Vorstellung der Klartext-Studie in München traf auf großes Interesse

Auf Initiative des Vorsitzenden der GdP-Direktionsgruppe München, Karlfred Hofgesang, wurde am 29. Juni 2011 in München die „Klartext-Studie“ durch Prof. Dr. Gerd Strohmeier und den Stellv. Vorsitzenden des GdP-Bezirks Bundespolizei, Sven Hüber, vorgestellt.

An der sehr interessanten Informationsveranstaltung nahmen die Führungskräfte sowie die Inspektionsleiter der Bundespolizeidirektion München teil. Die GdP wurde durch den Vorstand der Direktionsgruppe München und die Kreisgruppenvorsitzenden vertreten. In der Veranstaltung wurden die durch Prof. Dr. Strohmeier und Sven Hüber vorgestellten Befragungsergebnisse und mögliche, sich aus der Studie ergebende Lösungsvorschläge, lebhaft und ausführlich diskutiert.

Die Studie „KLARTEXT 2010“, welche durch die TU Chemnitz erstellt wurde, ist die erste tiefgreifende wissenschaftlich erhobene Studie über die Berufszufriedenheit in einer deutschen Polizei. Aufgrund der erkannten Defizite wird es Aufgabe ALLER sein, diese schnellstmöglich abzustellen. Die GdP wird diese Studie auch den politisch Verantwortlichen, so im Innenausschuss des Deutschen Bundestages, vorstellen und auf schnellstmögliche Verbesserungen drängen.

Karlfred Hofgesang und Präsident Hubert Steiger bedankten sich bei den beiden Referenten für die sehr interessante Vorstellung.

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Themenbereich: Direktions- und Kreisgruppen | Drucken

17 Kommentare
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  1. Schön das die GdP-Direktionsgruppen diese Studie auch in die Leitungen verkaufen, die Zahlen sind erschlagend! Aber ob „Beerlage“ oder „Klartext 2010“, ich habe für meine Firma keine Hoffnungen mehr! Aber meine GdP hat es versucht…

  2. Anregung:

    Warum wird die Klartext-Studie nur den Führungskräften und IL mündlich vorgestellt, wieso nicht den Kontrollbeamten?
    Nochmals vielen Dank der Gewerkschaft GDP das es endlich gelungen ist mal Klartext öffentlich zu reden.

    Gruß
    Ein Kontrollbeamter

  3. @ Kontrollbeamter

    Die Ergebnisse der Studie gibt´s hier:

    http://www.gdpbundespolizei.de/2011/04/gewerkschaft-der-polizei-gdp-stellt-%E2%80%9Estudie-zur-berufszufriedenheit-bei-der-bundespolizei%E2%80%9C-vor/

    als Pdf zum Download wahlweise als Zusammenfassung und ausführlich. (Unten über dem ersten Forenbeitrag)

    zum Thema:
    Ich finde es zwar grundsätzlich gut, dass die Ergebnisse der Studie nun in mehreren Direktionen -nochmals- vorgestellt werden.
    (Fuldatal, München, -andere werden bestimmt noch folgen-)

    Frage mich aber dennoch ob der Präsident der Direktion München am 18. Mai evtl. krank geschrieben war. Denn da traf sich doch die gesamte Führungsspitze im Präsidium.
    Herr Seeger schrieb noch am selben Tag einen Mitarbeiterbrief unter der Überschrift:

    “Wir nehmen die Ergebnisse der Studie sehr ernst”

    und ließ diesen im Intranet posten. (einige Tage später war er dann wieder verschwunden, naja schien eben nicht so wichtig zu sein um ihn dort zu belassen)

    Auf jeden Fall wollte man sich doch intensiv mit den doch sehr detaillierten Einzelergebnissen auseinandersetzen und mit der TU eng zusammenarbeiten.

    und man beschloss offenbar folgendes:
    „Im Anschluss an die Präsentation berieten die Direktionsleiter und die Führung des Päsidiums, welche nächsten Arbeitsschritte auf den beiden Ebenen nun ergriffen werden können, um aus den Studienergebnissen Handlungsfelder zu erarbeiten.“

    So zumindest der Autor des Artikels hier im Forum vom 21.Mai 2011.

    Hat der Direktionspräsident München dazu denn gar nichts gesagt?
    Wie ist denn der Stand der Dinge?
    Gehen Kollege Hüber und Herr Prof. Dr. Strohmeier auch noch ins BMI?

    Bleibt bitte am Ball !!!

  4. Ineffizienz ist nicht nur bei der BPOL ein Problem.
    Vgl.
    http://www.ftd.de/politik/deutschland/:schlechte-logistik-eu-entlarvt-ineffizienz-bei-der-bundeswehr/60073053.html

    Es gibt noch viel zu tun, packt es an und schont die eigenen Ressourcen (Personal), und die, die andere erwirtschaftet haben (Geldmittel)!

  5. Der evg. Pfarrer aus Hannover, Herr Setzepfnand, hat die „Klartext 2010“ Studie mitgenommen: Dienstunterrichtung oder…
    Wir müssen die Leitungen erreichen! Ohne die Präsidenten geht leider NIX!

  6. weil auf der DGL/IL Ebene mit der Duckmäuserei und der Schönrederei begonnen wird.
    Eintrag von m.D. am 3.Juli 2011

    Schön für Dich, dass Du ja JEDEN DGL und IL in der gesamten Bundespolizei zu kennen scheinst! Mich scheinst Du allerdings nicht zu kennen (Ich bin DGL!), da es so etwas bei mir nicht gibt.

    Ich kenne zwar nicht alle IL und DGL der gesamten Bundespolizei (so wie scheinbar Du) aber dennoch den ein oder anderen.

    Und auch in diesem Bereich gilt wie für alle anderen Bereiche:

    Überall gibt es (leider) die von Dir beschriebenen aber auch (zum Glück) die anderen!

    Und so wie „norden“ geschrieben hat, geht ohne die Präsidenten eben nix ausser den kleien Dingen, die man „unten“ (auf DGL-Ebene) selbst unbürokratisch lösen kann (Z. B. kurzfristige DA-Gewährung, auch wenn die Mindeststärke unterschritten ist oder ähnliches.).

  7. Was mir bei der Durchsicht der Studie auch aufgefallen ist, ist der Punkt, „wie zufrieden bzw. unzufrieden sind sie mit dem Beurteilungssystem der Bundespolizei“.

    Das Ergebnis ist (laut Studie), dass sowohl mD, gD und hD, die Maße mit dem Beurteilungssystem unzufrieden oder sehr unzufrieden ist.

    Wenn die große Maße der Bundespolizei, in jeder Laufbahn, nicht mit diesem System zufrieden ist, warum wird es dann nicht endlich verändert???

  8. Das Beurteilungssystem war und ist schon immer subjektiv gewesen. Bei Beurteilungen zählt immer nur der „Nasenfaktor“ den man bei seinem Erstbeurteiler geniesst oder eben auch nicht !

  9. Bin gespannt was der gesammte Bundestagsinnenausschuss zu der Studie sagt.
    Das sollte sie ja nun wirklich interessieren.

    Wann meinen die Damen und Herren der Politik denn sich mit diesem wissenschaftlich fundiertem Armutszeugnis befassen zu müssen?

    Oder alles nur wieder Lippenbekenntnisse?

    Wahrscheinlich erstmal Sommerpause dann Diätenerhöhung, Rettung Europas und dann Winterpause usw.

  10. Wird es doch!

    Du bekommst jetzt nur noch alle 3 Jahre eine Beurteilung. Die Quote und alles andere bleibt gleich!!!

  11. Mir persönlich würde es auch gefallen, wenn man die Studie von einem Vertreter des HPR mal näher erklärt bekäme bzw, wenn einer der Vertreter des HPR einem einmal erklären würde, was der Dienstherr denn geplant hat, um die Missstände, die es laut Studie ja bei der Bundespolizei gibt, abzuschaffen oder Verbesserungsmöglichkeiten zu schaffen, damit einiges viel besser wird.

    Wenn ich unsere Inspektion, eine Schwerpunktdienststelle, anschaue, hat sich nach der Klartext-Studie nichts, aber auch rein nichts getan. Im Gegenteil….

    Und selbst die regen Diskussionen, die im Kreise der Mitarbeiter, auch mit den DGL oder GL geführt wurden, gibt es schon lange nicht mehr. In meinen Augen „plätschert“ alles so hin und in einiger Zeit interessiert es keinen mehr, dass es so eine Studio oder besser gesagt die Ergebnisse daraus überhaupt gab…

    Ich hoffe nur, dass die Studie was gebracht hat und jedem einzelnen Kollegen etwas bringt. Bei uns wissen die KSB nach einem Arbeitstag nicht, wo ihnen der Kopf steht, und das, obwohl wir mit jungen Kollegen reichlich verstärkt wurden.

  12. Hallo Tom,

    wenn Du vom geplanten neuen Beurteilungssystem gesprochen hast, ist Deine Information so nicht richtig.

    Es bleibt nicht alles gleich außer der Zeitraum – die Quote der Spitzennote wird übrigens noch schlechter werden.

    Und der Rest ist auch nicht vergnügungssteuerpflichtig…
    Von daher ist jedes weitere Jahr mit dem jetzigen System besser bzw. das geringere Übel.

    Das ist so wie bei Persil – da weiß man was man hat

    Zu Klartext:
    Diese Studie wird uns allen helfen. Davon bin ich fest überzeugt. Das geht nicht von heute auf morgen. Vielleicht dauert es sogar Jahre.

    Aber schon jetzt ist der PVB keine reine Nummer mehr. Einzelne Negativbeispiele mal ausgenommen.

    Danke GdP.

  13. Ich hoffe nur, dass die Studie was gebracht hat und jedem einzelnen Kollegen etwas bringt. Bei uns wissen die KSB nach einem Arbeitstag nicht, wo ihnen der Kopf steht, und das, obwohl wir mit jungen Kollegen reichlich verstärkt wurden.

    Eintrag von s am 4.Juli 2011

    siehe hier:
    http://intranet.polizei.bund.de/nn_72486/DE/Zentral/Content/08__Org__Verwaltung/dv__bem__bpol__down,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/dv_bem_bpol_down.pdf

  14. dein link funktioniert nicht…

  15. Der Link funktioniert!!!

  16. Das Beurteilungssystem war und ist schon immer subjektiv gewesen. Bei Beurteilungen zählt immer nur der “Nasenfaktor” den man bei seinem Erstbeurteiler geniesst oder eben auch nicht !
    Eintrag von POM auf Ewig am 4.Juli 2011

    Auch Du scheinst ja JEDEN Erstbeurteiler in der Bundespolizei zu kennen!
    Natürlich kann KEINE Beurteilung 100% objetiv sein; da spielen immer subjektive Faktoren mit! Dafür sind wir einfach alle Menschen.
    Einen „guten“ und „schlechten“ Erstbeurteiler unterscheidet eben meines Erachtens, dass der „gute“ versucht, die subjektiven Faktoren zu minimieren!

    Wärest Du Erstbeurteiler wäre das natürlich alles anders…

  17. @sergant

    Wieso reagierst du so gereizt auf die Kritik an den DGL´s?. Sicherlich, da gebe ich dir Recht sollte man es vermeiden jeden Beamten des hD und gD über einen Kamm zu scheren, aber Ausnahmen bestätigen auch die Regel. Wenn du Dich für deinen Teil von der Kritik nicht angesprochen fühlst, dann ist das doch ok. Ich für meinen Teil kann nur sagen, und ich habe einige Standorte und Behörden in der Bundespolizei kennen gelernt, dass das Beurteilungssystem nun mal nicht in der Masse Objektiv sondern eher Subjektiv ist. Dies ist ein Zustand den man schon bemängeln sollte, da es sicherlich auch möglich wäre ein besseres Beurteilungssystem zu finden. Fakt ist natürlich auch, dass die Regeln des Beurteilungsstem und die Momentane Haushaltslage es den verantwortlichen Beurteilern nicht einfach macht. Was ich allerdings hier vermisse ist ein Grundsatzpapier der Gewerkschaft darüber, wie sie meint das ganze gerechter machen zu wollen. Dann könnte man auch mal sachlich über die ganze Geschichte diskutieren.