Beschäftigte der Bundeswehr sind in der Bundespolizei herzlich willkommen!

Die Bundespolizei leidet schon seit längerem an einem absoluten Personalmangel an allen Ecken und Enden. Auf diesen Umstand hat vor kurzem auch der Präsident der Bundespolizei, Matthias Seeger, im Haushaltsausschuss des Bundestages hingewiesen. Wenn die Bundespolizei weiterhin ihren wirksamen Beitrag zur Bekämpfung von Kriminalität, wie Brandanschlägen auf Bahnanlagen, den Gewaltexzessen am Rande von Großereignissen aber auch unsere Beteiligung an internationalen Polizeimissionen leisten soll, benötigt sie dringend zusätzliches Personal. „Was liegt da näher, als den von den geplanten Standortschließungen betroffenen Beschäftigten der Bundeswehr einen Arbeitsplatz in der Bundespolizei anzubieten“ so Josef Scheuring, Vorsitzender, der GdP – Bezirk Bundespolizei. „Wir können nicht nur ehemalige Soldaten nach einer polizeilichen Ausbildung, sondern auch die gut ausgebildeten Verwaltungsbeamten und Tarifbeschäftigten in der Bundespolizei zur Erfüllung unserer Aufgaben gut gebrauchen. Sie finden in der Bundespolizei eine sinnvolle und interessante Anschlussverwendung.“ so Scheuring weiter. Die GdP fordert die Bundesregierung auf, die hierfür erforderlichen Entscheidungen zügig zu treffen, um die angespannte Personalsituation in der Bundespolizei dadurch abzumildern.

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22 Kommentare
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  1. Sehr sehr gute Idee.

    Verkürzte BWler Ausbildung!!

    Wir können die Jungs und Mädels an allen Ecken und Kanten gebrauchen.

  2. Logisch sucht die Bundespolizei neues Personal; aber wer kommt mit Einstig EG 3 und nicht höher zu dieser Behörde? Verwaltungsfachangestellte sind bei der Bundespolizei als Hilfskräfte (EG 3) eingestellt!!!
    Schaut mal lieber bei den Ländern oder Kommunen, hier ist es nur echte „saure Gurke“!!!

  3. Warum nicht erst einmal in die eigenen Reihen schauen, ob hier nicht geneigte & geeignete Bewerber aus dem Verwaltungsbereich in die Polizeilaufbahn wechseln würden.
    So wäre zumindest auf lange Sicht eine Besoldung nach A8 möglich, vielleicht auch mehr…
    Wer dann von der Bundeswehr in die Verwaltung der BPOL wechseln möchte und mit A5, A6 oder A7 zufrieden ist, solle dies dann machen.
    Ich stimme den Ausführungen von Nordstern voll zu.
    Gemessen an den Ländern, PVB, Verwalter oder Angestellter, sind wir besoldungstechnisch die Verlierer.

  4. Junge Angestellte, Verwaltungsbeamte wandern zum Land ab, da sie dort besser/gerechter bezahlt werden.

    Azubis werden nach ihrer Ausbildung mit Jahresverträgen abgespeist.

    Azubis werden nach ihrer Ausbildung nicht übernommen.

    Kein Wunder, dass keiner bleiben will.

    Daran sollte man arbeiten.

  5. das ist ja ne Superidee, Verwaltung der BW in die BPOL und die uniformierten „Verwaltungsbeamten“ mit POL-Zulage wieder auf die Straße, somit 1000 Mann mehr, -aber das wäre zu einfach-

  6. Ich denke, wir habe schon jetzt 6000 Leute zuviel????
    Sag zumindest der Rechnungshof.

  7. Moinsens!

    Für die Verwaltung vermag die o.g. Idee wirklich eine Lösung für die betreffenden Beschäftigten zu sein.
    Vor allzu großen „Hurra-Schreien“ bei einer verkürzten Ausbildung von Soldaten zu Polizeibeamten halte ich persönlich wenig.
    Dafür hanelt es sich bei den Berufsgruppen einfach um „zu verschiedene Paar Schuh`“.
    Hier sollte zunächst ganz genau nachgefragt werden, in welchem Alterssegment sich die zu übernehmenden Soldaten befinden würden. Denn machen wir uns nichts vor, um Zeitsoldaten in jungen Lebensjahren wird es sich vermutlich nicht nur handeln. Berufssoldaten würden aufgrund des vermutlich fortgeschrittenen Alters nicht zu einer Verjüngung des Personals der Bundespolizei führen, sondern der Altersschnitt noch weiter anheben und die ohnehin schon starken Jahrgänge bei den Bundespolizeibeamten noch stärker machen.
    Mag sich für die Betroffenen jetzt gemein anhören aber der Alterssschnitt der Bundespolizeibeamten ist meiner Ansicht nach sowieso schon zu hoch.
    Weiterhin glaube ich kaum, dass die betreffenden Beschäftigten und Soldaten der Bundeswehr, die beispielhaft von einer Schließung in Schleswig Holstein betroffen sein werden, in dem dortigen Bereich unterkommen könnten. Da wäre also auch Ehrlichkeit der Organisation Bundespolizei angemahnt, wenn es um den Ort der weiteren Verwendung geht.
    Das ist aus der gegenwärtigen Erfahrung dann wohl eher nicht zu erwarten.

    Gruß

    AB

  8. Gute Idee !
    Wer Kampfeinsätze gegen Taliban erlebt hat- muss sich in FFM, Offenbach oder Berlin Kreuberg kaum umgewöhnen.

  9. Sinnvolle und interessante Anschlussverwendung für Verwaltungsbeamte in der Verwaltung der Bundespolizei?
    Gut, ob eine Tätigkeit interessant ist ist halt immer Geschmackssache aber interessant?
    Was soll an einem Job interessant sein, wenn man als A 7 in Pension geht, wenn man keine Perspektiven hat???? Ich kann nur jedem Verwaltungsbeamten der Bundeswehr raten nicht zur Bundespolizei zu wechseln und sich in einer anderen Verwaltung einen Job zu suchen. Die Verhältnisse hier soll er sich nicht antun!
    Des Weiteren frage ich mich wie sich die Übernahme von Verwaltungsbeamten aus der Bundeswehr mit den weiteren Stellenkürzungen in der Verwaltung verträgt??

  10. Aus Niedersachsen warten mindestens zwei PVB auf Ihre Versetzung zur BuPo, und das seit fast einem Jahr. Wie lange soll da erst die Übernahme von nicht-PVB dauern…?

  11. Ich kann mich der Meinung von AB nur anschließen. Ob die lebensälteren BW´ler von z.B. Scheswig-Holstein gerne zum Flughafen Frankfurt oder München wechseln würden ?
    An den Schwerpunktdienststellen werden nunmal die Kollegen gebraucht.
    Denn kleinere Reviere und DVR in der Fläche machen wir ja aus Kostengründen schon selber zu.
    Und eine Menge alter Hauptfeldwebel würden auch auf Jahre die A 9´er Stellen dicht machen. Somit hätte der Obermeisterbauch gar keine Chance mehr auf Beförderung !

  12. Ggf.eine Möglichkeit:
    Ältere (55 Plus),schwerbehinderte od.gleichgestellte Verwaltungsbeamte der Bundespolizei gehen mit den gleichen Kontitionen wie bei der BW in den Ruhestand.
    Jüngere Kollegen (VB bei der BW) hätten dadurch die Möglichkeit bei der Bundespolizei Dienst zu tun.

  13. @ POM auf Ewig

    Hauptfeldwebel werden nach A 8 besoldet.

  14. @ POM auf Ewig

    nur zur Richtigstellung:
    Eine Hauptfeldwebel wird nach A 8 besoldet, der A 9er bei der BW hat den Dienstgrad Stabsfeldwebel

  15. ……alte Krieger ;o)

  16. @ Sidewinder
    @ POM auf Ewig

    Und der Oberstabsfeldwebel befindet sich in der Besoldungsgruppe A 9 mit Zulage!

  17. Wir, die VB im mD der BuPo, freuen uns schon auf die VB mD in der Bundeswehr.
    Ich glaube kaum das es viele VB in der Bundeswehr gibt die noch A6 oder A7 sind.
    Da wird das Arbeitsklima aber noch mal richtig verbessert.
    Sorgt erst mal dafür das es uns VB’s in der BuPo besser geht, dann könnt ihr Fremdpersonal holen.

    ROS 52

  18. @ ROS 52

    In der Bundeswehr haben die VBs, trotz der auch dort herrschenden finanziellen Einsparungen gute Perspektiven weil sich der VBB (Verband der Beamten der Bundeswehr) sich wirklich für sie einsetzt und im BMVg keine so antiverwaltungsbeamtliche Stimmung ist wie im BMI.
    Deshalb kann ich mir kaum vorstellen, dass viele dieser Beamten zu uns kommen werden. Wenn sie schlau sind suchen sich sich woanders einen Dienstposten!

  19. @ Controller

    Da gebe ich dir vollkommen Recht.

    Außerdem brauchen wir ja kaum neue VB’s solange hochkarätige PVB’s bei uns Verwaltungsaufgaben wahrnehmen.

    Oder sehe ich das falsch?

    ROS 52

  20. @ ROS 52

    Gerade weil PVBs Verwaltungsaufgaben wahrnehmen brauchen wir VBs – aber wir werden keine bekommen weil nachwievor jährlich Dienstposten im Verwaltungsbereich eingespart werden.
    Die Verwaltung wird weiterhin schrumpfen und zwar aus drei Gründen: durch Pensionen, durch Outsourcing und durch weitere Zentralisierungsmaßnahmen.
    Der Ausverkauf der Bundesverwaltung geht erst richtig los: das Bundesverwaltungsamt wird sich noch manches Aufgabengebiet an sich reißen, dessen bin ich mir ganz sicher. (Bei der Bundeswehr wird künftig die Bezügezahlung auch vom BVA erledigt werden)

  21. Manchmal kommt es mir in den Foren vor, als würde es nur um Beförderungen und Karriere gehen. Aber man sollte sich einmal vor Augen führe, daß es bei vielen PVB’s, VB’s, Soldaten und Angestellten schlichtweg um die Existenz geht. Es kann doch nicht sein, daß wir uns gegenseitig das Wasser abgraben und bekämpfen nur um der Karriere willen. Hier macht jeder seinen Job egal auf welchen Posten und welcher Funktion. Wir sollten uns lieber mal überlegen wie wir gemeinsam gegen das Mißmanagement unserer High Potentials was machen. Sprich das Mißtrauen schaffen untereinander, auseinanderdividieren und gegeneinander ausspielen. Und den Politikern sollte man mal vor Augen führen welche Folgen bedrohte Existenzen, Angst vor Arbeitsplatzverlust und Standort-, Dienststellenschließungen und soziale Entwurzelung haben.

  22. neues Personal ist herzlich willkommen.
    Leute von der BW wissen, wo es lang geht.
    Aber nicht vergessen!
    Militär ist nicht gleich pol. Arbeit