Bundestagsinnenausschuss befasst sich mit der Klartextstudie 2010 zur Berufszufriedenheit in der Bundespolizei

Berlin/Hilden: Am Donnerstag, dem 8. September 2011 werden Professor Strohmeier von der TU Chemnitz und der stellvertretende Vorsitzende des GdP – Bezirks Bundespolizei, Sven Hüber, die Studie Klartext 2010 im Innenausschuß des Deutschen Bundestages vorstellen und Rede und Antwort stehen. Somit wird sich der Bundestagsinnenausschuss ausführlich mit der beruflichen und familiären Situation unserer Kolleginnen und Kollegen in der Bundespolizei auf Grundlage gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse befassen.

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Themenbereich: Finanzielles & Laufbahn | Drucken

4 Kommentare
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  1. Ich wünsche beiden viel Glück, dass sie die Politiker des Innenausschusses von den Ergebnisses der Studie überzeugen können. Und für alle Kollegeninnen und Kollegen wünsche ich, dass sich aufgrund dieser Studie endlich etwas im täglichen Dienst ändert.

    In unserer Dienststelle glaubt kaum noch einer daran, dass die Ergebnisse der Studie etwas ändern. Und diskutiert wird über die Studie schon lange nicht mehr. Schade eigentlich, denn ich persönlich habe schon gedacht, dass es Veränderungen aufgrund der Studie geben wird, die auch für jeden einzelnen spürbar sind.

    Bitte liebe GdP. Lasst euch nicht von den Politikern oder von den Verantwortlichen unserer Organisation einlullen. Kämpft dafür, dass sich etwas ändert, denn sonst war ja alles letztendlich umsonst. Es reicht nicht, dass die Direktionspräsidenten alle schön äußern, dass sie die Studie sehr ernst nehmen. Es muss sich was verbessern, damit die Stimmung in unserer Behörde, gerade in den Schwerpunktdienststellen, aber auch sonst überall, deutlich besser wird. Denn so kann es nicht mehr weiter gehen.

  2. Nach der Rede vom BMI gestern scheint es so als ob das BMI nicht begriffen hat was los ist.
    Hoffentlich interessiert es den Innenausschuss überhaupt!
    Kommt da der gesammte Innenausschuss oder wie zu den Anhörungen nur ein kleiner Teil der politisch Verantwortlichen?

  3. „Nach der Rede vom BMI gestern scheint es so als ob das BMI nicht begriffen hat was los ist.“

    Eintrag von Lars Wendland am 7.September 2011

    …in der Tat nicht gerade ein rhetorisches Feuerwerk, gell?

    Die andere Frage, nämlich die, ob das den Innenausschuss überhaupt interessiert, habe ich mir auch schon gestellt…

    Es besteht insgesamt die Gefahr, dass hier eine Pflichtveranstaltung absolviert wird und die Sache danach mehr oder weniger in Vergessenheit gerät! Aus der Welt ist sie damit nicht, das ist das Gute an einer wissenschaftlichen Studie: man kann immer wieder darauf zurückgreifen. – Und genau das sollten wir auch tun! Im Moment hält die grosspolitische Wetterlage zwar wesentlich brisantere Probleme bereit als die Berufszufriedenheit bei der Bundespolizei, aber es wird der Zeitpunkt kommen, zu dem man auch diese Problematik wieder den Medien schmackhaft machen kann, vor allem, wenn sie sich mit der Berichterstattung über (zu erwartende) weitere Hämmer im Zusammenhang mit der Bundespolizei kombinieren lassen!

    Die Gefahr bzw. die (Personal-)Ansätze, die einen weiteren Rückzug aus der Fläche befürchten lassen , würden sich da anbieten…

    Sorgen wir dafür, dass dieses Desinteresse der Medien nicht von Dauer ist!

  4. Wie kann es Berufszufriedenheit geben wenn man ständig zu seinem Schichtdienst am Flughafen monatlich auf Grund der mangelhaften „Personalstärkeplanung“ 1 bis 2 Sonderdienste (auch am Wochenende) machen muss und zusätzlich noch 1 Fortbildungstag angesetzt wird.

    Berufszufriedenheit tschüss ……!

    Familie tschüss ……!

    YES