Unser Einsatz für Dienstpostenneubewertung zeigt erste Erfolge

Die Dienstposten der stellvertretenden Hundertschaftsführer, verschiedener Einheitsführer und der Gruppenleiter in der Bundespolizei werden in ihrer Bewertung vereinheitlicht und angehoben.

Die Vertreter der Gewerkschaft der Polizei hatten bereits 2010 diese Forderung neben weiteren Forderungen zur Dienstpostenbewertung erhoben und im Gespräch mit dem damaligen Bundesinnenminister de Maizière und in den nachfolgenden Sitzungen der AG ODP des BMI eine entsprechende Änderung massiv eingefordert, um somit die größten Ungerechtigkeiten in der Dienstpostenbewertung auszumerzen. Die jetzt verkündete Entscheidung ist ein erster Teilerfolg.

Heute tagte die Arbeitsgruppe ODP an der für die Gewerkschaft der Polizei Sven Hüber teilnimmt. Sven Hüber hat die Beschlüsse des Delegiertentages der Gewerkschaft der Polizei zur Dienstpostenbewertung eingebracht.

Kernforderungen unserer Beschlüsse sind:

– Dienstpostenbezeichnung nur noch mittlerer Dienst, bewertet 9m/9mZ
– Dienstpostenbewertung im gD Eingangsamt 9-11, alle anderen 11-13
– Dienstpostenbewertung im hD Eingangsamt 13-15,
alle anderen 16 bzw. B-Besoldung

Weiterhin fordert die GdP eine Änderung der Bundesobergrenzenverordnung vorzunehmen und einerseits den Anteil A 7/8 – A 9m/9mZ auf 40 – 60 zu ändern und anderseits bei den VB eine einheitliche Obergrenze vorzunehmen.

Diese Forderungen sind nun eine Grundlage für die weiteren Planungen für die in der Arbeitsgruppe ODP ein Zeitplan vorgelegt wurde. Die weiteren Bewertungsvorschläge, insbesondere auch in der Bereitschaftspolizei, sollen durch die Arbeitsgruppe bei VP Frehse unter Beteiligung BPR und GdP bis 30.09.2011 dem BMI vorgelegt werden.

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Themenbereich: Finanzielles & Laufbahn | Drucken

58 Kommentare
Eure Meinung zu diesem Beitrag ist uns wichtig: »

  1. Nur verschiedene Einheitsführer werden gehoben.Gruppenleiter aber scheinbar ohne Einschränkung.Ich ahne „Böses“ für die Zugführer der Verbände.Da bin ich mal gespannt, was am Ende für die Bundesbereitschaftspolizei heraus kommt.

  2. Wenn alle GL in den Inspektionen gleich bewertet werden, dann gibt es doch wieder Ungerechtigkeiten. Ein GL in einer Schwerpunktdienststelle führt bis zu 30 PVB. In kleinen Inspektionen oder Reviere manchmal nur drei PVB. Aber am besten alle PVB in gleicher Funktion gleich bewerten. Langsam aber sicher bereue ich es in einer Schwerpunktdienststelle meinen Dienst zu versehen.

  3. Was passiert mit den Gruppenführern der Verbände? Wieder nix … Nach dem Aufstieg PK 4ever … schönen Dank auch!

  4. Was ist denn mit einer Anhebung der Gruppenführerdienstposten ? Darüber wurde ja auch schon häufig diskutiert !! Ist da eine Lösung in Sicht ?

  5. Schön das unser BMI bei der Dienstpostenneubewertung als Wertschätzung der Kollegen, erstmal an der Basis angefangen hat. Das schafft Ruhe und Zufriedenheit bei den Mitarbeitern…..

    Aber wem nutzt die schönste Dienstpostenbewertung, wenn im Haushalt kein Geld ist ?

  6. Diese ewige Gleichmacherei nervt mich ungemein. Wie der Kollege shottersheriff schon schrieb, verdienen unterschiedliche Umstände auch unterschiedliche Betrachtungen und Bewertungen. Nur weil überall GL draufsteht heißt das nicht, dass sie gleich viel Arbeit zu leisten haben. Das muss man doch auch objektiv mal einsehen. Auch als GdP!

    @Ali
    Dann ist es eben auch ein Unterschied, ob man Einheitsführer von 12 Kollegen, Zugführer von 34 Kollegen oder aber Einheitsführer von 49 Kollegen ist. Warum sollten alle 3 Funktionen gleich bewertet sein? Das wäre aus meiner Sicht absolut ungerecht! Schließlich zählt dies schon in die gleiche Vergleichsgruppe bei Beurteilungen und zur gleichen Führungsebene in der Personalverwendung. Das ist schon schlimm genug.

    @trullala
    Wäre mir neu, dass der Gf in den Verbänden bei A9 gedeckelt wäre. Wären die einzigen Dienstposten, auf denen nicht mind. einmal befördert werden kann. Also bitte versuchen, sachlich und bei der Wahrheit zu bleiben. Wenn man jahrelang PK bleibt, hat das andere Ursachen (Beurteilung).

  7. Schön, dass die o. d. Dienstposten im gehobenen Dienst angehoben werden. Ungerechtigkeiten gehören, egal wo sie sind abgeschafft!

    Schade, dass sich halt im mittleren Dienst nichts tut. Was bringen die ganzen Beschlüsse den vielen Polizeiobermeisterinnen und Polizeiobermeistern, die seit Jahren auf ihren unteren Beurteilungsnoten sitzen, ihr 25 jähriges Dienstjubiläum als POM FEIERN und kein Licht am Ende des Tunnels sehen????

    Warum werden Dienstposten als KSB unterschiedlich bewertet und unterschiedlich bezahlt?

    Ist das keine Ungerechtigkeit?

    Ihr, die GdP, habt oben in eurem Beitrag geschrieben:

    „Dienstpostenbezeichnung nur noch mittlerer Dienst, bewertet 9m/9mZ“

    Meiner Meinung nach sollte die Forderung sein:

    1. Abschaffung der Laufbahngruppe mD im Bereich KSB
    2. Jeder KSB erhält einen A9/A10 Dienstposten ohne Fürhungseigenschaften

    = Sofortige Beförderung der vielen POMs UND gleiche Bezahlung innerhalb der Kontroll- und Streifenbeamte.

    Abschaffung und Einsparung der sinnlosen sechs Monatslehrgänge.

    Der KSB, der mehr sein möchte, der soll dann einen ordentlichen Aufstieg machen.

  8. Hallo,
    ich lese hier auch nichts über eine Dienstpostenangleichung
    der Ermittlungsdienste.
    Als Beispiel:
    Von 12 Dienstposten des gD, sind 6 Dienstposten 9/10 gD
    und die anderen 6 Dienstposten 9/11 gD.
    Nachzuvollziehen ist dies nicht, da alle Mitarbeiter die gleiche Tätigkeit machen.
    Die jenigen welche nur einen 9/10 gD Dienstposten inne haben, müssen sich zwangsläufig irgenwann wegbewerben, um wo anders einen 9/11 Dienstposten erhalten zu können.
    Im Sinne des Erfinders kann dies doch nicht sein.

  9. Die größte Ungerechtigkeit ist die Stellenzuweisung des PVB im Einsatzzug, der macht die gleiche Arbeit wie jeder KSB.

    PVB 7 /8
    KSB 8 /9

    das geht gar nicht!!!!!!!

    Alle PVB Stellen müssen 7 -9 sein!!!!!

  10. Frage an die Gdp!
    Ich habe das VAV gemacht und habe eine GL Stelle mit 9/11 bewertet. Was passiert wenn die Stelle nach 9/12 angehoben wird. Muß ich meine Gl abgeben oder kann ich die Stelle behalten und werde darauf befördert. Oder ist es vielleicht der hintergrund, dass die Gl-Stellen nur noch für die richtigen Offiziere ( 3 jährige Ausbildung ) bereitgehalten werden.

  11. Ich hatte wieder mal Recht. So sehen die Hebungen aus:

    10 DP „Einheitsführer BFE“ von A 10/11 auf A 10-12
    5 DP „stellvertretende HU-Fhr.“ von A10-12 auf A 11/12
    180 DP „Gruppenleiter“ von A 9g/10 auf A9g-11

    Zugführer und damit der Rest der Verbände bleiben unterbewertet und die „Prügelknaben der Nation“. Oder sollte ich besser „Deppen“ sagen.

  12. Hey Ali,

    sag mir doch mal bitte, warum ein Zugführer mit einer maximalen Stärke von 34 PVB die gleiche Wertigkeit haben sollte wie ein BFE-Führer mit 49 PVB? Der zudem einen höheren Leistungsanspruch erfüllen und nachweisen muss? Die BFE’en sollen stets die Vorreiter sein, wovon dann am Ende aber wieder alle profitieren sollen. Schon mal etwas über Anreize nachgedacht?

    Ich könnte Deiner Argumentation nur folgen, wenn es für die BFE-Verwendung eine ruhegehaltsfähige Zulage geben würde. Aber auch das würde geneidet und missgönnt, ohne aber die Augen für das Offensichtliche zu öffnen. Gleichheitsgrundsatz immer gern, aber ungleiches muss auch ungleich behandelt werden. Und es reicht eben nicht, Oberschenkelholster und Brandschutzhaube zu tragen, Kennzeichnungen zu kopieren usw. Der Unterschied liegt woanders…

  13. @ Marco W.
    Mein Gott……….

  14. sag mir doch mal bitte, warum ein Zugführer mit einer maximalen Stärke von 34 PVB die gleiche Wertigkeit haben sollte wie ein BFE-Führer mit 49 PVB?
    Eintrag von Marco W. am 17.Juni 2011

    …ich bin zwar nicht Ali, aber mir fällt da trotzdem was ein: vielleicht, weil das derzeitige Stellensystem gescheitert ist?

    Vielleicht auch, weil die nunmehr beschlossenen Stellenhebungen lediglich kosmetischen Charakter besitzen und offenbar eher der Beruhigung der Massen dienen sollen (…“die tun was…) ?

    Was wir brauchen ist das, was die Grundforderung der GdP auch beinhaltet: nämlich die Durchschlüsselung! Das bedeutet, dass im mD jeder im Prinzip A 9z werden kann, eingeschränkter gD jeder A 11, uneingeschränkter jeder A 13! (auch anstehende Verbesserungen für den hD nicht zu vergessen!)
    Dass das nicht möglich ist, solange die Stellenobergrenzen nicht beseitigt sind, ist klar, zeigt auch, welches Stück Arbeit da noch vor uns liegt!

    Es geht aber vornehmlich darum, dass nicht ein (sehr großer!) Teil automatisch von der weiteren Entwicklung abgekoppelt wird, weil seine Stelle eben keine Entwicklung mehr zulässt und stattdessen ein Wechsel auf eine besser dotierte Stelle hierfür erforderlich wäre.
    Mit den sattsam bekannten Folgen, dass erstens vielleicht das Fachwissen aus der vorherigen Verwendung schlicht versenkt wird und zweitens vielleicht auch ein entsprechendes Fachwissen auf der neuen Stelle niemals erworben werden kann, weil das Fachgebiet dem Kollegen vielleicht einfach nicht auf den Leib geschrieben ist, ihm aber zwecks weiterer Entwicklung = Beförderung garnichts anderes übrig bleibt, als sich zu verändern.

    Für den Fall, dass eine solche Stelle überhaupt vakant ist und nicht durch einen „jungen leistungsstarken Beamten“ für die nächsten 30 Jahre blockiert wird… – Diesem freilich kann das wurscht sein, denn er hat ja seine Stelle!…. (Was glaubt der entsprechende Kollege übrigens, was wir mit den kommenden Generationen „junger leistungsstarker Beamter“ machen wollen? – Nach diesem System ergeben sich auch für diese keinerlei Entwicklungsmöglichkeiten mehr! – Das derzeitige System fördert also in hohem masse eigentlich nur eines: Egoismus und Konkurrenzstreben! –

    Wohin uns das gebracht hat, können wir leider täglich bei der heutigen Bundespolizei verfolgen!

  15. @ Marco W

    Stärken gehören nicht in die Öffentlichkeit. Die von dir genannte Zugstärke ist aber falsch.

    @ Ali

    Leider hast du wohl Recht.

    @ GDP

    Denkt ihr auch an die Verbände?
    – Hebung der Dienstposten der PVB auf 7/9
    – Hebung ZF / Stell

    Berücksichtigung der „Ungerechtigkeiten“ bei Beförderungen. Derzeit sind zu wenig Beförderungen auf zu viele Mitarbeiter, die Verbände stehen dort schlechter als alle Inspektionen.

  16. Gleiche Bewertung der Stellen KSB, PVB Verbände 9mZ
    Will das die Führung, polizeilich oder politisch, überhaupt?
    Man will doch diese Unterscheidung haben um die jungen Frauen und Männer in den Einzeldienst zu bekommen.
    Schlimmer finde ich die Ungleichbehandlung innerhalb der Verbände oder zu den MKÜ`en. Das ist für mich an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.
    PvB in der Gruppe und die „Spezialisten“ in der UE.
    Oder der Bearbeiter Einsatz in der Hu und die anderen Bearbeiter in der Führungsgruppe.
    Und dem Koll Gerhard M muss ich auch recht geben.
    „Kosmetik“ zumindest bisher…..

  17. Die Schlechterstellung der PVB im Verband gegenüber allen anderen PVB muss beseitigt werden.

    PVB 7/ 8

    KSB 8/ 9

    Was läuft derzeit:
    jung PM werden nach der Ausbildung zu den Schwerpunktdienstellen gesetzt (entgegen dem Laufbahnverwendungsmodel) erhalten eine Stelle 8 /9.
    Erfahren PVB im Einsatzzug haben nur eine 7/8er Stelle.
    Diese ordnen wir zum Einzeldienst ab. Nun sitzen die neben dem KSB, machen den selben Job auf einer „schlechten Stelle“. Das geht gar nicht.
    PVB im Einsatzug heißt schon seit mindestens 10 Jahren nicht mehr „Handeln auf Anordnung“ sondern es wird eigenständiges und eigenverantwortliches polizeiliches Tätigwerden verlangt und gezeigt.

    Es ist eine Frechheit, dass diese PVB erstens
    – schlechtere Dienstposten haben
    – einige Jahre länger brauchen, um überhaupt A8 zu werden
    – der POM-Bauch noch größer ist und noch langsamer abgebaut wird als im Einzeldienst.

  18. @ Gerhard:
    Ich mag Dir durchaus zustimmen, dass das derzeitige Stellensystem gescheitert ist. Die von Dir favorisierte Alternative halte ich aber für ungerecht. Damit wird nicht honoriert, dass an die gleiche Funktion oftmals völlig verschiedene Ansprüche gestellt werden. Die entscheidende Frage, warum unterschiedliche Verantwortungsbereiche, nur weil sie gleich bezeichnet werden aber nicht den gleichen Aufwand bedeuten, gleich bezahlt werden sollen.

    Darüber hinaus würde ich mir eine klarere Linie der Führung/Politik wünschen. Will man die stetige berufliche Veränderung und Weiterentwicklung, dürfte man ausschließlich DP mit einer Hebungsmöglichkeit aufstellen. Will man aber die Kontinuität mit der Gefahr des Aussitzens, dann sollte es auf jedem Dienstposten möglich sein, 2 mal befördert zu werden. An der Zulässigkeit von 3 Hebungen auf einem DP gibt es ja bereits Zweifel bei Verwaltungsgerichten. Letztlich wünsche ich mir eine klare Linie, die für alle gilt, und daran könnte man sich dann orientieren.

  19. Die Hebungen sind lediglich ein winzig kleiner Fortschritt, aber sicher besser als gar nichts. Glückwunsch an die Kollegen, welche etwas von den Verbesserungen haben. Die großen Problemfelder bleiben jedoch unberührt !

    Was helfen denn Planstellen von A 9+Z oder A11 oder A 13 wenn die Kollegen z.B. im Bereich POM oder mittlerweile im Bereich POK nicht weiter kommen, weil die Anzahl der Gesamtbeförderungen im Gegensatz zur Anzahl der Mitarbeiter lächerlich sind und mehrere Jahre hintereinander Spitzennoten abverlangt werden ?!

    Es ist einfach nur noch traurig, wie die Mitarbeiter im Bereich der Bundespolizei, von der Politik verraten und verkauft wird.

    Aber H U R R A …. wir retten Banken, Hotelbranchen und andere EU Länder die in der Krise stecken. Welche Bedeutung hat eigentlich der Bürger in der Bundesrepublik Deutschland noch ? Warum wird nicht einfach mal ein Volksentscheid von der Politik z.B. zur Rettung von Griechenland umgesetzt und der Bürger befragt ? Schließlich zahlen wir alle ja die Zeche oder ? Aber das sprengt hier den Rahmen und zurück zum Thema…

    Mir fällt ein, was unser EX Bundesinnenminister und jetziger Bundesfinzminister Herr Dr. Schäuble mal sinngemäß geäußert hatte…..

    „Wer in den Öffentlichen Dienst geht, kann keine gute Bezahlung erwarten, derjenige muß in die freie Wirtschaft gehen“

    Noch Fragen ? :-)

  20. „@ Marco W.
    Mein Gott……….“

    Eintrag von PVB aus Mitte am 17.Juni 2011.

    So denke ich auch!!!

  21. Mir fällt ein, was unser EX Bundesinnenminister und jetziger Bundesfinzminister Herr Dr. Schäuble mal sinngemäß geäußert hatte…..

    “Wer in den Öffentlichen Dienst geht, kann keine gute Bezahlung erwarten, derjenige muß in die freie Wirtschaft gehen”

    Noch Fragen ? :-)

    Eintrag von Sindbad am 18.Juni 2011

    Teilzitat,… ist gut, das Du das nicht vergessen hast! Aber ich möchte (und will) bei dieser BPOL bleiben. Bei allem, was es an berechtigter Kritik gibt . Positiv denken hilft immer, auch wenn das Leben (Die Praxis) anderes lehrt!!!!

  22. @Marco W.
    Da du mich bereits mehrmals persönlich angesprochen hast, werde ich dir nun ein paar Fragen beantworten bzw. versuchen Einiges klar zu stellen. Sorry, wenn ich die Anderen damit langweilen sollte:
    1. Wie bereits vermerkt, besteht ein Einsatzzug nicht aus 34 PVB, sondern aus 38. Ist aber auch egal. Die Führungsspanne alleine begründet keine Hebung. Siehe Bearbeiter in Stäben. Ich empfehle dir, immer mal wieder über den Tellerrand zu schauen;) und sich nicht über Holster etc. zu ärgern. Du nennst es Kopieren. Ich sage dazu – Voneinander lernen.
    2. Warum du mir meine angeblichen Ausführungen gegen die BFHu vorwirfst, verstehe ich nicht. Ich habe von Ungerechtigkeiten für die Bundesbereitschaftspolizei gesprochen. Und noch gehören die BFHu’en dazu.
    3. Ich kann gut damit leben, dass meine Kollegen aus der Nachbar-Hu. jetzt A12 werden (können). Nur so haben die anderen Einheits- und Zugführer auch eine Chance auf Hebung. Das ist durchaus ein richtiges Zeichen für die Zukunft.
    4. Dass aber 180 GL in das gleiche Endamt gehoben werden wie die ZF, die mittlerweile sogar Erstbeurteiler sind, ist für mich nicht nachvollziehbar. Hier hat man einen logischen Zwischenschritt (Hebung ZF) unterlassen.
    5. Ich werde, anders als du, keinen Keil zwischen BFHu und EHu treiben. Dafür verstehe ich mich viel zu gut mit den Kollegen. Nur soviel. Ein ZF würde sich die Finger danach lecken, wenn er einen einigermaßen festen, fast abordnungsfreien Personalbestand hätte, mit dem er regelmäßig arbeiten könnte. Wenn er dann noch über die Ausstattung und FEM einer BFE, vor allem deren Kommunikationsmöglichkeiten, verfügen könnte – Er käme aus dem Grinsen nicht mehr heraus.

  23. Dieser Neid, die ganze Unzufriedenheit und die ständigen Diskussionen über Beförderungen, hängen mit unserem veralteten System zusammen.

    Besser wäre es, wenn wir nun noch ein Grundgehalt pro Laufbahn hätten.

    = Grundgehalt mD
    = Grundgehalt gD
    = Grundegahlt hD

    + Erfahrungsstufen
    + Entgeld für Zusatzqualifikationen

    – jährliche Beurteilung der Leistung für evtl.
    Stellenbewerbungen

    Es sollte nur noch ein Grundgehalt geben, denn wir sind alle ausgebildete Polizeibeamte, warum sollte man diese unterschiedlich bezahlen.

    Die Wertschätzung der Erfahrung im jeweiligen Bereich, wir durch die Erfahrungsstufen, die es heute auch schon gibt, entsprechend berücksichtigt.

    Mit einem modernen Bezahlungssystem könnte man Ungleichbehandlungen ausräumen und zumindest Ruhe in die Bundespolizei bringen.

    Das das bisherige Beurteilungssystem weder objektiv die Leistungen eines Beamten wieder gibt, noch als Leistungsanreiz dient, kann man es abschaffen.

  24. @ Gerhard Medgenberg,

    ich stimme dir absolut zu.
    Wie ich bereits oben geschrieben habe, müssen sich die Kollegen der Ermittlungdsienste welche nur einen 9/10 Dienstposten haben zwangsläufig wegbewerben.
    Die Frage ist wohin und wo wäre ein freier 9/11 Dienstposten frei?
    Dies ist glaube ich das größte Problem. Wie du schon richtig angedeutet hast, werden diese 9/11 Dienstposten von jungen Kollegen auf Jahre hin besetzt.
    ( Nicht falsch verstehen, ich gönne den Kollegen das )
    Das heißt für die Kollegen im Ermittlungsdienst im Umkehrschluss, ein 9/10 und ein 9/11 sitzen im gleichen Büro, machen die gleiche Tätigkeit, der eine hatte
    “ Glück“ und kann noch PHK werden und der andere ist mit POK…. Ende der Karriere!

    Auch wenn Marco.W es als nicht gerecht ansieht, dass alle A 11 und der uneingeschränkte bis A 13 werden sollte.
    So ist doch das, was wir bis jetzt haben ( siehe mein Beispiel ) noch viel mehr ungerechter.

    LG:

  25. Stärken sollten durchaus eine Rolle spielen. Das sie es woanders nicht tun ist dafür keine Rechtfertigung.

    Das die Bereitschaftspolizei gegenüber dem Einzeldienst schlechter gestellt ist, unterschreibe und unterstreiche ich. Das hat aber etwas damit zu tun, wo der Schwerpunkt der BPOL gesehen wird und das man irgendwo noch immer am Verwendungskonzept festhält, auch wenn die Praxis anders aussieht. Solange sich an dieser Grundphilosophie nichts ändert, wird diese Schlechterstellung ( bei Dienstpostenbewertungen, Beförderungen, …) bestehen bleiben.

    Auch ich betrachte es als den sprichwörtlichen Fuß in der Tür, um später auch anderen diese Möglichkeit zu eröffnen. Leider bestand bereits letztes Jahr dazu die Möglichkeit (durch BMI-Erlass freigegeben), aber die eigene Direktion hat dies nicht umgesetzt. Auch die Gewerkschaft war dagegen, weil „Alle oder Keiner“ gefordert wurde. Sollte man auch mal wissen.

    Mir persönlich gefällt der Vorschlag von A. ausgesprochen gut. Ein Grundgehalt für alle. Dazu dauerhafte stufenweise aufgebaute Zulagen für Zugehörigkeit (Erfahrungsstufe) und Leistung (Beförderung), sowie befristete für die Funktion (Führungsverantwortung, Spezialverwendung, …). Natürlich allesamt ruhegehaltsfähig. Dann schließe ich mich sofort den Kernforderungen der GdP an.

    Und Ali, ich treibe keinen Keil. Ich bekämpfe ihn nur immer wieder. Aber BFHu’en definieren sich nicht durch fehlende Abordnungen oder bessere Ausstattungen. Das wäre zu kurz geblickt…

  26. Allein die hier geführte Diskussion zeigt, dass es völlig uneffektiv ist in ein marodes und antiquiertes Besoldungssystem zu investieren. Dieses System ist vor 100 Jahren für Amtsstuben geschaffen worden und hatte damals bestimmt seine Berechtigung. Wer heute noch, so wie die GdP, versucht innerhalb einer sich ständig wandelnden Organisation, mit den unterschiedlichsten Aufgaben und Anforderungen Leistung mit einem Korridor 7-9+Z oder 09-13 ausgleichen zu wollen, beatmet ein totes Pferd.
    Polizeibeamte wollen für das was sie leisten gut bezahlt werden und eine ausreichende Fürsorge für Ihre Gesundheit und Familie spüren. Wenn dies in der Grundbesoldung stimmt, wird sicherlich auch den vielen Spezialverwendungen das Mehr gegönnt. Also weg von der Bundesbesoldungsordnung hin zur Bundespolizeibesoldungsordnung.
    Und einen Fehler sollte man dann nicht mehr machen, denn
    wer ungleiches gleich behandelt ist nicht gerecht sondern Gleichmacher. Und das hat letzlich schon mal einem deutschen Staat das Genick gebrochen.
    Wir haben einen tollen Beruf
    macht was draus !

  27. @ Marco W.:
    Du hast Recht.
    @ all:
    Ich freue mich über meine Anhebung. Was ich dafür tun musste und weiterhin muss, könnt ihr in der BFHu-Konzeption nachlesen.
    Natürlich will ich damit nicht die anderen Tätigkeiten abwerten. Gott sei Dank, mache ich keinen Schichtdienst, habe aber deswegen auch keine Schichtzulage.
    Deswegen sehe ich dies als ersten Schritt in die richtige Richtung.
    Und ob ihr die BFHu mögt oder nicht, in vielen Punkten waren sie Vorreiter.

    Ich nehme übrigens Wetten an, wann ich denn wegen der Anhebung zum A12 ernannt werde.
    Ich wette; frühestens in 10 Jahren!!! Unter der Vorraussetzung ich schaffe die jährlichen Überprüfungen und bin solange in der BFHu.
    Denn diese Posten müssen auch mit Geld hinterlegt sein.

  28. Es ist doch schon mal ein guter Anfang, den ODP zu ändern…oder?? Nur mal eine Frage, wann werden mal Dp in den Leitstellen der BPOLI´en eingerichtet?? Meldeverpflichtungen usw. gibt es zu genüge, aber Dienstposten keine. Wenn diese ca.1000 Stellen einmal unterlegt würden, könnten sich auch „lebensältere“ POM usw. bewerben und endlich aufsteigen. Na ja war ja nur mal eine Frage
    Schönen Tag noch

  29. Warum nicht alle EHUS gleich komplett im gD.

    Ohne Worte was man hier liest.

    Schon gut so dass der KSB nach 9 bewertet ist und andere eben nicht. Fürs Joggen und Kraftraum reicht A7/8.

  30. @P.K. :-)))))

  31. In meinen Augen sollten die PVB in den einzelnen Laufbahnen gleich besoldet sein. Im mD alle A7/9Z und im gD alle PVB ohne DP mit Führungsaufgabe A9/11 und bei einem DP mit Führungsaufgabe A10/13. Den hD lasse ich hier mal bewußt weg. Denn von denen gibt es nicht soviele und die werden es schon unter sich aus machen, ähnlich wie bei den Politiker ;-).

    Dann kann wieder nach Eignung, Leistung und Befähigung befördert werden und auch die PVB in den Verbänden hätten die Möglichkeit auf ihrem DP PHM zu werden.

    Man sollte einfach für bestimmte Ballungsräume in Deutschland (z.b. Berlin, München, Frankfurt, Stuttgart, Köln, Hamburg …) wieder eine Ballungsraumzulage einführen und schon wäre in meinen Augen allen gerecht.

    Das PVB, die ihren Dienst auf einer Schwerpunktdienststelle ausüben, auf jeden Fall täglich immer voll ausgelastet sind, und das über die ganze Dienstzeit dürfte doch jedem einleuchten. Im Gegensatz zu den Kollegen von der Bundesbereitschaftspolizei, die überwiegend am Wochenende ran müssen (und da leider sehr oft) und während der Woche in Dienstausgleich sind oder Fortbildung betreiben. Dort gibt es in meinen Augen gewisse Ruhephasen, die es im Einzeldienst, zumindest auf Schwerpunktdienststellen so gut wie nie gibt.

    Ich möchte keinen Keil zwischen dem Einzeldienst und den Verbänden treiben, denn alle müssen ihren Dienst täglich versehen. Aber PVB in Schwerpunktdienststellen im Schichtdienst sind nunmal stärker belastet. Und das regelmäßig während ihrer gesamten Dienstzeit. Und Schichtdienst geht auf die Knochen. Ich weiß wovon ich spreche, denn ich mache fast zwei Jahrzehnte schon immer Schichtdienst mit einer fast zweistündigen Anfahrt zu meinem Dienstort.

    Seid fair zueinander und schreibt nicht so ein Mist wie „…fürs Joggen und Kraftraum reicht A7/8…“. Denn es gibt auch im Einzeldienst genügend PVB, die ihren Dienst im Tagdienst versehen und bei weitem nicht so belastet sind, wie die Kollegen(innen) im Schichtdienst.

  32. „Fürs Joggen und Kraftraum reicht A7/8.“

    Sach‘ mal hast du den Knall nicht gehört!!!!!!

    DAS ist die größte Frechheit, die ich seit einiger Zeit gehört habe!!!!
    Schämen solltest du dich für dein Bild von den Polizeimeistern.

    Ich entschuldige mich hiermit bei allen Polizeimeistern im Verband für diese Unverschämtheiten, die gegen sie gerichtet war.

    @p.k. und goethe ihr zeigt nochmal deutlich, was der Begriff fremdschämen aussagt.

    bei p.k. hoffe ich dass es „Paul Konders“ heißt und nicht auf den „Rang“ abzielt.

  33. Diese Neiddebatten hier im Forum sind kaum zu ertragen.

    @P.K. : Ich würde Dir wärmstens empfehlen, dich mal für ein paar Monate in eine EHu abordnen zu lassen.
    Dann würdest du hier nicht mehr so dummes Zeug schreiben und dich vermutlich auch noch für dein geschriebenes entschluldigen.

  34. herzlichen glückwunsch ihr erfüllt alle anforderungen des präsidiums, die gefordert/ gewünscht werden – neid – missgunst – egoismus. das sind alles eigenschaften, die man braucht um den selbern effekt zu erzielen, wie das fördern der mitarbeiter durch finanzielle zuwendungen – halt nur ohne finanzielle zuwendungen! so ist der beamte halt auch zu „motivieren“ vorranzukommen.
    ich bin sicher, das experiment der HERREN soeben entlarvt zu haben!
    Anders ist es nicht erklärbar, das ein prozentualer vernachlässigbarer minimalschritt auf allen seiten so viel erregung auslöst – das sind ja fast fdp quientel verhältnisse.

    weitermachen . . . .

  35. Es ist wirklich erschreckend und teilweise beschämend, wie hier ein guter Ansatz von Veränderung in die richtige Richtung von wenigen Kollegen zerredet wird.
    Ich möchte in diesem Forum freundlich darauf hinweisen, dass die nun verkündeten Hebungen lediglich ein „Anfang“ sein können und nach Willen der GdP sein SOLLEN.
    Eigentlich müssten noch alle wissen, dass der „aktuelle ODP“ teilweise nur über den alten ODP gestülpt wurde und keine großartigen Verbesserungen beinhalten durfte. Deshalb sind einige Funktionen sehr ungleich bewertet. Das hat jedoch nichts mit Wertung oder Akzeptanz von bestimmten Verwendungen zu tun.

    Die jetzige „Glattziehung“ von einigen Funktionen ist mehr als gerecht. Ich glaube, niemand möchte über seine zukünftige Besoldung von einem damaligen Planstelleninhaber aus dem alten ODP abhängig sein.
    Wir sollten dem „Verhandlungsteam ODP“ für das bisher Erreichte eigentlich mehr Wohlwollen entgegenbringen. Ich glaube auch, dass noch nicht alle berechtigten Forderungen ausdiskutiert sind. Wir sind jedoch auf dem Weg. Dafür DANKE !!

  36. Da kann ich ete nur beipflichten „Divide et impera“ damit hat man schon ganze König- und Kaiserreiche regiert. Funktioniert aber im Beamtenum auch heute noch (Laufbahngruppen, Beurteilungen, Dienstpostenbewertungen …)

  37. @P.K.
    Wenn du etwas Anstand hast, entschuldige dich.
    Ansonsten hoffe ich, von dir im Forum nichts mehr zu hören.

  38. nur ein Anfang???
    warum hat man denn nicht an der Basis begonnen mit dem Anfang,

  39. Das entscheidende sind nicht die Dienstpostenbewertungen, sondern die Beförderungsmöglichkeiten!
    In diesem Sinne:
    Die Beförderungsmöglichkeiten sind ein Instrument der Führung und dienen dem Auslösen von Personalströmen in bestimmte Aufgabenbereiche!
    In den 90iger hatte man einfach die „Buschzulage“ dafür genutzt. Das ist heute nicht mehr möglich.
    Warum eigentlich nicht?
    Buschzulage für München, Frankfurt oder ähnliche. Warum nicht?

    Abschließend, da wo die Kollegen gebraucht werden, sind die Beförderungsmöglichkeiten verbessert.

  40. Sach’ mal hast du den Knall nicht gehört!!!!!!

    DAS ist die größte Frechheit, die ich seit einiger Zeit gehört habe!!!!
    Schämen solltest du dich für dein Bild von den Polizeimeistern.

    Ich entschuldige mich hiermit bei allen Polizeimeistern im Verband für diese Unverschämtheiten, die gegen sie gerichtet war.

    Moin,

    nun, es gibt nicht nur PolizeimeisterInnen in der Bundesbereitschaftspolizei die einen Dienstposten mit der Bewertung A 7/8 besetzen.
    Als POM’in / POM ist man dann ausbefördert :-(

  41. Es sollte ja normalerweise so sein, dass man in den Abteilungen der Bundespolizei, als PVB in der Gruppe nicht bis zur Pensionierung verweilt, sondern nach einer gewissen Zeit in den Einzeldienst wechselt.

    Nach der Beförderung von Polizeimeister zum Polizeiobermeister kann dann auch der Wechsel zum Einzeldienst stattfinden, wo man eine A8/A9z – Stelle bekommt.

    Denn es macht ja nur wenig Sinn in den Abteilungen A7-A9z Stellen einzuführen, wo die Kolleginnen und Kollegen als PVB in der Gruppe bis zur Pensionierung verweilen, oder möchte irgendwann, rein theoretisch, jemand mit einem „OMA und OPA Einsatzzug“ durch die Republik fahren???

    Ist doch vollkommen klar, dass dann die Leute als PVB in der Gruppe, bis in die Ewigkeit, dort verweilen. Und wie gesagt, wenn dann viele so einen Entschluss fassen, dann fahren logischer Weise nur noch Ältere zum Fußball- oder Demoeinsatz, die jungen gehen dann zum Einzeldienst.

    Wenn das jeder möchte, dann sollten wir es tun, wenn nicht, dann sollte man evtl. ein Konzept entwickeln, woran sich jeder zumindest ein bisschen halten könnte.

  42. man kann auch alles schön reden liebe kollegen. das ist es aber nicht!!! ändern tut sich nichts!!! ob nun alle die selbe stellenanhebung haben oder nicht – wir bleiben da wo wir sind. es ist alles schaumschlägerei!!! trotzdem hat jeder das recht eine 9z stelle zu haben. allein finanziell und ohne qualifizierung. eingangsamt müsste heutzutage mind. a9 sein. das wär mal ne forderung!!!!

  43. @freakshow

    Was hat man dann im mD noch für Ziele, wenn man gleich im eigentlichen Endamt anfängt der Laufbahn anfängt? Das Z ist nur eine Zulage, sonst nichts. Ganz tolle Idee von dir. Vielleicht sollte man ja den gleichen Fehler machen, wie die LaPo in Hessen und den mD abschaffen. Dann gibt es bei uns einen POK-Bauch (den es so ja auch bald gibt) und man hat keine Chance mit einem guten Mittlere Reife Schulzeugnis in den Bundespolizeidienst zu kommen.

    Manchmal frage ich mich echt, was so mancher hier postet und wieweit man sich mit den Themen überhaupt auseinandersetzt….?

  44. @s

    Nicht spalten und kritisieren ist hier angesagt lieber Kollege „s“, sondern nach Lösungen zu suchen und diese evtl. anderen mitteilen.

    Wir sollten endlich unsere Augen öffnen und mit dem Lauf der Zeit gehen.

    Für alle KSB eine A9 / A10 Stelle einführen und fertig. Alle anderen Lösungen sind Tropfen auf den heißen Stein. Bei diesen Maßen von Kolleginnen und Kollegen, die mit A8 besoldet werden helfen nur größere Lösungsansetze.

  45. @A

    ja…. so sollte es sein!!!

    IST ES ABER NICHT
    alle jungen Polizeimeister und Kommissare gehen zur Zeit in den Einzeldienst.
    Eigentlich müssten die alle zu erst 2-5 Jahre in den Verband.
    Mittlerweile auch die PKs und
    zwar als PVB um „laufen zu lernen“.
    (mit der Folge, dass ein Alt-POM stell.GF ist und 4 PKs führt. was zwar für die alten „Grenzer“ komisch wirkt, meiner Meinung nach aber OK ist, denn der ALt-POM ist ein guter, sonst würde er nicht mit der Aufgabe betraut werden und die jung PKS sind dienstjung.)

    Dann besteht auch die Möglichkeit für Ü50 Jährige (wenn der Körper irgendwann nicht mehr so will) aus dem Verband abzufließen. Durch eine insgesamt größer Fluktuation.

    ABER das passiert ja nicht. Ich hätte gerne volle Hundertschaften mit jungen Menschen.

  46. Was ist eigendlich mit einer „versprochenen“ Dienstpostenangleichung Verbände/Einzeldienst geworden…
    Die ist seit 2008 überfällig…
    Gruppenführerfunktionen/bewertungen scheinen niemand zu interessieren!

  47. @aeM : “ Wenn der Körper irgendwann nicht mehr so will “
    Der Beruf des Polizisten ist also nur im Verband Kraftzehrend , anstrengend und belastend???

    Die Kollegen des Einzeldienstes haben in allen Aufgabenbereichen einen nicht weniger Kräftezehrenden Job …. Und , sie sind nur allzu oft als „BKE“ analog zu den Verbänden unterwegs… Egal , wie alt sie sind !!!

    Du hättest gern volle Hundertschaften …. Zähl doch mal den Innendienst/Funktionerbereich durch !!! ->Zugstärke ???

  48. Heute habe ich nach sehr langer Zeit mal wieder die Möglichkeit gehabt, hier im Forum EURE Beiträge zu lesen.
    Sorry, aber was ich hier teilweise lese ist fern ab der Realität und zeigt mir, dass hier leider sehr viele Kollegen die Bodenhaftung und den Bezug zur Realität und dem wahren Leben in der BPOL, verloren haben.
    Hebung, Hebung, Hebung ist bei vielen hier der Tenor.
    Rahmenbedingungen wie z.B. haushaltärische Unterlegung,
    2 bzw. 3 jähriges Studium und das ach sooo schwere VAV werden nicht mit in die mehrfach genannte Waagschale geworfen.
    Vor einigen Jahren waren die Kollegen des VAV froh,
    A 10 werden zu können. Heute muss es schon mind. A 11 und ganz wichtig eine Führungsaufgabe sein. Hallo dafür fehlt GRUNDSÄTZLICH die Grundlage.
    Es ist traurig, dass hier in der Institution Fachhochschulabsolventen, darunter auch eine Vielzahl sog. Aufsteiger Streife gehen und Kollegen des VAV und gar noch Kollegen nach §30 Abs. 12 (nur Feststellungsgespräch) plötzlich Gruppenleiter- oder Gruppenführerstellen inne haben.
    So was trägt aus meiner rein persönlichen Betrachtung zum qualitativen Niedergang der Institution bei.

    Vielleicht komm ich ja auch noch mal zu der Meinung höhere Schulbildung und Fachhochschulstudium sind absoluter Quatsch und schließ mich der Meinung an… Alle sind bestens qualifiziert und deshalb HEBUNG in den g.D. und da natürlich ALLE auch A 13.
    Ach ja, ich freu mich echt schon auf die wilden und wüsten Beschimpfungen die mich hier nun erwarten werden. Ist ja zwischenzeitlich gängige Praxis geworden. Wer hier seine ungeschönte Meinung sagt, wird nieder gemacht.

    Aber ich glaub ich kann das nach über 25 Jahren Diensterfahrung ganz gut ab.
    Einen Nachbrenner hab ich noch. Kollegen, die hier noch immer von Offizieren im g.D. oder h.D. sprechen gehören endlich nach Hause geschickt.

  49. Hallo Baumi!

    Ich bin bei einige Punkten, die du hier beschrieben hast, ganz bei dir.

    Meiner Meinung nach gehört

    1. das VAV abgeschafft.

    Diese Aufstiegsvariante verursacht nur Kosten und der Nutzen daraus ist minimal. Auch wenn es sich für die Kolleginnen und Kollegen attraktiv anhört, führt diese Variante nur zu Unzufriedenheit im gehobenen Dienst.

    Ist doch vollkommen klar, dass die Kolleginnen und Kollegen, welche nach ihrem Abitur und Studium bei der Bundespolizei, erstmal „dumm schauen“, wenn ein Aufsteiger mit einem sechs Monatslehrgang den DP übertragen bekommt. Auch wenn der Aufsteiger viel Erfahrung mitbringt, ist es in der Sache falsch.

    Des Weiteren sollte man sämtliche Aufstiegvarianten in der Bundespolizei, auf ein kleines Maß reduzieren, denn es kann mit dieser Überflutung des gehobenen Dienstes nicht weitergehen, weil keiner Ausschit auf eine Führungsposition hat.

    Deshalb würde ich, wie schon öfters hier angesprchen, die Leute im mittleren Dienst ordentlich bezahlen. = Meiner Meinung nach A9g / A10 und Ende.

  50. Hallo Baumi,
    Hallo A.,

    das mit der Führungsposition ist so eine Sache. Da gibt es schon große Unterschiede.

    Ich blicke mal 15-20 Jahre zurück. Nein, früher war nicht alles besser und ich lebe auch nicht in der Vergangenheit. Hier geht es um die Entwicklung im System BGS / Bundespolizei.

    Damals war der Anteil des gD sehr überschaubar. Die Mannschaft wurde vom mD geführt.
    Der Hu-Fü war verantwortlich, geführt hat der Spieß.
    Der Zugführer war meist ein KiKo, geführt hat sein Stellvertreter (POM damals).
    Auch im Einzeldienst war das so. Wobei Führung im Einzeldienst überflüssig war. Da meine ich den KGF im mD.

    Die Kollegen, die damals in diese Führungsverantwortung genommen wurden, sind für diese Aufgabe ausgewählt worden, weil sie Ausstrahlung hatten, Vorbild waren.

    Ein höherer Bildungsabschluss befähigt nicht zum Führen von Menschen. Neben der Fachkompetenz ist die Sozialkompetenz genauso wichtig.

    Das kann man nicht lernen. Der eine hat es – der andere wird es nie haben.

    Aus diesem Grund halte ich es für vermessen zu sagen, dass ein Kollege mit 30-11-Aufstieg keine Stelle haben dürfte. Für mich kommt es auf den Menschen an. Egal ob Aufsteiger oder Einsteiger. Und ich denke, dass sehen viele genauso.

    Beispiele dafür, dass silberne Schulterstücke noch keinen guten Führer machen gab es damals schon. Heute fällt es halt mehr auf.

    Für die Bundespolizei hoffe ich, dass es den mD irgendwann nicht mehr gibt. Das bedeutet dann aber nicht, dass es nur noch Häuptlinge und keine Indianer mehr gibt ;-)

  51. „Ein höherer Bildungsabschluss befähigt nicht zum Führen von Menschen. Neben der Fachkompetenz ist die Sozialkompetenz genauso wichtig.“
    Eintrag von DFS am 2.Juli 2011

    Ich erachte die soziale Kompetenz sogar als wichtiger!

    „Das kann man nicht lernen. Der eine hat es – der andere wird es nie haben.“
    Eintrag von DFS am 2.Juli 2011

    Das sehe ich auch so. Man kann im Laufe der Zeit höchstens an dem ein oder anderen Punkt etwas „feilen“ bzw. sein Führungsverhalten verbessern oder optimieren wie man heute so schön sagt.

    „Das bedeutet dann aber nicht, dass es nur noch Häuptlinge und keine Indianer mehr gibt ;-)“
    Eintrag von DFS am 2.Juli 2011

    Und das ist bei uns noch genau das Problem! Viele setzen silberne Sterne immer noch mit einer Führungsfunktion gleich! Diese Zeiten sind vorbei, auch wenn das dem ein oder anderen nicht passt! Diesbezüglich hinken wir den Länderpolizeien leider noch Meilen weit hinterher.

  52. Hallo DFS, hallo Sergant,

    wenn Eure Aussagen sich in der Realität bewahrheitet hätten, dann frage ich mich ehrlich warum es überall in allen Bereichen solche Abstufungen gibt.
    Euer Vergleich hinkt doch gewaltig.
    Ein guter Maurer der über 30 Jahre fleissig und toll Häuser gebaut hat, wird auch nicht auf einem KURZLEHRGANG zum INGENIEUR für Bauwesen gemacht.
    Bitte zweifelt hier doch nicht das sich über jahrzehnte bewährte Schulmodell an.
    Und KIKO alleine das ist schon eine Abwertung. Ich kenne viele ehemalige KIKO´s die die Chance hatten FAIR ihre Erfahrungen sammeln zu können und heute in hohen Führungsverantwortungen stehen.
    Sorry aber das ist die REALITÄT.
    VAV war zur Hebung auf A 10 vorgesehen. Der Lehrgang berechtigt nicht zum FÜHREN von Mitarbeitern.
    Das ist ebenfalls FAKT und sollte auch mal so AKZEPTIERT werden.

  53. @ Baumi,

    es gibt mit Sicherheit junge „KIKO`s“, die Ihre Erfahrungen gesammelt haben und heute in hohen Führungsverantwortungen stehen. Machen sie auch wahrscheinlich gut.
    Es gibt aber auch junge „KIKO`s“, die von der Mannschaft noch nie akzeptiert wurden, da sie meiner Meinung nach versucht haben, fehlende soziale Kompetenz mit Arroganz und Heraushängenlassen des Vorgesetzten, bzw. der höheren Schulbildung zu kompensieren.
    Und das ist aber auch REALITÄT, Du kannst Dich ja mal bei der Mannschaft umhören.
    Abschließend möchte ich noch anführen, dass zum „VAV-Lehrgang“ auch ein 6-wöchiger Teil gehört, der die Fortbildungs- und Führungsbefähigung zum Inhalt hat. Hier müssen Probeunterrichte gehalten und Führungsleistungen abgelegt werden, die auch bewertet werden.
    Das ist ebenfalls FAKT und sollte auch mal so von Dir AKZEPTIERT werden.
    Oder meinst Du, dass die Lehrgangsteilnehmer hier Gefälligkeitszeugnisse ausgestellt bekommen haben? Bei mir persönlich (Oerlenbach 2005) war dies jedenfalls in keinster Weise der Fall. In diesem Lehrgang sind von 144 Teilnehmern beim ersten Prüfungsdurchgang über 60 Kollegen durchgefallen.
    Ich würde einigen Kollegen des „regulären gehobenen Dienstes“ wünschen, dass sie endlich zu der Einsicht kommen, dass ein „VAV-ler“ mit vielleicht 30 Jahren Erfahrung im Einzeldienst auch nicht unbedingt zu den Dummen gehört. Ich bin jedenfalls froh, dass diese Kollegen teilweise auf den Gruppenleiterstellen sitzen und dabei auch Führungsverantwortung tragen und übernehmen. Bei uns klappt diese Konstellation auf jeden Fall besser als mit einem Gruppenleiter, der vor Arroganz und höherer Schulbildung nur so strotzt.

  54. @baumi

    Dein Vergleich mit dem Maurer hinkt auch ein wenig, und ist vielleicht heute gängige Politik nicht nur bei uns, sondern auch in der freien Wirtschaft, obwohl dort auch die Chance besteht, dass ein gelernter z.B. Bankkaufmann, der mal mit mittlerer Reife eingestellt worden ist, Bankdirektor werden kann.

    Mein Vater war in den 50 er-Jahren des letzten Jahrhunderts als gelernter Schneider auch nur Vorarbeiter an einer Spritzgussmaschine und wurde ohne weitere schulische Ausbildung Produktionsleiter eines mittelständischen Unternehmens, ohne jemals eine Techniker-Ausbildung absolviert zu haben, Und warum? Weil er Interesse an seinem Beruf hatte und das von seinem Chef honoriert wurde. Als die Firma dann nach seiner Verrentung einen studierten Techniker einstellte, kam nach einem Jahr der Chef der Firma wieder auf meinen Vater zu, ob er nicht mal so zwei bis drei Mal die Woche als freier Mitarbeiter nach der Produktion schauen könne, da der „Neue“ das nicht auf die Reihe brächte.

    So viel zu Deiner Aussage, dass VAV-ler bzw. 16 A-ler nicht zum Führen berechtigt wären.

    Auch ich war von 2001 bis 2009 DGL einer DG und unser ehemaliger IL (gD) wollte und 16 A-ler gemäß Dienstvereinbarung auf unserem DP belassen, doch der neue IL (hD) als gehorsamer Gefolgsmann seiner Führung ließ uns alle durch „Studierte“ ersetzen, was aber nicht gerade die Effizienz der Inspektion steigerte.

  55. @Norbert,

    das Horrorszenario, welches DU hier von Oerlenbach 2005 schilderst ist hinreichend bekannt.
    Das in dem geschilderten Fall das AFZ erheblich über das Ziel hinaus geschossen war, wurde ja auch schnell erkannt und unverzüglich abgestellt.
    Dass diesem Unstand Rechnung getragen wurde, kann man an den doch zwischenzeitlich sehr geringen Durchfallquoten, im Schnitt von unter 1%, im VAV erkennen. (Zulassungsquote fast 100%)

    Ein großes Problem ist aber noch immer die Tatsache, dass viele Kollegen aus Deiner sog. „Mannschaft“(übrigens ist der Begriff nicht passend und auch nicht mehr zeitgemäß) sich nicht an realen Rahmenbedingungen des Dienstherren orientieren.

    Es gibt eine Laufbahnverordnung in der der Dienstherr seine Vorgaben im Bezug auf die Laufbahnvoraussetzungen bzw. Anforderungen ganz klar definiert hat.

    Du kannst das VAV (Lehrinhalte u. Prüfungen) absolut nicht mit einem 2 oder 3 jährigen Studiengang vergleichen.
    Unterhalte Dich doch bitte mal mit Kollegen, welche als Fachlehrer in den AFZ eingesetzt werden UND beide Ausbildungsgänge kennen.
    Hier gibt es erhebliche Unterschiede, die dann auch die verschiedenen Verwendungsbreiten und Laufbahnbeschränkungen rechtfertigen.

    Und was das AKZEPTIEREN betrifft, so solltest DU bitte auch akzeptieren, dass das VAV einzig und alleine den Zweck hatte, schnellstmöglich die zugesagten 40% der Vollzugsbeamten in den g.D. zu überführen. Faktisch gleiche Arbeit für mehr GELD (A 9/10) ohne zusätzliche Aufgaben-und Kompetenzerweiterung des einzelnen PVB. Bei den Ländern ist diese Tatsache gängige Praxis und absolut kein PROBLEM.

  56. @Baumi,

    ich habe ja nichts gegen die „KIKOSs“ gesagt; ich war ja selber mal einer (Gut, nicht so ganz; ich war seinerzeit schon 26.). Angefangen hat aber ja mal jeder.
    Da ich permanent mit GL- und DGL-Praktikaten, die auf ihrem Weg zum „KIKO“ sind, zu tun habe, weiß ich, dass da viele Kollegen dabei sind, die meines Erachtens gute Vorgesetzte werden. Und genau diese Kollegen haben die von mir angesprochene Führungsveranlagung, die durch die Ausbildung optimiert wird. Aber eben nicht alle! Und diese Kollegen würden eben auf SB-Funktionen oder ähnlichem sowohl für sich selber als auch für die Organisation Bundespolizei besser aufgehoben.

    Genauso gibt es bei den VAVlern Kollegen, die meines Erachtens absolut als Führungskräfte geeignet sind, aber auch solche, die es eben nicht sind.

  57. Das Wort „Kiko“ hatte ich ins Spiel gebracht. Diese Bezeichnung war vor 20 Jahren Umgangssprache. Abwertend war es nicht gemeint. Heute sagt doch niemand mehr Kiko.
    Falls ich damit jemanden verletzt haben sollte, möchte ich mich hiermit entschuldigen.

    Wir können hier erkennen, dass es bezüglich der Führungsaufgaben bei der Bundespolizei verschiedene Ansichten gibt.

    Für den Kollegen Baumi gehören die Kollegen mit 16a- oder 30-5-11-Aufstieg nicht in Führungsverantwortung. So habe ich ihn jedenfalls verstanden.

    Meine Meinung hierzu ist eine andere. Für mich kommt es auf den Menschen an der führt. Egal welchen Aufstieg er gemacht hat.

    Grade unterschiedliche Meinungen bereichern dieses Forum – auch wenn dieser Beitrag vom 16.06. nicht mehr auf Seite 1 der Homepage zu finden ist, finden wir hier neue Eintragungen der Kollegen.

    Natürlich gibt es einen Unterschiede zwischen den Aufstiegsmöglichkeiten. Ich kenne sogar Kollegen die unterscheiden zwischen 2- und 3-jährigem Aufstieg. Der Wunsch „etwas Besseres“ zu sein ist in unserer Bundespolizei manchmal zu finden.

    Die Kollegen mit 30-5-11 können A11 werden, wenn sie die Stelle hierzu haben. Wenn geschrieben wird, dass es nur bis A10 gedacht war ist dies falsch.

    Warum soll der 30-12er ein schlechter GL sein? Der hat seinen Job vorher viele Jahre gemacht.

    Der Polizeiberuf ist ein Erfahrungsberuf. Das Positionspapier des DGB ist übrigens schön zu lesen…

  58. Hallo DFS,

    der Wunsch etwas BESSERES zu sein ist ein schwaches Argument für Deine Ausführungen.
    Sicherlich schießt der EINE oder der ANDERE auch bei der BPOL übers vorgegebene Ziel hinaus.
    Grundsätzlich aber will der Dienstherr eine DREITEILUNG, welche durch verschiedenste Voraussetzungen (auch schulische) untermauert wird.
    Die Aussage der Kollege 30-12 hat das schon lange gemacht und deshalb ist er gut, ist doch in Wahrheit ein potemkisches Dorf. Ich bin zwischenzeitlich viele Jahre bei der Bundespolizei und hab in meinen Verwendungen vom GrpFhr über ZugFhr bis hin zum DGL an der ehemaligen Schengen Außengrenze bis zu meiner heutigen Tätigkeit sehr viel gesehen und erleben dürfen.
    In der Mehrzahl von Fällen, war der Kollege 16a bzw.30 xx hoffnungslos mit der rechtlichen Würdigung der Einsatzsituation überfordert. Das ist nun mal FAKT und das muss auch gesagt werden dürfen. Hier sollte man man Controlling Daten erheben.

    Ich finde es persönlich wie oben schon erwähnt, einen absoluten Tiefschlag wenn diese Institution Einsteiger und Aufsteiger qualitativ hochwertig in Führungsaufgaben ausbildet und diese hoch motivierten, rechtlich versierten „KiKo“ dann, egal ob jung oder alt, als KSB von einem VAV-ler oder von einem Kollegen 30-12 „geführt“ werden, „nur“ weil der da schon Jahre sitzt.
    DAS GIBT ES NUR BEI DER BUNDESPOLIZEI.
    Bei den Länderpolizeien ist Führung und Aufstieg mit den Voraussetzungen dieses VAV´s absolut nicht möglich. Kurzlehrgang Aufstieg und weiterhin Tätigkeit als KSB ist Realität.

    Und das, dass ganze VAV zwischenzeitlich ad adsurdum geführt wird zeigt die kontinuierliche Besteherquote von fast 100%.
    Jeder Wurf ein Treffer. Mein Jubel für die vielen schnell durchgeschleusten „Häuptlinge“ hält sich ehrlich gesagt in Grenzen und wird die Qualität der Arbeit innerhalb der BPOL garantiert nicht verbessern.