Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Studienabschluß

Die Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei gratuliert allen Kolleginnen und Kollegen, die im August 2011 ihr Studium zum Diplom – Verwaltungswirt (FH) erfolgreich abgeschlossen und damit die Laufbahnbefähigung für den gehobenen Polizeidienst erworben haben, ganz herzlich. Von ursprünglich 315 gestarteten Studienteilnehmern haben 224 Kolleginnen und Kollegen ihr Diplom erfolgreich abgelegt. Die Ursachen für die außergewöhnlich hohe Durchfallrate bei diesem Studiengang wird die Gewerkschaft der Polizei über die zuständigen Personalvertretungen der Bundespolizei untersuchen lassen.

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11 Kommentare
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  1. Die Ursache liegt doch auf der Hand: SPARMASSNAHMEN! Hat man ja schon im Frühjahr beim mD-Lehrgang gesehen.

  2. Ich spekuliere mal:
    Durchfallen ist billiger als kündigen. Kündigen ist besser als KSB FFm mit Diplom!

  3. Begonnen haben das Studium 2008 365 angehende Beamte. In Lübeck, kurz vor Ende, waren es nachher noch über 320. Bei 224 Absolventen macht es fast einen Drittel an Durchfallern i.v.m. Diplomarbeit / schriftliche Prüfung oder mündlicher Prüfung. Entweder steckt ein dummer Lehrgang dahinter / Politik der FHB bzw. Akademie oder die Überraschung seitens des Präsidiums, dass es doch kein z.A. mehr gibt und jeder Beamte nach bestandener Prüfung auch sofort eine Planstelle zugewiesen bekommen muss !?

  4. Glückwunsch!

    Bezüglich der Ansicht @“Eintrag von Buster“,

    liebe GDP,

    macht euch stark, das künftige Einstellungen nur noch FÜR bestimmte Dienststellen passieren.

    Dann sind nur noch 3 Jahre mD und gD die nach bestandener Prüfung ins ungewissen kommen. Die dann kommenden wissen genau, dass sie für FFM / MUC / STR oder für BePo oder Berlin oder O-Schutz eingestellt werden.

    Was spricht dagegen, da das Laufbahnverlaufsmodel gescheitert ist, jetzt NACHHALTIGKEIT bei den Einstellungen zu fordern.

    Die Vordrucke der Bewerbung um ein Feld erweitern:
    Direktion FFM / S / M / BePo / O-Schutz / BBS / Köln / NRW / etc

    Im EAV heißt es dann: Für BePo ist Sport nicht gut genug gewesen, insgesamt reicht es jedoch. Wir könnten eine Zusage für FFM machen. FFM oder nicht?!

    Der Bewerber weiß mit der Einstellung wo es hingeht.

    @ GDP
    ihr seid gefordert.
    Vor allem, das kann man umsetzen – das kostet nämlich nicht viel Geld!!!

  5. @aeM

    Ein super Vorschlag in meinen Augen. Ich kenne Kollegen aus dem Rhein/Main-Gebiet, die für diesen Bereich geworben wurden und dementsprechend auch in Mainz, Wiesbaden oder Frankfurt(M) wohnen, und dann nach Beendigung der Ausbildung mD plötzlich in Stuttgart und in München gelandet sind. Das kann es doch nicht sein.

    Nach bestandenen Einstellungstest oder vielleicht auch schon bei der Bewerbung kann der Bewerber, entweder mD oder auch gD angeben, wo er nach seiner Ausbildung vorrangig verwendet werden will. Sind dort Kapazitäten frei, sollte man so auch einstellen, wie man die neuen Kollegen(innen) braucht. Wäre einfach und simpel in der Umsetzung. Und mir kann keiner erzählen, dass in drei Jahren Ausbildung sich in den Schwerpunktdienststellen in unserer Republik so starke Veränderungen auftun, dass die Wünsche, die bei Ausbildungsbeginn angegeben wurden, nicht berücksichtig werden können.

    Aber man sollte gerade für die Ballungsräume, wo man schwer Personal findet, finazielle Anreize schaffen. Ich bin mir sicher, wenn für die Schwerpunktdienststellen zum Beispiel in Berlin, Stuttgart, München, Frankfurt(M), …… wieder eine Ballungsraumzulage geschaffen würde oder die Beförderungsmantalitäten viel besser wären, wie auf dem „platten“ Land, dass dann Dienststellen, wie der Frankfurter Flughafen kein Personaldefizit mehr hätte. Aber wieso auf dem Frankfurter Flughafen seinen Dienst schieben, wenn man für das gleiche Geld irgendwo in einer Flächeninspektion oder im Verband seinen Dienst schieben kann? Ohne große Fahrerei oder den größeren Stress……

    Meiner Ansicht nach ist die hohe Durchfallquote evtl auch damit zu erklären, dass die Dienstanfänger durch ihre ersten Praktikas einen besseren Einblick von unserer Behörde bekommen und deswegen entweder keine Motivation mehr finden, um sich so zu konzentrieren, dass die Ausbildung beendet wird oder aber auch während der Ausbildung das Handtuch werfen. Ich kennen einen Praktikanten, der nach dem Praktikum bei uns ein völlig anderes Bild von dem täglichen Dienst bekommen hat und dann anschließend aufhörte, obwohl er in meinen Augen ein „Guter“ war.

    Wenn ich höre, was die Ausbilder während der Ausbildung so ab und an gegenüber den Auszubildenen vom realen Dienst von sich geben, dann kann ich verstehen, warum viele „Stifte“ frustriert sind….

  6. @ s
    gab es doch schon alles!
    > eigener beförderungstopf, hat zu 27 PHk`s oder PHM
    geführt. und dann ?????
    Geholfen hat das auch nichts, die Leute wollen nicht in diese Ballungsgebiete.
    Es hilft nur die gezielte Einstellung in diesem Räumen um das Personal vor Ort zu gewinnen. Und die Praktikas können auch direkt auf der Dienststelle geleistet werde. Aber wäre wohl zu einfach und passt wohl nicht in das ausgeklügelte Einstelleungs – und Personalkonzept

  7. Ich habe schon immer gesagt, dass die Aus- und Fortbildung in die Ballungszentren müssen. Da habe ich dann aus der umliegenden Region auch die entsprechenden Bewerber. Die Problematik mit Zwangsabordnungen, Umzug von Nord nach Süd oder Ost nach West währe dann auch nicht mehr so groß. Die AFZ`s der BPOL liegen halt nicht unbedingt verkehrsgünstig. Wer will schon unbedingt 2-3 Jahre ins AFZ ( weit weg von zuhause ), wenn er die gleiche Ausbildung heimatnäher haben kann ( Bsp Ffm ). Man sollte sich wirklich mal Gedanken machen, ob es nicht besser ist, die Ausbildung zum Beispiel in Berlin, München , Frankfurt/M, Hamburg und Stuttgart durchzuiführen.

  8. …es darf nicht verschwiegen werden, dass es hier auch einen großen Anteil (z. T. gut vorbenoteter) Aufsteiger „gerissen“ hat… !!!

  9. @rhfm

    Dein Vorschlag wäre mit (erheblichen) Kosten verbunden.

  10. Es lag mal wieder nur an allen anderen, nur nicht an den Personen selbst…

    Vielleicht kommen auch viele nicht mit der jetzt mehr als früher gewährten Selbststudienzeit zurecht und sind dann am Schluss verwundert über das geforderte aber leider nicht abrufbare Wissen…

    Vielleicht hat man die Diplomarbeit mit dem notwendigen Engagement bearbeitet, weil man ja dachte, dass das schon so durchgeht und 5 Rangpunkte auch reichen und war dann verwundert, dass es leider auch dafür nicht gereicht hat…

    Vielleicht rächen sich ja auch jetzt die hohen Einstellungszahlen der letzten Jahre und man hat leider nicht nur die Besten abgegriffen durch Reduzierung der Punktezahl beim EAV. Sollte man auch mal untersuchen.

    Nur 3 Ansätze für die bevorstehende Untersuchung…

  11. @ vielleicht:

    Das ist eine bodelose Frechheit!

    Wie kommt jemand dazu sich so herablassend über diese jungen Kolleginnen und Kollegen und auch Aufsteiger zu äussern???

    Das ist mir völlig unverständlich und zeugt von einem negativen Menschenbild!

    All diejenigen die sich 3 Jahre lang den Prüfungen, den Reisen und den sonstigen Herausforderungen im Rahmen des Studiums gestellt haben, sei gesagt:

    Laßt euch nicht von irgendwelchen Leuten zu Beamten zweiter Wahl degradieren!!

    Selbst wenn ihr nicht gleich beim ersten Mal bestanden habt, heißt das nicht, dass ihr es nicht schaffen könnt!!!
    Wieviele sind schon durch die Prüfungen gefallen, obwohl sie vorher mit „gut“ benotet worden waren!!

    Also laßt den Kopf nicht hängen!

    @ Vielleicht:
    Auch die indirkete Kritik an den Auswahlkommissionen der Akademie für eine Einstellung in den gPVD ist eine Frechheit!