Auf gute Zusammenarbeit

Die Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, gratuliert dem neugewählten Vorstand der beiden fusionierten Beamtenbundgewerkschaften in der Bundespolizei mit ihrem Vorsitzenden, Ernst G. Walter, an der Spitze ganz herzlich und bietet auch weiterhin eine offene und faire Zusammenarbeit zum Wohl aller Kolleginnen und Kollegen an. Wir begrüßen, dass sich Ernst G. Walter in seiner Rede auf dem Delegiertentag klar und eindeutig gegen die Privatisierung hoheitlicher Aufgaben ausgesprochen hat. Erwähnenswert ist weiter, dass sich der Bundesvorsitzende des Deutschen Beamtenbundes, Peter Heesen, bei der gleichen Veranstaltung eindeutig und unmißverständlich gegen eine Sonderlaufbahn für die Beschäftigten der Bundespolizei ausgesprochen hat. „Damit ist noch einmal deutlich geworden, dass das seit Jahren von den Beamtenbundesgewerkschaften diskutierte ‚Laufbahnverlaufsmodell‘ vom eigenen Dachverband abgelehnt wird. Diese Haltung wird notwendige polizeispezifische Laufbahnregelungen, sowohl für die Verwaltung als auch für den Vollzug der Bundespolizei, nicht einfacher machen. Wir werden in dieser Frage, im Sinne der Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei, jederzeit gesprächsbereit sein“, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei.

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Themenbereich: Aus dem Bezirksvorstand | Drucken

15 Kommentare
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  1. Offene und faire Zusammenheit braucht auch Ehrlichkeit. Warum haben die sofort wieder falsche Mitgliederzahlen angegeben? In der ersten Pressemeldung sprechen sie von mehr als 12.000 und Walter spricht wenig später von mehr als 10.000 Mitgliedern. Jeder weiß, dass beide Zahlen falsch sind. Lügen sind keine Grundlage für eine faire Zusammenarbeit.

  2. @bundespolizist

    Die Mitgliederzahl Deiner GdP, man liest auf diesen Seiten von 20.000, die glaubst Du aber ohne wenn und aber???
    Die Gewerkschaften brauchen diese Größenangaben alleine um beim Arbeitgeber Eindruck zu schinden und nicht um sich gegenseitig „zu belügen“.

    Gruß aus Köln
    running agent

  3. Lieber „running agent“,
    ich lade Dich ein, auf unsere Geschäftsstelle zu kommen. Da kannst Du Dich überzeugen, dass die Mitgliederzahl des Bezirks Bundespolizei exakt die Zahl ist, die wir öffentlich angeben. Rufe bitte unter 0211/7104512 Frau Leroy an, dann machen wir einen entsprechenden Termin. Ich bin überzeugt, das es gerade für Gewerkschaften zu absoluter Offenheit und Ehrlichkeit keine Alternative gibt. Wer Werte nicht überzeugend selbst lebt kann auch keine Werte überzeugend einfordern.
    Mit kollegialen Grüßen
    Jupp Scheuring

  4. 20.000 ist real! Die 12.000 von den „Blauen“ sehe ich auch real- aber dort sind dann auch die privaten Sicherheitsdienste schon eingeflossen. Bei der GdP BPOL sind es 20.000 , da könnt ihr Jup glauben! Ich habe die Zahlen gesehen!!! Glück auf GdP!

  5. Vertrauen ist alles!!!!

    Erst einmal finde ich sehr schade, dass hier jemand kommentiert, der die Angabe von 20000 Mitgliedern der GdP Bundespolizei anzweifelt. Offensichtlich kein GdP Mitglied! Ich bin seit vielen Jahren in der GdP und bin sehr froh, dass wir es hier mit ehrlichen Menschen zu tun haben. M.E. war da der Schnellschuß von „running agent“ unangebracht.
    Wenn aber in den Publikationen der neuen Verbindung im dbb unterschiedliche Angaben enthalten sind, dann sollten sich die Verfasser erst mal einig werden. Die Darstellung hat schon etwas „Geschmäckle“, vielleicht war das aber auch nur ein redaktioneller Fehler.

    Was ich jedoch bezeichnend finde, ist die Aussage der DPolG, sich gegen die Privatisierung von Polizeiarbeit einzusetzen, jedoch nicht in der Lage zu sein,
    Verantwortung für die Schräglage am Köln/Bonner Flughafen „DPolG organisiert die private Sicherheit FIS“ zu übernehmen. Des weiteren vergesse ich nicht die Veröffentlichung samt Foto, einer gemeinsamen Klausurtagung (DPolG & BGV) in Königswinter, an der ein Sicherheitsbeiratsmitglied der Firma Kötter teilgenommen hat.
    Also sollten sich die neuen Gewerkschafter auch in dieser Frage erstmal tatsächlich einig werden.
    Wie kann man gleichzeitig Ehrenvorsitzender einer ehemaligen Bundespolizeigewerkschaft und Privatisierer sein???

    Insgesamt geht es in diesen Zeiten darum, das Maximum für die Beschäftigten in der Bundespolizei zu erreichen und dem Bürger zu vermitteln, dass die innere Sicherheit Staatsvorbehalt bleiben muss. Die aktuelle Darstellung in den Medien zu den Auswirkungen der Sparmaßnahmen auf die Bundespolizei zeigt, dass hier ein großes Interesse der Öffentlichkeit besteht.
    Die Bürger dieses Landes brauchen weiterhin eine zuverlässige POLIZEI.

    Also GdP, also Jupp, macht weiter so!!! Ich vertraue Euch, denn Ihr sprecht
    Klartext!!!!

  6. Hier mal was zum Nachdenken für alle, die es mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung ernst nehmen wollen.

    http://www.handelsblatt.com/technologie/it-tk/it-internet/der-staat-ist-technisch-gefaehrlich-inkompetent/4734438.html?p4734438=all

  7. Die Unterschiede machen es ja aus, wessen Zielen man folgt und daher dieser Organisation beitritt oder mit ihr wenigstens sympatisiert oder eben einer anderen.

    Viel weitergehend ist aber doch der Umstand, dass die DPolG ein Laufbahnverlaufsmodell aufgebracht hat, dass in der Bundespolizei von der DPolG propagiert wird. Wenn dieses Verlaufsmodell aber beim DBB-Bundesvorsitzenden, Heesen, offensichtlich nicht auf Zustimmung trifft, was dann, dann solltest man doch erst einmal darauf eingehen, dass die innere Zerrissenheit zwischen DPolG und DBB geklärt wird, oder?
    Darüber hinaus müsste die DPolG aber auch erst mal ihr eigenes internes Problem aufbereiten, denn was sollen wir den jetzt glauben, wenn deren neuer Vorsitzender Walter die Priatisierungsbestrebungen ablehnt, aber die DPolG NRW an anderer Stelle auf dem Flughafen in Köln genau das Gegenteil kund tut.

    Dachverbände haben eigentlich die Aufgabe, unterschiedliche Positionen im Dialog zusammenzufassen. Hier wäre es also zunächst angebracht eine einheitliche Position zu finden, die aber nicht lauten kann: DPolG NRW macht das so und DPolG bei der Bundespolizei macht es eben anders.

    So geht das nicht!

  8. @ ANTIPRIVATISSIMO

    Wer oder was ist der Dachverband der GdP?

    MfG
    Der Duden

  9. Ohne jetzt noch einen drauf setzen zu wollen erstaunen mich die Aussagen des neuen Beamtenbundgewerkschaften in der Bundespolizei zum Thema Privatisierung doch sehr. Schade (für den DPolG Vorsitzenden Rainer Wendt (DPolG, dass das WWW so nachtragend ist. [Zu einem Gespräch über Möglichkeiten und Grenzen der Aufgabenerledigung durch private Sicherheitsunternehmen kamen der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen (BDWS), Wolfgang Waschulewski und der Hauptgeschäftsführer des BDWS, Dr. Harald Olschok, mit dem Bundesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft DPolG Rainer Wendt und Bundesgeschäftsführer Sven-Erik Wecker in Berlin zusammen.]…Mit bzw. zu welchem Zweck wurden dann Gespräche geführt, wenn nicht aus dem Grund einem weiteren Privatisierungswunsch der DPolG. Ist es nicht so, dass auch eine Privatisierung des FKD an unseren Flughäfen gegen unsere Kolleginnen und Kollegen geht? Heute ist es ein kleines Stückchen, nächstes Jahr dann mehr usw. Ich denke dann immer an das Outsourcing in den Städten und Gemeinden!! Begonnen hat alles einmal mit den Reinigungskräften, heute sind es Stadtwerke, Müllabfuhr, Bauhöfe u. v. m.!Ich werde auf jeden Fall kein Mitglied einer Berufsvertretung sein, die derartige Gespräche mit dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft führt.

    Zum nachlesen.

    http://www.bdsw.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=678&Itemid=51

    Google Eingabe: BDWS DPOLG

  10. An „Der Duden“
    Dachverband ist bei der GdP der Deutsche Gewerkschaftsbund und bei der DPolG der Deutsche Beamtenbund.

  11. Grundsätzlich ist das so, dass die Gewerkschaften Schulter an Schulter für die Interessen der Kolleginnen und Kollegen da sein sollen. Ein Streit untereinander bremst die Arbeit der Gewerkschaften in der Öffentlichkeit aus und macht sie unglaubwürdig. Das kommt auch nicht gut bei den Mitgliedern an.

    Die Kommentierungen der GdP Seite ist aus meiner Sicht das einzige Forum, die Wahrheit zielgerichtet zu transportieren ohne es gleich in alle Zeitungen zu setzen.
    Ich persönlich setze mich seit Jahren als Mitglied der GdP ein, die Auswirkungen der Privatisierung im Bezug auf Polizeiarbeit (Luftsicherheit) erträglich für die Betroffenen Beschäftigten im FKD zu halten.

    Recherchiert doch mal, wer da mit wem einen Packt geschlossen hat. Dann versteht Ihr
    vielleicht meine Verwunderung als Betroffener über die neuen Funktionäre im Bereich der „neuen“ DPolG im dbb. Solche Beispiele tun den Beschäftigten im FKD und damit uns Bundespolizeibeschäftigten sehr weh!!!!

    http://www.dpolg.de/front_content.php?idcatart=155&lang=1&client=1

    Also bedanke ich mich für den offenen Umgang mit Problemen in diesem Forum und hoffe, dass die Gewerkschaften ihrem Grundsatz „Gegen“ die Privatisierung anzutreten, treu bleiben, so wie die GdP es beispielhaft tut!!!

    Von meiner Seite aus kann ich mich nur den Worten von Jupp anschließen und wünsche dem neuen Vorsitzenden der DPolG eine glückliche Hand.

  12. Hallo Jupp.
    Ich war auch auf der Veranstaltung. Peter Heesen hat nicht das Laufbahnverlaufsmodell als mit den Zielen des dbb – Bund angesprochen sondern eine eigene Besoldungsordnung für die Polizei. Das ist, denke ich, schon ein Unterschied und ein Thema, um das man diskutieren kann.
    Auf gute Zusammenarbeit

  13. Lieber Kollege,
    es gibt sicher einen Mitschnitt bzw. ein Protokoll, dass die Rede von Heesen aufgezeichnet hat. Lese Dir das einmal durch. Und Du kannst ganz sicher sein, dass Peter Heesen weiß, von was er spricht. Ich war mit ihm zusammen in einer sogenannten „Expertenrunde“ bei der Anhörung zum Dienstrechtsneuordnungsgesetz. Auch dort hat Heesen ganz klar von einem einheitlichen Laufbahnrecht und nicht von der Bundesbesoldungsordnung gesprochen.

  14. ist schon traurig, wenn eine neugegründete Gewerkschaft mit falschen Mitgliederzahlen auf den Markt geht. 5.804 übrig gebliebene bgv´ler incl. 1.100 Persionäre und Rentner + ca. 2.000 dpog´ler fachbereich Bundespolizei ergeben rein mathematisch knapp 8.000 Mitglieder und nicht 12.000 so wie im ersten Presseauftritt zu lesen war.
    Aber weit trauriger ist m.E. die Aussage vom Vorsitzenden des dbb, Peter Heesen, der ein Laufbahnmodell für die Bundespolizei ablehnt, so wie es die DPpolG-Fachbereich Bundespolizei und auch die ehem. bgv gefordert haben.
    Wo geht denn der Weg der Polizeigewerkschaften im dbb denn hin ?

  15. Der Öcherprint scheint sich gut in Zahlen auszukennen. Die sind so genau, dass man ihnen wohl getrost glauben kann. Was die Beteuerungen der neuen DBB-Gewerkschaft zur Privatisierung und zur Aufnahme von Beschäftigten aus diesen Bereich angeht, haben sich die Befürworter der Privatisierung und der Mitgliedschaft von Privaten in dieser „Polizeigewerkschaft“ bei der Bschlussfassung über die Satzung durchgesetzt.

    http://www.dpolg-bundespolizei.de/downloads/satzungdpolgbundespolizeigewerkschaft2011.pdf

    In § 3 Mitgliedschaft
    (1) Mitglied der DPolG Bundespolizeigewerkschaft können aktive und ehemalige Polizeibedienstete und Beschäftigte im Bereich der Inneren Sicherheit des Bundes sowie anderer Bundesbehörden mit Sicherheitsaufgaben werden.
    (2) Personen, die eine Mitgliedschaft in einer der beiden Gewerkschaften vor der Verschmelzung erworben haben, behalten ihren Status.
    (3) Personen, die nicht zu den in Absatz 1 genannten Gruppen zählen, kann eine Förder- oder Gastmitgliedschaft angeboten werden.
    (4) Die Mitglieder der DPolG Bundespolizeigewerkschaft sind mittelbare Mitglieder der Deutschen Polizeigewerkschaft im DBB (DPolG).
    (5) Über die Aufnahme weiterer Beschäftigtengruppen entscheidet der Bundeshauptvorstand mit einer 2/3 Mehrheit.

    Über den Absatz 3 können die Privaten schon mal geparkt werden, aber gerade dieser Absatz 5 entmündigt die Delegierten, darüber zu entscheiden, ob zukünftig Mitarbeiter private Sicherheitsdienste Mitglied in dieser Gewerkschaft werden können. Das Kriterium der Wahrheit wird die Praxis sein. Der Berliner