nicht endlich bekämpft bzw. bseitigt werden, kann diese entwicklung nur noch als schleichender niedergang bezeichnet werden.

    beste grüsse

  32. Hauptsache für den Zensus 2011 werden 530 Millionen EUR ausgegeben…

  33. Die Fläche der Bahninspektionen wird nicht mehr bedient, Einsätze muß die Lapo dann komplett übernehmen, an der Grenze ist die Straßenfahndung un Gefahr, was an sich schon peinlich, wenn man sich die Aufgabe Grenzschutz ins Gesetz schreibt, und was besonders peinlich ist, wenn man bedenkt, dass man es in Bayern unbedingt machen wollte und jetzt nicht mehr wahrnehmen kann. Und das bei dem ohnehin sehr schlechten Verhältnis zur bayerischen Polizei. Es bleibt fraglich, ob die Aufgaben, wenn man so weiter macht, erfüllt werden können. Was mich interessieren würde, ist, ob die Lusi-Leute ihre völlig sinnlosen Vorfeldstreifen weiter fahren dürfen.
    Weiterhin stellt sich für mich die Frage, ob es notwendig ist, die größte zivile Hubschrauberflotte Europas zu unterhalten. Außerdem sollte man im Bund darüber nachdenken, gewisse Unterstützungen für das Ausland ( Saudi-Arabien, Kosovo, Afghanistan) seitens der BPOL und zu Lasten des BPOL-Haushaltes zu streichen. Rettungsschirme und Bankenstützung müßen ebenfalls nicht sein, die Steuereinnahmen sprudeln, zumindest müßten sie das, da ja die versammelte Elite unserer Volksvertreter behauptet, der Aufschwung wäre da.

    Es wird Zeit, dass man sich in Berlin klar darüber wird, dass man zuallerst gewählt worden ist, um der eigenen Bevölkerung zu dienen und zu versuchen, dass Bestmögliche für diese herauszuholen und nicht dafür, vor dem Ausland ständig den Kotau zu machen um dann am nächsten Tag tolle Presse zu haben.

    Innere Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif.

  34. 3 Millionen muss jede Direktion zusätzlich einsparen, der Fahndungsdruck durch das Spritsparen an den Grenzen wird verringert, aus dem Personalhaushalt wurden über Jahre die Großprojekte (Citrix und mehr) der IT Strategen finanziert, man denkt offen darüber nach, ab Juni keine Mieten mehr an die BIMA zu überweisen, dringend notwendige Bauvorhaben sind bereits gecancelt worden, für Reparaturen einfachster Art ist kein Geld mehr vorhanden, Einsatzverpflegung wird zu teuer, der Beförderungshaushalt – angekündigt für Mai – ist schon bis in den August verschoben, vermutlich werden die Beförderungen ganz eingespart……..und ÖP in Potsdam erklärt, dass alles gar nicht so schlimm ist!

    Erst durch diese Informationspolitik wurde m. e. die Büchse der Pandora geöffnet.

    Nach den dramatischen Informationen die wir heute aktuell erhalten haben, kann man nur noch eine Frage stellen

    „Ist die Bundespolizei pleite??“

    und diese kann vom BMI nur mit JA beantwortet werden!

    Sprach Frau Merkel noch auf der Geburtstagsfeier der Bundespolizei:

    „“Die Sicherung des zivilen Luftverkehrs, die Gepäckkontrollen, all das, was auch mit Terrorismusbekämpfung zu tun hat, und dann noch all die Großeinsätze – ich erinnere an den G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm – haben uns auch gezeigt, dass eine gute Ausrüstung eine notwendige Voraussetzung für Ihre erfolgreiche Arbeit ist!

    Frau Merkel – das alles kostet Geld – Geld, das ausgegeben wird und von dem auch eine Menge durch Steuern zurück an den Staat kommt. Das die Wut der Kolleginnen und Kollegen wächst und wächst ist nur leicht nachvollziehbar. Werden wir doch für etwas in Sippenhaft genommen, dass andere (wir alle wissen wer gemeint ist) verschuldet haben.Die meisten von uns haben sich keine neues Auto gekauft (Abwrackprämie) oder haben keine großzügigen Abfindungen erhalten oder können nicht die Abschreibungen alter AKW nutzen und Millionen pro Tag verdienen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,691352,00.html

    Nicht dass es uns schlecht geht aber jeder Kollegin und jedem Kollegen ist klar oder wird in den nächsten Wochen klar werden, dass die Bundespolizei durch diesen Sparwahn zerstört wird. Was Reformen und Innenminister nicht geschafft haben wird diese Bundesregierung problemlos durch den ehemaligen BMI und jetzigen BMF schaffen. Und das tut uns weh!

    Ach ja…auch die bisher loyalen Führungskräfte ballen die Fäuste…noch in der Tasche!

    Der letzte macht das Licht aus…….

  35. Wieso sparen?

    Solange in einer Direktion 60.000 € für BPOL – Spiegel ausgegeben werden, brauchen wir auch kein Geld von der DFL oder dem DFB!

    Ein Witz ist das Ganze! Nur leider kann ich darüber schon lange nicht mehr lachen!

  36. @kowallsky

    Es sind ja nicht nur die „Fehlentscheidungen“ der „politischen Beamten“ und der obersten Führung in Potsdam!

    Was noch mehr belastet sind die „unverständlichen“ und oftmals „falschen“ Weisungen/Anordnungen sowie „Gängelungen“ der unmittelbaren Vorgesetzten (DGL, IL, SGB-L speziell im „Einzeldienst“) vor Ort.

    Das „Wenige“, was noch an Willen, Motivation und Berufszufriedenheit vorhanden ist wird so auch noch vernichtet!

    Wenn es doch „rund“ läuft wie es soll, warum bauen diese Vorgesetzte dann immer wieder „Schikanen“ und „Hürden“ ein?

    Und ALLE schauen zu und unternehmen NICHTS!

    Ich will aber hier ausdrücklich darauf hinweisen, dass Regeln und Normen eingehalten und beachtet werden müssen.

    Schade – es könnte so schön sein bei dieser Bundespolizei, wenn es nicht Vorgesetzte gäbe, die vieles aus „Willkür“, „Neid“ und „Missgunst“ auch noch vernichten würden!

    YES

  37. @ Thorsten

    Ein Staat, der 57% seines Bruttojahreshaushalts für Soziales (also Unproduktives und damit ohne steuerlichen Rückfluss) ausgibt, muss sich über leere Kassen an anderer Stelle nicht wundern

    Wie kommst Du darauf dass Ausgaben für Soziales unproduktiv sind? Wer so etwas sagt stellt sich außerhalb des Grundgesetzes und ist als Beamter deshalb nicht mehr tragbar!

  38. leider wird wieder an den verdienten beförderungen gespart, jetzt sind sie schon verschoben und ich befürchte sie werden komplett ausgesetzt. ich hoffe die gdp setzt sich hier für die kollegen ein und fordert die sofortige freigabe

  39. jaja, die Finanzkrise….
    Diese neueste (?) Entwicklung habe ich zwar bislang so noch nicht mitbekommen, aber klar ist, dass der Sparkurs ja so angelegt ist, dass von Jahr zu Jahr ein noch höherer Betrag eingespart werden soll; d.h die Probleme lösen sich nicht etwa, sie stagnieren auch nicht, sondern sie potenzieren sich!

    Sehr viele Probleme hat man allerdings auch selbst sehenden Auges geschaffen und gerade die Führungsproblematik in der Bundespolizei ist ja nun bereits seit längerem ziemlich offensichtlich!
    Wir sind,- auf allen Ebenen – , zu einer Spielwiese für unerfahrene Führungskräfte geworden!
    Erfahrung muss man sich erwerben, keine Frage; deshalb ist es auch verständlich, dass jüngere Führungskräfte gerne etwas übers Ziel hinausschiessen .

    Erfahrungsgemäß haben sie sich in der Vergangenheit meistens irgendwann die Hörner abgestossen und sind in der Realität wieder angekommen! – das lag zu einem nicht geringen Teil allerdings auch darin begründet, dass meistens vor einer jungen dynamischen Führungskraft noch ein erfahrener „älterer Sack“ stand, der diesen, wenn er es denn zu bunt trieb , auch wieder einnorden konnte und dies auch getan hat! (Führung kann nämlich durchaus auch bedeuten, vollkommen durchgeknallte, keine Grenzen mehr kennenden Radikalreformer in ihre Schranken zu weisen!)

    Nun haben wir das Problem, dass meistenteils diese Puffer in der Form der älteren Vorgesetzten nicht mehr vorhanden sind und darum eben auch sogenannte „High Potentials“ schalten und walten können, wie sie wollen, ja, schlimmer noch, wenn dies mit einem ebenfalls unerfahrenen nächsten Vorgesetzten zusammentrifft, sogar noch zum Masstab für alle erhoben werden!
    Ein Kardinalfehler, wie ihn übrigens auch die Beerlage-Studie thematisiert und der dann nicht zuletzt mit zur sattsam bekannten Burnout-Problematik beiträgt!

    Diese Eigendynamik wurde durch die Zentralisierungstendenzen der letzten Reformen noch erheblich verstärkt!

    Es ist im Grunde genommen eine Art Akkordsystem, welches von uns Besitz ergriffen hat! – Allerdings, das ist der Unterschied zu den früher üblichen Akkordlöhnen, ohne entsprechend bessere Bezahlung!
    Was das nun mit der Finanzkrise zu tun hat? – Nun, die stromlinienförmigen Führungskräfte, wie wir sie uns im Laufe der Jahrzehnte herangezogen haben, dürften restlos damit überfordert sein, der Politik gegenüber auch nur einen Hauch von Kritik zu äußern!
    Was wollen wir denn von Leuten erwarten, die selbst den unmittelbar nächsten dienstlichen Führungsebenen gegenüber hiermit schon Schwierigkeiten haben?
    Den Guten Willen kann man hierbei sicherlich niemandem absprechen; wir sollten aber erkennen, dass wir mit falschen Strategien und falschen Methoden mit zu dieser Situation beigetragen haben und schleunigst das Ruder herumreissen müssen, wenn überhaupt noch etwas gerettet werden soll!
    Das man im Falle der Bundespolizei darüber hinaus den obersten polizeilichen Führer auch zum politischen Beamten gemacht hat, erleichtert die Problematik keineswegs…

    Andererseits: bloss gut (auch für die politische Führung), dass wir in gesicherten demokratischen Verhältnissen leben! In einer Bananenrepublik wäre das, was man mit der Bundespolizei in den letzten Jahrzehnten veranstaltet hat, schon für mehr als einen Putsch gut gewesen!

  40. Eintrag von Sparfuchs am 4.Mai 2011

    „aus dem Personalhaushalt wurden über Jahre die Großprojekte (Citrix und mehr) der IT Strategen finanziert, …etc.“

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    lieber Sparfuchs,
    zunächst Danke für die bereitgestellten Informationen.

    Mir läuft es gerade eiskalt den Rücken runter, DIE RECHNUNG zur Finanzierung von CITRIX konnte doch garnicht aufgehen !

    WER, um Gottes Willen, zeichnet für soetwas verantwortlich ?
    Das geht doch schon über reine FAHRLÄSSIGKEIT hinaus.

    Ich habe für unsere Bürgerinnen und Bürger wirklich Angst, was noch kommt bzw. ob eine der größten Sicherheitsbehörden in Deutschland noch tatsächlich in der Lage ist, den aktuellen Bedrohungen durch fortwährender Terrorgefahr sowie der Sicherheit insgesamt nur halbwegs arbeitsfähig zu begegnen bzw. sicherzustellen…

  41. nochmal zurück zur überschrift:

    antwort: mit sicherheit! – oder besser gesagt ohne sicherheit -bei solchen aussichten. unsere großbaustelle wird seit jahren in unverständlicher art und weise „kaputtsaniert“. der bund verläßt sich seit jahren bei der durchführung seiner eigenen aufgaben auf andere, wie die landpolizeien oder die db-ag. nur mit deren hilfe konnte der gesetzliche auftrag seiner eigenen sonderpolizei -geradeso- erfüllt werden. unsinnige kommissionen beschäftigten sich mit unsinnigen projekten -und das geld versickerte.
    mängel werden mit kleinen pflastern notdürftig repariert.große mängel werden mit immer neuen versprechungen (im wahrsten sinne des wortes) geschönt, verschleiert, um den schein zu wahren, zeit zu gewinnen und so der öffentlichkeit ein -passendes- bild der bundespolizei vorzugauckeln.bei den beschäftigten hingegen löst diese „schauspielerei“ schon lange nur noch kopfschütteln aus.
    das zeigt jüngst die reaktion auf das ergebnis des gutachters unserer großbaustelle (klartext 2010, herr prof. strohmeier): natürlich wieder zustimmung und -versprechungen. nichts wird angegangen! außer einem:
    die wichtigste grundlage für eine vernünftige polizeiarbeit -die bereitstellung von haushaltsmitteln- noch weiter zu beschneiden.
    in dieser großbaustelle paßt einiges nicht mehr zusammen. offensichtlich ist es eine frage der schwerpunkte: noch ist diese bundes-baustelle sanierungswürdig. wenn gegen diesen schleichenden verfall nichts unternommen wird, verkommt diese bundes-baustelle zur ruine…
    ist der bund nicht bereit mehr für seine sicherheit zu tun?

    gruß

  42. Eben habe ich gelesen, dass der Staat dieses Jahr 125 Milliarden mehr an Steuern einnimmt. Der Wirtschaft geht es nach der Krise wieder viel besser und es ist ein deutlicher Aufschwung da. Zumindest kann man dieses überall lesen und in Bildern via TV/Internet nachverfolgen. Jetzt frage ich mich nur, wenn es dem Staat wieder so viel besser geht, wie während der Wirtschaftskrise, wieso dann so eine wichtige Behörde, wie die unsere so mit Haushaltsmitteln beschnitten wird? Oder sind wir in den Augen der Regierenden gar nicht mehr so wichtig, wie einige von ihnen in der Öffentlichkeit weitergeben? So wie Frau Bundeskanzlerin Merkel in ihrer Festrede zum 60-jährigen Bestehen unserer Behörde kund getan hat.

    Langsam aber sicher finde ich die ganze Sache nur noch zum Schmunzeln. Ich habe auch von den Abordnungen der Kollegen von Nordost zu den Schwerpunktdienststellen in Frankfurt, Stuttgart, München….. gehört. In Ffm gibt es wohl auch so ein Wohnheim, wo ein Zimmer ähnlich viel kostet, wie von YES beschrieben. Und ich weiß, dass gerade auf dem Flughafen in Frankfurt sehr, sehr viele Abordnungskräfte ihren Dienst versehen. Möchte echt nicht wissen, was das kostet? Und in meinen Augen hat die DIR FRA mit über 2000 Kolleginnen und Kollegen in meinen Augen doch genügend Personal. Die Führung sollte diese mal gescheit einsetzten, dann passt das auch. Aber dies ist wohl auch nur ein Politikum. Hauptsache saugen und die Kräfte bekommen. Millionen für die Abordnungen zahlen und woanders kann der Auftrag für die Grenze oder Bahn nur noch beschränkt durchgeführt werden. So sieht es in unserer Behörde aus. Und wer was anderes sagt, hat in meinen Augen keine Ahnung oder schwindelt….

  43. wie schon oft gefordert:
    Grenzinspektionen und Bahnhöhe zu den Ländern, BPOL nur noch am Flughafen (ohne Vorfeldstreife wegen Spritgeld) und aus is

  44. An unserer Inspektion wurden aus dem Streifendienst Freiwillige gesucht, welche am morgigen Freitag zusätzlich Dienst machen würden.
    Das gab es bisher noch nie! Aus allen Abschnitten wurde Fehl gemeldet!!!
    Wir sind gerne Polizisten. Sich jedoch zusätzlich noch freiwillig dem geforderten Erfolgsdruck auszusetzten, sich freiwillig den Sparzwängen zu unterwerfen sowie die Personaleinsparungen zu unterstützen, kann ernsthaft niemand mehr verlangen.
    Immer heißt es auf Seiten der Behörde nehmen, nehmen, nehmen…
    Wann hat die Behörde ihren Mitarbeitern, außer einigen bunt beschriebenen DIN A4-Dankeshymnen, mal ernsthaft etwas für die erbrachten Leistungen zurückgegeben? Ist lange her…

  45. Naman um all die Gedanken, Anregungen und Feststellungen in eine (für die Basis)richtige Richtung zu schieben, brauchen wir unbedingt Leute die einen Ar… in der Hose haben, und offen bei den Verantwortlichen auf den Tisch hauen.
    Wir brauchen jetzt, um die nötige Aufmerksamkeit für „UNSER“ Problem zu bekommen, keine politisch korrekten, nicht Wehtun Diskussionen.
    Es muß klar und ÖFFENTLICH dargelegt werden wie es um die Bundespolizei und ihrer „AUFGABEN“ bestellt ist.
    Der Kuschelkurs muß endlich vorbei sein.
    Wir brauchen klare Aktionen der GDP und aller anderen Vertretungen.
    Was die Bundespolizei am dringendsten braucht sind „Führungskräfte“ die den Mut haben die tatsächlichen ISTSTÄNDE zu melden.

  46. Hab soeben im Intranet, Infothek, gelesen, dass es eine neue Personalbedarfsberechnung geben wird. Und so wie sich das liest, auch bald eine neue Umverteilung des Personals…

  47. Es kommt doch noch viel schlimmer!! Mitten in der größten Reform des „BGS“ , die noch garnicht abgeschlossen ist, wird jetzt schon wieder eine Prüfgruppe eingesetzt, die sich umschaut, wo noch mehr Personal abgezogen und an Flughafendienststellen versetzt werden kann.Da wird dann der Druck auf die Beamten noch mehr erhöht, mit der Begründung, mann solle noch mehr kontrollieren und feststellen, damit die Prüfgruppe, „die man sowieso in den Wind schiessen kann „, nicht zu dem Schluß kommt, daß sowieso überall zu viel Personal ist, und abgebaut werden muß. Die hohen Herren, der Prüfgruppe, lassen sich wieder mal auf Steuerzahlerkosten durch die Republik und zum Essen fahren und kommen immer zum selben Schluß.

    Das Ergebnis der Befragung ist gerade veröffentlicht worden, es hieß von oben das Problem sei erkannt und man wolle handeln, na nun sieht man ja wie gehandelt wird.

    Hier sieht man mal , was unsere Führung und Politik von dieser Erhebung hält!!!

    Gar Nichts !!!!!

    Ich habe mittlerweile abgeschaltet. NOch 18 Jahre, dann habe ich es geschafft !!

    Gruß von der Strasse

    der Maulwurf

  48. Wie ich die Sache sehe, dass es eine neue Personalbedarfsberechnung geben wird, ist es nur noch eine Frage der Zeit, das die Bahnpolizei abgegeben wird.Es wird wohl nur noch der Flughafen und die Grenze übrigbleiben.Da kein Personal und kein Geld mehr da ist, wird es wohl bald keine BuPo mehr geben.

  49. Da kommt wohl die nächste Reform um die Ecke.
    Packt schon mal wieder die Koffer.

  50. … nicht nur die Flughäfen, auch für die Seehäfen in Bremen und Bremerhaven wird alles Durchforstet! Dort werden ca. 70 Beamte gebraucht!
    Termin: 01.01.2012.
    Was mag passieren wenn die LaPo HH ihre Aufgabe der Grenzkontrolle im Hafen zurückgibt???
    Wir alle in dieser Bundespolizei sind keine Menschen- wir sind alle nur kleine Nummern: Verschiebemasse!

  51. @ Thorsten

    „Ein Staat, der 57% seines Bruttojahreshaushalts für Soziales (also Unproduktives und damit ohne steuerlichen Rückfluss) ausgibt, muss sich über leere Kassen an anderer Stelle nicht wundern

    Wie kommst Du darauf dass Ausgaben für Soziales unproduktiv sind? Wer so etwas sagt stellt sich außerhalb des Grundgesetzes und ist als Beamter deshalb nicht mehr tragbar!“

    Ich stimme Dir mit Deiner Fragestellung zu Thorsten!!! Allerdings sehe ich die anschließend geäußerte Konsequenz nicht so. Ist halt seine Meinung (ob falsch oder richtig sei dahingestellt), die er in diesem Land äußern darf und kann (Gott sei Dank!). Woher Du allerdings darauf schließt, das er Beamter ist, vermag ich nicht nachzuvollziehen. Nichts für ungut.

  52. Die Bedarfsberechnung für den bahnpolizeilichen Bereich sind schon von den Dienststellen (Inspektionen) abgegeben worden.
    Im Moment werden die Flughäfen „Statistisch“ abgefragt, obwohl die Abfrage von vor 2 Jahren noch gar nicht veröffentlicht worden ist ??!!!!!

    Also Zusammengefasst es kribbelt wieder.

    Und eins ist ja wohl auch klar, manche Dienststellen wurden mit 82 % Auffüllung bedacht, weil sie ja sonst viel zu viele Ausschreibungen im 4. Schritt erfolgt währen und sich ca. 500-700 PVB von den Schwerpunktdienststellen wegbeworben hätten, dann wären die Flughäfen nicht mehr einsatzbereit gewesen und das mußte unbdingt verhindert werden.

  53. Also für jeden den es interressiert, ja ich bin Polizeibeamter.

    @Gelegenheitsgast

    Wenn er (Controller) meint, ich stelle mich mit solch einer Behauptung außerhalb des Grundgesetzes und bin deshalb als Beamter nicht mehr tragbar, ist die einzig rechtlich saubere Konsequenz, ein Disziplinarverfahren gegen mich zu erwirken

  54. Da frag ich mich doch, warum man wie Großkotz persönlich neue Aufgabe übernimmt ( GrePo Bremen und Bayern ) wenn man nicht mal das Geld und das Personal hat, bzw. den Willen beides bereitzustellen, die bereits bestehenden Aufgaben anständig zu erfüllen.

  55. Hier einmal eine Information für alle Rechenkünstler

    Im Durchschnitt bertragen die Kosten für eine Abordnung (Innerhalb der BRD) 1000 Euro pro Monat und Kopf)

    Jetzt müssten wir nur mal die Summe aller Abordnungen kennen (Bezugsgröße 12 Monate) und man könnte errechnen ob es einen Zusammenhang zwischen dem Mangel an Geld bei der Bpol und den Abordnungen gibt.

  56. Eintrag von DeclanMulquean am 7.Mai 2011

    Womit sich wieder einmal mehr die altbekannte Frage stellt, wer denn nun zuerst da war; das Huhn oder das Ei? – Ich denke in unserem Fall spricht ziemlich viel für das Ei, nämlich das, welches man uns mit der „Reform III“ ins Nest gelegt hat!

    Einen anderen Aspekt der zukünftigen Aufteilung der Kräfte finde ich allerdings auch sehr bemerkenswert:
    …für ziemlich verwegen (wenn auch ehrlich…) könnte man zum Beispiel die ziemlich dreist vorgetragene Aussicht halten, dass der nicht „primär prioritäre“ Personalanteil dann nach polzeitaktisch und politisch(!) festzulegender Schwerpunktsetzung eingesetzt wird…. –

    Ah ja…. Interessant!

    Schonmal was von Gewaltenteilung gehört? – da war doch mal was…- Richtig!

    Ich denke, wir haben es als Polizisten schon schwer genug damit, demokratisch zustandegekommene Entscheidungen der Politik (In der Form von Gesetzen!) teilweise auch gegen die eigene innere Überzeugung durchzusetzen.
    Nunmehr ganz unverfroren darauf zu setzen, aus der Sonderpolizei des Bundes mit klar umrissenem gesetzlichen Auftrag eine Sonderpolizei im Wahrsten Sinne des Wortes zu machen, die ausschliesslich nach der Pfeife der (jeweils gerade vorherrschenden)Politik tanzt, halte ich persönlich für einen Knaller!
    Hat vielleicht mal jemand überlegt, welches Risiko angesichts unserer geschichtlichen Erfahrungen dieses beinhaltet, wenn mit einem solchen Instrument nicht ausgesprochen behutsam umgegangen wird? Tut mir leid, aber diese Behutsamkeit spreche ich den Vertretern aller Parteien ab!
    Es ist ohnehin ein geflügeltes Wort, dass die Polizei die politischste aller Verwaltungen ist (es kursiert sogar auch die Variante, nach der die Bundespolizei die politischste aller Polizeien ist …) . Das ist sicherlich richtig, aber deswegen nun ganz offen die direkte Einwirkung der Politik auf die Exekutive zu propagieren, ist schon ein starkes Stück!
    Ich denke, jeder von uns sollte im Gegenteil stolz darauf sein, in einer n i c h t politischen Polizei zu arbeiten!
    Wie dünn das Eis ist, auf welches man sich hier begibt, mag man aus der Diskussion um politische Einflussnahme auf Polizeieinsätze der letzten Zeit (z.B. Stuttgart 21) entnehmen.

    Natürlich ist mir klar, dass hier vermutlich „Politik“ gesagt und „Regierung“ gemeint war (hoffe ich doch mal…), trotzdem lässt gerade diese Wortwahl und der ziemlich unbekümmerte Umgang mit grundlegenden Werten seitens des BPOLP tief blicken!

  57. Grenzkontrolle ist Arbeit der Bundespolizei! Großkotz Bundespolizei hat sich Bremen und Bremerhaven nicht ausgesucht! Wenn Hamburg dazukommt, können wir zwei Abteilungen dichtmachen!

  58. Da frag ich mich doch, warum man wie Großkotz persönlich neue Aufgabe übernimmt ( GrePo Bremen und Bayern ) wenn man nicht mal das Geld und das Personal hat, bzw. den Willen beides bereitzustellen, die bereits bestehenden Aufgaben anständig zu erfüllen.

    Eintrag von DeclanMulquean am 7.Mai 2011

    ———–

    Ich frage mich gerade, ob du das BPOLG kennst!?! Bayern und Bremen müssen sparen und trennen (haben sich getrennt) halt von den Aufgaben, die uns per Gesetz zugewiesen sind.

    Spart den beiden Ländern viel Geld, da der Bund nun eben seine Uraufgaben doch selber wahrnehmen muss.

  59. Ich weiß nicht, ob ich behaupten würde, dass wir die politischste aller Polizeien sind, aber sind auf jeden Fall die Polizei, die der Politik am meisten ausgeliefert ist.

  60. @sparfuchs
    in den ersten jahren waren nur in der bpold berlin immer zwischen 225 und 185 pvb (im viertel Jahr) auf piste – dann etwas weniger – momentan sind es wohl noch ca. 120. aber das ist ja nur die halbe wahrheit, alle die seit jahren in der direktion bzw. im präsidium sitzen und noch keine stelle haben, bekommen auch TRG/ RK bzw. eine Unterkunft. hinzu kommen dort aber noch jede menge tarifbeschäftigte und buk die „betoffen“ sind. da ja in unserer behörde immer große gerechtgkeit herrscht, kanntse davon ausgehen, dass die „überbevölkerten“ bpol-nordostdirektionen alle eine ähnlich hohe ao-quote vierteljählich hatten bzw. haben.
    also kannst mal überschlagen-kommen mit sicheheit ein paar phm raus und fürs weihnachtsgeld hätte es vermutlich auch gereicht – also für alle – bis zur pension…

  61. Die Durchführung unserer Aufgaben sit doch schon sehr lange gefährdet durch Grenzöffnung und ständige Reformen !

  62. @MeineMeinung

    ich kenne das BPOLG, keine Angst. Aber gerade Bayern hat sich ja immer besonders als „Polizei ist Ländersache“ Schreihals hervorgetan. Bitte, dann sollen sie GrePo halt machen, allerdings ohne Bundesgeld und Unterstützung. Und wir können uns in Bayern, nachdem wir die Flughäfen gleich auch noch an Landgendarmen abgeben oder privatisieren, dass ist mir egal, uns auf richtige Polizeiarbeit an den Bahnhöfen konzentrieren und den Bürger da schützen wo er tagtäglich unterwegs ist.

  63. Der Tag der Bereitschaftspolizei darf in diesem Zusammenhang kein Tabuthema sein. Die Kosten für Organisation und Teilnahme werden schöngerechnet. Der Nutzen ist nicht messbar, da es keine Bezugsgröße gibt. Alleine die Anfahrt der Kfz der Transport der Übungsteilnehmer und wichtig der Besucher verschlingen Haushaltsmittel, die an anderer Stelle fehlen, bzw eingespart werden müssen. Da liebe Gewerkschaft muss man nachfragen, auch wenn es unangenehm ist.

  64. Es ist sehr schade in unserer Gesellschft, dass Dienstleistungen, Sicherheit und Ordnung nichts gelten bzw. nichts kosten sollen!

    Dafür ist das „Hin- und Hergeschiebe“ und „Verspekulieren“ der Bänker mit Wertpapieren mehr wert und denen wird auch geholfen mit unseren Steuern! Diese Bänker haben aus Gier die Wirtschaftskrise herbeigeführt – bevor sie ganz pleite gehen wird ihnen mit unseren Steuern(?) geholfen und sie bekommen Boni und ….!

    Es ist zum kotzen!

    Und bei der Polizei bleiben die Beamten auf der Strecke! Sie schützen den Bürger ja nur – sein Leben, seine Gesundheit …. usw. – und das ist ja weniger wert als bedrucktes Papier (Wertpapiere)!

    Mein Wunsch: Ein Bänker steht alleine am Bahnhof mit einer Aktentasche voll Wertpapieren umgeben von einer Bande gewaltbereiter Skinheads und kein Polizist weit und breit – weil dieser „weggespart“ wurde!

    YES

  65. Hm,
    geschätzte 127 Milliarden Euro mehr Steuereinnahmen in den nächsten 3 Jahren; der EuroRettungsschirm kann bedient werden— Hurra —- und die BPOL spart 30 Millionen .

    Logisch wirkt das nicht

  66. Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    die Kassen der BPOL sind leer und dieses wird „offen“ auch durch die Führung der BPOL, zumindest intern, kommuniziert.

    Um den „Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen“ sind neue „Personalerhebungs- oder doch besser verschiebungsmodelle“ für die „Neuen“ Aufgabenschwerpunkte mit dem Ziel KOSTENEINSPARUNG auf dem Markt geworfen worden.

    Ich befürchte, da kommt nix Gutes für die Beschäftigten der BPOL bei heraus ?!

    Allerdings kann die BPOL vermtl. tatsächlich an einer Stelle mehrere Millionen sparen ! Bin zufällig im Ideenmanagement BPOL heute auf eine Idee „Kosteneinsparung durch Reduzierung von VPN Bandbreiten“ gestoßen.

    Wenn ich das als IT-Leihe richtig verstanden habe, sind auf dem Gebiet der IT-Technik mehrere Millionen ohne viel Aufwand zu sparen!

    Warum nur habe ich das dumme Gefühl, dass diese Möglichkeit wohl vermtl. nie ergriffen wird ?

  67. wie unglaubwürdig sind pauschale Einsparungen? wenn das so möglich ist, dann würde das ja auch heißen, vorher oder jetzt wird Geld verplempert. Man kann durch nur punktuell dort sparen wo eben auch Sparpotenzial vorhanden ist. Das jetzt ist nur ein Streichkonzert, was auch nicht gelebt und nicht geglaubt wird und das ist der größte Fehler hierbei, eigentlich ein eklatanter Verstoß gegen das Leitbild. Lass uns doch mal z.B. das FAS wirklich nutzen und Fahrzeuge wirklich effizient einsetzen, jetzt fahren draußen Kfz mit über 300 TSD km herum und in den Hallen stehen Kfz. mit nur 40 TSD km, und alle sind ca 10 Jahre alt, wer versteht sowas ??

  68. Es ist fünf nach zwölf!!!

  69. Mein Vorschalg zum Einsparen:
    schickt das gesamte Personal nach Hause, Folge: keine Spritkosten, keine Unterhaltungskosten von Gebäuden, Fahrzeugen etc. …

  70. Welche Haushaltsmisere? Es ist doch scheinbar genügend Geld da. Es wird einfach nur von unseren, unf… äh glücklosen Politikern zurückgehalten.
    Ich verweise auf folgenden Threat.
    http://www.gdpbundespolizei.de/2011/05/mehr-geld-fur-die-staatskasse/

  71. In der 21. KW findet eine IL-Tagung, in einer Abteilung nahe Berlin, statt. Mich würde einmal interessieren, wie die gesamte Führung dorthin reist!?
    Lt. meiner Auskunft, wird unser IL mal wieder fliegen….
    Sollte hier nicht auch der Zug, in Uniform, genutzt werden und die Führung mit gutem Beispiel voran gehen?
    Das zum Thema Sparen!!

  72. hallo zusammen,

    ich hab heute auf der intranethp gelesen das die bundespolizei 5000 satz einsatzbekleidungen der 2. generation noch vor dem nächsten castor ausgeliefert werden. stück für 800 euro, is ja nix zu teuer.
    im gleichen artikel steht das nunmehr die kräfte des einzeldienstes mit den einsatzanzügen der 1. generation ausgestattet werden.
    bekommen wir nun die alten getragenen sachen der kollegen??
    aus ersparnisgründen ??

    lg
    jogger

  73. @ jogger
    bekommen wir nun die alten getragenen sachen der kollegen??
    aus ersparnisgründen ??

    Hab (nicht offiziell) erfahren genau so soll es sein!!!!
    Dazu hab ich keine Fragen mehr.

  74. Ich habe gehört, dass es noch einen oder eine zufriedene
    Beamtin/Beamten geben soll. Ich weiß, es klingt unglaub-lich, aber wenn es wahr wäre, … eine Sensation.
    Bitte oute dich hier im Forum!

  75. Ja Leute bei den knappen Haushaltsmitteln wird’s nix mehr mit neuer Bekleidung und Ausrüstung. Und ich hatte schon Hoffnung, daß wir wieder das Koppeltragegestell von annodazumal bekommen. So wie der Leibriemen vieler Kollegen behangen ist, sehe ich hier dringenden Handlungsbedarf. Vor kurzem hab ich sogar eine junge POK’in gesehen, welche einen Verbandskasten am Koppel trug. Schätze mal der ist für den Notfall, wenn jemand unter dem Gewicht seines Gürtels zusammenbricht. Armes Deutschland. Nicht mal mehr Geld zur Gesundheitsvorsorge, sprich Y-Riemen.

  76. @strickjacke
    ??????????????????????????

  77. Stehen denn überhaupt noch ausreichend Mittel zur Verfügung, um den 60. Geburtstag unseres Karnevallvereins Bundespolizei angemessen feiern zu können? Ich kann einfach nicht soviel Essen, wie ich kotzen möchte!!!

  78. Wahrscheinlich brauchen wir unseren eigenen 11. September. Dann würde Geld keine Rolle mehr spielen.

    Nur das kann ja niemand ernsthaft wollen. Den 11. meine ich.

  79. Geld wäre genug da

    Im Jahre 2005 stellte ich einige Ideen zum Thema Luftsicherheitsgebühren in das damalige Ideen-Net.
    Eine davon:
    Warum glauben wir den Luftverkehrsgesellschaften die Angaben, welche sie zu den Fluggästen machen?
    Für jeden Fluggast wird die sog. Luftsicherheitsgebühr (Lusi-Geb.) fällig.
    Das Gesamtvolumen der Lusi-Gebühren bundesweit beläuft sich auf weit über 300 Millionen €/Jahr.
    Bei Stichproben zwischen den von den Fluggesellschaften gemeldeten Zahlen und den tatsächlichen Fluggastzahlen (aus dem Boardingsystem der Flughafengesellschaft – Zahlen, die wir für den Personaleinsatz ohnehin erheben) ergaben sich erhebliche Differenzen.
    Eigentlich immer zum Nachteil der Bundespolizei.
    Mein Vorschlag für das Ideen-Net im Jahre 2005 war der regelmäßige Abgleich von gemeldeten und tatsächlichen Zahlen.
    Der Abgleich ist in Excel-Zeiten ohne großen Zeitaufwand problemlos möglich.
    Das war 2005.
    Bisher – noch keine Entscheidung.
    Politisch zu brisant.
    Fluggesellschaften müssten erhebliche Summen an Luftsicherheitsgebühren nachzahlen.
    An einem süddeutschen (mittelgroßen) Flughafen konnte ich bei einem kurzen Probelauf hohe vierstellige Summen nachfordern und vereinnahmen. Konsequent umgesetzt wären hohe fünfstellige Summen möglich gewesen.
    An einem kleinen süddeutschen Flughafen.
    2005.
    Die Präventivwirkung solcher Abgleiche und Nachforderungen kann nicht hoch genug bewertet werden und würde den Arbeitsaufwand binnen kurzem wieder minimieren.
    Sachstandsanfragen wurden mir verboten.
    Die Zuständigkeit wanderte nach einigen Jahren vom Präsidium Süd nach Potsdam.
    Die Rechtslage ist weiterhin die, dass wir nicht nachkontrollieren (dürfen).
    Wenn ich die süddeutschen Zahlen bundesweit hochrechne, komme ich auf Millionenbeträge, die jährlich auf der Einnahmeseite dem BUND entgehen, weil sich hier keiner herantraut.
    Der Haushalt besteht aus Ausgaben und Einnahmen.
    Hier hätten wir die Möglichkeit, die Einnahmeseite zu pushen.
    Dagegen sind die Benzinkosten Peanuts.
    Man darf sich fragen, welche verantwortlichen Politiker für ihre Partei von welchen Fluggesellschaften Parteispenden kassieren – oder wer hier mit wem am Wochenende zum Golfen geht.
    Mövenpick lässt grüßen.
    Anders ist dies nicht mehr erklärbar.

  80. Öffentlichkeitsarbeit ist für die Bundespolizei sehr wichtig! Aber in der regionalen Presse nun auf die schiefe Haushaltslage hinzuweisen (natürlich nicht von unseren ÖAlern) finde ich alles andere als förderlich! Der Bürger macht sich berechtigter Weise Gedanken um seine Sicherheit! Ich bin der Meinung, dass solche Themen nicht in die Öffentlichkeit gehören, sie verunsichern den Bürger nur unnötig. Und was noch dazu kommt, die Bundespolizei wird zum Gespött in der Öffentlichkeit!

  81. Zitat NTV

    Bundeskanzlerin Merkel kündigt finanzielle und politische Hilfe für die Staaten in Nordafrika und dem Nahen Osten an, die politisch Umwälzungen erleben.

    Zitat Ende

    30 Mille, ach ja, wie schön das dafür Geld da ist.

    Lach mich kaputt!

  82. Sofort die Neubauten von Präsidium (67 Mio.)und BMI stoppen. Die Einsparvorgaben wären augenblicklich erfüllt.

  83. @Pom
    Koppeltragegestell(Y-Riemen): dient zur besseren Gewichtsverteilung. Wird am Leibriemen befestigt, damit’s diesen wenn er mit Ausrüstung (Magazintaschen, Brotbeutel, Feldflasche, Klappspaten) behangen ist nicht nach unten zieht. Gab’s bis Anfang/Mitte der 90er beim BGS.
    Verbandskasten am Koppel: Sollten sich viele Kollegen mal überlegen, ob’s nicht lächerlich ist, sich schlimmer, als ein Ney York City Cop zu behängen. Von der Handschuhtasche, Leatherman, Medi-Bag am Oberschenkel, und diverser anderer Utensilien behangen, müßte es manchem schon die Hose nach unten ziehen.
    Abgesehen davon, daß man sich ja fast nicht mehr bewegen kann und aussieht, als hätte man einen Schwimmreifen um die Hüfte, erntet man auch noch bedauernswerte Lächeln unserer Mitbürger.
    „Ich will jetzt endlich meine Strickjacke!!!“

  84. Es ist unglaublich was mit diesem immer mehr zur “Bananenrepublik” verkommenden Deuteschland passiert.
    Da werden Retungsschirme für Berüger Länder gepannt, unnütz Menschenleben geopfert und gleichzeitig Milliarden in Länder gepumpt, wo jeder weiß, dass der Versuch des Westens demokratische Verhältnisse und / oder der “bleibenden” Verhinderung / Bekämpfung des Internationalen Terrorismus zu schaffen, kläglich zum Scheitern verdammt sind.
    Da werden Mogelpackungen geschaffen, in dem die IMer der Länder die Anzahl der PVBen gnadenlos kürzen, aber dem “Dummen Volk” mittels Umbenennungen vom Ordnungsamt zur “Stadtpolizei” unter Verwendung der gleichen Uniformen, vor zu gaukeln, es handle sich um PVBe mit der entsprechend langen Polizeiausbildung, da wird die Wachpolizei ins Leben gerufen…….um nur einige Beispiele zu nennen!!!
    Die Bundespolizei pfeift personell aus dem letzten Loch, auf die Menschen in der BPOL wird trotz vorliegender, wissenschftlicher Erkenntnisse Burn Out / Klartext Ergebnisse, Dauerreformstress etc. keinerlei Rücksicht genommen. Und dann kommen die Sparzwänge, Schilda lässt grüßen! Die Sicherheit der in Deutschland lebenden Menschen gehrt den Politukern, immer mehr am A…. vorbei!
    Hauptsächlich die “Großkotze” behalten ihren Personenschutz und gleichsam ihre Vorrechte! Alle sind gleich, manche eben gleicher!
    Gott sei Dank gibt es noch Menschen, die Mitdenken, nur die CDU / CSU und FDP begreift die Stimmungslage innerhalb der Bevölkerung nicht.
    Anmerkung zum Schlsuss: Gestern stand ich in einer Großstadt mit Polizeidienstfahrzeug in Uniform an einer Roten Ampel. Neben mir ein Kfz, der Fahrer schaute auf das Dienst – Kfz und mich und machte das “taktische Zeichen” für Fenster Öffnen bitte. Ich dachte, Aha, jemand will nach dem Weg fragen oder so.
    Ich betätigte den Fensterheber und in diesem Moment “fragte mich der Herr, ob er mir helfen könne!!!”
    Auf meine verdutzte Reaktion und Antwort, dass ich seine Frag nicht verstehe, entgegnete der Mann:” Nun ja kann ich Ihnen mit einer Spende für Sprit aushelfen, den Medien entnimmt man ja, die Bundespolizei hat kein Geld mehr um Treibstoff zu kaufen!!!
    Weiterhin äußerte er, dass er es für einen Skandal hält, was mit den Polizeien in Bund und Ländern und somit mit der Inneren Sicherheit in Deutschland vorgeht!

    Dem ist m. E. nichts hinzu zu fügen, außer vielleicht:
    Als ich von Deutschland träumte in der Nacht, bin ich im am folgenden Morgen mit total verschwollenen, verheulten Augen aufgewacht!

  85. Ich bin übrigens zufrieden!
    Einschränkung!
    Aber nur mit meinem Privatleben!!!!
    Nach meinem Dienst gehe ich nach Hause und lass meinen Dienstherren Dienstherr spielen!
    Wenn man sich mit der Materie BPOL zu sehr beschäftigt bekommt man ja nur noch Kopfschmerzen und das will ich einfach nicht!
    Alle anderen können ja dem Dienstherren alles glauben was er uns zusagen hat! Ich tu es jedenfalls nicht! Genau wir den Politikern! Unsere jetzige Regierung bekommt meine Stimme nicht mehr auf dem Wahlzettel!
    Ich muss nur mal schauen wem ich dann noch wählen kann!
    Bleibt nicht sehr viel übrig!

  86. @KSB vom See

    Ich war da früher der gleichen Meinung wie Du. Heute sage ich:

    Da gehört noch viel mehr an die Öffentlichkeit, damit den Leuten im Lande endlich die Augen geöffnet werden und die Aussagen vieler Politiker als das entlarvt werden, was sie sind:

    Verdehen sämtlicher Tatsachen! Bei uns auf dem Lande würde man dazu ganz einfach LÜGEN sagen!