Neue Organisationsdiskussion sofort beenden

Es gibt offensichtlich Kräfte in der Bundespolizei denen der, seit Jahren anhaltende Druck durch Unsicherheit und anstehende Veränderung immer noch nicht ausreicht. Die gerade auch dadurch entstandenen Überlastungen, die von der Hochschule Magdeburg – Stendal und vor allem auch durch die GdP – Studie Klartext 2010 klar wissenschaftlich festgestellt wurden, reichen dabei immer noch nicht aus, um in eine verträgliche Umgangskultur gerade auch in dieser Frage einzutreten. Nur so ist zu erklären, dass mitten in den laufenden, vierten Schritt zur personellen Umsetzung der dritten, tiefgreifenden  Neuorganisation der Bundespolizei innerhalb von zwanzig Jahren jetzt eine erneute Diskussion über Standorte und Personalverlagerungen eingebracht wird. Ausgang dieser Diskussion ist offensichtlich die letzte Direktionsleitertagung in Potsdam. „Es ist geradezu zerstörend für den inneren Zustand der Bundespolizei, wenn auf diesem Weg ständig neue Verunsicherung in die Bundespolizei hineingedrückt wird und bei allen Vorbehalten, die wir auch in dieser Sache gelernt haben, sehen wir derzeit auch keinerlei politische Absicht, die Bundespolizei erneut verändert aufzustellen. Wir fordern deshalb, dass diese Diskussion sofort mit einem klaren und offenen Wort des Präsidenten der Bundespolizei, Matthias Seeger beendet wird. Dazu ist auf der Führungskräftetagung in Blumberg am 25. und 26. Mai 2011 genau die richtige Gelegenheit“, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei.

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98 Kommentare
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  1. um was geht es denn genau?

  2. Wenn jeden „Jeden Tag ’ne neue Sau durchs Dorf treiben“ eine Olympische Disziplin wäre, hätten wir bestimmt ein paar Medaillenanwärter.

    Richtig so Jupp! Danke.

  3. es geht wohl darum, dass man wohl offensichtlich prüft, reviere zu schließen und auch in anderen teilen die organisation erneut zu „straffen“.

    in der konsequenz müßten dann einige mal wieder die umzugskartons aus dem keller oder vom dachboden holen.

  4. „Wir fordern deshalb, dass diese Diskussion sofort mit einem klaren und offenen Wort des Präsidenten der Bundespolizei, Matthias Seeger beendet wird.“

    Klare und offene Worte findet dieser Mensch ja immer wieder.
    Ich kenne niemanden auf dessen Wort man sich besser verlassen könnte. Das hat er schon damals als Präsident des GSP West immer wieder unter Beweis gestellt.

    Wie jetzt, …stimmt so nicht ganz?

    Als die Diskussion wegen dem Spritmangel öffentlich wurde, reagierte die Pressestelle des Präsidiums sofort und unmittelbar mit einer verordneten „Sprachregelung“ zu diesem Thema.

    Mal sehen ob und wann man „Klarheit“ schafft. Ist man daran überhaupt interessiert?
    Es geht doch bestimmt um die Personalverschiebung von der Fläche zu den Flughäfen.
    Klarheit heißt Festlegung. Festlegung läßt aber keine Spielräume. Nebulöse Statements sind da viel hilfreicher.
    Erst beruhigen, dann zuschlagen.

    Wir alle ahnen, bzw. wissen es doch schon lange: Die aktuellen Chaostage (von einigen auch Reform genannt) waren nicht die letzten.

  5. … das alles ist Ausfluss aus dem „Spardruck“ der Schwarz-Gelben Bundesregierung.

    Wir können nur Sprit und Mieten sparen. Die Autos stehen schon Größtenteils, jetzt muss abgemietet werden, vor allem an den Binnengrenzen.

    Neubauten liegen auf Eis – siehe Münster.

    Lieber Jupp … sprecht weiter ein so deutliche Sprache!

  6. Sie konzentrieren sich einfach nicht auf das wesentliche, und das kostet eben……unsere Steuern, unsere Motivation, unseren Glauben an Gerechtigkeit (wobei man den wohl eh ablegen muss in der heutigen Phase, um nicht unter die Räder zu kommen)

  7. Wird definitiv so werden.
    Das interresiert niemanden was hier abgeht an drogen zigaretten diebesgut kfz fahndungstreffern etc.wichtig sind unerlaubte und nur unerlaubte!!! Das ist der einzige massstab nach dem gemessen wird.da hat man auch immer was um die leute wegzuschicken.
    Der achsogeile schengenstandard.den muss mann nur auf dem flughafen erfüllen.und da man niemsnden einstellt mehr leute in pension gehen und die flughäfen frankfurt und berlin brandenburg wachsen kann sich jeder überlegen was wird… Grenze gegen null fahren.dann ist die bahn dran…umsonst baut die db ag ihren sicherheitsdienst ja nicht aus.wären nochmal 6500 mann… Und vor allem sind das die kostenintensivsten bereiche die man da totspart…der gesetzliche auftrag ist doch jetzt schon fast egal.und wie soll ich was feststellen wenn ich nicht fahren darf und immer mehr in den stâben verschwinden.anstatt die basis zu stärken wird sie immer mehr geschwächt.somit noch weniger nummern und noch ne bessere begründung nochmehr leute abzubauen.teufelskreis.aber offensichtlich so gewollt sonst würde jemabd gegensteuern.armes deutschland

  8. @nachdenker
    Und wieder dieses anheizen der Gerüchte um die Bahn!! Woher hast du denn deine Weisheit? Wer soll den deiner Meinung nach die Strafsachen in den Großstädten übernehmen? Alleine in HH letztes Jahr fast 24.000 Strafsachen, insgesamt über 1.000.000 Vorgänge. In Berlin, Frankfurt usw siehts doch ähnlich aus. Wer soll dass denn bearbeiten? Mit welchen Leuten denn???
    Und was die Bahn mit der Einstellung Sicherheitsdienst bezweckt kann uns herzlich wurscht sein, denn selbst wenn sie 20.000 Mann einstellen haben die immer noch nicht hoheitliche Rechte um Strafsachen zu bearbeiten.
    Sicherlich würde der Buscho diese unliebsame Aufgabe lieber heute als morgen loswerden.
    Fakt ist aber dass wir zumindestens in den Großstädten dort gebraucht werden, weil schlicht und ergreifend niemand anders da ist!

  9. @Nachdenker
    Dem kann ich nur beipflichten.
    Wir leisten keine Polizeiarbeit mehr.
    Prävention, die Hauptaufgabe des Streifenbeamten, zählt nichts mehr. Leistet man gute Präventionsarbeit entsteht kein Raum für Straftaten. Ergo: keine Artus-Nummern, Gespräch beim DGL warum die Aufgriffszahlen rückläufig sind und ob die Kontrollschwerpunkte falsch gesetzt wurden. Fazit: Alles was irgendwie nach Ausländer aussieht soll kontrolliert werden um hier evtl. unerlaubte Einreisen bzw. Aufenthalte festzustellen. Dies spricht zwar niemand so deutlich aus, wird aber vom dem KSB erwartet. Das merkt man daran, wenn „zuviele“ Anzeigen aus dem Nicht-Ausländerdeliktsfeld geschrieben werden. „Unsere ureigenste Aufgabe ist…“ Was zählen da schon die anderen Straftaten nach StGB? Offensichtlich nichts! Das hat nichts mehr mit Polizeiarbeit zu tun. Schöne neue BPOL-Welt….

  10. Ich sag nur!
    Aussen hui innen Pfui!!!!!
    Wir haben die Terrorlage voll im Griff,schöne blaue Uniformen und Autos,verdienen eine unmenge an Kohle und behandeln unsere Kunden immer lieb und Nett können nie gekündigtz werden usw, usw…!
    So wird überall gedacht!
    Und da wir nur von mittelmäßigen bis schlechten Managern( Politikern und Pol.-führern) geführt und regiert werden kommt sowas raus!

  11. Also ich wünsche mir den SEEGER zurück, den wir als Amtsleiter in Köln hatten. Einen besseren Amtsleiter hätte man sich zu dieser Zeit nicht wünschen können.
    Noch mer wünsche ich mir, dass Herr Seeger diese Zeilen liest ( was eher unrealistisch ist ).
    Lieber Herr Seeger, führen Sie Ihr Personal wieder so, wie Sie es in vergangenen tagen gemacht haben und managen diese nicht. Wir sind nicht bei Bayer oder Merck.
    Ansonsten suchen Sie sich bitte ein neues Betätigungsfeld.

  12. @POM

    Ein P Seeger, der im ehem. Amt Köln und im GSP West den Menschen nahe war und immer ein offenes Ohr für die Basis hatte, der NAH DRAN war und ansprechbar. Der aber auch für klare Führungsstrukturen und klare Worte bekannt war, der Entscheidungen traf, die die Menschen verstanden haben. Kein Captain Kirk, der sein Raumschiff Potsdam durch die unendlichen Weiten des Universums führt auf der Suche nach neuen Lebensformen. Ein Rat von einem einfachen Menschen. Schicken Sie Ihren ÖP Bereich und einige Abteilungsleiter einfach mal für 5 Wochen in die Direktionen und in die Inspektionen. Das haben Sie als P West auch mal gemacht…….und es hat geholfen!

  13. Jawohl Jupp, gut gesprochen!

    Es müsste in der Tat eigentlich mittlerweile jeder gerafft haben, dass wir eine erneute Organisationsdiskussion nicht nur nicht gebrauchen , sondern auch wohl kaum noch verkraften könnten!
    Leider gibt es da aber so ein paar Stolpersteine, die mich nicht so ganz an eine gütliche, vernunftbetonte Lösung glauben lassen:

    offene, deutliche Worte (vulgo: Machtworte) sind wohl so mit das letzte, was wir von Präsident Seeger nach den Erfahrungen der letzten Monate erwarten können!
    Das würde aber ohnehin auch voraussetzen, dass diese besagten Überlegungen aus seinem eigenen Haus kommen; dann allerdings wäre es höchste Zeit, dort aufzuräumen!

    Falls die Überlegungen aus der Politik kommen, kann er im Grunde garnichts tun bzw. sich den Stuhl gleich selbst vor die Tür stellen. (Ein Hoch auf unsere Organisationsform!)

    Sollten es hingegen die Direktionspräsis sein, die hier wiederum zündeln, weil der eine oder andere der Meinung ist, er habe bei der „Umsetzung“ der Reform nicht genügend Personal abbekommen, so könnte und sollte man diesen entgegenhalten, dass ja wohl niemand so bescheuert gewesen sein kann, zu glauben, die „Unreform“ liesse sich so einfach durchziehen?

    Hat wirklich jemand geglaubt, es gebe dort im Osten ganze Heerscharen, die nur darauf warten, ihren Marschbefehl zu bekommen? (Vor allem, wenn sie diesem einige Jahre zuvor bereits in umgekehrter Richtung gefolgt sein sollten….)
    Tja, in erster Linie war halt das „Konzept“ schrottig und das beginnt jetzt eine gewisse Nachhaltigkeit zu entwickeln!

    Trotzdem darf man weiterhin gespannt sein, was denn so die AG ODP auf der Pfanne hat…. Wo soll z.B. der prognostizierte Mehrbedarf für die Flughäfen hergeholt werden? Oder für die Seehäfen?
    Bekanntlich gilt die „Standortgarantie“ für die Reviere auch nur bis zum Abschluss der Reform und im Zuge der Sparhysterie bin ich ziemlich sicher, dass wieder einige Übereifrige auf der Matte stehen werden und das Hohelied der Zentralisierung, sprich der Konzentration auf noch weniger Standorte, singen werden! (Und damit dann der Rückzug aus der Fläche besiegeln)

    Dies alles sind Probleme, die sicherlich irgendwann gelöst werden müssen, im Hauruckverfahren aber nicht zu lösen sind, weswegen uns vielleicht mal ein „Umbaustopp“ ganz gut tun würde. – Und zwar so lange, bis man eine ansatzweise Vorstellung davon hat, wohin die Reise denn nun gehen soll!

  14. @Holsten: Leider haben sich alle, aber auch alle Gerüchte bis jetzt bewahrheitet!! Was denkts Du wer an der Grenze die Arbeit macht?? Die Lapo??? Mit 3 Mann in einer Schicht??? VKU aufnehmen, Hausfriedensbruch, Diebstahl, und und und…die können es auch nicht mehr errennen,Und trotzdem werden allein in Sachsen 2400 Landespolizisten eingespart. Denkst Du da fragt einer?? Dann bleibts eben liegen und man wartet 3 Stunden bis einer zur Unfallaufnahme kommt…die ham genauso die Schnauze voll verarscht zu werden. Hast doch die Zahlen gehört in der PKS… Straftaten gehen doch zurück..ist doch toll.Ironie aus
    Und die Weisheit bekommt man wenn man bissel die jüngste Geschichte sieht…der Mammon bestimmt wo es langgeht!!! Der totgeprügelte in München auf dem Bahnhof ist nun ein Jahr unter der Erde…hat man daraus was gelernt??Ist mehr Polizei auf den Bahnhöfen?Wenn keine Leute da sind werden auch keine Anzeigen aufgenommen…zack stimmt die Statistik wieder..
    An der Grenze steigt die Kriminalität zusehens, alle wissen es…und?? Werden wir mehr???nö..weniger…Und wenn die Bahn an die Börse will und Kosten drücken muss wegen der Aktionäre..dann werden die den Buschu fragen…In jeder Krise wird zuerst am Personal gespart und nicht das Tafelsilber verscherbelt.
    An der Grenze haben wir auch mal gedacht boah..wer soll das denn alles machen wenn wir weg sind??? Antwort: Niemand!Weil kleine Leute keine Lobby haben…
    Ich hör auch noch ganz laut:,,Es wird keinen weiteren Rückzug aus der Fläche geben.“ Hat genau ein Jahr gehalten…

  15. Hallo POM,

    ich kann Dir nur zustimmen, als Amtsleiter war Herr Seeger wirklich top. Als Präsident in West hatte er sich schon von uns entfernt, aber als Präsident in Potsdam lebt er anscheinend am anderen Ende der Welt oder auf einem anderen Planeten!
    Das ist meine ganz persönlicher Meinung.
    Aber ich gehöre auch nur dem mD an!

    Gruß

    Udo Windl

  16. Es würde ja Sinn machen…
    Einer gibt das Stichwort für Übungsende und dann geht es zurück in die Ausgangsposition, also vor März 2008.

  17. Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    eine kurze Zusammenfassung der momentanen Situation:

    1. HH-Mittel sind durch Mißwirtschaft („abzwacken“ von Personalkosten für Technik, insbesondere CITRIX) aufgebraucht und es gibt definitiv nichts nach.

    2. Für die kommenden Aufgaben wird kein Personal mehr ausgebildet und nachgeführt, ehr reduziert.

    3. Als Kostenbremse bleibt (da man offensichtlich bei CITRIX nicht die Notbremse ziehen möchte!?) nur, zumindest für die Einzeldienstdirektionen, der Bau- und Liegenschaftstitel zum plündern.

    4. Die großen Ausgaben für die vielen, vielen Abordnungen dürfen auf keinen Fall weiter steigen, sind ehr zu reduzieren.

    Als Lösungsansatz wird nunmehr favorisiert:

    WIR MÜSSEN UNS IN DER FLÄCHE VERKLEINERN, UM AUF POLIZEILICHE LAGEN MIT FLEXIBLEN/MOBILEN KRÄFTEN SACHGERECHT REAGIEREN ZU KÖNNEN !

    Ich behaupte nunmehr, (ja ich behaupte es einfach mal, weil ich es aus dem Munde eines Eichenbelaubten gehört habe..) dass DVR`s und REVIERE aus Kostengründen geschlossen werden und dass im regionalen Einzugsbereich der aufgelösten/geschlossenen Dienststellen mobile Eingreifkräfte/MKÜ`s (…damit keine Abordnungskosten entstehen, gell…) installiert werden sollen.
    Weiter, da die Kräfte der MKÜ`sunmittelbar einer BPOLD angegliedert sind, können ggf. sogar bisherige BPOLI`en verkleinert oder zusammengelegt werden.

    WARUM zieht KEINER die NOTBREMSE beim CITRIX-Projekt ?
    Die Kostenspirale mit diesem Irrsinn wird doch nicht weniger, ehr mehr ! Wir können uns die ganze Geschichte um erneute Organisationsanpassungen sparen, wenn nur EINER dem SCHRECKEN ein ENDE breitet.

  18. Also wenn ich mir so meine Kollegen in meiner Grenzinspektion anschaue, die 2009 gesetzt wurden,weil sie sozial gebunden sind und jetzt quasi wieder zittern und umziehen sollen, dann blicke ich nur noch in veràngstigte, gläserne Augen, welche die Welt nicht mehr vertehen…Mich eingeschlossen. Wie sollen wir das unseren Familien nur beibringen?Die letzten Jahre waren schon die Hölle. Abordnung ohne Sinn…Stundenlang auf einem Flughafen im Aufenthaltsraum gesessen, weil man eigentlich doch nicht gebraucht wurde.Nur niemand wollte es zugeben.Wie lange wir das psychisch noch durchhalten…Keine Ahnung…GDP…Helft uns…Und den Bürgern…Die können nämlich auch nicht mehr…Grad hier in Ostsachsen.Die LaPo weiss jetzt schon nicht mehr, wo sie anfangen soll.Wie es Nachdenker schon beschrieben hat.Macht doch wiedeer eine Pressekonferenz wie damals in einer Inspektion.Glaub es war EBB…

  19. …genau diese reaktion dieser (Führung-) Kräfte ist bezeichnend für unsere bundespolizei. im voraus eilenden gehorsam einen noch stärkeren rückzug aus der fläche vorschlagen! so läßt sich das übergeordnete ziel -die haushaltseinsparung von 32 mio. €- vielleicht noch toppen. das trägt nicht, das kartenhaus bundespolizei läuft gefahr einzustürzen. ob der souverän genauso denkt? -dies will?
    kann ich mir nicht vorstellen. sie sagen deutschland pumpt geld in die ganze welt, um haushalte zu konsolidieren und fremde polizeien aufzubauen. diese aber fehlt bei uns. hier und jetzt. liebe „haushaltsstrategen“ lenkt einen teil dieser geldströme um -für unsere sicherheit -für unsere bundespolizei.
    glaubt mir -der souverän vergißt nichts!

    gruß

  20. @Nachdenker
    Ich kann total verstehen dass ihr an der Grenze gefrustet seid, ich wäre es genauso, wenn nicht noch mehr.
    Aber erlaube mir bitte die Frage, seit wann sind wir denn auch zuständig für VKU`s usw an der Grenze? Oder verzettel ich mich da gerade?

  21. Wenn ich zur Lapo in meinem Bundesland schaue und vergleiche, dann haben die KollegenInnen z.B. noch zwei AZV Tage bzw dienstliche individuelle Bekleidung, obwohl „mein“ Bundesland kurz vorm Bankrott ist.
    Da war unsere Bekleidung zu Grenzschutzzeiten besser.
    Ich glaube, unser „P“ hat nicht die Macht, sich bei der Politik durchzusetzen. Immerhin hat er uns einen SU Tag geschenkt.
    Der BPOL fehlt halt die Lobby im Bundestag. Der gewählte MdB in meiner Region z.B. hat sich auch noch nicht in der hiesigen kleinen BPOL Dienststelle blicken lassen. Er war dann lieber in der PD der LaPo oder im Festzelt beim Oktoberfest. Da lassen sich wohl bessere Bilder für die Presse machen.
    Zumindest kommt bei uns am Monatsende noch das Gehalt…noch….

  22. Hört denn dieses Horrorszenario nie auf ?

  23. Anstatt sich um so einen Scheiß wie eine neue Strickjacke zu kümmern, sollten unsere High Potentials endlich mal in der jetzigen Reform mit Dienstposten nachbessern. Rückgängig machen kann man den Reform-Mist ja leider nicht. Ist echt toll, es gibt mehr „KSB’s“, welche z. B. früher KfuV waren oder was anderes…die sind auch auf der Straße, aber nur um jetzt beschädigte Kfz in weit entfernte Standorte zu bringen und nicht in nahegelegene Werkstätten…und man könnte noch mehr Beispiele aufzählen. Was auch noch zum Kotzen ist, ist diese ständige Standort- und Aufgabendebatte. Anstatt Aufgaben, wie z.B. Bahnpolizei aufzugeben, wäre es sinnvoll, bestehende Inspektionen und Reviere personell aufzustocken. Ich für meinen Teil möchte nämlich an meinem Standort bleiben und nicht wieder hunderte von Kilometern umziehen.Das mußte ich bereits 1998, als meine Abteilung aufgelöst wurde und ich aus meinem privaten Umfeld herausgerissen wurde. Basta!

  24. …nur mal ein weiteres Beispiel…

    Vor 2 Wochen musste mein DGL aller Angehörigen der DG befragen, inwieweit man den Erfahrungen mit EHu-Verwendung hat, es ist nämlich beabsichtigt alle Einzeldienstler kurzfristig auch wieder im Verband einzusetzen, und damit man weiss wie hoch der Schulungsbedarf hierbei ist ( man will ja die alten :-) Herren nicht ganz hilflos in den nächsten Castor hetzen ) wurde diese Abfrage gestartet. Die Ausbildung soll an einem DU-Tag durch Multiplikatoren ;-) einer EHu oder MKÜ erfolgen! Noch Fragen?! Anbei ich habe mit meinen Kollegen den letzten Castor Lubmin Feb/11 in einer “ Einzeldiensthundertschaft “ begleiten dürfen, Altersdurchschnitt 40+ , Grenzer, Bahner, O-Schützer…
    Unsere Stammdienststellen haben in dieser Zeit auf 12h Schicht umgestellt damit das Personalfehl halbwegs aufgefangen werden konnte.

    Wo sind wir bloss hingekommen??!!

    Und wenn unser Präsident Seeger in seinem Mitarbeiterbrief schreibt, was wohl “ vergangene Generationen “ zur derzeitigen Bundespolizei sagen würden, denke ich, sie würden sich schämen, aber anders als wohl Präsident Seeger es erwarten würde!

    “ fordern klare und offene Worte des Präsidenten der Bundespolizei…“

    Ich brauche diese Worte – nicht mehr -, weil sie in Wahrheit nicht mal die Dauer der Führungskräfteveranstaltung in Blumberg überstehen würden!!

    Gruß…

  25. Vorsicht Ironie!
    Ja – super ich bin auch dafür – und das passt so schön ins Buscho-Chaos. Machen wir die Abteilungen an der „Zonengrenze“ wieder auf. Die liegen in Deutschland super zentral – zentral, versteht ihr. Das liebt man doch so in Potsdam und Berlin. Man könnte also jeden Punkt in Deutschland gleich schnell erreichen… Einzeldienst in die Abteilungen. Die Woche über ist man in der Abt. und am Wochenende im Einsatz. Familie was´n für ne Familie? Die hat sich in den 3 Jahren Reform sozialverträglich aufgelöst. Wir sind jetzt wieder komplett für unseren Dienstherren da. Zwar hatten wir eine Stelle ergattert und waren gesetzt aber trotzdem genauso lange und oft weg wie die Ungesetzten. Toll. Dafür sind Reformen da. Wie, Einzeldiesnt in die Abt. ist ne Rolle Rückwärts? Aber ne gute Idee – die kommt bestimmt auch noch von offizieller Seite. Aber wahrscheinlich erst nach entsprechenden Arbeitskreisen, Kommissionen, Fachtagungen, Expertenanhörungen und natürlich erst n a c h einem Mitarbeiterbrief an die Unmündigen mit dem Thema „Es geht voran…wir sind auf einem guten Weg…aber leider müssen wir noch…“

  26. Wenn ich mal die Entwicklung in meinem Dienstbereich, der BaPo, die letzten Monate reflektiere und sachlich betrachte, dann fällt mir nur eins dazu ein.

    Wir schaffen uns gerade selber ab.

    Wir ziehen uns nicht bewußt aus der Fläche zurück.
    Das würde ja auch in der Öffentlichkeit nicht so gut angenommen.
    Also dann durchs Hintertürchen, mit billigen Hütchenspielertricks, eine personelle Ausstattung die es ermöglicht auf dem Papier noch eine besetzte Wache vorzutäuschen.
    Im Realbetrieb findet aber dort kein Dienstbetrieb mehr statt da es zuwenig ist zum Arbeiten und zuviel dieses Revier konsequent zu schließen.

    Einerseits wird der Rückzug aus der Fläche bereits auf diese Art und Weise vorgenommen, andererseits werden die Streifenwagen auf der Dienststelle gehalten weil wir ja am Sprit sparen sollen.

    Ab dem Ausfahrsignal des Hauptbahnhofs wird der überwiegende Teil der anfallenden Einsätze vom Land wahrgenommen.
    Motivationsfördernde Sondereinsätze werden für die Inspektionen nur noch durch externe Kräfte wahrgenommen wie den MKÜs oder den Verbänden.

    Die Stammbesatzung der §3 Inspektionen sind nur noch für die Kriminalitätsverwaltung zuständig oder kümmert sich um anfallenden, alltäglichen Kleinkramm.
    Die Zeiten wo wir eine agierende Polizei war ist lange vorbei, wir sind nur noch eine reagierende.

    Eine wahrnehmbare Präsenz, und das ist nicht meine Meinung sondern die des Bürgers/Steuerzahlers, ist schon lange nicht mehr gegeben.
    Jüngst wurde ich noch von einem Pendler darauf angesprochen.
    „Euch sieht man monatelang garnicht und dann aber für einen Tag in Massen“.

    Nach dem Feuerwehrprinzip wird immer mal wieder eine große Show abgezogen. Eine Leistungsschau der BuPo an sich entwickelnden Brennpunkten die vorher keine waren da eine motivierte Reviercrew dafür sorgte das eben dort keiner entsteht.

    Ist das nun gewollt oder nicht gekonnt das wir gerade den Ast absägen auf dem wir sitzen?

  27. @ vonHolsten

    Es geht nicht um VKU.Einfach nur darum, dass man ab und an auch mal ein in D gestohlenes Auto abfängt, bevor es im Nirvana des Ostens verschwindet.Dem Bürger ist es egal, wer sein Auto wiederfindet.Hier wird geklaut, das die Hecke qualmt.Wenn man mal Volkes Wort hört…Die Leute kochen!!!Die Baufirmen werden jeden Tag beklaut. USW USW. Die Leute fragen uns, fùr was die Steuern zahlen, wenn der Staat nicht für ihr Eigentum sorgt, bzw versucht, dem Entgegenzuwirken.Klar ist das Ländersache.Nur die sind auch am Ende.Wir verwalten doch nur noch die Kriminalität.Wir verehindern sie nicht mehr.

  28. Tja, die BPOL ist wie ein riesengroßes Gefängnis, aus welchem man nicht mehr rauskommt!
    Innendrin kann man jederzeit und überall seine Strafe absitzen. Ausbrechen kann man ab einem bestimmten Alter, oder mit einem Gebrechen nicht mehr, da ist man zu sehr auf den Laden angewiesen.
    Prost Mahlzeit!

  29. @holsten: wir sind nicht orginär fuer vku“s zuständig.das war ein freigewähltes beispiel für die überlastung hnd die personelle unterbesetzung der lapo.bei uns klappt das hier echt alles sehr gut Zusammen und nur deshalb kommen wir überhaupt noch bisschen vorwärts.und das auch nur weil sehr viel auf dem kurzen dienstweg geht.und a ist es, wie mein vorredner schon sagte, dem bürger scheissegal welche polzei vorfährt und b, sind wir für atraftatan im ersten angtiff ja zuständig;-)

  30. Ende 2007 wurde Citrix gekauft, dadurch sollten die VPN Bandbreiten um 40-65% reduziert werden. Pro Jahr wollte man 2 Mio Euro einsparen. Fakt ist, dass durch Citrix die VPN Bandbreiten um das x-fache gestiegen sind. Jährliche Mehrkosten von ca 12 Mio Euro und kein Ende in Sicht.

    Man bedient sich aus dem Personalbereicht um die Kosten zu decken (Obermeisterproblem).

    Wo ist ein Kontrollorgan welches dieses prüft oder stoppt.

    Was macht die GDP um dieses aufzuklären ?

    Erst mal im eigenen Haus äufräumen und dann was neues planen.

  31. „Wo man nicht mit Vernunft handelt, da ist auch Eifer nichts nütze; und wer hastig läuft, der tritt fehl.“

  32. „Den Weg verlassen bringt böse Züchtigung, und wer Zurechtweisung hasst, der muß sterben.“

  33. Hat das Methode?
    Man treibe jährlich ein bis zwei große Keile der Unruhe
    in die Organisation – auf dass die Masse beschäftigt und frustriert sei. So kann sie weniger Widerstand leisten. Kann man den h.D. eigentlich abschaffen? Aber dann wäre es ja irgendwie langweilig… Viele Dinge würden einfach funktionieren, keine Bücklinge vor den Politikern mehr, Dinge würden pragmatischen Lösungen zugeführt, eine Organisation käme zur Ruhe und könnte sich auf dem Dienst am Bürger konzentrieren.
    Dass wir besser mit Geld umgehen können, beweist jeder Familienvater jeden Tag…
    Andererseits… es wäre wohl langweilig.

  34. „Letztendlich hilft nur die richtige Bekleidung um in dieser Organisation zu überleben und einigermaßen gesund das Pensionsalter zu erreichen!“

  35. Das dumme am Erwachsenwerden ist, die Kinder glauben nicht mehr an den Osterhasen und den Weihnachtsmann!

    Sie lassen sich nicht mehr an der Nase herumführen.

    Sie machen auch was sie wollen.

    Das dumme für unsere Führung ist, jahrzehntelang konnten sie schalten und walten und uns für dumm verkaufen.

    Jetzt sind wir alle etwas erwachsener geworden…

  36. Es ist nun mal so, dass WIR sparen müssen.
    ICH denke, dass das auch möglich ist. Jedoch empfinde ICH es so, dass anstatt SINNVOLLES SPAREN wieder irgendein Quatsch durchgedrückt werden soll.

    Warum unterbreitet die GDP nicht SINNVOLLE Vorschläge erhebliche Haushaltsmittel kurz-/mittel- und langfristig zu sparen.

    Dabei muss unbedingt auch die Standortfrage und das schließen von DVR, Revieren, Inspektionen diskutiert werden. Z.b.:
    Was kostet die Miete eine Inspektion, in der Stadt (ca. 5- 20 km vom Bahnhof)? Was kostet es, wenn die Inspektion im Gewerbegebiet/ Außerhalb untergebracht ist? Ist vor Ort ein DVR? Was kostet der? kann man unter Beibehaltung des DVR durch Umzug der Inspektion mittel- und langfristig sparen?

    Sprit: Muss der „Innendienst“ tatsächlich täglich die Post holen? Könnte das nicht eine Streife machen?
    Leistungsprämie zum Spritsparen: Welcher Einsatzfahrer kann bei möglichst vielen „Einsatzkilomtern“ den geringsten Spritverbrauch vorweisen?

    Warum sammelt man nicht sparIdeen und prüft diese SINNVOLL?
    Ich bleibe dabei: es kann viel Geld gespart werden UND die Aufgabe kann durchgeführt werden.

  37. Anbei 2 Buchempfehlungen für unsere Manager:

    Martin Wehrle: Ich arbeite in einem Irrenhaus – man beachte auf Seite 200 den Irrenhaustest. Deutsche Unternehmen und Behörden haben sich von Tretmühlen in Klapsmühlen verwandelt. Immer mehr Arbeitsabläufe enden in einem Irrgarten der Sinnlosigkeit…………..

    Buchtipp 2: Warum wir immer mehr Unsinn produzieren.
    Zusammenfassung: Schluss mit dem Kennzahlenwahn, und dem Verlangen nichtmessbares messen zu wollen.
    Autor: Schweizer Volkswirtschaftler.

  38. @ aeM

    Du triffst den Nagel auf den Kopf!
    Es wird einfach noch zuviel Geld ausgehauen auch teilweise, weil es der Gesetzgeber so gewollt hat!

    Beispiele:

    Nimmt ein Beamter an mehreren, hintereinander folgenden Lehrgängen in Lübeck teil, wird jeder Lehrgang gesondert verfügt. Das heißt, für jeden Lehrgang kann er eine Dienstantritts- und Rückreise beantragen. Der Wahnsinn! Solche Lehrgänge müssen zusammen verfügt werden dann hat der Beamte nur Anspruch auf eine Dienstantritts- und Rückreise und dazwischen, wenn die Voraussetzungen vorliegen, hat der Anspruch auf eine Familienheimfahrt.

    Es muss klar festgelegt werden, dass wenn mindestens zwei Beamte eine Dienstreise machen, dass diese mit dem Dienst-Kfz durchgeführt wird. Es kann ja nicht sein dass beide mit dem ICE fahren. Hier können mindestens 50 % eingespart werden. (Gut, durch die jetzige Diskussion um die Begrenzung von Fahrten mit Dienst-Kfz vielleicht nicht ganz zeitgemäß aber trotdem könnte man hier ‚unterm Strich‘ viel Geld sparen)

    Warum beschaft man für die Flächendirektionen keine Dienst-Kfz mit Autogas? Mehr Geld kann man doch mit der Antriebsvariante gar nicht sparen!

    Wegfall der Mitnahmeentschädigung bei Dienstreisen! völlig praxisfremd! Wer das wohl erfunden hat? Anstatt man dem Fahrer 3 Cent pro Kilometer für die Mitnahme zahlt, fahren viele mit Zug wenn der Fahrer sie nicht mitnehmen möchte!

  39. Goethe schreibt: „um was geht es denn genau?“

    Antwort:

    Die Bundespolizei übernimmt den Zoll und die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung auch gleich mit. Vorbehaltlich der Zustimmung des HPR. Die Bahnpolizei wird kommunalisiert und der Freiwilligen Feuerwehr unterstellt.

    Hat das Präsidium seinen Neubau erhalten, stellt sich auch die Standortfrage neu: im Gespräch ist z.B. Hinterweidenthal in der Pfalz.

    In der übernächsten Reform 5 wird die Grenzpolizei europäisiert und die BPOLI’en befinden sich dann am Nordkap, an der Grenze zu Weißrußland und Moldawien, in Ceuta und Mellila …

  40. Anhang zu Werthebach

    Parkinsonsches Gesetz:
    Die P-Gesetze sind in der Soziologie zwei Lehrsätze zum Bürokratiewachstum.
    1. Jeder Angestellte/Beamte wünscht die Zahl seiner Untergebenen, nicht jedoch die Zahl seiner Rivalen zu vergrößern.
    2. Angestellte/Beamte schaffen sich gegenseitig Arbeit.
    Danach entwickelt sich der Stab in jeder Verwaltung nach der Formel:
    m
    X=k +L
    n
    Dabei ist k die Zahl der Ange./Beamten, die Beförderung anstreben, indem sie neue Untergebene einstellen; m die Zahl der Arbeitstunden pro Person, die der Anferdigung von Memoranden im internen Büroverkehr dienen; L ist die Differenz zwischendem Alter der Einstellung und dem Alter der Pensionierung u. n die Zahl der Verwaltungseinheiten, die vom Personal des Büros tatsächlich erledigt werden. X ist die Zahl der neuen Ange./ Beamten, die von Jahr zu Jahr angeheuert werden müssen.
    Nach P. beträgt die jährl. Zunahme des Pers. ohne Rücksicht auf die Variationen der Arbeitsmenge zwischen 5,2% u. 6,6%.
    P. formulierte diese Gesetze in den 1940er- u. 50er-Jahren. In modernen Verwaltungen wurden neue Begriffe eingeführt, wie z.B. Controlling, „Neue Steuerungsmodelle“, betriegswirtschaftliche Kennzahlen usw.. Eine Besonderheit ist dabei, dass oft der Anteil des Personals in diesen Arbeitsbereichen steigt, während die eigentlichen Kernaufgaben das Personal stagniert oder sogar sinkt. P. geht sogar soweit zu behaupten, dass die Kernaufgaben auch ganz wegfallen könnten, ohne das die Verwaltung deshalb schrumpfen würde!

  41. Sofort die Neubauten von Präsidium (67 Mio.)und BMI stoppen. Die Einsparvorgaben wären augenblicklich erfüllt.

  42. Moinsens!

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,765036,00.html

    Alle Mann zum Flughafen, da tobt das Verbrechen!!!!

    Oder doch an die Landgrenzen zur LKW-Kontrolle????

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,765082,00.html

    Man, mir wird schwindelig!!

    Grüße

    AB

  43. Ich kann bei diesem und anderen Themen leider nicht mehr mitreden. Mir ist das alles zuviel. Man wird täglich vollgemüllt mit neuen „Fakten“ oder Gerüchten.
    Nichts wird zu Ende gedacht. Kein Thema wird vollständig abgearbeitet. Ich mache meinen Dienst so gut es geht und nach der Schicht gehe ich nach Hause. Das wars. Wenn jeden Tag ein neues „Faß“ aufgemacht wird, stumpft man irgendwann doch ab.

  44. Wie sagte unser Ex-Minister über sein neues Ministerium von wegen Unführbarkeit und Stäben, die Stäbe kontrollieren? Warum ist ihm das bei uns nicht aufgefallen?

    H. Thierauf hat berechtigterweise gesagt, irgendwann werden Behörden so groß, dass sie nur noch mit sich selbst beschäftigt sind als mit ihrer Aufgabe. Eine Kommission, die sich damit beschäftigt, würde ich sehr gern sehen. Stattdessen wird weiter an den Kernaufgaben konzeptlos herumphilosophiert.

  45. Was mich mal interessieren täte, wären echte Zahlen.

    Eine Dienststelle:
    Was steht auf dem Papier an Personal?
    Was ist tatsächlich da?
    Wie viele davon arbeiten tatsächlich „auf der Straße“?

    Ich ahne etwas:
    100 % der Stellen vergeben
    30 % nicht da (Ausland, Abgeordnet, Aufstieg, Dauerkrank, Mutterschutz, etc)
    15 % Innendienst, Führungsgruppe, gesundheitlich/ altersbedingt nicht für die „Straße“ einsetzbar

    Bleiben 55 % die die Arbeit machen
    Davon Urlaub, Krankheit, Schichtfrei

    Ja, es gibt Personalprobleme.

    Ich ahne, dass weit unter 50 % tatsächlich Dienst auf der Straße machen.

    Wie sieht es bei Schwerrpunktdienststellen tatsächlich aus?
    Ich ahne etwas:
    85 % der Stellen besetzt.
    – Abordnungen kaum möglich, da die Beamten unabkommbar sind.
    Vermutlich arbeiten dort tatsächlich 70 % auf der Straße.

    In beiden Bereichen
    – normale Dienststellen
    – Schwerrpunkt Dienststellen

    ist tatsächlich wohl zu wenig Personal.

    Liebe GDP, stellt das tatsächliche IST fest.

    Wo sind die denn alle???
    – Krank
    – Mutterschutz
    – Ausland
    – dort wo es nach ODP keine Stellen gibt, die Arbeit aber erforderlich ist.

    Der ODP muss unbedingt „Schatten Dienst Posten“ enthalten, damit die Dienststellen Einsatzfähig bleiben.
    Oder auf 120 % hochgeschrieben werden.

  46. Liebe Kommentarschreiber und -leser,
    ich hoffe, dieser Beitrag trägt etwas zu euerer Erheiterung bei.

    Ein Dieb, ein Regierungschef und ein Bundespolizeibeamter kommen in die Hölle.
    Der Teufel fragt sie, ob sie noch jemanden anrufen möchten.
    Der Dieb antwortet: „Ja, ich würde gern noch zwei Freunde anrufen, die mir beim letzten Bruch geholfen haben. Und die Chantal aus dem Table-Dance-Club.“
    „Okay“, antwortet der Teufel, „hier unten in der Hölle wird aber jede Minute, die man nach oben telefoniert, mit einem Tag Fegefeuer abgerechnet!“
    Das ist dem Dieb egal, er ruft seine Kumpanen und Freundin an und gibt nach 30 Minuten das Telefon wieder ab.
    „Alles klar, das macht 30 Tage Fegefeuer“, grinst der Teufel und schickt den Dieb durch eine rote Tür, die Strafe zu verbüßen.
    Der Regierungschef möchte ebenfalls telefonieren, die Berechnung ist ihm bekannt.
    Er ruft seine Frau, seine Kinder und fünf seiner Minister an und gibt nach etwa 60 Minuten das Telefon zurück. „Du kennst die Regeln, also 60 Tage Fegefeuer für Dich“, entgegnet der Teufel dem Regierungschef und schickt ihn durch die rote Tür hinaus.
    Der Bundespolizeibeamte sagt : „Ich werde noch ein paar Kollegen und Kolleginnen anrufen. Ich muss Anweisungen zum Bearbeitungsstand meiner hundertzwanzig Vorgänge durchgeben, ein dutzend Vorladungen umverteilen und einige Hinweisfälle erläutern. Ich muss noch Erklärungen zur PKS durchgeben, die Datensätze in ARTUS aktualisieren, einige Kennzahlen in Inpol-Fall einpflegen, Informationen zu den nicht funktionierenden Systemen RS-Case und Findus weiterleiten, zwei WE-Meldungen vorbereiten, eine Pressenotiz für die Medien verfassen, den Personalrat und die Gleichstellungsbeauftragte informieren.
    Dann müssen noch die Kennzahlen „Außengrenze I und II“ eingegeben, die OZ- Statistik überprüft, mein Auto im Fahrtenbuch und im FAZ ausgetragen werden. Noch drei Stellungnahmen im Ideenmanagement, ich muss noch Korrekturbelege für die Arbeitszeiterfassung unterschreiben und ich muss eine Besprechung organisieren, meine EBF Stunden vervollständigen und die seit Monaten erbettelte P30 Fortbildung absagen, dann kann ich auch die blaue Uniform abbestellen, die ich jetzt bekommen sollte. Außerdem sollte ich noch die grenzpolizeilichen NON-Schengen-Kontrollen am Flughafen durchführen und den `Sensiblen Bereich` für die High-Risk-Flüge definieren und die Personen-Scanner neu kalibrieren. Dann sind noch die Stunden für den Fluggastkontrolldienst auszurechnen und die G37-Untersuchung für die dienstliche Fahrerlaubnis abzusagen. Für den Castor-Transport muss die Kilometrierung der Bahnstrecke überarbeitet werden, da der Ausbau jetzt bald fertig ist, wenn die Demonstrationseinsaätze nachlassen und die anderen Fahndungseinsätze als `Einsatzbefehl` fertiggeschrieben sind und oh, ich hatte ja fast vergessen – DANKE, dass ich noch einmal telefonieren darf !“
    Er nimmt also das Telefon und telefoniert. Es dauert eine Stunde, zwei Stunden, drei Stunden … nach 12 Stunden gibt er das Telefon ab.
    Daraufhin der Teufel: „Okay, Du kannst gehen – durch die grüne Tür.“
    Der Bundespolizeibeamte hebt erstaunt die Augenbrauen. „Und was ist mit dem Fegefeuer?“
    Teufel: „Anrufe von Hölle zu Hölle sind gebührenfrei.“

  47. Was hat sich nach drei Jahren Reform eigentlich verbessert ?
    Wo sind die 1000 PVB mehr auf der Strasse ?
    Eigentlich ist doch genau das Gegenteil passiert. Es sind noch mehr Leute in den Stäben, Direktionen und im Präsidium verschwunden.

  48. Ihr Entscheider!
    fragt die Wissenden
    und lasst die Wissenden
    in Würde
    die Bürger schützen!
    mehr nicht.

    Umsetzer!
    verschont uns
    mit unnötigen mails.

  49. …wenn man ganz ehrlich ist, dann hat die neue Reform rein garnichts gebracht (es sei denn, dass man es als erfolgreich verbucht, dass es nun total viele Präsidenten gibt).

    Im Gegenteil; alles was vor drei Jahren mit der neuen Superreform in Angriff genommen wurde, ist in meinen Augen gescheitert. Die 1000 Mann mehr auf der Straße gibt es nicht und wird es zukünftig auch nicht geben. Der „Wasserkopf“ ist nur noch größer geworden. Alleine bei uns in der Inspektion ist der Anteil an den PVB in der Führungsgruppe im Vergleich zu den Kollegen(innen) in den Dienstschichten dermaßen angestiegen, dass die Räumlichkeiten nicht mehr ausreichen und es nicht mal mehr Ruheräume für die Schichtdienstleistenden gibt und alle PVB in zwei große Spindräume zusammengepfercht werden.
    Und Kostengünstiger ist die Reform auch nicht. Wenn ich sehe, woher unsere Abordnungskräfte kommen. Aus Nordostdeutschland. Mal eben knapp 1000 km zwischen zuhause und Aborndungsdienststelle. Wenn ich dann sehe, was alleine diese Abordnungen für Geld kosten (Unterkunft, Reisekosten, Trennungsgeld…). Vorher lief unser Laden auch, jetzt angeblich noch viel besser. Wer´s glaubt….
    Die Aborndungskräfte erzählen dann immer vom Frankfurter Flughafen, wo sie alle auch schon mindestens einmal waren. Dort sitzen sie z.b. im neuen Terminal mit 10 Leuten in den Boxen und es kommen teilweise stundenlang keine Flugreisenden. Für mich nicht nachvollziehbar… Aber hauptsache Servicedienstleister… ich lach mich kaputt…
    Das traurige ist nur, dass es die Verantwortlichen, die diese Superreform uns eingebrockt haben, nicht mehr gibt. Alle Gestalter dieser Reform sind um- oder versetzt worden. Und die neuen Verantwortlichen sehen nicht ein, dass es langsam aber sicher Zeit ist, die Reisleihne zu ziehen, damit der Karren Bundespolizei nicht noch tiefer in dem Schlamm versinkt…
    Machen wir so weiter, dann gibt es unsere Behörde in dieser Form bald nicht mehr. Dann haben wir über 60 Jahre gebraucht, diese Behörde zu nichte zu machen (immerhin besser, würden jetzt die Verantwortlichen sagen, denn die DDR hat nur 40 Jahre überlebt..).

  50. In Gießen bei der DST habe ich bei einem Besuch mitbekommen, dass sich die sogenannten besten FAHNDRER ( Mitarbeiter des Monats )an die Treppe vom ZUG zum Aufnahmelager stellen und dort die “ ILLEGALEN“ , die sich sogar schon gemeldet haben, noch abfängt und ILLEGALE EINREISEN daraus macht-WAS SOLL DAS wie tief sind wir gesunken- Dann folgen große Leistungsprämien und GIEßEN hat die meisten “ AUFGRIFFE-Lächerlich – da darf kein gewiefter Rechtsanwalt dahinter kommen- steht dann die DST hinter ihrem Auftrag??
    Traurig nur dass selbst die eigenen Kollegen schon von ihrer Arbeit überzeugt sind und sich dahngehend schon Partner gebildet haben,die keine Umstellung ihrer Streife mehr dulden- es könnten ja objektive und gerechte Einwände komen- Ist das die BOPO noch ??

  51. Eintrag von shottersheriff am 27.Mai 2011

    Du hast ja so Recht!!! Aber was oder wem nützt diese Erkenntnis…?????

  52. Eintrag von Realist am 27.Mai 2011

    Mitarbeiter des Monats?
    Wenn das stimmt, dann stimmt es mich traurig, dass es, ich glaube es war bei der Zeitschrift „Pardon“, den Award „Brschloch des Monats nicht mehr gibt! – Dann hätten wir hier nämlich schon ein paar heisse Anwärter auf diesen Titel! Was ist das für eine Behörde mit welchen Werten, die die Leute zu solchen Handlungsweisen treibt und sie damit reihenweise zu „Brschlöchern“ macht ?

    Die einen vollkommen dämlichen „Leistungsdruck“, der sich vornehmlich in der Erfüllung von Kennzahlen ausdrückt, entfacht?

    Etwa die Behörde, die sich heute in HL mit einem großen Programm anlässlich ihres 60-jährigen bestehens feiert und als moderne Polizei feiert?

    Die Organisation, von der der BMI offenbar vorgestern mal wieder behauptet hat, der Mensch stehe im Mittelpunkt?

    Wie, kann nicht sein?

    Finde ich auch! – Ich dachte schon….

  53. NEUES VOM BMI – Führungskräftetagung in der Abt. Blumberg.
    Ich laß das mal unkommentiert…

    Der Bundes­innenminister machte deutlich, dass die Bundespolizei auch weiterhin veränderungsbereit sein müsse. „Es wird keine Fusion von BKA und Bundespolizei geben. Trotzdem kann nicht alles beim Alten bleiben. Wir prüfen wo ein Mehr an Zusammenarbeit, wo aber auch Reorganisation tatsächlich Sinn macht und Synergien schafft. Die Bundespolizei wird ein Mehr an Aufgaben bewältigen müssen.“ „Aber“, so der Minister weiter, „ein Aufgaben­zuwachs wird nur selten mit einem Personal­zuwachs einhergehen.“

    Das bedeute für alle, den Gürtel enger zu schnallen. Friedrich betonte in seiner Rede zudem sein Unverständnis über die steigende Gewalt gegen Polizisten. Er forderte die Führungskräfte auf, Vertrauen zu schaffen und die Mitarbeiter nicht alleine zu lassen. Abschließend lobte der Bundes­innenminister die engagierte Arbeit der Bundespolizei und machte deutlich, dass dieses hohe Niveau nur aufrecht­zuerhalten sei, wenn man an einem Strang ziehe.

    so, na dann alle mal anfassen…

  54. Wir wollen keine schönen Worte mehr!
    Wir wollen Taten sehen, zuerst von UNSERER Gewerkschaft und danach von unseren Vorgesetzten!
    Diese Taten sollten aber zum Wohle des Beamten gehen und nicht zum Wohle des Dienstherren.
    Man Bedenke wenn keine Indianer mehr kämpfen können brauchen wir auch keine Häuptlinge!

  55. Wenn ich den Bericht von der führungskräftetagung lese, weiss ich, da ist nichts begriffen worden…gar nichts. Man feiert sich selber,fernab der Basis..ein bisschen wie Wandlitz eben.und das Resümee?? Mehr Arbeit, weniger Personal und…um der Motivationspritze noch die Krone aufzusetzen..noch weniger Geld.Danke das ich von solchen Persönlichkeiten geführt werden darf…

  56. Hier aus dem BMI:
    Führungskräftetagung der Bundespolizei
    Am 25. Mai 2011 empfing der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Matthias Seeger, seine Führungskräfte zur dritten Führungskräftetagung. Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich ließ es sich nicht nehmen, aus diesem Anlass nach Blumberg (Ahrensfelde) zu kommen, um zu den führenden Köpfen seiner größten Geschäftsbereichsbehörde zu sprechen.
    Eingangs wies der Minister auf einen Punkt hin, den sich wohl jede Führungskraft immer wieder vor Augen führen muss: „Für mich als Bundesinnenminister ist die Bundespolizei – ihre Ziele, ihre Ausrichtung, ihre Einsatzfähigkeit – Chefsache. Und es ist wichtig, sich immer wieder bewusst zu machen, dass jede Organisation nur so gut ist, wie die Menschen, die dort arbeiten, motiviert sind und einen inneren Antrieb haben, ihre Pflicht zu tun. Deswegen gilt: Bei allen unseren Überlegungen, ist immer der Mensch im Mittelpunkt. Das gilt auch für unsere Sicherheitskräfte.“
    Friedrich ging auf die verschiedensten Themen ein, die für die Führungskräfte der Bundespoizei von Bedeutung sind, z. B. den Strukturwandel, der für viele Mitarbeiter Veränderungen mit sich gebracht hat, die teilweise sehr große Arbeitsbelastung von Polizisten – gerade während großer Einsätze, die Teilnahme an Auslandsmissionen und Personalentwicklung. Er ließ auch die schmerzhaften Punkte nicht aus, wie z. B. die angespannte Haushaltslage.
    Die Führungskräfte der Bundespolizei nutzten die Führungskräftetagung, um sich mit ihren Kollegen über die Themen, die sie und ihre Mitarbeiter bewegen, auszutauschen. IT-Technologien als Herausforderung, aktuelle globale sicherheitspolitische Herausforderungen, Dirigieren und Führen, Gesundheitsmanagement – diese und weitere Schwerpunkte wurden den Teilnehmern von Experten der eigenen Behörde, aber auch von Vortragenden anderer Verwaltungen bzw. aus Wissenschaft und Wirtschaft näher gebracht.
    Der Minister wünschte den Führungskräften im Saal viel Erfolg bei ihrer verantwortungsvollen Aufgabe und appellierte an sie: „Sie beeinflussen das Handeln ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in besonderer Weise. Sie schaffen Vertrauen. Dazu muss man Ansprechpartner sein. Ich möchte das für Sie sein. Jeder von uns hat eine Teamverantwortung. Das ist eine wichtige Herausforderung, vor der jeder, der führen will, steht. Es ist vor allem Ihre Aufgabe als Führungskraft, ihren Leuten vor Ort zu vermitteln, dass sie ein wichtiger Teil des Ganzen sind.“

    No comment………

  57. Nun ja, das sieht ziemlich nach Machtkampf aus;
    auf die „masslosen“ Forderungen der GdP ein „Es gibt nix, basta!“
    Wenn wir uns das gefallen lassen und zur Tagesordnung übergehen, verdienen wir es allerdings auch nicht besser!
    Offenbar hat der öffentliche Druck noch nicht ausgereicht, um auch nur ein zaghaftes Umdenken zu generieren und sollte daher verstärkt werden!
    Wer denkt denn angesichts sölcher Äußerungen noch an Verbesserungen/Abbau von Belastungen?

    Vielleicht hätte der BMI auch mal seinen Redenschreiber wechseln sollen; so kommen uns die nunmehr getätigten Äusserungen doch seltsam bekannt vor…

    Dem Vorgänger haben sie einige leider noch abgenommen; damit sollte jetzt Schluss sein!
    Dem Zuckerbrot, dass der Mensch im Vordergrund steht, folgt nunmehr auf dem Fusse die Peitsche, dass es zwar mehr Aufgaben, aber weniger Personal geben wird!
    Die Beweislast der Ernsthaftigkeit des Willens zu Verbesserungen liegt eindeutig bei der Arbeitgeberseite und ich hoffe eindringlich, dass nicht irgendjemand aus diesem Auftritt wieder „positive Signale“ herausliest!

    Wie wir aber schon mehrfach festgestellt haben , sind unsere Probleme gewissermassen zweigeteilt: Das erste ist die mangelnde Unterstützung durch die Politik. Hiergegen ist zwar nur schwer etwas zu machen, wir sollten uns aber hierbei der Unterstützung der Oppositionsparteien bedienen.

    Das zweite Problem ist der Umgang mit dieser mangelhaften Unterstützung durch die Dienststelle.
    Hier sollte das Hauptaugenmerk nunmehr darauf liegen, was denn unter diesen Umständen noch möglich ist bzw. eben nicht mehr möglich ist.

    Man kann mit zu wenig Personal leben, keine Frage; aber nicht unter Aufrechterhaltung des derzeitigen Leistungsniveaus.
    Klartext: Auch unsere Führung muss erkennen, dass wir unter diesen Bedingungen nicht nur einen sondern mehrere Gänge zurückschalten müssen!

    Also schluss vor allem und sofort mit dem Zahlenfetischismus!

    Man muss aber wohl kein Schwarzmaler sein, um vorauszusagen, dass eher das genaue Gegenteil eintreten wird: Dass man nicht nur versuchen wird, die Zitrone Mensch mindestens zweimal auszuquetschen, sondern darüberhinaus , dies so aussehen zu lassen, als wenn auch beim Drittenmal noch etwas dabei herauskommt…

  58. Ja was denn nun? Steht der Mensch (GdP, BMI) oder der Einsatz (Präsident) im Mittelpunkt aller Überlegungen? Bin verwirrt, wer kann helfen?

  59. „Das bedeute für alle, den Gürtel enger zu schnallen“ sagt der BMI Friedrich.

    Na klar. Schaut doch mal in die Polizeiforen, COPZONE u.ä.

    Die jungen leute betteln ja förmlich auf Knien, zu Polizei (auch BuPo) zu kommen.

    Ist doch toll für Politiker. Angebot und Nachfrage. Da kann man ruhig die Belastungen erhöhen und die Besoldung kürzen. Die „Wahnsinnigen“ kommen trotzdem :-)

  60. Guten Morgen zusammen,

    die Forderung Seitens der GDP war ja bekannt. „Neue Organisationsdiskussion sofort beenden“ ! Bisher habe ich darüber nichts gehört. Also gehe ich da´von aus, das es doch so kommt…? Liebe GDP was wist Ihr?

    Die Führungskräftetagung war, so das was ich gehört habe, nicht gerade ein Erfolg. Der BMI hat sich wohl nach sage und schreibe 12 Minuten Rede davongemacht…Die Üblichen Lobhüdeleinen und dann wieder weg.

  61. @gerhard medgenberg:

    wenn wir schon mal bei der opposition sind:

    traurig, traurig, wennn sich nur die fraktion der linken gelegentlich für die probleme der bundespolizei interessiert.

    so was bezeichne ich als öffentliches desinteresse. genau deswegen wird sich der zustand dieser behörde auch nicht verbessern…

  62. @ Gerhard Medgenberg

    Unwahrheiten werden auch durch ständiges Wiederholen nicht wahr!

    Sicherherlich ist das Instrument des Controllings noch lange nicht perfekt ausgestaltet aber das ist denn Verantwortlichen aber auch schon aufgefallen, so klug sind diese schon.
    Bis auf diese wenigen Ausnahmen gibt es aber am Controlling nichts auszusetzen und auch ihre ständigen mehr oder wenig qualifizierten Bemerkungen darüber ändern nichts daran, dass die Weiterentwicklung der ergebnisorientierten Steuerung präzise weitergefährt wird.

    Wie sagte schon Heinrich Heine:

    „Der Kluge bemerkt alles – der Dumme macht über alles seine Bemerkungen“

  63. @ Gerhard Medgenberg

    zu den “masslosen” Forderungen der GdP:

    Einige Forderungen sind wichtig und notwendig; auch wenn nicht durchsetzbar, so helfen sie gewissen Standards zu erhalten. Im Grunde genommen sind einige Forderungen nur „Politik“.

    Andere Forderungen sind wichtig und notwendig, kosten jedoch zu viel.

    Es gibt aber auch vieles, was nur Engagement der Politiker und Führung kostet. Also finanzierbar wäre. Ich würde mir wünschen, dass die GDP gerade solche „Projekte“ stärker vorantreibt.

  64. Redeauszug Führungskräftetagung Blumenberg :

    „…..Aber auch das Personalwesen und das Gesundheitsmanagement standen im Mittelpunkt des Austauschs. In einem erfreulich offenen Diskurs wurden die Themen öffentlich diskutiert. In der abschließenden Rede des Präsidenten des Bundespolizeipräsidiums, Matthias Seeger, wurde deutlich, dass ihm – seine Mitarbeiter am Herzen liegen – und dass er sich daher auch künftig für die Bundespolizei, auch gegenüber der Politik, stark machen wird.
    “Die Bundespolizei und ihre Führungskräfte hatten nicht zuletzt im Verlauf der Debatte um die Ergebnisse der „Werthebach-Kommission“ eine große Geschlossenheit ausgezeichnet.

    Auf diese Geschlossenheit bin ich ganz besonders stolz.

    Sie hat mir den Rücken freigehalten und die Voraussetzung dafür geschaffen, dass unsere Sache besonderes Gewicht erhielt beim Minister und im Parlament. Hierfür ein herzliches Dankeschön!“
    Der Präsident betonte abschließend, dass die Bundespolizei auch in Zukunft nur durch einen festen Zusammenhalt aller Führungskräfte Erfolg haben wird ! “ Zitat Ende.

    Dann haltet mal schön zusammen ! Pendele fast täglich seit über 10 Jahren über 600 km zur Arbeit und zurück. Und erzähle mir keiner, “ Du kannst ja umziehen !?! Soviel zum Thema Personalmanagement und Führsorge in der BuPo.

    Meine Restdienstzeit:

    – 10 Jahre, 8 Monate,13 Tage

    oder

    276 Monate x 20 Arbeitstage x 600 km = 3.312.000 km Arbeitsweg

    Habe fertig……………

  65. @ Controller

    auch wenn ich die einseitigen Kritiken des Kollegen Medgenberg oft nicht teile, so muss ich in diesem Sinne mal eine Frage stellen: Was hat denn das Controlling an tatsächlichem Mehrwert für die BPOL gebracht, also de facto auf der Straße und nicht, dass sich Präsident A mit Präsident B darum streitet, wer den längeren hat? Und sollte es tatsächlich soetwas geben, stelle ich die Zusatzfrage, ob das nicht auch mit gesundem Menschenverstand hätte herausgefunden werden können? Ich finde selbst bei wohlwollendem Nachdenken kein Beispiel hierfür, in meiner ganzen Direktion nicht.

    Oder sehen da einzelne Beamte, die im Controlling eine angenehme Nische fern der Straße gefunden haben, ihre Felle davonschwimmen? Keine Sorge, diese heilige Kuh getraut sich niemand zu schlachten, eher meldet die BPOL einzelne Inspektionen mangels Kräften ab.

  66. @controller:
    da muß ich gerhard megdenberg jetzt aber unterstützen:

    meines wissens hat er das „controlling“ nicht grundsätzlich in frage gestellt.lediglich der beim buscho schon über die grenzen des erträglichen hinaus gehende zahlenfetischismus wurde durch ihn mehrmals -zu recht- angeprangert. es lenkt ab und behindert die arbeit. wenn es gelänge dieses -von dir hochgelobte- instrument „im hintergrund“ laufen zu lassen, gebe es mit sicherheit weniger kritik.

  67. „…dass die Weiterentwicklung der ergebnisorientierten Steuerung präzise weitergefährt wird.“
    Eintrag von Controller am 30.Mai 2011

    Komisch ist nur, dass sogar 50% der am Klartext 2010 teilnehmenden Kollegen des hD davon nichts halten!

    Mal eine Frage:

    Was hat uns denn das ganze bisher Positives gebracht (Von schönen Schaubildern und Visionspyramiden mal abgesehen.)?
    Ich sage: „NICHTS!“, lasse mich natürlich aber gerne eines Besseren belehren!

  68. @ controller

    „Sicherherlich ist das Instrument des Controllings noch lange nicht perfekt ausgestaltet aber das ist denn Verantwortlichen aber auch schon aufgefallen, so klug sind diese schon.
    Bis auf diese wenigen Ausnahmen gibt es aber am Controlling nichts auszusetzen und auch ihre ständigen mehr oder wenig qualifizierten Bemerkungen darüber ändern nichts daran, dass die Weiterentwicklung der ergebnisorientierten Steuerung präzise weitergefährt wird.“

    Glaubst du das wirklich oder bist du Angehöriger einer Direktion oder des Präsidiums?

    Das einzig glaubhafte an der Aussage ist nach m.E. dass der Schwachsinn immer weiter getrieben wird. Längst haben bei uns auch die Vorgesetzten erkannt, wie unsinnig viele Zahlen sind und fordern ganz offen nur noch „Striche“ zu machen.

  69. @Resignation
    Zitat: 276 Monate x 20 Arbeitstage x 600 km = 3.312.000 km Arbeitsweg Zitatende

    Dann sind das für dich bei schonender Fahrweise mindestens noch 13 Neuwagen, die du da durchrotzen musst. Da wäre ein Umzug hin zum Arbeitsplatz doch sicher billiger, oder nicht? Aber wer garantiert dir, dass du da auch deinen Arbeitsplatz behälst?? Niemand. Es ist schon der reinste Irrsinn. Und wahrscheinlich darfst du dies alles auch noch von A8 finanzieren.

    Aber wer bitte soll dir eigentlich glauben, dass du jeden Tag 600km Arbeitsweg fährst????

  70. @ Betroffener – Marco W.

    Klar glaube ich, das Controlling, vernünftig angewendet uns sehr viel weiter bringen kann und Kosten sparen kann.
    Dazu bedarf es eines ständigen Optimierungsprozesses.

    @ sergant

    Dass der hD mit Controlling Schwierigkeiten hat verstehe ich auch nicht. Gerade das wird doch bei der Ausbildung an der Polizeiführungsakademie gelehrt.

  71. @ controller

    bisher bist du nicht auf die fragen der kollegen eingegangen, was uns (der bundespolizei) dieses contolling gebracht hat! warum? kannst du keine postiven bzw. überzeugenden fakten darlegen?

    ich beschreib das mal kurz, wie es bei uns läuft und ich nehme es vorweg: das hat in keinster weise etwas mit controlling zu tun!

    es werden zeilvereinbarungen ausgehandelt (die ebenen sind erst einmal zweitrangig). da werden zahlen für das kommende hingestellt, die bitte doch erfüllt werden sollen. so gibt es vorgaben, was an straftaten im jahr festzustellen ist…da wird noch unterteilt aufenthg, btmg, waffengesetz usw.. es ist soweit gekommen, dass man sich vorgenommen hat, (X) dna- entnahmen in einem jahr zu tätigen.
    diese dinge werden dann quartalsweise ausgewertet und anhand wunderschöner verschiedener diagramme dargestellt. es wird ein ranking der dg’s erstellt und jeder dgl darf sich erklären, warum gerade seine dienstgruppe so schlecht ist, in sachen feststellungen (und nur um diese wahnwitzigen Kontrollzahlen geht es letzenendes, warum auch immer),wenn mann nicht gerade zu den „beiden besten“ zählt.
    die jenigen die feststellungen machen werden belobigt, die armen schweine, welche damit die arbeit haben, sind die gearschten, weil es dafür keine kennzahlen gibt.

    so lieber controller…was hat das mit prozessoptimierung zu tun???
    ich kann in einem uhrwerk auch nicht einem zahnrad „vorschreiben“: so bitte dreh dich mal ein wenig schneller, wenn der rest genau so weiterläuft. warum?… weil ja alles auch darufhin abgestimmt ist…um am ende die genaue uhrzeit anzuzeigen. ein uhrwerk (immer gutes beispiel) ist ein prozessoptimierter arbeitsablauf auf höchstem nivau.
    je genauer die zeit angezeigt wird (auch über einen längeren zeitraum, ohne nachstellen!) desto teurer ist dieses präzisionsgerät!!!

    die prozessoptimierung der bundespolizei ist lichtjahre von dieser umsetzung entfernt. weil eben gar nicht die prozessoptimierung im vordergrund steht und jedes „zahnrädlein“ in diesem verein unterschiedlich schnell läuft. es hakt somit an allen ecken und kanten.

    und vielleicht noch etwas abschließendes, nach was controllst du eigentlich?

    (wieder das uhrwerk) bei einer uhr wird angestrebt die zeit genaust anzuzeigen. das geschieht nach einer norm!

    welche norm hast du als controller? denkt sich da jeder selber etwas aus? oder an zielvorgaben eines präsidiums/ einer direktion, oder, oder oder? melchen maßstab legen die an und nach welcher norm?…eine DIN 9001/20xx, welche u.a. für qualitätssicherung steht und auch vor jahren mal als das non plus ultra in unserer behörde angesehen wurde, existiert nun mal nicht bei der bpol.

    warum wohl?

  72. Eintrag von Controller am 31.Mai 2011

    …auch ich habe in der Tat nichts gegen ein vernünftig , weil behutsam angewendetes Controlling, welches durchaus Entscheidungshilfen liefern kann; ich habe aber was gegen das derzeitig praktizierte Controlling, welches eben die Überlegungen, die vernünftigen Entscheidungen vorausgehen sollten ersetzt und somit zum Selbstzweck geworden ist!

    Vor allem habe ich aber etwas gegen ein Controlling, welches sich ausschliesslich über Kosteneinsparungen und damit zwangsläufig über Arbeitsverdichtung sowie Umorganisationen definiert.(Mit den sattsam bekannten Folgen…)

    Nichts anderes aber ist der „kontinuierliche Verbesserungsprozess“ bzw. der „ständige Optimierungsprozess“!

    Warum nun auch der hD Schwierigkeiten mit C. zu haben scheint? – Obwohl das in Hiltrup so gelehrt wird? – Nun, erstens dürfen wir davon ausgehen, dass auch Beamte hD durchaus zu vernunftbezogenen Überlegungen in der Lage sind, zweitens hat der eine oder andere von diesen auch mittlerweile erkannt, dass man es , gerade bei der Bundespolizei, in den letzten Jahren wohl masslos übertrieben hat, während die diesbezüglichen Aktivitäten bei der einen oder anderen Länderpolizei schon lange kein Thema mehr sind, drittens durften im Rahmen von „Klartext“ auch hDler offen und ehrlich, weil anonym, ihre Meinung sagen und viertens schliesslich dürfte auch beim einen oder anderen die Erkenntnis reifen, dass wir, wenn wir schon auf Crashkurs zur Wand sind, durch Tempodrosselung zumindest den Aufprall etwas mildern sollten!

  73. Aber wer bitte soll dir eigentlich glauben, dass du jeden Tag 600km Arbeitsweg fährst????
    Eintrag von Thorsten am 31.Mai 2011

    @Thorsten:
    Wenn du meinst, ich erzähl hier was vom Pferd, kannst du ja mal ein Schichtturn mit mir mitfahren ! Wenn man in Niedersachsen wohnt und in Südhessen arbeitet sind das wohl etwas mehr als 50 km !!!

    Nachtdienst 12 Std: Nachmittags um 14:00 h los, Zugfahren mit dreimal umsteigen, ab 18:00 h Dienst bis 06:00 h morgens, dann 06:30 h Zugfahren bis 09:30 h mit dreimal umsteigen und dann schlafen –
    Tagdienst 12 Std: am Vorabend mit dem letzten Zug um 21:25 h los, dreimal umsteigen, um 00:30 h auf der Dienststelle – schlafen – ab 06:00 h bis 18:00 h Dienst. Dann um 18:30 h Zugfahren, dreimal umsteigen, um 21:30 h zu hause !
    Das sind die meisten meiner Tage……………..und die Direktion hält das für ganz normal !

    *Und wenn du Haus, arbeitende Frau, Kinder und Enkelkinder hast, erzähl mir doch bitte in dieser Firma nichts von umziehen. Sind wir nicht schon genug sozial verarmt durch unseren ständigen Schichtdienst und Arbeitsplatzwechsel ?

    Sollte dir das alles nicht glaubhaft erscheinen, können wir auch gerne mal telefonieren und ich erzähle dir mal, was das SG 35 zu meinem Versetzungsantrag zurückgeschrieben hat, nachdem ich über sechs Monate krank war

    gruss

  74. zu „Eintrag von Resignation am 31.Mai 2011“

    ich kann dir nur zustimmen!

    Durch bundesweite Abordnungen, so insgesamt über 12 1/2 Jahre habe ich diverse Dienststellen kennenlernen dürfen.
    2 Jahre mit doppelter Haushaltsführung/500 Km Einfache Strecke/ohne Anspruch auf TG oder Reisekosten.
    2 Jahre im Osten/ 380 Km…Ok…dafür gab es reichlich Zulagen.
    3 Jahre als Pendler/86 Km einfache Strecke…usw…

    Dabei habe ich div. Kollegen und Kolleginnen kennengelernt, die bedingt durch Schengen, Wiedervereinigung, Umzug der Regierung, EU-Beitritt Polen, Tschechien usw, Schengenbeitritt, z.B. von der Westgrenze an die Dänische Grenze, Innerdeutsche Grenze, dann weiter an die Ostgrenze, Abordnung zu den Flughäfen wieder Richtung Heimat, entweder div. Umzüge hinter sich haben oder vor Ort jeweils einen Zweitwohnsitz unterhalten. Fernpendler mit um die 200 Km Entfernung zur Arbeitsstelle sind insbesondere in den Ballungsgebieten keine Seltenheit. Einige haben es noch weiter. Da heißt es täglich hunderte Kilometer zu fahren oder auch mal zwischen den Spinden zu schlafen.

    Das engt den finanziellen Spielraum ein. Die Gesundheit leidet und soziale Kontakte bleiben zunehmend auf der Strecke.

    Es verwundert mich, dass es immer noch „Kollegen“ gibt, die das nicht glauben können oder wollen.

  75. @KSB von der Waterkant vom 1.Juni 2011

    Das scheint mir auch ein gewisses Grundproblem in der Behörde zu sein. So etwas kann doch nicht sein, also ist es auch nicht so.
    Da werden einfach die Augen vor Tatsachen verschlossen und zur Tagesordnung übergegangen. Wie hier und auch bei anderen Themen bereits geschrieben wurde; Wasser predigen und Wein trinken !
    Und diese Form der „Menschenführung“ zieht sich durch die gesamte Struktur. Dazu kommen Willkür und Ignoranz.
    Auf den EAV`s und VRV`s wird von KFS,Leitbild und Fürsorge geredet. Stundenlang werden über diese Themen referiert. In deiner Beurteilung und auch in der deiner Vorgesetzten stehen neben „Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit auch die oben genannten Punkte als beurteilungsrelevant.Neuerdings soll der Mensch als Ausfluss der Studien wieder im Vordergrund stehen. Also kannst du in der Nachtschicht Sport machen, wenn es die Zeit erlaubt. Als wenn wir nicht genug zu tun hätten und uns sportliche Betätigung nachts entspannen würde.
    Aber wie bitte sieht die Realität aus ?
    Egoismus, Willkür, Ignoranz und Realitätsfremdheit prägen neben sturem Kadavergehorsam den Altag. Und niemand, aber niemand ist mehr bereit Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen. Man könnte ja einen Fehler machen, oder noch schlimmer – man könnte für sein nicht dem Vorgesetzten genehmes Handeln in Ungnade fallen.Und das wäre der eigenen „Karriere“ nun gar nicht förderlich.
    Bei der Bundeswehr wird seit 1974 das KFS gepredigt, begriffen hat es dort bis heute noch keiner. Diese Organisation hinkt der BW ein einigen Belangen um Jahre hinterher, und wird es wohl immer so weiter machen. Sicherlich wünschen sich hier auch ältere PVB ihre Kasernen und die Gefechtsausbildung zurück. Es ist schon traurig und auch durch diese endlosen Schreibereien hier im Forum nicht zu ändern. Aber wenigstens kann man hier auch einmal offen sprechen, ohne das es einem bei der nächsten Beurteilung punktemäßig zum Nachteil gereicht wird.
    Danke, das sich einige die Mühe gemacht haben und meine natürlich -nur mit privaten Problemen- weinerlichen kommentare angeschaut haben…………..

  76. @ Fernpendler

    Es mag Gründe geben nicht umzuziehen.

    ICH bin, wenn ich das lese, sehr froh, dass ich seinerzeit die Entscheidung getroffen habe umzuziehen.

    Das ist kein Schönreden der Problematik der Organisationsfragen. Diese Fragen müssen sachgerecht und zukunftsorientiert, auch unter Berücksichtigung der Wohnorte der Beamten, geklärt werden.
    Jedoch ist es ein deutlicher Hinweis, dass auch ein jeder selbst für sein Glück mitverantwortlich ist und nicht alles auf die Organisation der Bundespolizei abwälzen kann und darf.

    Ich erkenne viele Probleme, an denen wir – speziell die Politik – arbeiten müssen. Ich bin aber auch bereit mich selber einzubringen und einige Probleme zu lösen und mir selber, in einem bestimmten Rahmen, Arbeits- und Lebenszufriedenheit zu geben.

    Trotz vieler „Baustellen“ bin ich glücklich.
    Ein Aspekt war die Entscheidung gegen das Pendeln.

  77. ICH bin, wenn ich das lese, sehr froh, dass ich seinerzeit die Entscheidung getroffen habe umzuziehen.
    Eintrag von aeM am 2.Juni 2011

    Ja, so etwas kann durchaus eine vernünftige Entscheidung sein. (Die die meistens von uns auch bereits mindestens einmal getroffen haben; schau dich mal bei den Dienststellen der BuPo um und erheben den Anteil der aus dem jeweiligen Bereich Stammenden…)
    Auch ich bin froh, vor nunmehr 28 Jahren die Entscheidung getroffen zu haben, fern der Heimat einen kompletten Neustart hinzulegen. Ich gehe sogar so weit und sage, das war der beste Effekt, den der Aufstieg damals mit sich gebracht hat bzw. es war bislang das beste, was mir bei der Firma bislang passiert ist, bzw. was mir diese überhaupt erst ermöglicht hat!
    Es gibt aber einen kleinen und feinen Unterschied zur Masse der momentan in Rede stehenden Fälle: Es geschah aus freien Stücken nach Abwägung aller fürs und widers.

    Dass ich damals auch erst 28 Jahre war, sei nur am Rande erwähnt…
    Wichtig bei dieser Entscheidung war aber eben auch eine längerfristige Perspektive! (Das allerdings war, wie sich nun herausgestellt hat, eine Illusion! Auch da allerdings war das hiesige Dreiländereck D/CH/F vom Glückbegünstigt, da die diversen Reformen immer noch die Möglichkeit boten, sich im 100-KM-Umkreis neu zu orientieren, zumal ja 1992 die Bahnpolizei als weiteres Standbein hinzukam…)
    Was aber macht derjenige heute, bei dem die Umstände nicht so „ausbaufähig“ sind, der plötzlich eine Arschkarte nach der anderen zieht und vielleich im Alter von 52 dann einer erstaunten Familie (möglichst mit berufstätiger Frau, pflegebedürftigen Eltern, Kindern mit Problemen in der Schule und was das Leben sonst noch so an kleinen Gemeinheiten bereithält…) klarmachen muss, dass sein Dienstherr soeben beschlossen hat, seine mühsam aufgebaute Lebensplanung nunmehr zum drittenmal zu zerstören…

    Was ich damit sagen will: man hält vieles aus, vielleicht sogar mehrfach, aber irgendwann muss auch Schluss sein!

    Wir brauchen daher nichts so dringend wie etwas Ruhe in den Laden zu bekommen!

  78. Moinsens!

    @aeM

    Richtig festgestellt: es gibt gute Gründe, nicht umzuziehen.

    Ich darf mich (noch) zu den Glücklichen zählen, die den Luxus in der Bundespolizei genießen, einen zweistelligen Anfahrtsweg zur Dienststelle zu haben.
    Dafür bin ich (noch) dankbar!!
    Meine Frau hat seit Jahren eine Festanstellung mit Arbeitsbedingungen, die sie sicher in keinem anderen Betrieb wiederfinden wird. Die Frage muss heutzutage erlaubt sein, ob sie in einer anderen Region überhaupt wieder eine Anstellung in ihrem Berufszweig finden würde.
    Mein Kind aus einer vorangegangenen Beziehung wohnt hier am Ort und kann mich aus freien Stücken jederzeit mit dem Fahrrad besuchen kommen.
    Ein Eigenheim könnte ich mir sicherlich auch nicht in jedem Umfeld einer Bundespolizeidienststelle leisten.
    Da hast Du schon mal ein paar (wie ich finde sehr gute) Gründe, warum auch ich pendeln würde, wenn es denn erforderlich wäre!!!

    Ich glaube persönlich auch nicht, dass hier die meisten Beitragsersteller alles auf die Organisation abwälzen. Für mich stellt es sich eher so dar, dass die Organisation selbstgeschaffte Probleme bislang immer (und leider wohl auch in Zukunft) mit dem Argument der Bundesbeamteneigenschaft und der damit einhergehenden bundesweiten Verwendung löst und damit auf die Beschäftigten abwälzt!!
    Wie lässt es sich sonst erklären, dass nun mittlerweile seit 20 jahren ein Personalfehl am Frankfurter Flughafen bestehen soll und Abordnung über Abordnung erforderlich macht??
    Wäre von den dort verbratenen Mitteln nicht auch die Einstellung von Personal von „vor der Haustüre“ möglich gewesen?
    Ist nicht auch (und gerade) die Organisation gefordert, vernünftige Personalkonzepte zu erstellen, um die festgeschriebenen Aufgaben adäquat erfüllen zu können und den Beruf des Bundespolizisten auch für Berufseinsteiger attraktiv zu gestalten??

    So wurschtelt jeder neue Inneminister ein bisschen rum und wenn mal wieder was nicht passt, dann wird halt quer durch die Republik abgeordnet oder zwangsversetzt.
    Die Bundesbeamteneigenschaft machts möglich!

    Gruß

    AB

  79. Zu:
    ICH bin, wenn ich das lese, sehr froh, dass ich seinerzeit die Entscheidung getroffen habe umzuziehen.
    @Eintrag von aeM am 2.Juni 2011

    Wir brauchen daher nichts so dringend wie etwas Ruhe in den Laden zu bekommen!
    @Eintrag von Gerhard Medgenberg, KG Weil am 3.Juni 2011

    Ja, das sind aus der Sicht eines jeden „Betroffenen“ natürlich Argumente, die eine Überlegung des privaten Umzugs in die Nähe des Arbeitsplatzes einbeziehen. Jeder muss für sich entscheiden, ob er das eine oder andere „Übel“ in Kauf nehmen will.
    Auch ich habe diesen Denkanstoß eines (mal wieder) Umzuges bereits vor längerer Zeit aus mehreren Richtungen bekommen. Ich habe mich, aufgrund meiner vorherigen (15 Jahre Vordienstzeit/Tarnfleck – fast nur aus der Reisetasche gelebt) vielen Umzüge und Neuanfänge dazu entschlossen, meine inzwischen auf drei Generationen angewachsene Familie sozial nicht mehr zu entwurzeln. Dazu kommt meine verbleibende Restdienstzeit von (s.o.) 3.312.000 km ;o) ; verbunden mit meinem reifen Lebensalter.

    Und was wäre dann „danach“?

    Freunde, Familie, Verwandtschaft verlassen, Eigentum verlustreich vor Ort verkauft, teure Miete bezahlen , Frau findet im Ballungsgebiet keine Arbeit, Kinder müssen in eine Großstadtschule, Enkel stehen auf der Warteliste eines oder mehrerer Kindergärten, usw….
    Und das alles für einen „kurzen“ Arbeitsweg und für den „Dienstherren“ der uns so nette führsorgliche Sachen angedeihen lässt, wie

    – Erhöhung der wöchentlichen AZ um 2,5 Stunden
    – Wegfall Urlaubsgeld
    – Wegfall 13. Monatsgehalt bzw. Kürzung auf 60% und mehr..
    – Zuzahlung bei Heilfürsorge mit Gleichsetzung der
    Leistungen einer gesetzl. Krankenkasse
    – Erhöhung der täglichen Arbeitsbelastung durch Wegfall von Planstellen bzw. ODP

    Und auf einen Versetzungsantrag (Begründung u.a. Krankheit) bekommt man als lapidare Antwort im Tenor gesagt, andere (und vielleicht auch der Entscheider)müssen auch pendeln – heul nicht rum und mach deine Arbeit.

    Daran denke ich immer, wenn ich an den vier Dienststellen der BPOL auf „meinem“ Arbeitsweg vorbeifahre.

    Also, wie schon gepostet, soviel zu zum Thema „Führsorge“ und „Führungsverantwortung“ in der BPOL.

    *Und Gerd, solange es solche Zustände in der „Firma“ gibt, verbunden mit den ganzen Abordnungen,wird es auch keinerlei Ruhe geben. Dazu ist die allgemeine Stimmung der von den Maßnahmen und Zuständen „Betroffener“ zu schlecht.

    Damit will ich auch diese Diskussion meinerseits beenden und Platz für weitere themenbezogene Beiträge lassen.

    Schluss & Tschüss

  80. @ Resignation

    Wenn alles so schlimm ist solltest du kündigen.

  81. @ Resignation
    Wenn alles so schlimm ist solltest du kündigen.
    Eintrag von aeM am 5.Juni 2011

    unqualifizierter, weltfremder und absolut überflüßiger Kommentar von dir !

    Wenn deine Welt in Ordnung ist, freue ich mich mit dir.

  82. “Ich wünsche mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!”
    (BPOL-Sprichwort des mD)

    *Sorry Gerhard, ist mir zu flach hier ;o(

  83. Eintrag von aeM am 5.Juni 2011

    „Wenn alles so schlimm ist sollrtest du kündigen“

    Das ist einer der dämlichsten Sprüche in unserer Behörde !!!!!

    Wenn für Polizeibeamte der „freie Wettbewerb“ gelten würde…ok! Dann hätten sich in den letzten 20 Jahren die Kollegen zu Tausenden beim Land beworben.

    Aber als „Leibeigener“, ohne Chance den Dienstherrn zu wechseln, zu kündigen, mit reichlich finanziellen und familiären Verpflichtungen?

  84. Natürlich hatte ich überlegt, ob ich nur den einen Satz schreibe oder ob ich weit aus hole; ich habe nicht weit ausgeholt. Hätte ich weit ausgeholt, hätte ich wohl Bezug auf die ganzen „guten Dinge“ unser Behörde genommen. Im Vergleich zu vielen LaPos und der freien Wirtschaft schneiden wir da gar nicht so schlecht ab.

    Durch das Erkennen des Positiven werden natürlich nicht alle Problem unwichtig, jedoch relativiert sich viel.
    Jeder ist auch ein Stück selber für seine Zufriedenheit verantwortlich.
    Ich habe aber auch Verständnis für die Sorgen und Nöte, die Menschen haben.
    Kein Verständnis habe ich jedoch für die, die nur Probleme an den Pranger werfen, dabei aber Objektivität hinter den Wunsch zu motzen anstellen. Dort wird sich über das Leid identifiziert. Ich mag solche Menschen nicht. Wenn diese Menschen dann auch noch sagen, sie resignieren, sie arbeiten nicht mehr mit, sie bringen keinen Einsatz, sie leisten keine hochwertige Arbeit mehr, dann sollten diese Menschen für ihr Leben und unsere Behörde die richtigen Konsequenzen ziehen und gehen.

    Mein Respekt gilt denen, die trotz aller Widrigkeiten Leistungsträger der Behörde, der Dienststelle, der Dienstgruppe sind.

    Ich habe durch Umziehen die Widrigkeit des Pendeln für mich reduziert. Ich kenne aber Pendler, die aus guten Gründen nicht umziehen können, die aber verlässliche Leistungsträger sind. Diesen Menschen spreche ich meinen Respekt aus.
    Ich kenne auch Menschen, die auf Grund schlechter Haushaltslage und des gesamten Beförderungssystems nicht befördert sind oder Pendler sind und die keinen Beitrag zur Aufgabenerfüllung bringen. Diese Menschen mag ich nicht und ich bin glücklich nicht mit denen zusammenarbeiten zu müssen.

    Wer sich als Leibeigner sieht, wer nur Problem sieht der macht sich selber unglücklich und krank.

    Neben den „Baustellen“ die die Behörde (Politiker und höchste Führung) angehen müssen, gibt es noch die kleineren Baustellen, die man selber beeinflussen kann, um sich eine positive Arbeitsumgebung zu schaffen.

    Fazit:
    Jeder ist seines Glückes Schmied.

    Damit ist jeder der unglücklich ist auch (zumindest zu einem Teil) selber schuld und kann es ändern.

    Weisheit (nicht nur des mD):
    “Ich wünsche mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!”

  85. Redeauszug Führungskräftetagung Blumenberg :

    „Auf diese Geschlossenheit bin ich ganz besonders stolz.
    Sie hat mir den Rücken freigehalten und die Voraussetzung dafür geschaffen, dass unsere Sache besonderes Gewicht erhielt beim Minister und im Parlament. Hierfür ein herzliches Dankeschön!“
    Der Präsident betonte abschließend, dass die Bundespolizei auch in Zukunft nur durch einen festen Zusammenhalt aller Führungskräfte Erfolg haben wird ! ” Zitat Ende.

    Eintrag von aeM am 6.Juni 2011
    Fazit:
    Jeder ist seines Glückes Schmied.

  86. @aeM

    Es freut mich für sie, dass sie in der Lage sind und anscheinend auch die Weisheit haben, Dinge zu erkennen die man ändern kann und vom Rest die Finger lassen.

    Wenn diese Qualifizierung jeder hätte dann wäre es wohl vorbei mit der Bundespolizei.

    Im Gegensatz zu Ihnen kann ich Menschen verstehen, die auf Grund schlechter Haushaltslage nicht befördert werden können oder pendeln und keinen Bock mehr haben 100% zu geben.

    Die sind mir lieber als Menschen die Propagandasprüche verbreiten wie:

    „Jeder ist seines Glückes Schmied“ oder „Jeder der unglücklich ist hat selber schuld“

    Respekt vor den Menschen die pendeln und „Leistungsträger“ sind habe ich auch. Aber manchen fällt das pendeln leichter als anderen, aus welchen Gründen (finanziell, Fahrgemeinschaften) auch immer.

    Ich für meinen Teil habe mich entschieden auch nach der Pension noch einige Zeit auf diesem Planeten zu verbringen.
    Ich kann das nicht beeinflussen, aber dahingehend dafür sorgen, dass ich mir selbst nicht zu viel Streß bereite und meine Gesundheit an erster Stelle steht.

    Daher Kollege aeM werden wir wohl keine Freunde werden.
    Und das ist auch gut so.

    ROS

  87. @ ROS

    Besser hätte ich es auch nicht schreiben können. Wir würden bistimmt Freunde werden!

  88. Geht es denn darum, wenn man Probleme lösen will, neue Freunde zu finden?

  89. @ Resignation
    Hallo Kollege, hast du dich mal an die Bundespolizeiseelsorge gewandt? In vielen Fällen war die Unterstützung durch diese sehr erfolgreich, nach deinen Schilderungen habe ich nicht den Eindruck, das du dieses auf Dauer Gesund überstehen kannst.

    Gruß

  90. Hallo,

    das Thema ist ja nun auf Seite 2 gerutscht… Die Gerüchte zu diesem Thema halten aber unverändert an. Hier bei uns jagt eins das Andere. Auflösung von Dienststellen. Keine Setzung nach Sozialpunkten bei der nächsten reform usw. Liebe GDP. Was ist den nun drann an den ganzen Gerüchten??? Ihr müstet doch mehr wissen. Dürft ihr nicht drüber sprechen?

  91. @ Resignation

    „Wer den Feind umarmt macht ihn bewegungsunfähig !“

  92. aeM,

    Kollege, manchmal habe ich beim Lesen deiner Beiträge den Eindruck wir arbeiten in verschiedenen Firmen.

    Übrigens kenne ich auch genügend Leute, die in ihrer jetzigen Dienststellung wie du hochzufrieden sind. Dies allein ist aber kein Indikator für eine intakte Organisation.
    Unser Verein strotzt vor Problemfeldern an allen Ecken und Enden.

    Es fängt an bei dem x-ten Funkgerät das nicht funktioniert

    keine Streifenfahrten mehr wegen Spritmangel

    Rückzug aus der Fläche, trotz Sicherheitsbedürfnis

    Mäßige Bezahlung

    Hungerlohn bei DUZ

    Fremdverwendungen statt 1000 Kollegen mehr auf der Straße

    Obermeisterbauch

    Präsidentenbauch (okay das war polemisch)

    Personalplanung nach Gutsherrnart

    Klägliche Kopierversuche „Freie Wirtschaft“ wo man brutal sparen kann

    Augen zu vor „Freier Wirtschaft“ wenn es um Sonn-und Feiertagsvergütung geht

    Zitat EU-Recht wenn man den Beamter schlechter stellen kann

    Verleugnung EU-Recht, wenn es den Beamten schlechter stellt

    Krankenstandskritiuk ohne Ursachenforschung

    Überlastungsprobleme werden klein geredet

    usw… usw…

    Nein, aeM, nicht jeder istr seines Glückes Schmied

  93. @ Schutzmann

    Ja, die Funkgeräte… was soll ich da sagen… ich lach da einfach drüber.

    Wobei ich schon oft von Baustellen gesprochen habe!

    „Mäßige Bezahlung?“
    Im Vergleich zu vielen LaPos stehen wir ganz ordentlich da.

    Obermeister- Präsidenten und (Ober-)Kommissarbauch. Es werden mehr und mehr Bäuche. Und bei der ganzen Frechheit sind die PVB im Verband überwiegend mit 7/8 Stellen ausgestattet, was eine Frechheit ist.

    „Rückzug aus der Fläche, trotz Sicherheitsbedürfnis“
    Überwiegend Aufgabe der Länder!
    Sollen die Bahnhöfe und Lusi doch zurück an die Länder gehen!
    Bahnpolizei neben Landespolizei ist doch Schwachsinn. und in der Fläche fährt das Land doch eh jeden Einsatz. LuSi nur hinterm Zaun davor das Land ist genauso blöd. Dann soll das Land die ganze LuSi machen!

    „Personalplanung nach Gutsherrnart “
    Bei meiner Dienststelle zum Glück nicht!

    Hohen Krankenstand haben wir nicht!

  94. Endlich mal ein wahrer „Gutmensch“……………….

    So schlecht steht es mit der BPOL doch gar nicht, so lange wir solche Optimisten dabei haben, die die Fahne so richtig hoch halten !

  95. Das hat nix mit „gutmensch“ zu tun. Es gibt eben gute Chefs und gute Mitarbeiter. In einer solchen Kombination hat man trotz vieler Baustellen der Gesamtorganisation ein „gutes Leben“.

    Wir können die Welt nicht ändern, aber wir gestalten „unseren Bereich“ und das können wir gut oder schlecht tun. wir tun es gut.

  96. Moinsens!!

    @aeM

    M. E., bist Du in Teilen falsch informiert. Die Bahnpolizei hat sich bislang nie in Länderhoheit befunden. War immer Teil der Deutschen BUNDESbahn. Folglich werden die Länder (natürlich die Länderinnenminister) in vielen Teilen der Republik auch kaum „Lust“ auf die Übernahme der „Bahnpolizei“ haben (Ich würde mit der Aufgabe wechseln wollen).

    Personalplanung nach Gutsherrenart ist auch wohl weniger auf eine Inspektion gemünzt, als viel mehr auf die Bundespolizei als Ganzes. Da wird sehr wohl nach Gutsherrenart von A nach B zwangsabgeordnet und nicht selten ohne Sinn und Verstand.
    Die Eigenschaft als Bundesbeamter machts möglich.
    Da wird sich auch Deine Dienststelle (gehen wir mal davon aus, dass es sich um keine der sogenannten Schwerpunktdienststellen handelt) kaum wehren können, wenn es mal wieder heißt: „BPOLI XY stellt 15 PVB, Fehlanzeige nicht möglich“
    Das wirst auch Du schwerlich abstreiten können!!

    Gruß

    AB

  97. Eine neue Masche der Management- Büro- „Polizisten“!

    Die Soll-Stärke der Grenzinspektionen werden mit den gefahrenen Kilometern und den Vorgangsnummern „hochgerechnet“ und aus dem „errechneten“ Kilometer u. Mannstunden : Vorgangsnummern wird dann der tatsächliche Personalbedarf „errechnet“.
    Aber es werden nicht etwa alle Vorgangsnummern eingerechnet sondern nur originäre Zuständigkeit.

    Dabei ist die Sollstärke überhaupt noch nie wirklich beisammen gewesen.
    Abordnungen werden einfach mal mit eingerechnet.

    In unserer Inspektion geht das Gespenst um, dass der jetzige Personalbestand welcher Faktor 3 sein soll, also 3x soviele Beamte wie an der Westgrenze, auf den Faktor 1 runtergefahren wird.

    In den Grenzregionen wird ein rechtsfreier Raum produziert da die Landespolizeien auch immer weiter Zurückgefahren werden.

    Ich habe noch irgendwie Sätze in den Ohren:“wir werden uns nicht aus der Fläche zurückziehen!“

  98. Ich hoffe das liest die GDP noch, denn ich habe die Lösung
    (geklaut bei der Pol-Bayern)

    Sonderprogramm Flughafen Frankfurt am Main (SoPro FFM)

    – gezieltes Werben und Einstellen für den Flughafen
    – auch lebensälteren den Zugang gestatten
    – direkt Einstellung auf A8 nach Bestehen Laufbahnprüfung
    – Verwendung am Flughafen FFM (keine Ausnahmen möglich)
    – Auftrag an das AFZ Hessen der Ausbildung des SoPro FFM geziehlte Flughafen KSB Ausbildung

    SoPro FFM SAZ

    – analog oben jedoch für ehemalige Soldaten
    – verkürzte Ausbildung (kein 2tes Dienstjahr, Grundausbildung auf 1/2 reduzieren)

    Einstellungszahlen (zunächst) 1000

    Dann muss der Flughafen dort doch mal voll sein!