KLARTEXT in Hannover

Auf Initiative der GdP-Direktionsgruppe Hannover wurde am 15. August 2011 in Hannover die “Klartext-Studie” durch Prof. Dr. Gerd Strohmeier und den Stellv. Vorsitzenden des GdP-Bezirks Bundespolizei, Sven Hüber, vorgestellt.

v.l.n.r.: Michael Ramsey (Vorstand GdP KG Hannover), Sven Hüber, Prof. Strohmeyer, Udo Glinke (Vorstand GdP DG Hannover)

Der Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, Herr Thomas Osterroth, hatte zu dieser sehr interessanten Informationsveranstaltung im Rahmen einer Inspektionsleiterbesprechung die Führungskräfte der BPOLD, die Inspektionsleiter sowie die Personalratsvorsitzendes des Gesamtpersonalrates und der örtlichen Personalräte eingeladen.

Bei der Veranstaltung wurden die durch Prof. Dr. Strohmeier und Sven Hüber vorgestellten Befragungsergebnisse und mögliche, sich aus der Studie ergebende Lösungsvorschläge, lebhaft und ausführlich diskutiert.

Die Studie “KLARTEXT 2010″, welche durch die TU Chemnitz erstellt wurde, ist die erste tiefgreifende wissenschaftlich erhobene Studie über die Berufszufriedenheit in einer deutschen Polizei. Aufgrund der erkannten Defizite wird es Aufgabe ALLER sein, diese schnellstmöglich abzustellen. Die GdP wird diese Studie auch den politisch Verantwortlichen, u.a. am 08. September 2011 im Innenausschuss des Deutschen Bundestages, vorstellen und auf schnellstmögliche Verbesserungen drängen.

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Themenbereich: Aus den Direktions-/Kreisgruppen | Drucken

5 Kommentare
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  1. Und immer wieder nur neue Besprechungen, Sitzungen, Arbeitsgruppen, Vorstellungen usw. usw.
    Aber wann passiert mal was konkret ? Wann wird endlich mal was umgesetzt ?

  2. Niemand ist „perspektivlos“! Ist nur die Frage, ob die Perspektive positiv oder negativ zu sehen ist. In den letzten Wochen haben solche Veranstaltungen schon in anderen Direktionen statt gefunden.Ich finde das gut!Kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Präsident von sich aus darauf gekommen ist (sollte ich mich hier irren und Jemanden Unrecht tun,tschuldigung). Denke, dass ist Ergebnis ausdauernder Gewerkschaftsarbeit. Und sie sollte so weiter betrieben werden…! Wie war das noch, Quantität schlägt irgendwann in Qualität um. Ist natürlich persönlich schwer, darauf zu warten. Bin genau so ungeduldig, wie viele Andere auch.

  3. Wie lange wird es dauern, bis die Studie allen Direktionen vorgestellt wurde? Was soll das?? Die Ergebnisse der Studie kann doch jeder nachlesen. Und unsere Führungskräfte sollten doch wohl alleine in der Lage sein daraus notwendige Schritte ableiten zu können, oder ??? Überall werden alle Studien „ernst genommen“ und am Abbau der Probleme gearbeitet. Ich für meinen Teil kann da gar nichts erkennen. Ich sehe nur, dass alle nach dem Spruch handeln „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“
    In der Bundespolizei muss schon etwas wirklich erdbebeartig gravierendes passieren, damit die sehr weit verbreitete Frustration ins Gegenteil gekehrt wird.
    In solchem Umfang sind bisher nur Organisationsveränderungen durchgeführt worden, ohne Rücksicht auf die KollegenInnen. Wer hier noch was positives erwartet, ausser vielleicht kleine „haltet doch den Mund, wir verbessern ja schon-“ Bröckchen, hat die letzten Jahre / Jahrzehnte nicht aufgepasst.
    Ich habe den Glauben an das Gute in der Bundespolizei verloren. Ich hätte nie gedacht, dass ich sowas mal von mir geben würde.
    Ansonsten wünsche ich fröhliches Feiern, ohne mich!
    Gruß, Herby

  4. Hallo Herby, so geht es vielen und mir auch. Habe immer an das Gute geglaubt. Mittlererweile hoffe ich, dass ich Gesund bleibe…..

  5. Sicherlich haben unsere Führungskräfte die Studie gelesen, eigentlich sollten sie auch entsprechend umgesetzt bzw die Konsequenzen daraus gezogen werden.

    Um einmal die Frage .. wann wird endlich mal was umgesetzt…? aufzugreifen, möchte ich nur in Erinnerung bringen, dass diese Studie nicht vom Dienstherrn in Auftrag gegeben wurde, sondern die GdP war hier initiativ, und das war auch gut so! Um so mehr steht es unseren verantwortlichen der GdP auch zu, den Führungsspitzen diese Studie in seinen Einzelheiten etwas näher zu bringen (den Spiegel vorzuhalten). Nur im stillen Kämmerlein die Studie lesen bringt nicht viel und ändert wenig. Meines Erachtens bringt nur das „öffentlich machen“ und immer wieder Ansprechen der Missstände etwas. Ich für mein Teil bin der Hoffnung, dass nach dem Prinzip „Steter Tropfen höhlt den Stein“ doch etwas bewirkt werden kann, zwar nicht immer gleich, dafür sind es auch zu viele Themenfelder. Aber seit so fair und gebt unseren Mitstreitern an vorderster Front wenigstens die Chance. Ob dann etwas umgesetzt/verbessert wird liegt am Dienstherrn.
    PS: Andere Berufsvertretungen bringen so etwas nicht auf die Beine.