Polizeigewerkschaft organisiert private Sicherheit

Wie der Betriebsrat der Flug – und Industriesicherheit Service und Beratungs -GmbH (FIS) in einem öffentlichen Aushang vom 07. September 2011 am Kölner Flughafen bekanntgibt, organisiert die Deutsche Polizeigewerkschaft ab sofort auch die Kolleginnen und Kollegen privater Sicherheitsunternehmen. Ausgang für diese  Organisationsmaßnahme sind offensichtlich Gespräche zwischen der Unternehmensführung von privaten Sicherheitsunternehmen und der Gewerkschaft. Der Mitgliedsbeitrag ist laut Aushang des Betriebsrates „sehr bescheiden“ und soll 12,06 Euro im Monat betragen.  Die Deutsche Polizeigewerkschaft möchte in einem derzeit laufenden Prozess auch die bisherigen Mitglieder der Bundespolizeigewerkschaft (bgv) in ihren Organisationsbereich übernehmen.  „Wenn Arbeitgeber die Gewerkschaft für ihre Beschäftigten aussuchen, dann sollten die Kolleginnen und Kollegen besonders vorsichtig sein. Nach allen unseren Erfahrungen machen das die Arbeitgeber nicht aus reiner „Nächstenliebe“, sondern vielmehr darum, um auf die Rahmenbedingungen der arbeitenden Menschen zusätzlich Einfluß nehmen zu können. Wir befürchten, dass durch solche Organisationsvorhaben die hoheitlichen Sicherheitsaufgaben des Staates noch weiter privatwirtschaftlich vermarktet werden und sich damit die Arbeitsrahmenbedingungen für immer mehr Kolleginnen und Kollegen weiter verschlechtern“, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, in Berlin.

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28 Kommentare
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  1. Manche „kleine“ Gewerkschaft ist es wohl schon vollkommen egal, wie sie zu neuen Mitgliedern kommt. Eine Gewerkschaft, welche sich Polizeigewerkschaft nennt, aber jetzt auch in der „freien“ Wirtschaft Mitglieder sucht, muss ganz schön am Ende sein. Und wenn man verfolgt, was diese Gewerkschaft teilweise für Müll in Richtung Polizei von sich gibt, da währe ich als Arbeiter in der „freien“ Wirtschaft ganz ganz vorsichtig.

  2. Da bildet sich offensichtlich ein neuer „Gemischtwarenladen“. Kein guten Perspektiven!

  3. Das passt doch ins Bild. Man muss sich nur mal den Vorstand von dem ein oder anderen Sicherheitunternehmen anschauen.

    Das kann nicht im Interesse von Polizeibeamten sein.

    Wie wollen diese „Gewerkschafter“ sich gegen eine Privatisierung von polizeilichen Aufgaben positionieren?

    Es gibt nur eine Gewerkschaft für mich – meine GdP!

  4. Über Jahre wurde die GdP gescholten, dass sie nicht die Interessen der Bundespolizei (BGS) allein vertritt. Von Fremdbestimmung war die Rede. Diese Angriffe kamen von einem ehemaligen Bundesvorsitzenden des bgv, der heute als Beratsmitglied bei einem privaten Sicherheitsunternehmen gegen die Interessen der eigenen Mitglieder Firmenpolitik betreibt.
    Mit der Öffnung der dpolg für private Sicherheitskräfte auf dem Flughafen Köln wird ein gefährlicher Weg für unsere eigenen Angestellten beschritten, denn wie soll der Spagat gelingen die Interessen der Nichtprivatisierung, den die GdP als einzige Gewerkschaft noch konsequent verfolgt – gegenüber den Interessen der Privatwirtschaftlichen gelingen?
    Es liegt doch eindeutig auf der Hand, dass die dpolg sich für die Neuen und damit die Privaten eintreten wird. Wer das nicht erkennt ist blind. Also raus aus der dpolg. Und für die die noch im bald nicht mehr existierenden bgv sind, gilt das Gleiche.

    Die noch „bundeseigenen“ Flugggastkontrollkräfte müssen jetzt doch klar erkennen, dass die Gewerkschaft der Polizei die einzige Vertretung ihrer Interessen ist.

    Eingehen möchte ich noch auf dem Kommentar von „Bundespolizist“: Die von Dir als Gemischtwarenladen bezeichnete Organisation bietet bei dieser Zielrichtung auch keine Alternative für Polizei- und Verwaltungsbeamte. Wer sich bereits bei der Ausrichtung in nicht nachvollziehbare Widersprüche begibt, kann auch keine vernünftige Arbeit für die Bundespolizisten und Verwaltungsbeamte betreiben, denn bei den letzteren geht es (siehe BIMA) auch um den ersten Schritt zur Privatisierung.

  5. Die privaten Sicherheitskräfte können einem Leid tun.

    Jetzt werden Tarifbeschäftigte von einer Beamtenorganisation (DBB) als bloße Beitragszahler geködert („geköttert“?).

    Die klassischen Streikmaßnahmen kann eine „reine“ Beamtengewerkschaft nicht leisten. Das will der DBB auch gar nicht. Im Übrigen, wer soll die Kollegen am Flughafen in Köln betreuen? Etwa der örtliche DPolG Vorstand?

    Daher mein bescheidener TIPP!

    Lieber in eine DGB Gewerkschaft eintreten. Die kennen sich aus.

    Es muss als kleiner Skandal angesehen werden, wenn nun Interessensvertreter des DBB (DPolG und bgv) sich in privaten Sicherheitbeiräten der freien Wirtschaft engagieren und quasi als Vertreter der Arbeitgeber die Interessen der Beschäftigten verkaufen.

    Private Sicherheitsfirmen, die hoheitliche Aufgaben Wahrnehmen gehören in den öffentlichen Dienst. Ich bin froh, dass die GdP hierzu eine ganz klare Meinung hat!

    Daher mein TIPP: Private lasst die Hände weg vom Beamtenbund !!!

  6. Was soll der geneigte Leser davon halten?

    Eine Polizeigewerkschaft die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsunternehmens vertreten will und gleichzeitig am Flughafen Köln Bonn durch aggressive Werbung versucht, FKD (Fluggastkontrollkräfte), die Beschäftigte der Bundespolizei sind zu werben, gerät in einen sehr großen Interessenskonflikt. Einerseits verkünden Funktionäre der DPOLG und bgv öffentlich in NRW auf Personalversammlungen, wie zuletzt in CGN, dass Sie gegen jede Privatisierung sind, andererseits wolen diese Gewerkschaftler! dann die Interessen der Unternehmensführung und der Beschäftigten des Privatunternehmens. Wer glaubt denn so einer Gewerkschaft und solchen Funktionären! noch. Demnächst sitzt dann ein DPOLG/bgv Funktionär im Aufsichtsrat des privaten Konkurrenten der in der INNEREN SICHERHEI Beschäftigten und auch der Polizeibeamten.

    Da scheint ja die Pressemeldung des bgv im Internet, die nach kurzer Veröffentlichung wieder gelöscht bzw. umgeschrieben wurde (5 Absatz) doch die eigentliche Wahrheit und Absicht wiederzuspiegeln.

    Zitat:

    Die völlig aus der Luft gegriffenen Vorwürfe, der neue Bundesvorsitzende würde demnächst
    mit B3 der BBesO besoldet und/oder Mitglied in irgendwelchen Aufsichtsräten werden
    wollen, entspringt offensichtlich dem Wunschdenken einiger tief frustrierter ehemaliger
    Gewerkschafts-„Größen“, die für alle sichtbar persönlich gescheitert sind.

    Zitat Ende

    http://dir-nrw.gdp-bundespolizei.de/wp-content/uploads/2011/08/der-bgv-direktionsverband-nrw-voll-handlungsfahig-_3_.pdf

  7. wie? das geht ja zu wie bei dem *der rattenfänger von hameln*

    was sind das wieder für aktionen?ich bin erschüttert.
    ein wenig distanz wäre schon angebracht.
    ob das alles gut geht?ich bezweifel es.ich bin entschieden gegen solche unternehmungen.

  8. Wer es jetzt nicht begreift den kann ich nun wirklich nicht mehr verstehen. Wie will den diese „Gewerkschaft“ sich noch für die Interessen der Polizeibeschäftigten einsetzen ohne ständig in Interessenskonflikte zu geraten?
    MfG Udo Gerhard

  9. Eine Gewerkschaft, die dem Dachverband des Deutschen Beamtenbundes angehört, möchte jetzt auch das Unternehmen und die Mitarbeiter des „Privaten Sicherheitsdienstes“ am Flughafen CGN vertreten. Worum geht es hier jedoch? Es geht nicht um Gewerkschaftsarbeit und dem Kampf um z. B. sozialere Arbeitszeiten und mehr Geld für die wirklich nicht gerade zu beneidenden Sicherheitskräfte des Unternehmens FIS oder etwa eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Arbeitnehmer der FIS in CGN. Es geht einzig und allein um den schon über einem Jahrzehnt andauernden, privaten Feldzug eines DPOLG Funktionärs dort in CGN vor Ort. Jetzt bläst er dort zur letzten Attacke und instrumentalisiert selbst die Arbeitnehmer der FIS. Eine Schande für den DBB und die DPOLG/bgv!!

  10. Jetzt werden Tarifbeschäftigte von einer Beamtenorganisation (DBB) als bloße Beitragszahler geködert („geköttert“?).

    Eintrag von TIPP am 14.September 2011

    Moin,

    dein, in Klammern, gesetzter Ausdruck den Nagel voll auf den Kopf.
    Steigt man ein wenig tiefer in diese Angelegenheiten ein, Privatisierung etc. pp., wird man sehr schnell erkennen wohin der Weg führen soll.
    Diese Aktion der DPolG ( was für ein Widersprcuh in sich) ist nur der Anfang? Ich will es nicht hoffen!

    Und ich denke, die GdP wird am Ball bleiben und das Thema hoch halten!

  11. Ich habe bereits vor einem halben Jahr einen Artikel zu Thema „Privatisierung“ mit dem Titel „Die Polizei und wie wir unterwandert werden“ geschrieben.
    Es bewahrheitet sich immer mehr, dass hier Interessen vorliegen, die einer anständigen Gewerkschaftsarbeit vollkommen entgegenstehen. Unverständlich, wie eine Interessenvertretung letztlich so handeln kann. Zudem noch im Sicherheitsbeirat der Firma Kötter organisiert ist.

    Wenn mir die Mitglieder weglaufen, und das in Scharen, dann muss ich Konzepte finden. Diese Konzepte sind aber hier nicht vorhanden. So sucht man sich halt „Bauernopfer“ und macht diesen dann noch vor für sie da zu sein. Lächerliches Handeln.

    Abschaffung der Privatisierung kann nur das Ziel sein.
    Hoheitliche Aufgaben gehören nicht in private Hände. Dieses ist letztlich nur eine Ausbeutung der Arbeiter und sollte vom Staat unterbunden werden.

    Wer jetzt nicht aus der bgv / dpolg austritt, ist selber schuld.

    Wenigstens kämpft die GdP seit Jahren gegen diese Privatisierung und bleibt diesem Gedanken auch treu.

  12. Schon etwas seltsam zu welchen Methoden die DPolG greift. Tatsache ist, laut Aussagen der ehmaligen Mtiglieder der DPolG, dass dieser Verein nur eins im Sinn hat: „Her mit Deiner Kohle“!

    Es ist einem Analphabeten klar, dass so ein möchtegern Polizeiverein einer Menge von Mitarbeitern von privatisierten Sicherheitsunternehmen angeblich beiVERHANDLUNGEN mit dem Arbeitgeber helfen und arbeitsrechtlich unterstützen will.

    Eins soll doch mal dem „Mitgliedereintreiber“ (ehmaliges Mitglied des Personalrats der BuPol) vom Flughafen CGN und SEINEN „Helfershelfern“ d.i. der Betriebsratder FIS GmbH CGN insbesondere die zwei Herrschaften die da an der Spitze hampeln klar sein: Wenn ER unbedingt auf eine FREISTELLUNG im Personalrat aus ist, dann soll ER andere Opfer suchen.

    Es ist schon der HAMMER: Erst versucht ER (der „Mitgliedereintreiber“) die Privatisierung in der Fluggastkontrolle zu verhindern und wieder rückgängig zu machen, und jetzt holt ER sogar die PRIVATEN mit in die DPolG.

    Da frag ich mich: Was wird da wohl der Richter sagen???

    ALSO liebe FIS Mitarbeiter und alle anderen Sicherheitskräfte am Flughafen CGN: Lasst Euch nichts aufschwätzen von Eurem Betriebsrat. Wenn Ihr wechselt, dann seid Ihr noch Ärmer dran, als Ihr es jetzt schon seid.

    !!!!!!!ACHTUNG!!!!!!!ACHTUNG!!!!!!!ACHTUNG!!!!!!!ACHTUNG!!!!!!!
    Tut Euch einen Gefallen und redetmalmit den Angestellten der BuPol, die werden Euch Bücher schreiben, was da für eine Masche z.Z. abgezogen wird.
    !!!!!!!ACHTUNG!!!!!!!ACHTUNG!!!!!!!ACHTUNG!!!!!!!ACHTUNG!!!!!!!

  13. Ich war bei der letzten Personalversammlung bei unserer Dienststelle dabei. Auf die Frage eines Kollegen an die Vertreter der Gewerkschaften, wie sich die Gewerkschaften zur Privatisierung von Sicherheitsaufgaben gerade hier am Flughafen Köln/Bonn im Bereich des FKD stellen kam vom GdP Vertreter ein klares NEIN zu Privatisierung und eine Rückübertragung der Sicherheitsaufgaben an den Staat. !

    Dieses NEIN kam auch lautstark von den beiden DPolG und bgv Vertretern! Und jetzt dieser Aushang bei uns. Jetzt wollen sie die Interessen der Privaten vertreten. Nicht nur der Mitarbeiter sondern auch die Interessen des Konzerns. Das ganze ist noch keine 3 Monate her!!

    Den Rest kann sich jeder denken.

  14. Ich bin deswegen aus der ‚DPOLG ausgetreten … und …

    ich bin in die GdP eingetreten.

    Ich habe es nicht bereut!

    Ich hätte schon viel früher aus der DPolG austreten sollen.

  15. Dieser Prozess, Mitgliedergewinnung um jeden Preis ist aus meiner Sicht zu kurzfristig angelegt. Polizeigewerkschaften sollten nur organisieren wo auch Polizei drauf steht. Bin mal gespannt wie die bgv-Mitglieder kurz vor der Fusion reagieren und mit diesem Prozess umgehen.

  16. Tja, ich bin seit 31 Jahren in der GdP. Das hat gute Gründe

  17. Wenn man denkt es geht nimmer schlimmer….

    Tja es gibt immer noch eine Steigerung.

    Hoffentlich zeigen die Mitglieder der DPOLG und dem BGV Charakter und treeten aus.

    Schutzmann

  18. Mir hat der DPolG Mann gesagt, er macht keine Aushänge mehr für diesen Verein. Tief enttäuscht war der Mann.

    Wollte ihn gleich in die GdP holen, aber es ist noch zu früh für ihn. Da kommen die bgv Kamaraden schneller in unsere Familie…

    Kenne aber auch nur drei DPolG Mitglieder an der Dienststelle. Gefühlt sind das gaaanz wenige…

  19. Zu dem Thema: Mitarbeiter privater Sicherheitsdienste in einer Polizeigewerkschaft ist schon viel geschrieben und gesagt worden. Da, wo Polizei drauf steht, sollte auch wirklich Polizei drinnen sein. Welche Motivation gibt es denn für diese „Gewerkschaften“ bei den Privaten Mitglieder zu rekrutieren oder für Private Zugang zu Polizeigewerkschaften zu bekommen? Für die letzteren geht es um das knallharte Geschäft, Aufträge im öffentlichen Bereich zu bekommen und dafür braucht man Insiderinformationen. Es ist schon irgendwie eigenartig, wenn ehemalige Bundespolizisten/Grenzschützer auf Dienststellen auftauchen, um Aufträge für ihre neuen Geldgeber an Land zu ziehen. Da nutzt mal altes Wissen und alte Beziehungen und braucht dann eben auch neues Insiderwissen. Wo bekommt man das her? Vielleicht eben über diese neuen Kontakte zu diesen Gewerkschaften und deren Vertreter in die Betriebs- und Personalräten. Die Frage müsste doch erlaubt sein, wie und durch wen zum Beispiel Aufträge für die Luftsicherheit am Flughafen Leipzig oder für die Wache in Sankt Augustin „geköttert“ wurden und zu welchem Dumpingpreis. Der bereits gemachte Hinweis auf Vertreter im Beirat dieser Firma ist sicher mehr als berechtigt und man wirbt ja auch noch mit seinen Gewerkschaftstiteln. Vielleicht sollte man überlegen, diesen Vetretern ihre Nebentätigkeit wegen des Interesenkomflikts mit ihrem früheren Amt zu untersagen. Und was haben diese „Polizeigewerkschaften“ nun davon. Der Blick in die eine oder andere Publikation zeigt, wie das Dankesgeld u.a. über die Schaltung von Anzeigen in deren Kassen gespült werden. Den „neuen“ Mitgliedern unter den Privaten wird doch nur eine Interessenvertretung vorgeheuchelt. Wahrnehmen können und wollen sie doch gar nicht. Wer einen solchen Weg beschreitet, der gießt genau denen Öl ins Feuer, die 6.000 Stellen bei der Bundespolizei streichen und noch mehr öffentlichen Sicherheit privatieren wollen. Wer seinen Beruf in der Polizei wirklich ernst nimmt, stellt sich dem entschieden entgegen. Polizeigewerkschaften, die diesen gefährlichen Weg beschreiten, haben weder eine Existenzberechtigung noch eine Überlebebenschance. Deshalb kann es nur eine Entscheidung für die Mitgliedschaft in einer Polizeigewerkschaft geben, nämlich in dieser unserer. Der Berliner

  20. Die GdP hat zu diesem Thema eine klare Meinung,

    die Fluggastkontrolle ist eine hoheitliche Aufgabe und gehört nicht in die Hände privater Sicherheitsunternehmen!

    Dafür stehen wir!

    Ich bin gespannt wie die DPOLG die Interessenvertretung der Angehörigen der FIS in Köln wahrnehmen wird. Das Arbeitsfeld Fluggastkontrolle wahrgenommen durch ein privates Sicherheitsunternehmen unterscheidet sich deutlich von den eigenen Tarifbeschäftigten des Bundes.

    Auch der Umgang mit den Mitarbeitern ist bei den „Privaten“
    konflikträchtiger, ob die DPOLG dieses mehr an Betreuung und Vertretung leisten kann wage ich hier einfach mal zu bezweifeln.

    Wie diese Maßnahme bei den eigenen Mitgliedern und den Mitgliedern des Juniorpartners bgv ankommt???

    Was denken wohl langjährig in der DPOLG oranisierte Tarifbeschäftigte des Bundes im Bereich Fluggastkontrolle?

    Ich sage nur in der GdP ist jeder herzlich willkommen und wird darüber hinaus auch ordentlich vertreten!

  21. Teilzitat von AIRPORTER:

    „….Ich sage nur in der GdP ist jeder herzlich willkommen und wird darüber hinaus auch ordentlich vertreten!

    Eintrag von AIRPORTER am 22.September 2011“

    Vor dem „und“ mag stimmen, nach dem „und“ ist aus meiner Sicht auch für die GdP nicht möglich.

  22. Teilzitat von DFS
    „…Kenne aber auch nur drei DPolG Mitglieder an der Dienststelle. Gefühlt sind das gaaanz wenige.“

    Eintrag von DFS am 21.September 2011

    Das ist ja auch kein Wunder. Die Angestellten und die Beamten sind ja „nicht auf den Kopf gefallen“.

    Ich finde es klasse, wie aufgegeilt der Betriebsrat mitlerweile ist.
    Flugblätter werden verteilt. Anmeldeformulare mit allen Daten vorbereitet. Mitarbeiter sollen „nur“ unterschreiben.

    Ich will nicht wissen wieviel unser BR-Italiener an Provesion für jedes Mitglied in seine Tasche pumpen wird.

    Einige sind mitlerweile auf den Trichter gekommen, leider noch nicht alle, aber das wird noch kommen!

    Im letzten Aushang vom 22.09.2011 fordert der Betriebsrat FIS die Mitarbeiter auf, eine „Neue“ Wahl zu treffen zw. Verdi und DPolG.

    und dann am Ende ganz affig und hinterlistig „…wir zwingen ja keinen, jeder kann frei entscheiden“.

    Auch ich bekam so ein Formular unter die Nase gehalten und sollte unterschreiben. Mitarbeiter werden ins Büro des BR bestellt um den Papierkram da zu erledigen.
    Soviel zum Thema „nicht zwingen“

    An den Ganzen Prozedere sieht man deutlich, die „Hand in HAnd“ Arbeit zwischen dem BR und dem AG. Der AG ist begeistert über diese Neue Idee des BR und begrüsst diese Entscheidung. Warum wohl???
    Weil der AG genau weiss: „Jetzt kann ich tun was ich will“.

    Was für ein Arbeitgeber Betriebsrat!!!

  23. was mach denn unsere Schwestergewerkschaft Ver.di dort in CGN? Träumen die, oder gibt es eine Reaktion auf die Machenschaften der DPOLG?

  24. Letzte Woche äußerte ein Funktionär der DPolG Bundespolizei: “ Das sind nicht wir. Das ist vom Land“
    Aha ! Also sollen die Mitarbeiter der FIS bei einer Organisation die nicht im täglichen Betrieb anwesend ist und keinen Einblick in die dortigen Probleme hat geführt werden. Das ist doch nur einer humanoiden Minimalkonfiguration zu vermitteln. In der Realität wird es so kommen, das die dortigen DPolG´ler sich um die FIS Mitarbeiter kümmern werden. Und wer sich um Mitglieder kümmert, wird auch einen Teil der zu zahlenden 12.- Euro erhalten. Nun ist es bekanntermaßen so, daß die DPolG sich seit langer Zeit um Beamte für 1.- Euro kümmern möchte. Zeigt zwar keine Wirkung, ist aber wie bei einer alternden Gunstgewerblerin ein Dauerangebot. Folgerichtig nimmt man von dem Personenkreis, der leider sowieso am Ende der Nahrungskette bei den Einkünften steht, das 12fache an Mitgliedsbeiträgen pro Monat.Ich habe Gewerkschaft immer als Solidargemeinschaft gesehen. Unsere Mitbewerber haben sich jetzt endgültig davon entfernt.

  25. So ist das also, die Beamten zahlen 1,- Euro und wir sollen 12,- zahlen. DPolG….NEIN DANKE

  26. Ob 1,00 € oder 12,00 € das ist nicht das Thema, aber:

    Das sich am Standort CGN der Mitgliedereintreiber mit Hilfe des Betriebsrats FIS (insbesondere Vorsitzender und Stellv. Vorsitzende)
    ein schönes Kapital anwirtschaten wollen.

    Und dann zu der Aussage:
    „Letzte Woche äußerte ein Funktionär der DPolG Bundespolizei: ” Das sind nicht wir. Das ist vom Land” “

    DAs ist gelogen. HAbe selbst ein Gespräch mitgehört wo der Betriebsrat von dem „Mitgliedereintreiber“ „angeheuert“ wurde
    Mitglieder so schnell wie möglich von der VerDi abzuwerben.

  27. Es ist schon erstaunlich, mit welcher Dreistigkeit die DPolG hier Stimmung macht am Flughafen und immer wieder für Unruhe sorgt. Gut das endlich meine Gewerkschaft eingreift und dies auch immer wieder deutlich macht.
    Mich stört jedoch, das die GdP zulässt, das hier ganz offensichtlich eine einzelne Person für alles verantwortlich ist. Das finde ich als GdP Mitglied nicht in Ordnung und das hat die GdP auch gar nicht nötig.
    Wenn hier Aussagen unkommentiert bleiben, wonach sich der „Mitgliedereintreiber“ persönlich bereichern will und ihm offen Lüge vorgeworfen und er als „Schande“ bezeichnet wird, dann frage ich mich was das noch mit meiner GdP zu tun hat. Solche Kommentare gehören nicht hierher. Ja, eine sachlich Auseinandersetzung mit dem Thema finde ich richtig und auch das Flugblatt der GdP ist gut.
    Alles andere ist völlig überflüssig. Die GdP wertet den „Mitgliedereintreiber“ mit solchen Kommentaren doch nur noch auf. Also: raus mit diesen Kommentaren

  28. Hallo zusammen kann ich eigentlich als Luftsicherheitsassistent der GdP beitreten?lg

    Anm. der Redaktion: Lieber Kollege, du kannst dich dazu ab Montag ca. 08.00 Uhr an unsere Geschäftsstelle in Hilden wenden um Einzelheiten zur Mitgliedschaft in den GdP zu bekommen (Tel.: 0211 7104 500). Wir konnten dich leider nicht über die von dir angegebene E-Mail erreichen. Du kannst uns auch per E-Mail anschreiben:

  29. info@gdp-bundespolizei.de