Rückwirkende Abfindung der FRONTEX-Kräfte durchgesetzt

Mehrfach hatten wir an dieser Stelle über die ungerechte Vergütung der deutschen BundespolizistInnen aus dem FRONTEX-Pool berichtet. Durch unsere unermüdlichen Bemühungen war es bereits gelungen,  für zukünftige FRONTEX-Einsätze eine zufriedenstellende Regelung herbeizuführen.

Es stand jedoch noch immer eine rückwirkende Regelung aus, die die finanzielle Gerechtigkeitslücke zwischen den anderen europäischen PolizistInnen und unseren KollegInnen schließen könnte. Nun scheinen jedoch auch unsere Bemühungen für die KollegInnen, die am FRONTEX-Rabbiteinsatz Ende 2010/Anfang 2011 in Orestoiada an der griechisch/türkischen Grenze eingesetzt waren, endlich den gewünschten Erfolg zu bringen: nach Aussage des Bundespolizeipräsidiums stehen nunmehr 74000 € aus FRONTEX-Mitteln für die rückwirkende Vergütung zur Verfügung. Das bedeutet, dass jedeEinsatzkraft 24,43 € pro Einsatztag als rückwirkende Vergütung erhalten soll!

Wir lassen Euch nicht hängen!

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Themenbereich: Auslandseinsätze | Drucken

7 Kommentare
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  1. Hallo liebe Kolleginnen/Kollegen, diese nachträgliche Bezahlung sehe ich als Dankeschön an alle, die durch ihre Leistung in dem Rabbit Einsatz, unter nicht immer normalen Umständen ihren Dienst verrichten konnten. Die Zahlen des Erfolges konnten sich sehen lassen und wurden auch durch Frontex mehrmals erwähnt.
    Ferner Danke ich der Gewerkschaft die sich wirklich seit dem Beginn im Jahre 2010 bis jetzt hart dafür eingesetzt haben. Danke GdP……

  2. Hallo Kolleginnen und Kollegen,

    wir sind froh das wir die GdP haben, endlich eine Gewerkschaft mit Durchschlagskraft, die für uns was rausholt, nicht wie andere Berufsvertretungen, die sich untereinander bekriegen.

  3. Gute Sache für die betroffenen Kolleginnen / Kollegen !!!

  4. Dann lasst uns auch mal nicht in AFG hängen, bei der ungerechten Vergütung zwischen Eupol und GPPT.

    Danke

  5. Lieber Michael!
    Natürlich lassen wir auch euch in Afghanistan nicht hängen!
    Nachdem Sven Hüber, Heinz Selzner und ich im Mai 2010 in Afghanistan vor Ort waren und mit den dort eingesetzten KollegInnen an allen Standorten gesprochen haben, haben wir eine ganze Liste von Forderungen/Verbesserunegn mit nach Hause genommen. Neben der Einführung eines Ehrenabzeichens für die GPPT-KollegInnen , zu der ich selbst noch den damaligen Bundesinneminister de Meziere aufgefordert habe und die inzwischen umgesetzt ist, und vielen anderen Themen, war die unterschiedliche Bezahlung der KollegInnen von GPPT und EUPOL natürlich das vorrangige Thema. Wir haben uns bei unseren zahlreichen Gesprächen mit Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen dafür eingesetzt. Ergebnis ist, wie der BMI-Staatssekretär Schröder jetzt ausführt, dass „die Problematik der Vergütungsunterschiede zwischen einerseits dem bilateralen Polizeiprojekt (GPPT) und andererseits der polizeilichen EU-Mission in Afghanistan (EUPOL) durch den aktuelle Entwurf eines Gesetzes zur Unterstützung von Fachkräftegewinnung im Bund und zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften aufgegriffen wird. Der Entwurf dieses Gesetzes sieht eine Prämie für BeamtInnen, die sich für eine Verwendung im GPPT vonm mindestens 6 Monaten Dauer verpflichten. Im Ergebnis kann durch diese Verpflichtungsprämie die Vergütungsdifferenz zu EUPOL ausgeglichen werden.“
    Das Problem wäre dadurch erledigt!
    Wie ich an anderer Stelle schon bemerkte:
    Wir lassen Euch nicht hängen!
    Glück auf,
    Martin

  6. Hallo Martin

    Mein Eintrag hat zwar hier zum Thema nichts verloren, aber denoch. Einfach mal für euch zur Info.
    Anfang des Jahres hat jede Delegation uns versprochen, das ein Gesetzentwurf auf dem Weg ist.
    Im Juni wurde dann angemerkt, das das Gesetz vor der Sommerpause in die erste Beratung kommt.
    Bisher gibt sich jede Delegation hier auf Nachfrage ziemlich verschlossen zu diesem Thema.
    Ich glaube persönlich nicht mehr an eine Erhöhung.
    Dafür kocht hier das Thema Familienheimfahrten nach 6 Monaten arg hoch.
    Nun wird mit dem Mittel Familienheimfahrten versucht die Kollegen für Langzeitverwendungen zu begeistern.
    Noch eine Schlechterstellung zu EUPOL, die sogar Geld bekommen, wenn sie im Leave sind.

    Gruß

  7. Ab wann kann denn mit diesem Abschlag gerechnet werden?