Präsident Seeger: „Wir nehmen die Ergebnisse sehr ernst!“ – Vorstellung der KLARTEXT-Studie in Potsdam

Potsdam. Am Mittwoch, dem 18. Mai 2011, traf sich die gesamte Führungsspitze der Bundespolizei zu einem besonderen Termin im Bundespolizeipräsidium. Der Präsident der Bundespolizei, Matthias Seeger, hatte die Vizepräsidenten, alle Abteilungsleiter, die Leiter der Direktionen und der Akademie, die Spitzen der Seelsorge, des polizeiärztlichen Dienstes, die Gleichstellungsbeauftragte, den Bezirkspersonalrat und die Schwerbehindertenvertretung nur wegen eines einzigen Themas eingeladen:  der Präsentation der Ergebnisse der Strohmeier-Studie „Kartext 2010“. Prof. Dr. Gerd Strohmeier von der TU Chemnitz und der stellvertretende GdP-Bezirksvorsitzende Sven Hüber stellten den Teilnehmern das Projekt und die Ergebnisse vor. Über mehrere Stunden zogen sich die Präsenation und die sehr intensive Diskussion der repräsentativen Befragung der Sozialwissenschaftler hin. Viele Ergebnisse waren von den Teilnehmen in dieser Art nicht erwartet worden; sei es die klare Ablehnung der heutigen Art „ergebnisorientierter Steuerung“ vor allem durch die befragten Beamten des gehobenen und höheren Dienstes, sei es die große Bereitschaft zur Auslandsverwendung (jedoch eindeutig nicht in Kriegsgebieten), sei es die als unzureichend empfundene soziale und arbeitsmedizinische Betreuung. Auch die Antworten zu den Erwartungen an Aufstiegs- und Beförderungsmöglichkeiten und deren starker Einfluss auf die (Un-)Zufriedenheit sorgten für Aufmerksamkeit, genauso wie die kritische Bewertung der Bekleidung und persönlichen Ausrüstung, des unzureichenden Vertrauensverhälnisses zwischen Vorgesetzten und Unterstellten, aber auch die guten Werte für die Zufriedenheit mit dem eigenen täglichen Arbeisergebnis. Beachtung fand auch die klare Forderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach besseren Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.In der Diskussion wurde deutlich, dass es im Teilnehmerkreis doch teilweise sehr unterschiedliche Vorstellungen gab, was Berufszufriedenheit ausmache und beeinflusse, aber auch, wie weit teilweise das Selbstbild und die Befragungsergebnisse auseinanderliegen.  Erfreulich viele Führungskräfte betonten, wie wichtig ihnen die Befragungsergebnisse seinen, einige wenige kritisierten, was gefragt wurde, sehr viele stellten jedoch auch engagierte Nachfragen und waren sehr gut vorbereitet. Gerade der Diskussionsverlauf besätigte die Sicht der GdP, dass die breite Präsentation und Diskussion der Studienergebnisse dringender denn je ist. In der Debatte wurde deutlich, dass die bei einigen Wenigen spürbare Skepsis über die Ergebnisse vor allem aus einer persönlichen Betroffenheit und mitschwingende Infragestellung der eigenen bisherigen Arbeit resultierte; die wissenschaftliche Fundiertheit der Untersuchung konnte Prof. Strohmeier jedoch allen Fragenden überzeugend aufzeigen. Insgesamt war die Debatte von großem Verantwortungsgefühl, Interesse und Ernsthaftigkeit geprägt. Sven Hüber machte deutlich, dass es der GdP bei der Beauftragung der Studie nicht um die personenbezogene Bewertung einzelner Verantwortungsbereiche ging, sondern um das Anstoßen einer notwendigen ernsthaften Diskussion über den inneren Zustand der Bundespolizei und die gemeinsame Initiierung von Verbesserungen und Fortschritten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Am Ende des Tages zählt, was wir für unsere Mitarbeiter verbessern konnten, ob sie sich wohler fühlen in ‚ihrer‘ Bundespolizei“, so der stellvertretende Bezirksvorsitzende. „Wir wollen eine Bundespolizei, in der die Mitarbeiter stolz sind, hier zu arbeiten, und der Vater dem Sohn empfiehlt, bei uns anzufangen, weil wir etwas Besonderes sind. Dafür müssen wir aber gemeinsam viel mehr tun!“. Aus Sicht der GdP muss viel stärker im Fokus stehen, wie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Bundespolizei und ihren Arbeitsalltag selbst wahrnehmen und nicht, wie man sich am schönsten mit „Produkten“ nach Außen verkauft. Denn die Diskrepanz zwischen äußerer Darstellung und innerer Wahrnehmung wird nach GdP-Meinung eben auch in der Politik und der Öffentlichkeit bemerkt; auch hat bisher selbst die schönste Präsentation von Kennzahlen und „Produkten“ in der Politik niemanden abgeschreckt, die Bundespolizei in die gegenwärtigen finanziellen und personellen Schwierigkeiten zu bringen oder überflüssige Fusionsdebatten zu eröffnen.

Professor Dr. Strohmeier hatte bereits zu Beginn der Veranstaltung klargestellt, dass die Studienergebnisse belegen, dass hier durch die Bundespolizeibeschäftigten keine bloße Protestplattform gesucht wurde. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gaben vielmehr ein sehr differenziertes Meinungsbild wieder, jedoch mit ganz klaren Schwerpunkten und eindeutigen Erwartungen an die Führungskräfte aller Ebenen, die nun nach übereinstimmender Erwartung von GdP und den Wissenschaftlern auf den verschiedenen Verantwortungsebenen auch Handlungsdruck und Handlunsbereitschaft auslösen müssten. Vor allem müsse, so die Empfehlung der Wissenschaftler, Mitarbeiterzufriedenheit eines der Organisationsziele der Bundespolizei werden, was wohl vor allem auch bei dem teilnehmenden Vertreter der „Strategischen Planung“ Beachtung gefunden haben düfte. Die Frage, welche Führungsentscheidung sich wie auf die Zufriedenheit und Motivation der Beschäftigten in der Bundespolizei auswirke, müsse endlich zum Alltagswerkzeug gemacht werden, so eine der Empfehlungen. „Wir können die Berufszufriedenheit in der Bundespolizei deutlich verbessern, selbst wenn die finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen nicht schlagartig besser werden“, so Sven Hüber.

Der Präsident der Bundespolizei, Matthias Seeger, dankte ausdrücklich für die Präsentation und Diskussion der Studienergebnisse, auch wenn diese natürlich nicht allen gefallen könnten. Man müsse sich aber der Kritik und den hohen Erwartungshaltungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf positive Veränderungen mit großer Ernsthaftigkeit stellen: „Wir nehmen die Ergebnisse der Studie sehr ernst“, so der Präsident der Bundespolizei. Im weiteren Prozess wolle man nun die Einzelergebnisse deaillierter aufarbeiten, wird sich dazu auch weiterer Detailauswertungen der TU Chemnitz bedienen und mit der Universität kooperieren. Im Anschluss an die Präsentation berieten die Direktionsleiter und die Führung des Päsidiums, welche nächsten Arbeitsschritte auf den beiden Ebenen nun ergriffen werden können, um aus den Studienergebnissen Handlungsfelder zu erarbeiten.

Share

Themenbereich: Archiv, Über den Tellerrand | Drucken

59 Kommentare
Eure Meinung zu diesem Beitrag ist uns wichtig: »

  1. …“Wir nehmen die Ergebnisse der Studie sehr ernst”, so der Präsident der Bundespolizei“….

    Schön und gut, das hoffen wir doch!

    Welcher Teufel ihn aber dann geritten hat, den unsäglichen Brandbrief mit Sparappell und Vorwurf des „Jammerns auf hohem Niveau“ ins Intranet zu stellen, muss mir auch erst mal jemand erklären!
    Dr. Jekyll and Mr. Hyde oder was?

    Ansonsten habt Ihr offenbar genau die richtigen „Knackpunkte“ der Studie thematisiert! Wäre nett, wenn das auch die, die sich vielleicht nicht ganz zu Unrecht angesprochen gefühlt haben, erkennen würden: dass es nicht um „Rache“, „Abrechnung“ o.ä. geht, sondern um dringendst notwendige Wahrnehmungs- und Verhaltensänderungen, von denen unter dem Strich nicht nur die einzelnen Kolleginnen und Kollegen, sondern auch die Organisation als Gesamtes profitieren.

    Eine Veränderung zum Positiven bzw. zu neuen Werten wird jedoch nicht mit den alten Verhaltens- und Aktionsmustern möglich sein.
    Insofern sollte eben auch das „Aufarbeiten im weiteren Prozess“ sich möglichst nicht auf die Einrichtung von 3-2 neuen Arbeitsgruppen mit möglichst vielen zahlenmäßigen Auswertungen, schön bunten Schaubildern und Präsentationen beschränken, sondern eine wirkliche und ehrliche Bereitschaft zum Umdenken wäre zunächst mal Voraussetzung!

    Das wird, gerade unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Karren über Jahre ständig mit aller Kraft und geradezu gezielt in den Dreck gefahren wurde, mit Sicherheit keine leichte Übung! Deshalb werden auch wir uns in Geduld üben müssen, was aber nicht bedeuten kann, dass in der Zwischenzeit alles weitergehen kann wie bisher!
    Deutliche Signale hätten wir dann doch gerne schonmal!
    Halt, falsch: positive Signale haben wir in den letzten Jahren schon zu oft gesehen (oder vorgespielt bekommen).

    Taten sind gefragt!

  2. Man kann nur hoffen, dass unser Präsident den Mitarbeiterbrief (datiert auf den 18.Mai) VOR der Präsentation geschrieben hat. Sollte er ihn DANACH geschrieben haben, gehen sicherlich so langsam die Lichter aus! Aber egal ob DAVOR oder DANACH: von Fingerspitzengefühl zeugt das nicht!

  3. Ach so! „Wir nehmen die Ergebnisse der Studie sehr erst!“ Und weiter? Wie immer nichts! Ich kann das nicht mehr hören! Die sollen nicht labern oder einen neuen Arbeitskreis (Oder sagt man heutzutage lieber „workshop“?) bilden, sondern endlich etwas tun!

    Wie sieht es denn z. B. mit der längst (vom Layalitätsmenschen de Miziere) versprochenen Anpassung des § 12 (2) an den § 12 (1) ErlUV aus, damit endlich alle Schicht leistenden Kollegen in den Genuß von bis zu 6 ZU Tagen kommen würden. Das wäre doch mal ein erster Schritt! Aber scheinbar ist es zu kompliziert sein, in einer Verordnung 4 Zahlen zu ändern!

    Stattdessen wird mit der fadenscheinigen Begründung, es sei EU Recht, versucht, eine nichtanrechenbare Pausenreglung für Schichdienstleistende einzuführen, die in der Praxis nicht umzusetzen ist, es sei denn man bekäme dafür entsprechend mehr Personal, was ja wohl eher Wunschdenken wäre!

    Anstatt an Verbesserungen zu arbeiten wird ständig versucht, noch mehr Unsinn, die das Betriebsklima weiter in den Keller sinken lassen, umzusetzen!

    Vom „Sparbrief“ unseres Präsidenten will ich gar nicht erst anfangen!

  4. “Wir nehmen die Ergebnisse der Studie sehr ernst”, so der Präsident der Bundespolizei…

    Ja sicher, hat er schon mal gesagt, als die Studie veröffentlicht wurde und…..? Der letzte Mitarbeiterbrief lässt grüßen.

    „der stellvertretende Bezirksvorsitzende. “Wir wollen eine Bundespolizei, in der die Mitarbeiter stolz sind, hier zu arbeiten, und der Vater dem Sohn empfiehlt, bei uns anzufangen, weil wir etwas Besonderes sind.“

    Ziel ist gut (war das vom Kommunismus auch), aber völlig praxisfremd.Das Sternbild „Orion“ ist mir da näher . Nichts für ungut.

  5. Hallo?Was soll das?Die Spatzen pfeifen es aus allen Ecken.Die nächste große Kinderlandverschickung steht vor der Tür!Wann begreift es den die Führung?Wir sind alle Polizisten aus tiefstem Herzen.Sonst hätten wir diesen Beruf nicht gewählt!Nur lassen einen die Umstände fast verzweifeln.Wenn ich in die verunsicherten Gesichter meiner Kollegen schaue.Verzweiflung pur.Manche stehen kurz vorm Zusammenbruch aufgrund der neuen Gerüchte.Sagt uns doch,was los ist.Wir können nicht mehr…

  6. und ich nehme sehr ernst welche Verbesserungen
    kommen,

    oder auch nicht!

    und ich bin mir sicher ich bin nicht alleine!!!

    Das Kartenhaus steht vor dem Fall, wie einst die Mauer.

  7. Habe ja selber „gemeckert“. Trotzdem die Frage: Kann Jemand zu diesem Thema was Positives sagen? Wenn nicht, sollte es beendet sein!

  8. Es ist schon ein dickes Ding, dass erst nach zwei wiasenschaftlichen Studien die Herren vom andern Stern wissen bzw. zur Kenntnis nehmen(müssen) wie es in ihrer eigenen Firma aussieht. Das kommt aber dabei raus wenn man nur noch auf Tabellen und bunte Tortendiagramme schaut und danach eine Behörde lenkt ohne die Menschen mitzunehemen.
    Das erinnert doch achon sehr an alte DDR-Zustände. Egal ob der Informationsfluss nach oben oder das stumpfe Verfügen von oben-alles das gleiche Muster. Selbst die Besuchsshow vom BMI – wie früher – da wurden auch die Bordsteinkanten weiss gemalt und der Rasen grün gestrichen.
    Und die Ausrüstung/ Ausstattung war an diesem Tag auch immmer komplett und vom Feinsten. Hacken zusammen und Meldung „Alles in Ordnung Herr Minister, k(l)eine Probleme“.
    Wo dieses Führungsmuster hinführen kann ist ja bekannt…

  9. Klar wird das Ernst genommen.
    Wir dürfen jetzt „freiwillig“ an einer QCM unsere Gefühls-und Meinungslage äußern.
    Wenn interressieren draussen z.b. Kennzahlen im Vergleich???? Oder persönliches Auftreten , ob diese Angebracht ist (ok TASK lehrgänge gibt´s nicht mehr) Oder interressiert es einen ob ich mit der Fa. x y gut zu Recht komme??
    Liebe GdP, Hackt bei diesem Schwachsinn schnell nach!!
    Soetwas brauchen wir nicht geschönt!!
    Hier soll die GdP Auswertung in ein „negatives“ Licht gesteuert werden.
    Nur weil dir Vorgesetzten (nicht Führung, weil Führung kann führen) es wollen, nicht mit mir!

    Gruß von der Bahnschwelle

    Uwe103

  10. Ich glaube auch nicht mehr dran. Ist heute von Leistungen am Arbeitsplatz die Rede dann herrscht eigenartige Schizophrenie. Einerseits betont man wie wichtig motivierte Mitarbeiter sind – die Freude an der Arbeit haben, von sich aus Aufgaben angehen und innovativ sind, anderseits scheint das in Vergessenheit zu geraden, wenn es ums eigene Hemd geht. Wie soll denn diese Polizei noch motivierte Mitarbeiter haben. Den größten demotivierenden Einfluss auf Mitarbeiter übt im Allgemeinen der Vorgesetzte aus, bei uns eben der Kopf der Firma. Und zwar durch folgende Verhaltensweisen: Erstens verleiden Vorgesetzte ihren Mitarbeitern durch Pedanterie und den damit verbunden Genauigkeitsterror zur Nichtfreude an der Arbeit. Es werden unwesentliche Abläufe zu künstlicher Wichtigkeit aufgeblasen. Zweitens demotivieren Vorgesetze durch mangelnde Glaubwürdigkeit ihres Verhaltens. Wer hat denn noch Vertrauen bei all dem was bei der BPOL in den vergangenen Jahren passiert ist. Drittens ist es die Mißachtung von Kompetenz der Mitarbeiter. Die Arbeitsebene und operative Schiene wird viel zu wenig gehört. Da ist es kein Wunder das die MA frustriert werden.
    Löst den Laden auf. Kben zum BKA, BaPo und BBPOL mit Flughäfen in die jeweiligen Länder. Wir sparen – 1 Präsidium, alle Direktionen mit Sachbereichen, Führungsgruppen der KBen.

  11. HALLO Herr Seeger,

    mit ihrem aktuellen Mitarbeiterbrief haben Sie die Katze aus dem Sack gelassen.

    Welche Rolle spielt eigentlich der Mensch in unserer Organsiation – da wo nach Ihrer Meinung nach nur der Einsatz zählt?

    Sorry, damit werden sich nicht viele Kollegen identifizieren können!

    Lieber Herr Seeger! Kennen Sie „Ein Wintermärchen“ von Heinrich Heine (1844), in dem er die Kirche kritisiert, die den Menschen predigt, sich mit ihrer Armut abzufinden:

    Ein kleines Harfenmädchen sang.
    Sie sang mit wahrem Gefühle
    Und falscher Stimme, doch ward ich sehr
    Gerühret von ihrem Spiele.

    (…)

    Sie sang das alte Entsagungslied,
    Das Eiapopeia vom Himmel,
    Womit man einlullt, wenn es greint,
    Das Volk, den großen Lümmel.

    Ich kenne die Weise, ich kenne den Text,
    Ich kenn auch die Herren Verfasser;
    Ich weiß, sie tranken heimlich Wein
    Und predigten öffentlich Wasser.

  12. Das erinnert doch achon sehr an alte DDR-Zustände.
    Eintrag von quidam am 21.Mai 2011

    …das kann ich als Wessi nicht beurteilen, aber da dürfte schon etwas dran sein…

    Ich behaupte aber, dass bei etwas Nachbohren sogar noch wesentlich unangenehmere Parallelen festzustellen wären, weil es sich hier wohl um über jahrzehnte oder gar Jahrhunderte sich entwickelnde „typisch deutsche“ Verhaltensweisen handelt, die uns eben im Verlauf der Geschichte schon häufig nicht gerade zum Vorteil gereicht haben!

    Wie sagte mir mal eine alte Kommunistin: „Das musste ja in die Hose gehen, ausgerechnet mit Deutschen den Sozialismus aufbauen zu wollen!“

    Das nicht ehrliche Verhalten, die vielen Unstimmigkeiten zwischen Schein und Sein, das spürt mittlerweile innerhalb unserer Organisation auch fast jeder, wobei das Unbehagen oft sehr diffus und nicht genau lokalisierbar zu sein scheint.

    Weil aber die Gründe tiefer liegen, wird es eben nicht ausreichen, die Sache „ernst zu nehmen“, (jaja…., genauso, wie man auch schon die Beerlage-Studie ernst genommen hat und auch die „berechtigte Kritik“ aus der Anhörung im letzten Juli ernst genommen hat…) und ansonsten dann wieder den lieben Gott einen guten Mann sein und die Zentralisierungsorgie weiterhin Fahrt aufnehmen zu lassen!
    (Gerade auch die völlige Missachtung regionaler Differenzierungen , und zwar sowohl in der Bevölkerung als auch im Personalkörper, hat uns ja mit in die derzeit missliche Situation gebracht; Im Klartext: preussische Tugenden müssen nicht unbedingt in Bayern das Mittel der Wahl sein und umgekehrt!)

    Es reicht eben nicht aus, (vorgeblich!) die Eingabeverpflichtungen zu reduzieren (bei 2 Vordrucken oder was?) oder das „Betriebliche Eingliederungsmanagement zu verbessern“ (In der Theorie; in der Praxis wird es offenbar weiterhin oftmals als eine lästige Vorstufe zum PDU-Verfahren betrachtet; Ein Blick in die „Strategischen Ziele“ bzw. deren regionale Ableitungen bezüglich der Reduzierung des hohen Krankenstandes bei der einen oder anderen Direktion sei empfohlen, wo dem Vernehmen nach die konsequente Durchführung von BEM-Verfahren gleichberechtigt neben der konsequenten Durchführung von PDU-Verfahren zu finden sind.)
    Anders als einer der Vorschreiber bin ich auch keinesfalls der Meinung, dass das Thema beendet ist , geschweige denn sein sollte, da ansonsten alles innerhalb kürzester Zeit wieder in der Versenkung verschwinden würde.

    Nein, das Thema muss ganz im Gegenteil oben gehalten werden, möglichst unter Zuhilfenahme der Leitmedien, was zugegeben angesichts der derzeitigen , vom Volumen her wesentlich öffentlichkeitswirksameren Probleme beim „Grossen Bruder“ BW schwierig werden dürfte, und zwar so lange, bis seitens der Politik oder zumindest des BPOLP (wenn man es lässt…) nicht nur Signale, sondern konkrete Schritte erkennbar werden!

  13. zu:
    Präsident Seeger: “Wir nehmen die Ergebnisse sehr ernst!”

    Es bedarf nicht immer Studien.
    Weiß Herr Seeger, dass hier im Internet auf der GDP-Seite angesprochen wird, wo der Schuh drückt? Er kann doch ab und an verdeckt hier aufklären.

    Neulich gab es im TV die Sendung Chef-Anonym. Da schaut der Chef als Arbeiter verkleidet an der Basis vorbei.
    Herr Seeger (und die Direktionspräsidenten) brauchen sich nicht verkleiden; sondern einfach UNANGEMELDET an der Basis vorbei schauen. Ich denke, dass viele Streifenteams die Herren eine Schicht mitnehmen würden.

  14. Es wird sich sowieso nichts ändern und der Frust und die Demotivation geht weiter :-((((

  15. wenigstens spricht nun der behördenleier öffentlich darüber. das ist etwas -aber zu wenig. erfolgsversprechende strukturveränderungen erfordern die politik. doch die ist nicht bereit die bundespolizei zu unterstützen.
    längere ausführungen zum zustand unserer behörde betrachte ich inzwischen als zeitverschwendung. es ist alles gesagt und gebetsmühlenartig wiederholt worden.

    gruß

  16. Unsere politische Führung interessiert das alles einen feuchten…..

    Die Lieblingskanzlerin aller Deutschen (und ihr Gefolge)tut bekannterweise nichts, es sei denn, sie verliert nachweisbar deshalb Wahlen…..

  17. Dieses gsnze geheuchel von Fürsorge und Anteilnahme kann ich ne mehr hören.ist schon zu weiten Teilen wie in der DDR. verwaltung einer mangelwirtschaft,grosse Losungen unter das Volk bringen,die Obersten Führungskader fern ab der Realität aber
    im Prinzip ist der laden am Ende…
    Und die eine Reform ne zu ende sollen schon die nächsten 1000 von der Ostgrenze weg…vollkomnen beratungsresistent der verein.gabs ja zum glück nicht schonmal an der Westgrenze…mit bekanntem Ergebniss.

  18. Glaubt Ihr wirklich, es wird sich etwas ändern????

    Nein, es wird wie immer nur geredet, ohne Erfolg.

    Ich werde jedenfalls niemand dazu bewegen, in diesem Laden als Polizist zu arbeiten!!!

  19. “Ich wünsche mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!”

  20. sollt sich trotz der Parolen aus P nichts tun, außer dass man „berechtigte Kritik“ ernst nimmt, wäre es doch an der zeit, dass die GDP mal großflächige Aktionen anzettelt, wo unsere Kollegen in P noch ne Weile dran denken werden, der Laden ist am Ende, da brauchen wir uns nichts vor zu machen, aber bitte nicht ausschließlich auf unserem Rücken austragen.

  21. Für mich tun sich hier einige Fragen auf.
    u.a.:
    Warum geht die Gewerkschaft mit keiner Silbe auf den Mitarbeiterbrief ein?
    Wann wurde dieser Brief verfasst?
    Wir/Ich nehme die Sache sehr ernst!
    Offensichtlich eine Standartfloskel!

  22. Aber natürlich verbessert sich etwas! Stand doch gerade im Intranet. Für das Bundespolizeipräsidium wird sich die medizinische Versorgung und die Gesundheitsprävention verbessern. Für die übrigen bleiben dann die Sparmaßnahmen und das Jammern auf hohem Niveau.
    Ich persönlich bin an einem Punkt angelangt, an dem ich dieser Behörde kein Wort mehr glaube und jeden Tag bis zum Ruhestand zähle.

  23. Laut letztem Mitarbeiterbrief des Präsidenten müssen wir doch dankbar sein, dass wir so ordentlich ausgestattet werden! Und dann dieser Satz:

    „Ich erwarte von Ihnen, dass Sie auch unter schwierigeren Bedingungen engagiert Ihren Dienst versehen und die innere Sicherheit in unserem Aufgabenbereich zum Wohle und Nutzen unseres Volkes mit Hingabe fördern.“

    Ich hab nächstes Jahr 25jähriges Dienstjubiläum, was denken die Herren haben wir die letzten Jahre/Jahrzehnte gemacht??!!

    Das wir “ auf hohem Niveau “ jammern ist wohl die Oberfrechheit, diese Aussage läßt aber auch tief Blicken, wie ernst unser Präsident die Ergebnisse der Klartextstudie wirklich nimmt…!

    Mir gehts es wie so vielen, die ihr Vertrauen in die Führung der Bundespolizei verloren haben und das hier auch ohne Umschweife schreiben. Ich denke auch nicht das sich was zum Besseren ändern wird!

    Und wo wir grad beim Vergleich mit der guten alten DDR :-) sind, da hatten auch in der Waldsiedlung Wandlitz einige ihr Refugium, umgeben von Ja-Sagern und Statisikern, die erst gemerkt haben das alles vorbei ist, als alle anderen schon die “ neue Welt “ erkundet haben…!Vergleiche mit der Stadt Potsdam sind ausdrücklich erwünscht :-)!

    Ich habe an der Klartextstudie teilgenommen, nicht in der Annahme das sich etwas ändert, sondern eher um eine der wenigen Möglichkeiten wahrzunehmen, sich ungefiltert Gehör zu verschaffen!

    zu Gerhard Medgenberg: gute und fundierte Beiträge, ich les immer wieder gern was Du schreibst, vor allem weil du den meisten hier aus dem Herzen sprichst!

    Gruß…

  24. Man kann leider nur noch den Kopf schütteln, wenn man diese Diskussionen verfolgt. Solange Beamte, egal ob Polizei-oder Verwaltungsbeamte im mittleren Dienst mit einen geringeren Amt in Pension geschickt werden, wie in anderen Bundesländern eingestellt werden,wenn Schwerbehinderte bei der Bundespolizei diskriminiert und beleidigt von Vorgesetzten werden, solange wird sich nie etwas ändern.

    Alles nur hohle Phrasen !!

  25. Jammern auf hohem Niveau ? Ja nee is klar.

    Vor kurzem hoher Besuch in den heiligen Hallen unserer Inspektion.
    Ausgewähltes Publikum. Eine Limousine samt Fahrer auf dem Parkplatz. Potsdamer Kennzeichen. Eine zweite Limousine samt Fahrer daneben. Angereist vom Dienstsitz unserer Direktion.

    Kein Wort zur Klartext-Studie.

    Aber:

    Verteidigen und „Erklären“ warum wir Sprit sparen müssen:

    1. Wir stehen im Bezug auf´s Schulden machen kurz hinter Griechenland. So der Mann aus Potsdam.

    2. Wenn demnächst der Sprit Titel erschöpft sei, dann bleiben die Autos halt stehen. Es gibt kein Geld mehr im Nachtragshaushalt BPOL. Es gibt überhaupt kein Geld mehr in diesem Jahr. Basta. So der Mann aus Potsdam.

    3. Die BPol Verantwortlichen haben an der Misere natürlich keine Schuld. Schuld haben die andereren. So der Mann aus Potsdam.

    4. Kein Wiederspruch seitens des IL
    5. Kein Protest seitens der DGL
    6. Stille Zustimmung.
    7. Kritische Diskussion ? Fehlanzeige.

    Ach ja: Der nette Mann aus Potsdam hat uns natürlich auch vorgeworfen, wir würden innerhalb der BPOL auf hohem Niveau jammern.

    Nachdem auch dies geklärt war, fuhren die Hohen Herren, getrennt voneinander mit ihren tollen, polierten Dienstwagen samt Fahrer zur nächsten Ispektion. Das spart Sprit.

    Fazit: Mein DGL glaubt all das.
    Spritsparen ist toll. Der Mann aus Potsdam habe sehr gut gesprochen. Er habe die Sorgen und Nöte innerhalb der BPOL sehr anschaulich verdeutlicht. Schuld sei schließlich das BMI, die Innenpolitiker und natürlich Berlin als Ganzes.

    Deutschland steht finanziell am Abgrund.Nur die Griechen seien noch schlechter. Der Auftrag sei natürlich nicht gefährdet.(Die Studie kommt jedoch zu einem anderen Ergebnis)
    Und mein DGL findet nun auch, dass auf hohem Niveau gejammert wird.

    Fahnden könne man auch anders. Ohne so viele Kilometer zu fahren. Er erwartet hierzu Vorschläge unsererseits.

    Die Kennzahlen/Fallzahlen stimmen ihn glücklich. Trotz Km Begrenzung kein Rückgang.
    Wir sind ja alle sooo toll in unserer DG. (jedenfalls in dieser Woche)
    Und weil wir das sind, fahren wir 3 Km bis zum nächsten Bahnhof und ahnden dort 8 Stunden Gleisüberschreitungen an rostigen Gleisen eines Provinzbahnhofes.
    (bzw. das sollen wir machen)
    Strich ist halt Strich.

    Mein DGL braucht die Striche. Er will ja noch was werden und wird es sicherlich auch noch. Er gehört der „Ja“-sager Fraktion an.

    Mein Kollege, POM Ü40 welcher auf hohem Niveau jammert, kann sicherlich noch Jahre auf seinen vierten Stern warten. Der hat ja noch nicht mal seine erste 9.

    Das ist also das Ergebnis von Seegers Visionen einer Fahndungspolizei.

    Schülern,die rostige Gleise überqueren, oder bei vergessenem Ausweis beim GÜ ein paar Euro VG abknöpfen.

    Berufszufriedenheit?
    Gefährdung des Auftrages der Bundespolizei?
    Burnout?
    Beförderungsstau?
    Die Bundespolizei ist lt. Studie eine einzige Großbaustelle?
    Reform der BPOL?
    und und und,…..

    Nichts davon wurde erwähnt oder angesprochen. Nicht von Seegers Vize, noch vom Präsidenten der Direktion.

    Auftrag Erüllt, Gehirne gewaschen: DGL glaubt wieder an den Osterhasen.

    Jupp:
    Auch bei uns wurde und wird die Klartext 2010 mit keinem Wort erwähnt, erklärt oder sonst wie publiziert.

    Meines Erachtens brauchen wir dringend Unterstützung außerhalb der BPOL in Form eines „parlamentarischen Beauftragten“ nach Bundeswehr Vorbild.

  26. Moinsens!

    Hoffentlich kommen die Herren im Präsidium momentan noch zu etwas anderem als der vielfach gehörten „Ernstnehmerei“!
    Wir haben uns in unserem Revier am gestrigen Sonntag wieder die Hacken plattgerannt und mussten (zum wiederholten Male) die Kollegen der LaPo zu UNSEREN Einätzen schicken.
    Die @rtuseintragungen werden wir hoffentlich heute in der Nachtschicht komplettieren können ( und wer weiß, welche Meckermails bereits auf meinem Rechner schlummern, wo wieder ein Kreuz oder Häkchen vergessen wurde).
    Nehmt mal ruhig alles ernst und vor allen Dingen zur Kenntnis, dass wir am Ende sind!!
    Denn leider gehören wir nicht zum proritären Bereich der BPOL und dürfen uns wohl zukünftig mit noch weniger Personal abfinden.

    Sehne mich nach alten Zeiten zurück, wo noch Reserven gebildet werden konnten und Zeit zur Regeneration war!
    (Soviel zum Mitarbeiterbrief; Einstellung 1986)

    Grüße

    AB

  27. Bei einer dienstlichen Veranstaltung (Zahlen, Daten, Fakten) sagt uns mal ein POR: „Meine Damen u. Herren, sie haben ein Recht auf gute Führung“. !!!!!

  28. Auch bei uns war der VP aus Potsdam im schönen, schnellen Pkw zu besuch.
    Er sprach von Fehlbuchungen in den Töpfen und Fehlern bei der Bewirtschaftung von Töpfen. Aber die Schuld liege schon bei der Gesamtwirtschaft. Deutschland sei pleite und die Bundespolizei auch so seine Botschaft an die verdutzten Mitarbeiter. Er sei jedoch nicht schuld, da er noch nicht so lange im Präsidium ist. Ändern werde sich die kommenden Jahre nichts wir sollten uns mal darauf einstellen. Aber eigentlich geht es Ihnen ja sehr gut…sprach er und verschwand wieder auf die BAB ins Wochenende!

  29. und was passiert wenn dieses Recht nicht eingehalten wird wird die Führung ausgewechselt ?

  30. @ Eintrag von Regierungseigentum am 23.Mai 2011

    Ja, bei uns im Westen verlief der Besuch des VP ohne Uniform genauso ab. Allerdings lief der Besuch wohl nicht ganz zu seiner Zufriedenheit ab, da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter doch tatsächlich Kritik in Richtung Potsdam kund getan und Unverständnis zu den Sparmaßnahmen äußerten.

    Zitat VP: „Anderen geht es noch schlechter“ und jammern auf hohen Niveau + Ihr solltet nach Dienst wieder öfter ein Bier miteinander trinken und den Corpgeist stärken.
    …häää ???)

    Jau, VP machte „gute Miene“ zum offensichtlich „bösen Spiel“ und zog mit seinem Gefolge wieder von dannen.

    ER konnte es allerdings nicht unterlassen, sich hinterher beim Direktionspräsidenten darüber zu beschweren, dass ER Zweifel hegt, ob man vor Ort den richtigen Mann auf die IL-Stelle gesetzt habe ? Offensichtlich ist es dem IL nicht gelungen, seinen nachgeordneten Bereich die erforderlichen Sparmaßnahmen ausreichend transparent zu machen und… der Empfang war auch unter seiner Würde gewesen, kein Aufmarsch der Truppe, nix………………

  31. ….. und über 1.000 € kostet ein PVB pro Monat als Abgeordneter zusätzlich am Flughafen MUC im Boardinghaus Eching ……..

    Prima Personalkonzept!

    YES

  32. Wer in Bezug auf die Probleme i.d. BPOL von „Jammern auf hohem Niveau“ redet, hat die Bodenhaftung endgültig verloren.
    Welches hohe Niveau besitzen wir denn? Marode Polizeiwachen, kein Geld für schnelle und flächendeckende Anschaffungen, Xitrix, in der Masse unterbesoldete Polizeibeamte & Verwalter, Analogfunk, eine gescheiterte Reform, Anwärter die man nicht vollständig ausrüsten kann und und und.
    Ich persönlich empfinde diesen Ausspruch, in dieser Position, als ganz niedriges Niveau.

  33. Der Sparwahn geht um, die Mitarbeiter sind am Ende, der Schuh drückt an allen Ecken, die Evaluierung des ODP steht an und damit für einen Teil der Kollegen der nächste Umzug (Kennzahlenopfer?!)…die Entwicklung der BPOL in den letzten Jahren ist erschreckend!Eine halbwegs funktionierende Polizei wird (mal wieder) kaputt reformiert. Schlimm, dass das auf den Rücken der Bediensteten und viel schlimmer auf den Rücken und zu Lasten der Sicherheit der Bevölkerung ausgetragen wird (schauen wir doch einfach mal an die polnische Grenze –> Bürgerwehren, 100’e Dienstposten wegreformiert, Kilometerbeschränkung, massiv steigende Fallzahlen Autoverschiebung, Diskussionen über die Zuständigkeit – ja toll steht doch Polizei auf dem Auto?! Ach nee das fährt ja nicht mehr weil Kilometerbeschränkung)…allmählich muss man sich fragen wie schizophren diese Bundesrepublik wird. Der Innenminister von MV (Urheber der aktuellen Reform der LaPo in MV) spart hunderte Dienstposten und warnt jetzt davor die LaPo zu verkleinern?!? Der Bundesinnenminister lässt uns sparen und fordert mal präventiv die Unterstützung der Bundeswehr im Inneren?! (die Atomdebatte mal ausgelassen), der P des P nimmt unsere Probleme „ernst“ und dann jammern wir auf „hohem Niveau“…

    Eigentlich wollen doch alle nur eins. In ordentlichen Rahmenbedingungen den Beruf ausüben, den sie mal als ihren Job bezeichnet haben. Wenn die BPOL ein Karren ist, der auf eine Wand zusteuert kann ich schon die Steine der Wand sehen…sehr sehr nah…

    Wann wacht da in Berlin endlich mal jemand auf und erkennt, dass hier ein Drama abläuft, dass weil 40000 Menschen beteiligt sind unbedingt aufhören muss?!

  34. Die BPol Verantwortlichen haben an der Misere natürlich keine Schuld. Schuld haben die andereren. So der Mann aus Potsdam.
    Eintrag von Regierungseigentum am 23.Mai 2011

    …ja, man legt allerorten und auf allen Ebenen mittlerweile eine bemerkenswerte Hilflosigkeit an den Tag!

    So richtig will´s niemand mehr gewesen sein… Das kommt halt davon, wenn man nicht mehr führt, die eigene Meinung unterdrückt und stattdessen nur noch „Sprachregelungen“ verbreitet!

    Liebe Leute, niemand erwartet, dass der DGL, IL, Präsidenten der BPOLDen oder auch des BPOLP die Welt verändert!
    Aber ein wenig mehr Ehrlichkeit darf man, verdammt nochmal , erwarten!
    (Sollte man vielleicht auch bedenken, bevor man den nächsten Giga-Flop ala´ „Reform III“ umsetzt….)

    Immer schön Sprachregelungen umsetzen, wissentlich die Unwahrheit sagen und ansonsten hoffen, dass schon alles irgendwie laufen wird, hat uns in eine unglaubliche Sackgasse getrieben!

    Und glaube doch bitte keiner, dass einem der jeweilige Dienstvorgesetzte den Weg da hinaus weist!
    Geschweige denn die Politik! Die denkt ohnehin nur bis zum nächsten Wahltermin! (Wenn die Minister nicht bereits vorher „Reise nach Jerusalem“ spielen…)

    Nein, ausbaden müssen wir es alles selbst! – Nun können wir uns nicht selbst Geld zuweisen geschweige denn welches drucken; wir können aber ganz klar und deutlich sagen, dass es so nicht mehr weitergeht!
    Damit wir uns recht verstehen: diese Aussage erwarten wir nicht primär von der GdP (denn die hat dies bereits getan…) , sondern von unseren Vorgesetzten!

    Dass es da für das BPOLP mit einem politischen Beamten an der Spitze besonders eng wird, zeigt, dass unsere derzeitigen Strukturen wohl doch, vorsichtig gesprochen, nicht ganz zu Ende gedacht sind!

    Aber: Die Verbesserung mancher Umstände, die die Basis besonders drücken, kostet noch nicht einmal was! – Ein wenig guten Willen vielleicht, etwas weniger Zahlengeilheit sowie eventuell das Eingeständnis (wenn auch zunächst nur vor sich selbst), im Laufe der vergangenen Jahre teilweise gigantischen Mist verzapft zu haben!

    Eines sollte man auch bedenken: irgendwann könnte der nächste Knaller , der noch mehr Unruhe in den Laden bringt, das Fass zum überlaufen bringen bzw. das Pulverfass zünden!

  35. @ Regierungseigentum…

    den Eintrag vom 23.05 habe ich mit Schmunzeln gelesen.
    Die von Dir geschilderte Situation kann ich nur bestätigen!

    Und jetzt kommt der Knaller, wir sind ca. 900 Km entfernt und die Probleme sind faktisch die selben!

    Dazu kommt, das laut Forum einer anderen Gewerkschaft ein neuer ODP zum Ende 2011 erstellt wird und 2012 umgesetzt werden soll…

    Das wurde wohl in Pirna gestreut…
    UND es sind 1800 Beamte an der Ostfront zu viel!

    LÄCHERLICH!!!

    Also sehen wir uns wahrscheinlich bald wieder ;-)

  36. „Berufszufriedenheit in der Bundespolizei: Seeger nimmt Studie der GdP ernst“
    Vom 8.4.2011

    Mitarbeiter Brief „Jammern auf hohem Niveau“
    Vom 18.5.2011

    „Wir nehmen die Ergebnisse sehr ernst“
    Vom 21.05.2011

    Wem fällt was auf?
    Alles hohle Phrasen…

    Gruß

  37. Es macht sich große Ratlosigkeit breit.

    Jetzt mal etwas ins Unreine gesprochen:
    Gibt es für Dich lieber Jupp oder Dich Sven nicht die Möglichkeit, mal direkt das Gespräch mit der Regierungschefin, sprich BK Merkel zu suchen?
    Damit meine ich nicht ein Gespräch am Rande der 60 Jahrfeier ( die man sich eigentlich schenken kann, da die Basis komplett vergessen wurde ) sondern ein Gespräch im Bundeskanzleramt OHNE Präsident oder BMI. Oder haben wir einen Kollegen aus ihrem Wahlkreis in der Uckermark ?!? der dieses mal anschieben könnte?
    ………………………………………………………………………………………………………………………..
    Auch die immer wiederkehrenden Gespräche mit den MdB und Mitglieder des Innenausschusses bringen nichts außer hübsche Shake-Hands- Bilder für die Homepage.
    Sind wir nun ein Land mit einer Demokratie, auf das wir zu recht einmal stolz sein konnten oder sind wir das nicht mehr???

  38. Eine Sache habe ich noch vergessen:

    ich bin mit Leib und Seele Polizist und bin aus Überzeugung damals zum BGS gegangen. Ich möchte auch noch meine restlichen 29 Jahre mit Leib und Seele Schutzmann sein, meinen Beruf ordentlich erfüllen und für die Bürger und Bürgerinnen dieses Landes zur Stelle sein.
    Nur zurzeit fällt mir das ohne das nötige Handwerkszeug mal mehr mal weniger schwer!

  39. Und wieder wird über Monate/Jahre nur geredet.
    Leute, es wird sich spüfrbar gar nichts ändern, da unsere Führung und Politik völlig unfähig ist!

    Leider muß erst wieder abgewartet werden, bis ein Großereignis unsere schlafenden Entscheidungsträger wieder aufweckt!!!

  40. Warum reagiert unsere Führung nicht auf die Zeichen die selbst jeder „einfache Mitarbeiter“ unserer Firma erkennt?

    Jetzt mal ehrlich, ich glaube kaum, dass es nach oben hin nicht bekannt ist das die Uhr 5 nach 12 schlägt.

    Meine Befürchtung ist, dass in irgendeiner Schublade noch ein Knallbonbon liegt und diese Schublade bald aufgezogen wird.

    Denn das es so nicht mehr lange weitergeht wissen alle, auch die, die sich davor im Moment noch verschließen.

    Schaun wir mal wer wann die Schublade öffnet.

  41. Ohne starke Arbeitnehmerrechte werden wir als Beamte da wenig gegen tun können, es sei denn jeder für sich. Bei uns werden mittlerweile IT Geräte (Drucker) abgebaut, um nur noch die Leasinggeräte zu benutzen, bei denen der Verbrauch bereits im Preis mit einkalkuliert wurde. Mal sehen, was man noch so zum sparen findet.

    Xitrix hat momentan Störungen ohne Ende, irgendwo hakt es im globalen Giganetzwerk der BPOL, vermutlich erste Anzeichen der inneren Zersetzung. Und genau davor haben sie Angst, die Herren Leiter, Führungspersonal und Co. Wie kann man seine Truppe bei Laune halten, die einen wahrlich nicht einfachen Job zu tun hat? genau, Brot und Spiele, viel Zuckerbrot quasi. In Zeiten klammer Kassen gibt es nichts mehr zu verteilen, jedoch verlangt man imme rmehr. Das wird sich niemals passend zusammen fügen und es gärt in den Fässern der Mitarbeiter. Das wissen sie in Postdam, aber sie wollen der Schlange nicht in die Augen sehen, denn es sieht so ein wenig wie das Karnickel und die Schlange aus, was hier gespielt wird.

    In Zeiten bester Vernetzung beleidigt man aber seitens des P die Intelligenz seiner Mitarbeiter, in dem man billigste Propaganda ins Intranet stellt. Als ob sich die Kollegen nur in diesem eingefärbten und mit Schwung versehenen Portal informieren würden…

    Es geht die Angst um, der Laden wäre in Zukunft bei diesem Kurs nicht mehr zusammen zu halten, und ich denke, da ist etwas dran. Nur noch Peitsche und kein Zuckerbrot mehr? Liebe Führungskräfte, es kündigen immer mehr Kollegen innerlich, das wird irgendwann Auswirkungen auf den Dienstbetrieb haben. Genug Expertisen wurden erstellt, es ist alles auf dem Tisch, um den Kurs zu ändern. Mehr braucht man dazu nicht mehr zu sagen. So, und nun schnell in Artus reinschauen, welche Klicks ich wieder vergessen habe…

  42. @ Kampfstern Potsdam

    Das stimmt.Die Leute kündigen innerlich.Und die,die noch nicht gekündigt haben,werden durch die derzeitigen Missstände gekündigt.

  43. Die Oberfrechheit ist das mit dem „Jammern auf hohem Niveau“! Im Vergleich zu vor 2000 Jahren (Da haben unsere Vorfahren noch in Höhlen gelebt!) ist das natürlich so!

    Ob das aber im Zeitalter der „Vision“ einer modernen, prozeßoptimierten, evaluierten und Bürger orientierten Bundespolizei so ist, wage ich zu bezweifeln, wenn man sich alleine nur unsere „tolle“ PC-Ausstattung anschaut. Ich hatte diese „Vision“ ((http://de.wikipedia.org/wiki/Visionkommt – Jeder kann sich hier die für ihn passende Definition aussuchen!) übrigens nicht!

  44. Hatte wohl auch gerade ein Erscheinung. :LOL: Hier noch mal der „Visionslink:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Vision

  45. Hier ein Link zum Thema
    http://de.nachrichten.yahoo.com/bundespolizei-muss-sprit-rationieren-053311907.html

    Ich denke für die Kollegen in sog. Flächeninspektionen wird Sprit sparen in nächster Zukunft das kleinste Problem sein.

  46. SPAREN
    Da habe ich gleich mal einen Vorschlag: Sofortige Abschaffung des wirklich völlig unsinnigen (erleichterten) Auftstiegs ab 40. UNSUMMEN an Kosten werden hier rausgeworfen statt die Leute (mit entsprechender Beurteilung und Anzahl von Dienstjahren) ohne Umschweife zum PK zu machen.(wie in NW)
    Wir habe einen Laden der genau so marode ist wie die Bundeswehr.Bloss über die diskutiert wenigstens jeder im Moment. W e r im Ernst glaubt, daß man einem jungen Menschen diese Bundespolizei als Arbeitsplatz empfhielt?Wir werden nur noch belächelt bei unserem Verein.Leider.

  47. @ stephan

    Das stimmt!aber ist doch logisch!Wenn 1800 Mann auf dem Flughafen sitzen,fahren sie nicht Auto!Und somit verursachen die keine Kosten mehr.Der positive Nebeneffekt ist, das die PLS noch besser aussehen wird.

  48. Thema Sparen!
    Schließe mich da voll und ganz an, wie kann man Leute mit 30 und mehr Dienstjahren an die Schulbank zwingen? Noch dazu müssen die Übrigbleibenden die ganzen Ausfälle zur Strafe auch noch kompensieren!! Alles dumme Beschäftigungstherapie! Aber das kostet ja nur inditekt was! Mein absolut ernsthaftiger Vorschlag: Abschaffung von viel zu viel „Häuptlingen und viel mehr Indianer“!! Das bringt Ersparnisse und auch noch gleichzeitig Effektivität ganz im Sinne von den Ergebnissen zu Klartext!! Um das zu erkennen braucht man nicht mal studieren, sondern einfach nur die ganze Szene wahrnehmen und Entscheidungen (keine pers Absicherungen)treffen!! Wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man einen Arbeitskreis!! Und das immer wieder und wieder….! Der Personalflaschenhals (Indianer) ist übrigens schon über 30 Jahre lang…!

    vG und danke mal Luft abgelassen

  49. Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen, wie Töpfe sollst du sie zerschmeissen.

  50. Nach 25 Dienstjahren bin ich eigentlich „desillusionert“ von dieser Organisation. Sie ist nicht mehr die meine. Sicherlich war auch früher nicht alles Gold was glänzte aber der alte Buscho war irgendwo ehrlicher. Auf das Wort meines Zugführers konnte ich mich damals verlassen. Heute sagte ich zu meinen Vorgesetzten, sie sollen es nicht persönlich nehmen, dass ich ihren Worten erst glaube, wenn die Sache tatsächlich eingetreten ist.
    Sicherlich, die Zeiten ändern sich und es gibt neue andere Aufgaben. Muss man aber deshalb sich selbst als Organisation verkaufen? Wer, wenn nicht wir (als Organisation) gibt vor, wie wir behandelt werden wollen.
    Im Talmund steht und ich finde das irgendwie passend:
    „Achte auf Deine Gedanken
    denn sie werden Worte.
    Achte auf Deine Worte
    denn sie werden Handlungen.
    Achte auf Deine Handlungen
    denn sie werden Gewohnheiten.
    Achte auf Deine Gewohnheiten
    denn sie werden dein Charakter.
    Achte auf Deinen Charakter
    denn er wird dein Schicksal.“

    Wenn also unsere Vorgesetzten, die von ihnen vorgesprochenen Wertebilder nicht vorleben, warum sollen dann die Mitarbeiter – ergo wir -dies tun.
    Wir haben alle die Verantwortung für uns und unsere Organisation. Ich glaube nach wie vor daran, Polizist zu sein, ist eine gute Sache. Aber Polizist zu sein ist mehr als nur bei „Häppchenveranstaltungen“ schick die Uniform spazieren zu tragen oder die Polizeizulage abzugreifen. Polizist zu sein, heißt auch Verantwortung zu übernehmen. Das gilt auch für die Nichtuniformierten unserer Organisation.
    Somit haben wir sie alle, Führungskräfte und Mitarbeiter. Für uns selbst, unsere Aufgabe und auch dem Steuerzahler gegenüber.
    Verantwortung erzielt man aber im wesentlichen über charakterliche Eigenschaften. Verantwortung heißt Pflicht,Pflichtbewußtsein, Pflichtgefühl, Verantwortungsbewusstsein aber auch Verschulden.

    Verantwortung zu übernehmen heißt auch, man bürgt für das was man getan hat. Und es ist leichter Verantwortung zu übernehmen, wenn man weiß, dass man seine Sache gut getan hat. Also braucht es Qualität für die Aufgabenerledigung. Qualität und Sachverstand fallen nicht vom Himmel.
    Ob es nun Qualität im Umgang mit Menschen ist oder bei der Aufgabenerledigung.
    Ich habe leider zu viele Vorgesetzte in gehobenen Führungspositionen erlebt, die despektierlich über Mitarbeiter und Kollegen sprachen. Ich habe zu viele Vorgesetzte und auch Mitarbeiter erlebt, die einfach kein Benimm hatten. Die sich an geltende Regeln nicht hielten oder sie verspotteten.
    So macht man junge und auch (noch) motivierte Kollegen kaputt. An was und wen kann man sich noch orientieren. Wer und wo sind denn die guten Vorbilder?
    P’s die sich selber feiern? Das erste nach Verkünden der Neuorganisation, war doch das unsere 9 neuen P’s alle unisono erstmal befördert werden mußten!
    VP’s die offen zugeben, nichts mit der BPOL gemein zu haben?
    Was soll ich mit solchen Personen? Vorbilder? Haha, ich lache mich schlapp! Solche Vorgesetzte vergraulen doch. Über diese macht man sich lustig….Ergo liest man es hier, man liest es in den Studien und in den Foren im Internet, was die Konsequenz ist. Unmut, Unzufriedenheit, fehlende Identifikation etc…
    Die guten Vorgesetzen -ein paar soll es geben- die werden häufig von ihren eigenen Vorgesetzen nicht protegiert, da unbequem und fordernd.
    Somit ist es leichter, sich zur „Ja-Sager Fraktion“ wie es ein Kollege ausdrückte, zu wenden.
    Das wird ja protegiert von P’s, die sich selber feiern. VP’s die nichts mit der BPOL gemein haben wollen, Vorgesetzten die Verantwortung scheuen und lieber nichts als falsch entscheiden! Wer macht sich selbst schon gerne angreifbar?
    Aber wir haben ja auch nichts bis wenig zum orientieren. Lacht nicht, aber wir haben ja nicht mal eine aktuelle PDV 014 -aber eine schicke neue blaue Uniform?
    Wir haben keine Fehlerkultur. Wir hauen diziplinarisch lieber gleich drauf als abwägend alle Seiten zu hören und dann zu entscheiden. Wenn denn überhaupt entschieden wird-sonst schauen wir weg.
    Wir haben kein Verwendungskonzept für Personal. Gesetzt und gefördert wird nach Nasencharakter. Im mD, gD und auch im hD.

    Führung wird einmal ausgebildet und danach nicht wieder abgefordert bzw. richtungskorrigiert. Und dann ist diese ausbildung noch unterschiedlich. Verpflichtungen zur Fortbildung für Personal in Vorgesetztenfunktionen hinsichlich Führungsqualifikation besteht nicht. Jeder macht wie er mag oder will.
    Wir haben nichts verbindliches. Und das merken wir auch..
    Und ja, ich finde auch, dass unsere Struktur, Delegationsbereitschaft und unser Umgang immer „deutsch-demokratischer“ wird. Aber ist das denn verwunderlich? Das BPOLP sitzt in Potsdam. Das ist wo?Wer wird sich denn dorthin orientieren, aufgrund Heimatnähe oder Vorankommensmöglichkeit?
    Ist ja auch nicht schlimm, wenn denn wenigstens Qualität und Sachverstand von dort käme. Werteorientiert und nicht nur hohle Phrasendrescherei.

    Und ich glaube, dass die GdP gut daran tut, nun mehr nicht nur laufbahnorientiert zu agieren, sondern die Bundespolizei im Ganzen zu begreifen. Wer nur einzelne Berufgruppen fördert, grenzt andere aus. Eine Gewerkschaft vertritt ALLE Mitarbeiter unabhängig von Rang und Namen und sollte gesamtheitliche Interessen vertreten.
    Ich glaube, wir sind innerorganisatorisch an einem Punkt angelangt, bei dem wir in Anlehnung an die Demonstrantionen in der alten DDR rufen können:

    „Wir sind die Bundespolizei!“

    (Etwas pathetisch und überspitzt, seht es also daher mit einem zwinkerndem Auge!)

  51. „Führung wird einmal ausgebildet und danach nicht wieder abgefordert bzw. richtungskorrigiert“

    Das ist falsch.
    Das ist falsch wenn es so gemacht wird und das ist falsch, dass es so gemacht wird.
    Diesen Schuh zieh ich mir nicht an!!! Und meinem Chef zieh ich diesen Schuh auch nicht an!!!

  52. weiß der Visionär mit der hohen Erwartungshaltung eigentlich was in seinem laden abgeht?

  53. http://intranet.polizei.bund.de/DE/Zentral/Content/00__Startseite/05__2011/110527__fuehrungskraeftetagung.html

    Finde, das sagt schon wieder einiges über die Wertschätzung der Studie aus.
    Ich für meinen Teil, habe mittlerweile keine großen Hoffnungen auf Verbesserungen im Dienstalltag mehr.

  54. @airportsklave
    Kannst du ein wenig konkreter werden?
    Komme erst Mitte nächster Woche wieder ins intranet.

  55. @Michel

    Schau mal hier und zwar den Eintrag von Heinz vom 29.05.2011

    http://www.gdpbundespolizei.de/2011/05/neue-organisationsdiskussion-sofort-beenden/#comments

  56. Der Bundes­innenminister machte deutlich, dass die Bundespolizei auch weiterhin veränderungsbereit sein müsse. „Es wird keine Fusion von BKA und Bundespolizei geben. Trotzdem kann nicht alles beim Alten bleiben. Wir prüfen wo ein Mehr an Zusammenarbeit, wo aber auch Reorganisation tatsächlich Sinn macht und Synergien schafft. Die Bundespolizei wird ein Mehr an Aufgaben bewältigen müssen.“ „Aber“, so der Minister weiter, „ein Aufgaben­zuwachs wird nur selten mit einem Personal­zuwachs einhergehen.“

    Das bedeute für alle, den Gürtel enger zu schnallen.

    Der Präsident betonte abschließend, dass die Bundespolizei auch in Zukunft nur durch einen festen Zusammenhalt aller Führungskräfte Erfolg haben wird.

    Sind einige Ausschnitte aus dem Bericht zur Führungskräftetagung und lässt meines Erachtens nicht darauf schließen, dass irgendetwas aus den vergangenen Studien/Untersuchungen verstanden wurde.

  57. Der Präsident betonte abschließend, dass die Bundespolizei auch in Zukunft nur durch einen festen Zusammenhalt aller Führungskräfte Erfolg haben wird.
    Eintrag von Airportsklave am 29.Mai 2011

    …und ich behaupte, dass wir uns nur durch einen festen Zusammenhalt untereinander vor „Führungskräften“ schützen können,die solche Äußerungen verinnerlichen und die der Meinung sind, auf diese Weise liesse sich die Bundespolizei retten!

    Wie darf man das verstehen? Die „Führungskräfte“ müssen sich nur gegen den Pöbel durchsetzen und alles ist in Butter?

    Die Zukunft (und auch die Vergangenheit sowie die Erfolge) der Bundespolizei wurden und werden nur durch die „Führungskräfte“ „erwirtschaftet“?

    Keineswegs dürfen die „Führungskräfte“ jedoch mit dem Pöbel fraternisieren, geschweige denn sich deren Argumentation zu eigen machen?….

    Wie hoch muss einem eigentlich das Wasser am Hals stehen bzw. welches Kaliber muss die Waffe haben, die einem auf die Brust gesetzt wird, um solche, hoffentlich nicht ernst gemeinten Äußerungen von sich zu geben?

  58. @ Gerhard Medgenberg

    So verstehe ich das leider auch.
    Wenn man Rückschlüsse auf die vergangenen Jahre zieht, war es meistens auch so.

    Hätte mir mehr Selbstkritik und Beratungsoffenheit nach den durchgeführten Studien gewünscht, befürchte aber nach solchen Artikeln eine weitere Ignoranzhaltung gegenüber den Problemen des einfachen Mitarbeiters und der Gesamtorganisation.

  59. …“Wir n e h m e n die Ergebnisse der Studie sehr ernst”, so der Präsident der Bundespolizei”….

    …nur g e b e n ist seeliger denn n e h m e n !