Bürokratie: Polizei muss bei Gangsterjagd Sprit sparen

Quelle: Axel Meyer, OSTSEE-ZEITUNG

Wegen knapper Kassen muss die Bundespolizei Benzin sparen. Die Gewerkschaft spricht von einem Skandal.

Rostock (OZ) – Ebbe im Tank: Wegen knapper Kassen muss die Bundespolizei Sprit sparen – und ihre Kontrollen einschränken. Vor allem im Grenzgebiet zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Polen hat dies gravierende Folgen: „Die Sparmaßnahmen gefährden unsere Einsatzfähigkeit“, sagt Holger Jungbluth, der bei der Polizeigewerkschaft GdP für die Bundespolizei in MV zuständig ist.

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Themenbereich: Ausstattung, Bekleidung, Technik | Drucken

25 Kommentare
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  1. Sprit brauchen wir doch eh keinen mehr. Wenn Fahrzeuge abgefackelt werden, gibt’s doch sowieso keine Neuanschaffungen mehr. Dann gehn wir eben zu Fuß!

  2. Bürokratie:
    Das betrifft den Westen genauso. Bei welcher Dienststelle gilt der Sparerlaß nicht?!
    Wir müssen jedoch ebenfalls schon die Kontrolltätigkeiten bei ausländerrechtlichen Maßnahmen einstellen. Als KSB erstellen wir zu jeder Uhrzeit vom Aufgriff bis Abgabe an die STA die gesamte Akte. Je nach Fall führen wir auch noch zusätzlich die Nachermittlungen durch. Wir, die KSB, ersaufen in Bürokratie!!!

  3. naja, dann warten wir halt in unseren schicken revieren und dvr bis uns jemand ruft – präventivpolizei ist doch sowieso komplett out – anzeigenaufnahme und weiterleitung an wen auch immer…das spart kosten-toll.
    schaut nach london so sieht es aus wenn in einem land die polizei auf minimum geschrumpft wird und die ausstattung veraltet ist. denkt wirklich jemand im ernst, dass sowas in berlin oder hamburg nicht möglich wäre – lachhaft der ganze zirkus hier…

  4. solange mal sich dann noch an kennzahlen ergötzen kann, ist das doch alles nicht so schlimm

  5. Hauptsache es gibt 12000 neue Taschenlampen zu je min.50,-. Das sind 720000,- eu die man sinvoller hätte nutzen können……….
    Ohne Worte!

  6. Unser IM hat heute im Interview noch einmal betont, die Bundespolizei bekommt was sie benötigt.

    Ich lach mich kaputt, der weiss nicht was an der Basis wircklich los ist.
    Funk der nicht funktioniert, Kollege hatte nen Unfall während des Dienstes, keine Funk um schnell Hilfe zu holen, also langsam mit dem Diensthandy. Es behinder garnicht wenn Mann 3 Mal telefonieren muss bevor Mann helfen kann.
    Nehmt dem BMI endlich die Scheuklappen ab, zeigt ihm die Wahrheit und nicht das, was schöngelogen wird. Es REICHT!

  7. tut mir leid comeback aber das ist m.m. nach mal ne gute investition – natürlich nur wenn die lampen bedarfsgerecht verteilt werden.
    wir hier auf der osthalbkugel brauchen jedenfalls dringend eine gute lampe – stehen ja sowieso ständig im dunkeln…und fahren ohne licht – spritsparen:)

    Anm. der Redaktion: Bitte die Forumsregeln beachten.

  8. Auf ne vernünftige Taschenlampe wollte ich nicht verzichten, die kleine MagLite kann man in die Tonne treten, allgemein bei der Ausrüstung darf nicht gespart werden.

  9. Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    Ja, die BPOL spart „bundesweit“ Sprit, schränkt massiv ihre Aufgabenwahrnehmung ein, alle sprechen von einem „Spritsparerlass“, den ES ABER GARNICHT GIBT !?

    Die offiziellen Seiten des BMI oder auch aus POTSDAM verneinen es immer wieder ! …und doch, wir alle sparen bundesweit und auf allen Ebenen immer noch Sprit ohne Ende, warum ?????

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    diese Entwicklung macht mir in unserer rechtstaatlichen organisation BPOL ein wenig Angst !

    ES wird keiner verleugnen, dass man bei den großen Führungskräftetagungen in Potsdam und sodann im Nachgang auf Direktionsebene über das Thema Sprtisparen gesprochen und…zumindest die NOTWENDIGKEIT der Prüfung zu Einsparpotentiale diesem Bereich mündlich/persönlich angemahnt hat ! Die monatlichen Management- und Inspektionsberichte führen zumindest monatich den Pkt. Resourcen/Laufleistung Dienst-Kfz nach wie vor auf.

    Also, ersteinmal Glückwunsch! Die Umsetzung von nicht schriftlich fixierten Vorgaben funktioniert durch sämtliche Führungsebenen bis hinunter zu einer BPOLI.

    Dennoch…darf zumindest ein „mulmiges Gefühl“ zurück bleiben, wenn rechtstaatliche Organisationen und Sicherheitbehörden auf diese Weise funktionieren und dieses auch offenbar so gewünscht ist?

    Da das Thema Spritsparen nur eine Thematik von vielen ist, frage ich mich was sonst noch so „praktiziert“ wird, ohne dass es irgenwo einer verantwortlich gezeichnet hat ??

    Diese Entwicklung trägt insgesamt nicht unbedingt zu einer gesunden Vertrauenskultur innerhalb der BPOL bei…

  10. @ Comeback

    Das mit den Taschenlampen hatte seinen Grund:

    Damit uns endlich mal ein Licht aufgeht!!! ;-)

    Aber Recht hast Du.

  11. Also genug Geld für Hubschrauberflüge z.B. für Dienstaufsicht und/oder Besprechungen von Direktionsleitern scheint noch da zu sein.

  12. „Also, ersteinmal Glückwunsch! Die Umsetzung von nicht schriftlich fixierten Vorgaben funktioniert durch sämtliche Führungsebenen bis hinunter zu einer BPOLI.“
    Eintrag von bingo am 10.August 2011

    …in der Tat! – Das Prinzip von „Befehl und Gehorsam“ ist offenbar höchst lebendig!
    Teilweise funktioniert das sogar ohne bzw. nur aufgrund vermeintlicher Vorgaben!

    Das nennt man dann „Vorauseilenden Gehorsam“ und von der Verbreitung her ganz offensichtlich die „Königsdisziplin“ in der Bundespolizei. (Zumindest neuerer Prägung; – tut mir leid, es immer wieder sagen zu müssen, aber das kenne ich noch anders, zumindest aus dem Bereich des alten GSE. So schlimm wie aktuell dürfte es aber auch in den anderen Bereichen früher nicht gewesen sein…)

    Woran aber liegt das?

    Dieses Durchdrücken von einsamen „Eliten“ gefällter Beschlüsse?

    Diese völlige Resistenz jeglichen Argumenten gegenüber?

    Sind wir doch auf dem Weg zu einer „politischen Polizei“?

    Die Doppelfunktion bzw. unklare Position des BPOLP mit einem politischen Beamten an der Spitze tut da ein übriges, indem sie über die strategische Position hinaus mit Handlungsanweisungen, Sprachregelungen usw. Einfluss bis in die kleinsten Verästelungen nimmt und den Spielraum für eigene Entscheidungen , selbst der Inspektionsleiter (Die ja eigentlich die erste Ebene der operativ Verantwortlichen darstellen) immer kleiner werden lässt.
    Woher also kommt es, dass selbst diese das Spiel von Befehl und (vorauseilendem) Gehorsam offenbar widerspruchslos mitmachen?
    Bzw. wenn überhaupt nur in absolut vertrauter Runde ihrem Frust Luft machen?

    Hatten wir sowas nicht schonmal? Hatten wir sowas nicht schon mehrmals?

    Insofern ist dein „mulmiges Gefühl“ durchaus nicht unberechtigt. Mangels eigener Erfahrungen kann ich mir kein Urteil hierüber erlauben, aber bezeichnend ist es schon, dass man von Kollegen aus den neuen Bundesländern immer häufiger die Einschätzung hört:
    „kommt uns alles ziemlich bekannt vor!…“

  13. “kommt uns alles ziemlich bekannt vor…” – „ziemlich“ ist die nette umachreibung, diese verordneten einheitsmeinungen und der neu zu schaffende allround- polizist der alles macht was man ihm sagt, der nie aufbegehrt, der ja froh sein kann, dass er einen so sicheren job hat. das alles gab es schon einmal. nur die mächtigen von einst haben eines nicht gemacht – an der inneren sicherheit gespart.

  14. Möchte ich mal gerne wissen, wie der NDR auf diese „Information“ kommt.

    ICH muss keine Kilometerbegrenzung beachten.
    WIR ALLE müssen aber sparen.

    Nebenbei mache ich das schon ewig (zumindest im Kleinen)
    – wenn ich von der Toilette komme, mache ich das Licht aus
    – wenn ich als letzter die Dienststelle verlasse lösche ich das Licht
    – manchmal drehe ich um, wenn ich von außen Licht auf dem WC sehe
    – ich bedrucke Papier beidseitig
    – ich fahre den Computer herunter und schalte Drucker und Monitor aus (kein Stand-by)
    – ich schließe die Fenster, wenn ich heize
    – ich schließe die Eingangstür im Winter
    – ich drehe die Heizung herunter, wenn ein paar Tage niemand in der Stube sein wird
    – Ich nutze die STOP-Funktion am WC

  15. Logo brauchen wir gute FEMs, aber warum das Neue nicht mit dem vorhandenen kombinieren und so die Ausgaben reduzieren? Die Möglichkeiten sind vorhanden, es übersieht bloß jeder die Möglichkeiten, und wenn man drauf aufmerksam macht wird diesem nicht ausreichend Gehör geschenkt bzw. analysiert.

    Ich würde auf so einiges verzichten was man mir geben will, wenn da durch der Ermittlungserfolg erhöht wird,
    aber man will es anscheinend nicht.

    Ich finde es ist ein Fehler, Ökonomen von der Uni einzustellen die keinerlei polizeiliche Erfahrung besitzen, jedoch entscheiden sollen was Gut und nicht Gut sein soll.

  16. Wie oft soll denn hier noch die irrwitzigen Sparzwänge, die unsere Organisation angehen, diskutiert werden?

    Da wird sich nichts mehr ändern, es sei denn, wir bekommen so Zustände wie derzeit in Großbritannien oder es gibt einen großen Anschlag in unserer Republik. Aber ich möchte hoffen, dass weder das eine noch das andere eintritt.

    Man sollte Leute für unsere Organisation gewinnen, die aus der freien Wirtschaft kommen, und mit Geld umgehen können. In meinen Augen ist genügend Geld für unsere Behörde vorhanden. Nur die Umverteilung ist total mangelhaft, wenn nicht sogar ungenügend.

    Man kann keine Präventionsstreife im Bahnbereich fahren, weil kein Sprit mehr zur Verfügung steht. Dafür werden die DB-Strecken jetzt mit den Hubschraubern regelmäßig abgeflogen und überwacht!!!
    Die taktischen Hüllen bzw die neuen Schutzwesten hat noch nicht jeder PVB. Aber es werden zig tausende neue Taschenlampen angeschafft!!!
    Anstatt einer sehr guten Uniform anzuschaffen, werden weiterhin die schon seit Jahren in Frage gestellten Hemden und Hosen weiterhin von der gleichen Firma mit der selben miesen Qualität bezogen, obwohl man denen vielleicht mal einer härten Gangart entgegen bringen sollte und die Dinger einfach mal reklamieren!!!
    Wir fahren (wenn wir mal dürfen) mit VW Bulli durch die Stadt und verbrauchen, auch wenn es mittlerweile Dieselfahrzeuge sind, sehr, sehr viel Sprit. Und meistens sitzen nur eine Streifenbesatzung, sprich zwei PVB, in dem Kfz. Warum fahren wir keine VW Polo mit kleinen Dieselmotoren, die wenig Sprit verbrauchen? So könnten wir sicherlich das doppelte an Kilometer fahren und aufgrund dessen, das der Polo sicherlich weit unter der Hälfte eines T5 liegt, könnten wir sogar mehr, neuere Dienst-Kfz haben.

    Sicherlich gibt es noch weitere, zig Beispiele, für die Geldverschwendung in unserer Behörde.

    Aber solange dieser Geldverschwendung nicht Einhalt geboten wird, wird sich auch nichts ändern. So einfach ist das. Da spart man lieber am Personal…. Machen die Länderpolizeien ja auch. Und was die machen, macht die Bundespolizei ja sehr oft nach. Wenn auch erst nach ein paar Jahren. Warum das so ist, entzieht sich jedoch meiner Kenntnis…. ;-)

  17. @ aeM,

    vielleicht bringst du in Zukunft das Wasser für deinen Tee oder Kaffe von zu Hause mit und spendest noch einen Stromcent am Tag!
    Na, wie findest du meine neu Sparidee. Ist sie nicht schon Prämienverdächtig?

  18. Eintrag von aeM am 11.August 2011

    Mit diesen Selbstverständlichkeiten hast du zweifellos recht.
    Ich sehe es im übrigen auch so, dass man sich schnell unglaubwürdig macht, wenn man gegen alles zu Felde zieht und eben diese Selbstverständlichkeiten nicht beachtet. Das ist in hohem Masse ärgerlich und sicherlich auch kontraproduktiv.

    Es besteht jedoch auch die Gefahr, dass man sich eben auf diese Selbstverständlichkeiten und auch, tut mir leid, Nebensächlichkeiten, konzentriert und dabei Gefahr läft zu verkennen, dass sich der Bundeshaushalt nicht durch doppelseitiges Drucken oder andere gutgemeinte Nettigkeiten sanieren lassen wird….

    Erinnert mich irgendwie an die Anfänge der Umweltschutzbewegung, als man die Leute glauben machen wollte, sie müssten nur brav ihren Müll trennen und die Alufolie von den Joghurtbechern entfernen, dann würde sich schon alles zum Positiven verändern….

    Vorsicht also mit irgendwelchen Placebo – Anordnungen/Verhaltensweisen/Massnahmen!

    Das bewegt sich dann sonst sehr schnell auf dem Niveau der Massnahmen, mit denen teilweise auf „Klartext 2010“ geradezu rührend hilflos versucht wird, zu reagieren, und was man im Rahmen einer hier auch eingestellten Mitteilung einer Direktion auch höchst anschaulich präsentiert bekommt:

    „….dass mit dem Gesundheitstag und der Tagung der Führungskräfte „Wir sind ******“ Initiativen zur Verbesserung der Situation eingeleitet wurden….“

    Na, dann ist ja alles in Butter!….

  19. @aeM

    Wenn alle so handeln würden könnte man sicher noch viel mehr sparen.

    Da drängt sich doch die Frage auf warum nicht alle so handeln?

    ROS

  20. @BKE PVB

    Mit diesem Kommentar hast Du dich selbst disqualifiziert. Was ist daran falsch bei anderen Kosten zu sparen? Du weißt ja sicher, was Du im Jahr privat an Nebenkosten zahlen musst und jetzt rechne das auf 40.000 Beschäftigte hoch. Da kommt eine schöne Summe zusammen. Ein sicher nicht unerheblicher Teil davon könnte jedes Jahr gespart werden, wenn sich alle an die Vorschläge vom Kollegen aeM halten würden. In jedem Winter das gleiche Bild in vielen Büros und Diensträumen – die Heizung glüht und das Fenster ist angekippt. Man kann mit diesen Einsparungen sicher nicht den Haushalt sanieren, aber ich hätte lieber ein paar Beförderungen mehr im Jahr als das Geld sinnlos zu verheizen.

  21. Na ja,
    wer glaubt das dass eingesparte Heizungsgeld mehr Beförderungen ermöglicht, glaubt wohl auch das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

    Das ich zu Hause ein Sparfuchs bin ist klar.

    Warum auf der Arbeit nicht???

    Das ist die Frage.

    Ich kann es mir denken und viele andere wahrscheinlich auch.

    ROS

  22. @comeback :

    1. Es waren in der AG Beleuchtung mit Masse Taktiker vertreten.
    2. Die AG Beleuchtung LED wurde gegründet, da massiv moderne Lichttechnik gefordert wurde.
    3. Es wurde geprüft, die vorhandene Technik auf LED umzustellen. Dies wäre bei massiven Qualitätseinbußen nicht billiger gewesen!
    4. Die Mittel zur Beschaffung sind sog. Investitionstitel. Wir sparen aber relativ einseitig bei den laufenden Betriebskosten. Hier werden also finanziell Äpfel mit Birnen verglichen.
    5. Über 90 % der Übergriffe auf PVB finden bei Dunkelheit bzw. schlechten Lichtverhältnissen statt. -> Ergo ist Licht = Eigensicherung !!!

    Wie diese sinnvolle Anschaffung jetzt hier als rausgeschmissenes Geld angemahnt werden kann, kann und will ich nicht nachvollziehen. Ich gehe davon aus, daß Du auf die neue Lampe verzichtest. Ein anderer Kollege wird sich freuen.

  23. ZITAT HANDELSBLATT 12.08.2011
    Berlin. Wie die „Saarbrücker Zeitung“ unter Berufung auf eine Mitarbeiterinformation von Bundespolizeipräsident Matthias Seeger berichtete, rationiert die Bundespolizei ab sofort ihre Benzinvorräte. Grund dafür seien die steigenden Spritpreise bei gleichzeitiger Sparanordnung des Bundesinnenministeriums in zweistelliger Millionenhöhe. Eine Bestätigung war zunächst nicht zu erhalten.
    In der Mitarbeiterinformation für die 40.000 Bundespolizisten heißt es nach Angaben der Zeitung: „Die Bundespolizei unterliegt zurzeit strengen Sparzwängen. Dies äußert sich für Sie zunächst vor allem bei den Einschränkungen der Treibstoffbeschaffung.“ Als eine erste Maßnahme sei mit den Leitern der regionalen Direktionen der Bundespolizei „die Kontingentierung von Treibstoffen vereinbart“ worden.
    Schon schlägt die Gewerkschaft Alarm: Roland Voss von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) sprach gegenüber der Zeitung von einem „Offenbarungseid“. Wenn es bei dem Spardiktat bleibe, sei voraussichtlich im Spätsommer kein Geld mehr für Benzin in der Kasse. „Schon heute stehen die Leute unter dem Druck, die Streifenwagen stehen zu lassen.“
    ZITAT ENDE.

    weißte, verstehste………………………………

  24. @ROS

    Natürlich nicht in einem laufenden Haushaltsjahr, es wäre aber theoretisch schon möglich bei einem Titel zu kürzen und einen anderen zu erhöhen bei einem gleichbleibenden Gesamtbudget.
    Ich wollte mit dem Vergleich aber mehr daraufhinweisen, dass viel über fehlende Beförderungsmöglichkeiten und schlechte Ausrüstung gemeckert wird (auch zurecht), gleichzeitig die Behörde aber durch solch ein Verhalten geschädigt wird. Es geht dabei natürlich nicht nur um eine Reduzierung von Betriebskosten, sondern auch um den pfleglichen Umgang mit FEM.

  25. @Jetzt schreibe ich!

    Da wir hier nicht bei den Olympischen Spielen oder bei den BPOL Gesundheitstagen sind, ist auch niemand disqualifiziert der (s)eine Meinung verkündet. Ausserdem bist du nicht „der“ Schiri der dieses beurteilen könnte!
    Wenn du in meinem Post (was mit Sicherheit die meisten haben) keinen Sarkasmus gelesen hast… hm.

    Es geht hier nicht darum, dass man tatsächlich den Stromcent bringt. Ich bin mir sicher, dass die meisten der Kollegen in irgendeiner Weise sparen. Ich kenne sogar welche, die ihr eigenes Desinfektionsmittel mitbringen und das ist nicht gerade billig. Radiergummis werden mit dem Tischnachbar geteilt, jeder die Hälfte… und so könnte ich weiter aufzählen.
    Fakt ist doch, dass diese desolate Haushaltspolitik sinnfrei Geld aus dem Fenster schleudert.
    Ich nenne bestes und aktuellstes Beispiel „Namensschilder“. Jeder PVB würde mit 2 Stück Namennschilder versehen. Für was bitte, wenn sich doch das BMI entgegen der Grünen Forderung -Kennzeichnungspflicht für Bundespolizisten- entschieden hat.
    In meinen Ex kaufmännischen Augen eine totale Fehlentscheidung. Ich will nicht wissen, das diese Aktion der Direx gekostet hat.
    Und so könnte ich weitere Fehlinvestitionen aufzählen, über die ich hier und jetzt nicht nähers auslassen möchte!
    Sparen will gelernt sein. Sparen fängt nicht damit an, Geld eines Haushaltstitel für „Humbug“ auszugeben…

    Noch Fragen?