Zufriedenheitsstudie: Deutschen vergeht die Lust am Arbeiten

In deutschen Büros und Werkshallen herrscht überwiegend miese Stimmung: Einer Studie zufolge nimmt die Zufriedenheit der Arbeitnehmer immer weiter ab. Vor allem Ältere sind mit ihrem Job unglücklich.

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17 Kommentare
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  1. Wundert das noch jemand in der heutigen schnell-lebigen Welt in der es nur noch um Zahlen Daten Fakten geht ?
    Der Mensch ist doch nur noch ein Instrument für für Manegement und Controlling.
    Vielleicht sollte man sich einfach mal wieder rückbesinnen auf Menschlichkeit und Achtsamkeit.
    Die Welt wird sich weiterhin drehen !

  2. gerade in unserer Firma, in welcher Kritik als „jammern auf hohem Niveau“ dargestellt wird, in welcher nur „berechtigte Kritik“ ernst genommen wird, wo sich nach Kritik nichts aber auch gar nichts zum Besseren wendet, wo der Streifenbeamte nur noch dazu dient, Nummern zu bringen, usw.

    ist es doch mehr als verständlich, dass einem die Lust vergeht.

  3. Wen wundert das denn noch. Wenn ein Mitarbeiter Brotaufstrich „entwendet“ oder Maultaschen, die im Müll gelandet wären, wenn diese Menschen, die zum Teil lange Jahre einem Betrieb zugehörig waren auf die Straße gesetzt werden und nur durch lange Prozeße zu ihrem Recht auf den Arbeitsplatz kommen! Wenn eine Pflegekraft öffentlich auf wirkliche Mißstände aufmerksam macht, nachdem alle anderen Wege nichts brachten, erst durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Widergutmachung erfuhr, was deutsche Gerichte erschreckenderweise anders beurteilten, wen wundert es dann noch, dass Arbeit krank macht? Um wissen zu wollen, wie es um unseren „Betrieb“ steht, braucht man sich nur einmal hier im Forum umzusehen! Alles wissenschaftlich inzwischen auch belegbar!

  4. Solange High Potentials die BPOL gemäß der Betriebswirtschaftslehre führen und Mitarbeiter wie “Human Ressource” behandeln, wird die Berufszufriedenheit abnehmen. Äußerst bedenklich wird es, wenn sich opportunistische High Potentials noch als Opfer darstellen. Genau dieser Menschenschlag (High Potentials) hat schon eimal alle in den Abgrund geführt. Damals haben sich Schreibtischtäter mit Ausreden beholfen wie:
    “Wir haben ja von nichts gewußt!”, oder “Wir mußten ja die Befehle ausführen!” und „Human Ressource“ nannte man früher „Kanonenfutter“!

  5. Solange High Potentials die BPOL gemäß der Betriebswirtschaftslehre führen und Mitarbeiter wie “Human Ressource” behandeln, wird die Berufszufriedenheit abnehmen. Äußerst bedenklich wird es, wenn sich opportunistische High Potentials sich noch als Opfer darstellen. „Human Ressource“ nannte man übrigens in früheren Zeiten noch „Kanonenfutter“!

  6. Tja, ein lange Zeit als BuPo-intern betrachtetes Problem ist offenbar in der Mitte der Gesellschaft bzw. in der öffentlicvhen Wahrnehmung angekommen!

    Ob ich das gut oder schlecht finden soll, weiss ich noch nicht so recht, weil sich nun diverse unterschiedliche Entwicklungsmöglichkeiten auftun:

    1. das Problem kommt gesamtgesellschaftlich auf die Agenda und man erkennt, dass hier tatsächlich immenser Handlungsbedarf besteht; die Hoffnung hierauf habe ich noch nicht ganz aufgegeben, da dieses Phänomen nämlich bekanntermaassen auch ein Schweinegeld kostet, was ja leider so ziemlich das einzige zündende Argument überhaupt darstellt

    2. das Problem verwässert im allgemeinen Quark der Medien und in wenigen Monaten interessiert sich kein Mensch mehr dafür.

    3. Unsere „Führung“ verweist darauf, dass es bei uns ja eigentlich garnicht schlimmer ist als in anderen Teilen der Verwaltung und der Wirtschaft und die Gewerkschaften jetzt doch bitteschön das Maul halten sollten…

    Dem jedoch können wir allerdings entgegenhalten:

    a) ist die Bundespolizei wissenschaftlich erwiesen zumindest doppelt so schwer vom Burnout-Syndrom betroffen wie vergleichbare Landespolizeien; dafür sollte es ja wohl einen Grund geben, oder? – Dieser könnte

    b) darin zu suchen sein, dass man bei der Bundespolizei in den vergangenen Jahren schon etwas heftiger auf die Zitrone gedrückt hat als in anderen „Firmen“,

    c) es masslos mit der Reformiererei übertrieben hat und

    d) schliesslich überhaupt kein Grund zum Frohlocken besteht:

    Nicht wir folgen dem allgemeinen Trend, sondern wir waren gewissermassen „Trendsetter“ und im Rest von Wirtschaft und Verwaltung geht es zunehmend auch rapide in den Keller.

    Den Verantwortlichen möchte man zurufen: Der „offene Feldversuch“ bei der Bundespolizei zeigt, wohin die Reise geht! Steuert um, so lange es noch die Möglichkeit gibt!

  7. Was ist also die Quintessenz aus den o.g. Untersuchungen bzw. Erkenntnissen?
    „Alles in bester Ordnung“ und genau so wird es nach oben gemeldet. Somit besteht doch gar kein Handlungsbedarf.
    @Gerhard Megdenberg: ich befürchte, es wird Alternative 3 eintreten

  8. @Gerhard Megdenberg

    Du bringst es auf den Punkt!

    Was mich nun wirklich deprimiert ist die Tatsache, dass man überhaupt nichts mehr in Sachen „Klarsicht“ hört oder liest. Mensch wir hatten doch da so große Zuversicht. Politik und Präsidium behaupteten, „man nimmt das Ernst“.

    Bei uns wird für jeden Scheiss eine Arbeitsgruppe gebildet, nur für die Dinge, die den Kollegen auf den Nägeln brennen, wird nichts unternommen.

    Bei den Ergebnissen, die die Klarsichtstudie ans Licht gebracht hat, dürfte Keiner mehr, wirklich kein Einziger
    in der Führungsetage ruhig schlafen können. Aber was passiert – nada!

    Tut mir leid Leute ich check das nicht mehr.

    Das Zeugnis für unsere Firma lautet „setzen Sechs!“ –
    und trotzdem, es geht weiter wie bisher.

  9. Was ist denn eigentlich aus der Umsetzung der Klartextstudie geworden ?

  10. Du hast dich beworben, auf eine Stellenausschreibung. Du hast die Stelle auch bekommen (welch ein Glück!). Dein erster Tag. Schön, dass sie hier sind, wir brauchen jede /jeden/ Frau , Mann. (..) Sie haben zwar den Dienstposten (ODP – hínterlegt mit Nr. sowieso,,), aber ich gedenke sie anders einzusetzen. Nun mache ich etwas, von dem ich nichts verstehe, was ich nicht wollte…! Bin traurig!!

  11. @Gelegenheitsgast
    Ich habe mich auf eine Stelle beworben. Ich habe sie nicht bekommen. Aber ich mache seit einigen Jahren die Arbeit und das eigentlich gerne.
    Viele Andere haben Stellen bekommen. Die haben die Arbeit vorher nicht gemacht. Sie sind auch nicht gekommen und werden auch nicht kommen, weil sie alle andersweitig verwendet werden. Ich frage mich was so ein Pseudo ODP soll. Bin auch irgendwie traurig !

  12. Ist ja auch verständlich wenn mann immer um sein Einkommen Beschis… wird:

    global news 2457 08-08-11: Seit 2000 Zuwachs der Unternehmens- und Vermögenseinkommen 673 Mrd Euro mehr als des Arbeitnehmerentgelts

    http://www.jjahnke.net/rundbr85.html#2457

    Rechnet man die Einkommen zusammen, die jedes Jahr seit 2000 bis 2010 zusätzlich über den jeweiligen Ausgangswert des Jahres 2000 zusammengekommen sind, so ergibt sich bei den Unternehmens- und Vermögenseinkommen ein um 673 Mrd Euro höherer Betrag als beim Entgelt aller Arbeitnehmer in Deutschland (Abb. 17109); und dabei sind in den Arbeitnehmern auch noch die leitenden Angestellten mit den sehr hohen Einkommen bis zum Chef der Deutschen Bank enthalten.673 Mrd Euro entspricht dem Dreifachen aller Steuereinnahmen des Bundes im vergangenen Jahr. Der Bund hätte also drei Jahre lang auf alle normalen Steuern verzichten können, wenn ihm in einem entsprechenden Steuersystem dieser sehr einseitig entstandene Differenzbetrag zugeflossen wäre.

  13. Und wieder einmal wurde ein Brandanschlag auf ein BPOLRevier im Südwesten der Republik verübt. Böse Zungen behaupten nun, daß besagtes Revier aus Deeskalationsgründen geschlossen werden soll! Prost! Mahlzeit!

  14. @Facebook
    Mal den Teufel nicht an die Wand. Falls wirklich Reviere und DVR geschlossen werden, aber eher aus Kostengründen wirst du dich schneller auf einer Schwerpunktdienststelle wiederfinden als dir lieb ist. Dann heisst es mal wieder Koffer packen und Umzug.
    Prost ! Mahlzeit !

  15. Unter der Überschrift:
    „Heimliches Plus für Bundestagspensionen“
    lass ich mit erstaunen im Focus 28/2011 vom 11.Juli 2011, dass sich die Pensionen der Bundestagsabgeordneten bis 2013 um rund 7 Prozent erhöhen sollen.

    Mit gutem Beispiel zeigen uns die Bundestagsabgeordneten, dass es nun auch an der Zeit ist, die Renten der Arbeiter und Angestellten, sowie die Beamtenpensionen zu erhöhen, oder?

    Das durch die Politiker gesetzte Zeichen der Erhöhung der Pensionen der Bundestagsabgeordneten sollte für die Gewerkschaften ein klares Zeichen sein, bei den Tarifverhandlungen gleiches für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu fordern, was sich unsere Volksvertreter selber eingestehen.

    Wäre eine Erhöhung der Renten und Pensionen von 7 Prozent für das Volk bis 2013 nicht toll?
    Wann wurde so etwas zuletzt für Rentner und Pensionäre getan?
    Oder besser gefragt, gab es jemals eine solche Erhöhung in den letzten 15 Jahren?

    Im Zeitalter des Sparkurses der Bundesregierung, haben uns die Bundestagsabgeordneten gezeigt, was alles möglich ist, wenn es für sie notwendig erscheint.
    Dafür ist Geld da.

    Fakten:
    Milliarden Steuergelder fließen in den Rettungsfond für den Euro, dafür ist Geld da,
    aber woher?
    Seit der Weltfinanzkrise im Jahre 2008, aus der die Bundesrepublik Deutschland aufgrund der stark wachsenden Wirtschaft als Sieger europaweit hervorging und mit erheblichen Steuergewinnen prahlte, wurde nichts an das Volk weiter gegeben.
    Warum nicht?

    Was geschieht mit uns?
    Von uns, dem Volk wird verlangt zu sparen, den Gürtel enger zu schnallen und zu verzichten. Auf das Urlaubs- und Weihnachtsgeld, auf Zulagen und Gehaltserhöhungen sowie Renten- und Pensionserhöhungen.
    Also für das Volk das VOLLE PROGRAMM!!! der Einsparungen.

    Zu guter letzt, Millionen Abfindungen für Bad Banker, die zuvor Milliarden an Streuergeldern verzockt haben und bestimmt danach in die Armut abrutschen und Arbeitslos sind.

    Meine Meinung:
    Wir haben den gleichen Anspruch auf Erhöhungen der Renten und Pensionen wie die Politiker.
    Wir haben auch den gleichen Anspruch auf Gehaltserhöhungen wie die Politiker.
    Wir haben auch das Recht auf einen gesicherten Lebensabend.
    Wir haben auch das Recht auf vernünftige medizinische Versorgung, ohne Zuzahlungen.

    Meine Forderung an die Politik:
    Gebt dem Volk immer die Erhöhungen, die ihr für euch beschließt, setzt das in den Tarifverhandlungen um und das Volk wird es euch danken.
    Ein gewählter Volksvertreter sollte es sich zur Aufgabe machen, für das Wohl des Volkes einzutreten und dafür Sorge tragen, dass es dem Volk gut geht, im Arbeitsleben, im Renten- / Pensionsalter und auch bei Krankheit.
    Jetzt fragt ihr euch, wie ist das umzusetzen?
    Macht euch mal Gedanken dazu oder einfacher, verschwendet nicht unsere Steuergelder Jahr für Jahr, sondern setzt das Geld fürs Volk ein.

  16. Bei der BPOL geht’s nur noch um’s persönliche Überleben. Irgendwie halbwegs gesund das Pensionsalter erreichen und sich nicht vorher von Vorgesetzten und Kollegen zermürben lassen. Anscheinend reicht es ja nicht, daß man sich mit einem gewissen Klientel rumschlagen muß!

  17. Eintrag von öcherLocke

    hier mein Beitrag zu Deinem Eintrag letzter Absatz

    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    machmal gleube ich Sie wissen nicht was Sie tun (wie verantwortungslos Sie handeln). Wann sagt Ihnen mal einer, dass Sie dem Volk verantwortlich sind und nicht dem Kapital. Freue mich schon auf den nächsten Rettungsschirm für Finanzhaie, die selbst aus der Krise wieder Kapital geschlagen haben.

    edi

    edi