Kassenanschlag 2011 zur Beförderung freigegeben

Mit Wirkung vom 31. Mai 2011 hat das Bundespolizeipräsidium Potsdam den Kassenanschlag 2011 freigegeben. Damit stehen die, im Bundeshaushalt 2011 über die Ruhestandsdaten hinaus zur Verfügung gestellten Beförderungsmöglichkeiten für die Bundespolizei zur Ausbeförderung zur Verfügung. Wir gehen davon aus, dass die Beförderungen nach den vorgeschriebenen Verfahren in den nächsten Wochen durchgeführt werden.

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Themenbereich: Finanzielles & Laufbahn | Drucken

65 Kommentare
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  1. Na da hoffe ich doch, dass auch noch etwas rüber kommt. Da das ganze Jahr, entgegen den Vorjahren, keine Zahlen genannt wurden, werden wohl nicht besonders viele befördert werden.
    Kennt jemand die bundesweiten Zahlen.

    Micha

  2. Sparen und sparen und nochmals sparen!

    Tja, das hören wir doch eigendlich schon seit einem Jahrzehnt.( mindestens )
    Jedes Jahr den gleichen Spruch, der Bund hat kein Geld und wir müssen sparen. Zuerst war es eine Begründung dafür, uns nicht an der allgemeinen Einkommensentwicklung teilhaben zu lassen. Nun aber haben wir eine Dimension erreicht, welche erheblich unsere gesetzliche Aufgabenerfüllung gefährdet.
    ( meine Meinung )

    Es ist nun mal so, dass die Polizei gewisse Dinge dringend benötigt, um ihre Aufgaben erfüllen zu können.

    Man kann zb. einem Maurer den Auftrag erteilen, ein Haus zu bauen. Man gibt ihm Steine, eine Kelle, eine Betongmischmaschiene, Sand, Wasser, aber……kein Zement.
    Der arme Maurer, er wird wohl seinen Auftrag nicht erfüllen können, um das Haus zu bauen.

    Ich befürchte, dass es erst die Spitze des Eisberges ist. Denn in diesem Jahr, kommte es erstmalig in der Bundespolizei vor, dass das Geld für den Sprit ausgeht.
    Grund seien die zu hohen Benzinkosten.

    Nun, wenn man den Steueranteil des Benzin betrachtet, so liegt dieser bei 0,86 Cent pro Liter.

    http://www.aral.de/aral/sectiongenericarticle.do?categoryId=9013265&contentId=7025891

    Schon komisch, der Staat begründet die Sparmaßnahme, mit den hohen Spritpreisen. Und dass macht die Sache ja so lustig, er der Staat, welcher am meisten am Sprit verdient, hat nicht genügend Geld für Sprit für seine Dienstfahrzeuge ( Bundespolizei ) ????

    Habt Ihr verstanden ? Logisch oder ?

    Ich erwähnte ja, dass ich glaube dass das nur die Spitze des Eisberges ist.
    Die Begründung, “ Wir müssen sparen “ wird auch dann ziehen, wenn es um die Gehälter und Löhne der Bediensteten des öffentlichen Dienstes geht.
    Ich glaube nicht, dass wir in den nächsten Jahren eine spürbare Gehalterhöhung erfahren werden, aus genannten Gründen.
    Das wir die Bediensteten des Bundes, seien es die Angestellten, Arbeiter, Beamte auch unter der Last der zu hohen Benzinpreise, Lebenshaltungskosten, etc. zu leiden haben, interessiert ja niemad.

    Man kann sich als Bundesbediensteter ( im gesamten Bundesgebiet einsetzbar ) genau für zwei Alternativen entscheiden:

    1) Auf das Land ziehen ( weniger Miete zahlen ) dafür aber enorme Spritkosten zahlen.

    2) In die Stadt ziehen ( eine sehr Hohe Miete bezahlen ) und dafür an Spritkosten sparen.

    Meiner Meinung nach, ist es eine Milchmädchen – Rechnung.
    Es bleibt die ernüchternde Feststellung……wir ( die kleinen ) zahlen so oder so.

    Meine Meinung ist, wenn gespart werden muss, dann bin ich der letzte der sich dagegen wehrt.
    Wie ich in meinem Beitrag bereits schon erwähnte, geht diese Sparpolitik ja bereits schon mindestes seit Jahrzehnten.

    Sehr geehrte Damen und Herren Politiker,
    bin ich Schuld für die Verschuldung des Staates?
    Sind die Angestellten, Arbeiter, Beamte Schuld an der Verschuldung des Staates?
    Führen wir die Staatsgeschäfte?
    Antwort: Nein

    Sie, ja genau Sie tragen die Verantwortung.
    ( falls einmal ein Politiker diesen Beitrag lesen sollte,
    was ich allerdings bezeifel ) )

    Natürlich mache ich mir auch Gedanken darüber, wo man einsparen könnte.
    Dazu habe ich mir “ offiziell“ auf der Homepage des BMF den Haushaltsplan 2011 angeschaut.

    Insbesondere habe ich mir den Titel 0201 ( Bundestag ) angeschaut und da die Ausgaben für den Budestag

    Mein erster Eindruck war, Stille……
    Wenn man sich die Ausgaben für die Mitglieder des deutschen Bundestages anschaut und dann noch liest, dass Bundestagsabgeordnete Weihnachtgelt in Höhe von 82,14 % der Diät erhalten und
    Urlaubsgeld etc.
    siehe Quelle:

    http://www.bundesfinanzministerium.de/bundeshaushalt2011/pdf/epl02.pdf

    Nun kann es sein, dass ich diesen Haushaltsplan falsch gelesen habe.

    Fest steht aber, dass ein Bundestagsabgeordneter eine Diät von:
    7.668 Euro
    plus
    Kostenpauschale von:
    3.782 Euro erhält.
    plus, plus, plus an Euro

    hier ein Beispiel: Quelle

    http://www.huberthueppe.de/diaet.shtml

    Braucht ein Mensch so viel Geld und warum ?
    Kann jemand der so üppig lebt, andere zum sparen zwingen ?

    Fragen über Fragen?

    Auch Anzumerken ist, dass die Bundestagsabgeordneten ihre all-jährliche Diätenerhöhung damit begünden, dass eine Lohnsteigerung der Arbeitnehmer statt findet,und sie dann automatich einen Angleich erfahren müssen.
    ( könnt Ihr alles in dem Link zum Haushaltsplan 2011 selbst nachlesen )

    Zum Abschluss:
    Ich stelle Fragen zu gewissen Themen. Ich habe eine eigene Meinung und dies ist mir laut GG für die Bundesrepublik Deutschland auch erlaubt.

  3. Na da bin ich aber mal gespannt ob man als POM mit zwanzig Dienstjahren auch mal eine Chance hat.
    So langsam ist das mehr als nur frustrierend !

  4. Denkt nei Beförderungen bitte an die POM über 50 Jahren!

    Denkt an die POM, die einmal die Note 9 oder die 8 haben, das müsste doch ausreichen mit den Dienstjahren!

    Denkt bitte an das Alter!

    BITTE!

    JEDER

  5. Liebe Potsdamer,

    wie werden denn die Beförderungen aussehen?
    Vom PM zum POM = 2
    Vom POM zum PHM = 1
    Zum Z schon mal keiner

    Und dann kommen die Damen und Herren des gehobenen Dienstes.

    Mit Motivation hat das alles schon lange nichts mehr zu tun. Leider fühlen sich die meisten nur noch veräppelt. Wenn das die Linie unserer Führung ist, dann haben Diese uns bei weitem schon überstrapaziert.
    Ein Trümmerhaufen, dem ich mitlerweile nichts mehr abgewinnen kann. Zum Glück liebe ich meine Arbeit, ansonsten wäre ich schon längst weg von diesem System.

    Auch unser neuer Innenminister kann mich nicht überzeugen.
    Es ist Zeit für eine ordentliche Struktur mit angemessener Entlohnung im mD und gD. Kassenanschlägen, die auch ein Vorankommen aufzeigen.

    Krankenstände reduzieren, Motivation steigern, Arbeit wieder lohnenswert machen, Eigenständigkeit fördern und nicht der Rückfall in alte Struckturen.
    Nur das kann Ziel einer richtigen Polizei sein. Das aber sind wir noch lange nicht!

    Auf erwartungsvolles Hoffen

    Düssel

  6. Bin ja mal gespannt, ob da auch was für die Verwaltungsbeamten unterhalb des Präsidiums übrig ist.
    Oder weiß jemand Näheres???

  7. @ user jeder
    denkt bitte an die kollegen die leistungsfähig und leistungsbereit sind. denkt an die kollegen die nicht jeden monat 4-7 tage gelben urlaub nehmen. denkt an die kollegen die einfach ihre arbeit machen wollen und nicht jeden tag mit ihrem frust das betriebsklima der ganzen ds zerstören. und natürlich denkt an die alten, die ihr unheimliches fachwissen und ihre lebenserfahrung an die jüngeren kollegen weitergeben und eben nicht nur durch frustration und ist mir doch scheissegal auffallen. eben auch leistungswillig sind. eignung, leistung und befähigung und nicht alter, familienstand und große klappe.
    @ perspektivlos VB
    gehen sie studieren. im bereich maschinenbau ist die perspektive im moment nicht schlecht.

  8. @ JEDER
    „denkt bitte an das alter!“

    warum?
    ganz ehrlich – warum?
    weil du selber zu dieser gruppe gehörst?!?

    ich kann in meiner beurteilung nirgends den punkt „alter“ finden
    ich will dir mal was zu meiner story sagen….
    ich habe die letzten 10 jahre mit pendeln verbracht (pro monat 5000 km, in kasernen gepennt, indenen die betten noch warm waren). dann habe ich mich vor 4 jahren einen eav gestellt – durfte dort eine 7 monatige ausbildung machen (wieder 650 km einfache strecke) und wurde anschliessnd versetzt.
    dann umzug, im anschluss 1 jahr lang jeden tag an einer zertifizierung geschrieben – privat zu hause, nach dienst….ca 1000 bis 1200 seiten…in englisch.
    …für ne dienstliche zertifizierung.
    im laufe dessen nochmal umgezogen – dienstlicher hintergrund.
    jetzt bin ich das erste mal in der situation, wo man nach dienst zu hause schlafen kann…und bekomme gesagt „leistung is top, aber die naechsten runden!! werden sie auf 6 sitzen bleiben (als pom)“, „wir haben noch alte, die befördert werden müssen“. „wollen sie von der a8 runter müssen sie nach lübeck“ – also wieder das aufgeben, was man im moment hat – und in kasernen pennen.
    und das alles weil jemand „alt“ ist, ich kenne einige von den leuten, die so dringend befördert werden müssen – ausser alter sehe ich da nix was beförderungswürdig wäre. wer hinderte diese leute selber mal den arsch hoch zu bekommen und nach lübeck zu gehen?
    – mich zwingt ja jetzt auch niemand mich zu bewegen, ich könnte jetzt auch sagen, naja ich komm damit klar, ich bin wenigstens jeden tag zu hause , ich könnte es einfach aussitzen und mit der a8 leben. genau das haben viele gemacht, die nach der 2. reform kraftfahrerstellen usw genommen haben (mit a7 bewertet)
    warum sitzen da einige seit jahrzehnten auf ihren stellen – zu hause1?!
    nicht das wir uns falsch verstehen, ich gönne es jedem.
    aber es gab leute die bewegten sich und waren nie zu hause, durch die wirren der reformen.
    jetzt sollen sie mit leuten zusammen geschmissen werden, die bisher alles ausgesessen haben und das argument vorbringen „alt“ zu sein.
    wenn man leuten die 15 bis 20 dienstjahre haben die motivation nimmt und sagt „die naechsten 4 – 5 runden behälst du so oder so die 6 (egal wie die leistung ist)“ – dann schafft man leute denen alles egal ist, die lieber beim arzt abklären, ob der nieser grad eben nich doch ehac ist.
    denn 4 bis 5 runden sind auch 8 bis 10 jahre und dann steht man mit viel glück auf 7.
    ist meine einzige persektive also die, selber „alt“ zu werden?
    reisst man sich den arsch auf wird man nix – weil man mit 15 bis 20 dj zu jung ist und muss warten bis man 30 dj hat.
    macht man aber gar nix und drückt sich mehr beim doc rum als auf arbeit wird man auch mit 30 dj auch was – weils „langsam zeit wird“ und die vorgesetzten alter schon immer als kriterium nr 1 (danach kommt auch keine nr 2 und 3) sahen. (ich will nicht sagen, dass alle beim doc abhaengen, ich wollte nur das andere extrem darstellen)

    in dieser firma haben wir schon lang kein leistungsprinzip mehr – und das ist meiner meinung nach ursächlich dafür, dass hier nix mehr geht.

    „denkt an die alten“ und „alte vor“ kann ich echt nicht mehr hören – dieser satz hat mir und vielen anderen in meinen alter jegliche motivation genommen.
    jedem, auch den alten, steht es frei sich mit leistung zu positionieren – und nicht mit den jahrgang auf der geburtsurkunde.
    es gab zeiten wo ich freiwillig mehr als 12h am tag gearbeitet habe (wohl wissend, dass nach einer gewissen zeit die stunden gecapt sind – einfach weils spass machte).
    aber diese geh nach hl (und gib alles auf – oder werde alt, alles andere zählt nicht, hat mir ein grossteil jeglicher motivation genommen.

  9. Dachte schon ich bin der einzige, welcher sich mit „alten“ vergleichen soll!
    Ich 36 Jahre alt, 17 Dienstjahre + 2.5 jährige PVB-Ausbildung + mehrjährige Spezialausbildung, mußte mir auch mal wieder sowas anhören….
    Diesmal war mein Kommentar einfach nur „Vielleicht hat der ‚Alte‘ ja bis jetzt auch was falsch gemacht? Warum ist er denn noch POM?“
    Das soll jetzt nicht gegen alle älteren Kollegen gerichtet sein.
    Aber wenn mein Dienstvorgesetzter von seinen älteren Kollegen spricht, dann meint er genau diejenigen, welche so treffend von CeBa beschrieben wurden.
    Ich hab mich mit POM arrangiert. Ist doch auch schön wenn mann ausbefördert ist und keine Leistung mehr bringen muß…………

  10. Die Schönwetterprognosen reißen ja zum Glück nicht ab. Alles bleibt besser bis Superplussdoppelgut. Kenzahlen, Beförderungen, Gehaltsentwicklung alles im Dicken Plus… Zwischen Schein und Sein klaffen größere und sichtbare Lücken, und das, obwohl die Aufgaben seit der Wiedervereinigung stetig gestiegen sind. Viele werden sich jetzt fragen, von welcher Galaxie die Rede ist. Schaut man etwas genauer hin, doch wer macht das schon gerne, sind irgendwie überall zu wenig Bundesangestellte und Bundespolizisten in unserer Galaxie anzutreffen. Gleich daneben stehen die aus der Statistik entfernten PVB die mit der Reform auf ihre Stelle verzichtet haben und so vor sich her dümpeln, dann gibt es noch die Streifenhörnchen die nun ständig auf Achse waren und leider das Pech hatten als gerade ihre Dienstelle zum Revier wurde Abwesend zu sein und leider ihre Beurteilung nicht gerade so ist, dass es zu Beförderung Reicht, dann die sowieso nie erwähnten Quotenopfer, oder diejenigen die auf andere statistische Gleise verschoben worden sind, auf denen sie keine Rolle spielen. Es ist wie in der DDR. Hauptsache, die Zahlen stimmen und künden von einem Land, in dem Milch und Honig fließen.

    Die Realität sieht anders aus und steht bisweilen sogar in den Zeitungen. Zugleich beten die Meister der Märchenstunde Prognosen herunter, die einen vor Überfluss in die Knie gehen lassen. Wer weiß, vielleicht leben sie in einem Paralleluniversum, in denen Taschenrechner anders funktionieren, vielleicht sogar im Schwerelos-Modus.

    Durch die Abordnungen kann man sich ein schönes Bild über die gesamt Lage machen, hat ja auch was so nah an der Realität zu leben und zu Arbeiten. Ich frage mich warum nun seit Jahren ständig dieses „ Kassenanschlag 20.. zur Beförderung freigegeben“ heroisch verbreitet wird. Interessieren tut es doch eh keinen mehr, entweder haste Glück in der Lotterie oder durch das Ganze hin und her biste eben leider Quotenopfer! Und das sind nicht wenige, bei uns wurden die Beurteilungen einfach zusammengestrichen. Aber wenigstens hatten manche DGL wenigsten den Mut die wahren Leistungspunkte hinzuschreiben, andere wiederum hatten den nicht und schickten einfach die Punkte ohne einen Satz mit denjenigen zu wechseln, zur Dienstelle an der sie Abgeordnet waren, mit bitte um Aushändigung, dass war es dann auch. Ist aber auch das gute Recht des Dienstvorgesetzten, ob das den Umgang miteinander Fördert ?
    Und nun da ja alles so Hüpersuper läuft können sich ja alle in Zufriedenheit wiegen und die nächste Reform Planen, da bin ich ja mal Gespannt wie die Sache Abläuft. Wahrscheinlich wieder so, dass Plötzlich über Nacht die Lage so fatal Ändert das es keinen anderen Ausweg gibt als Familien Auseinanderzureißen, Menschen ein
    Xtes- Mal durch die Republik zu jagen, na ihr wisst schon. Nun ist auch noch dat Geld alle. Na dann wird es eben ohne durchgezogen werden, kostet ja alles immer nichts. Lustig fand ich übrigens wie auf unserer Letzten Personalversammlung immer und immer wieder durch die Führungsbeamten wiederholt wurde „Wir sind mit der Bahn angereist“!!!! Oh man, soweit wie an dem Tag war ich noch nie unten, da fängt der Irrsinn an und enden wird er in einem großen Chaos. Das steht für mich fest, wie die Dienstwaagen auf unserem Parkplatz bei meinem Revier.

    „Mehr Brutto statt Netto – oder wie ging das noch mal? Arbeit muss sich wieder lohnen… Ach wie schön klingen sie immer wieder, die die ganzen Wahlversprechen. Wir müssen uns eben mehr anstrengen und länger arbeiten, war neulich zu hören. Wo ist ein erträgliches Maß für Steuern und Abgaben? Keine Ahnung. Klar ist nur, wenn eine Kuh auf der Weide nicht mehr so viel fressen kann, wie ihr Milch abgezapft wird, dann ist irgendwann ihr Euter wund. Und dann wundert sich der Melker, dass das Tier kollabiert oder mit den Beinen ausschlägt.“

    Interpunktion und Orthographie dieses Beitrags sind frei erfunden.
    Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln der Rechtschreibung wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.

  11. Eintrag von CaBa am 1.Juni 2011

    Ungeachtet der Tatsache, dass Du dir offenbar einen Haufen gefallen lassen hast und nun auch mit Recht darauf hoffst, die Früchte hierfür irgendwann ernten zu können, so fallen mir trotzdem einige Dinge ein, weswegen wir auch an „Das Alter“ denken sollten:

    vielleicht, weil es schwierig ist, „Leistung“ objektiv zu messen?
    Vielleicht auch, weil es noch schwieriger ist, eine „Lebensleistung“ zu bewerten?
    Vielleicht darüber hinaus auch, weil der heutige alte Sack vielleicht in jüngeren Jahren auch einiges mehr gerissen hat, was ihm mit zunehmendem Alter immer schwerer fällt?

    Das frühere System der nahezu ausschliesslichen Beförderung nach Alter war ungerecht; keine Frage! Ich behaupte trotzdem, dass die heutige „Überbetonung“ des sogenannten Leistungsprinzips und damit ausschliessliche Orientierung an Benotungen um ein vielfaches ungerechter ist!

    Abzumildern ist dieses lediglich dadurch, dass die Beurteiler dies begreifen und rechtzeitig (vor allem vor Erreichen des Altersstrafraums) für eine entsprechende Beurteilung sorgen! Dass dies durchaus im Einklang mit dem Leistungsprinzip steht, u.a. auch dadurch, dass mit steigendem Lebens- und Dienstalter und damit Erfahrung in der Regel auch eine verstärkte Befähigung einhergeht, wurde bereits mehrfach höchstrichterlich bestätigt!

    Aber nochmal zum Anfang: es geht eben in der Regel nicht nach Leistung, sondern nach Beurteilung!

    So lange dies aber der Fall ist, wird auch der Nasenfaktor immer eine entscheidende Rolle spielen und eine auch nur ansatzweise „Gerechtigkeit“ verhindern! Deshalb ist es ungeheuer wichtig, entsprechende Sicherungen einzubauen und objektiv nachvollziehbare Faktoren einzubeziehen.

    Bitte ausserdem nicht vergessen: Laufbahnprinzip bedeutet, dass prinzipiell jeder das Endamt seiner Laufbahn erreichen kann; Beförderungen sind folglich nach diesem Verstandnis der Beamtenlaufbahn(!) keine im Einzelfall zu gewährende Gnade, sondern fester Bestandteil des Berufslebens!

    So lange eben diese absolute Gerechtigkeit nicht möglich ist, ist es mir jedenfalls lieber , auch mal jemanden mit durchzuziehen, der eine Beförderung vielleicht nicht so verdient hat als umgekehrt ganze Jahrgangsdekaden de facto von Beförderungen auszuschliessen!

    Und, schlechterweise sei´s gesagt: wenn deshalb, nämlich genau um dieses zu vermeiden, irgendjemand anstatt mit 30 erst mit 35 ins Endamt vorrückt, so ist dies m.E. durchaus mit der Wahrung der Menschenwürde vereinbar!

  12. @CaBa @Pomka

    Und ich pendle seit über 12 Jahren zum Flughafen – 350km!

    Bin über 50 Jahre, aufgelöste Einheit 1999 – bringe seit 12 Jahren Leistung am Flughafen (sagt mir jeder Chef) – und Jahr für Jahr wurden sogar 28-Jährige zum PHM und 32-jährige zum PHM+Z gemacht, weil sie sehr gut beurteilt wurden und mit den Chefs „privat Kaffee getrunken haben“ bzw. diese zu „Festen eingeladen haben“! Diese Beförderten konnten und können heute noch weniger als ich (keine Tagebuchnummern)! Sehr gut beurteilt wurden diese PVB immer …. (subjektiv!).
    Und man kann gar nichts dagegen tun, gar nichts….!

    Warum muss ein 28-jähriger PHM werden wenn ein 50-jähriger wirklich besser ist?

    Weil der Jüngere dem Chef „näher“ steht! Objektive Beurteilung ade! Und so geht es hier am Flughafen Frankfurt oder München vielen ÄLTEN und nicht nur hier!

    Ich kann es nicht mehr hören, dass ich bei PFG’s gesagt bekomme, „Quote“, „geht nicht“ „schade, möchte schon, aber …“ …. etc. und die Spitzennoten bekommen PVB mit 8 bis 12 Dienstjahren!

    Es gibt nicht nur „alte Stinkstiefel“ sondern auch „Verlierer über 50“ die treu und brav Dienst leisten – sehr guten Dienst!

    Hier kann nur die Gewerkschaft von Außen einen Ausgleich durch Altersbeförderung schaffen!!!

    Ja – so ist das wirklich!

    JEDER

  13. Ganz ehrlich??

    Seit Jahren wird man doch nur noch verschaukelt. Ich bin jetzt 41 Jahre alt, seit 21 Jahren im Dienst und seit 16!! Jahren POM. Beurteilungsmässig war ich fast immer in der Quote, in den letzten Jahren immer mit 8.

    Und das reicht nicht, um befördert zu werden?

    Und ich kenne Kollegen, die sind noch älter und haben mehr Dienstjahre als ich. Die kommen sich auch mächtig verschaukelt vor!

    Ich jedenfalls habe die Hoffnung langsam aufgegeben und richte mich mental schon darauf ein, mit 50 immer noch POM zu sein.

    Dass man einen Menschen damit (beruflich) kaputt macht, interessiert niemanden. Jeder ist sich selbst der nächste.

    Mich wundert es nur, dass sich die meisten Kollegen anscheinend auch damit abgefunden haben, denn eine wirkliche „Reaktion“ hat es bis jetzt ja auch nicht gegeben.

  14. Eintrag von Gerhard Medgenberg, KG Weil am 1.Juni 2011

    Auch wenn es mir schwer fällt zu zugeben (und hier zu posten), aber dieser Beitrag ist wirklich gut!

  15. Ich kann es leider auch nicht mehr lesen……. Alter, Alter, Alter… Ich bin auch so ein 29 Jähriger POM der vermutlich bald den vierten Stern begrüßen darf. Aber ich hab noch mit keinem Chef Kaffee getrunken oder Feste veranstaltet. Diese Kollegen mag es geben. Leider sehe ich fast jeden Tag einige 50´er POM´s. Leider habe ich noch keinen getroffen der außer aus Altersgründen befördert werden sollte.

    Ich hab nun doch keine Lust mehr über dies leidige Thema zu schreiben. Es würde zu weit führen. Ich freu mich einfach auf die kommende Beförderung. (Falls überhaupt noch welche kommen)

    Ich hab übrigens auch nach der Ausbildung meine Heimat aufgegeben und sitze nicht an der Ostsee beim Arzt für den nächsten Gelben. Und, auch mit 29 ist man Heimatverbunden. Ich bin Umgezogen, bringe Leistung und werde vermutlich bald Befördert. Ganz ohne Kaffee und Feste. Ich sieze meinen Chef und wir können uns nicht leiden. Trotzdem 2mal 9.

    Jetzt kommt POM 50´er…..der nicht Umgezogen ist, sein Haus und Hof noch am alten Fleck hat, als AO am Flughafen nur da ist (wenn überhaupt) ne Menge Trennungsgeld kassiert, in einem Hotel untergebracht ist, den Rumänen und Bulgaren einen Einreisestempel verpasst, weil er als Grenzpolizist keine Ahnung hat, kurze Schichtwechsel geht (was für den Stamm KSB nie möglich wäre)……. Ach ja, und trotzdem meckert.

  16. Ich bin 52, POM,20 Dienstjahre- auf der anderen Seite- Hundeführer -Ende 30 – PHM -weil der Hund die SSH Prüfung mit sehr gut beendet hat- Dieser war von 365 Tagen zusammengerechnet und Hundeausbildungen – Lehrgänge U.s.w vielleicht einen Monat im Diesnst!! auf der anderen Seite- Teilzeitkraft- weiblich- Anfang 40- 26 Stunden die Woche. Motto- Wie können wir den teilzeitkräften noch mehr entgegenkommen- Beruf und Kinder vereinen- noch weniger Stunden?- das gleiche Geld- Beförderungen wie jeder ( jede andere) mit dem Unterschied- noch nie an Lehrgängen teilgenommen- immer an den Einsatztagen krankes Kind- und alle Feiertage zu Hause ( Familien zuerst)!!- Was ist mit uns?? die ihre Kinder unter anderen Umständen groß gezogen haben, und diese teilweise nur beim Schlafen gehen zu Gesicht bekommen? – Mit denen , die keineKinder ( aus welchen Gründen auch immer haben??- Auch hier sollte mal Gerechtigkeit geschaffen werden-
    Macht doch einfach mal einen Strich durch die Quote- und befördert die Leute ab 50- auch wenn hier schwarze Schafe darunter sind- Frage: Sind denn alle jüngeren Geistesblitze?? und auf grund ihrer Leistungen hoch geschossen worden??

    Überlegen wir mal alle und gehen in uns!!

  17. „Ein Schwung kommt“
    und
    „Das Leitbild ist immer noch aktuell“
    ABER
    meine Begeisterung hat einen gewaltigen Knacks bekommen,
    denn hier bei uns zählt:
    „Auch mit Fleiß – keinen Preis!!“
    Sage nur: Planstellenobergrenzen…..

    @ POM Wildwest vom 1.Juni 2011
    Danke für den Hinweis – der Zug ist leider abgefahren.
    Ich Dussel habe zu lange an das Gute und an Gerechtigkeit in diesem Laden geglaubt.
    Wenn ich mich recht erinnere gab es sogar auch mal Zeiten, wo ich Spaß am Dienst hatte…….

  18. Ich kann es leider auch nicht mehr lesen……. Alter, Alter, Alter…
    Eintrag von POM (29) am 2.Juni 2011

    soso, du kannst es auch nicht mehr lesen; ….genau das beweist allerdings, dass dieses Thema noch längst nicht „durch“ ist und ich wünsche dir wirklich, dass du niemals in die Verlegenheit kommst, dass sich deine Vorstellungen von Leistung plötzlich nicht mehr mit denen deines Beurteilers decken, du plötzlich eine Arschkarte nach der anderen ziehst und vielleich im Alter von 52 dann deiner erstaunten Familie (möglichst mit berufstätiger Frau, pflegebedürftigen Eltern, Kinder mit Problemen in der Schule und was das Leben sonst noch so an kleinen Gemeinheiten bereithält…) klarmachen musst, dass dein Dienstherr soeben beschlossen hat, deine mühsam aufgebaute Lebensplanung nunmehr zum drittenmal zu zerstören…

    Weisst Du heute schon, welche Probleme du eventuell in 25 Jahren haben wirst? Weisst Du, ob der heute 50 jährige POM vor 25 Jahren vielleicht nicht auch ein spritziger, leistungswilliger Kollege war, der vielleicht das Pech hatte, dass er gerade eine Phase erwischte, in der beförderungsmäßig einfach nichts mehr ging?

    Wer indessen von der Maxime „jedem das seine und mir das meiste“ ausgeht , verkennt dabei, dass er damit in regelmäßigen Abständen genau diese Problematiken schafft! (zumindest, so lange wir noch eine Stellenobergrenzenverordnung haben….)

    Nochmal: wenn wir nicht für eine vernünftige Altersstruktur bei den Beförderungen sorgen, grenzen wir nicht nur die Älteren irreparabel aus, sondern wir vernageln uns auch die Zukunft! Wo sollen denn künftig die Beförderungen herkommen, wenn aufgrund der Tatsache, dass vornehmlich Jüngere befördert werden, „nach oben nichts mehr weggeht“? – Ein POM, der in Pension geht, macht keine 9z-Stelle mit entsprechendem Kamineffekt nach unten frei!

    Was gedenkst du denn mit den zukünftigen „leistungsstarken Jüngeren“ zu machen? Auf die Tatsache verweisen, dass die Generation Eigennutz leider auf die nächsten 20 Jahre alle Beförderungen unmöglich gemacht hat?

  19. Mittlerweile ist so viel Ungerechtigkeit geschehen, dass man es fast gar nicht mehr auf eine klare Linie und gerechte Beförderungen bringen kann.
    Da wurde über Jahre einfach keine klare Linie mehr gefahren.
    Vermutlich kommt man aus dem Sumpf jetzt nicht mehr heraus.
    Man hat einfach zu schnell und zu oft reformiert, Aufgaben übernommen und zu moderne Managementmethoden angenommen.
    Man hätte alles etwas ruhiger angehen lassen sollen.
    Aber das merkt man immer erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.

  20. Danke Kollege Medgenberg für deinen sehr guten Beitrag.

  21. ja das stimmt. der kollege megdenberg hat fast den nagel auf den kopf getroffen. jedoch ist der dienstherr für diesen obermeisterbauch verantwortlich und nicht die kollegenschaft, insbesondere nicht die kollegenschaft unter 40. die sollen jetzt aber büßen? deren leistung soll minderbewertet werden zugunsten von kollegen die leider durch das raster des guten geschmackes gefallen sind? das erscheint mir etwas einseitig. ich frage mich warum die gdp, meine vertretung, jetzt, wo dass kind kopfüber in den brunnen gefallen ist, einen derartige kampangne startet. dieses problem hätte wohl schon u einiges früher erkannt, angepackt und gelöst werden können.
    sucht einen anderen weg, um diese problematik zu lösen und unterstell du, gerhard, den leuten nicht der generation eigenutz anzugehören nur weil sie es nicht einsehen darunter zu leiden, dass die leitung und auch die gdp hier anscheinend einiges verschlafen haben.
    36, 18 dienstjahre, verh., 2 kinder und obermeister.

  22. Anstatt sich hier gegenseitig zu zerfleischen sollte man die Augen doch auch mal auf das tatsächliche Übel richten. Die Planstellenobergrenzen müssen weg!
    Leistung muss belohnt werden, egal welches Alter man hat oder welcher Laufbahn man angehört.

  23. @Medgenberg

    Sehr guter Artikel – DANKE!

    ALLES richtig erkannt – nur, kann man da noch was reparieren?

    Glaubst Du, es ändert sich in absehbarer Zeit was?

    XY

  24. du hast recht! anderes wollte ich auch nicht ausdrücken. und ich will einiges, aber nicht gerhard zerfleischen… einer der wenigen die noch ein wenig zug in die verkrusteten politischen diskussionen bringt (siehe anhhörung)!

  25. zu dem Jung PHM möchte ich auch ein paar Worte verlieren. Wenn wir seit Jahrzehnten schon nur eine Mangelverwaltung an Dienstposten und ihre besoldungstechnische Unterlegung haben,dann kann man nicht Kollegen unter 30 zum PHM oder gar zum PHMZ krönen. Selbst wenn dieser Kollege eine sehr gute Dienstverrichtung abliefert, damit steht er nicht allein, gleichwohl nicht alle Kollegen mit diesem Level befördert werden, dass wäre das absolute Leistungsprinzip mit unbegrenzter Planstellenunterlegung . Und dieses haben wir eben nicht, auch noch nie gehabt und geben wirds das auch nicht.Also wird man ein gewisses Gleichgewicht und Chancengleichheit wahren müssen. Mir fällt dazu nur das Hamburger Verlaufsmodell ein, das scheint einigermaßen fair zu sein. Das was hier betrieben wird , bei aller zu würdigenden Leistung , geschieht auf Kosten der gesamten Belegschaft. Welche Perspektive hat jemand , der ausbefördert ist und noch über 30 Jahre vor sich hat.Es sollte gewiße Zeitkorridore geben, für alle Laufbahnen. Und wenn mal was möglich ist, sollte man auch an die älteren Kollegen denken, es stellt sich auch die Frage, wie soll sich ein sagen wir mal Endvierziger mit einem Endzwanziger vergleichen ? Der eine ist auf dem absteigenden Ast seiner Leistungsmöglichkeit , der andere hat seinen geistigen und körperlichen Höhepunkt, das ist eigentlich schon nicht mehr vergleichbar.Aber eine Lösung hab ich auch nicht ….
    e

  26. Das Hamburger Verlaufsmodell ist von den zuständigen Gerichten als verfassungswidrig festgestellt worden.
    Die Redaktion

  27. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole. Wenn sich die GdP mit den Präs. der Direktionen und IL zusammensetzen würde, müßte es doch möglich sein, dass jeder ab 45 seinen PHM u. jeder ab 55 sein PHM Z hat.
    Im gD ist (war) es doch auch möglich in 4 Jahren von A9 bis A12 hochgejubelt zu werden.
    Noch was zum JungPHM: 50 jähr.POM haben ihren Kopf schon hingehalten (Gorl.,Wackersdorf) da sind die noch in Windeln mit der Blechtrommel um den Weihnachtsbaum getanzt.

  28. Pardon,

    ich wollte nicht pauschalisieren. Das ging mir in der Wut zu flott durch die Feder!

    Es gibt natürlich auch ehrbare und kluge Kollegen dieser Baureihe!

    Gruss

  29. @arzt : Hm, vielleicht ziehst Du auch noch die Moselübung als Argument heran?!?
    Ich dachte , man will sich nicht zerfleischen in diesem Forum ?!? Der gD , der in 4 Jahren von A9 zu A12 geschossen wird ??? Hier werden wiedermal Einzelfälle pauschaliert. Schade. Vielleicht sollten alle mal so viel Toleranz zeigen und anerkennen, daß jeder in seinder Zeit seine Leistungen bringt. Was kann der junge PK – oder wer auch immer- dafür , daß er in den 70ern nicht dabei war ???? So ist es leider. Ich befürchte , alle die hier so fleißig über andere Kollegen oder Laufbahngruppen ablästern kriegen nach oben kaum den Mund konstruktiv auf ! Es sind nicht die Kollegen , die Euch nicht würdigen, fördern , gerecht bezahlen, heimatnah verwenden etc. Es ist das System, welches momentan vorherrscht. Es ist das Verwerfen von Menschlichkeit dort wo es nur um Menschen geht.Und es sind die Personalräte etc. die lieber bequem im Strom mitschwimmen ! Dieses Forum ist es nicht mehr Wert gelesen zu werden bei solchen Beiträgen. Machts gut oder zumindest das Beste daraus

  30. HH Verlaufsmodell , ja ich weiß , dass dieses durch Gerichte gekippt wurde, ich wollte auch keinen Hinweis auf die andere Gewerkschaft zeigen, mir fällt nur nichts besseres ein,das ist so ähnlich wie mit der Demokratie , die muß auch einiges aushalten und ohne Fehl und Tadel ist sie auch nicht . Das was wir jetzt haben , ist das absolute Leistunsgprinzip, welches durch subjektive Einschätzungen und Gefälligkeiten und auf der anderen Seite , subjektive Aussortierungen und zum Teil lebenslänglicher „Kaltstellung“ sabotiert wurde und mißbraucht wird. Nur einige wenige , die hier heil und unversehrt durchschlüpfen , die verteidigen das auch noch , wer aber etwas distanziert die Sache betrachtet , der kann mir eigentlich nur zustimmen , oder ?

  31. Eintrag von POM (29) am 2.Juni 2011

    Dieser geistige Erguss entspricht: Setzen,6!
    Bleiben Sie mal schön auf dem Boden junger Mann, bevor Sie hier zu einem ungerechten Rundumschlag ausholen. Manch „Alter“ wird Ihnen noch was vormachen. Solche Selbstdarsteller kenne ich zur genüge!
    Kann mir nur schwer vorstellen, dass jemand, der in zwei kurzen Sätzen drei Schreibefehler macht dieser tolle Hecht sein soll.

  32. „Super“, wie sich hier teilweise wieder gegenseitig angemacht wird! Genau so etwas „brauchen“ wir in diesen Zeiten!

  33. „Dieser geistige Erguss entspricht: Setzen,6!“

    Diesen Erguss finde ich leider auch nicht viel besser. Sehr typisch. Ich entschuldige mich gleich bei jedem der sich durch meinen Beitrag angegriffen gefühlt hat. Aber ich finde, diese Seite der Medaille sollte man auch mal schreiben können. Kann man aber offensichtlich nicht.

    @Anna:

    Danke für die Fehlersuche,

    Applaus: Du hast sie alle gefunden und kannst sie behalten. Wer sucht wird auch finden. Danke!

  34. Das Thema „Beförderungen“ wiederholt sich immer und immer wieder. Man sollte mal ausrechnen wie viel Zeit wir nur für dieses eine Thema aufbringen!

    Die Sachlage ist doch klar und jeder Punkt ist bis zum Ende besprochen worden.

    Man konnte mir bis zum heutigen Tag nicht erklären, warum ein Polizeihauptmeister (A9) einen Aufstieg machen soll, der sechs Monate dauert, nur Kosten verursacht und der Beamte zum Schluss das GLEICHE macht wie davor!???

    Bis zum heutigen Tag, kann mir auch keiner erklären, warum KSB auf ihren Dienstposten unterschiedliche Dienstpostenbewertungen haben. Es gibt KSB im gehobenen Dienst A9/A10 und es gibt KSB im mittleren Dienst von A7 (welche dort „unterbesoldet werden“) A8/A9z.

    Tun die KSB nicht alle das GLEICHE???

    Sollte nicht gleiche Arbeit auch gleich bezahlt werden?

    Weder das ganze Beurteilungssystem ist transparent noch zeitgerecht. PVB können „willkürlich“ beurteilt werden, ohne dass sich jemand dafür rechtfertigen müsste.

    Kolleginnen und Kollegen werden als A8 in Pension geschickt und junge Kolleginnen und Kollegen sind mit um die 30 im gehobenen Dienst schon fast ausbefördert.

    Kolleginnen und Kollegen verrichten ihren Dienst mit A7 Jahr um Jahr auf einem A8/A9 Posten…usw.!

    Die Liste ist endlos und die Probleme sind doch schon seit Jahren die gleichen.

    Wir alle drehen uns im Kreis und es geht keinen Schritt nach vorne.

    Wenn ich Oberkommissare oder Hauptkommissare jammern höre, dass Beförderungstechnisch nichts weitergeht, dann kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln.

    Es geht sicher nicht darum, alle über den gleichen Kamm zu ziehen, aber dies sind Beispiele welche ich selbst erlebt habe.

    Alles GUTE und vielleicht verändert sich mal etwas!

  35. Klagen und nicht klagen, Gleichstellungsbeauftragte für offensichtliche Ungleichbehandlungen und – die GDP kann doch mal mit ner Musterklage in dieser Sache um die Ecke kommen.
    Wir leben doch in einem Rechtsstaat und die Gleichstellung auf allen Gebieten ist doch immer Thema in den Medien und in der Politik. Schwule, Behinderte, Frauen, gleichgeschlechtliche Paare – gleiches Geld für gleiche Arbeit usw usw – aber steigt mal einer von den Ungleichbehandelten ins Papier? Nein, schreibt mal einer seinen Volksvertretern – nein. Ich habe schon ein Mal Abgeordenetenwatch.de ins Spiel gebracht. Dort kann man auch Ministern oder MdB direkt eine Frage stellen. Ich habe damit schon Erfahrungen…
    Wie sagte Frau Käßmann – MUTBÜRGER sind gefragt…

  36. ich frag mich wie lange die direktionen noch brauchen um die beförderungen auzusprechen. seit dem 31.05.2011 sind die kassenanschläge freigegeben und noch keine direktion hat bisher eine beförderungsmitteilung herausgegeben. haben die etwa ihre hausaufgaben nicht gemacht? oder woran liegt es? es wäre schön wenn die kollegen endlich ihre verdienten beförderungen bekämen.

  37. @quidam: „Wir leben doch in einem Rechtsstaat und die Gleichstellung auf allen Gebieten ist doch immer Thema in den Medien und in der Politik. Schwule, Behinderte, Frauen, gleichgeschlechtliche Paare – gleiches Geld für gleiche Arbeit usw usw – aber steigt mal einer von den Ungleichbehandelten ins Papier? Nein, schreibt mal einer seinen Volksvertretern – nein.“

    Du hast sicher RECHT, dass viele jammern und so gut wie keiner etwas dagegen macht.

    Ich habe es persönlich bei anderen Themen schon versucht. Ebenfalls unter Abgeordnetenwatch, einen MdB direkt angeschrieben, usw. sogar nocht mehr. Das Ergebnis war 0,0!

    Jetzt kann man sagen, man darf sich nicht gleich unterkriegen lassen usw.! Stimmt! Aber, mal ganz ehrlich, ein kleiner PVB, ganz unten, schwächstes Glied in der Kette, hat doch alleine keine Chance.

    Darum haben wir ja auch eine Gewerkschaft wie die GdP, die die Anliegen, die Sorgen und Wünsche der Kolleginnen und Kollegen aufnehmen und vertreten sollten.

    Ich setze auf die Gewerkschaft, auch wenn die GdP viele meiner o. g. Punkte nicht so vertritt wie ich es gerne hätte.

  38. Die Kassenanschläge müssen, so glaube ich jedenfalls, vorher noch auf die Direktionen + Präsidium aufgeteilt werden.
    Gab es da einen festen Verteilungsschlüssel? Oder wie läuft das ab?

  39. Hallo Osthexe,

    erstmal muss die aktuelle Beförderungsrangliste in den jeweiligen Direktionen erstellt werden. Dann glaube ich, muss der Personalrat den beabsichtigten Beförderungen zustimmen.
    Bedenke auch, dass letzte Woche Feiertag und Brückentag war. Da hat in den Stäben kaum jemand gearbeitet. Es wird also noch etwas dauern.

    Gruß
    Micha

  40. Das System ist unfair.

    Was mir missfällt: der KSB mit A10.
    Warum?
    Weil er das gleiche Geld bekommt, was andere bekommen, die für 20 – 30 Menschen die Verantwortung übernommen haben.
    Die Idee mit 40% gD missfällt mir.
    Der PK-Bauch missfällt mir.
    Aber auch der Obermeister-Bauch missfällt mir.
    Ich finde es zum kotzen (wenn man mal so ehrlich und offen reden darf) dass die Mehrheit der Planstellen im Verband A7/8 sind während Jungpolizeimeister entgegen dem Verlaufsmodel in den Einzeldienst auf 8/9er Stellen kommen und nach 2 Jahren POM sind.

    Bei dem System gibt es aber etwas gutes: Junge motivierte Leistungsträger können mit Ende 20 PHM (z) sein. Alte, bequeme (oder gar faule) können mit ü50 noch POM sein.

    Und wie es immer so ist (und bei jedem anderen System auch wäre) manche haben einfach Pech.

    Gefordert ist aber für das Endamt VERWEDNUNGSBREITE. Jetzt auch für das Endamt im mD. Der eine oder andere muss umdenken oder zu einer Schwerpunktdienststelle wechseln.

    Ich finde die Leistungsprämien gut.
    Ich finde es gut, wenn das neue Beurteilungssystem noch nicht dieses Jahr kommt.
    Ich finde es nicht gut, wenn der Erstbeurteiler das System nicht transparent macht oder gar (noch viel schlimmer) nicht verstanden hat.

    Der begrenzte P-Aufstieg und die Verwendung / Setzung dieser auf Führungsstellen finde ich auch nicht gut.
    Mir gefällt aber, dass JungPKs zunächst als KSB starten.

    Es gibt also gutes und weniger gutes.
    Das ich nicht in vier Jahren PHK wurde kann ich verkraften, solange ich es noch werde und wenn meine guten POM´s endlich PHM´s werden.

    Ich denke an mich und die anderen.
    Ich erkenne gutes und schlechtes.
    Ich weiß dass es Ungerechtigkeiten gibt, ich sage aber auch, dass einige alt POM´s eigentlich zurückgestuft werden müssten. Der Dienstvorgesetze ist da aber viel zu sehr Mensch – und das ist auch gut so! Aber gerade die, sollten etwas deutlicher schweigen!

  41. Werte Kollegen,

    warum beleidigen sich erwachsene Polizisten gegenseitig nur weil sie differenzierte Meinungen haben? Eigentlich solltet Ihr Vorbilder sein!!!!

    Und verstecken sich dann noch hinter Pseudonicks.

    Diese Niveau ist echt grausam!!!!!!!

    Leistet wertvollen Dienst und setzt diese Energie im Dienst ein. Da gehört sie hin. Kameradschaft wäre auch noch hilfreich :)))))

  42. @Guder

    Die Beförderungsranglisten bestehen doch schon. Die wissen schon ganz genau wer in der nächsten Zeit befördert wird.
    Man lässt sich trotzdem gerne etwas Zeit.

  43. Moinsens!

    @aeM

    Etliches was Du schreibst sehe ich ähnlich.
    Auch ich halte nichts vom Attraktivitätsmodell, wenn ich allerdings selber auch daran teilgenommen habe. Ich habe seinerzeit mein Gehalt als Gruppenführer verdient, keine Planstelle als solcher gehabt und trotzdem „meine“ Kollegen immer heile nach Hause gebracht.
    Das war mir wichtig und hat mir jahrelang Spaß gemacht!!
    Was ich damit sagen will ist, durch die stetigen Veränderungen des BGS/der Bundespolizei geht mir persönlich eine gewisse Beständigkeit und Verläßlichkeit flöten, die ich als unerläßlich für ordentliche Polizeiarbeit erachte.
    Damit möchte ich ausdrücken, dass ich die hochgepriesene Verwendungsbreite für mitverantwortlich für unser derzeitiges Dilemma halte.
    Ich habe in der Vergangenheit (und auch jetzt) versucht, auf meinem mir zugewiesenen Dienstposten die bestmögliche Arbeit zu verrichten, während andere Kollegen sich von einer vermeintlich lukrativen Verwendung in die Nächste gemeldet haben.
    Sei´s ihnen gegönnt, nur wer hat in der Abwesenheit deren Aufgaben erledigt??
    Wer hat die Mehrbelastung aufgefangen und hat dann noch gesagt bekommen, dass ohne Nebenämter, Auslandsverwendung, Aufstieg, etc. eine berufliche Förderung nicht möglich ist?
    Kann es sein, dass der Bürger von seiner „Polizei“ erwartet, dass sie als Ansprechpartner für ihn vor Ort ist und sich eben nicht von einer Verwendung in die Nächste „flüchtet“.
    In meiner jetztigen Dienststelle habe ich in 10 Jahren insgesamt acht Personen erlebt, die unsere Gruppe mehr oder minder lange geführt haben.
    Für mich sieht Kontinuität anders aus!
    Aus meiner Sicht muss man sich darüber im Klaren sein, dass ich eine Verwendung auch einige Jahre (mindestens fünf) auszuführen habe, wenn ich mich dafür entschieden habe.

    Diese von Dir angesprochene Verwendungsbreite sorgt dafür, dass ein vernünftiges Gefüge und ein daraus resultierender Zusammenhalt in vielen Teilbereichen aus meiner Sicht nicht mehr möglich ist.
    Vielleicht ist aber auch genau das der Wille der Politik oder unserer Führung in Potsdam.

    Gruß

    AB

  44. Hallo Andre,

    die Schärfe der Beiträge hier nimmt zu. Ich verstehe auch nicht, warum manche Kollegen so ein „Zeug“ schreiben.

    Aber es wäre nicht gut gewesen, wenn der Kollege aeM wirklich seinen Namen unter den Beitrag gesetzt hätte.
    Und ich möchte nicht weiter ausführen, warum…

    Kamaradschaft habe ich beim alten BGS erlebt. Ich bin vor Grenzöffnung eingestellt worden. Nun sind wir Kollegen. Es geht nur immer weniger kollegial zu. Von der Kameradschaft ganz zu schweigen.

    Und leider liegt es nicht nur an Potsdam…
    Der Neid macht unseren „Verein“ nicht besser.
    Das betrifft nicht nur Beförderungen.

    Jetzt fangen die Kollegen schon an für das BMI zu überlegen wo gespart werden kann. Vorwürfe für Verschwendung eingeschlossen.

    Wo sind wir hingekommen?
    Lasst uns die Reihen wieder schließen.
    Es brechen harte Zeiten an.

  45. Oh ja DFS,

    genau das ist es doch, was uns kaputt macht.
    Da wagen sich junge Kollegen über die Alten zu urteilen (Ich gehöre auch dazu. 44 J / 23 Dienstjahre, POM) und vergessen die Lebensleistung dieser Kollegen und was Diese schon geleistet haben.

    Nur werden wir mit dieser Art von Umgang nicht weiter kommen.

    Ich komme von der Bundeswehr und muss gestehen, dass dort die Kameradschaft weitaus höher angesiedelt war als in der Bundespolizei. Mich würde freuen, wenn sich die Wogen wieder glätten und der Einzelne wieder zu sich findet und die Masse unterstützt.

    Es ist eine Krankheit unserer Gesellschaft geworden das „ICH“ dem „WIR“ gegenüber in den Mittelpunkt zu stellen.

    Diese Entwicklung beängstigt mich.
    Es ist die Politik, die uns geschickt auseinander driften lässt. Macht die Augen auf und erkennt dieses. Hier muss ein Zeichen gesetzt werden. Dieses Zeichen heißt, sich auch für den Anderen einzusetzen, nicht nur immer als Vorgesetzten den Huckeduster spielen, sondern seinen Kollegen gegenüber Rückrad beweisen. Sei es im Umgang, in schweren Situationen oder gar bei der Beurteilung.
    So lange unsere Führung dieses System trägt und uns nach Oben als einen Haufen motivierter und zufriedener Beamter verkauft, so lange werden Die da oben die Sache aussitzen.
    Wenn Diese aber merken, dass wir an der Basis aufgehört haben uns zu zerfleischen, die Gegenwehr auch als Unbeteidigter größer wird und wir uns füreinander einsetzen, erst dann werden alle aufwachen.
    Auch dieser Kreis über uns schöpft von unserer Arbeit ab.
    Wenn wir gut sind, erhält auch der Vorgesetzte seine gute Note. Was aber wenn wir es nicht mehr sind? Wenn wir entsprechend unserer Beurteilung arbeiten? Was dann? Wenn wir zusammenhalten und die Gewerkschaften hinter uns stehen und für uns kämpfen?

    Ein Traum den ich Träume. Leider.

  46. Es ist eine Krankheit unserer Gesellschaft geworden das “ICH” dem “WIR” gegenüber in den Mittelpunkt zu stellen.
    Eintrag von Düssel am 7.Juni 2011

    Du hast es mit einem Satz auf den Punkt gebracht!

    Es ist nur eben auch so, dass Konkurrenz und Neidhammelei geradezu zum System erhoben wurden. Ich denke ausserdem, wenn sich die Masse der Kolleginnen und Kollegen darüber im Klaren wäre, welche Macht sie tatsächlich entfalten könnten, wenn sie erkennen würden, dass nicht der Kollege links und rechts, dem es vielleicht gerade nicht ganz so beschissen geht wie einem selbst, der Gegner ist, sondern der- bzw. diejenigen, die dieses System am Laufen halten, die dafür sorgen, dass die Missgunst sich überall ungehindert ausbreiten kann, indem man Beurteilungen quotiert, „Leistungsprämien“ vergibt (die aber selbstredend über die Spreizung der Dienstaltersstufen von den Kollegen selbst finanziert wurden) und weitere absurde „Leistungsanreize“ schafft (Mitarbeiter des Monats…), die keinen anderen Zweck zu verfolgen scheinen, als jeden permanent in Konkurrenz zu allem und jedem zu setzen,
    ja dann…..,
    ….wenn die Kollegen das erkennen würden, dann hätten wohl andere Hierarchieebenen einen Grund zur Sorge….

    Schlechterweise sei´s gesagt: Das war der Grundansatz der Gewerkschaftsbewegung: Einigkeit macht stark!
    Daraus darf man auch entnehmen, dass eine Bewusstseinsänderung bei einigen (oder auch sehr vielen) zwar schon eine gute Basis wäre, niemals jedoch eine starke Gewerkschaft ersetzen kann! Geschenkt wurde uns noch nie etwas und das wird auch in Zukunft nicht der Fall sein!

  47. Hallo Düssel,

    Du hast es auf den Punkt gebracht – das „Wir“ muss im Mittelpunkt stehen!

    Es gab da mal einen schönen Aufkleber, der noch heute als eine Art Auszeichnung auf dem Istanbuler Basar zu finden ist:
    Wir vom BGS

    Dieser Satz „Wir vom BGS“ hat mehr gewirkt als alle anderen Irrwege ala Leitbild usw…

    Das Miteinander muss auch kein Traum bleiben. Jeder von uns, der sich diesen Umgang wünscht, sollte sofort damit beginnen. Natürlich werden nicht alle mitmachen, aber es werden bestimmt mit der Zeit mehr werden.

    Früher hat es auch Egoisten gegeben, nur waren es nicht so viele. Sie gingen in der Masse unter. Für ein Umdenken brauche ich keinen Vorgesetzten, der dies für mich tut.

    Ohne die GdP wäre übrigens alles noch schlimmer. Ich bin der Meinung, dass die GdP dieses WIR lebt.

  48. @Gerhard und DFS

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen! Nur so geht es!!!

  49. „Wenn wir entsprechend unserer Beurteilung arbeiten?

    Eintrag von Düssel am 7.Juni 2011 “

    Wenn alle die Leistungen einer 5 oder gar einer 6 bringen sind wir gut aufgestellt.

    Aber: es bringen nicht alle die Leistung einer sechs. Die wollen aber befördert werden und dazu bedarf es vieler Topnoten.

    Also Düssel: bringe kontinuierlich die Lesitungen die sich hinter einer 7 verbeergen viellecícht sogar richtung 8 und du hast die Beförderung verdient und musst neunen bekommen.

  50. Hallo DFS : ein wirklich guter Artikel dem ist nichts hinzuzufügen.

    Dieser Satz “Wir vom BGS” hat mehr gewirkt als alle anderen Irrwege ala Leitbild usw…

  51. Tja, für Griechenland werden demnächst mal wieder zusätzlich 90 – 120 Milliarden bereitgestellt. Da geht das immer. Mal sehen wie lange noch.

  52. danke admin. bin vielleicht tatsächlich etwas über das ziel hinaus geschossen.
    gruß an aeM

  53. Ich finde es einfach nur schlimm, dass eine kleine Beförderungsrunde so eine Diskussion auslöst…. Mensch Leute, wenn ich mir das hier alles anschaue, wird mir klar warum nicht nur unser Verein den Bach runter geht, sondern die ganze Welt vor die Wand fährt… Keiner gönnt dem Anderen auch nur das Schwarze unter dem Nagel und findet 100 Argumente warum ausgerechnet „er“ befördert werden muss… Schon mal überlegt, dass das alles Taktik ist? Wir hauen uns hier gegenseitig in die Pfanne! Kein Wunder das die gD und hD´ler uns überhaupt nicht mehr ernst nehmen -hier sind die Berufsverbände auch in der Pflicht, arbeitet doch mal zusammen und versucht elementare Dinge wieder in die Reihe zu bringen, damit auch der mD ein Stück vom Kuchen abbekommt und zwar in dem Maße, welches er auch verdient hat!

    Gruß vom Saubär, POM

  54. Ich freue mich für jeden, der befördert wird.

    Ich hätte jedoch (wenn man mich frägte) bessere Ideen.

    Gar keine Beförderungen mehr!

    Einführung der Besoldungsgruppe P.
    Regelmäßige Erhöungen (analog Alterstufe / Erfahrungsstufe)

    P1 = KSB / Streifenbeamter
    P1.1 = normal
    P1.2 = Erfahrungstufe 2
    P1.3 = Erfahrungstufe 3
    etc
    Steigen der Erfahrungsstufe nach 3 Jahren (besonders gute nach 2 besonders schlechte nach 4)

    P4 = Untere Führungsstelle, Stabs- Verwaltungsarbeit (gD)(GL / GF)
    P 4.1
    P 4.2
    P 4.3

    P 7 = mittlere Führungsebene (gd)

    P 10 = höhrer Führungseben (hD)

    (die Lücken könnten dann der Feinarbeit hinterlegt werden)

    Man braucht keine Beförderungen mehr.

  55. Und Ende.

  56. Einen hab ich noch, und zwar die aktuellen Beförderungszahlen der Direktion St. Augustin.

    Beförderungen im mittleren Dienst: 20
    Beförderungen im gehobenen Dienst: 82

    Es bleibt also dabei, dass durch den Gesetzgeber, das BMI und die oberste Polizeiführung durch fiktive Stellenplanobergrenzen und angeblich fehlende Haushaltsmittel politisch gewollt bei den untersten Einkommensgruppen gespart wird.

    Also lasst euch nicht irre machen durch Beurteilungen, Quoten, Noten, Führungsgespräche, Vergleichsgruppen, Zielvereinbarungen, Tagebuchnummern, Eignung, Leistung, Befähigung, das ist alles nur fauler Zauber.

    Es geht ums Geld, und das lässt sich am Einfachsten beim öffentlichen Dienst holen.
    Und dann an andere verteilen, welche es sicherlich nötiger haben…

  57. @Südberliner

    oder den Aufstieg machen – zumindest in BPOLD STA.

  58. Wenn alle den Aufstieg machen, dann ist die Bundespolizei ja noch eher pleite, und jeder Beamte muss zum Dienstbeginn einen Kanister Sprit und Papier für die Vorgangsbearbeitung mitbringen, das kann doch auch nicht die Lösung sein…

    Aber im Ernst:
    Ich bin der Meinung, dass jeder Beamte nach ca. 30 Jahren ordnungsgemäßer Dienstdurchführung sein Endamt erreichen sollte.
    Die Beförderung ins Endamt ist keine von der Haushaltslage abhängige, einem eigentlich Unwürdigen gewährte Gnade, sondern Bestandteil der Laufbahn!

    Der Dienst ähnelt ja inzwischen einer Verfilmung von Manns Roman Der Untertan.
    Mit einem gehörigen Schuss Kafka.

    Und wenn nicht der Kapitän bald das Ruder zu einem Miteinander herumreißt, dann sehe ich das Schiff Bundespolizei langsam aber sicher untergehen.

    Und mit diesen Worten verabschiede ich mich wieder und wünsche den Kollegen alles Gute.

  59. Beförderungen Direktion Berlin:
    10 mD
    60 gD.

    Ein Schwung wird kommen.

  60. Als EPM hat man sich mit 43 und 26 Dienstjahren ja nu schon damit arangiert, evtl. noch PHM zu werden. Das Z ist schon abgeschminkt. Was denn aber frustet ist, das man sich nach der letzten Beförderung, die nun auch wieder 10 Jahre her ist, auf ne 8 hochgearbeitet hat, kurz vor der 9 steht, und schwups kommt ein neues Beurteilungssystem und es ist alles nicht mehr wahr und der Käse fängt von vorne an.Da muss man sich doch nicht wundern, wenn man kein Bock mehr hat. Und dieses ewige gelabber von Aufstieg kann ich nicht mehr hören. Wollt ich nie machen und hab auch keine Lust dazu in meinem Alter wieder die Schulbank zu drücken.
    Ach ja. Beförderung beim Flughafen im Mai 2 mD und 1 gD. Wenigstens da können wir über. Obwohl die Anzahl an und für sich nen Witz ist.

  61. Da ja immer viel auf den Flughafen Frankfurt/ Main geschimpft wird, hier mal die Zahlen der Direktion Flughafen Frankfurt/ Main:

    mD: 45
    gD: 44

  62. Die Zahlen beim Einzeldienst wirken viel höher als bei der Bereitschaftspolizei, obwohl das wohl die größte (neben FFM) Direktion sein müsste.

    – gefühlte Meinung –

  63. – gefühlte Meinung –
    Eintrag von aeM am 22.Juni 2011

    …ob das Gefühl trügt oder nicht, kann man leider so auf Anhieb nicht sagen, da das gesamte System der Verteilung der Beförderungsmöglichkeiten sich extrem intransparent darstellt… (Ist ja auch praktisch; dann kann man im Bedarfsfall besser maucheln…)Warum ist es nicht möglich, diese Zahlen bundesweit zu veröffentlichen und vor allem zu erklären? Nun wissen wir, dass die Verteilung auch mit dem sogenannten „Auffüllungsgrad“ verbunden ist, der wiederum stark mit den Stellenobergrenzen zusammenhängt.
    An dieser Stelle muss dann aber auch wieder mal gesagt werden, dass wir hier eine Dreiteilung haben: Angehörige der Oberbehörde – Obergrenze DeLuxe, PVB des Rests schon erheblich schlechter und dann weit abgeschlagen die Verwaltungsbeamten!
    Die Einstufung der Angehörigen des BPOLP in die DeLuxe-Obergrenze ist eines der Husarenstücke der Reform III!
    Nichts dagegen, wohlgemerkt, aber sehr viel dagegen, dass diese Beförderungen aus dem allgemeinen Haushalt
    bestritten werden und somit zu Verlusten in der Fläche führen! (Wenn mir jemand das Gegenteil beweisen kann, lasse ich mich sehr gerne korrigieren!)
    Was für eine Oberbehörde ohne eigenen Unterbau (wie das BKA) richtig sein kann, kann in einer Organisation wie der Bundespolizei nur zu erheblichen Ungerechtigkeiten, sprich Umverteilungen von unten nach oben führen!

  64. @aeM

    Rein von der Anzahl der Dienstposten ist die Direktion Flughafen Frankfurt/ Main die kleinste Direktion, natürlich aber bei weiten die größte Flughafendienststelle, da sie die einzige Direktion ist, die eben „nur“ den Flughafen Frankfurt/ Main (mit dazugehörigem Fern- und Regionalbahnhof) als Zuständigkeitsbereich hat.

    Auch in Anbetracht dessen ist die Anzahl der Beförderungen am Flughafen Frankfurt/ Main unter den momentanen Umständen nicht zu verachten (Wobei mehr natürlich immer besser wäre.).

  65. Nachdem ich mir die Zahlen in den Ankündigungsschreiben aller Direktionen zur Beförderungswelle zu Gemüte geführt habe, kann ich nur zusammenfassend sagen:
    Verarschen können wir uns im mittleren Dienst alleine, dazu brauchen wir keine Führung!