Personalhaushalt der Bundespolizei – GdP mahnt dringende Korrekturen an!

In einer ausführlichen Stellungnahme zum Bundeshaushalt 2012 Einzelplan Bundespolizei (06, Kapitel 0625) hat die GdP – Bezirk Bundespolizei dringende Korrekturen eingefordert, um der hohen Belastung der Beschäftigten in der Bundespolizei Einhalt zu gebieten.  Die Ergebnisse der Studie Klartext 2010 aber auch die Aussagen aus der Beerlage-Studie haben gezeigt, dass die Grenzen der Belastbarkeit deutlich überschritten sind. Die Stellungnahme haben wir nun den zuständigen Experten der Bundestagsfraktionen aller im Bundestag vertretenden Parteien zugestellt.

Anschreiben an die Mitglieder des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages

Stellungnahme der GdP Bezirk Bundespolizei zum Bundeshaushalt 2012 Einzeplan 06, Kapitel 0625

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Themenbereich: Internes & Personalien | Drucken

7 Kommentare
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  1. Sehr geehrte Damen und Herren Gewerkschafter.

    Ich danke allen, die Verbesserungen im Bereich der Bundespolizei fordern.

    Leider wird sich nichts verbessern.

    Auch der neue IM hat kein Interesse sich für uns einzusetzen, es würde seinem Fortkommen nicht zugute kommen.

    Ich selbst habe mittlerweile 28 Dienstjahre abgeleistet.

    Nach dieser Zeit und der damit verbundenen Ignoranz der verantwortlichen Stellen verhalte ich mich ab sofort so wie es gewünscht wird.

    Ich sitze meine Zeit ab, mit meiner Note 6 und dem Erreichten, A 8.

    Leider ist es zu spät für mich von dieser kranken Firma abzuspringen.

    Allen jüngeren rate ich, geht so schnell ihr könnt, entweder in die Wirtschaft oder zur Lapo.

    Besser ist es dort allemal.

    Niemand sollte sagen, es ist kein Geld für den Haushalt der Bundespolizei da.

    Es gibt genügend Möglichkeiten sich zu informieren, welche Wege die Steuergelder einschlagen…

    Bilderberger

  2. Aber Hauptsache die „hohen Herren“ feiern in Berlin auf der Straße des 17. Juni mit einer „Fanmeile“ den 60 „Geburtstag“ der Bundespolizei. Für uns heißt das nur wieder zusätzlichen Dienst und Mehrarbeit.An „Mitfeiern“ ist überhaupt nicht zu denken, bzw. wird auch nicht gewollt.
    Dafür ist Geld da, aber bei 15 Jahre alten Schusswesten, Benzin, bessere Unterkünfte pp. wird gespart wo es nur geht. Armes Deutschland. Gewerkschaft geht doch mal richtig an die Öffentlichkeit (TV, Presse, Rundfunk) und macht die Zustände für die kleinen Beamten innerhalb dieser kranken Organisation öffentlich. Erklärte der Bevölkerung, dass es keine vollständige innere Sicherheit mehr gibt. Holt die Bundestagsabgeordneten unangemeldet in die Reviere und gebt diesen die Gelegenheit mal ein Wochenende bei den Beamten mitzulaufen. Aber ich schätze, dass dieses durch die eigene Führung nicht gewollt ist, sogar verhindert werden würde bzw. dafür, wie immer Kollegen ausgewählt werden würden, welche „100 % Linientreu“ gegenüber der Führung sind.

  3. Ich frage mich auch wie man sich als Dauer-POM ohne Aussicht auf Beförderung jemals motivieren soll.
    Bei der Landespolizei ist leider auch nicht immer alles besser. Die Haushaltskassen sind da auch leer.
    Ich frage mich nur wo immer das viele geld für die Banker und die Rettungsschirme herkommt. Das sind ja diverse Milliarden.

  4. Leider hat der vorredner recht.auch ich hab meiner tochter mitlerweile empfohlen sich was anderes als diesen laden als zutun.die letzten anwärter diw bwi uns waren hab ich gefragt wie sie zur bupo kamen … Man hätte gut geworben und die prospekte wären gut gemacht… Aber auch sie haben noch in der ausbildu g gesehen das schein nichts mit sein zu tun hat. Die Gewerkschaft wird ohne eine streikrecht eben immer nur als bittsteller gesehen.so sehen auch die verhandlungsergebnisse aus .. Leider. Jeder politiker wird sich sagen was wollen die eigentlich? Das es niemand ernst meint hier was zu verbessern oder nur annähernd das entgeld spürbar zu erhöhen wird täglich bewiesen.bis auf einen tag zusatzurlaub und die strickjacke hat es von seiten der führung nix positives gegeben… In einem jahr!! Bei den problemen die der laden hat … Sehr bedenklich.

  5. Die Kollegen der Bundespolizei werden genauso für dumm verkauft wie die Kollegen des Zollvollzuges.

    Der Bundesfinanzminister streicht unter dem Vorwand „sparen“ zu müssen die Planstellen bei den Bundesbeamten gnadenlos zusammen.

    Zahlenmäßig nicht darstellbare Summen an Euros, die u.a. der Finanzierung des internationalen Terrorismus bzw. der organisierten Kriminalität dienen, fließen in dunkle Kanäle ohne dass die entsprechenden Organe der deutschen Sicherheitsarchitektur dem etwas entgegensetzen können.

    Selbst Gesetzeslücken bei denen nachweislich belegt ist, dass massiver finanzieller Missbrauch stattfindet, werden nicht geschlossen.

    Wir machen das mit den Fähnchen….

  6. Hallo GdP,

    sehr guter Ansatz – besonders der für die POM! ALLES wird teurer, und der POM kommt mit seinem Gehalt nicht mehr aus! Viele POM sind Fernpendler, die jahrelang schon Miete am Dienstort zahlen – ganz zu schweigen von den Spritpreisen und der Autoabnutzung bzw. -reparatur!

    Bitte macht Druck, damit endlich was passiert!

    Das Warten macht einen krank!

    Danke!

    JEDER

  7. Stellt doch mal das IST ab „BasisKräften“ fest.

    100 % stellen besetzt
    tatsächlich vor Ort 65 %
    Davon einsetzbar unter 60 %

    so sieht es nämlich aus. Die Hälfte macht die gesamte Arbeit

    Und in FF/m ?

    Wie sieht es da aus?
    85 % der Stellen besetzt
    Davon 70 % die die Arbeit machen??

    Sollten dann nicht andere Baustellen gestopft werden ???

    Stellt endlich ein tatsächliches IST fest!!!! und dann löst das Problem!

    Der ODP muss entweder auf 120 % aufgestuft werden (wie bei den BFE´en) oder es müssen SchattenDienstPosten geschaffen werden
    – Teilzeitkräfte
    – Ausland
    – Aufstieg
    – Führungsgruppe
    – Schicht- „Straßen“ untauglich (alter/ krankheitsbedingt)
    – Langzeitkranke
    – Abordnungen
    – etc